HILFSPROJEKTE

Diaconia versucht die Not von bedürftigen Menschen in Armenien, Rumänien und anderen Ländern nachhaltig zu lindern. Dabei ist Diaconia auf Gönner angewiesen, welche unsere Projekte für eine gewisse Zeit (z.B. während eines Jahres) monatlich mit einem selber bestimmten Geldbetrag unterstützen.

Nur dank der treuen und grosszügiger Unterstützung zahlreicher Spender, die eine Projektpatenschaft übernommen haben, ist es Diaconia möglich, den vielen bedürftigen Kindern und Familien zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.

Eine Projekt-Patenschaft kommt in der Regel nicht einem einzelnen Kind zugute, sondern einer ganzen Gruppe.

Dank den Projektpatenschaften, ist es Diaconia neben den zahlreichen Soforthilfe-Projekten möglich, langfristige Projekte zu planen und durchzuführen.

Wir bedanken uns schon an dieser Stelle bei all jenen Gönnern, die sich zu einer Projektpatenschaft entschlossen haben und auch neu dazu entschliessen werden, um die Arbeit der Hilfsorganisation Diaconia nachhaltig zu unterstützen.




PROJEKTPATENSCHAFT

Um die monatlich wiederkehrenden Kosten für ein langfristiges Projekt übernehmen zu können, sucht die Hilfsorganisation Diaconia Spender und Gönner, die bereit sind, ein Projekt ihrer Wahl monatlich mit einem nach Wunsch festgelegten Betrag zu unterstützen. Hierfür klicken Sie bitte auf unsere "Aktuelle Projekte", auf der Zeile "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten...", jeweils am Ende einer Meldung.

Nach der Anmeldung bekommt jeder Pate einen ausführlichen Bericht über das jeweilige Projekt mit dem Budget für das Projekt.
Etwa zwei Mal jährlich versenden wir weitere Berichte über das unterstützte Projekt.
Neben diesen Projektberichten kann man auch HIER Informationen über die neusten Entwicklungen nachlesen.



 

PROJEKTPORTRAITS

Kindergarten (Brasov / Rumänien)
Kinder stehen in allen Diaconia Projekten an erster Stelle, sie haben immer Vortritt. So wurde im Jahr 1997 in Brasov der erste Kindergarten gegründet. Täglich werden dort Kinder zwischen vier und sieben Jahren liebevoll betreut.
Kindergarten Brasov 
Die Stunden die sie im Kindergarten verbringen sind etwas ganz besonderes. Alles was sie hier vorfinden gibt es leider zu Hause nicht. Die Wohnbedingungen sind keinesfalls ideal für Kinder. Oft wohnen viele Familien in einer Einzimmerwohnung ohne Heizung, Wasser und Strom. Auch gibt es nur ein Badezimmer für über 20 Familien. Im Kindergarten ist es immer warm, sauber und gemütlich. Manche stehen schon um 6 Uhr vor der Eingangstür. Die Kinder basteln und zeichnen sehr gerne.
Die Eltern gehen früh in die Arbeit und müssen die Kinder zum Kindergarten bringen. Ihnen macht dies nicht viel aus, denn wie immer es früh es am Morgen ist, werden die Kinder mit Liebe, Freundlichkeit, und vielen Spielsachen belohnt. Die Kindergärtnerin ist jung und ganz lieb zu den Kindern und kümmert sich rührend um sie. Das Programm umfasst neben den gewöhnlichen Aktivitäten auch Zoo-, Museums- und Puppentheaterbesuche. Die Kindergärtnerin versucht den Kindern viel Interessantes zu bieten, den Alltag abwechslungsreich zu gestalten, damit sie ihre Sorgen wenigstens für einige Stunden vergessen. Wenn man sie beobachtet wie schön sie spielen und wie entspannt ihre Gesichter sind, ahnt man gar nicht wie schwer das Leben dieser Kinder ist. Alle Diaconia-Mitarbeiter, alle Eltern und Kinder sind wahnsinnig glücklich dass es diesen Kindergarten gibt.

Es gibt ihn dank grosszügiger Spender aus der Schweiz. Sie haben den Kindergarten nicht nur finanziell sondern auch mit Spielsachen und anderem Unterrichtsmaterial unterstützt, und haben dazu beigetragen dass es diesen Kindern gut geht. Falls auch Ihnen liebe Leser das Schicksal dieser Kinder etwas bedeutet, dann stehen Sie an Ihrer Seite. Eine monatliche Unterstützung mit einem Betrag, den Sie selber bestimmen, würde das Weiterbestehen des Kindergartens sichern und den Kindern auch in Zukunft viel Freude bringen. Kinder und Eltern bedanken sich recht herzlich für Ihre Hilfe.

Mittagstisch für arme Kinder (Brasov / Rumänien)

Der Tag an dem Diaconia-Mitarbeiter Familien aus Brasov oder Umgebung besuchen müssen, ist immer ein trauriger Tag. In den oft unpassenden Wohnungen treffen sie auf Armut, Hunger, Rauch, Dunkelheit, Kälte und grosse Not. Den traurigsten Anblick bieten die Kinder: Grosse Augen aus denen jedes Leuchten verschwunden ist, dünne Arme und Beine, zerrissene Kleider, nackte Füsse. Die Eltern berichten dann von ihren Problemen und sind sehr traurig dass es ihren Kindern so schlecht geht. Nachdem sie so viele hungernde Kinder kennen gelernt haben, war es für alle Diaconia Mitarbeiter klar, dass sie eine Lösung finden müssen. Diese Lösung musste sich aber auf einen längeren Zeitraum hinausziehen. So entstand das laufende Projekt "Mittagstisch".
 
Diese Kinder werden heute glücklich nach Hause gehen
Mittagstisch Brasov
Ungefähr 30 Kinder aus den ärmsten Familien aus Brasov wurden in dieses Projekt einbezogen, das am 05 Februar gestartet wurde. Die Kinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit, die von Diaconia-Mitarbeitern zubereitet wird. Ein Lagerraum von Diaconia wurde in einen grossen Speiseraum umgewandelt. Um halb zwei werden die Türen geöffnet und alle Kinder strömen herein. Mit knurrendem Magen warten schon viele von ihnen bereits seit einigen Stunden im Waschraum.
Diese Mahlzeit ist für viele von ihnen das einzige Essen das sie in 24 Stunden zu sich nehmen. Bei ihnen zu Hause gibt es viele Probleme. Sie wohnen in unvorstellbaren Bedingungen. Die Wohnblocks sehen schrecklich aus, es gibt keine Fenster, kein Gas, keine Strom und kein Wasser. Wenn die Kinder zum Mittagessen kommen finden sie eine ganz andere Welt vor. Es werden Spiele gespielt, Geschichten erzählt, manchmal kleine Ausflüge gemacht, Hausaufgaben gemacht. Hier vergessen sie für einige Zeit die vielen Sorgen. Diaconia-Mitarbeiter kümmern sich rührend um diese Kinder. Das Projekt umfasst nicht nur das Mittagessen sondern das ganze Wohlergehen der Kinder. Vor einigen Wochen bekamen einige von ihnen eine Schulbank, damit sie ihre Hausaufgabe schreiben können. In der Wohnung war kein einziger Tisch vorhanden.

Auch haben die Kinder Kleider und Schuhe bekommen, weil ihre eigenen ganz zerrissen waren. Indem sie alle Aspekte ihres jungen Lebens beachten, versuchen Diaconia-Mitarbeiter diese Kinder aufzumuntern, ihnen neuen Lebensmut zu geben. Das warme Essen das sie bekommen ist reich an Proteinen und Vitaminen. Auch gibt es fast jeden Tag frisches Obst. In den paar Monaten haben sich die Kinder erstaunlich verändert. Waren sie am Anfang blass, dünn und kränklich, sehen sie jetzt viel besser aus. Alle haben etwas zugenommen und lächeln wieder. Es wird aber noch etwas dauern bis man diese Kinder wieder auf die Beine stellt, bis man die Mängel die sich in so vielen Jahren angesammelt haben ausgleicht. Deshalb ist für diese Kinder jede kleine Geste ganz wichtig.
Wollen sie uns beistehen, diesen Kindern etwas Freude in ihr Leben zu bringen? Dann wären wir ihnen sehr dankbar.

Eine monatliche Unterstützung durch einen selbst bestimmten Betrag wäre sehr willkommen und würde diesen Kindern in den nächsten Monaten das so dringend benötigte Mittagessen sichern.

 



 
 


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