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Report
Ausgabe 02, Februar 2018


Rumänien
Wärme und Essen für Denisa und ihre kleinen Geschwister
Familie Attila lebt in sehr armen Verhältnissen von der Hand in den Mund

Es ist frostig im Haus. Der Ofen ist kalt. Auf der Herdplatte steht ein weisser Topf mit ein paar Kartoffeln. Die soll es am Abend geben, damit die Kinder nicht mit ganz leerem Magen ins Bett gehen mόssen.

Dann wird Doina Attila (21) auch den Ofen kurz anheizen – so lange, bis die Kartoffeln gar sind. „Wir haben kaum Feuerholz“, sagt sie bekümmert: „Und wenn die Kartoffeln aufgegessen sind, haben wir auch nichts mehr zu essen.“ Doina hofft, dass ihr Mann Lajos (35) heute oder morgen Abend kommt und ein wenig Brot für die Kinder dabei hat. „Sonst müssen sie wieder einmal mehr hungrig ins Bett gehen.“

Das Ehepaar hat drei Kinder: Denisa (5), Iulian (4) und Sebi (1). Das vierte Kind ist unterwegs. Lajos arbeitet als Hirte ausserhalb des Dorfes, weswegen er kaum zu Hause ist. Oft muss er tagelang bei der Herde bleiben. Wenn überhaupt, kommt er abends zu seiner Familie. Einen festen Lohn bekommt der Familienvater nicht. Ab und zu steckt der Besitzer der Herde ihm 50 Lei (13,20 Franken) zu. Doina ist Analphabetin und findet keine Arbeit. Mit bald vier Kindern ist sie auch so voll beschäftigt.

Denisa geht nur in den Kindergarten, wenn sie saubere Kleidung hat.

Doina ist mit ihren Kindern meist allein.

Familie Attila wartet bis der Vater mit etwas Essbarem nach Hause kommt.

Das Leben der Familie ist sehr mühsam. In und vor dem Haus sieht man auf den ersten Blick, dass hier eine sehr arme Familie lebt. Es gibt weder fliessendes Wasser noch Strom. Das Wasser muss Doina von weither holen – mit fortschreitender Schwangerschaft fällt ihr das immer schwerer. Tochter Denisa geht nur dann in den Kindergarten, wenn sie saubere Kleidung hat. Die Familie hat kaum Geld für Windeln und Milchpulver für Sebi. „Ich weiss nicht, wie es werden soll, wenn das Baby da ist. Wir haben doch schon jetzt nicht genug“, sagt Doina.

Wir möchten der Familie helfen: mit einem neuen Ofen und Feuerholz, mit Lebensmitteln, Kleidung und warmen Schuhen sowie Windeln und Milchpulver. Schon 4 000 Franken sind für die Familie ein grosser Segen und helfen ihr aus der allergrössten Not. Vielen Dank für Ihre Gaben.


Langzeitprojekt Nr. 3466, "Wärme und Essen für Familie Attila"

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Armenien
Ein neues Haus für Familie Danielyan

Familie Danielyan lebt in der südlichen Region von Armenien, im Dorf Saritap, in der Region Wajoz Dzor. Vater Schirak (47 Jahre) und Mutter Nune (48 Jahre) sind seit 1992 verheiratet und haben 5 Töchter und einen Sohn.


Die beiden älteren Töchter Ani und Astchik haben schon eigene Fami-lien. Arewik und Lusine, zwei weitere Töchter, sowie die beiden Jüngsten, Davit (5. Klasse) und Mari (Kindergarten) leben alle im gleichen Haushalt. Astchik hatte sieben Monate im Dorfkindergarten als Putzfrau gearbeitet, aber vor Kurzem baute man diese Arbeitsstelle ab, nun ist sie arbeitslos. Auch für ihre Schwester Lusine gibt es keine Beschäftigung. Für sie ist es ohnehin schwieriger, einen Job zu finden, denn sie hat Augenprobleme. Als 5-jähriges Kind verlor sie wegen Fieber 80 Prozent ihrer Sehkraft. Seither schielt sie stark. Vater Schirak ist der alleinige Ernährer der Familie. Er kann jedoch nur einige Monate im Jahr als Hirte arbeiten. In dieser Zeit bringt er die Schafe und Kühe der Nachbarn zum Weiden in die Berge. Das Dorf Saritap ist ein armes Bergdorf, die Bauern haben keine grossen Herden. Für Schirak ist die Arbeit eine grosse gesundheitliche Herausforderung, denn er leidet seit vielen Jahren an Bronchialasthma. Zudem hat er Herzprobleme und musste vor ein paar Jahren auch noch an einem Auge operiert werden. Das Gesundheitsamt entschädigt Schirak monatlich mit 75.- Franken. Als Familienunterstützung erhält er noch weitere 55.- Franken monatlich.

Familie Danielyan mit den drei jüngsten Kindern.

Die Danielyans leben in einem alten Haus, das Schiraks Vater 1955 gekauft hat. Der Zustand des 90-jährigen Hauses ist sehr bedenklich. Es hat kein festes Fundament mehr, die Wände sehen instabil aus. Ein starker Wind oder ein schwaches Erdbeben würden für das Haus fatale Folgen nach sich ziehen. Vor ein paar Jahren ist bereits ein ganzer Teil des Hauses in sich zusammengefallen. Zusätzlich ist die Lage des Hauses sehr gefährlich; denn ein Teil davon steht am Berghang. Ein starker Regen könnte einen Erdrutsch verursachen, was zur völligen Zerstörung des Hauses führen würde.

Wir möchten dieser Familie helfen. Da die Kosten für einen Umbau oder eine Renovation ihres verlotterten Hauses ins Unermessliche steigen würden, möchten wir der Familie ein neues Zuhause im Dorf kaufen. Dafür benötigen wir 6 000 Franken. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, um dies zu realisieren.

Projekt Nr. 3467, "Ein Haus für Familie Danielyan"

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Rumänien
Baumaterial für Nicolae
Familie mit behinderten Söhnen benötigt dringend ein Badezimmer mit Dusche

„Papa, wann bekommen wir ein neues Huhn?“ „Bald, mein Schätzchen, bald.“ Dieser Dialog zwischen Vater und Tochter findet im Hause Lingurar oft statt. Und doch weiss Vater Nicolae, dass bei der Höhe der Schulden, welche die Familie hat, die Anschaffung von Hühnern für lange Zeit nicht möglich sein wird.

Nicolaes Frau Elena hat acht Kinder zur Welt gebracht. Das erste Kind, Ionut, starb wenige Wochen nach seiner Geburt. Auch die anderen drei Jungen Dan (11), Gabriel (8) und Vasile (5) sind krank und leiden unter spastischen Lähmungen und geistigen Behinderungen. Dan lebt in einem Heim für kranke Kinder. Die Töchter Magdalena (12), Estera (9), Nicoleta (3) und Eva (1) sind gesund. „Ich danke Gott für ihr Wohlergehen. Estera braucht zwar eine Brille, aber ansonsten dürfen die Mädchen gesund sein“, sagt Elena. Die älteren Mädchen gehen in die Schule, während das jüngste mit den Jungen zu Hause bleibt, meist in einem der drei Betten, die sich die Familienmitglieder teilen.

Die Familie lebt in einem Raum. Den Strom bekommen sie von einem barmherzigen Nachbarn über ein Kabel – zum Missfallen der Behörden. Um einen Wasseranschluss zu bekommen, machten Nicolae und Elena hohe Schulden. Nun träumen sie davon, ein Badezimmer zu bauen, damit Elena die immer grösser werdenden Kinder duschen kann. Derzeit wäscht sie die Kinder in einem kleinen Plastikbecken im Wohnraum, was jedoch vor allem bei den Söhnen jeweils ein sehr schwieriges Unterfangen ist. Doch noch zahlt das Ehepaar die Schulden für die Wasserleitung ab. Nicolae arbeitet als Tagelöhner – der Lohn ist karg.


Der Hühnerstall ist verwaist.

Für den Wasseranschluss hat sich die Familie hoch verschuldet.

Im Versuch, die Lebensumstände der Familie zu verbessern, baute Nicolae einen Hühnerstall, kaufte sogar drei Hühner. Die Eier konnte die Familie gut gebrauchen. Doch die Hühner starben an einem Virus. Jetzt ist kein Geld da – weder für neue Hühner noch für Essen und Kleidung. Auch die Windeln für die Jungen und Schulsachen für die Mädchen können sich Nicolae und Elena nicht leisten.

Es gibt viele Dinge, die die Lingurars dringend brauchen. Wir möchten sie mit Material für den Bau des Badezimmers unterstützen, ausserdem müssen der Boden im Wohnraum und eine Tür erneuert werden. Mit 6 500 Franken können wir das Leben der Familie nachhaltig verbessern. Bitte helfen Sie mit, den Traum vom Badezimmer und besseren Wohnbedingungen zu erfüllen. Herzlichen Dank!


Projekt Nr. 3468, "Baumaterial für Nicolae"

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MAHNMAL

Schon vor seiner Errichtung bewegt ein Denkmal gegen den Völkermord an Armeniern, Aramäern und Pontos-Griechen die Gemüter. Es soll im hessischen Pohlheim (19 000 Einwohner) gebaut werden. Am 2. November 2017 hatte der Stadtverordneten Rat mit den Stimmen der SPD und CDU den Bau des Mahnmals beschlossen – acht Tage später bekamen Stadtverordneten Vorsteherin und Bürgermeister Post vom türkischen Generalkonsul Burak Kararti aus Frankfurt: In dem Brief heisst es, dass das Mahnmal nicht nur für ihn als Generalkonsul, sondern vor allem für die „in Ihrer Stadt und in ganz Deutschland lebende türkische Bevölkerung zutiefst verletzend“ sei. Der Konsul erwartet, dass die Entscheidung überdacht und „von dem Fortschreiten dieses Vorhabens abgesehen“ wird. Die türkische Gemeinde werde sonst beleidigt. Der Pohlheimer Ausländerbeirats Vorsitzende Cehver Tan kommentierte gegenüber dem Giessener Anzeiger: „Es ist nur ein Mahnmal, es ist nicht gegen die Türkei gerichtet, es wird für das Gedenken an die Opfer angelegt. Wir haben damit nicht vor, irgend jemand zu provozieren.“





Rumänien
Endlich ein Weg aus den Schmerzen
Ionut hat schon viele Schicksalsschläge erleiden müssen und ist stark eingeschränkt

Schweres Rheuma, versteifte Gelenke, starke Kopfschmerzen, Schmerzen in Brust und Bauch, Schwindel und chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, geminderte Seh- und Hörfähigkeit, zitternde Hände. Drei Operationen in zweieinhalb Jahren musste Ionut schon über sich ergehen lassen. Und dabei ist er erst 31 Jahre alt.

Er wuchs als zweitjüngstes von sieben Geschwistern bei seiner alleinerziehenden Mutter auf – der Vater verliess die Familie, als Ionut zwei Jahre alt war. Mit neun wurde bei ihm eine schwere Form von Rheuma festgestellt, die dazu führte, dass seine Gelenke in den Beinen versteiften. Der Arzt empfahl eine Behandlung über fünf Jahre, doch seine Mutter konnte die Therapie nur zwei Jahre lang bezahlen. Mit zwölf zog er sich einen Leistenbruch zu. Kurz nach der Operation begann die Narbe anzuschwellen und zu schmerzen. Nach einem Jahr wurden die Schmerzen so unerträglich, dass Ionut noch einmal operiert wurde. Man fand einen Rückstand im Körper, der beim ersten Eingriff vergessen wurde. Die Infektion war so heftig, dass bereits Gewebe abgestorben war. Auch nach der erneuten Operation kam der Prozess nicht zum Stillstand – nach sieben Monaten musste er erneut unters Messer.

„All diese Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin“, sagt der 31-Jährige. Die schlimmen Erlebnisse haben nicht nur körperliche Einschränkungen zurückgelassen, sondern auch seelische. Immer wieder versuchte er, zu arbeiten – sogar auf dem Bau. Aber sein Gesundheitszustand liess dies auf Dauer nicht zu.


Ionut ist schwer beeinträchtigt, so muss er beispielsweise seine Hände zusammenhalten, weil sie ständig zittern.

Heute lebt Ionut mit Alina (20) und den gemeinsamen Töchtern Lidia (15 Monate) und Monica (zwei Monate) zusammen und verdient als Tagelöhner ein wenig Geld. „Ich kann nur arbeiten, wenn es mir gut geht“, sagt er traurig. Wir möchten Ionut medizinisch und psychologisch unterstützen, damit er wieder Lebensmut schöpft und ohne Schmerzen leben und arbeiten kann. Dafür benötigen wir 3 500 Franken. Bitte helfen Sie, diesem jungen Mann und seiner Familie eine glücklichere Zukunft zu schenken. Denn auch seine Frau und die Kinder leiden unter Ionuts Zustand. Bitte stehen Sie Ionut mit Ihren Gaben und Gebeten bei. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3469, "Medizinische und psychologische Hilfe für Ionut"

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Rumänien
Fliessendes Wasser macht das Leben leichter
Mutter und Kinder sind auf das Mitleid ihrer Nachbarn angewiesen

„Am schlimmsten ist es, wenn die Kinder morgens im kalten Haus aufwachen und es nichts zu essen gibt“, sagt Iulia (26) traurig. Die alleinerziehende Mutter tut ihr Bestes, um ihre zwei Kinder zu versorgen, doch oft ist es nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heissen Stein.

Ana Maria (8) und Mihai (6) sind meistens alleine zu Hause, denn ihre Mutter versucht bei Nachbarn mit Putzen und Waschen Geld zu verdienen. Sie füttert und versorgt auch die Tiere anderer. Die Familie wohnt in einem kleinen Dorf 45 Kilometer von Braşov entfernt. Und weil das Dorf so klein ist, gibt es wenig Arbeit dort. „Meine Nachbarn bitten mich um Hilfe, weil sie von unserer Situation wissen. Sie fragen mich aus Mitleid. Aber wenn ich etwas für sie arbeite, kann ich mein Gesicht wahren“, erzählt die 26-Jährige. Ihr Lohn dafür besteht meistens aus Naturalien.

Der Vater der Kinder hat die Familie für eine andere Frau verlassen und sich seither auch nicht mehr gemeldet. Die drei leben unter schwierigen Bedingungen: Es gibt weder fliessendes Wasser noch Strom oder eine Toilette. Im Haus liegt Altmetall. „Wer weiss, ob man das nicht noch mal gebrauchen kann“, zitiert der kleine Mihai seine Mutter.


Ana Maria holt manchmal einen Arm voll Holz von den Nachbarn.

Ana Maria und Mihai sind viel allein zu Hause.

Die Kälte macht der Familie zu schaffen. Feuerholz ist sehr teuer und so gibt es meist keines, um zu heizen. „Es beschämt mich, wenn ich Ana Maria mal wieder zu den Nachbarn schicken muss, damit sie diese um einen Arm voller Holz bittet. Die Leute helfen, doch es macht mich sehr traurig, dass wir betteln müssen.“ Auch um Wasser muss Iulia ihre Nachbarn bitten und das fällt ihr schwer. Man sieht es an der schmutzigen Kleidung der Kinder. Der Matsch rund ums Haus macht die Situation noch schlechter.

Wir möchten Iulia und ihren Kindern mit Feuerholz, Lebensmitteln, warmer Kleidung und Schuhen helfen. Ausserdem möchten wir eine Wasserpumpe im Hof installieren, was eine grosse Erleichterung wäre für die Familie. Alles in allem benötigen wir 4 500 Franken, um dieser Familie das Leben erheblich zu erleichtern. Vergelts Gott.

Projekt Nr. 3470, "Fliessendes Wasser für Iulia und ihre Kinder"

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Rumänien
Vielen Dank, dass ich die Schule besuchen darf
Ich liebe es, in dem warmen, sauberen Klassenzimmer zu lernen und meine Hausaufgaben zu erledigen

Gabriela ist 10 Jahre alt. Sie besucht die 3. Klasse und hat 5 Geschwister. Ihre Eltern sind einfache Leute und konnten leider nicht lange zur Schule gehen. Darum ist es ihnen umso wichtiger, dass ihre Kinder die Schule besuchen. Sie wünschen sich von Herzen ein besseres Leben für ihre Kinder.
Die Familie lebt in einem improvisierten Zuhause, mitten in einem Armenviertel am Rande von Braşov.
In zwei kleinen Räumen spielt sich das Leben von zwei Erwachsenen und sechs Kindern ab. Dort kochen, essen, lernen, spielen und schlafen sie.

Der Vater arbeitet als unqualifizierter Bauarbeiter unter schwierigen Bedingungen. Das Leben mit lediglich einem kleinen Lohn, der im Winter ausfallen kann, ist hart für eine Familie mit 6 Kindern. Es gibt keinen Strom, kein Wasser und zum Heizen fehlt das Holz.

Die Kinder müssen ihre Hausaufgaben bei Kerzenlicht machen und in einer Kälte, die man im Winter bis in die Knochen spürt.

Wie gross ist die Freude von Gabriela und ihren Geschwistern und wie strahlen ihre Augen, wenn sie in dem geheizten Klassenzimmer vom KiBiZ ankommen. Dort ist es wunderbar warm und es ist immer jemand dort, der Zeit hat für sie. Sie können ihre Hausaufgaben erledigen, Schulprobleme besprechen und vor allem herzhaft lachen - ohne Angst zu haben, sich zu erkälten, wenn sie durch den Mund atmen.

Gabriela kommt täglich und sie ist sehr gewissenhaft. Sie freut sich auf jede Stunde, in der sie in der Wärme lernen kann. Sie ist dankbar für jedes Essen, das sie bekommt. Für ein paar Stunden ist sie nicht mehr das arme Kind.
Die Schule ist normalerweise eine Qual für arme Kinder. Sie sind die Aussenseiter, arm, hungrig, mit kaputten Schuhen und schmutzigen Kleidern. Wie heilsam sind dann für sie das Lächeln und die Wärme der fürsorglichen Lehrpersonen von Diaconia.
Hausaufgaben bei Kerzenlicht und in klirrender Kälte.

Glückliche Klasse – glückliche Gabriela.

Unsere Arbeit und Ihre Hilfe, liebe Spenderinnen und Spender, sind für diese armen Kinder die einzige Chance auf ein menschenwürdiges Leben und eine Zukunft. Ihre Unterstützung ist der Grund, weshalb Gabriela und ihre Geschwister die Schule besuchen können. Sie ermöglichen es, zusammen mit den Mitarbeitern von Diaconia Braşov, dass diese Kinder die Chance haben, die ihren Eltern verwehrt blieb: die Schule zu besuchen und unter guten Bedingungen zu lernen.

Momentan hat das KiBiZ-Zentrum Braşov 6 Klassen, insgesamt werden 80 Kinder betreut. So können Sie das KiBiZ wirkungsvoll unterstützen: Einen Monat Betreuung, Hausaufgabenhilfe und Essen 210.- Franken pro Kind.

Vielen herzlichen Dank für alle Unterstützung!

Projekt Nr. 3471, "Betreuung und Essen fürs KiBiZ"

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Indien
Was Liebe und Unterstützung bewirken können
Durch die Kindertagesstätte Hrudai werden Leben verändert

Heute möchten wir Ihnen Sudhis Pal vorstellen, eines der Kinder, die in die Kindertagesstätte gehen.

Sudhis ist 6 Jahre alt. Er besucht die 1. Klasse. Sein Lieblingsessen ist Reis, Samosa (gefüllte Teigtaschen) und Biskuits. Er spielt gerne Ringball und Cricket.

Sudhis lebt mit seiner älteren Schwester Jema und seiner Mutter Jharana zusammen. Sein Vater ging nach der Geburt des Sohnes nach Mumbay, um auf dem Bau für seine Familie Geld zu verdienen.

Dort lernte er jedoch eine andere Frau kennen und zog mit dieser zusammen. In der folgenden Zeit schickte er seiner Familie immer weniger Geld, bis die Unterstützung schlussendlich ganz versiegte. Unterdessen lebt der Vater seit Jahren getrennt von seiner Frau und den zwei Kindern. Der Kontakt ist vollständig abgebrochen.

Die Mutter lebt mit Jema und Sudhis im Haus des Grossvaters, sie geht arbeiten und versucht, die kleine Familie zu versorgen. Jedoch ist es für eine alleinstehende Mutter sehr schwierig, für das Überleben der Familie zu sorgen. Die Unterstützung des Vaters fehlt ganz entscheidend.

Als die Mitarbeiter von Hrudai von der Situation dieser kleinen Familie hörten, streckten sie ihre Hand aus, um zu helfen. Sie boten dem kleinen Jungen einen Platz in der Tagesstätte an. Dadurch kann sich die Mutter ein wenig entspannen, Sudhis bekommt jeden Tag eine vollwertige, warme Mahlzeit, er erhält Unterstützung beim Lernen und erfährt Liebe und Wärme.
Ein glücklicher Junge und eine erleichterte Mutter - Die Zukunft ihres Kindes darf anders aussehen durch das Projekt Hrudai.

Wir haben hart gearbeitet, jetzt dürfen wir uns freuen!

Als Sudhis in Hrudai aufgenommen wurde, war er sehr nervös und ängstlich. Er getraute sich nicht, mit den anderen Kindern zusammen in der Klasse zu sitzen. Seine Mutter begleitete ihn jeden Tag, blieb bei ihm und unterstützte ihn dabei, sich einzugewöhnen.

Nach einigen Wochen, die mit Aktivitäten sowie der Liebe und Aufmerksamkeit der Mitarbeiter gefüllt waren, veränderte sich der Junge Schritt für Schritt. Er begann mit den Kindern zu spielen und sogar Freundschaften zu schliessen.

Unterdessen muss die Mutter den Jungen nicht mehr begleiten, sie kann direkt zur Arbeit gehen. Sudhis kommt selbstständig zur Tagesstätte, gemeinsam mit anderen Kindern. Er ist jetzt überall dabei, nimmt an den Aktivitäten teil, übt Lieder und lernt sehr gut.

Dank dem gemeinsamen Essen, Beten, Lernen, Spielen und Plaudern mit den anderen Kindern, hat sich Sudhis sehr stark zum Positiven verändert.

Jharana, Jema und Sudhis bedanken sich von ganzem Herzen für die erfahrene Unterstützung, die das Leben ihrer gesamten Familie erleichtert und verbessert.

Vielen Dank für die Unterstützung der Kindertagesstätte Hrudai!

Langzeitprojekt Nr. 7003, "Kinderhilfe Hrudai"

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Rumänien
Licht und Freude schenken
Es braucht nicht viel, um den Senioren den Lebensabend zu erhellen

Wir kennen alle das schöne Bild: Der Grossvater hält seine Enkel auf den Knien und erzählt ihnen zufrieden eine Geschichte!

Den Lebensabend entspannt zu geniessen, sich zurück zu lehnen, gemütliche Stunden mit den Grosskindern zu verbringen, das ist für viele ältere Menschen in Rumänien ein Traum.

Die Wirklichkeit aber sieht für immer mehr ältere Menschen anders aus: Sie sind alleine und haben niemanden mehr, der ihnen nahe steht. Sie sind arm und niemand hilft ihnen. Ihre Rente reicht oft knapp, sich zwei, drei Wochen lang mehr schlecht als recht zu ernähren. Für gesundes Essen reicht das Geld natürlich bei Weitem nicht. Sie haben oft gesundheitliche Probleme, können es sich aber nicht leisten, den Arzt zu besuchen. Und wenn niemand da ist, um sie ins Krankenhaus zu fahren, führt jeder Unfall und jede Krankheit unvermeidlich zu grossem Leid.

Manchmal findet man im Winter alleinstehende, alte Menschen einfach eines Tages tot auf. Sie haben nicht einmal jemanden, dem sie „Auf Wiedersehen“ sagen können. Sie sind alleine, verlassen, ohne Hoffnung und nicht selten verbittert!

Für ältere Menschen, die weder Familie noch die Möglichkeit haben, in einem Heim zu wohnen, möchten wir in Piatra Neamt eine Tagesstätte für ältere Menschen ins Leben rufen, mit dem Namen „Seniori+“. Wie der Name sagt, gibt es viele Möglichkeiten, Senioren zu helfen. Es gibt viele „Plus-Punkte“, die im Leben eines älteren Menschen aufleuchten, wenn jemand mit Liebe und Hingabe dafür sorgt, dass die Senioren eine geeignete Umgebung bekommen. Viele von ihnen können und wollen aktiv mithelfen, beim Kochen, beim Organisieren des Tagesablaufes, bei kleineren Arbeiten. Sie lieben Gesellschaftsspiele, Handarbeiten, Malen, Schnitzen. Es schenkt ihnen neue Lebensfreude, zusammen Projekte auf die Beine zu stellen.

Die Verzweiflung ist im Gesicht und auf den Wänden eingeprägt.

Das Leben spielt sich in einem Raum ab, damit das Holz reicht für den Winter.

Familie Gavril ist glücklich, sich für die Senioren einzusetzen.

Mit Ihrer Hilfe, liebe Spenderinnen und Spender, können wir den älteren Menschen all diese Möglichkeiten anbieten und ihnen somit Freude und Licht schenken mitten in diesem oft grauen Lebensabschnitt.

Im Winter könnten die Senioren in einem beheizten Raum eine schöne Zeit verbringen und mindestens tagsüber vergessen, dass es Zuhause trostlos, kalt und einsam ist.

Im Sommer wären sogar kleinere Ausflüge möglich, zu Sehenswürdigkeiten, die ganz nahe sind, sie aber noch nie gesehen haben. Für einige wäre das der erste Ausflug überhaupt.

Wir möchten mit 10 Senioren anfangen, die jeden Tag betreut werden. Dafür braucht es eine Transportmöglichkeit mit behindertengerechten Anpassungen, damit wir auch gehbehinderte Senioren von Zuhause abholen können.

Die Betreuungskosten für eine Person betragen zwischen 7.- und 10.- Franken pro Tag. Bitte helfen Sie mit, damit wir diese wertvolle Arbeit mit älteren Menschen in Rumänien anfangen können und dadurch eine grosse Hilfe und Unterstützung für mehr und mehr Familien werden dürfen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3473, "Licht und Freude für Senioren"

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