DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 05 | Mai 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Maria will weiter stricken können
72-Jährige kümmert sich trotz Diabetes liebevoll um ihre Enkel
RUMÄNIEN – Maria (72) hat 54 Enkelkinder – sieben von ihnen leben mit ihren Eltern bei ihr. Die Kinder sind fröhlich und gehen liebevoll miteinander um, aber die Armut von Maria und ihren Enkeln ist augenscheinlich.

Hilfe für eine lebenswerte Kinheit.
Maria hat 16 Kinder geboren – drei starben nach der Geburt und ihre Erstgeborene starb im Alter von sieben. Ein Erlebnis, das Maria bis heute bitterlich weinen lässt. „Meine Tochter wollte Feuer im Ofen machen und hat etwas Benzin auf ihr Kleid verschüttet. Als sie das Streichholz anzündete, fing das Kleid Feuer und sie starb.“ Maria hält inne: „Das war der Tag, an dem ich beschlossen habe, nicht mehr zu arbeiten und meine Kinder nie unbeobachtet zu lassen.“

Ihr Sohn Pavel und seine Frau Marcela, bei denen sie lebt, arbeiten auf einem Bauernhof und so passt Maria auf ihre sieben Enkel auf. „Ich will alles dafür tun, dass sich diese Geschichte nie wiederholt.“ Sie ist eine liebevolle Oma und stellt das Wohl ihrer Enkel an erste Stelle. Dabei ist sie an Diabetes erkrankt und bekommt zunehmend Probleme mit ihren Augen. „Ich kann schlecht sehen, aber um für meine Enkel Socken zu stricken, reicht es noch“, lacht sie und gibt dann doch zu, dass auch das ihr Probleme bereitet. Maria kann nur mühsam laufen: „Aber stricken kann ich ja auch im Sitzen.“ Die 72-Jährige lässt sich einfach nicht unterkriegen.

Maria strickt leidenschaftlich gerne Socken für ihre Enkelkinder.
Maria lässt ihre Enkel nicht unbeobachtet – aus gutem Grund.
Doch auch sie weiss natürlich, dass die Familie immense Schulden hat. Der Verdienst von Pavel und Marcela reicht hinten und vorne nicht. Einen Raum ihrer Drei-Zimmer-Behausung mussten sie bereits abgeben. Für die beiden verbliebenen Räume sind Mietschulden aufgelaufen – die Zwangsräumung droht. Zudem ist ein Raum unbeheizt, so dass die zehn Personen im Winter in einem Raum schlafen. „Das Schlimmste wäre, wenn die Kinder obdachlos würden. Aber genauso schlimm ist es, wenn sie wegen Geldmangels nicht zur Schule gehen können“, sagt die Oma.

Wir möchten der Familie mit Essen, Kleidung, Schuhen und Schulmaterial helfen, mit einem Ofen für den zweiten Raum, Möbeln, Decken und Bettzeug. Ausserdem möchten wir Maria den Besuch beim Augenarzt und eine Brille ermöglichen. Mit 5 000 Franken können wir der Familie eine grosse Entlastung schaffen. Bitte helfen Sie mit.

Projekt Nr. 3498 – "72-Jährige kümmert sich um ihre Enkelkinder"

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MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR BABY ELIZA
Mädchen fehlt ein körpereigenes Enzym, deshalb muss es regelmässig ins Krankenhaus
RUMÄNIEN – Sie ist zart, klein und ihr Leben ist bedroht. Eliza (sechs Monate) braucht regelmässige medizinische Versorgung – doch ihre Eltern sind arm.

Medizinische Versorgung für Baby Eliza.
Ihre Eltern, Eugenia (18) and Andrei (20), machen sich grosse Sorgen. Gleich zwei Mal wurden sie im vergangenen Jahr Eltern. Tochter Ionela wurde im Januar 2017 geboren, Eliza im Dezember 2017. „Es war nicht geplant, dass wir innerhalb von elf Monaten ein zweites Kind bekommen, aber es ist ein Geschenk Gottes“, sagt Eugenia. Doch der kleinen Eliza fehlt ein körpereigenes Enzym, das den Salzhaushalt regelt. Seit ihrer Geburt ist sie immer wieder im Krankenhaus. Sie ist unterernährt und anämisch.

Nun hat ein zweites Unglück die Familie getroffen: Bis vor Kurzem hatte der gelernte Bauarbeiter Andrei einen festen Job bei einer kleinen Baufirma. Diese ging pleite und Andrei verlor seinen Job und somit sein gutes Einkommen. Zwar hat der junge Vater sofort einen anderen Job angenommen – er bepflanzt und pflegt öffentliche Parks – aber sein Verdienst ist mit 200 Franken viel geringer als vorher. „Das gesamte Geld geht für Miete und Strom drauf“, sagt er. Die Familie wohnt in einem 18 Quadratmeter grossen Raum ohne Toilette und fliessendes Wasser.

Nicht nur die finanziellen Sorgen drücken die Stimmung in der Familie.
„Am schlimmsten ist es, dass wir die Bedürfnisse unserer Töchter nicht erfüllen können“, so Eugenia. Alle fünf Wochen muss sie mit Eliza für ein paar Tage ins Krankenhaus zur Beobachtung. Und in den anderen Wochen muss Eugenia das Baby immerhin zweimal in der Woche im Krankenhaus zeigen – Hin- und Rückfahrt nach Brasov kosten 50 Franken die Woche. „Es gibt Wochen, in denen wir das Geld einfach nicht haben, und dann fürchten wir um Elizas Leben“, sagt Eugenia leise. Und die Spirale der Armut dreht sich immer weiter: Es gibt kaum Geld für Milchpulver und Windeln, und die Medikamente für Eliza sind ebenfalls teuer.

Wir möchten die Familie zunächst für ein Jahr mit Essen, Milchpulver, Windeln und besonders mit Fahrgeld und Medikamenten für Eliza unterstützen. 4 500 Franken benötigen wir hierfür. Bitte helfen Sie mit Ihren Gaben und Gebeten. Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3499 – "Medizinische Versorgung für Baby Eliza"

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Durch eine befahrbare Strasse Kinderleben retten
„Wenn unser Kinderheim besser erreichbar wäre, könnten wir mehr Kindern helfen!“
SÜDAFRIKA – Liebe Spender, Sie erinnern sich vielleicht noch an die kleine Thandi – das einen Tag alte Baby, welches in einer Plastiktüte eingepackt gefunden wurde. Ein kleines Mädchen, welches das Leben von Rene und Mark Marcom für immer veränderte. Die Geschichte von Thandi hat mit dem Thandihaus ihre Fortsetzung gefunden. Dieses Haus bietet 25 Kindern, vorwiegend Mädchen, ein Zuhause.

Damit man sich um so viele Kinder kümmern kann, braucht es nicht nur Kraft und Liebe, sondern auch materielle Hilfe und Unterstützung. Wir durften diesem Heim dank Ihrer Spenden bereits helfen, wofür die „Grossfamilie Marcom“ zutiefst dankbar ist.

Viele Kinder wurden durch den persönlichen Einsatz von Mark und Rene gerettet. Auch die Babyklappe, die sie einrichteten, hat manches Neugeborene vor dem Tod gerettet.

Eine grosse Not ist die 450 Meter lange Strasse, die das Kinderheim mit der Welt verbindet. Die Strasse ist sehr steil und zeitweise unpassierbar.

Im Jahr 2009 besserte das Thandihaus die Strasse schon einmal notdürftig aus und konnte sie einigermassen befahrbar machen. Leider reichten damals die Mittel nicht aus, um den nötigen Kies zu kaufen. Deshalb ist die Strasse weiterhin während der Regenzeit unpassierbar. Auch verursacht sie grosse Schäden an den Autos des Kinderheims.

Dazu kommen die Probleme mit der Versorgung. Wenn eine Ambulanz benötigt wird, muss man eine Vereinbarung mit einer kostspieligen 4x4 Ambulanz treffen. Im Fall eines Feuers könnte die Feuerwehr das Haus nicht einmal erreichen.

Diese Strasse ist tagtäglich eine riesige Herausforderung.
Die Autos stossen schnell an ihre Grenzen.
Das Thandihaus ist auf Unterstützung angewiesen und sucht Volontäre und Spender. Besucher und Mitarbeiter kommen meistens von weit her. Leider ist es oft unmöglich, die letzten 500 Meter bis zum Haus zu fahren. Menschen, die Tausende von Kilometern gereist sind, stehen kurz vor dem Ziel vor einer echten Herausforderung. Je nach Jahreszeit ist es manchmal unmöglich, die letzte Wegstrecke mit dem Auto zurück zu legen.

Die Kinder, die aus umliegenden Orten das Kinderheim aufsuchen, kommen jeweils voller Schlamm an und müssen zuerst die Kleider wechseln. Oft rutschen sie unterwegs aus und verletzen sich dabei.

Sowohl die Liegenschaft als auch die Strasse gehören der Kommune. Die Miete muss regelmässig bezahlt werden. Nur schon diese Kosten sind jeden Monat ein grosses Gebetsanliegen.

Marcoms erzählen: „Wir haben keine Chance, auch die Finanzen für die Strasse bereit zu stellen. Wir haben die Möglichkeit, die benötigten Maschinen für den Strassenbau kostenlos zu benutzen. Uns fehlt jedoch das Geld für die Materialien.

Bitte helfen Sie uns, diese Strasse zu sanieren. Es würde unsere Arbeit unglaublich erleichtern. Wenn man uns gut erreichen kann und wir auch die umliegenden Ortschaften besuchen können, haben wir die Chance, viel mehr Kindern zu helfen.“

Wir möchten das Thandihaus und seine wertvolle Arbeit mit 4 000 Franken bei der wichtigen Sanierung der Strasse unterstützen.

Herzlichen Dank für Ihr Mittragen!

Projekt Nr. 3500 – "Eine Strasse für Helfer bauen"

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Solide Grundmauern für eine arme Familie
„Ich habe Angst, dass unser Haus eines Tages einfach in sich zusammenfällt.“
ARMENIEN – Familie Aslanyan war überglücklich über ihr preisgünstiges Eigenheim. Bald nach dem Kauf entdeckte sie jedoch Risse in der Hausmauer, welche mit Tapeten überdeckt worden waren. Jetzt fürchtet sie um ihre Sicherheit.

In diesem Projekt möchten wir Ihnen die junge, aufgestellte Familie Aslanyan vorstellen. Anahit und Garik Aslanyan leben mit ihren zwei Kindern im südlich gelegenen Dorf Saritap in Armenien. Die zwei Kinder Anusch (14) und Wasgen (12) werden bereits in unserem Patenschaftsprogramm unterstützt. Doch das Leben dieser Familie ist beim genaueren Hinsehen nicht so leicht, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Auch im Inneren sind die Risse gut sichtbar.
Anahit erledigt den Haushalt und Garik arbeitet im Stall auf einem Bauernhof im Dorf. Dabei verdient er gerade mal 4.40 Franken am Tag. Der kleine Lohn wird bedauerlicherweise sehr unregelmässig ausbezahlt. Da Garik jedoch Angst hat, seine Stelle zu verlieren, getraut er sich nicht, um pünktliche Bezahlung des Lohnes zu bitten. Je nach Job-Angebot fährt er zusätzlich Taxi oder LKW. Eine andere Arbeit kann Garik aus gesundheitlichen Gründen kaum finden. Er leidet seit langem sehr stark an Varikose, einer Venenerkrankung an seinen Beinen. Obwohl er schon vor längerer Zeit operiert wurde, verbesserte sich sein Zustand nicht wesentlich.

Vor zwei Jahren erhielt die Familie ein Darlehen. Zusammen mit ihren Ersparnissen konnte sie sich mit diesem Geld in Saritap ein eigenes Haus kaufen. Bis dahin wohnte Familie Aslanyan zusammen mit den verheirateten Geschwistern gemeinsam in einem Haus. Das neue Heim konnten Aslanyans erstaunlich günstig erwerben. Sie erklärten sich den Preis damit, dass die früheren Besitzer baldmöglichst nach Russland auswandern wollten. Die Freude der Familie über ihr erstes, eigenes Obdach war riesengross, dauerte jedoch nicht sehr lange. Nach ein paar Monaten kam die grosse Enttäuschung. Das Haus, welches angeblich als „renoviert‘‘ gekauft wurde, erwies sich als baufällig. Die ehemaligen Hausbesitzer hatten die Risse und Löcher in den Mauern schlauerweise mit frischen Tapeten überklebt.

Die südliche Mauer des Hauses steht auf einem sehr schwachen Fundament, daher die Risse. Das Haus droht einzustürzen. Neue Risse werden, in der Hoffnung auf mehr Sicherheit, notdürftig ausgespachtelt und verputzt. Doch für die Standhaftigkeit des Hauses nützt dies wenig.

Um dieses Gebäude sicher zu machen, muss viel gemacht werden.
Mit der Hilfe eines Fachmanns konnte unsere Mitarbeiterin vor Ort die Situation einschätzen lassen und einen Kostenvoranschlag für die Renovierung erstellen. Um das Haus wieder stabilisieren zu können, müsste die instabile Wand vom Fundament her wieder neu aufgebaut und befestigt, die anderen Wände ausgebessert und verputzt werden.

Wir benötigen dazu 2 500 Franken. Bitte helfen Sie dieser jungen Familie, damit sie bald in einem sicheren Zuhause leben kann.
Herzlichen Dank dafür.

Projekt Nr. 3501 – "Wohnen ohne Angst"

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Adina opfert ihre eigene Zukunft für die Familie
Damit ihre Geschwister die Schule besuchen können, bleibt die 14-jährige Adina zuhause
RUMÄNIEN Adina wünscht sich so sehr, die Schule wieder besuchen zu können. Momentan ist dies aber leider noch unmöglich. Sie muss auf die kleineren Geschwister aufpassen. Die Familie erhält Strom von einem Nachbarn und Adina muss alle Kleider von Hand waschen. Das Wasser muss die Familie von weit her holen. Umso trauriger ist die Tatsache, dass sowohl die Kinder als auch ihre Kleider viel sauberer sind, seit die Mutter weggegangen ist. Sogar die Lehrer freuen sich über die positiven Veränderungen in der Familie. Was sie nicht sehen können, ist Adinas Leid.

Damit ihre Geschwister die Schule besuchen können, bleibt die 14-jährige Adina zuhause.
Ohne Schulbildung haben die Kinder keine Zukunft.
Aron ist 42 Jahre alt und Vater von sechs Kindern. Die älteste Tochter heisst Adina und ist 14 Jahre alt, die Jüngste heisst Leea, sie ist 3 Jahre alt. Dazwischen sind die Geschwister Markus (12), Tabita (10), Timotei (8) und Solomon (6).

Der Vater lebt mit seinen 6 Kindern im Dorf Augustin in einem kleinen Haus mit einem Zimmer und einer kleinen Küche. In der Küche schlafen alle 3 Jungs in einem Bett.

Aron arbeitete bis Februar dieses Jahres auf einem Bauernhof. Dieser Job hielt ihn oft wochenlang von zuhause fern. Seine Frau holte jeweils am Freitag seinen Lohn bei ihm ab, um, wie sie sagte, den Kindern Essen zu kaufen. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit. Die Kinder liess sie einsam, hungrig und schmutzig zuhause und verprasste das Geld mit ihrem Freund. Als Aron eines Tages unerwartet heimkam und die schreckliche Wahrheit entdeckte, blieb er fortan daheim und sorgte für seine Kinder.

Die Mutter zog mit ihrem Freund in ein anderes Dorf.

Adina, die älteste Tochter, war immer eine sehr gute Schülerin gewesen. Weil sie jedoch oft fehlen musste, um auf ihre Geschwister aufzupassen, flog sie aus der Schule.

Aron wollte vieles an dem Haus renovieren. Er hatte grosse Pläne, wie er den Wohnraum für die zahlreichen Kinder erweitern könnte. Nichts davon kann er jetzt verwirklichen, er schämt sich zuzugeben, dass seine Frau das Pferd sowie die Hühner verkaufte und das Holz des Stalls verfeuerte. Auch kann er wegen den Kindern keinen Job annehmen, der weit weg ist von Augustin. Im Dorf selber ist es jedoch schwierig, eine feste Stelle zu finden. Das, was er bei Gelegenheitsjobs verdient, reicht knapp, damit die Kinder und er nicht verhungern.

Markus besucht die 4. Klasse, ihm gefällt Mathematik sehr gut. Tabita geht in die zweite Klasse, sie liebt Englisch. Timotei hat die erste Klasse angefangen und Solomon besucht den Kindergarten. Der Vater kümmert sich verantwortungsvoll um seine Kinder, unterstützt sie bei den Hausaufgaben und sorgt dafür, dass sie den Unterricht regelmässig besuchen.

Auf den grösseren Geschwistern lastet zu viel Verantwortung.
Das Elend, in dem die Kinder aufwachsen.
Diaconia möchte diesem verzweifelten Vater helfen, das Dach zu renovieren, damit es nicht mehr ins Haus regnet und den Anbau fertig zu stellen, so dass die Kinder einen anständigen Schlafplatz haben. Auch Möbel und eine Waschmaschine wären bitter nötig, damit Adina nicht mehr von Hand waschen muss. Zudem wollen wir Aron dabei unterstützen, eine feste Stelle zu finden, damit er ein regelmässiges Einkommen hat. Wir benötigen dazu ungefähr 6 000 Franken. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3502 – "Adina eine Kindheit ermöglichen"

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Zwei verschiedene Familien, viele Gemeinsamkeiten
Mit je einer Kuh können wir das Leben dieser beiden Familien langfristig verbessern
ARMENIEN – Wir stellen Ihnen heute zwei arme Familien vor. Zwei Familien, die sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Es sind kinderreiche Familien, die tapfer versuchen, über die Runden zu kommen. Sie wohnen im selben Dorf und haben sogar den gleichen Familiennamen. Wir möchten beiden Familien auf die gleiche Art Unterstützung zukommen lassen: Wir möchten ihnen eine Kuh kaufen.

Familie Wrujr und Maria Pogosyan

Wenn man in einem armenischen Dorf wissen will, wo die ärmsten Einwohner zuhause sind, dann fragt man am besten den Dorfelektriker. Da sich dieser jeden Monat die Gebühren für den verbrauchten Strom einholt, weiss er sehr genau, wer wie viel Strom verbraucht, wer nach Kräften zu sparen versucht und auch, wer die Kosten nicht oder nur mit Mühe bezahlen kann.

So brachte uns im Dorf Martiros in der südlichen Region Wajoz Dsor der Dorfelektriker auch zur Familie Pogosyan, da er Kenntnis davon hatte, wie stark diese Familie an Strom sparen muss.

Diese junge Familie braucht Hilfe.
Wrujr und Maria Pogosyan heirateten im Jahr 1999. Nach der Hochzeit lebten sie zwei Monate lang mit den Eltern von Wrujr zusammen, bis sie sich dann entschlossen, in ein verlassenes Haus im alten Dorfteil von Martiros umzuziehen.

In diesem Haus kamen ihre zwei älteren Kinder auf die Welt. Wrujr hatte schon damals gesundheitliche Probleme mit den Augen, somit konnte er nicht jede Arbeit erledigen, welche für den Unterhalt und die Reparaturen des sehr alten und heruntergekommenen Hauses nötig waren.
Die Dorfstrasse im alten Martiros ist sehr rutschig. Die Schule befindet sich im neuen Dorfteil von Martiros. Der Schulweg war für die Kinder sehr weit und gefährlich. Dadurch wurde die Situation für die Familie unerträglich. So entschloss sie sich, in den neuen Dorfkern umzuziehen. Ein normales Haus konnte sie sich jedoch kaum leisten. Zum Glück kam der freundliche Bürgermeister des Ortes der Familie zu Hilfe und stellte ihr eine Wohnung mit Umschwung für Tiere zur Verfügung. Bei den jüngeren zwei Kindern hatte Maria Komplikationen während den Schwangerschaften und gebar diese mit Kaiserschnitt.

Die Eltern kamen trotz der Hilfe des Bürgermeisters mit ihren vier Kindern finanziell nicht über die Runden. Wrujr blieb nur ein Ausweg, um genügend Geld zu verdienen. Er verliess die Familie, um mit ein paar anderen Bauern aus dem Dorf in Russland Geld zu verdienen und dieses nach Hause zu schicken. Die harte Arbeit im Strassenbau und die schlechte Entlöhnung sind aber keine vernünftige Lösung für diese Familie.

Mangels Alternativen reiste Wrujr Ende Februar 2018 erneut nach Russland. Doch da der Winter dieses Jahr in Russland sehr kalt war und der Frühling auf sich warten liess, konnte lange nicht mit dem Strassenbau begonnen werden. Demzufolge kann Wrujr auch kein Geld nach Hause schicken. Die Familie befindet sich in einer verzweifelten Lage.

Mit einer Kuh würde sich die Situation der Familie stark verbessern. Der Platz wäre vorhanden und Wrujr könnte in seinem angestammten Beruf allmählich wieder auf eigenen Beinen stehen.

Bitte helfen Sie dieser Familie aus der Klemme. Wir möchten ihr eine Kuh kaufen sowie das Futter für ein Jahr zur Verfügung stellen. Dafür benötigen wir 2 000 Franken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3503 – "Junge Familie braucht Hilfe"

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Familie GOHAR und ARSEN Pogosyan

Gohar und Arsen Pogosyan mit ihren fünf Kindern erzählen uns folgende schicksalsträchtige Geschichte: In der Zeit, als zwischen Armenien und dem Nachbarland Aserbaidschan Krieg herrschte und sich das ganze Land in einer tiefen Wirtschaftskrise befand, schlug die Oma von Arsen der Familie vor, dass alle zusammen in ihrem Haus leben könnten. Da es in den Bergdörfern kaum Arbeit gab und auch kein Wohnraum zur Verfügung stand, stimmten die Pogosyans diesem Vorschlag dankbar zu. Jahrelang lebten sie mit der alten Oma in Frieden. Gohar und Arsen kümmerten sich rührend um die alte, kranke Frau, bis diese im hohen Alter verstarb.

Diese grosse Familie lebt ohne Wohnrecht in einem ehemaligen Dorfladen.
Nach dem Tod der Grossmutter kam plötzlich ein Testament zum Vorschein, wovon die Pogosyans keine Ahnung gehabt hatten. Es stellte sich heraus, dass das Haus einem Vetter von Arsen vererbt wurde. So stand die Familie Pogosyan von einem Tag auf den anderen mit ihren Kindern auf der Strasse. Ein wohlmeinender Verwandter von Arsen, welcher im Dorf eine hohe Stellung hat, stellte der Familie einen Wohnraum im Gebäude des ehemaligen Dorfladens zur Verfügung. Nun leben Gohar und Arsen mit den fünf Kindern bereits 14 Jahre lang an diesem Ort.

Unterdessen hat der älteste Sohn bereits geheiratet und wohnt mit seiner Frau und den beiden Kindern ebenfalls in diesem Gebäude. In Armenien ist man sich gewohnt, als ganze Familie in Schwierigkeiten zusammenzuhalten und zu teilen.

Gelebt hat die Familie in dieser ganzen Zeit von Viehzucht und Ackerbau, wie es in den südlichen Bergregionen üblich ist. Noch vor einiger Zeit hatten die Pogosyans zwei eigene Kühe. Es gab genügend Milchprodukte, so dass man einen Teil davon verkaufen konnte. Dadurch konnte sich die Familie Brot kaufen und die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Leider ist eine Kuh der Pogosyans vor zwei Jahren unerwartet gestorben und die zweite musste man daraufhin verkaufen, um die Schulden im Dorfladen bezahlen zu können.

Wir möchten auch diese Familie mit einer Kuh und Futter für ein Jahr unterstützen. 2 000 Franken werden benötigt, um dieser tapferen Familie wieder auf die Beine zu helfen.

Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Projekt Nr. 3504 – "Eine Kuh für Familie Pogosyan"

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Junges Mädchen will die Armut durchbrechen
Grace will studieren und ihr Leben selber gestalten
NEPAL – Bitte helfen Sie einem jungen Mädchen aus Nepal, aus den ärmlichen Verhältnissen ihrer Familie auszubrechen. Grace wünscht sich, eine Ausbildung abzuschliessen. So könnte sie selbstständig werden und später selber eine Hilfe für andere sein.

Grace Gale ist ein junges Mädchen aus Gangajamuna, Nepal. Sie kommt aus einer sehr armen christlichen Familie. Als sie 3 Jahre alt war, brachte ihre Mutter noch ein Kind auf die Welt. Leider wurde die Mutter anschliessend krank und die Ärzte konnten weder die Krankheit benennen noch der kranken Frau helfen. Die Mutter verstarb. Durch ihren Tod versank die Familie noch tiefer in Armut und Leid.

Der Vater von Grace heiratete erneut, die Schwierigkeiten wurden dadurch jedoch nicht kleiner. Die Familie hatte weder genug zu essen noch ein Minimum an Geld, um zu überleben.

Grace erzählt: „Eines Tages kam ein Pastor in unserem Dorf vorbei und erzählte uns von dem Dhading Children Home von Man Bahadur. Dieser Pastor nahm mich mit und brachte mich halb verhungert und verwildert ins Dhading Children Home. Ich war damals 5 Jahre alt. Es fiel mir sehr schwer, mich an das neue Haus und die geltenden Regeln, überhaupt an das neue Leben zu gewöhnen. Darum rannte ich weg und liess mich nur mit Mühe davon überzeugen, wieder zurück zu kehren. Schritt für Schritt gewöhnte ich mich an das Leben im Heim und unterdessen bin ich sehr glücklich, dass ich mich dafür entschied, im Heim zu bleiben. Für Kinder aus armen Familien ist es sehr schwierig, in die Schule zu gehen. Ein Studium zu absolvieren ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit.

Grace will studieren und ihr Leben selber gestalten.
Ich absolviere zurzeit die letzten Klassen der regulären Schule, Fachrichtung Management und Buchhaltung. Ich wollte Wissenschaft studieren, aber wegen meiner finanziellen Situation war das unmöglich. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance habe, die Schule zu besuchen, auch wenn ich stark auf die Hilfe vieler Menschen angewiesen bin. Ich würde so gerne einen Bachelor-Abschluss machen, um die Armut zu überwinden und ein normales Leben führen zu können.“

Für arme Familien in Nepal – darunter befinden sich auch viele christliche Familien – ist es kaum möglich, ihren Kindern eine Ausbildung oder auch nur die Schule zu finanzieren. Bitte helfen Sie Grace und anderen jungen Menschen und Kindern aus dem Heim von Man Bahadur, eine neue Chance zu bekommen und der Armut zu entfliehen. Sie möchten lernen, sie möchten auf eigenen Beinen stehen und für sich sorgen können. Dafür brauchen sie aber Starthilfe und Unterstützung. Mit 4 000 Franken wäre die Zukunft von Grace vorerst gesichert. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3505 – "Grace will der Armut entfliehen"

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Bewegungsfreiheit für Claudia
Junge Mutter benötigt dringend gezielte Therapien, um laufen zu können
RUMÄNIEN – Ein Strahlen erfüllt Claudias (23) ganzes Gesicht: „Jetzt kann ich nicht mehr so schnell hinfallen“, freut sie sich. Und auch Tochter Miruna ist die Erleichterung anzusehen. Der Rollator, den wir mitgebracht haben, ist ein Glück für beide.

„Es war furchtbar, als Mama vor Kurzem auf dem Weg zur Toilette im Hof gestolpert ist. Sie ist so schrecklich gefallen, dass sie sogar ins Krankenhaus musste“, erzählt die Fünfjährige. Was ihre Mama genau hat, weiss Miruna nicht, aber, dass sie nicht richtig laufen kann und sich nicht auf die Strasse traut, das erlebt das Mädchen jeden Tag. „Mama bringt mich immer nur zum Tor, weiter geht sie nicht. Dazu ist sie zu unsicher.“

Junge Mutter benötigt dringend gezielte
Therapien, um laufen zu können.
Vor ihrer Schwangerschaft war Claudia eine lebensfrohe und gesunde junge Frau. Sie hatte ihre grosse Liebe getroffen, hoffte auf eine intakte Familie und eine schöne Zukunft. Doch als sie schwanger wurde, liess ihr Traummann sie sitzen. „Er wollte sich lieber mit anderen Mädchen im Dorf vergnügen und schon gar keine Verantwortung für ein Kind übernehmen“, erinnert sich Claudias Mutter. Sie unterstützte ihre Tochter von Anfang an und kümmert sich auch heute liebevoll um Claudia und Miruna.

Miruna macht sich grosse Sorgen um ihre Mutter.
Die Situation mit ihrem Ex-Freund stresste Claudia so stark, dass sie einen Nervenzusammenbruch mit gesundheitlichen Spätfolgen erlitt. Ihre Sprache wurde verwaschen, sie konnte schlecht laufen und schlucken und ihre Hände kaum noch bewegen. „Meine Mutter hat mir das Baby beim Stillen an die Brust gehalten, weil ich Miruna nicht selber halten konnte“, erinnert sich Claudia.

Die Frauen und das Mädchen leben von dem schmalen Verdienst von Claudias Mutter. An eine Therapie für Claudia ist nicht zu denken – die Medikamente verschlingen schon einen Grossteil des Budgets. Wir möchten der Familie längerfristig mit Lebensmitteln und Kleidung helfen.

Ebenfalls möchten wir die Kosten für Claudias Medikamente und eine Therapie übernehmen, denn der Rollator war nur der erste Schritt in ein besseres Leben. 5 000 Franken benötigen wir. Vielleicht kann Claudia ihre Tochter dann schon bald nicht nur zum Tor, sondern in die Schule begleiten.

Projekt Nr. 3506 – "Bewegungsfreiheit für junge Mutter"

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MIT CHRISTLICHER ÜBERZEUGUNG
Liebe Leserinnen, liebe Leser
In den letzten beiden Ausgaben unseres Reports durften wir Ihnen bereits zwei Diaconia Mitarbeiter vorstellen. Es ist uns ein Anliegen, Ihnen mit diesen Interviews und Berichten die fleissigen und motivierten Arbeitskräfte näherzubringen. Hinter jedem Bericht und Artikel, den Sie zu lesen bekommen, bringen sich viele Persönlichkeiten ein, welche sich mit Herzblut für unsere gemeinsame Aufgabe unter den Ärmsten in unseren Einsatzländern investieren. Im heutigen Report dürfen wir Gisela Wampfler durch ein Interview besser kennenlernen. Gisela ist bereits seit 26 Jahren bei Diaconia tätig und ist die kompetente Fachfrau für unsere Patenschaften.


Ein paar Worte über dich?
Ich bin Mutter eines bereits 33-jährigen Sohnes und wuchs in Beinwil am See als direkte Nachbarin von „Diaconia“ auf. Als Kind spielte ich oft mit „Hintermanns“ Buben auf deren Rasen, wo später das heutige Büro gebaut wurde. Als mein Sohn 6 Jahre alt war, hatte ich das Glück, bei Diaconia Teilzeit arbeiten zu dürfen und ein paar Jahre später konnte ich sogar mit meinem Mann ein Haus in unmittelbarer Nähe des Büros erwerben.

Gisela Wampfler.
Über dich ganz persönlich?
Meine grosse Leidenschaft gilt den Tieren. Dies hat sich weit herumgesprochen. Ich erhalte immer wieder Pflegefälle, die ich, wenn nötig, auch ins Büro mitnehmen darf. So ist es für mich selbstverständlich, wenn Not an der „Frau“ ist, auch mal am Wochenende oder nachts im Homedress im Büro nach dem Rechten zu sehen. Die täglichen Spaziergänge mit meinen 3 Hunden, davon 2 aus Rumänien, halten mich fit und geben mir innere Zufriedenheit. Zudem ergeben sich so oft schöne Begegnungen und tiefgründige Gespräche. Auch mein Garten gehört zu meinen Hobbies. Ich pflege mehrere Obstbäume und Beerensträucher, deren Früchte ich auf verschiedenste Arten haltbar mache.

Was bedeutet für dich Armut und Not?
Die Armut und die grosse Not auf dieser Welt bedrücken mich sehr. Aus diesem Grund bereitet es mir grosse Mühe, arme Länder zu besuchen. Umso mehr schätze ich meine Arbeit bei „Diaconia“, wo ich meinen kleinen Beitrag zur Hilfe leisten kann.

Was bedeutet Diaconia für dich?
Mit christlicher Überzeugung den Menschen in Not zu helfen und ihnen beizustehen.

Wie möchtest du das praktisch umsetzen?
Ich finde, eine gute, harmonische Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeitern hier im Büro und mit den Länderleitern ist das A und O, um gemeinsam viel zu erreichen. Genau so wichtig sind mir allerdings auch die Kontakte mit unseren Paten. Ich versuche, ihre Fragen so gut wie möglich zu beantworten und ihre Anliegen ernst zu nehmen.

Einige abschliessende Worte?
Es berührt mich immer wieder, zu sehen, wie armen, hilflosen Kindern und deren Familien dank einer Patenschaft geholfen wird. Wie sich ihr Leben dadurch nachhaltig verbessern darf. Ich liebe meine vielseitige Arbeit. Sie zeigt mir immer wieder, nicht zu verzagen und auf Gottes Hilfe zu vertrauen.

TEILHABE AN DER WELT DER HÖRENDEN
Florina-Denisa ist taub und deswegen ohne Freunde und Freude
RUMÄNIEN – Der Blick des kleinen Mädchens mit dem braunen Pferdeschwanz ist in sich gekehrt und traurig. Florina-Denisa lebt in ihrer eigenen Welt. Nicht, weil sie geistig behindert wäre, sondern nur weil sie nicht hören und deswegen nicht sprechen kann.

Florina-Denisa ist wegen ihrer Taubheit meistens allein.
Normalerweise plappern Siebenjährige unentwegt, entdecken die Welt und bringen ihre Eltern mit ihrer Fragerei auch schon mal zur Weissglut.

Siebenjährige gehen normalerweise auch zur Schule. Doch Florina-Denisa sitzt still zu Hause. Mit ihren Eltern, einfachen und wenig gebildeten Leuten, kommuniziert sie durch simple Zeichen. Auch mit ihren beiden älteren Schwestern klappt so eine Basis-Verständigung. Niemand in der Familie kann die Zeichensprache für Gehörlose. Und mit den Kindern aus der Umgebung kann Florina-Denisa sich überhaupt nicht verständigen – die lachen sie nur aus und äffen sie nach. „Mein kleines Mädchen zieht sich immer mehr in sich selbst zurück und ist sehr einsam“, erzählt Mutter Marina traurig.

Die Siebenjährige ist oft traurig.
Florina-Denisa leidet auf beiden Ohren unter einer Nervenschädigung, die zum Verlust des Hörens der tiefen Töne geführt hat. Auch die menschliche Stimme kann die Siebenjährige nicht wahrnehmen. Abhilfe würden zwei Hörprothesen schaffen, die jedoch mindestens 1200 Franken zuzüglich ärztlicher Behandlung kosten würden – ein Betrag, den die Eltern nicht aufbringen können.

Vater Istvan arbeitet als Gelegenheitsarbeiter und bringt oft nicht genug Geld für das Nötigste nach Hause. Und so fehlt es auch an Kleidung und Lebensmitteln. Das Geld für die spezielle Schule für Gehörlose ist erst recht nicht vorhanden. Die beiden älteren Schwestern gehen, wenn die Eltern dafür auch alles Geld zusammenkratzen müssen, zur Schule – Florina-Denisa aber bleibt bisher die Schulbildung verschlossen.

Wir möchten Florina-Denisa und ihrer Familie helfen und dem kleinen Mädchen eine Teilhabe am Leben ermöglichen. Mit 5 000 Franken könnten wir ihr die benötigten Hörgeräte, Arztkosten sowie den Schulbesuch ermöglichen. Dann wird ihr Blick wach werden, sie wird lachen und sicher auch Freunde finden. Bitte schenken Sie Florina-Denisa Lebensmut und eine Zukunft. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3508 – "Aus der Einsamkeit ins Leben"

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Eine Kindheit in den Fängen von Alkohol und Prostitution
Ohne Ihre Hilfe sieht die Zukunft von Padmavathi düster aus
INDIEN – Weil der Vater immer mehr im Alkohol versinkt und die Mutter die Familie verliess, liegt die ganze Last der Familie auf den Schultern eines 14-jährigen Mädchens. Auch die finanzielle Lage ist bitter, der Vater gibt praktisch den gesamten Lohn für seine Sucht aus.

Padmavathi ist ein 14-jähriges Mädchen, das in der Siedlung Vambay lebt. Ihr Name bedeutet, frei übersetzt aus Sanskrit, „Das Mädchen mit der Lotusblüte“. Wenn man gewisse Teiche in Indien aus der Nähe gesehen hat, kann man das Leben von Padmavathi mit einer zarten Lotusblüte vergleichen, die in einem verseuchten Teich versucht, das Licht zu erreichen, obwohl sie von totem Treibholz und Müll nach unten gezogen wird.

Padmavathi ist die älteste Tochter der Familie. Sie hat noch 3 Brüder, der jüngste ist erst 3 Jahre alt. Der Vater von Padmavathi (40) ist Alkoholiker. Das ganze Geld, das er als Tagelöhner verdient, gibt er für Alkohol aus. Padmavathis Familie hatte von Anfang an Schwierigkeiten.
Die Situation verschlechterte sich jedoch dramatisch, als der Vater eines Tages dachte, seine Schwierigkeiten mit dem Alkohol und die finanziellen Probleme liessen sich mit Drogenschmuggel lösen. Er musste 4 Jahre ins Gefängnis und die Familie geriet in noch grössere Nöte. Die Mutter von Padmavathi stand ganz alleine da, niemand unterstützte sie. Weil sie sich nicht anders zu helfen wusste, begann die junge Mutter, sich zu prostituieren, um ihre Kinder ernähren zu können. Jetzt wurde die Familie praktisch zu Ausgestossenen. Die Verwandten und Nachbarn wollten nichts mehr zu tun haben mit ihr.

Trotz vieler Schwierigkeiten kann Padmavathi noch lächeln.
Als der Vater aus dem Gefängnis zurückkam, begann er wieder zu trinken. Er brachte seine Frau dazu, sich weiterhin zu prostituieren. Dadurch musste er nicht mehr selber arbeiten und konnte sich mit dem Geld, das seine Frau verdiente, Alkohol kaufen.

Eines Tages ertrug die Mutter dieses Leben nicht mehr und verliess ihren Mann. Sie nahm die mittleren zwei Kinder mit und gab sie in einem Kinderheim für Kinder aus niedrigen Kasten ab. Niemand weiss, wo die Mutter sich jetzt aufhält.

Durch den Weggang der Mutter trägt Padmavathi jetzt die Verantwortung zuhause. Obwohl sie selber noch ein Kind ist, muss sie auf ihren 3-jährigen Bruder aufpassen sowie kochen, waschen und putzen. Für die Schule bleibt kaum Zeit, da ihr Bruder noch so klein ist. Zum Lernen fehlt ihr oft die Energie. Auch die Aktivitäten von Uppahar, unserer Partnerorganisation vor Ort, würde sie gerne besuchen. Sie ist jedoch oft am Ende ihrer Kräfte und so müde, dass dies nur selten möglich ist.

Diese Familie braucht unser Gebet und Gottes gnädige Hand, um ihr Leben radikal zu ändern. Vor allem Padmavathi braucht ganz dringend unsere Unterstützung, damit sie nicht zum gleichen Schicksal gezwungen wird wie ihre Mutter. Wir würden sie gerne regelmässig unterstützen, damit sie und auch ihr Bruder genug zu essen haben. Es wäre wunderbar, wenn sich jemand für eine Patenschaft für Padmavathi entscheiden würde.

Natürlich sind wir auch dankbar für einmalige Spenden.

Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3509 – "Dringende Unterstützung für Padmavathi"

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