Report
Ausgabe 03, März 2009


Armenien
Susanna ist an Brustkrebs erkrankt – Strahlentherapie kann ihr Leben retten
Junge Mutter kämpft für ihre Kinder
Susanna hat in ihrem jungen Alter schon viel mitgemacht. Sie bangte im Krieg um ihr Leben und nun muss die junge Mutter erneut Todesängste ausstehen: Sie ist an Brustkrebs erkrankt und kann sich die dringend erforderliche Strahlentherapie nicht leisten.
Susanna wurde 1979 in einem der abgelegenen Grenzdörfer Armeniens, in Paravaqar, als Kind einer Bauernfamilie geboren. Sie konnte nur wenige Jahre eine unbeschwerte Kindheit geniessen. Als sie neun Jahre alt war, gerieten sie und ihre Familie mitten in die Kriegswirren zwischen Armenien und Aserbaidschan. „Unser Dorf wurde jeden Tag bombardiert“, erzählt sie. Mit ihren kleineren Geschwistern musste sie dann oft stundenlang im Keller sitzen. All diese Ängste und traumatischen Erlebnisse haben psychische Schäden hinterlassen. Doch Susanna kämpfte gegen diese schlimmen Erfahrungen an und konnte später sogar an der Pädagogischen Hochschule studieren. Sie arbeitete in einer Dorfschule als Lehrerin und unterrichtete armenische Sprache und Literatur. Im Jahr 2000 heiratete Susanna ihren Mann Artusch, der ebenfalls aus Paravaqar stammt. Das Ehepaar bekam zwei Kinder – einen Sohn und eine Tochter.
Susanna war glücklich, dass sie ihren geliebten Mann neben sich hatte und dankte Gott jeden Tag für ihre zwei süssen Kinder. Doch bald wurde ihr Glück auf eine harte Probe gestellt: Susanna bekam stechende Schmerzen in der Brust. Im Spital in Jerewan stellten die Ärzte dann die schreckliche Diagnose: Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Einen Monat lang wurde sie mit Medikamenten behandelt und im Juni 2008 operiert. Der jungen Frau stehen noch sechs Strahlentherapien bevor. Jede einzelne Therapie kostet etwa 1330 Franken (rund 890 Euro). Geld, das die Familie nicht aufbringen kann. Damit der Weg ins Krankenhaus nicht so weit ist, wohnt Susanna zusammen mit ihren zwei Kindern im Moment bei ihrer Schwester in einer Zweizimmerwohnung in Jerewan. Artusch arbeitet im Dorf und auch die Verwandten helfen nach Kräften, doch das Geld für die Behandlung Susannas reicht einfach nicht aus. Hinzu kommt noch die schwere soziale Lage in den Grenzdörfern, die besonders von Armut betroffen sind. Obwohl der Krieg 1994 offiziell beendet wurde, fallen immer wieder Schüsse. Für die Bauern ist es lebensgefährlich, auf ihren Äckern und Feldern zu arbeiten.
Susanna ist verzweifelt: „Ich konnte mir nie vorstellen, dass das Schicksal mich einmal so hart treffen wird“. Die ganze Sorge der jungen Frau gilt ihren Kindern, für die sie auch weiterhin eine gute Mutter sein möchte. Bitte helfen Sie mit, damit Susanna ihre Strahlentherapie bekommt und zu Hause endlich wieder ihre Lieben in die Arme schliessen kann.
Projekt Nr. 1322
„Strahlentherapie Susanna”

trenner

Armenien
18-Jährige hofft auf Spenden, damit der lebensrettende medizinische Eingriff vorgenommen werden kann
Eine neue Niere ist Anis letzte Hoffnung
Ani war gerade drei Jahre alt, als sie die schreckliche Krankheit völlig unvorbereitet traf: Sie bekam plötzlich hohes Fieber und ihr ganzer Körper schwoll an. Sofort trugen sie ihre Eltern ins nächstgelegene Provinzspital, wo sich ihr Zustand aber nicht änderte. Die Ärzte waren ratlos. Erst in einem Spezialspital in der Hauptstadt Jerewan stellten die Ärzte fest, dass sie an einer Nierenentzündung leidet.
Über Monate musste Ani im Spital behandelt werden, bis sich ihr Zustand stabilisierte. Doch sie muss ständig ärztlich überwacht werden, und so waren ihre Eltern Aleta und Aschot sowie ihre zwei Geschwister gezwungen, ihre Wohnung im Dorf Vardenis am berühmten Sevan-See aufzugeben und nach Jerewan zu ziehen. Zuerst wohnte die Familie bei einem Verwandten, dann mietete sie eine Wohnung in einem nur halb fertiggestellten Gebäude ohne Wasser und Strom. Im Sommer muss Wasser aus einer kleinen Quelle geschöpft werden und im Winter hilft ein gutherziger Nachbar, der es der Familie auch ermöglicht, ab und zu ein Bad nehmen zu können.
Inzwischen ist Ani 18 Jahre alt, doch ihr gesundheitlicher Zustand hat sich weiter verschlechtert. 2006 erlitt sie einen schweren Rückfall und musste wieder ins Krankenhaus gebracht werden. Bei Röntgenaufnahmen wurde deutlich, dass beide Nieren geschrumpft sind. Selbst mit einer Blutwäsche kann ihr nicht mehr geholfen werden. Anis letzte Hoffnung ist eine Organtransplantation. Sie könnte in Armenien durchgeführt werden, ein Spenderorgan stünde wohl zur Verfügung, doch die Operation kostet rund 19.000 Franken (etwa 12.750 Euro), eine unvorstellbare Summe für eine solch arme Familie. Zwar arbeitet Aschot in einer Autowäscherei und Aleta putzt die Häuser der Wohlhabenden, doch mit ihrem geringen Einkommen können weder die Wohnbedingungen verbessert werden, noch kann die weitere Behandlung von Ani bezahlt werden. Zur Zeit besucht Ani die Berufsschule und lernt Köchin. Sie hat noch so viel geplant in ihrem Leben, doch ohne die Hilfe von gutherzigen Menschen wird sie nicht überleben.
Projekt Nr. 1323
„Niere für Ani”

trenner

Rumänien
Die Covasans haben beim Brand ihres Hauses alles verloren – Essen und Kleidung werden dringend benštigt
Familie entkommt nur knapp dem Feuertod
Familie Covasan ist mit dem Leben davon gekommen, aber sie hat ansonsten alles verloren. Es war tiefer Winter, als ihr Haus in Brand geriet. Wie sich später herausstellte, war ein Balken zu nahe am Schornstein angebracht und fing Feuer. Die Eltern und die Kinder Iussar und Madalin mussten um ihr Leben laufen, um den Flammen zu entkommen.
Draussen herrschte bittere Kälte – minus 20 Grad. Es war sehr schwierig, den Brand zu löschen, denn bei den eisigen Temperaturen gefror das Löschwasser sofort. Die Feuerwehr brauchte eineinhalb Stunden, bis die Flammen endlich erloschen.
Von heute auf morgen hat die arme Familie alles verloren, was sie besessen hatte. Eine Woche lang kämpfte sie in bitterer Kälte ums nackte Überleben. Ohne Kleidung, ohne Essen, das Haus ohne Dach, suchten Eltern und Kinder jeden Tag aufs Neue nach einem warmen Platz, nach Essen und Kleidung. Vor Erschöpfung wussten die Covasans weder aus noch ein, bis sie von Nachbarn das Holz eines Abbruchhauses geschenkt bekamen. Damit konnte die Familie zumindest notdürftig ihr Dach reparieren. Der Dachfirst ist aber nach wie vor beschädigt, ebenso die Tür und die Fenster. Und die Kälte dringt durch alle Ritzen. Die Kinder sind zwar warm angezogen, aber dennoch musste Iussar mit einer schweren Erkältung ins Krankenhaus.
Die Familie hat noch acht weitere Kinder, die aufgrund der schlechten Lebensbedingungen aber in Kinderheimen untergebracht sind. Damit die beiden jüngsten und die Eltern in der Brandruine leben können, sind sie auf Hilfe angewiesen. Ganz dringend werden Lebensmittel, Kleidung, Decken und Schuhe benötigt. Bitte haben Sie Mitleid und unterstützen Sie diese bitter arme Familie.
Projekt Nr. 1324
„Hilfe für Brandopfer Covasan“

trenner

Albanien
Aus Provisorium in Schulturnhalle wurde Dauerzustand – Toiletten zu klein – Rund 70 Kinder betroffen
Unhaltbare Zustände in uraltem Kindergarten-Gebäude
Seit neun Jahren müssen die Kinder des albanischen Dörfchens Daullas ein Provisorium besuchen. Denn mehr ist ihr „Kindergarten“ in einer völlig ungeeigneten Turnhalle nicht. Aufgrund von Baumängeln war der 1972 erbaute Kindergarten im Jahr 2000 von der Schulbehörde geschlossen worden. Es wäre viel zu gefährlich gewesen, die Kleinen in dem einsturzgefährdeten Gebäude weiter zu betreuen. Bis zur Sanierung des Kindergartens sollten die kleinen Besucher die Räume der gegenüberliegenden Schulturnhalle mitbenutzen. Doch aus dem Provisorium wurde eine Dauereinrichtung, weil dem Staat das Geld zur Sanierung fehlt.
Rund 70 Kinder des Dorfes im Alter zwischen drei und sechs Jahren leiden unter den unhaltbaren Zuständen. Die Kleinen müssen die Schultoilette zusammen mit den grossen Schülern benutzen. Das führt zu schlimmen hygienischen Zuständen, weil die Toiletten nicht für kleine Kinder geeignet sind.
Ausserdem behindern die Kindergarten-Kinder den Schulunterricht, betont Schulrektor Dr. Harilla Mile. „Bei allem Mitgefühl, wir können so nicht weiter machen“, sagt er. Die Schule könne nicht länger auf eine Sanierung des Kindergartens warten.
Auch die leitende Erzieherin des Kindergartens, Arieta Jaupllari, ist frustriert. Als sie vor neun Jahren begonnen hatte, in dem alten Gebäude des Kindergartens zu arbeiten, waren die Zustände bereits ein Desaster. Die Decke war brüchig, erzählt sie, die Toiletten funktionierten überhaupt nicht mehr und die Kinder mussten ihre Bedürfnisse draussen erledigen. Es gab keine Heizung und deshalb musste ein offenes Feuer gemacht werden, damit es die Kinder warm hatten. Die Eltern sollten ihren Kindern dafür Feuerholz mitgeben. Für Arieta Jaupllari war das ein grosser Schock. „Meine ganzen Träume, die ich hatte, als ich die Universität verlassen hatte, waren dahin“, erzählt sie. Alle Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen. Die Eltern können kaum Bücher oder Schreibstifte kaufen.
Auch ihre Kollegin Liri Plaku klagt über die Zustände. Die Eltern seien sehr verstört und würden sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder machen. Die Kommune habe leider kein Geld für die Sanierung des Kindergartens. „Es würde für das Dorf sehr viel bedeuten, wenn das Gebäude endlich saniert würde“, sagt Liri Plaku. Es müsse einfach etwas passieren, denn bald würden über 100 Kinder den Kindergarten besuchen. Und das alte Gebäude sei mittlerweile kaum mehr als eine Ruine.
Die Sanierung kostet rund 49.000 Franken (etwa 33.000 Euro). Mit Ihrer Spende könnte der Traum dieser Kinder im ärmsten Land Europas verwirklicht werden. Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!
Projekt Nr. 1325
„Kindergarten Daullas“

trenner

Rumänien
Mutter ist schwer depressiv – Kind braucht dringend ein eigenes Zimmer
Ehepaar lebt mit schwer behinderter Tochter im Stall
Es ist unvorstellbar, unter welchen Bedingungen das Ehepaar Ion und Mariana zusammen mit der zwölfjährigen schwer behinderten Tochter Bianca leben muss. Um ein Dach über dem Kopf zu haben, haben sie mühevoll einen ehemaligen Pferde- und Hasenstall gereinigt, um darin wohnen zu können.
Bianca kam behindert auf die Welt. Anfangs ging es ihr sehr schlecht. Doch sie hat Fortschritte gemacht und inzwischen kann sie sogar sprechen. Das Mädchen freut sich immer sehr, wenn Besuch kommt. Bianca ist auf den Rollstuhl angewiesen. Leider kann sie nicht schreiben, weil sie ihre Finger kaum bewegen kann. Aber Bianca ist sehr gut in der Schule und es geht ihr immer besser. In der Schule hat sie viele Freunde gefunden. Doch Mutter Mariana machen die vielen Probleme sehr zu schaffen. Sie hat den Bürgermeister um Hilfe gebeten, aber er hat nie etwas für die Familie getan. Mariana leidet inzwischen unter schweren Depressionen und kann nicht mehr arbeiten. Insgesamt lebt die Familie von 983 Lei im Monat, was ungefähr 393 Franken (264 Euro) entspricht.
Damit Bianca nicht mehr im vom Herd verrauchten Raum leben muss, möchte Vater Ion ein kleines Zimmer an den ehemaligen Pferde- und Hasenstall anbauen. Ausserdem benötigt die Familie dringend eine Küche und ein kleines Badezimmer. Bitte helfen Sie mit! Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!
Projekt Nr. 1326
„Ein Zimmer für Bianca“

trenner

Nepal
Sorgen wegen Vogelgrippe
In Nepal ist erstmals ein Fall von Vogelgrippe aufgetreten. Nach der Bestätigung des gefährlichen H5N1-Erregers im Südosten des Landes wurden vorsorglich mehr als 23 000 Hühner und Enten getötet. Menschen seien nicht erkrankt, betonte das Landwirtschaftsministerium.
Nach Vogelgrippefällen in Indien hat Nepal den Import von Geflügel aus dem Nachbarland verboten. Es werden aber immer noch häufig Tiere über die Grenze geschmuggelt. Seit 2003 sind der Vogelgrippe nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 251 Menschen zum Opfer gefallen.
Bitte beten Sie, dass die Kinder in den drei von Diaconia unterstützten Kinderheimen von dem tückischen Erreger verschont bleiben. Auch der Strassenverkehr gilt in dem kleinen Himalaya-Staat als hoch gefährlich. Die Internatseltern sind froh, dass ihre Schützlinge bislang keine schweren Unfälle erlitten haben.
Dank Ihrer Unterstützung können diese Heime in einem der ärmsten Länder der Erde Kindern eine christliche Lebensperspektive vermitteln. Dafür herzlichen Dank!
Projekt Nr. 1328
“Nepalhilfe“

trenner

Rumänien
Behindertem Jungen kann in der Ukraine geholfen werden – Geld der Mutter reicht nicht
Tapferer Alexandru kämpft gegen seine Krankheit
Alexandru kam völlig gesund auf die Welt. Aber mit zweieinhalb Jahren wurde er sehr krank. Seine Arme und Beine waren plötzlich gelähmt. Die Ärzte sagen, dass die Erkrankung von den Schlägen kommt, die seine Mutter Aurelia von ihrem Ex-Ehemann erdulden musste. Der Junge wurde als Baby immer weggesperrt, wenn der Mann wieder gewalttätig gegen die Mutter wurde. Diese Erfahrungen haben den heute Neunjährigen so geprägt, dass es zu den Lähmungen kam. Sein zwölfjähriger Bruder Iulian hilft so gut er kann, doch er ist auch noch ein Kind.
Die Ärzte in Rumänien haben keine Hoffnung, dass Alexandru jemals wieder ein normales Leben führen kann. Doch seine Mutter gibt nicht auf und sie hat eine Möglichkeit gefunden, um ihrem kleinen Jungen zu helfen. In einem Rehabilitations-Zentrum in der Ukraine geben die Ärzte Alexandru eine Chance und schon bei seinem zweiten Besuch dort hat er grosse Fortschritte gemacht. Inzwischen kann er klar sprechen und in sitzender Position seinen Kopf heben. Mit seinen Händen kann sich der tapfere Junge sogar abstützen. Bevor er in der Ukraine behandelt wurde, konnte Alexandru nicht einmal alleine essen. Nun hat er mehr Kontrolle über sich selbst und beachtet die Dinge, die um ihn herum geschehen.
Für die Mutter ist das ein grossartiges Erlebnis und sie bringt viele Opfer, um Geld für die weitere Behandlung zu sparen. Sie hat so hart gearbeitet, um diese Heilung erleben zu können. Doch nun steht eine erneute Behandlung in der Ukraine über 13 Tage an. Sie kostet 5244 Franken (3520 Euro). Hinzu kommt noch der Transport, für den 1160 Franken (780 Euro) aufgebracht werden müssen. Aurelia hat Diaconia um Hilfe gebeten, damit ihrem Sohn geholfen werden kann. Helfen Sie bitte mit! Mutter Aurelia ist auch sehr dankbar, wenn Sie den kranken Sohn in Ihre Gebete mit einschliessen.
Projekt Nr. 1327
“Heilung für Alexandru“

trenner

Armenien
Arthur überlebte als Vertriebener den Krieg und war dann ganz auf sich alleine gestellt – Im “Dorf der Hoffnung“ eine Heimat gefunden
Wie aus einem Waisenjungen ein glücklicher Mann wurde
Lange hat es gedauert, bis der Waisenjunge Arthur einen Platz gefunden hat, den er Heimat nennen kann, an dem er sich wohl fühlt und seine schlimmen Erlebnisse verarbeiten kann.
Arthur wuchs in Getaschen auf, einem Dorf, das sich heute in Aserbaidschan befindet. Von 1988 an wurden Armenier in Aserbaidschan verfolgt und getötet, was später zu einem Krieg zwischen den Nachbarstaaten führte. Gutherzige Menschen retteten Arthur, seine Mutter und die Geschwister vor dem Massaker. In einem Bus wurden sie 1991 mit vielen anderen Flüchtlingen nach Armenien transportiert. Arthurs Vater überlebte den Krieg nicht.
In Jerewan mietete die Familie ein Zimmer, doch bald darauf starb auch die Mutter. Die Kinder wurden in verschiedene Heime Armeniens gebracht. Für Arthur war das eine schreckliche Zeit, denn er vermisste seine Geschwister sehr. Als er schliesslich 16 Jahre alt war, musste er das Heim verlassen und war ganz auf sich alleine gestellt. Auf einem Markt fand er Arbeit als Gepäckträger. Die Marktverwaltung erlaubte ihm, dort auch zu übernachten. Es war ein grosses Glück für ihn, dass die internationale Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ auf sein schweres Schicksal aufmerksam wurde. Er erhielt eine Unterkunft und seine Geschwister, von denen er viele Jahre nichts gehört hatte, wurden gefunden. Durch die Hilfe der Organisation konnte seine Schwester Anna einen Beruf erlernen.
Inzwischen lebt Arthur glücklich im „Dorf der Hoffnung“, das Diaconia dank Spenden aus der Schweiz und aus Deutschland in der Hauptstadt Jerewan aufbaut. Dank der grosszügigen Unterstützung durch die Spender wurden Reihenhäuser für obdachlose Familien gebaut. Auch Arthur und Anna konnten jeweils in eine Zweizimmerwohnung ziehen. Ihr Leben hat sich zum Guten gewendet. Arthur ist inzwischen verheiratet und hat eine eineinhalbjährige Tochter. Er verdient zwar sehr wenig, doch er ist froh, dass er keine Miete bezahlen muss und sein ganzes Einkommen seiner kleinen Familie zur Verfügung steht.
Bereits 78 Familien haben im „Dorf der Hoffnung“ eine neue Heimat gefunden. Wir vertrauen darauf, dass Freunde und Gönner von Diaconia auch weiterhin helfen, damit wir obdachlose Familien unterstützen können.
Projekt Nr. 1329
“Dorf der Hoffnung“




trenner