Mail an Diaconia Ehrenkodex
Report
Ausgabe 05, Mai 2017


Rumänien
Jedes Kind braucht eine Zukunft
Hilferuf aus dem KiBiZ: Finanzielle Nöte gefährden die wichtige Arbeit

Wenn wir auswählen müssten... für welche Kinder würden wir uns entscheiden? Bräuchte nicht jedes dieser 90 Kinder im Diaconia Kinderzentrum Brasov (KiBiZ) dringend unsere Unterstützung und Förderung? Wir sind besorgt, dass wir vielen von ihnen aufgrund akuter Geldnot unsere Hilfe in naher Zukunft nicht mehr anbieten können. Denn das KiBiZ steckt in einer ernsthaften finanziellen Notlage.

Seit zehn Jahren kümmert sich das Kinderbildungszentrum um die Sprösslinge aus bitterarmen Familien der Elendsviertel von Brasov. David Dugeniuk und sein gesamtes KiBiZ-Team legen besonderen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung. Ihre Schützlinge erhalten täglich eine warme Mahlzeit – für einige die einzige des Tages –, saubere Kleidung, Schulmaterial sowie Hilfe bei den Hausaufgaben... und jederzeit ein offenes Ohr für ihre kleinen und grossen Sorgen und Nöte. Das Betreuer-Team lebt und vermittelt bewusst christliche Werte. In dieser familiären Gemeinschaft werden die Kinder beim Lernen und in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten unterstützt. Ganz besonders freuen sich die Kinder auf das jährliche Sommercamp.

Jedes Kind braucht eine Zukunft.

Neben einer warmen Mahlzeit erhalten die Schützlinge wichtiges Schulmaterial.

Die erste Generation der KiBiZ-Kinder hat ihren Weg ins Erwachsensein gefunden (hier mit Mitarbeitern).

Doch seit 2015 tut sich eine immer grösser werdende Lücke in der Finanzierung auf, manche Unterstützungen laufen aus. Und jetzt spitzt sich die Lage durch das Wegfallen wichtiger Übereinkünfte mit der rumänischen Bezirksregierung und Vodafone erneut zu. Nur die Hilfe aus der Schweiz und aus Deutschland ist ein verlässlicher Faktor. Die Zahl der betreuten Kinder musste seit 2015 von 128 auf jetzt 90 reduziert werden. Freiwerdende Plätze können nicht neu vergeben werden. Wenn nicht ein Wunder geschieht, kann bald nur noch die Hälfte der Kinder, also 45, im KiBiZ betreut werden.

Täglich erhalten die Kinder eine warme Mahlzeit.

Mithilfe der Erzieher gehen die Hausaufgaben gut von der Hand.

Wir haben die Kosten bereits so weit wie möglich reduziert. Alle Lehrer haben sich bereit erklärt, vorübergehend in einem Teilzeit-Beschäftigungsverhältnis zu arbeiten; alle tun ihr Bestes, damit die Kinder auch weiterhin ins KiBiZ kommen können.

Um die gute und wichtige Arbeit des Kinderbildungszentrums auch weiterhin anbieten zu können, bitten wir Sie um Ihre tatkräftige Unterstützung. Pro Monat benötigen wir 160 Franken (149 Euro) je Kind, die Hilfe für sechs Monate beträgt 960 Franken (897 Euro), das heisst die Verpflegung, Betreuung und Förderung von 90 Kindern kostet pro Monat 14 500 Franken (13 457 Euro). Bitte helfen Sie, dass keiner unserer Schützlinge zukünftig auf die Unterstützung des KiBiZ verzichten muss. Jeder von ihnen hat eine hoffnungsvolle Zukunft verdient. Herzlichen Dank für jede Hilfe; Ihre Spende kommt an!


Langzeitprojekt Nr. 3361, "Kinderbildungszentrum KiBiZ"

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Rumänien / Dobreni
Wasser für Madalin und seine Freunde
Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet

Madalin lacht. „Ich helfe gerne, damit hier alles reibungslos läuft“, berichtet er. Gerade holt er Wasser aus dem Brunnen der Casa Speranta. „Doch die Wasserversorgung macht uns Probleme“, erfahren wir dann.

Nach dem Tod seines Vaters wurde der 13-Jährige zunächst bei einem Verwandten untergebracht. Dieser hatte ihn in der Tagesbetreuung des Waisenhauses in Dobreni angemeldet. Von dort wurde Madalin eines Abends jedoch nicht mehr abgeholt. Als unsere Mitarbeiter den Jungen nach Hause brachten, trafen sie unfassbare Zustände an: Zwei völlig betrunkene Erwachsene, kaum fähig, aufrecht zu gehen — geschweige denn dazu, einen Jugendlichen zu versorgen. Solche Vorfälle wiederholten sich, bis uns Madalin schliesslich bat, im Waisenhaus bleiben zu dürfen. So setzten wir alle Hebel in Bewegung, um dem Jungen ein sicheres und geborgenes Zuhause zu geben. Heute sind seine Papiere in Ordnung, Madalin ist ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft.

Madalin hilft gerne.

Der Junge ist sehr hilfsbereit und hat viele Freunde. Es macht ihm nichts aus, schwere Wassereimer zu schleppen, da hilft er auch gerne den Jüngeren. Die Casa Speranta bezieht das Wasser aus einem Brunnen. Das Abwasser fliesst in eine Sickergrube, die von Zeit zu Zeit ausgepumpt werden muss. Doch nun bereitet der Brunnen Probleme, denn immer öfter trocknet er aus. Im Winter friert er ein.

Die Distanz von der Casa Speranta zur öffentlichen Wasserversorgung, welche vor einiger Zeit installiert wurde, beträgt lediglich 300 Meter. Aufgrund des Wasserproblems im Brunnen streben wir jetzt einen direkten Anschluss an die Wasserversorgung an. Um die Bausubstanz zu schützen und die Sickergrube trockenlegen zu können, möchten wir auch das Abwasser an die Kanalisation anschliessen lassen. Dieser Komplettanschluss an die öffentliche Wasserversorgung kostet rund 4 000 Franken (3 740 Euro). Bitte helfen Sie mit, dass die Casa Speranta zukünftig ausreichend Wasser zur Verfügung hat. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen ganz herzlich.

Projekt Nr. 3362, "Wasseranschluss Casa Speranta"

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Armenien
Die kleine Rima will leben
Im Kopf der Neunjährigen wächst ein Tumor

Rima fühlt sich oft müde und schlapp. Sie sieht dann schlecht, und manchmal wird sie sogar bewusstlos. „Mama erzählt mir, dass ich dann verkrampfe, aber ich erinnere mich danach nicht mehr“, erzählt uns das Mädchen. Es kennt die Ursache für diese Anfälle ganz genau: „In meinem Kopf wächst ein Tumor.“

Die Familie stammt ursprünglich aus Meghri, lebt mittlerweile jedoch in der 400 Kilometer entfernten Hauptstadt Jerewan. Der Umzug wurde nötig, weil Rimas jüngster Bruder, Garik (4), sich im Februar vergangenen Jahres an den Beinen und am Rücken schwer verbrühte. „Er muss immer wieder zur Behandlung und für weitere Operationen ins Krankenhaus. Der Weg von Meghri nach Jerewan ist einfach zu weit, um ihn täglich zurückzulegen“, so Mutter Christine. Vater Norajr musste wegen des Umzugs seine Stelle als Berufssoldat aufgeben – er versucht nun, die Familie als Taxifahrer über Wasser zu halten.

Mutter Christine macht sich grosse Sorgen um ihre Kinder.

Die Kleine weiss genau um den Ernst der Lage.

Wegen Gariks Behandlungen und der hohen Mietkosten in Jerewan ist die Familie mittlerweile schwer verschuldet. Und nun noch die Diagnose „Hirntumor“ bei Rima. „Sie ist bereits in Behandlung, der Tumor bildet sich zurück“, erzählt Christine hoffnungsfroh. „Aber wir können uns die dringend benötigten Medikamente nicht leisten.“
Rima ist ein fröhliches Kind, das gerne mit seinen Geschwistern spielt. „Nicht auszudenken, wenn der Tumor wieder beginnen würde zu wachsen“, so Christine verzweifelt.

Wir möchten gerne Rimas Behandlung bezahlen. Zunächst für ein Jahr, wobei niemand sagen kann, wie lange es dauern wird, bis das kleine Mädchen wieder ganz gesund sein wird. Aber seine Chancen stehen wirklich gut. Für diesen Zeitraum belaufen sich die Behandlungskosten auf 4 130 Franken (3 860 Euro). Bitte investieren Sie in das Leben und die Zukunft dieses kleinen Mädchens. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Gaben und Gebete!


Projekt Nr. 3363, "Medizinische Hilfe für Rima"

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Rumänien
Ständig lauert die Gefahr
Treppe, Zaun und Garten sind die Lösung — doch das Geld dafür fehlt

Vorsichtig balanciert Alina Bondea (24) auf der glitschigen Holzstiege. Auf einem Arm die zweieinhalbjährige Andreea, in der anderen Hand einen schweren Wassereimer. Stück für Stück erklimmt sie die hölzerne, improvisierte Treppe. „Seid vorsichtig, damit ihr nicht ausrutscht“, ermahnt sie ihre Kinder.

„Vieles in unserem Leben ist provisorisch – nur unsere Liebe und unsere Familie sind es nicht. Mein Mann Calin ist sehr verantwortungsbewusst, und wir haben wunderbare Kinder“, berichtet Alina mit strahlenden Augen. 14 Jahre war sie alt, als sie sich in den damals 22-Jährigen verliebte und schwanger wurde. Die wohl jüngste Mutter in Rumänien. „Ich komme aus einer zerrütteten Familie. Als meine Mutter an Krebs starb, wollte ich nur weg und geliebt werden“, erinnert sie sich. „Deswegen ist es so wichtig, dass unsere Kinder in einem liebevollen Zuhause aufwachsen dürfen.“


Die provisorische Treppe ist im wahrsten Sinnes des Wortes halsbrecherisch.

Alina liebt ihre Kinder über alles.

Maria-Roxana (9), Casiana (7), Mario (5) und Andreea sind der ganze Stolz ihrer Eltern. Umso grösser ist die Sorge, dass sie auf der provisorischen Treppe zu Schaden kommen könnten. „Wir haben schon versucht, alte Kleidung auf die Stufen zu legen, aber das hat wenig geholfen“, erzählt Alina. Das Haus, bestehend aus einem Raum und einer Küche, hat Calin selbst gebaut. Aber es ist nicht fertig geworden, da sich der 32-Jährige ernsthaft am Knie verletzt hat – und für den Arztbesuch ist kein Geld da. Inzwischen sind die Beschwerden so schlimm, dass er nicht länger als eine Stunde gehen oder stehen kann. „Calin tut alles, um Gelegenheitsjobs zu finden. Aber seine Knieprobleme sind der Nachbarschaft mittlerweile bekannt, sodass ihm niemand mehr Aufträge gibt.“

Und so geht das Einkommen der Familie dramatisch zurück und der Bau der Treppe, die Umzäunung des Geländes und das Anlegen eines Gemüsegartens müssen warten. Das Baumaterial dafür ist zu teuer. Dabei würde gerade ein eigener Garten die Familie in ihrem täglichen Leben erheblich entlasten. Wir möchten Calin gerne die Untersuchung und Behandlung seines Knies ermöglichen und die Kinder in der Schule unterstützen. Ausserdem ist es unser Ziel, das benötigte Baumaterial zur Verfügung zu stellen, damit Calin die gefährliche Treppe ersetzen, das Haus zu Ende bauen sowie einen Zaun und Garten anlegen kann. Für diese nachhaltige Hilfe benötigen wir 13 500 Franken (12 620 Euro). Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.


Projekt Nr. 3364, "Familienhilfe Bondea"

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DEMONSTRATIONEN IN ALBANIEN

Im Februar demonstrierten Tausende von Menschen eine Woche lang in der Hauptstadt Tirana gegen die Regierung. Sie forderten den Rücktritt des sozialistischen Ministerpräsidenten Edi Rama sowie vorgezogene Neuwahlen. Reguläre Parlamentswahlen sollen in Albanien am 18. Juni stattfinden.
Rama und seiner Regierung wird vorgeworfen, für die zunehmende Armut und Korruption im Land verantwortlich zu sein. Erst im letzten Jahr hatte das Parlament eine Justizreform verabschiedet, die den Kampf gegen die Korruption erleichtern sollte. Diese Reform hatte die Europäische Union von ihrem Beitrittskandidaten Albanien gefordert.
Die Demonstration verlief bis auf wenige Ausnahmen friedlich. Der Initiator der Proteste, der Chef der Demokratischen Partei Lulzim Basha, wurde wegen Anstiftung zur Gewalt angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen, zu Gewalt gegen staatliche Einrichtungen und Sachbeschädigungen aufgerufen zu haben. Wird er verurteilt, könnten ihm bis zu drei Jahre Haft drohen.





Armenien
Ein neuer Laster für Diaconia Armenien
Altes Vehikel ist eine Gefahr für die Fahrer und unsere Projekte

„Als die Bremsen plötzlich versagten, habe ich nur noch gedacht: Lieber Gott, ich will noch nicht sterben!“ Der Schrecken steht unserem armenischen Diaconia-Fahrer noch immer ins Gesicht geschrieben. Er ist ein erfahrener Fahrer, und das Bremsversagen passierte auf gerader Strecke. Deswegen konnte er einen schlimmeren Unfall vermeiden. „Nicht auszudenken, wenn das in den Bergen passiert wäre“, so Ashot Harutjunjan.

Viele Menschen in Armenien sind auf die Hilfe von Diaconia angewiesen. Allein 3 100 Patenkinder und ihre Familien werden monatlich mit Hilfsgütern versorgt — 1 800 stammen aus der Hauptstadt Jerewan, der Rest lebt in den Provinzen rund um Jerewan. Neben der Lebensmittelverteilung werden viele verschiedene Projekte realisiert, wiederum grösstenteils in den Provinzen, da hier deutlich mehr Familien in Armut leben. Diese Familien erhalten Lebensmittelpakete, Haushaltgegenstände, Möbel, Kleidung oder auch Baumaterial. Das alles wird in die Dörfer gebracht und vor Ort an die Familien verteilt. Ohne LKW wäre dies undenkbar.

Unsere armenischen Mitarbeiter versuchen, den Wagen so gut es geht zu reparieren und in Schuss zu halten.

Der LKW wird randvoll mit Hilfsgütern beladen.

Die Strassen in Armenien sind schlecht und vor allem in den Bergen kurvig und eng. Der LKW hat Baujahr 1980 und ist kaum noch zu reparieren. Immer öfter versagt er seinen Dienst und bleibt mitten auf der Strasse stehen. Um unsere Arbeit weiterhin erfolgreich durchführen zu können, benötigen wir einen neuen LKW. Es ist billiger, ihn in Deutschland oder der Schweiz zu kaufen, da es in Armenien keine Autoindustrie gibt und alle Autos eingeführt werden müssen. Als Hilfsorganisation ist Diaconia jedoch von den Einfuhrzöllen befreit – ein echter Vorteil.
Wir möchten einen gut erhaltenen, gebrauchten LKW für den Transport kaufen und die Hilfsgüterverteilung in Armenien langfristig sichern. Dafür benötigen wir rund 21 400 Franken (20 000 Euro). Herzlichen Dank für jede Gabe! 


Projekt Nr. 3365, "Lastwagen für Armenien"

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Albanien
Ziegen als Lebensgrundlage für Vitore
Witwe kann ihre Kinder nicht ernähren

„Mein Mann konnte die Armut nicht mehr ertragen — er hat sich das Leben genommen“, erzählt Vitore Prela (50) traurig. „In der Hoffnung, Arbeit zu finden, sind wir nach Shkoder gezogen“, so die vierfache Mutter.

Doch so sehr sich Vitore auch bemüht — sie findet keine Anstellung. Ob in der nahegelegenen Schuhfabrik, als Putzfrau oder Erntehelferin, sie würde jede Arbeit annehmen. „Ich gehe jeden Morgen aus dem Haus und suche nach Arbeit – bisher jedoch ohne Erfolg.“ Sohn Marjan (19) besucht eine private Berufsschule. Nach dem Unterricht arbeitet er in einem Kaufhaus und hilft den Leuten, ihre schweren Einkäufe zu tragen. Mit dem verdienten Geld finanziert er seinen Schulbesuch, und manchmal reicht es sogar für ein paar Lebensmittel. „Wenn ich die Berufsschule beendet habe, will ich eine feste Arbeit finden, um meine Mutter und Geschwister unterstützen zu können“, berichtet er uns zuversichtlich von seinen Zukunftsplänen.

Decken vor den Türöffnungen schaffen etwas Privatsphäre; vor Kälte schützen sie jedoch kaum.

Die Familie wohnt in einem unfertigen, alten Haus in der Nähe des Bahnhofs. 48 Franken (45 Euro) beträgt die Miete. Alte Decken ersetzen die Türen. Es ist ungemütlich kalt, die Wände sind feucht. Der Ofen funktioniert nicht mehr. Nicht selten müssen alle Familienmitglieder hungrig zu Bett gehen. „Wir haben kein Geld. Was soll ich machen?“ fragt Vitore verzweifelt. Sohn Klodjan (17) geht zur Schule, seine Schwester Artjola (14) besorgt den Haushalt. Die Kleinste, Nesthäkchen Brisilda (7), spricht kaum. „Ich mache mir grosse Sorgen um die Zukunft meiner Kinder“, so Vitore.

Wir möchten für bessere Wohnbedingungen sorgen und der Familie mit etwas Vieh die Möglichkeit geben, sich selbst zu versorgen. Fünf Ziegen sowie das Material für einen einfachen Stall, ein Ofen sowie eine dichte Tür würden die Lebensbedingungen der Familie grundlegend verbessern und ihr den Weg zu einem selbstständigen Leben ebnen. Für dieses Projekt benötigen wir rund 3 840 Franken (3 590 Euro). Bitte helfen Sie mit, und schenken Sie Vitore und ihren Kindern damit eine Zukunft. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Projekt Nr. 3366, "Lebensgrundlage für Vitore"

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Rumänien
Heilende Salbe für Marians Gesicht
Schrecklicher Unfall entstellt vierjährigen Jungen

Ungestüm rennt der kleine Marian (4) in seinen leuchtend orangen Gummistiefeln über den matschigen Hof. „Er bewegt sich sehr viel – es ist, als wolle er dem Schmerz davonlaufen“, erzählt uns seine Mutter Madalina (24).

Das Kindergesicht ist schmutzig. Ob der kleine Junge in den Matsch gefallen ist? Nein: Bei genauem Hinsehen bemerkt man, dass die Wange nicht verschmutzt, sondern voller Schorf ist. „Es war ein regnerischer Tag. Marian und sein älterer Bruder Darius haben im Haus gespielt“, erinnert sich die Mutter. In einem unbeobachteten Moment ist der kleine Junge ausgerutscht und mit dem Gesicht gegen den heissen Ofen gefallen. „Seinen Schrei werde ich nie mehr vergessen“, berichtet Madalina. Voller Panik rannte sie mit ihrem weinenden Sohn zur Krankenstation des Dorfes. Doch diese war bereits geschlossen. „Die ganze Nacht sass ich mit meinem wimmernden Kind auf dem Schoss zu Hause, habe das Blut abgetupft und die Wunde gekühlt... bis die Station am nächsten Morgen wieder öffnete. Mein Mann hatte für ein paar Tage Arbeit in einem anderen Dorf gefunden und war nicht da.“

Der kleine Marian ist vom Unfall gezeichnet.

Das Geld für die Schule und heilende Medikamente fehlt.

Am nächsten Morgen wurde die Wunde mit ein paar Stichen genäht. „Damit Marian keine riesige Narbe zurückbehält, benötigt er unbedingt eine Brandsalbe. Doch diese können wir nicht bezahlen“, bekennt Madalina. Die Familie ist mittellos. Die Eltern können ihre Kinder nicht einmal zur Schule schicken, denn das Schulmaterial ist für sie unerschwinglich. „Wären die Kinder in der Schule gewesen, wäre das Unglück gar nicht erst passiert.“ Die Mutter ist verzweifelt.

Wir möchten Marian möglichst rasch helfen, damit die Wunde in seinem Gesicht verheilen kann und keine bleibenden Narben entstehen. Die nötigen Salben und Medikamente kosten 6 900 Franken (6 450 Euro). Zusätzlich wollen wir dafür sorgen, dass Marian den Kindergarten und sein Bruder Darius die Schule besuchen können. Herzlichen Dank, wenn Sie diese Familie mit Ihren Gebeten und einer Gabe unterstützen und damit den Eltern eine grosse Last nehmen.


Projekt Nr. 3367, "Heilende Salbe für Marian"

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Rumänien
Vieh für Maria und ihre Enkel
Viehhaltung ist Hilfe zur Selbsthilfe

„Ich bete zu Gott, dass ich noch lange gesund bin, damit ich meinen Enkeln ein liebevolles Zuhause schenken kann“, sagt Maria (52) leise. Dass sie Herzprobleme hat, verdrängt sie lieber – ihr geht es um das Wohl von Georgiana (15), Claudiu (13), Delia (12), Andra (8) und Alexandra (3).

Auf tragische Weise verloren die Kinder 2014 ihre alleinerziehende Mutter: Sie starb an einem Asthmaanfall. „Die Kinder haben den Anfall miterlebt. Sie sind aus dem Haus gelaufen, um Hilfe bei den Nachbarn zu holen. Doch der Krankenwagen kam zu spät“, erzählt die Grossmutter und fügt besorgt hinzu: „Sie sprechen nicht darüber. Sie haben die Bilder und ihren Kummer tief in ihren Herzen vergraben.“

Umso wichtiger ist es, dass Maria den Kindern all ihre Liebe gibt und noch lange für sie da ist. Maria ist seit ihrer Jugend nach einem Spielunfall auf einem Auge blind. Zehn Jahre arbeitete sie als Strassenkehrerin. Anspuch auf eine Rente hat sie aus dieser Anstellung nicht – die hätte sie erst nach 15 Jahren bekommen. Und so lebt die Familie von ihrer Behindertenrente und dem Kindergeld, insgesamt 160 Franken (150 Euro). „Früher, als mein Mann noch lebte, hatten wir Hühner und Schweine, doch jetzt steht der Stall schon lange leer“, erzählt die 52-Jährige.

Der Stall steht derzeit leer; hier sollen bald wieder Tiere stehen.

Maria sorgt für ihre vier Enkel.

Doch dieser momentan leere Stall bietet eine Chance: Wäre er wieder mit Tieren bevölkert, hätte die Familie ein Einkommen. Das Ziel wäre, dass auch die beiden älteren Kinder wieder zur Schule gehen können. Georgiana kann sich einen weiteren Schulbesuch nicht leisten, und Claudiu hat sie verlassen, um mit Gelegenheitsarbeiten bei den Nachbarn wenigstens etwas Geld zu verdienen.

Wir möchten für Maria und ihre Enkel Hühner, Enten, eine Ziege, Schweine und eine Milchkuh kaufen. So wäre der Grundstein für eine gute Versorgung gelegt. Alle Familienmitglieder wollen mit anpacken und so ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. Unterstützen wir sie dabei. 5 500 Franken (5 140 Euro) werden für den Viehkauf benötigt. Ganz herzlichen Dank, wenn Sie dieser Familie eine eigenständige Zukunft ermöglichen.


Projekt Nr. 3368, "Vieh für Maria"

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Armenien
Lebensrettende Behandlung für Artur
Familienvater ist an Brustkrebs erkrankt

„Ich habe ja jetzt einen Paten, der auf mich aufpasst. Aber mein Papa braucht ganz dringend Eure Hilfe“, bittet Alex Wardanjan (7). Seit 2012 ist der Junge ein Patenkind von Diaconia; er wird monatlich mit Lebensmitteln, Schulsachen und Kleidung unterstützt. Eine Hilfe, die in der aktuellen Situation der Familie besonders wichtig ist.

Alex’ Vater Artur (31) ist an Brustkrebs erkrankt. 2016 erhielt er die niederschmetternde Diagnose. Ebenfalls im vergangenen Jahr starb sein Grossvater nach vierjähriger Leidenszeit an Darmkrebs. Die Behandlungen haben die Familie in eine finanziell schwierige Lage gebracht. Jetzt hat sich die Situation verschärft, denn Artur geht als einziger in der Familie einer festen Arbeit nach. Er ist gelernter Zahntechniker. Mutter Tigranuhi (29) versorgt die Kinder und den Haushalt. Oma Anusch (65) ist nach dem Tod ihres Mannes zu ihrem Sohn gezogen. Sie leidet unter Bluthochdruck und benötigt ebenfalls Medikamente. Seit knapp einem Jahr gehört die kleine Marianna (1) mit zur Familie. „Wir haben uns so auf unsere Tochter gefreut, aber ich konnte das alles gar nicht richtig geniessen, denn die Sorge um meinen Mann überschattet alles“, sagt Tigranuhi.

Der kleine Alex sorgt sich um seinen Papa.

Arturs Ärztin weiss, wie es um ihren Patienten steht.

Hoffen auf Hilfe: (v.l.) Mama Tigranuhi, Oma Anusch, Marianna, Alex und sein Papa Artur.

Für die dringend benötigte Operation im Dezember vergangenen Jahres hat sich die Familie Geld von der Bank geliehen. Bei der Finanzierung der Chemotherapie haben Freunde so gut es ging zusammengelegt. Artur hat die zweite der insgesamt acht Therapien bereits erhalten. Auch eine Strahlentherapie steht noch im Raum. Doch nach Auskunft der behandelnden Ärztin ist vor allem wichtig, dass Artur eine Antihormontherapie macht, da der Tumor östrogenabhängig wächst.

Artur kämpft für seine Familie. Nach den Behandlungen geht er zur Arbeit, damit der Schuldenberg nicht noch weiter wächst. Die Familie wohnt in einer heruntergekommenen Mietwohnung, aber das ist für sie unwichtig. Das Leben des geliebten Sohnes, Ehemannes und Papas ist das Einzige, was zählt. Um Arturs Leben zu retten, benötigen wir rund 7 400 Franken (6 915 Euro). Diese Familie braucht unsere Unterstützung und unser Gebet. Herzlichen Dank dafür!!


Projekt Nr. 3369, "Krebsbehandlung für Artur"

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