Report
Ausgabe 06, Juni 2012


Armenien
Die Familie von Anusch hat ohne Hilfe keine Chance, der Armut zu entkommen – Die Kinder wachsen als Schrottsammler auf
Elende Lebensumstände in alter Wellblech-Hütte

Eine Familie steht am Rande des Abgrunds: Fünf Erwachsene und fünf minderjährige Kinder hausen in einer alten Wellblechhütte. Die Familie lebt unter menschenunwürdigen Umständen, ständig konfrontiert mit Hunger, Kälte und Krankheiten.

Anusch Sakarian stammt aus einer einfachen Bauernfamilie. Mit 17 Jahren heiratete sie Dawit, einen jungen Mann aus der armenischen Hauptstadt Jerewan. Dawit arbeitete in einem der grössten Betriebe Armeniens, einem Elektrowerk. Dem Ehepaar wurden drei Kinder geschenkt: 1979 kam Sohn Armen zur Welt, 1981 und 1983 die Töchter Armine und Lilit.

Zunächst ging alles gut, aber mit der Zeit stellte Anusch fest, dass etwas mit ihrem Ehemann nicht stimmte. Dawit war oft deprimiert, nervös und aggressiv. Dass ihr Ehemann ernste gesundheitliche Beschwerden hatte, erfuhr Anusch erst nach der Geburt ihres dritten Kindes. „Vor unserer Heirat wusste ich nicht, dass Dawit krank war. Dass er an Schizophrenie leidet, haben seine Eltern vor mir geheim gehalten. Um seinen Zustand zu stabilisieren, hatte ihm meine Schwiegermutter regelmässig Medikamente gegeben,“ erzählte Anusch.

Im Laufe der Jahre verschlechterte sich Dawits Zustand. Für die Familienangehörigen war es eine grosse Belastung, mit dem psychisch kranken Mann unter einem Dach zu wohnen. Dann ging Dawit während eines Anfalls mit einem Messer auf seine Kinder los. Zum Glück konnte man ihn rechtzeitig zurückdrängen.

Anusch floh daraufhin mit den Kindern. Sie lebten zeitweise auf der Strasse. Essen und Kleidung holten sie sich aus Mülltonnen. Sie schliefen in Hinterhöfen und Kellern, bis sie eine kleine leere Baracke neben einem Friedhof fanden. Die schützte vor Regen und Schnee. Gegen Entgelt pflegte und reinigte Anusch die Gräber. Die Kinder sammelten Plastikflaschen, um ihr Überleben zu sichern. Armen und Armine besuchten eine Sonderschule. Beide haben die Charakterzüge ihres Vaters geerbt, sind jähzornig und aggressiv. Zwar leiden sie nicht an Schizophrenie, sind aber geistig schlecht entwickelt.

Wie sich später herausstellte, hatte auch diese Baracke einen Besitzer. Bald tauchte er auf und verlangte, den Raum zu räumen. Die Familie landete wieder auf der Strasse. Dank der Barmherzigkeit eines Mannes, der Mitleid mit den Kindern hatte, fand die Familie Zuflucht in einer Wellblechhütte, die er nicht mehr benutzte.

2003 heiratete Anuschs Tochter Armine einen Mann aus einem abgelegenen Dorf. Anusch hoffte, die Heirat würde einen guten Einfluss auf Armines Gesundheit haben. Doch nach der Geburt ihrer Tochter verlor Armine ihr seelisches Gleichgewicht. Sie streifte verwirrt und ziellos durch die Gegend. Mehrmals hat sie ihr Baby irgendwo vergessen, bis ein Dorfbewohner es entdeckt und nach Hause zurückgebracht hat. Armines Mann liess sich daraufhin von ihr scheiden. Armine zog mit der Tochter zu ihrer Mutter.

Auch ihre jüngere Schwester Lilit fand kein Glück in der Ehe. Mit ihren drei Söhnen – Wahram (10), Narek (8) und Howhannes (2) hat auch sie Unterkunft bei Anusch gefunden. Dieses Jahr hat sich die Anzahl der Kinder noch vermehrt: Nach seiner Heirat hat Armens Frau ihr erstes Kind bekommen.

In der alten Wellblechhütte lebt die Familie schon seit zehn Jahren. Sie steht am Stadtrand unmittelbar an der Eisenbahnlinie, inmitten von Unrat und Müllbergen. Das Dach ist undicht, der Boden hat grosse Löcher. In der Nacht streifen Ratten umher. Es gibt keinen Wasseranschluss. Als Toilette dient eine kleine Bude neben der Hütte.

Das einzige Einkommen dieser Familie ist die staatliche Beihilfe. Sie reicht kaum für Brot. Anusch sammelt mit ihren Enkelkindern Alteisen. Wenn sie Glück hat, kann sich die Familie davon eine warme Suppe leisten. Es ist dramatisch: eine Generation, geboren im Elend, die ohne fremde Hilfe keine Chance haben wird, der Armut zu entfliehen.

Diaconia möchte diesen Kreislauf durchbrechen und Anusch und ihre Familie unterstützen. „Wir können uns darum kümmern, dass die Kinder nicht den ganzen Tag Schrott sammeln, sondern die Schule besuchen“, berichtet Einsatzleiter Baru Jambazian. Bitte helfen Sie mit, damit Hoffnung in die Herzen dieser Menschen zurückkehrt. Herzlichen Dank für jede Hilfe und jedes Gebet!

Projekt Nr. 1741, "Nothilfe Anusch"

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Armenien
Greta leidet an epileptischen Anfällen und kann nicht gehen – Familie hat nicht einmal genug zu essen
Behindertes Mädchen wächst in Ruine auf


Susanna und Armen Howhannisian haben 1994 geheiratet, zwei Jahre später kam ihre Tochter Greta zur Welt. Als das Mädchen zwei Jahre alt war, wurde es mit einer schweren Darminfektion ins Spital gebracht. Vermutlich hatte es sich durch schlechtes Milchpulver vergiftet. Durch rasche ärztliche Massnahmen wurde das Leben des Kindes gerettet, aber Greta trug ernsthafte Schäden davon und erkrankte zusätzlich an Kinderlähmung. Dabei wurde Gretas Gehirn geschädigt.

Greta ist geistig behindert. Sie bekommt häufig epileptische Anfälle. Ihre Sprache ist undeutlich, ihre Beine und Füsse sind fehlentwickelt, so kann sie weder stehen noch gehen. Den grössten Teil des Tages verbringt sie im Rollstuhl.

„Vor zwei Wochen war Greta für eine kurze Weile alleine. Sie ist aufgestanden und auf den Herd gestürzt. Dabei hat sie sich das Gesicht an der heissen Herdplatte verbrannt. Die Brandwunden sind noch nicht ganz verheilt. Ihr Wunsch, gehen zu können, ist gross; sie begreift nicht, dass es für sie unmöglich ist”, berichtet Susanna. Greta benötigt viel Pflege und Aufmerksamkeit. Ihre Mutter muss rund um die Uhr auf sie aufpassen.

Zusammen mit dem psychisch kranken Mädchen wachsen noch zwei Kinder auf: der 14-jährige Sohn Gregor und die 8-jährige Tochter Mariam. Sie spielen mit ihrer schwer behinderten Schwester und verbringen viel Zeit mit ihr. Aber für sie ist es nicht leicht, Greta leiden zu sehen – eine extrem schwierige psychische Belastung für die Geschwister.

Die fünfköpfige Familie hat kein Zuhause. Mit einigen anderen obdachlosen Familien hat sie in einem halb verfallenen feuchten Gebäude eine Unterkunft gefunden. Tatsächlich ist das Haus eine Ruine. Der Boden ist löchrig, die Wände haben grosse Risse. Das Haus ist in einem so katastrophalen Zustand, dass es jede Sekunde einzustürzen droht.

Die arme Familie besitzt nur einen winzigen Raum, der gleichzeitig als Küche, Schlafzimmer und Wohnzimmer dient. Im Zentrum des Raumes steht ein uralter Ofen. Damit wird nicht nur geheizt, darauf wird auch gekocht.

Die Kinder tragen die einzigen Kleidungsstücke, die sie haben, deshalb sieht man sie nie in anderen Kleidern. Die Bettwäsche und die Decken auf den Betten sind schwarz vom Russ. Es gibt kein Wasser und kein Geld für Waschmittel, um die Sachen sauber zu halten.

Familienvater Armen schlägt sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Er arbeitet als Lastträger oder Helfer auf Baustellen. Aber sein geringer Lohn reicht hinten und vorne nicht. Um ihre Anfälle zu minimieren, muss Greta regelmässig Medikamente einnehmen. Wenn die medikamentöse Behandlung unterbrochen wird, gibt es keine Nacht, in der die Familie durchschlafen kann. Greta schreit im Schlaf, schüttelt unkoordiniert ihren Körper, die Krämpfe wiederholen sich tagsüber.

Bitte helfen Sie mit, die Sorgen dieser Familie zu erleichtern und Greta zu unterstützen. Diaconia möchte umfassend helfen, mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten. Familie Howhannisian ist für jede Hilfe dankbar, sei sie auch noch so klein!

Projekt Nr. 1742, "Greta und Familie"

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Armenien
Viele junge Ehepaare können sich nicht einmal eine Grundausstattung leisten
Hilfspakete für Neugeborene lindern die schlimmste Not

Junge Ehepaare, die aus armen Verhältnissen stammen, haben es in Armenien sehr schwer. Viele haben keine Arbeit und keine Wohnung. Wenn dann ein Kind zur Welt kommt, brauchen sie dringend Hilfe. Mit Milch und Babynahrung, Pflegemittel und Windeln, Kinderbetten und Bettwäsche möchte Diaconia ihnen die ersten Sorgen nehmen.

In Armenien hatte die Grossfamilie früher einen hohen Stellenwert. Noch vor 20 Jahren lag die Geburtenrate bei drei und mehr Kindern pro Ehepaar. Heute ist sie auf ein oder im besten Fall zwei Kinder gefallen. Für ohnehin schon arme Familien ist es eine grosse finanzielle Belastung, mehr als zwei Kinder zu bekommen. Um die Geburtenrate zu erhöhen, versucht die Regierung die jungen Ehepaare zu fördern. Sie bezahlt für jedes neugeborene Kind einen einmaligen staatlichen Zuschuss in Höhe von 50.000 Dram (umgerechnet etwa 116 Franken oder 97 Euro). Das ist eher eine symbolische Summe. Die monatlichen Kosten, um ein Kleinkind in Armenien versorgen zu können, sind um ein Vielfaches höher.

Melanja Harutjunian ist die Mutter des kleinen Dawit. Er ist fünf Monate alt und noch zu klein um zu verstehen, was Armut und Hunger bedeuten. Er braucht vitaminreiche Nahrung, warme Babykleidung und ein gemütliches Kinderbett. Doch seit seiner Geburt schläft Dawit in einer von seinen Eltern gebauten Wiege. Als er zur Welt kam, hatten seine Eltern kein Geld, um ein Bettchen zu kaufen. Deshalb fertigten sie aus Seilen und Decken die Wiege an, damit ihr Kind einen Platz zum Schlafen hat. Es fehlt an Windeln und Hygieneartikeln. Immer wieder bekommt Dawit gerötete Hautstellen, weil Melanja keine Salben und hautpflegende Cremes kaufen kann. Dawit ist ein mageres Kind. Meistens ist er ruhig, er weint nur, wenn er nicht satt wird und Bauchschmerzen hat. Gott sei Dank ist er gesund, aber die ständige Unterernährung kann später zu verschiedenen Krankheiten führen.

Mit ihrem Ehemann lebt Melanja, zusammen mit den Schwiegereltern, in einer Wohnung. Melanja ist in einer Bäckerei als Helferin tätig. Sie kann nur halbtags arbeiten und lässt Dawit währenddessen bei der Schwiegermutter. Ihr kleiner Verdienst ist das einzige Einkommen der Familie – 45.000 Dram im Monat (105 Franken oder 87 Euro) müssen fünf Personen zum Leben reichen. Melanjas Ehemann hat keinen Beruf erlernt, er findet keine Anstellung.

Das Beispiel der Familie Harutjunian steht stellvertretend für viele andere. Diaconia möchte Neugeborenen aus armen Familien einen gesunden Start ins Leben sichern. Ein Paket für Neugeborene kostet 95 Franken (79 Euro) und beinhaltet: Kurzarmshirts, Langarmshirts, Höschen, Strumpfhosen, Bodys, Stubenhäubchen, Söckchen und Babyschühchen, Badetuch. Pflegeartikel: Windeln in kleinster Grösse, Feuchttücher, Babyshampoo, Babyöl, Hautschutzcreme, Puder, Seife, ausserdem eine warme Babydecke und eine Babywanne.
Herzlichen Dank für Ihre praktische Nächstenliebe!


Projekt Nr. 1743, "Babypakete"

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Rumänien
Neues Diaconia-Projekt für bedürftige Familien sorgt für bezahlbare Unterkünfte
Familie Zarioiu benötigt dringend ein Obdach


Bald könnte Familie Zarioiu auf der Strasse stehen. Der Eigentümer ihrer Wohnung hat ihnen eine Frist gesetzt, demnächst müssen sie ihre Bleibe verlassen. Marius und Manuela sind verzweifelt. Sie brauchen dringend ein neues Obdach. In Rumänien ist es sehr schwer eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist.


Marius gibt sein Bestes, damit es seiner Familie gut geht. Seit acht Jahren ist er in einem holzverarbeitenden Unternehmen tätig. Schon von seinen Eltern hat er gelernt, hart zu arbeiten. Manuela hat eine schlimme Kindheit hinter sich, ihr Vater war ein gewalttätiger Alkoholiker. Sie wollte immer, dass es ihren Kindern einmal besser geht. Heute hat sie mit Marius vier Kinder: Delia Miruna (9), Alexandru (7), Sara (5) und Rebeca (2).

Seit fünf Jahren leben sie in einer kleinen Wohnung. Doch nun will der Eigentümer seine Immobilie verkaufen. Schon seit fast zwei Jahren kommen regelmässig Interessenten, um sich die Wohnung anzuschauen. Nun müssen sie ausziehen. Das haben mittlerweile auch die Kinder mitbekommen. Oft weinen sie und fragen ihre Eltern, was nun geschehen wird.

Ohne Unterstützung wissen Marius und Manuela nicht mehr weiter. Ihr monatliches Einkommen beträgt gerade einmal 450 Franken (etwa 375 Euro). Das ist nach Abzug von Miete, Essen und Schulbedarf für die Kinder aufgebraucht. Seit fünf Jahren beten sie schon für ein Haus. Seit sie von dem neuen Diaconia-Projekt gehört haben, sind sie sicher, dass Gott sie erhört hat.

Um jungen, obdachlosen Familien nachhaltig zu helfen, startet Diaconia eine Partnerschaft mit einer einheimischen Firma. Bedürftigen jungen Familien soll ein kleines, günstiges Haus zur Verfügung gestellt werden. Diaconia zahlt pro Grundstück 4.800 Franken (etwa 4.000 Euro). Die Partnerfirma bezahlt für den Bau des Hauses 19.200 Franken (etwa 16.000 Euro). Den Familien wird dann das Haus günstig zur Verfügung gestellt, jede Familie zahlt 20 Jahre lang 60 Franken (etwa 50 Euro) Miete pro Monat. Danach ist das Haus abbezahlt. Das durch die Miete eingenommene Geld wird wieder in soziale Projekte gesteckt, und so kann Diaconia noch mehr Familien helfen.

Bitte helfen Sie mit, dieses zukunftsweisende Projekt zu verwirklichen. Familie Zarioiu muss nicht mit den Kindern auf der Strasse landen. Und einer Anzahl weiterer Familien kann so wirkungsvoll geholfen werden.

Projekt Nr. 1744, "Haus Nothilfe"

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Rumänien
Mutter mit drei Kindern droht der Rauswurf aus der Wohnung
Ana Maria: Verwandte spielen ihr übel mit

Ana Maria ist 35 Jahre alt, hat drei Kinder und wohnt bei ihrem kranken Vater. Seit ihrer Geburt hatte sie es schwer: Ihre Mutter gab sie als Baby in ein Waisenhaus. Dort wurde sie geschlagen und missbraucht. Das einzig Positive, an das sie sich erinnert, ist ihre Ausbildung zur Schneiderin. Wissen, das ihr in ihrem weiteren Leben sehr von Nutzen sein sollte.

Gemäss Gesetz wurde Ana Maria mit 18 Jahren aus dem Waisenhaus entlassen. Ohne Hilfe, Unterstützung oder einen guten Rat musste sie sich plötzlich selbst durchschlagen. Sie fand eine Arbeitsstelle, behielt sie aber nicht lange, da man als Waise kaum eine Chance erhält, zu zeigen, was in einem steckt. Mitten in ihrem Überlebenskampf traf sie den Mann ihrer Träume, der sie liebte und achtete. Sie zog schnell mit ihm zusammen, die beiden bekamen die drei Kinder Stefan (10), Mihaela (6) und Maya (3). Doch bereits nach einiger Zeit erwies sich Ana Marias Mann als verantwortungslos. Er machte ihr das Leben immer schwerer. Mit ihren drei Kindern fiel es Ana Maria sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen. Doch schliesslich verliess sie ihren Mann.

Da sie wusste, wo ihr Vater lebte, ging sie zu ihm und fragte ihn, ob sie mit ihren drei Kindern bei ihm wohnen könne. So zogen sie nach Bod, rund 17 Kilometer von Brasov entfernt, in ein stark beschädigtes Haus. Es hatte schon Ana Marias Grossvater gehört. Nach einiger Überlegung entschied sie, dass es für ihren Sohn besser wäre, bei seiner Patentante aufzuwachsen, da diese sich besser um ihn kümmern konnte.

Das Leben mit ihrem Vater stellte sich als nicht so leicht heraus wie erhofft. Vasile ist 72 Jahre alt, taub und auf der rechten Seite gelähmt. Trotzdem steckt er all sein Geld in Alkohol, schreit die Kinder an und hat eine schlechte Beziehung zu seinen Nachbarn. Mit dem Kindergeld und der Sozialhilfe kann Ana Maria kaum genug Essen für alle beschaffen. Und als wäre das noch nicht genug, kam auch noch der Bruder ihres Vaters zu ihr und erklärte, wenn ihr Vater stirbt, würde die Familie sie und ihre Kinder aus dem Haus jagen.

Eine gute Sache ist ihr jedoch widerfahren: Sie hat Jesus als ihren Herrn und Retter angenommen. Seitdem betet sie viel und hat schon einige Wunder erlebt. So hat sie von einem fremden Mann eine Waschmaschine bekommen, um die sie drei Monate lang gebetet hatte. Ihre Tochter wurde von einer Krankheit geheilt. Sie hat immer noch Probleme damit, Essen und Kleidung für alle zu beschaffen. Ausserdem wünscht sie sich von Herzen, ihren Sohn wieder zu sich holen zu können. Bitte helfen Sie mit, dass diese Familie wieder auf die Beine kommt.

Projekt Nr. 1745, "Familienhilfe Ana Maria"

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Rumänien
Fünfköpfige Familie lebt in einem zwölf Quadratmeter grossen Zimmer
Kochen im Freien über offenem Feuer


Zori Maria (40) und Ion (32) Constantin leben mit ihren drei Kindern Ana-Maria (17), Ion jr. (8) und Andrea (4) in einem zwölf Quadratmeter grossen Zimmer in Fagaras, rund 70 Kilometer von Brasov entfernt. Das Gebäude ist schon stark verfallen. Es gibt weder fliessendes Wasser noch Elektrizität, kein Badezimmer, keine Küche und keine Heizung.


Schon im vergangenen Jahr hätte der kleine Ion in die Schule kommen sollen, aber dafür reichte das Geld nicht. Das Zimmer wurde der Familie von der Firma zur Verfügung gestellt, für die der Vater früher tätig war. Seit gut einem Jahr arbeitet er jedoch als Tagelöhner. Das reicht kaum fürs Essen. Das einzige feste Einkommen ist das Kindergeld von rund 50 Franken (40 Euro) im Monat. Sehr oft gehen die Eltern hungrig zu Bett. Da sie keinen Herd haben, kocht die Familie draussen über einem offenen Feuer.

Ions Frau Zori Maria leidet an einem angeborenen Herzfehler. Ihre Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung muss erneuert werden. Danach könnte die Familie rund 75 Franken (62 Euro) erhalten. Damit wollen sie ihren Sohn endlich zur Schule schicken.

Doch auch der Zustand des Zimmers macht Ion Constantin Sorgen. Er hätte gerne eine angemessene Wohnung für seine Familie. Der kleine Ion wünscht sich, dass er, wenn er von der Schule nach Hause kommt, wie seine Schulkameraden vom Duft frischen Essens begrüsst wird.

Die Familie benötigt dringend Strom, Kleidung, Lebensmittel und Schulsachen. Vater Ion hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Er vertraut auf die Mildtätigkeit der Diaconia-Freunde. Bitte helfen Sie mit!

Projekt Nr. 1746, "Familie Constantin in Not"

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Albanien
Familie Dauti lebt seit vielen Jahren in einer maroden Unterkunft – Diaconia ist ihre letzte Hoffnung
Feuchtigkeit und Kälte bringen Kinder in ernste Gefahr


Mimoza Dauti ist 34 Jahre alt und hat in ihrem Leben viel Leid ertragen müssen. Ihre Lebensumstände sind erbärmlich. Sie wohnt mit ihrem Ehemann Durim (42) und den Kindern Lidiana (12), Ibrahim (11) und Sadik (8) in einer Hütte aus roh behauenen Zementblöcken. Die Unterkunft verfügt nicht einmal über eine Toilette. Es gibt viele arme Familien in Albanien, doch die Dautis haben es besonders schwer.


Man kann sich im reichen Westeuropa nur schwer vorstellen, wie eine Familie mit diesen fürchterlichen Lebensbedingungen zurechtkommt. Unter diesen Umständen drei Kinder grosszuziehen ist für Mimoza eine grosse Herausforderung. Der Boden im Haus ist ständig feucht, im Winter sogar gefroren.

Mimoza kämpfte, bis ihre Kräfte nachliessen und sie depressiv wurde. Durim ist die meiste Zeit arbeitslos, er hat keine Berufsausbildung. So ist das Leben der Familie ein täglicher Kampf. Jahrelang hoffte Mimoza, dass sich ihre Situation irgendwann bessern würde, doch es änderte sich nichts.

Das Haus ist in einem katastrophalen Zustand. Es besteht die Gefahr, dass die Decke einstürzt. Mimoza erzählt, dass sie täglich von der Angst gequält wird, dass das Haus zusammenfällt und ihre Familie unter sich begräbt. Schon oft haben Durim und Mimoza überlegt, wohin sie umziehen könnten, doch die Armut hat alle Pläne zunichtegemacht.

Im vergangenen Februar war die Situation der Familie besonders kritisch. Schwere Schneefälle und anhaltender Frost machten ihr Leben fast unerträglich. Der schwere Schnee richtete auf dem ohnehin maroden Dach schwere Schäden an. Durch die Schlitze in den schiefen Wänden pfeift der Wind. Wenn es regnet, werden auch die Betten nass. „Wenn die Kinder noch länger barfuss in dieser kalten Unterkunft bleiben, ist ihr Leben in Gefahr“, warnt Diaconia-Einsatzleiter Artan Metohu. Bereits jetzt leiden alle unter Atemproblemen.

Der Kontakt zu Diaconia war für Familie Dauti der erste Lichtblick nach vielen verzweifelten Jahren. Mimoza und Durim sind in der Gegend bekannt als gute, freundliche Menschen – aber auch als die ärmsten der ganzen Region. Die Diaconia-Mitarbeiter in Albanien halten die Unterstützung dieser Familie für dringlich. „Wir müssen rasch handeln, bevor es zu spät ist. Die Kinder sind in einer Verfassung, in der sie schnelle Hilfe brauchen. Die jetzigen Umstände können sie nicht mehr lange ertragen“, unterstreicht der Diaconia-Einsatzleiter.

Dürfen wir bei der Unterstützung dieser Familie auf Ihre Hilfe hoffen?

Projekt Nr. 1747, "Überlebenshilfe Familie Dauti"

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Nepal
Man Bahadur T. konnte dank Diaconia operiert werden – Weiter unruhige Zeiten auf dem „Dach der Welt“
Pastor nach schwerem Unfall wieder völlig genesen

Pastor Man Bahadur T. ist glücklich: „Mein Bein ist wieder völlig in Ordnung. Herzlichen Dank für Ihre Gebete und Ihre Hilfe“, berichtet der Leiter des von Diaconia unterstützten Kinderheims in Nepal. Der engagierte Christ war schwer verletzt worden, als sein Bein unter einen Lastwagen geriet. Mit Hilfe von Diaconia konnte er operiert werden.

Nach der Operation folgte eine Rehabilitation. Alles verlief erfolgreich, der Pastor hat keine Schäden zurückbehalten. „Ich danke unserem Herrn und allen, die für mich gebetet und gespendet haben“, schreibt Man Bahadur. Er betreut zusammen mit seiner Frau in dem Internat junge nepalesische Christen. Sie erleben, was christliche Nächstenliebe ganz praktisch bedeutet.

Ein christliches Internat zu betreiben ist in Nepal nicht einfach. Das arme asiatische Land mit den höchsten Bergen der Erde ist buddhistisch geprägt. Früher war der Buddhismus sogar Staatsreligion. Buddha ist der Überlieferung zufolge in Nepal geboren worden.

Auch politisch ist Nepal ein unruhiges Pflaster. Immer wieder kommt es zu blutigen Zwischenfällen. Bei einem Bombenanschlag in der Region Terai sind Anfang Mai vier Menschen getötet worden. Mehr als 20 weitere wurden verletzt, als der an einem Motorrad befestigte Sprengsatz auf einem Markt der Stadt Janakpur explodierte. Offenbar waren Separatisten für den Anschlag verantwortlich. Im Terai an der Grenze zu Indien kämpfen Rebellen für einen eigenen Staat.

In diesem schwierigen Umfeld unterstützt Diaconia insgesamt drei christliche Kinderheime. Die Hauseltern bitten um Gebet, damit sie und die Kinder vor den vielfältigen Gefahren bewahrt bleiben. Nur mit Ihrer Hilfe kann Diaconia diese Kinder auch in Zukunft unterstützen, um ihnen Nahrung, Kleidung, Unterkunft und eine gute Bildung zu verschaffen. Möge Gott Sie für Ihre Mildtätigkeit reichlich segnen!


Projekt Nr. 1748, "Nepalhilfe"

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