Mail an Diaconia
Report
Ausgabe 02, Februar 2017


Rumänien
Eine Zukunft für drei Brüder
Denis, Darius und Andrei wurden von ihren Eltern verlassen und sind auf sich gestellt

Ihre Gesichter sind gezeichnet. Selbst wenn der Jüngste, Denis (5), den kleinen Hund streichelt, sieht man selten ein Lächeln auf seinen Lippen. Alle sind ernst bei der „Arbeit“. Viel lieber würden die drei Jungs zur Schule gehen.

Denis und seine Brüder Darius (7) und Andrei (9) leben bei ihrer Grossmutter Mioara. Die Eltern der drei Buben kamen sehr jung zusammen. Als die Streitereien und Gewalttätigkeiten des Paares immer mehr zunahmen, setzte Mioara die beiden vor die Tür. Ihre Enkel hat sie bei sich behalten. Jetzt kümmern sich Vater und Mutter gar nicht mehr um die drei Jungen. Mioara leidet an Epilepsie und muss häufig krankheitsbedingt ins Spital. Die Kinder sind dann alleine zu Hause.

Diese vier Menschen leben in einem zerfallenen Haus ohne intakte Fenster und Türen. Es ist kalt und zugig. Die Jungen sammeln leere Plastikflaschen und Schrott und verdienen damit etwas Geld. Da die Familie nur von der Behindertenrente der Grossmutter und dem Kindergeld lebt, ist kein Budget für angemessene Kleidung oder gar Schulsachen vorhanden. Andrei besuchte für ein Jahr die Schule, dann war kein Geld mehr dafür vorhanden. Darius ist gar nicht erst eingeschult worden, und Denis hat noch nie einen Kindergarten von innen gesehen.

Stolz präsentiert der kleine Denis seine Ausbeute.

Die drei Buben sammeln Plastikflaschen und Schrott, um etwas Geld zu verdienen.

Nur selten sieht man den kleinen Denis lächeln.

Wir möchten diesen Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Zum einen, indem wir dafür sorgen, dass Mioara medikamentös eingestellt wird, damit sie nicht mehr so oft ins Spital und die Jungen alleine lassen muss. Zum anderen soll die Familie Fenster und eine sichere Tür für das Haus bekommen, zudem einen Ofen und Feuerholz. Die drei Jungen sollen Kleidung, Schuhe sowie Schulsachen erhalten, damit sie ab dem kommenden Herbst endlich regelmässig zur Schule gehen können. Gerne möchten wir für die Familie ausserdem noch einige Hühner oder ein Schwein anschaffen. Damit wäre die Hilfe zur Selbsthilfe gewährleistet. Für diese umfängliche Unterstützung sind etwa 7 000 Franken (6 530 Euro) nötig. Eine gute Investition in die Zukunft von drei tapferen Jungen. Wir danken Ihnen ganz herzlich für jede Gabe.


Projekt Nr. 3319, "Hilfe für Denis, Darius und Andrei"

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Armenien
Ein warmes Zuhause für Familie Mkrdumjan
Aus Bergkarabach geflohen, fristet die Familie ihr Dasein in unwürdiger Unterkunft

Grossmutter Arina Mkrdumjan lächelt tapfer. „Wenn Dawid einen Paten bei Diaconia findet, wird alles besser.“ Doch wer sich umschaut in der vermeintlichen Wohnung der Familie, sieht, dass noch viel mehr Hilfe nötig ist.

Das verfallene Haus besitzt weder intakte Fenster noch Türen. Kalt und feucht ist es. Die Strom- und Wasserleitungen sind defekt, die Ratten gehen ein und aus. Es gibt weder Bad noch Küche, auch keine Möbel oder andere Haushaltsgegenstände oder Bettzeug. Alles, was sich im Haus befindet, gehört dem Hauswirt und ist alt und kaputt. Unvorstellbar, dass die Miete für diese Behausung monatlich 85 Franken (79 Euro) beträgt.

Grossvater Armen (48) ist seit dem Krieg psychisch krank, Dawids Mutter Narine (27) leidet unter Schizophrenie, Dawids Onkel Narek (18) ist stark verhaltensauffällig, und nur Grossmutter Arina verdient mit gelegentlichen Putzjobs etwas Geld. Der Rest der Familie versucht, durch Betteln das tägliche Brot zu sichern. „Wir bekommen keine Sozialhilfe, denn wir sind schon oft umgezogen. Es ist uns manchmal nicht möglich, die Miete zu zahlen, und dann setzen die Vermieter uns wieder vor die Tür. Ich wünschte mir so sehr, endlich zur Ruhe zu kommen“, seufzt die 45-Jährige.

Dawid sucht noch einen Paten, die alleinerziehende Narine ist arbeitslos.

Das alte Sofa muss Familie Mkrdumjan mit einem Topf stützen, damit die Liegefläche nicht einbricht.

Die Familie floh vor acht Jahren aus Bergkarabach nach Jerewan. Alle sind durch das Erlebte stark traumatisiert. Doch ihre grösste Sorge gilt dem kleinen Dawid. Er leidet am meisten unter den Lebensumständen.

Wir wollen der Familie helfen, eine bessere Wohnung zu finden und die Mietzahlungen für ein Jahr übernehmen. Zusätzlich möchten wir sie mit dem Notwendigsten sowie diversen Haushaltsgegenständen versorgen. Dazu benötigen wir rund 3 000 Franken (2 795 Euro). Auch braucht Dawid dringend einen Paten, damit er die Chance auf eine bessere Zukunft erhält. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 3320, "Familienhilfe Narine Mkrdumjan"

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Armenien / BAZ
Eine Zukunft für Anna
Bäcker- und Konditorenausbildung im BAZ ebnet den beruflichen Weg

Anna ist glücklich. Die 17-Jährige hat einen Platz in der Bäcker- und Konditorenausbildung im Berufsausbildungszentrum erhalten. „Ich bin so dankbar, dass ich diese Ausbildung kostenlos geniessen darf.“

Und sie verspricht: „Ich gebe mir wirklich Mühe und lerne fleissig, damit ich dieser Investition in mich und meine Zukunft auch würdig bin.“ Anna lebt mit ihren Eltern und ihren sieben Geschwistern in einem Vorort von Jerewan. Der Vater ist oft nicht zu Hause, weil er Holztransporte in Sibirien durchführt. Das Geld, das er nach Hause schickt, reicht nicht zum Leben. Annas Mutter verdient als U-Bahn-Kontrolleurin noch etwas Geld hinzu. „Wenn ich mit der Ausbildung fertig bin, dann kann ich auch arbeiten und einen guten Lohn bekommen, um meine Familie zu unterstützen. Später möchte ich mich gerne selbstständig machen.“

Anna (rechts) bei ihren ersten Versuchen, Tortendeko herzustellen.
Anna (rechts mit dem Nudelholz) ist mit Feuereifer dabei.

Die Bäcker- und Konditorenausbildung ist eine von drei Hauptausbildungen im BAZ – und auch die Kostspieligste. Neben den Lohnkos- ten für die beiden Lehrer und den Nebenkosten wird Geld für Materialien wie Rohstoffe benötigt. Die gesamten Lehrgangskosten belaufen sich für 24 Lehrlinge auf etwa 2 000 Franken (1 865 Euro) pro Monat.

Im Januar hat eine neue Bäcker- und Konditorenausbildung begonnen. Für die ersten drei Monate benötigen wir rund 6 000 Franken (5 595 Euro). Dank Ihrer Hilfe können wir die Kosten hierfür tragen und auch 2017 jungen Armenierinnen und Armeniern aus bedürftigen Familien eine Ausbildung in einer Branche, welche den Absolventen und ihren Familien eine eigenständige Zukunft ermöglicht, bieten. Wir danken allen Spendern ganz herzlich!


Langzeitprojekt Nr. 3321, "Bäcker- und Konditorenausbildung BAZ"

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Rumänien
2250 Mahlzeiten pro Monat
Ausgewogene Ernährung im Kinderheim „Casa Ray“

Fröhliches Stimmengewirr, klapperndes Geschirr und andächtiges Kauen erfüllen den Speisesaal des Kinderheimes. Die 25 Schützlinge des Casa Ray schätzen die warme Mahlzeit und die Gemeinschaft untereinander sehr.

Die Erfahrung eines vollen Magens, einer fröhlichen Gemeinschaft oder gar eines leckeren Essens haben viele von ihnen hier zum ersten Mal gemacht. So auch Cristian (17), der gemeinsam mit seinen drei Geschwistern ins Heim kam, nachdem sein Vater seine Mutter im Alkoholrausch ermordet hatte. Cristian war damals zweieinhalb Jahre alt. Der Vorfall traumatisierte ihn und seine Geschwister erheblich. Die Eltern hatten sich nie gut um ihre insgesamt fünf Kinder gekümmert. Oft erfuhren die Kleinen von Mutter und Vater nur Gewalt. Zu essen gab es nicht regelmässig. Manchmal wurden die Kinder ans Bett gefesselt, wenn ihre Eltern ausgingen.


Beim gemeinschaftlichen Essen geht es fröhlich zu.

Cristian hat sich in Dobreni gut entwickelt.

Cristians Geschwister haben inzwischen das Heim verlassen und teilweise ihre eigenen Familien gegründet. Er selbst hat sich zu einem wunderbaren jungen Mann entwickelt. Er verfügt über ein sehr gutes Gedächtnis und weiss immer am besten, wo etwas zu finden ist, wie man mit Tieren umgeht oder welche Schränke welche Macken besitzen. Deshalb wird er von allen liebevoll „Detektiv“ oder „Hauswart“ genannt.

Cristian ist im Casa Ray aufgeblüht. Bis heute geniesst er besonders die gemeinsamen Mahlzeiten. Im Kinderheim werden durchschnittlich 2250 Essen pro Monat serviert. Dank der eigenen Kochgelegenheit können die Verpflegungskosten relativ gering gehalten werden. Und doch belaufen sich die Kosten für 25 Kinder auf rund 4 400 Franken (4 103 Euro) im Monat für täglich drei Mahlzeiten – ohne Vesper für die Schule.

Um diese Kosten decken zu können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie, dass die Kinder im Casa Ray auch weiterhin gut versorgt werden können. Dafür ein herzliches „Vergelt’s Gott“!


Langzeitprojekt Nr. 3322, "Essen für Casa Ray"

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Nepalesische Christen freigesprochen

Im Dezember wurden in Nepal acht Christen vom Vorwurf der missionarischen Tätigkeit freigesprochen. Die sieben Männer und eine Frau waren im Sommer festgenommen und acht Tage später auf Kaution entlassen worden, nachdem sie an einer christlichen Schule, die auch von andersgläubigen Kindern besucht wird, Broschüren über Jesus verteilt hatten. Der Prozess gegen die Christen war der erste seiner Art nach der Verfassungsänderung im Jahr 2015.
Zwar ist auch mit der neuen Verfassung, die gegen den Willen der Hindu-Nationalisten verabschiedet wurde, Nepal weiterhin ein säkularer Staat. Dennoch wurden Zugeständnisse an die religiöse Mehrheit des Landes gemacht. Demnach ist ein Religionswechsel untersagt, dies gilt ebenfalls für Versuche der Missionierung. Extremistische Hindus bedrängen Christen seit vielen Jahren und streben danach, das Christentum in Nepal vollständig auszurotten.





Rumänien
Essen und Wärme für Ionut und Alex
30-Jähriger sorgt trotz unheilbarer Krankheit rührend für seinen Sohn

Manchmal kann man einfach nur gesundes Essen und Wärme spenden. Für alles andere sorgt Ionut schon irgendwie selber – trotz seiner harten Lebensgeschichte.

Als junger Mann kam Ionut, gerade frisch verheiratet, nach Bukarest, um auf dem Bau zu arbeiten. Er freute sich auf sein erstes Kind und hatte viele Hoffnungen und Pläne. Doch im Alter von 21 Jahren hörten Ionuts Nieren auf zu funktionieren, er wurde Dialysepatient. Alle zwei Tage musste er zur Blutwäsche. Die an ihn gespendete Niere seines 79-jährigen Vaters versagte nach einem Jahr. Seither fährt Ionut mehrmals wöchentlich 25 Kilometer weit ins Spital zur Dialyse. In der Folge bekam er Knieprobleme, brach sich das Bein, musste mehrfach operiert werden und kann seither nur noch schlecht gehen.


Vater Ionut muss sich beim Wasserholen immer wieder ausruhen.

Seine Frau hat Ionut und den gemeinsamen Sohn Alex vor langer Zeit wegen eines anderen Mannes verlassen. „Ich liebe Alex und bin unendlich stolz auf ihn. Er hilft mir so gut er kann. Aber ich möchte, dass er die Schule besucht und lernt“, sagt der sichtlich von seiner Krankheit gezeichnete Mann. Ihm ist wichtig, dass sein Sohn in sauberer Kleidung zur Schule geht. Und so geht Ionut täglich mehrmals den Weg zum Brunnen, den Eimer immer nur halb gefüllt. Zwischendurch ruht er auf den Stufen des Nachbarhauses aus. „Ich weiss, dass mein Körper stirbt. Aber ich will so gerne noch ein paar Jahre durchhalten und Alex aufwachsen sehen. Ich bin doch der Einzige, der sich um ihn kümmert. Er soll die Chance bekommen, auf eigenen Füssen zu stehen. Das ist es, was mich antreibt.“
Wir möchten Ionut und seinen Sohn über einen längeren Zeitraum mit gesunden Lebensmitteln, die für Ionuts spezielle Diät geeignet sind, mit Vitaminen, einem neuen Ofen und Feuerholz, Schulsachen und Kleidung unterstützen. Dafür benötigen wir rund 6 000 Franken (5 600 Euro) pro Jahr. Vielen Dank für Ihre dringend benötigte Hilfe. 


Projekt Nr. 3323, "Langzeithilfe Ionut Calitu"

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Albanien
Gesunde Kost für 60 Senioren
Seniorenheim in Fier kann seine Bewohner nicht mehr ausreichend versorgen

Wenn Frau Merzikate und Herr Shaban im Speisesaal des Seniorenheims sitzen, schauen sie auf marode Regale, einen altersschwachen Kühlschrank und einen nur noch bedingt funktionstüchtigen Herd. „Manchmal müssen wir das Gericht lauwarm servieren, wir können das Essen nicht warmhalten“, berichtet eine Sozialarbeiterin.

Auch über die Frische der verwendeten Lebensmittel macht sich die engagierte Frau Sorgen, denn die Lager- und Kühlmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. 60 Männer und Frauen wohnen im Seniorenheim im albanischen Fier. Viele von ihnen leiden unter sozialen und psychischen Problemen. So auch Frau Merzikate, die mit ansehen musste, wie ihr Sohn auf offener Strasse erschossen wurde. Ein Trauma, von dem sie sich nie richtig erholt hat. Als kurz danach ihre beiden Töchter heirateten und ihr Mann verstarb, blieb sie mit ihrem geistig behinderten Sohn zurück. Sie kam ins Seniorenheim und ihr Sohn in ein Heim für geistig Behinderte. „Jeden Tag wartet Frau Merzikate auf ihren Mann und ihren toten Sohn. Sie versteht nicht, dass sie nie wieder kommen werden“, erzählt die Sozialarbeiterin mitfühlend.

Herr Shaban hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Seine Frau liess ihn mit den beiden Söhnen alleine und ergaunerte sich zudem noch die Wohnung des gutmütigen Mannes. Eine Zeit lang war er obdachlos, bis er nach Fier kam. „Hier kümmern sich alle rührend um mich. Ich denke nicht mehr gerne zurück“, erzählt der alte Mann.

Herr Shaban und Frau Merzikate haben in Fier eine liebevolle Bleibe gefunden.

Nichts funktioniert mehr in der Küche, selbst beim kleinen Elektroherd sind einige Platten defekt.

Die Mitarbeiter bemühen sich, es den Bewohnern so angenehm wie möglich zu machen. Von aussen wurde das Heim kürzlich renoviert, aber innen blieb alles beim Alten. Vorrangig benötigt wird eine funktionstüchtige Küche. Denn warme Mahlzeiten sind – besonders im Winter – wichtig für die betagten Menschen. Um die Küche wieder instand zu setzen, benötigen wir rund 3 800 Franken (3 546 Euro). Danke, wenn Sie für das Wohlergehen dieser Menschen mit uns gemeinsam Sorge tragen.


Projekt Nr. 3324, "Seniorenheim Fier"

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Armenien
Gesundheit für Artur und Susanna
Hasmik und Asja sorgen sich um ihre schwer erkrankten Eltern

Hasmik (14) und Asja (16) Nikoljan werden seit zehn Jahren durch eine Diaconia-Patenschaft unterstützt und haben sich zu zwei hübschen, aufgeweckten und gesunden Jugendlichen entwickelt. Doch jetzt fürchten die beiden Mädchen um das Leben ihrer Eltern.

Vater Artur (47) wurde im Arzakh-Krieg mehrfach verwundet und ist seither so schwer eingeschränkt, dass er nicht mehr arbeiten kann. Er leidet unter chronischen Schmerzen. Nun wurde bei ihm noch Halskrebs festgestellt. Die nötige Chemotherapie erhält Artur kostenfrei, doch die zusätzlichen Medikamente muss der Familienvater aus eigener Tasche bezahlen. Ungefähr die Hälfte seiner Rente muss er dafür aufwenden – da bleibt kaum noch genügend Geld für die monatlichen Mietkosten von rund 147 Franken (137 Euro), geschweige denn für die Dinge des täglichen Lebens, übrig. Die Familie lebt in einer Mietwohnung, die kaum über Mobiliar verfügt. Es gibt keine vernünftigen Betten oder sonstige intakten Gegenstände.

Mutter Susanna (48) hat massive Probleme mit dem Unterleib und den Beinen. Daher kann sie zurzeit nicht arbeiten. „Wir wissen nicht, was unserer Mutter fehlt; wir merken nur, dass ihr Gesundheitszustand immer schlechter wird und sorgen uns um sie und unseren Vater“, bekennt Hasmik.

Die Familie lebt in ärmlichen Verhältnissen.

Wir möchten Susanna gerne eine gründliche Untersuchung mit anschliessender Behandlung ermöglichen und für mindestens ein Jahr die monatliche Miete und Arturs dringend benötigte Medikamente bezahlen. Auch möchten wir der Familie neue Betten liefern, damit alle gut schlafen können. Insgesamt benötigen wir für die Unterstützung der Familie rund 3 500 Franken (3 260 Euro). Vielen Dank für Ihre Hilfe, die diesen Menschen sowohl Gesundheit als auch Sicherheit und eine gemeinsame Zukunft ermöglichen kann.


Projekt Nr. 3325, "Familienhilfe Nikoljan"

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Rumänien
Eine Kuh für Familie Podariu
Liebevolle Eltern brauchen Starthilfe für eine hoffnungsvolle Zukunft

Das Haus wurde von einem fürsorglichen Vater errichtet: Catalin (27) hat es für seine Frau Vilma (28) und seine fünf Kinder aus allem zusammengebaut, was er finden konnte. Doch leider bietet es während des kalten Winters nur bedingt Schutz.

Catalin und Vilma kommen aus armen Familien mit vielen Geschwistern. Sie sind jung Eltern geworden – Vilma war gerade 16 Jahre alt. Doch sie lieben sich und ihre Kinder und tun alles, damit es Tiberius (12), Silviu (10), Alexandru (8), Elena (5) und dem kleinen Mario (1) gut geht. Die Älteren gehen zur Schule, Elena kommt bald in den Kindergarten.

Catalin arbeitet hart, um seine Familie zu versorgen. Er nimmt jeden Job an – egal ob auf dem Bau, auf den Fel-dern oder im Wald. So hat er ein Stück Land kaufen können. Nur mit seiner Schaufel hat er es urbar gemacht und darauf das Haus errichtet. Für das tägliche Brot kann er sorgen, doch dem Haus fehlen vernünftige Fenster und eine gute Isolierung. Es ist kalt und zugig. Gerne würde Catalin auch noch ein kleines Badezimmer anbauen, auch wenn es kein fliessendes Wasser gibt. Aber es wäre ein Raum, der ein wenig Privatsphäre ermöglichen würde. Catalin ist sehr geschickt, die nötigen Arbeiten können von ihm in Eigenleistung erbracht werden. Aber sein karger Lohn reicht bei weitem nicht aus, um das Baumaterial zu kaufen.

Das Haus ist zugig und müsste dringend isoliert werden.

Vilma hält bereits zwei Hühner. Wenn wir ihr eine Kuh und ein paar Ziegen zur Verfügung stellten, könnte sie Milch und Käse verkaufen und so zum Familienunterhalt beitragen. Hier möchten wir helfen! Für insgesamt 7 500 Franken (6 996 Euro) könnten wir sowohl Baumaterial – vor allem Fenster und eine Tür – als auch Vieh anschaffen. Mit dieser Unterstützung könnte sich die Situation der gesamten Familie zum Besseren wenden. Vielen Dank, wenn Sie diesen Menschen helfen.


Projekt Nr. 3326, "Familienhilfe Podariu"

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