Report
Ausgabe 01, Januar 2015


Rumänien
Spielen ohne Schmerzen
In Dianas (3) Schulter wächst ein Tumor — sie muss dringend operiert werden

Die kleine Diana kauert vor dem Heizlüfter. „Es ist kalt“, sagt sie und will nicht von dem warmen Gebläse weggehen. Für ihre Familie sind die Kälte und ihre schlechten Wohnbedingungen nicht die einzige Sorge: Sie haben grosse Angst um das Leben ihres Nesthäkchens Diana.

Die kleine Diana ist ein aufgewecktes Kind. Lebensfreude funkelt in ihren Augen. Sie liebt ihre Eltern und ihre beiden älteren Geschwister Alex (7) und Elena (13). Doch wenn sie spielt, zuckt sie manchmal plötzlich zusammen, denn dann tut ihr die Schulter weh, in ihr wächst ein Tumor.

Als Diana zwei Jahre alt war, fiel sie aus dem Bett und brach sich die Schulter. Sie bekam einen Gips, und alles schien gut zu werden. Doch dann rutschte sie beim Überqueren der Strasse erneut aus und fiel wieder auf die gerade verheilte Schulter. „Die Ärzte sagten, dass sie diesmal operieren müssten. Und das war unser Glück, sonst hätte man den Tumor vielleicht gar nicht oder zu spät entdeckt“, sagt ihre Mutter.

Die Dreijährige ist ein aufgewecktes Kind.

Die Familie macht sich grosse Sorgen um ihr Nesthäkchen.

Während der Operation am Bruch entdeckte der Arzt, dass sich die Knochen im Schultergelenk wegen eines Tumors zurückgebildet haben. Der Mediziner riet den Eltern, den Tumor umgehend entfernen zu lassen, da er bösartig werden könnte. Die entstandene Lücke solle dann mit einer speziellen Spachtelmasse aufgefüllt werden, die die Belastbarkeit von Gelenk und Knochen gewährleiste.

„Die Operation und diese Masse sind sehr teuer. Wir können das nicht bezahlen. Der Arzt hat uns gesagt, dass die benötigte Menge dieses Materials rund 3 600 Franken (3 000 Euro) kostet. Für die Operation und den Kranken-hausaufenthalt würden wir noch einmal rund 2 400 Franken (2 000 Euro) aufbringen müssen. Unerschwinglich für uns, und die Zeit drängt auch noch.“ Dianas Mutter ist verzweifelt und den Tränen nahe.

Sie arbeitet als Putzfrau, ihr Mann ist Tagelöhner im Dorf. 216 Franken (180 Euro) stehen der Familie monatlich zur Verfügung. Davon müssen fünf Menschen leben. Ihr Haus ist alt und kalt. Jetzt kommt die Zeit, in der von dem kärglichen Budget auch noch die Heizung finanziert werden muss. „Wir können das alleine nicht schaffen. Was soll aus Diana werden“, fragt die Mutter verzweifelt.

Diaconia möchte die dringend nötige Operation bezahlen — so schnell wie möglich. Denn das Leben der kleinen Diana ist in akuter Gefahr. Bitte unterstützen auch Sie diese stark herausgeforderte Familie durch eine Gabe und schliessen Sie sie in Ihre Gebete ein. Herzlichen Dank.


Projekt Nr. 2291, "Operation und Wärme für Diana"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




Armenien
Ein Herz für Mama
34-Jährige stürzt vom Kirschbaum und bricht sich drei Wirbel — ihre Tochter pflegt sie

„Ich habe eine wunderbare Familie, die mir viel Kraft, Halt und Liebe gibt. Aufgeben werde ich nicht, gemeinsam schaffen wir alles“, sagt Lussine Wardanian und lächelt tapfer. Vor knapp eineinhalb Jahren änderte sich das Leben der engagierten Mutter und liebevollen Tochter schlagartig — und damit das Leben der gesamten Familie.

Es war im Juli 2013, ein heisser Sommertag, an dem Lussine auf den Kirschbaum kletterte, um für ihre Eltern die roten Früchte zu ernten. „Mit einem Mal hörte ich ein Knacken, und dann fiel meine Mutter auch schon zu Boden“, erinnert sich Tochter Tatewik (11) an den schlimmen Moment. Lussine stürzte aus zehn Metern Höhe so unglücklich, dass sie sich schwer verletzte und drei Wirbel brach. Auf der Intensivstation rang sie drei Tage lang mit dem Tod. Als sich ihr Zustand stabilisiert hatte, wurde sie operiert. Bange Stunden des Wartens für Eltern, Ehemann und Tochter. Deren Gebete wurden erhört, und Lussine überlebte — jedoch gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen.

Seitdem sind die Zeiten vorbei, in denen die 34-Jährige morgens zur Arbeit gehen und sich abends um den Haushalt kümmern konnte. Sie war eine zielstrebige und lebenslustige Frau, die zwei Berufe erlernt hat: Krankenschwester und Erzieherin. Nach dem Unfall ist sie nun zum Pflegefall geworden und rund um die Uhr auf die Hilfe ihrer Angehörigen angewiesen.

Die Familie heizt mit Holz, doch der Vorrat reicht nicht für den Winter.

Die elfjährige Tatewik liebt ihre Mutter und pflegt sie hingebungsvoll.

Lussines betagte Eltern heben ihre Tochter vom Rollstuhl ins Bett.

Die ehemals lebenslustige und agile Frau versucht, nicht den Mut zu verlieren.
Die gesamte Familie leidet unter dieser Situation. Neben der emotionalen Belastung kommen noch finanzielle Nöte hinzu. Als Streifenpolizist verdient Lussines Mann Nahapet sehr wenig. Die Not ist gross, denn allein die Physiotherapien kosten das Doppelte seines Lohnes. Auch Windeln und Medikamente kosten eine Menge Geld.

Die Familie kann sich nicht einmal eine Heizung leisten. Schon im milden Herbst hat sie Angst vor dem nahenden Winter und den steigenden Kosten. Ihr Haus wird mit einem Ofen geheizt. Nahapet hat noch nicht ausreichend Brennholz für die lange und harte Winterzeit gelagert. Die Preise für Brennholz sind in diesem Jahr wieder enorm gestiegen. Auch der Strompreis ging in die Höhe.

Um Lussines Alltag zu erleichtern, möchte Nahapet das Bad sanieren und behindertengerecht umbauen lassen. Das Bad ist stark renovierungsbedürftig. Es muss abgedichtet werden, es fehlen Wanne und Fliesen. Doch die notwendigen Baumassnahmen kann Nahapet aus eigener Kraft nicht bezahlen und durchführen.

Diaconia möchte die materielle Not soweit wie möglich lindern und Lussine ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Bitte schliessen Sie diese Familie in Ihre Gebete ein und helfen Sie durch eine Spende.


Projekt Nr. 2294, "Badezimmer für Lussine"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




Rumänien
Starthilfe in eine friedvolle Zukunft
Stefan und Antonela liessen alles hinter sich und flohen vor Gewalt und Missbrauch

Eine besondere Lebensgeschichte von besonderen Menschen: Stefan (25) und Antonela (26) setzten sich eines Tages in einen Zug und liessen Gewalt, Unterdrückung und Brutalität einfach hinter sich — ohne zu wissen, wie es weitergehen würde.

Heute haben die beiden zwei gesunde Kinder, Maria (2) und Emanuel (8 Monate). Stefan hat Arbeit, die Familie lebt in einem Raum und ist gern gesehen. Doch es war ein weiter Weg, und ein Wunsch bleibt für Antonela offen: „Ich hätte gern meine drei älteren Kinder bei mir. Aber ich fürchte, wenn ich versuche sie zu holen, wird mein Ex-Freund sie umbringen“, sagt Antonela.

Die 26-Jährige stammt aus einem Dorf, das etwa 300 Kilometer von Brasov entfernt liegt. Dort herrschen Gewalt und Kriminalität. Mit 16 bekam Antonela ihr erstes Kind. Zwei weitere folgten. Der Vater der Kinder zwang Antonela und die kleinen Kinder zum Betteln. Sie wurden geschlagen, und Antonela wurde missbraucht. Sie verlor sogar ihre Schneidezähne, als ihr Mann sie wieder schlug. Doch plötzlich jagte er sie weg, ohne dass sie sich von ihren Kindern hätte verabschieden oder sie hätte mitnehmen können.


Stefan und Antonela lieben ihre beiden Kinder sehr.

Antonela kümmert sich rührend um die Familie.

Stefan ist als Farmarbeiter tätig.

Antonela schämt sich für ihre fehlenden Schneidezähne, die ihr ausgeschlagen wurden.

Stefan kommt aus dem gleichen Dorf, war Mitglied einer gefährlichen Gang. Er war skrupellos und gefürchtet. Doch irgendwann hatte er das Gefühl, er müsse sein Leben ändern. „Was genau den Ausschlag gegeben hat, kann ich noch nicht einmal sagen. Ich wusste nur, dass es so nicht weitergehen kann“, erinnert er sich. Zu dieser Zeit trafen sich die beiden. Der Gang-Aussteiger und die Verstossene. Sie erzählten einander von ihren Erlebnissen und beschlossen, ein neues Leben, weit weg vom Dorf, zu beginnen.

„Wir stiegen in einen Zug und wussten nicht, wann wir wieder aussteigen würden“, erzählt Antonela. Sie kamen nach Brasov und übernachteten auf der Strasse. Es war Dezember, und Antonela war schwanger. Eine Woche nach ihrer Ankunft in Brasov gab ihnen ein alter Mann das Neue Testament und lud sie in die Kirche ein. „Hier haben wir das erste Mal von Gott gehört“, sagen sie.

Sie fanden schliesslich ihre neue Heimat in Sacele nahe Brasov. Sie richteten sich ein, liessen sich in ihrer Kirchgemeinde taufen und heirateten. Stefan fand einen Job als Farmarbeiter, und sein Arbeitgeber gab ihnen eine Unterkunft. „Ich verdiene nicht viel, aber wir haben ein Zuhause, und manchmal kann ich meinen Nachbarn helfen und ein wenig Extra-Geld für meine Familie verdienen.“ Stefan will sich nicht beklagen, doch die Familie ist arm. Deswegen möchte Diaconia sie auf ihrem neuen Weg unterstützen, sie mit gesundem Essen, Gemüse, Kleidung und Holz für den Winter versorgen.


Projekt Nr. 2292, "Familienhilfe für Stefan und Antonela"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




Rumänien
Eine Heimat für Ramona
Die Elfjährige hat viel erlebt und sehnt sich nach einer Heimat, wo sie bleiben kann

Die Scheidung der Eltern, ein kranker Vater, unzumutbare Wohnverhältnisse und eine lange Krankheit — was Ramona in ihrem kurzen Leben schon alles erleben musste, ist eigentlich zu viel für ein kleines Mädchen.

Die heute Elfjährige hat den Streit und die bösen Worte der Eltern hautnah miterlebt und sehr darunter gelitten. Schliesslich liessen sich die Eltern scheiden, und Ramona musste wählen, bei wem sie leben wollte. Ihre Mutter war Alkoholikerin und traf sich mit dubiosen Männern. Also zog das kleine Mädchen zu ihrem Vater. Doch der verkraftete die Trennung von seiner Frau nur schwer. Er wurde depressiv. Zu allem Überfluss leidet er noch unter einer Niereninsuffizienz und Magenproblemen.

Die kleine Ramona versuchte, so gut sie konnte, ihrem Vater beizustehen und ihn aufzuheitern. Aber das gelang ihr nur schwer. Dann verschlimmerte sich die Situation für Vater und Tochter noch: Wegen seiner gesundheitlichen Probleme verlor der Vater seine Arbeit und ist seither arbeitslos. So konnte er die Wohnung, in der beide lebten, nicht mehr halten. Sie mussten umziehen.


Ramona und ihr Vater müssen aus der Hütte bald ausziehen.

Der Vater versucht alles, um es für seine Tochter schön zu machen.

Ein kleines Haus wäre der Traum von Vater und Tochter.

Ramona vermisst ein wirkliches Zuhause.

Jetzt wohnen sie in einer kleinen Holzhütte in Velcele, ungefähr 30 Kilometer von Brasov entfernt. Die kleine Hütte gehört einer Familie, die bald wieder nach Rumänien zurückkehren wird. Dann müssen Vater und Tochter aus dem bescheidenen Heim ausziehen. Die hygienischen Verhältnisse dort sind sehr schlecht. Ramona erkrankte sogar an Hepatitis, musste lange Zeit im Krankenhaus bleiben und benötigt noch immer Medikamente und Therapien.

Der Umzug ins Dorf ist ihr sehr schwer gefallen. Da ihre Eltern sich nicht um die Bildung ihrer Tochter gekümmert haben, ist sie schulisch zurückgeblieben. Sie besucht nun in einer neuen Schule die dritte Klasse und muss sich an die Lehrer und Mitschüler gewöhnen. Ihre Freundinnen sind weit weg. Die Gewissheit, schon bald wieder umziehen zu müssen, macht ihr grosse Mühe.

Ramonas Vater hat ein kleines Stück Land im Dorf gekauft und möchte ein kleines Haus bauen. 20 Quadratmeter soll es umfassen, die Mauern stehen schon. Doch der Bau musste wegen Geldmangel unterbrochen werden.
Diaconia möchte den Vater mit Baumaterialien unterstützen, so dass das Haus fertiggestellt werden kann. Auch soll eine Wasserreinigungs-Anlage installiert werden, um weitere Krankheiten zu vermeiden. Das alles sollte den Start in ein neues Leben im Dorf ermöglichen, damit Ramona sich bald zuhause fühlen und endlich in ihrer neuen Heimat ankommen kann. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Unterstützung.


Projekt Nr. 2293, "Eine Heimat für Ramona"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




Armenien
Von A wie Augen bis Z wie Zuwendung
Medizinische Abteilung im „Dorf der Hoffnung“ hilft armen Kindern und Jugendlichen

Zu einer umfassenden Hilfe gehört die medizinische Versorgung. Als in Kooperation mit dem „Armenian Help Center“ 2001 das Hilfswerk Diaconia gegründet wurde, richtete man sofort eine medizinische Abteilung mit einer fest angestellten, kompetenten Kinderärztin ein.

Es gibt in Armenien keine Krankenversicherung. Alle Behandlungen müssen im Voraus bezahlt werden. Im Rahmen der medizinischen Unterstützung werden die kranken und behinderten Patenkinder von Diaconia – alle aus ärmlichen Verhältnissen — mit den nötigen Medikamenten versorgt. Das Hilfswerk finanziert lebensrettende Operationen und übernimmt Krankenhauskosten.

So auch bei Laura Yeghian, einem Patenkind von Diaconia. 2006 teilten Lauras Eltern der Kinderärztin Marine Ghukasian besorgt mit, dass ihre Tochter schwach sei, nicht essen und nicht aufstehen wolle. Die Ärztin reagierte schnell, der Familie wurde das Geld für eine eingehende Untersuchung zur Verfügung gestellt. Diagnose: Blutkrebs. Die Chemotherapie und der monatelange Krankenhausaufenthalt wären für die Familie unerschwinglich gewesen. Aber so hat Laura, dank der Hilfe, den Kampf gegen den Krebs gewonnen.


Gespräche zwischen Ärztin, Eltern und Patient gehören zur guten Versorgung.

Kinderärztin Marine Ghukasian untersucht Karlen regelmässig.

Karlen leidet unter dem seltenen Treacher-Collins Syndrom.
Die Patenkinder von Diaconia, die an Behinderungen oder ernsten Krankheiten wie beispielsweise Autismus oder zerebraler Kinderlähmung leiden, befinden sich unter täglicher Aufsicht der Kinderärztin. Sie bekommen Medikamente, Windeln und gesunde Kost. Manche leiden unter ganz seltenen Krankheiten. So auch der zwölfjährige Karlen Gasparian. Er leidet am Treacher-Collins Syndrom, das zu Hörverlust und Fehlbildungen an Gesicht und Kopf führt. Er bekam schon im Kleinkindalter ein Hörgerät ins Innenohr implantiert – finanziert von einem Spender. Dank dieses Gerätes kann der Junge hören. Doch die Batterien müssen monatlich gewechselt werden. Sie kosten 7.20 Franken (6 Euro). Ein geringer Betrag — jedoch nicht für Karlens Mutter. Sie bekommt jeden Monat diese kleine Summe, um die Batterien zu kaufen.

Karlens Gesicht ist stark deformiert. Eine Korrekturoperation, die im Alter von 16 Jahren nötig wird, ist für Karlens Familie unerschwinglich. Diaconia wird, soweit möglich, auch diese Kosten übernehmen.

Lebensrettende Herzoperationen, Nierentransplantationen, Augenoperationen und vieles mehr: Ohne die Hilfe von Diaconia und der Paten hätten die Familien diese Eingriffe niemals durchführen lassen können. Unser Ziel ist es, dass alle kranken Kinder wieder gesund werden und das Lachen in ihre Gesichter zurückkehrt. Helfen auch Sie mit.
Vielen Dank dafür!


Projekt Nr. 2296, "Medizinische Hilfe Armenien"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




BLICKPUNKT — Berufsausbildungszentrum


Armenien
Existenzgründung für Viktorya
BAZ-Absolventin benötigt eigene Nähmaschine, um Aufträge annehmen zu können

„Schuluniformen — das ist wie ein Sechser im Lotto“, sagt Viktorya. Die 34-Jährige versucht gerade, sich eine berufliche Zukunft als Näherin aufzubauen. Jetzt könnte sie die Schulkleidung herstellen und so die Auftragslage stabilisieren. „Schuluniformen werden immer gebraucht. Wenn ich das gut mache, dann bekomme ich weitere Aufträge“, sagt sie hoffnungsfroh.

Und warum sollte sie es nicht gut machen? Sie ist eine vielversprechende Absolventin der sechsmonatigen Näherinnenausbildung im BAZ. Sie liebt Stoffe, Knöpfe, Garne und alles, was mit diesem Handwerk zusammenhängt. „Ich war so froh, dass ich den Kurs kostenfrei besuchen konnte. Normalerweise bezahlt man für so eine Ausbildung viel Geld, und das habe ich nicht.“ Viktorya ist Alleinverdienerin in ihrer Familie. Sie hat zwei Kinder, und ihr Mann ist so schwer krank, dass er arbeitsunfähig ist. Von der staatlichen Unterstützung kann die Familie nicht leben. Da kommt die Selbstständigkeit als Näherin wie gerufen.

Die Nähmaschine im BAZ ist auf Dauer keine Lösung für die alleinverdienende Viktorya.

Viktorya könnte ihre Kinder, ihren Mann und sich selbst mit ihrer Arbeit ernähren.

Drei Kleider und einen Arztkittel hat Viktorya schon geschneidert, viele Kleideränderungen gemacht und damit ihr erstes Geld verdient. Doch die 34-Jährige hat keine eigene Nähmaschine. Für ihre Aufträge hat die Leitung des Berufsausbildungszentrums BAZ ihr zwar eine Maschine zeitweise zur Verfügung gestellt, doch das ist keine Dauerlösung. Die Schule braucht die Maschine für den Unterricht. Viktorya benötigt dringend ihre eigene Ausstattung.

Da sich die Diaconia-Paros Stiftung nur eine Nähmaschine als Geschenk für die jeweils beste Absolventin leisten kann, müssen viele Teilnehmerinnen, die ebenfalls gute Leistungen erbracht haben, auf die Nähaufträge wegen des Fehlens einer Maschine verzichten. Doch so weit soll es bei Viktorya keinesfalls kommen. Deswegen möchten wir Sie bitten, Viktorya eine Nähmaschine zu ermöglichen. Sie kostet 360 Franken (300 Euro) und würde die Existenz einer ganzen Familie auf Dauer sichern. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 2295, "Nähmaschinen für Absolventinnen"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.





Albanien
Damit die Welt nicht draussen bleibt
Armut und Behinderung belasten Seviana und ihre Eltern schwer

„Meine Tochter weiss nicht, wie die Welt da draussen aussieht. Sie kennt nur diese vier Wände“, sagt Tefta Doda (34) traurig. „Was soll aus ihr werden?“

Die zwölfjährige Seviana ist gelähmt, psychisch labil und sprachbehindert. Ihr Leben spielt sich zwischen dem alten Sofa und ihrem klapprigen Rollstuhl ab. Manchmal kriecht sie über den Boden, denn ihre Beine gehorchen ihr nicht. „Sie hat weder Freunde noch Bekannte. So sollte ein Kind eigentlich nicht aufwachsen“. Tefta kämpft mit den Tränen und nimmt ihre Tochter liebevoll in den Arm.

Tefta und ihr Mann Arben (46) haben vier Kinder: Seviana, Melisa (9), Samanta (6) und Xhesi (4). Die Familie lebt in grosser Armut. Sechs Personen leben und schlafen in einem einzigen Zimmer mit kleinem Anbau. Die alten Möbel im Raum sind ohne Funktion, nur das Sofa ist noch benutzbar. Der Raum wird von einer schwachen Glühbirne erleuchtet, die von der Mitte der Decke herunterbaumelt. Das Elend wird aber auch im schummrigen Licht offenbar. Es gibt kein Badezimmer, die hygienischen Zustände sind katastrophal, oft fällt die Wasserversorgung aus.

Familie Doda hält zusammen, auch wenn das Leben schwer und entbehrungsreich ist.

Tefta macht sich grosse Sorgen um die Zukunft ihrer behinderten Tochter.

Arben ist arbeitslos. Er besitzt weder Bildung noch besondere Fähigkeiten. Jeden Tag versucht er, einen Job zu bekommen und nimmt auch schwere Aufträge an, die sonst niemand übernehmen will – nur um ein wenig Brot mit nach Hause bringen zu können. Doch die Kinder müssen oft mit leeren Mägen schlafen gehen. Es reicht einfach nicht. Davon erzählen auch die Schulden, die die Familie bei den örtlichen Händlern hat. Die Kleidungsstücke der Familie sind Spenden, und was immer sie zu essen bekommt, wird wie ein Schatz behandelt.

Seviana war ein Frühchen. Sie kam bereits im achten Monat zur Welt. Während der Geburt kam es zu einem schweren Sauerstoffmangel, der bis heute zu massiven Lähmungen der Beine führt. Das Mädchen hat zudem psychische Probleme und kann kaum sprechen. Nur ein paar unartikulierte Laute kommen über ihre Lippen, obwohl sie alles versteht, was man zu ihr sagt. Ihre Geschwister sind Analphabeten. Zwar besucht Melisa gerade die Schule, aber es ist unklar, wie lange ihre Eltern sie noch schicken können. Die jüngeren Kinder sind nicht einmal im Kindergarten. Es fehlt einfach das Geld für die Bildung. So wächst auch Seviana völlig ohne Schulbildung auf.

Die Familie braucht dringend Hilfe. Die Eltern versuchen zwar alles, um ihren Kindern ein erträgliches Leben zu ermöglichen, aber sie schaffen es nicht aus eigener Kraft. Wir möchten dieser Familie helfen und ihnen eine gute Zukunft ermöglichen: für die Eltern, die Geschwister und auch für Seviana. Bitte helfen Sie mit uns gemeinsam dieser armen Familie.


Projekt Nr. 2297, "Hilfe für Familie Doda"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




Armenien
Augenlicht für Wahe
Elfjähriger muss so schnell wie möglich in Moskau operiert werden

Wenn eine Familie erfährt, dass ihr Kind lebensbedrohlich erkrankt ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Familie Chatschatrian musste diese bittere Erfahrung machen. Bei ihrem einzigen Sohn, Wahe (11), wurde ein Gehirntumor diagnostiziert.

Wahe war bis zum August 2014 ein gesundes Kind. Er war gut in der Schule, sehr sportlich, lebhaft und munter. Dann traten die Beschwerden auf: Er fühlte sich müde und schlapp und hatte keine Lust mehr, mit seinen Freunden draussen zu spielen. Seine Sehkraft nahm ab, doch der Augenarzt konnte nichts feststellen. Dann informierte die Schule die Eltern, dass Wahe im Unterricht plötzlich einschlafen würde. Die Lehrerin berichtete zudem davon, dass er, trotz eines Sitzplatzes in der ersten Reihe, das an der Tafel Geschriebene nicht lesen könne. Wenige Tage später wurde dem Kind schwarz vor Augen. Voller Sorge konsultierten die Eltern erneut den Augenarzt. Der zuckte verlegen mit den Schultern: Die Augen des Kindes waren in Ordnung. Er ordnete eine MRT-Untersuchung des Kopfes an. Die furchtbare Diagnose: Hirntumor. „Meine Frau brach in Tränen aus. Ich brauchte etwas Zeit, um zu begreifen, dass das Ganze wirklich passierte“, beschreibt Vater Samwel den Moment. Nichts war mehr so, wie es vorher war.

Gehirntumor: Der elfjährige Wahe muss dringend in Moskau operiert werden.

Nach Aussage der Ärzte ist der Tumor nicht bösartig, aber sehr gross. Er liegt unmittelbar in der Nähe des Mittelhirns und drückt auf den Sehnerv. Daher die Schlaf- und Sehstörungen. Aufgrund der schwer zugänglichen Lage und der Grösse des Tumors kann eine Operation in Armenien nicht durchgeführt werden. Die Kliniken verfügen nicht über die notwendigen Geräte. Die armenischen Spezialisten empfehlen, das Kind bald in Moskau operieren zu lassen.

Die Familie lebt von dem Lohn, den Samwel als Fahrdienstleiter verdient. Mit seinen Ersparnissen hat Samwel vor zwei Jahren die Beerdigung seiner Mutter bezahlt. Sein Vater erlitt vor sechs Jahren einen Schlaganfall und ist gelähmt. Seitdem ist er bettlägerig und wird von Samwel und seiner Frau gepflegt.

Die Eltern fühlen sich hilflos und verloren.Selbst für das Flugticket haben sie kein Geld, geschweige denn für Behandlung und Aufenthalt. Samwel bangt um das Leben seines einzigen Kindes. Er will nun die Wohnung verkaufen. Doch was wird aus der Familie, wenn sie kein Dach mehr über dem Kopf hat? „Ich bin bereit, mit meinem behinderten Vater in einem Zelt zu leben. Aber ich muss meinen Sohn retten“, sagt Samwel verzweifelt. Wahe und seine Eltern brauchen dringend Unterstützung. Bitte helfen Sie ihnen durch Gaben und Gebete.


Projekt Nr. 2298, "Operation Wahe"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.





Nepal
Ein Zuhause für Mose
14 Monate alter Junge auf der Strasse ausgesetzt — von den Eltern fehlt jede Spur

Die Augen des gerade einmal 14 Monate alten Jungen schauen ernst in die Welt. Das Lachen hat er fast verlernt. Zu viel hat er schon gesehen, und, von den Eltern ausgesetzt, hat er keine vertrauten Gesichter um sich, die ihm Sicherheit geben können.

Man Bahadur, Leiter eines unserer Waisenhäuser, traute seinen Augen kaum, als eine Mitarbeiterin der städtischen Verwaltung vor seiner Tür stand und ihn fragte, ob er bereit sei, einen kleinen Jungen aufzunehmen, den sie auf der Strasse gefunden hatte. Man Bahadur willigte sofort ein, denn Platz ist in der kleinsten Hütte. Und hier musste umgehend geholfen werden! „Mose“ nannten sie ihn, da er in einem Körbchen ausgesetzt und gefunden wurde. Über seine leiblichen Eltern konnten sie noch nichts in Erfahrung bringen. Deren Verzweiflung und Nöte müssen gross gewesen sein, liesse man sonst sein eigen Fleisch und Blut einfach zurück?

Man Bahadur kümmert sich um Mose, der bei ihm ein neues Zuhause gefunden hat.
„Wir sorgen für Kinder, die niemand mehr haben will. Diese Aufgabe hat Gott uns aufs Herz gelegt“, sagt Man Bahadur lächelnd, während er Mose liebevoll über die Wange streicht. Auch wenn jedes Kind eine finanzielle Herausforderung bedeutet, weisen die-se christlichen Leiter niemanden ab. „Wir vertrauen auf Gott, er wird auch dieses Kind versorgen. Bisher hat er uns geholfen, und wir glauben, dass er das auch weiterhin tut. Hauptsache ist, dass Mose nun viel Zuwendung und Liebe erfährt.“
Wir möchten Man Bahadur helfen, die nötigen Nahrungsmittel und Hygieneartikel für Mose zu kaufen und ihn medizinisch versorgen zu lassen, und so die materielle Last mittragen. Wenn Sie Interesse an einer Patenschaft für Mose haben, rufen Sie an, wir geben Ihnen gerne nähere Informationen.


Projekt Nr. 2299
"Nepalhilfe"


Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.