Report
Ausgabe 01, Januar 2012


Armenien
Leben in baufälligem Haus: Feuchtigkeit und Kälte sind Ursachen für fortgesetzte Erkrankungen
Armut stiehlt den Kindern das Lächeln aus dem Gesicht


In den Dörfern im Nordosten Armeniens ist das Leben ein einziger Kampf. Die Menschen haben viel zu leiden. Es gibt in dieser Region keine Arbeitsplätze. Die Einwohner leben von der Landwirtschaft. Doch aufgrund des unwirtlichen Klimas können nur Kartoffeln und Bohnen angebaut werden. Der Ertrag ist in der Regel gering, er reicht selten, um alle Familienmitglieder satt zu machen. Der Grossteil der Dorfbewohner lebt unterhalb der Armutsgrenze. Ihr Leben ist geprägt von Hunger und Not.


Diaconia ist im Dorf Ttujur seit mehreren Jahren im Einsatz. Es gibt dort rund 100 Haushalte. Viele Kinder sind im Patenschaftsprogramm registriert und bekommen dadurch jeden Monat Lebensmittel. Ohne diese Hilfe könnten die Familien nicht überleben.

Auch Arajik Schahnasarian wohnt mit seiner Familie in diesem Dorf. Ihre Unterkunft ist baufällig. Man muss mit der Vorsicht eines Akrobaten das Haus betreten, um nicht in die Grube unter dem Balkon zu stürzen. Der Boden ist wacklig. Der Balkon, der als Vorraum dient, ist nur auf Balken gestützt. Die Löcher zwischen den Balken sind mit Teerpappe bedeckt. „Zwei Räume, die als Küche und Esszimmer genutzt werden, sehen aus, als wäre dort eine Bombe explodiert“, berichten die Diaconia-Mitarbeiter. Der Putz ist längst von den Wänden geblättert, die kahlen Wände sind schwarz und russig vom Ofenqualm. Die Fensterrahmen sind morsch, die Fenster schützen weder vor Feuchtigkeit noch vor Kälte. Im Haus gibt es kein Schlafzimmer, obwohl neun Personen unter einem Dach hausen. Am Abend werden Matratzen auf den Fussboden gelegt. Am Morgen werden sie dann wieder eingesammelt, um mehr Platz im Raum zu haben.

Arajik hat zwei Kinder: Tochter Sjusanna besucht die fünfte Klasse, Sohn Aram die dritte. Beide sind fleissig, doch zu Hause können sie nicht richtig lernen, geschweige denn die Hausaufgaben erledigen. Die Armut stiehlt den Kindern immer mehr ihr Lächeln aus dem Gesicht. Ihr einziger Traum ist, in einem sicheren und trockenen Haus aufzuwachsen.

Arajik wohnt gemeinsam mit seinen Eltern und der Familie seiner Schwester Taguhi in den zwei Räumen. Deren dreijähriger Sohn Sargis hat ernste gesundheitliche Probleme. Die Lunge des Jungen ist geschwächt, er leidet unter chronischer Bronchitis. Immer wieder bekommt er Atemnot. In der feuchten Unterkunft werden die Kinder häufig krank.

Arajik ist der einzige Ernährer dieser Grossfamilie. Er nimmt jede Arbeit an, die er kriegen kann. Er möchte seinen Kindern eine würdige und unbeschwerte Kindheit bieten. Doch er findet einfach keinen Arbeitsplatz. So sammelt er Holz im Wald und verkauft es, oder er hilft seinen Nachbarn bei der Arbeit auf dem Acker. Er treibt ihr Vieh auf die Weide oder hilft bei der Obsternte. Nur dadurch kann er etwas Geld verdienen. Manchmal geben ihm die Nachbarn als Lohn auch Kartoffeln oder Milch. Die Familie hat kaum genug zu essen. Von einer Hausrenovierung können sie nur träumen.

Die Familie wird im Rahmen des Viehprojekts von Diaconia Nutztiere erhalten. Jedoch möchte Diaconia dieser Familie zusätzlich bei der Renovierung des Hauses helfen. Bessere Wohnbedingungen werden helfen, dass die Kinder nicht so oft krank sind. Mit Ihrer Spende könnte der Traum der Kinder von einem warmen Haus wahr werden. Bitte helfen Sie!


Projekt Nr. 1690, "Warmes Haus"

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Armenien
Mädchen wird mit schweren Verbrennungen in Spezialklinik behandelt
Wollkleid fängt am Herd Feuer


Die siebenjährige Oksanna Barseghian ist mit ihrer kleinen Schwester allein zu Hause. Die Mädchen frieren. Im Grenzdorf Wahan fallen die Temperaturen im November bereits sehr tief. Der kleine elektrische Herd, mit dem das Haus beheizt wird, spendet kaum Wärme. Oksanna setzt sich direkt neben den Herd und schläft ein. Ein gellender Schrei ihrer jüngeren Schwester weckt sie auf: Ihr Wollkleid hat Feuer gefangen.


Ihre sechsjährige Schwester brüllt wie am Spiess. Oksanna rennt geistesgegenwärtig ins Badezimmer und springt in die mit Wasser gefüllte Badewanne. Die Flammen erlöschen. Doch sie haben sich schon durch das Kleid gefressen. Oksanna hat schwere Verbrennungen erlitten. In kritischem Zustand wird sie ins nächste Spital gebracht. Nach einer Erstversorgung ordnen die Ärzte die Verlegung in eine Spezialklinik in der Hauptstadt Jerewan an.

Die Siebenjährige hat schwere Brandwunden an der linken Körperseite, am Rücken und an beiden Beinen. Dass sie instinktiv ins Wasser sprang, hat ihr wohl das Leben gerettet.

Oksanna leidet unter heftigen Schmerzen. Sie weint stundenlang und kann sich kaum beruhigen. Ihr stehen mindestens vier Operationen bevor. Sie braucht Hauttransplantationen. Danach benötigt sie spezielle Medikamente und Cremes, die helfen, die Haut zu regenerieren. Doch zuvor sind Bluttransfusionen und spezielle Verbände erforderlich, die jeden Tag gewechselt werden müssen.

Oksanna ist bei Diaconia als Patenkind registriert. Deshalb werden die Bluttransfusionen aus dem Nothilfefonds bezahlt. Oksannas Mutter Alward ist verzweifelt. Sie braucht weitergehende Hilfe. Die Familie hat kaum genug zum Leben. Die Therapien sind für sie unbezahlbar. Das Spital stellt die Medikamente aber nur gegen Bezahlung zur Verfügung.

Wahan, das Heimatdorf der Familie, ist extrem arm. Hier herrschte jahrelang Krieg. Die Bauern leben bis heute in armseligen Hütten, ihr Einkommen aus der Landwirtschaft ist verschwindend gering. Wer zeitweise hungert, hat kein Geld, um auf Notfälle angemessen reagieren zu können. Familie Barseghian zählt zu den ärmsten Einwohnern dieses Dorfes.

Diaconia möchte Oksanna die notwendigen Behandlungen ermöglichen. Bitte helfen Sie mit, damit das Kind, das sein ganzes Leben noch vor sich hat, keine vermeidbaren Dauerschäden erleidet. Oksanna liegt in diesen Adventstagen ängstlich in ihrem Bett und bittet Gott um Hilfe. Mit Ihrer Unterstützung werden ihre Gebete erhöhrt! Herzlichen Dank für Ihre christliche Nächstenliebe!

Projekt Nr. 1691, "Brandtherapie Oksanna"

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Armenien
Siebenköpfige Familie lebt in Zehn-Quadratmeter-Wohnung – Serie von Schicksalsschlägen erlitten
Vom Baum gestürzt: Familienvater in erbärmlichem Zustand


Hripsime Margarian hat nur einen Wunsch: Dass ihre Kinder irgendwann ein ganz normales Leben führen können. Doch davon sind sie weit entfernt. Familie Margarian ist arm, sie lebt von der Hand in den Mund. Vater Tigrans Lohn reicht kaum für das tägliche Brot. Und nun liegt er schwer verletzt im Bett der erbärmlichen Kleinwohnung.


Hripsime und Tigran haben fünf Kinder. Der heute 21-jährige Hamlet fiel drei Monate nach seiner Geburt in Ohnmacht, danach lag er einige Tage im Koma. Als der Junge wieder aufwachte, war er verändert. Hamlet ist geistig behindert, nervös und aggressiv. Die meiste Zeit verbringt er zu Hause und braucht ständig Aufmerksamkeit und Pflege. Die anderen Kinder (Artak, Hasmik, Gajane und Dschanibek) sind gesund.

Die Familie lebte in einer Zwei-Zimmer-Wohnung, die von Hripsimes Eltern finanziert wurde. Hripsimes Mann Tigran hat nach seiner kurzen Schulausbildung keinen Beruf erlernt. Er verdient sein Geld durch Gelegenheitsarbeiten, doch mit seinem geringen Gehalt sind keine grossen Sprünge möglich. Hripsimes Mutter, die die Familie immer unterstützte, starb an Krebs. Danach musste Hripsimes Vater seine Wohnung verkaufen. Er benötigte Geld, um die Schulden zu begleichen, die er für die Therapien seiner Frau gemacht hatte. Es war kein Geld mehr übrig, um Hripsimes Familie zu unterstützen. So mussten sie in ein winziges Zimmer ziehen.

Zu siebt leben sie seither auf zehn Quadratmetern. Dort wird gekocht, gegessen und geschlafen. Im einzigen Bett schlafen Hripsime und Tigran, ein Sohn schläft auf dem Sofa, die anderen vier Kinder schlafen auf dem Boden. Sie besitzen kein Badezimmer, nur eine Toilette auf dem Flur. Die Kinder wünschen sich Kleidung, ein richtiges Bett und normale hygienische Bedingungen. Doch das kann sich die Familie nicht leisten.

Zu allem Übel erlitt Hripsimes Vater vor einem Jahr einen Hirnschlag. Er wurde gelähmt und ist seither ans Bett gefesselt. Er benötigt viel Pflege.

Als sei das alles nicht genug an Leid und Not, fiel Tigran nun auch noch von einem Baum. Er wollte Nüsse ernten. Er wurde sofort ins Spital gebracht und musste operiert werden. Der Familienvater hat mehrere Knochenbrüche erlitten sowie eine Verletzung des rechten Lungenflügels. Die Operation des Brustknochens musste aufgeschoben werden. Hripsime weiss nicht, wovon sie das alles bezahlen soll. Für die Operationen musste sie einen Kredit aufnehmen. Um weitere Kosten zu sparen, wurde Tigran aus dem Spital entlassen. Er nimmt zuhause im Bett schmerzstillende Medikamente und Antibiotika. Tigran fühlt sich schlecht, da er seiner Familie weitere Unannehmlichkeiten bereitet. Hripsime weiss nicht mehr weiter.

Diaconia ist die einzige Hoffnung, die Familie Margarian noch hat. Bitte helfen Sie mit, die schlimmste Not zu lindern. Gott wird Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!


Projekt Nr. 1692, "Nothilfe Tigran"

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Armenien
Drogenkonsumenten sind in Osteuropa besonders stark betroffen
Experten warnen vor rascher Ausbreitung von AIDS

Die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien steigt weiterhin rasch an. Aktuellen Schätzungen der Organisation UNAIDS zufolge hat sich in der Region die Anzahl der Menschen, die mit dem Virus leben, nahezu verdreifacht. Die weltweit höchsten Zuwachsraten weisen Länder wie die Ukraine und Russland auf. „Bei der aktuellen Neuinfektionsrate in Armenien, Georgien, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan wird sich die Anzahl der Betroffenen in den genannten Ländern in vier bis fünf Jahren verdoppeln“, befürchtet Klemens Ochel vom Missionsärztlichen Institut in Würzburg.

Die Hauptgruppe der Betroffenen in Osteuropa sind drogenabhängige Männer, die Drogen nutzen. Die fehlenden gesundheitlichen Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für drogensüchtige Menschen wirken sich massgeblich auf die Ausbreitung von HIV und AIDS, aber auch Tuberkulose aus.

In Osteuropa erhält immer noch ein Grossteil der Menschen mit einer HIV-Infektion keinen oder nur unzureichenden Zugang zur Behandlung ihrer Immunschwäche. Anders als in anderen Regionen steigt in Osteuropa und Zentralasien die Anzahl der Todesfälle als Folge einer AIDS-Erkrankung weiterhin, bestätigt UNAIDS. Diese Organisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf koordiniert die Bemühungen der einzelnen Staaten im Kampf gegen das Virus.





Rumänien
Miserable Lebensumstände im Winter werden ausgenutzt – Diaconia warnt Gefährdete und hilft den Betroffenen
Junge Frauen werden Opfer von skrupellosen Menschenhändlern

„Besonders im Winter werden wir mit Menschenhandel konfrontiert“, berichtet Matthias Kipfer, der bei Diaconia für die Hilfsprojekte in Rumänien verantwortlich ist. Opfer werden vor allem junge Frauen und Mädchen. Sie sind arm und leben in ihrer Heimat in menschenunwürdigen Unterkünften, oft ohne Heizung und ohne Toiletten. Diese jungen Mädchen sind eine leichte Beute für die Menschenhändler. Sie versprechen ihnen eine gute Zukunft im Westen – doch die Wirklichkeit sieht dann ganz anders aus...

Ein typischer Fall ist Julia. „Endlich raus aus dem Dreck“, dachte sie. Julia ist heute 22 Jahre alt und lebt wieder in einer kleinen Hütte. Sie wurde zum Opfer, als sie 18 war, hübsch und voller Leben. Ihr behinderter Bruder brauchte dringend eine Operation. Voller Optimismus nahm sie ein Angebot aus Italien an, dort als Kellnerin zu arbeiten. Sie dachte, so könne sie ihrer Familie am besten helfen.

Julia wurde in Italien in einer Bar angestellt. Von Anfang an hatte sie ein ungutes Gefühl. Doch der Besitzer der Bar gaukelte ihr Liebe vor, und sie fiel darauf herein. Nach wenigen Wochen zwang er sie, Besuchern der Bar sexuelle Dienste anzubieten. Sie hatte nicht die Kraft, sich dagegen zu wehren. Sie war in einem fremden Land und kannte niemanden. Drei Jahre verbrachte Julia in Italien. Sie konnte kein Geld nach Hause schicken – alle Einnahmen wanderten in die Tasche des Zuhälters.

Die junge Frau war verzweifelt. Schliesslich wurde sie krank. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass Julia sich mit dem Aids-Virus infiziert hatte. Sie wurde nach Rumänien abgeschoben, ihr Vater nahm sie wieder auf.

Die Familie lebt nun in einem kleinen Zimmer, Julia, ihr Vater und der behinderte Bruder. Ihre Mutter ist gestorben, als Julia zehn Jahre alt war. Weder sie noch der Vater oder der Bruder haben Arbeit oder bekommen Unterstützung.

Diaconia setzt sich seit Jahren gegen den Menschenhandel und für die Opfer des Menschenhandels ein. Das Zentrum von Diaconia liegt in einem Quartier der Stadt Brasov, das als Zentrum des Menschenhandels in Rumänien gilt.

Diaconia hilft dreifach:
• Vorbeugung: Gespräche und Kurse für junge Mädchen und Frauen, um sie vor den Tricks und Methoden der skrupellosen Menschenhändler zu warnen
• Unterstützung bei der Ausbildung junger Mädchen und Frauen, damit sie eine seriöse Arbeit finden können
• Hilfe für betroffene Frauen und Mädchen, die oft schwer geschädigt sind
Bitte helfen Sie mit, diese wichtige Arbeit fortzusetzen. Mit einer Spende für das Projekt „Anti-Menschenhandel“ machen Sie es möglich, den Opfern zu helfen und junge Mädchen vor der Versklavung zu schützen.


Projekt Nr. 1693, "Anti-Menschenhandel"

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Rumänien
Unterkunft droht einzustürzen – Mutter und Sohn sind krank vom Leben in Nässe und Kälte
Weihnachtswunsch: Eine Plastikplane für das löchrige Dach und eine Türe


Die 42-jährige Jenica wünscht sich zum Christfest eine Plastikplane für das Dach und eine neue Eingangstür. Das würde ihre schlimmste Not lindern: Es würde nicht mehr ins Haus regnen, und der eisige Wind würde nicht mehr durch die Ritzen der Türe pfeifen. Doch das grösste Problem bliebe ungelöst: Die Unterkunft ist akut einsturzgefährdet. Zudem sind Jenica und ihr Sohn Florin (21) krank und benötigen ärztliche Hilfe.

Die beiden leben in einem Nachbarort von Brasov. In dem heruntergekommenen Häuserblock sind noch fünf weitere Familien untergebracht. Jenica hat keine Arbeitsstelle. Sie hat Nierenprobleme und schlechte Blutwerte. Manchmal werden ihre Hände so taub, dass sie sie nicht mehr benutzen kann. Jenicas Ehemann hat sich bereits vor Jahren aus dem Staub gemacht.

Florin arbeitet hart, um für sich und seine Mutter zu sorgen. Er hat eine Stelle bei einer Autowäscherei gefunden. Der Verdienst ist schlecht, aber noch schlimmer ist der Umstand, dass Florins Arbeitgeber bereits drei Monate lang keinen Lohn mehr ausbezahlt hat. Derzeit leben er und seine Mutter von dem Trinkgeld, das er bekommt. Das reicht nicht, um täglich Nahrung zu beschaffen. Die feuchte, kalte Wohnung hat auch bei Florin Spuren hinterlassen: Er leidet unter Rheuma und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

In der Unterkunft gibt es nur einen Kochherd – das ist die einzige Heizung. Immer wieder läuft Regenwasser in das kalte Zimmer. Doch mit einer Plastikplane ist es nicht getan: Das ganze Gebälk ist morsch, die Mauern sind marode. Ausserdem benötigen Jenica und Florin medizinische Hilfe sowie gesunde Lebensmittel. All dies würde Diaconia gerne bereitstellen. Dazu bedarf es Ihrer Mildtätigkeit!

Projekt Nr. 1694, "Nothilfe Jenica"

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Rumänien

Diaconia unterstützt bedürftige Mütter mit ihren Neugeborenen
Ein Starthilfe-Paket ins Leben


Der kleine Ionut-Marian ist drei Wochen alt. Seine Chancen für den Start ins Leben sind denkbar ungünstig: Seine jungen Eltern sind arm, seine Mutter kann ihn nicht stillen. Sein Vater (21) arbeitet als Tagelöhner. Dabei verdient er umgerechnet maximal rund zwölf Franken (knapp zehn Euro) pro Tag. Damit ist es nicht möglich, das Baby zu versorgen.


Die junge Familie lebt auf dem Land, etwa 50 Kilometer von Brasov entfernt. Acht Personen teilen sich eine 20-Quadratmeter-Wohnung. Für den Kleinen Ionut-Marian gibt es keine Krankenversicherung. Das geringe staatliche Kindergeld wird erst zwei Monate nach der Geburt erstmals ausgezahlt. Für den Neugeborenen eine bedrohliche Situation. Und dies ist kein Einzelfall.

In Rumänien kommen viele Kinder in sehr armen Familien zur Welt. Oft treten schon sehr bald nach der Geburt Mangelerscheinungen auf, weil die Mütter selber nicht genug zu essen haben. Besonders hart ist es, wenn die Mutter ihr Kind nicht stillen kann. Oft bekommen die Kinder dann Reismilch zu trinken, da es sich die Eltern nicht leisten können, spezielle Babymilch oder Kuhmilch zu kaufen.

Diaconia Rumänien unterstützt bedürftige junge Mütter und ihre Babys mit einem „Starthilfe-Paket ins Leben“. Dieses Paket enthält alles Nötige, um ein Neugeborenes in den ersten Wochen und Monaten zu versorgen, von Spezialnahrung über Kleidung bis hin zu Pflege- und Hygieneartikeln. Das ist für viele Mütter eine unerwartete Hilfe und grosse Freude und Ermutigung – so auch für die Mutter von Ionut-Marian!

Besonders jetzt im Winter ist diese Unterstützung dringend notwendig. Bitte helfen Sie mit, indem sie ein „Starthilfe-Paket“ im Wert von 120 Franken (100 Euro) spenden.

Im Namen der Kinder und Mütter danken wir Ihnen ganz herzlich!


Projekt Nr. 1695, "Starthilfe-Paket"

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Albanien

Heim in Shkoder kümmert sich um traumatisierte Kinder – Jetzt fehlt es sogar an Essen und Kleidung
Kinder bei jedem Wetter zum Betteln auf die Strasse gejagt


Im Kinderheim der albanischen Stadt Shkoder leben 55 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren. Darunter sind viele Waisen und Opfer von Missbrauchshandlungen. Alle sind bitterarm. Die Situation des Kinderheims hat sich dramatisch verschlechtert, als die Finanzkrise Albanien mit voller Wucht traf. Die staatlichen Zuschüsse wurden gekürzt. Davon sind nun unschuldige Kinder betroffen, die schon zuvor ein schweres Leben hatten.

Emiliano (10) und Miklovan (6) sind erst vor wenigen Monaten in dem Heim aufgenommen worden. Sie sind Cousins. Sie wurden in schlimmer Verfassung auf der Strasse aufgegriffen, wo sie bettelten. Nachts schliefen sie unter einer Brücke, in Müllhalden suchten sie nach Essen.

Emiliano hat keine Eltern mehr. Sein Vater hat seine Mutter umgebracht, als der Junge zwei Jahre alt war. Später starb sein Vater infolge seiner Trunksucht. Liebevolle Eltern hat dieser Junge niemals erlebt. Miklovans Mutter und sein Stiefvater sind arbeitslos. Sie haben auch nach keiner Beschäftigung gesucht und stattdessen den kleinen Jungen zum Betteln auf die Strasse geschickt – jeden Tag, bei Hitze und Kälte, Regen, Wind und Schnee.

Bei ihrer Ankunft im Kinderheim waren die beiden Jungen schwer traumatisiert und krank. Ein Gericht entzog Miklovans Mutter das Sorgerecht, sie darf ihren Sohn nicht einmal mehr sehen. Beide Kinder hatten in ihrem Leben niemals Spielsachen, niemals Ferien, niemals genug zu essen, ja nicht einmal ein Dach über dem Kopf.

Auch die Zwillinge Arlindi und Megisa (8) sind neu im Kinderheim. Sie litten schwer unter Misshandlungen durch ihre Eltern. Wenn diese ins Heim kommen und die beiden über das Wochenende mitnehmen wollen, weinen die Kinder und wehren sich.

Die Mitarbeiter des Heimes tun ihr Möglichstes, um die tiefen seelischen Wunden ihrer Schützlinge mit Liebe und Verständnis zu heilen. Doch angesichts der Finanznot fehlt es dem Heim an Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Kinderkleidung. Diaconia-Einsatzleiter Artan Metohu hat sich vor Ort von der Dringlichkeit der Nothilfe überzeugt. Er bittet die Spenderinnen und Spender von Diaconia um 6200 Franken (5000 Euro). Damit könnte das Nötigste beschafft werden – und die traurigen Kinder von Shkoder würden erfahren, dass auch sie zum Christfest nicht vergessen werden.


Projekt Nr. 1696, "Weihnachtshilfe Kinderheim"

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Nepal
Situation der Armen hat sich durch den drastischen Anstieg der Lebensmittelpreise verschärft
Kinder müssen in Steinbrüchen und Fabriken arbeiten

Der kleine Himalaya-Staat Nepal sorgt weltweit immer wieder für Schlagzeilen – leider meist für negative. Das Land fasziniert alljährlich Tausende von Touristen, die die Schönheit der Berge geniessen. Aber ein Blick auf die aktuellen Meldungen von Presse und Radio zeigt die Schwierigkeiten, in denen Nepal steckt: Politische Instabilität, immer wieder Unfälle und Naturkatastrophen sowie eine völlig unzureichende medizinische Versorgung der armen Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wertvoll die Hilfe von Diaconia für Waisenkinder in Nepal ist.

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach neuen Untersuchungen müssen dort etwa zwei Millionen Kinder schwer arbeiten, in Fabriken, Steinbrüchen oder auf den Äckern. Fast 600.000 Kinder haben noch nie die Schule besucht. Dabei ist Bildung die einzige Chance, dem Elend zu entrinnen. Die Situation der Armen hat sich noch verschlimmert, weil die Nahrungsmittelpreise drastisch gestiegen sind.

Die Lebensumstände vieler Familien sind für Menschen im Westen kaum vorstellbar. Es gibt Regionen, in denen Kinder jeden Tag stundenlang zu Fuss unterwegs sind, um Trinkwasser für ihre Familien herbeizuschaffen und dabei mit schweren Kanistern mehr als 1500 Höhenmeter bewältigen müssen. In den abgelegenen Regionen gibt es keine medizinische Versorgung, die hygienischen Bedingungen sind miserabel.

Angesichts dieser Umstände verwundert es nicht, dass ein Platz in einem der drei von Diaconia unterstützten Kinderheime sehr begehrt ist. Dort werden vor allem Waisenkinder aufgenommen sowie Kinder, deren Eltern so arm sind, dass sie ihre Kinder nicht versorgen können. In den Heimen bekommen die Kinder gutes Essen, zweckmässige Kleidung und Zugang zu einem fundierten Schulunterricht. Alle drei Heime werden von Hauseltern geleitet, die Christen sind. Sie wissen um die freimachende Botschaft des Evangeliums, die im hinduistischen Umfeld auf dem „Dach der Welt“ noch vielen Menschen unbekannt ist.

Diaconia würde gerne noch mehr Kinder in Nepal unterstützen und so weitere Zeichen der Hoffnung setzten. Dafür ist Ihre Unterstützung durch Gebete und Gaben notwendig. Die Kinder in den drei Heimen sind überaus dankbar für jede Zuwendung und beten täglich für alle Spenderinnen und Spender!


Projekt Nr. 1697, "Nepal-Hilfe"

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