DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 04 | April 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Adrians grosser Traum
Ein lernbegieriges Kind braucht unsere Unterstützung
Ein lernbegieriges Kind braucht unsere Unterstützung.
RUMÄNIEN – Adrian sagt: “Wenn ich gross bin, möchte ich Polizist werden oder noch lieber Elektriker.“ Ihm gefällt die Vorstellung, Menschen das warme und bequeme Licht, das so viel Gutes bewirken kann, zu ermöglichen. Er träumt von einer helleren Zukunft: „Ich möchte das Licht in den Häusern der Menschen reparieren.“


Adrian ist ein 8-jähriger Junge, der die erste Klasse besucht. Er ist das einzige Kind von Elena und Eugen Negroiu. Man könnte sagen, er habe es gut im Vergleich mit kinderreicheren Familien.

Leider steckt auch Adrians Familie im täglichen Kampf ums Überleben. Der Vater arbeitet im Baugewerbe, das heisst 12 Stunden pro Tag harte körperliche Arbeit, ohne Maschinen. Dafür bekommt er den Mindestlohn, ca. 340 Franken im Monat.

Die Familie wohnt bei Verwandten in einem Nebenzimmer. Sie hat keinen Strom und kein Badezimmer. Die Toilette ist im Hof.

Adrian würde so gerne lesen können und eigene Bücher haben.
Die einzige Lichtquelle.
Man spürt die Armut, sobald man einen Fuss in das winzige Zimmer setzt. Ein kleiner, alter Ofen sollte Wärme spenden. Der Gaskochherd ist eine Gefahr für die Familie und die schwache Birne funktioniert durch ein improvisiertes Kabel, das von einem Nachbarn Strom bringt.

Die Mutter ist daran gewöhnt, alle Arbeiten von Hand zu erledigen. Leider hatte sie vor zwei Jahren einen Unfall. Beim Aufhängen eines Vorhangs fiel sie von einem Stuhl und brach sich die Hüfte. Sie musste notoperiert werden. Trotzdem hat sie heute noch Schmerzen und kann nicht lange stehen.

Elena und Eugen kommen beide aus armen Familien, die ihnen keine Unterstützung anbieten können. Sie mussten das Wenige, das sie haben, selber erarbeiten. Sie wünschen sich von Herzen, mehr für Adrian tun zu können, damit ihm eine hellere Zukunft offen steht.

Adrian braucht für die Schule Schulmaterial, Kleider und Schuhe. Wenn man sich entscheiden muss, Essen für die ganze Familie zu kaufen oder Schulmaterial, fällt die Wahl meist auf ersteres. Adrian leidet darunter. Er kann immer noch nicht lesen und schreiben und bleibt in vielem hinter seinen Schulkameraden zurück. Er wünscht sich einen Schreibtisch, an dem er seine Hausaufgaben erledigen kann und ein Büchergestell, so wie er es bei seinen Schulkollegen gesehen hat. Auch wenn er noch nicht lesen kann, träumt er davon, das Büchergestell mit spannenden Büchern zu füllen. Die Familie braucht auch Baumaterialien, um das Zimmer dicht zu machen und die Wände zu streichen. Eine Waschmaschine würde die Mutter, wegen ihres Hüftleidens, sehr entlasten.

Adrian wünscht sich, in der Schule gut mitzukommen und viel zu lernen. Mit 4 000 Franken könnten wir der Familie Negroiu nachhaltig helfen.
Wenn jemand an die Zukunft von Adrian denken würde und ihm regelmässig helfen möchte, würde das eine echte Veränderung und eine Hilfe im Leben von diesem wissbegierigen Kind bewirken.
Herzlichen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3486 – "Adrian möchte lernen"

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Unterstützung für Familie Savu
Ein Pferd und Baumaterialien, dies kann das Leben einer grossen Familie nachhaltig verbessern
RUMÄNIEN – Sara träumt: „Es wäre wunderbar, wenn ich meine Hausaufgaben schon am Nachmittag machen könnte, in einem ruhigen Zimmer. Abends bin ich immer so müde und mag gar nicht mehr konzentriert arbeiten. Und eigentlich wünsche ich mir so sehr, in der Schule gut mitzukommen.“

Calin und Viorica wohnen im Dorf Augustin. Sie haben 6 Kinder: Sara (8), Timotei (6), Ionatan (4), Roberta (2), Vlad (16 Monate) und Rita (2 Monate). Die Eltern kennen sich seit ihrer Kindheit, beide wuchsen in mittellosen Familien auf.

Viorica musste die Schule nach der 8. Klasse, die sie im Dorf abschliessen konnte, verlassen. Die Eltern konnten ihr den Besuch der Schule ausserhalb des Dorfes nicht finanzieren. Ihr Traum war es, Arztgehilfin zu werden. Leider blieb das nur ein Traum. Die Mittel der Familie reichten nicht aus, um ihr diese Ausbildung zu ermöglichen. Heute benötigt sie all ihre Zeit und Energie, um sich um ihre Kinderschar zu kümmern. Das macht sie sehr gerne und mit viel Herzblut.

Jedoch werden Vioricas Augen traurig, wenn sie erzählt, dass ihre Kinder oft in die Schule gehen müssen, ohne etwas gegessen zu haben. An besseren Tagen reicht es immerhin für eine Scheibe Brot.

Wie abgeschnitten vom Leben.
Die Überreste des Brandes.
Sara muss mit dem Erledigen ihrer Hausaufgaben warten, bis die jüngeren Geschwister am Abend eingeschlafen sind. Da die ganze Familie ein Zimmer bewohnt, ist dies die einzige Zeit des Tages, in der Ruhe herrscht. Dann hat auch die Mutter Zeit, ihr bei den Hausaufgaben zu helfen, so gut sie kann. Aber natürlich ist das 8-jährige Mädchen dann selbst auch schon müde und kann sich nicht mehr gut konzentrieren.

Calin, der Familienvater, hat die Schule nur zwei Jahre lang besucht. Er kann weder lesen noch schreiben. Er hilft dem Förster des Dorfes, sofern dieser Arbeit für ihn hat. Das Zimmer aus Lehm und Holz, in welchem die Familie wohnt, hat er eigenhändig gebaut. Er möchte den Wohnraum gerne vergrössern, dazu fehlen ihm aber die Baumaterialien.

Ein kleiner Unterstand für Tiere fiel letztes Jahr den Flammen zum Opfer, zusammen mit dem Tierfutter. Glücklicherweise war das Pferd an jenem Tag nicht im Stall. Nur Viorica musste erschreckt und erschöpft, mit der neugeborenen Rita auf den Armen, mitansehen, wie alles niederbrannte. Gott sei Dank konnte die Feuerwehr das Feuer löschen, bevor dieses das Lehmhaus erreichte.

Das Haus, in dem die Familie Savu wohnt, befindet sich auf offenem Feld, darum ist es schwierig, Tiere zu halten. Und doch wäre dies für die Familie eine grosse Hilfe. Um diesen Wunsch zu verwirklichen, braucht es einen Zaun und einen kleinen Stall. Calin wäre sehr dankbar, wenn er ein zweites Pferd hätte. So wären die schweren Holztransporte, die ihm ein Einkommen bringen, leichter zu bewältigen. Für kleinere Anschaffungen für den Haushalt, den Kauf des Pferdes und für die Baumaterialien braucht diese kinderreiche Familie etwa 6 500 Franken. Herzlichen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3487 – "Ein Pferd für Familie Savu"

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Ein sicheres und sauberes Zuhause für Familie Mnazakanyan
Feuchtigkeit und instabile Wände sind keine gute Wohnumgebung für Kinder
ARMENIEN – Es tut weh, wenn man seine Pläne nicht verwirklichen kann, weil das Geld fehlt. Hakob und Armine wünschen sich von Herzen, ihren zwei kleinen Kindern ein gutes Zuhause aufbauen zu können.

Bereits im letzten Report berichteten wir über eine Familie aus dem kleinen und armen Bergdorf Sedea, welches auf 1500-1600 Metern Höhe liegt. Dieses Dorf befindet sich im Süden der Republik Armenien und wurde früher grösstenteils von Aserbaidschanern bewohnt. Ende der 80er Jahre begann der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach. Für viele Familien endete dieser Konflikt in grosser Not, denn es begann die gegenseitige Aussiedlung der dort lebenden Menschen.

Unter den vielen ausgesiedelten Armeniern aus der aserbaidschanischen Enklave Nachitschewan war auch die Familie von Hakob Mnazakanyan. Seine Familie bezog ein altes, leerstehendes Haus in dem von den Aserbaidschanern verlassenen Dorf Nor Asnaberd.
2008 heiratete Hakob Armine, eine junge Frau aus einem Nachbardorf. Das junge Ehepaar entdeckte ein Haus im Dorf Sedea. Da der Kaufpreis für das Haus lediglich 1 000 Franken betrug, kauften die beiden es, in der Hoffnung, es später renovieren und ausbauen zu können.
Unterdessen haben Hakob und Armine zwei Kinder, 8 und 3 Jahre alt.

Familie Mnazakanyan vor ihrem renovierungsbedürftigen Haus.
Strom, Feuchtigekeit, Schimmel – keine guten Bedingungen für Kinder.
Die wirtschaftliche Situation in Armenien ist sehr schwierig. Im Dorf gibt es kaum Arbeit für Hakob. Während der Sommerzeit verrichtet er zu einem Tageslohn von 2000 Dram (ca. 4 Franken) Gartenarbeit in einem privaten Obstgarten. Er hat Glück, wenn er ab und zu für paar Tage Arbeit auf dem Bau findet. Die Familie besitzt eine eigene Kuh, aber von dem Ertrag kann das junge Ehepaar mit den zwei Kindern kaum leben, geschweige denn Geld für die Hausrenovierung zur Seite legen.

Die meisten Häuser in Sedea wurden an den Berghang gebaut. Frischluft und Licht kommen daher nur von einer Seite.

Die Seite am Berghang zieht viel Feuchtigkeit an. Dadurch hat sich der Zustand des Hauses in den letzten Jahren stark verschlechtert. Das Hausdach und die Zimmerdecke sind sehr instabil. Der Verputz ist nur noch stellenweise vorhanden. Die Spalten und Risse in den Wänden wurden behelfsmässig mit alten Kleidungsstücken abgedichtet. Die Haustür und die Fenster sind sehr alt und undicht. Es gibt kein Bad und keine Toilette. Zusätzlich ist die Stromleitung in einem ganz schlechten Zustand.

Wir möchten dieser Familie bei der Renovierung ihres Hauses finanziell unter die Arme greifen. Mit 3 000 Franken soll Baumaterial für die Vergrösserung des Wohnraums angeschafft werden, zudem soll die Stromversorgung verbessert und auch ein Bad mit Toilette eingerichtet werden. Die Arbeit selbst wird die Familie mit Freunden ausführen.

Danke für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3488 – "Ein Zuhause für Familie Mnazakanyan"

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Zerstörerischer Grossbrand
Das Feuer nimmt den Menschen das Wenige, das sie haben!
INDIEN – Gott sei Dank brach das Feuer nicht mitten in der Nacht aus. In den betroffenen Häusern befanden sich einige kranke und alte Menschen, die sich nicht selbstständig in Sicherheit bringen konnten. Sie alle wurden ins Freie getragen und konnten somit gerettet werden.

Ein paar Wände sind alles, was von Dilleswar Raos Zuhause übrig geblieben ist.
Im indischen Dorf Lolugu brach vor Kurzem ein Feuer aus. Schuld waren die schlechten Stromleitungen. Fast eine ganze Strasse ist betroffen, sechs Häuser sind komplett abgebrannt.

Diese sechs Familien verloren alles, was sie hatten. Sie konnten rein gar nichts retten aus ihren Häusern. Ihr einziger verbliebener Besitz sind die Kleider, die sie am Leibe trugen. Alte und kranke Menschen mussten getragen werden. Es ist ein Wunder Gottes, dass niemand verletzt oder getötet wurde. Die Dankbarkeit darüber ist natürlich sehr gross.

Auch zwei Kinder, die an dem von uns unterstützten Projekt teilnehmen, wohnten in diesen Häusern. Vasu Thogarapu ist in der 3. Klasse, Dilleswar Rao Thogarapu besucht bereits die 12. Klasse.

Auch die Familien dieser beiden Jungen haben alles verloren. All ihr Besitz ist verbrannt. Für die Schüler ist dies eine sehr schwierige Situation. Schuluniformen, Schulbücher, Unterlagen und Notizen, alles fiel den Flammen zum Opfer. Und erst noch zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, im März stehen die jährlichen Prüfungen bevor.

Mitarbeiter des Projekts haben Hilfe und Unterstützung gebracht. Sie bauten für die obdachlos gewordenen Familien improvisierte Zelte auf, in denen sie jetzt vorübergehend wohnen können. Die Bewohner sowie die Behörden versuchen nach Kräften, den Betroffenen zu helfen, zum Beispiel mit Lebensmitteln. Leider können auch die verschont gebliebenen Familien nur begrenzt helfen, haben sie doch selber kaum genug zum Leben.

Wenn die Familien Schulden machen müssen, um die Häuser wieder aufbauen zu können, ist die Ausbildung und dadurch die Zukunft der Kinder arg in Gefahr.

Auch die Familie von Vasu hat alles verloren.
So sehen die provisorischen Zelte aus.
Unmöglich für die armen Familien, die Häuser mit eigenen Mitteln wiederaufzubauen.
Diese sechs Familien brauchen jetzt dringend Hilfe, um ihre Existenz wieder aufzubauen.

Wir möchten ihnen gerne dabei helfen und ihnen Lebensmittel, Decken und bessere Zelte bringen, damit sie die kommende Zeit überstehen können. Auch die dringend benötigten Schulsachen und Kleider für die Kinder würden wir ihnen gerne kaufen. Für ein Kind werden 350 Franken benötigt, um Kleider, Uniform und Schulmaterial zu beschaffen.

Wenn die Familien ihre Häuser selber wieder aufbauen, kosten die Baumaterialien für eine Familie 5 000 - 6 000 Franken. Bitte unterstützen Sie diese obdachlos gewordenen Familien, die all ihr Hab und Gut verloren haben.

Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3489 – "Neuanfang für 6 Familien"

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Hausaufgabenhilfe für die SCHULkinder
In einem Armenviertel der Stadt Piatra Neamt hat sich vieles verändert. Es ist ruhiger geworden und 45 Kinder haben nun eine bessere Zukunft
RUMÄNIEN – Die Bewohner des Viertels haben schwere Zeiten hinter sich. Die kleine Gemeinschaft bestehend aus 20 Familien war untereinander zerstritten. Es kam immer wieder zu Handgreiflichkeiten. Und wie es häufig der Fall ist, spielte übermässiger Alkoholkonsum ebenfalls eine grosse Rolle im sozialen Miteinander. Das Geld, das die Betroffenen für den Alkohol ausgaben, fehlte an anderer Stelle: bei der Kleidung, den Lebensmitteln, dem Schul- und Baumaterial. Am meisten litten – wie immer – die Kinder unter diesen Verhältnissen.

Die Mädchen und Jungen möchten gern in der Schule mithalten.
Das ist jetzt anders. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich dem christlichen Glauben zugewandt. Statt zu Streitereien treffen sie sich jetzt regelmässig zu Gottesdienst und Gebet. Statt bei Schlägereien die Polizei zu rufen, holen sich die Dorfbewohner im Falle eines Konfliktes jetzt Rat beim Pastor. Die Gemeinschaft hat für jede einzelne Familie eine Toilette gebaut und die Kinder gehen wieder täglich in die Schule. Denn die Eltern möchten, dass ihre Kinder, im Gegensatz zu ihnen selbst, lesen, schreiben und rechnen können. „Nur so haben sie eine gute Zukunft“, sagt eine Dorfbewohnerin.

Die Kinder sind wissbegierig, benötigen aber Förderung.
"Ich freue mich, dass ich in die Schule gehen kann."
Doch die Schulkinder haben grosse Probleme. Weil ihre Eltern Analphabeten sind, haben sie niemanden, der ihnen bei den Hausaufgaben hilft oder ihnen auch mal etwas ausserhalb des Unterrichts erklären kann. Zudem sind die Familien weiterhin sehr arm und können sich oft die einfachste Schulausstattung nicht leisten. So ist die Gefahr gross, dass die Kinder die Schule wieder aufgeben und das soll nicht passieren.

Deswegen möchten wir den Kindern mit Schulmaterial und einer Hausaufgabenbetreuung helfen. In Piatra Neamt gibt es zwei Räume, die wir kostenfrei nutzen können. Zudem haben wir zwei Lehrer gefunden, die die Hausaufgabenbetreuung übernehmen wollen – an vier Tagen pro Woche. Diese Lehrer müssten natürlich bezahlt werden. Ausserdem benötigen wir sämtliche Schulausstattungen für die Kinder wie Bücher, Hefte, Schulranzen, Kleider sowie anderes Material. Zudem müssen die Räume mit Strom, Wasser und einer Heizung ausgestattet werden. Dafür benötigen wir 600 Franken im Monat. Bitte helfen Sie mit, den Kindern eine Zukunft zu schenken. Vergelt‘s Gott.

Projekt Nr. 3490 – "Hausaufgabenhilfe für Kinder"

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EIN LEBEN MIT SCHMERZEN
Mit konsequenter Therapie kann Stefanias Alltag erleichtert werden
RUMÄNIEN – Die Verzweiflung ist den Eltern ins Gesicht gezeichnet. Nicht nur die Behinderung macht Stefania das Leben schwer, dazu kommen auch noch quälende Zahnschmerzen. Aber um dem kleinen Mädchen helfen zu können, fehlt der Familie das Geld.

Stefania ist ein siebenjähriges Mädchen mit schönen grünen Augen und einem hinreissenden Lächeln. Leider hat sie nur selten die Kraft, dieses Lächeln zu zeigen. Sie leidet an spastischer Tetraparese, das heisst an einer unvollständigen Lähmung der Arme und Beine. Die Muskeln sind dabei krampfartig angespannt. Dies ist sehr schmerzhaft für das tapfere Mädchen, sein Alltag ist qualvoll und mühselig.

Bei Stefanias Geburt wurde den verzweifelten Eltern der Boden unter den Füssen weggezogen. Die Prognose der Ärzte war: Dieses Kind hat nur wenige Tage zu leben. Stefania überlebte, entgegen allen Prognosen. Es folgten Jahre voller Hoffnung, aber auch voller Leid und Not.

Stefania hat zudem grosse Probleme mit ihren Backenzähnen. Sie hat akute Schmerzen. Schon viele Male brachten die Eltern das leidende Mädchen notfallmässig zum Zahnarzt. Oft fehlt jedoch das Geld und Stefania muss die Schmerzen einfach aushalten. Nach schlaflosen Nächten voller Schmerzen und Tränen ist die ganze Familie erschöpft und am Ende der Kräfte.

Vasile, der Vater von Stefania, kam verzweifelt zu Diaconia Braşov und bat um Hilfe. Er arbeitet als Nachtwächter. Sein Lohn beträgt 295 Franken pro Monat. Elena, die Mutter von Stefania, findet aufgrund ihrer geringen Schulbildung keine Arbeit.

Ein Leben mit Schmerzen.
Vasile wünscht sich, gut für seine Familie sorgen zu können, aber sein Lohn reicht einfach nicht. Die Familie bewohnt ein 24 m2 grosses Zimmer, für das sie Miete zahlen muss. Für die Familie ist es unmöglich, die Kosten, die für Stefania und ihre Behandlung nötig sind, zu decken. Sie braucht Windeln und eine spezielle Ernährung, zudem immer wieder Schmerzmittel.

Vasile selber hat auch gesundheitliche Probleme und bräuchte eigentlich eine Operation. Er denkt jedoch an erster Stelle an seine Tochter und ihre Bedürfnisse.

Die Eltern sehen in der Tatsache, dass ihre Tochter überlebt hat, ein Wunder. Sie möchten ihr aber sehr gerne besser helfen können. Sie wünschen sich, Stefania nach Cluj oder Bukarest zu bringen, damit sie von Fachärzten untersucht werden kann. Leider können sie die Fahrtkosten ins Krankenhaus nicht bezahlen.

Wir möchten diese Familie gerne unterstützen. Stefania benötigt 3 Sitzungen spezielle Therapie pro Woche. Die jährlichen Kosten dafür belaufen sich auf 2 800 Franken. Diese Therapie fördert die Mobilität der Arme und Beine und somit die Bewegungsfreiheit von Stefania. Durch diese Therapie könnte dem leidenden Mädchen sehr geholfen werden.

Wir möchten auch die schmerzhaften Zähne behandeln lassen, damit Stefania und ihre Eltern nachts wieder Schlaf finden. Dies kostet 1 000 Franken.

Bitte helfen Sie mit, dieser verzweifelten Familie Hoffnung und Hilfe zukommen zu lassen.

Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3491 – "Stefania braucht unbedingt Hilfe"

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Schulbildung für Sidonia
Mit dem Ziel vor Augen nimmt Sidonia allen Mut zusammen und stellt sich der Herausforderung
RUMÄNIEN – „Ich will es noch einmal wagen. Ich will wieder in die Schule gehen. Ich wünsche mir, lesen, schreiben und rechnen zu lernen, damit ich später eine Arbeitsstelle finden kann. Auch träume ich davon, spannende Bücher zu lesen, um so neue Welten zu entdecken.“

Sidonia ist schon 11 Jahre alt. Trotzdem besuchte sie die Schule nur ein paar Monate lang, als sie 7 Jahre alt war. Sie ist sehr scheu und introvertiert. Deshalb hatte sie grosse Mühe, sich in einer Gruppe zurecht zu finden. Sie wurde immer wieder gehänselt und geschlagen. So nahm ihre Mutter sie aus der Schule und Sidonia blieb zu Hause.

Dies war nur als Übergangslösung gedacht. Die Rückkehr in die Schule gestaltete sich jedoch schwierig und wurde immer wieder verschoben, einerseits wegen Sidonias Problemen in der Schule, andererseits wegen der blanken Armut der Familie. Kleider und Schulsachen sind für diese Familie ein Luxus, den sie sich schlicht nicht leisten kann.

Sidonia möchte später gerne ihrer kleinen Schwester bei den Hausaufgaben helfen können.
Die Eltern, Mihai und Nicoleta, haben noch 2 Kinder: Dragomir, 13 Jahre alt, und Mihaela. Sie ist erst 3 Jahre alt. Die Familie bewohnt ein kleines Zimmer, mehrheitlich aus Holz gebaut, direkt auf dem Erdboden. Strom darf sie gegen Bezahlung von den Nachbarn beziehen und das Wasser muss sie weit weg holen. Im Zimmer steht eine alte, verrostete Waschmaschine. Leider dient sie nur als Abstellfläche, sie funktioniert nicht mehr. Alles wird von Hand gewaschen. Nicoleta kennt das, denn auch bei ihren Eltern zuhause hat sie schon als Kind von Hand waschen und im Haushalt kräftig mithelfen müssen.

Mihai selbst hat die Schule auch nur 2 Jahre besucht. Er hat grosse Schwierigkeiten, eine Arbeit zu finden. Er ist sehr fleissig und immer auf der Suche nach Holz und Sachen, die der Familie durch den Winter helfen. Doch eine feste Stelle mit einem regelmässigen Einkommen blieb ihm bis jetzt verwehrt. Das Geld, das die Familie zur Verfügung hat, kommt nur von den Gelegenheitsjobs, die Mihai finden kann. Unter diesen Bedingungen wird es für das Ehepaar immer schwieriger, Essen für die Kinder auf den Tisch zu stellen. Sowohl bei den Kindern als auch beim Vater zeigen sich die Auswirkungen der Unterernährung. Mihai kann vor Schwäche oft kaum mehr aufstehen.

Bald wird ihr viertes Kind auf die Welt kommen, doch schon jetzt reicht das Geld nicht für die Bedürfnisse der Familie.

Diaconia möchte dieser Familie mit Nahrung, Kleidern und dem Nötigsten für das kommende Kind helfen. Eine Waschmaschine würde die Arbeit der Familienmutter sehr erleichtern.

Sidonia ist entschlossen, die Schule ab Herbst wieder zu besuchen und wir würden sie sehr gerne darin unterstützen.

Mit 4 000 Franken könnten wir dieser Familie helfen, für ihre Kinder eine gute Zukunft aufzubauen. Herzlichen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3492 – "Neue Chance für Sidonia"

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Junger Mann erkrankt schwer
Als Folgen seiner Malariaerkrankung verliert Satish fast sein ganzes Augenlicht
INDIEN – Die Familie von Satish ist seit 16 Jahren im christlichen und sozialen Bereich aktiv. Ihre grösste Freude war und ist es, ihren Mitmenschen zu helfen. Jetzt braucht sie selber Hilfe. Sie benötigt Gebetsunterstützung sowie finanzielle Hilfe für Satishs Augen.

Satish ist 20 Jahre alt. Er ist der Sohn eines sehr aktiven und geschätzten Pastors von Kallata, Indien.

Satish besuchte eine Christliche Schule in Khurda und begann anschliessend ein Studium in der Stadt Pathapatnam.

In der letzten Woche des vergangenen Jahres begann für ihn eine sehr schwierige Zeit, die ihn sowie die ganze Familie und Gemeinde erschüttert. Satish erkrankte an Malaria, was in Indien nichts Ungewöhnliches ist. Mit Hilfe der Ärzte sowie Medikamenten bekämpfte er die Krankheit. Bald sah es so aus, als würde sich seine Gesundheit erholen.

Im Januar jedoch bekam er Probleme mit den Augen. Seine Sehkraft verschlechterte sich zusehends. Nicht einmal das Tageslicht konnte er mehr wahrnehmen. Er wurde von einem Arzt zum nächsten, von einem Krankenhaus zum nächsten geschickt. Er bekam starke Medikamente und Spritzen. Trotzdem verschlechtert sich der Zustand seiner Augen.

Sein Sehvermögen ist unterdessen um 80 % reduziert, er ist sehr stark kurzsichtig. Er kann sich nicht mehr vom Haus entfernen, die letzten zwei Wochen musste er im Bett verbringen. Die Angst der Familie ist gross. Alle hoffen weiterhin auf ein Wunder. Sie beten dafür, dass Satishs Augen sich noch erholen, so dass er bald wieder besser sehen kann. Ansonsten wird er zum Pflegefall werden. Er wird auch seinen Traum von einem Studium aufgeben müssen.

Ein junger Mann, der ohne Augenlicht chancenlos ist.
Die Familie hat ihre finanziellen Mittel bereits ausgeschöpft. Die Behandlungen, die bis jetzt erfolgten, waren sehr kostspielig. Die Familie hat unterdessen keinerlei Reserven mehr, um Satish weiterhin Arztbesuche und Medikamente zu ermöglichen.

Ich selber (Mihai Hunziker) habe diesen Pastor getroffen. Ich glaube sogar, er war der Mann, der mich auf dem Rücken durch einen Fluss trug, damit ich nicht durch das schmutzige Wasser laufen musste und dadurch Gefahr lief, mich mit Krankheiten zu infizieren.

Diese Pastoren sind sehr viel unterwegs, oft auch in gefährlichen Gebieten. Sie laufen immer Gefahr, krank, verletzt oder geschlagen zu werden. Und manchmal entstehen Folgen für die ganzen Familien, die sie alleine nicht zu tragen vermögen. Wie in diesem Fall, mit der Erkrankung des Sohnes an Malaria.

Die Familie von Satish wünscht sich, ihre Zeit und Ressourcen für die bedürftigen Menschen in Indien einzusetzen. Nur, momentan sind sie es, die dringend Hilfe benötigen.

Möchten Sie für diese Familie aus Indien eine Hilfe sein? Um Satish eine gute Behandlung seiner Augen zu ermöglichen, benötigen wir 3 000 Franken.

Herzlichen Dank für Ihr Mittragen!

Projekt Nr. 3493 – "Augenlicht retten"

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Therapeutische Behandlung für Lika
Ein kleines Mädchen braucht Ihre Hilfe, um auf eigenen Beinen zu stehen
ARMENIEN – Weil der Zahnarzt der schwangeren Susanna ein falsches Medikament gab, leidet die kleine Lika unter einer Schädigung des Gehirns. Doch mit Ihrer Hilfe kann dem kleinen Mädchen geholfen werden

Susanna Nowschatyan und Artur Wardanyan heirateten im Jahr 2007. Ihre Zwillinge Nanuli und Liana, welche im Jahr 2008 geboren wurden, sind bereits in unserem Patenschaftsprogramm aufgenommen. Die ganze Familie freute sich riesig, als Susanna 2016 erneut ein Kind erwartete.

Leider gab es während der Schwangerschaft Schwierigkeiten. Zuerst verlief alles ohne Komplikationen. Eines Tages bekam Susanna jedoch unerträgliche Zahnschmerzen, welche sie schrecklich plagten. Schliesslich brachte Artur sie zum Zahnarzt. Dieser verabreichte der werdenden Mutter zur Behandlung der Schmerzen eine Betäubungs-Spritze, mit der Zusicherung, das Medikament sei auch für Schwangere zugelassen. Diese Fehlannahme hatte fatale Folgen für das ungeborene Kind. Susanna verlor am nächsten Morgen Fruchtwasser und musste notfallmässig ins Krankenhaus gebracht werden. Ihre Tochter Lika wurde in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt entbunden, am 2. November 2016.

Ein kleines Mädchen braucht Ihre Hilfe, um auf eigenen Beinen zu stehen.
Lika wog bei ihrer Geburt nur 1100 Gramm. Die ersten 40 Lebenstage verbrachte das Frühgeborene im Brutkasten. Anschliessend folgten weitere 20 Tage auf der Intensivstation, bis es das Gewicht von 1800 Gramm erreicht hatte.

Als das kleine Mädchen 8 Monate alt war, stellten die beunruhigten Eltern Verzögerungen in der motorischen Entwicklung fest. Daraufhin verbrachte Lika 10 Tage im Krankenhaus von Jerewan für die nötigen Untersuchungen. Die Diagnose, welche die Familie anschliessend erhielt, lautet „Periventrikuläre Leukomalazie PVL“, eine Schädigung des Gehirns aufgrund von Sauerstoffmangels während der Geburt. Nara Sahakyan, unsere leitende Mitarbeiterin in Armenien, konnte sich in einem Telefongespräch mit der zuständigen Ärztin über die Auswirkungen von PVL und die Behandlung informieren. Nach Meinung der Ärzte ist die geistige Entwicklung des Kindes nicht ganz so schlecht wie befürchtet, aber das Kind braucht jahrelange konsequente Rehabilitationsbehandlungen, um laufen lernen zu können.

Die Behandlung beinhaltet vier Therapien pro Jahr. Von diesen Therapien werden zwei vom Ministerium für Gesundheitswesen bezahlt, die Kosten für die anderen zwei müsste die Familie selbst übernehmen. Es wird empfohlen, die Therapien im Rehabilitationszentrum in Jerewan zu machen, welches unter anderem von schweizerischen Wohltätigkeitsorganisationen unterstützt wird.

Mit der Behandlung von Lika müsste sofort begonnen werden. Wir möchten ihr dabei helfen, bald auf eigenen Beinen zu stehen und sogar laufen zu lernen. Mit 2 500 Franken können wir Lika 5 Jahre lang die Therapien inklusive Fahrtkosten ins Krankenhaus bezahlen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3494 – "Unterstützung für Lika"

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«Gott ist meine Kraft»
Während der Schwangerschaft erkrankte meine Mutter an Röteln. Abtreiben wollte sie nicht. Mit Gottes Hilfe wurde für mich eine Beeinträchtigung zum wertvollen Erfahrungsschatz.
STEPHAN SCHNEIDER

«Sie haben doch schon vier gesunde Kinder! Wollen Sie sich da wirklich mit einem vielleicht schwer behinderten fünften belasten?» Für den Gynäkologen war eine Rötelninfektion die Indikation für eine Abtreibung. Das Ungeborene könnte mehrfach behindert, blind und taub sein, warnte er. Doch meine Eltern weigerten sich, mich töten zu lassen. «Natürlich hatten meine Eltern Angst, trotz Gottvertrauen und vielen Gebeten». Diese Angst hat auch mich geprägt. Noch heute habe ich ein grosses Bedürfnis nach Sicherheit.

Wegen der vorgeburtlichen Rötelninfektion hing mein linkes Augenlid nach der Geburt sehr tief. Nach zweimaliger operativer Lid-Korrektur erkennt man dies aber kaum noch. Mein Sehvermögen ist nicht beeinträchtigt, dafür mein Gehör. Gewisse Frequenzen vermag ich nicht zu hören. So verstehe ich nichts, wenn ein Gespräch etwas entfernt von mir stattfindet. Auch meinen Kindertraum, Lokführer zu werden, musste ich begraben.

Stephan Schneider.
«Kinder machen mich glücklich»
Trotz dem «Ja» meiner Eltern musste ich auch selber immer wieder ein «Ja» zu mir selbst finden. «Es ist eine Entscheidung, sich auf den Heilungs- und Veränderungsprozess unserer Persönlichkeit einzulassen.» Erfahrungen mit dem Anderssein führten dazu, dass ich bei Kindern oft hinter die Fassade blicken und erkennen kann, was sie durch ihr Verhalten ausdrücken. Bereits als Jugendlicher widmete ich ihnen viel Zeit – in der Jungschar, in Lagern oder als Sonntagsschullehrer. Kinder sprechen mich auch heute noch auf mein ‚Auge‘ an. Dann kann ich ihnen dank meiner Geschichte erzählen, dass Gott Menschen liebt, auch die, welche etwas anders sind als der Durchschnitt. Von Kindern umgeben zu sein macht mich glücklich. Meine Frau Marianne und ich heirateten schon jung und wir wurden Eltern von vier inzwischen jugendlichen und erwachsenen Kindern.

Gott führt
Obwohl mir als Handwerker eine entsprechende Ausbildung noch fehlte, bekam ich 1999 eine Stelle als Verantwortlicher für die Kinder- und Jugendarbeit in der Heilsarmee. Ich bin überzeugt, dass Jesus Christus hier seine Hand im Spiel hatte. Denn als ich klopfenden Herzens den ersten Familiengottesdienst durchführte, streckte ein zweijähriges Kind seine Ärmchen nach mir aus und wollte hochgenommen werden. Es herrschte absolute Stille in der Kirche, als die Leute das sahen. Im Nachhinein erfuhr ich, dass dieses autistische Kind normalerweise jeden Körperkontakt vermied. Für mich war das eine klare Bestätigung Gottes. Ich bin sein Werkzeug, das Eigentliche bewirkt Er. Bei der IGNIS- Akademie studierte ich berufsbegleitend Psychologie. Meine Leidenschaft für Kinder in Not hat mich in meiner beruflichen Laufbahn stets begleitet, auch bei meiner jetzigen Arbeit bei Diaconia Internationale Hilfe, wo ich als stellvertretender Geschäftsführer für den Aussendienst und die Finanzen des Vereins zuständig bin. Ich bin begeistert davon, wie effektiv mit einer Patenschaft oder der Unterstützung unserer Projekte Kindern und Familien in unseren Einsatzländern geholfen werden kann.

Gott ist meine Stärke, er führt über persönliche Grenzen und auch über Landesgrenzen hinaus.

Stephan Schneider
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