Report
Ausgabe 07, Juli 2009


Rumänien
Aufenthalt in einer Spezialklinik könnte die Chance für den behinderten Vlad sein – Eltern haben nicht genug Geld für die Behandlung
Hoffnung für gelähmten Jungen
Vlad ist vier Jahre alt. Er würde so gerne wissen, ob er irgendwann wie die anderen Kinder spielen kann, und ob er einmal den Nachbarskindern hinterher laufen kann. Vlad ist von Geburt an gelähmt. Nun beginnt er Fragen zu stellen. Fragen, die seinen Eltern fast das Herz brechen.
Ende vergangenen Jahres haben sie ihren kleinen Sohn nach Bukarest in eine Spezialklinik gebracht, wo er operiert wurde. Zwar kann der Vierjährige auch nach der Operation nicht gehen, doch er hat deutliche siser Fortschritte gemacht. Nach wie vor bekommt er mehrmals in der Woche Krankengymnastik.
Die Eltern möchten Vlad in einer Spezialklinik in Ungarn behandeln lassen. Diese Klinik wurde ihnen von den rumänischen Ärzten empfohlen. Doch sie können das Geld für die Therapie nicht aufbringen. Schliesslich leben sie in sehr armen Verhältnissen. Vater John (41) ist Mechaniker, bekommt aber nur einen geringen Lohn. Für den Transport ihres behinderten Sohnes nach Ungarn haben John und seine Ehefrau Roxana (38) in Brasov um Spenden gebeten. Verwandte, Freunde und Bekannte gaben so viel, dass der zizernag Transport bezahlt werden kann. Nun fehlen noch die nötigen Mittel für die Unterkunft von Mutter und Sohn in Ungarn sowie die Therapie in der Spezialklinik, zusammen etwa 1800 Franken (rund 1200 Euro). Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass Vlad die Chance auf eine unbeschwerte Kindheit bekommt. Herzlichen Dank für Ihre Mildtätigkeit!
Projekt Nr. 1371
„Therapie Vlad”

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Rumänien
25-Jähriger musste in seinem Leben viel Leid erfahren – Kein Dach über dem Kopf
Vom Waisenhaus in eine dunkle Zukunft
Die Lebensgeschichte von Ion Savu ist unvorstellbar traurig. Als Baby wurde er von seinen Eltern ins Waisenhaus gebracht. Dort wuchs er auf. Oft litt er unter der schrecklichen Einsamkeit und Isolation. Er war aber auch froh, dass er ein Dach über dem Kopf hatte und ein warmes Bett.
Als Ion 14 war, tauchte plötzlich seine Mutter an der Pforte des Waisenhauses auf. Er konnte es einfach nicht glauben, dass seine Mutter plötzlich in sein Leben getreten war. Sie lud ihn ein, die Wochenenden bei ihr zu verbringen. Er sass schon im Bus auf dem Weg zu ihr, als er plötzlich Angst bekam. Schließlich war seine Mutter eine fremde Person für ihn. Aber er fasste sich ein Herz und kaufte ein Geschenk für sie. Doch der Junge freute sich zu früh. Der Lebensgefährte der Mutter stellte die Frau vor die Wahl, entweder Ion oder er – und sie entschied sich für ihren Lebensgefährten. So trat die Mutter ein zweites Mal aus dem Leben des Jungen.
Auch der Vater tauchte eines Tages auf. Doch auch er liess seinen Sohn letztlich im Stich. Als Ion 18 Jahre alt wurde, musste er das Waisenhaus verlassen. Er suchte nach Jobs und arbeitete eine Zeit lang als Knecht bei einem Bauern. Doch sein Chef bezahlte ihn plötzlich nicht mehr. Und so hatte der inzwischen 25-Jährige kein Dach mehr über dem Kopf. An Werktagen übernachtet er derzeit in einer nahe gelegenen Scheune. An den Wochenenden hat er die Möglichkeit, bei einem Freund aus dem Waisenhaus unterzukommen.
Auf einem Stück Land, das seiner Mutter gehört und in der Nachbarschaft seiner Tante liegt, möchte er nun eine kleine Hütte bauen. Diaconia-Mitarbeiter helfen ihm dabei, damit der einstige Waisenjunge, der so viel Schmerz in seinem jungen Leben erdulden musste, endlich wieder ein Dach über dem Kopf ht. Diaconia möchte Ion zudem helfen, eine neue Lebensperspektive zu finden. Dafür braucht es Ihre Hilfe durch Gebete und Gaben.
Projekt Nr. 1372
„Hoffnung für Ion”

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Rumänien
14-Jähriger möchte seine Eltern finanziell unterstützen und dafür die Schule aufgeben
Armut macht vor den Kindern nicht Halt
Familie Kulcsar lebt im Keller. Drei Personen haben nur ein Zimmer mit einer kleinen Küche. Es gibt kein fliessendes Wasser, keinen Strom und keine Heizung. Vater Stefan (58 Jahre alt), Mutter Aranka (43) sowie Sohn Levi (14) sind völlig verarmt. Stefan hat früher die Aussenanlagen einer Klinik gereinigt und damit den Lebensunterhalt für seine Familie verdient. Doch vor acht Jahren verlor er ein Auge. Seither kann er nicht mehr arbeiten. Aranka putzt und wäscht für andere Leute, doch ihr Verdienst reicht nicht einmal für die nötigsten Dinge des täglichen Lebens aus.
Der älteste Sohn, Istvan (19), ging im Oktober vergangenen Jahres nach Deutschland. Seither schickt er monatlich etwas Geld an seine Eltern und den kleinen Bruder. Nun möchte auch Levi die Schule verlassen, um die Familie zu unterstützen. Doch für den 14-Jährigen wäre ein solcher Schritt fatal: „Ohne Schulabschluss wird es ihm nie möglich sein, einen Beruf zu erlernen“, warnen die Diaconia-Mitarbeiter in Brasov. Diaconia möchte die bitterarme Familie unterstützen und Levi einen Schulabschluss ermöglichen. Bitte helfen Sie mit.
Projekt Nr. 1373
„Schulabschluss für Levi”

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Armenien
Kinder im „Dorf der Hoffnung“ müssen kilometerweit zur Schule gehen – Neuer Schulbus wäre eine grosse Erleichterung
Ein Schulweg voller Hindernisse
Diaconia baut in der armenischen Hauptstadt Jerewan das „Dorf der Hoffnung“. Mittlerweile haben 76 besonders arme Familien dort ein neues Leben begonnen, in trockenen, sauberen Unterkünften. Mit dem Bau hat Diaconia auch Verantwortung für die Zukunft der im „Dorf“ aufwachsenden Kinder übernommen. Die benötigen dringend einen Schulbus.
Mehr als 600 Einwohner leben inzwischen im „Dorf“, etwa die Hälfte sind minderjährige Kinder. Davon gehen 70 in die Schule „N93“. Bisher konnte Schuldirektor Armen Torosian den Transport auf Kosten der Schule organisieren, doch nun ist der Schulbus endgültig kaputt. Die verzweifelten Bitten des Schuldirektors an die Behörden wurden abgelehnt. Jetzt müssen die Kinder fünf Kilometer zu Fuss gehen, um die Schule zu erreichen. Im Winter, bei klirrender Kälte, eine Tortur!
Im „Dorf“ leben viele kinderreiche Familien. Etliche Eltern arbeiten als Tagelöhner, um ihr tägliches Brot zu verdienen. Das Einkommen dieser Familien reicht nicht aus, um einen Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule zu bezahlen. Die allgemeine Teuerung verschlimmert die ohnehin schwere soziale Lage der Bevölkerung.
Die Kinder sind deshalb gezwungen, den langen Schulweg trotz Kälte und Regen durch Matsch und Schlamm zu gehen. Die Zahl der streunenden Hunde hat in der Gegend zugenommen, und so besteht die Gefahr, dass die Kinder auf der Strasse gebissen werden. Müde und frierend müssen die Kinder dann am Unterricht teilnehmen.
Ein kleiner Bus für die Schule würde etwa 6500 Franken (rund 4300 Euro) kosten. Die Diaconia-Mitarbeiter sind sehr besorgt über die Situation der Kinder. Sie würden gerne mithelfen, einen Transport für diese Kinder zu organisieren und zu finanzieren. Doch dazu sind sie auf Ihre Mithilfe angewiesen. Die Kinder, die im „Dorf“ neue Hoffnung geschöpft haben, brauchen dringend Ihre Unterstützung. Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!
Projekt Nr. 1374
„Schulbus”

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Armenien
Junge Mutter ist plötzlich mit ihren zwei Söhnen auf sich alleine gestellt – Ihr Haus wurde nie fertig gebaut
Unfall zertstört Familienglück
Im Überfluss hat Nairuhi Asirian niemals gelebt. Dennoch war die Mutter von zwei Söhnen mit ihrer kleinen Familie glücklich. Bis zu dem Tag, als ihr Mann Vahan bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kam und sich ihr Leben schlagartig verdüsterte.
Mit ihrem Ehemann Vahan durfte Nairuhi nur zehn gemeinsame Jahre erleben. Nie hätte sie sich vorstellen können, dass sie eines Tages mit ihren zwei Söhnen Arkadi (9 Jahre alt) und Artak (6) alleine leben muss.
Die Familie, die nie ein eigenes Zuhause hatte, wohnte zunächst in einem kleinen und engen Zimmer neben einem Parkplatz. Vahan arbeitete dort als Wächter. Nairuhi sorgte mit Hingabe für ihre zwei Kinder. Doch sie hatte wie viele arme Menschen in Armenien Angst vor dem Winter. Vahan und Nairuhi mussten ohne Heizung und elektrischen Strom auskommen. Vahan konnte jedoch im Laufe der Zeit die Lage seiner Familie verbessern. Er fand eine besser bezahlte Tätigkeit. 2002 begann er in einem kleinen Alteisen-Betrieb zu arbeiten. Vahan schuftete hart, oft Tag und Nacht. Mit dem gesparten Geld kaufte er ein kleines Stück Land und begann, darauf sein Traumhaus zu bauen. Er versuchte, das Gebäude möglichst rasch fertigzustellen, um die Kinder endlich vor Nässe und Kälte zu schützen.
Im Dezember 2008 fuhr Vahan nach Berg-Karabach, um seine Tante zu besuchen. Auf der Heimfahrt geschah das Unglück: Er starb noch an der Unfallstelle. Durch den schmerzlichen Verlust des Mannes stürzten Nairuhis Pläne und Vorhaben wie ein Kartenhaus zusammen. Gleichzeitig starb auch die Hoffnung auf ein helles und warmes Haus. Nairuhi war plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen.
Sie begann in einem Betrieb als Putzfrau zu arbeiten. Doch der geringe Verdienst verbesserte ihre Situation nicht wesentlich. Ihre Eltern sind schon alt und können ihre Tochter und Enkelkinder nicht unterstützen. Die Verwandten leben selbst am Existenzminimum. Nairuhi ist verzweifelt und weiss nicht, wie sie weiterleben soll. „Die Kinder gehen oft hungrig zu Bett. Es fehlt an Kleidung und Schulsachen. Sie müssen jeden Tag sechs Kilometer zu Fuss zur Schule gehen, weil ich die Busfahrt nicht bezahlen kann“, berichtet Nairuhi weinend.
Das grösste Problem für die Familie ist das Haus, das noch immer nicht fertiggestellt ist. „Wenn wir nur das Dach decken und ein kleines Zimmer vollenden könnten“, sagt Nairuhi traurig. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, dass ihre Söhne ein normales Leben führen können, wie andere Kinder auch.
Mit Ihren Spenden können Sie es möglich machen, dass diese Familie ein festes und dichtes Dach über dem Kopf bekommt! So müsste Nairuhi keine Miete mehr bezahlen und ihr Einkommen könnte für Nahrung und Kleidung verwendet werden. Unsere Mitarbeiter in Armenien bitten Sie herzlich um Ihre Solidarität mit den Ärmsten im ältesten christlichen Staat der Erde!
Projekt Nr. 1375
„Nairuhi und ihre Kinder”

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Armenien
Wie es eine alte Frau und ihre Familie in den Strudel der Armut zog – Dringend auf Hilfe angewiesen
Knariks leidvoller Lebensweg
Knarik Mesropian ist 67, sieht aber wie eine 90-Jährige aus. Ihre leblosen Augen und ihr abgemagerter Körper verraten viel, noch bevor sie ihren Mund aufmacht. Ihre Geschichte ist beispielhaft für viele betagte Menschen in Armenien, die keine Möglichkeit haben, in Würde alt zu werden.
Knarik war erst 17 Jahre alt, als sie ihren Traummann heiratete. Damals hatte sie gerade die Veterinärfachschule beendet, der junge Mann arbeitete als Löter in einem Betrieb. Das war 1959. Als Knariks Mann zur Armee einberufen wurde, zog sie in die Hauptstadt Jerewan. Dort lernte sie den Beruf der Warenkundlerin. Knariks Stimme ändert sich, als sie über diesen Abschnitt ihres Lebens erzählt. Sogar ihre Augen, die so geschwächt sind, dass sie Licht und Schatten kaum unterscheiden können, strahlen plötzlich Glanz aus. Die Studienjahre waren wohl die glücklichsten für sie.
Die Familie lebte in guten und geordneten Verhältnissen, nur ein Umstand überschattete diese Harmonie: Lange Zeit hatte das Ehepaar keine Kinder. Doch das Wunder geschah nach sieben Jahren: 1966 wurde Knarik ihre erste Tochter geschenkt. Das Kind nannte sie Erasik. Der Name bedeutet Traum. So viele Jahre hatte sie von diesem süssen Baby geträumt. Während der Entbindung gab es Komplikationen. Die Ärzte rieten ihr, keine weiteren Kinder zu bekommen. Trotz der Warnungen brachte Knarik eine zweite Tochter zur Welt und nannte sie Nubar.
Knarik hatte immer Augenprobleme. Im Laufe der Jahre nahm ihre Sehkraft rapide ab, und sie musste ihre Arbeit aufgeben.
Erasik studierte im Pädagogischen Institut in der Stadt Vanadzor. Dort lernte sie ihren künftigen Mann Samvel kennen. Das Ehepaar bekam zwei Söhne: Edgar (geboren 1987) und Artjom (1988). Doch 1994 kam Samvel im Krieg um Berg-Karabach ums Leben. Nach dem Tode des geliebten Mannes änderte sich Erasiks Leben von Grund auf. Mit ihrem bescheidenen Gehalt als Schullehrerin hatte sie ohne Hilfe zwei Kinder zu versorgen. „Wenn ich auf die Vergangenheit zurückblicke, scheint es mir unglaublich, dass ich die Schwierigkeiten ganz alleine überwunden habe“, so Erasik.
Das verheerende Erdbeben im Jahr 1988 war nur der Anfang einer Wirtschaftskrise, danach folgten der Zusammenbruch der Sowjetunion und der bewaffnete Konflikt zwischen den Nachbarstaaten Armenien und Aserbaidschan.
Nach einem Schlaganfall war Knariks Mann acht Jahre lang bettlägerig. Knarik, obwohl fast erblindet, pflegte ihren Mann mit Hingabe bis zu seinen letzten Tagen. Das blieb nicht ohne Folgen: Knarik bekam eine Herz-Kreislauf-Krankheit. Als ihr Mann im Sommer 2008 starb, zog sie zu ihrer Tochter Erasik.
Erasiks Sohn Edgar ist verheiratet, hat ein eigenes Kind, findet aber keine Arbeit. Die Schwiegertochter studiert, für ihr Studium muss bezahlt werden. Der zweite Sohn möchte Programmierer werden, doch es mangelt an Geld, um eine qualifizierte Ausbildung bekommen zu können. Die kranke Knarik braucht ständig teure Medikamente. Sogar eine Zahnprothese kann sich die alte Frau nicht leisten. Sie kann darum nur weiche Nahrung zu sich nehmen.
Die Sorgen um ihre Töchter haben Knarik völlig erschöpft. Für Diaconia ist es wichtig, ihr mit dem Nötigsten zu helfen, damit die ganze Familie mit neuem Mut in die Zukunft schauen kann.
Projekt Nr. 1376
„Familienhilfe Knarik”

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Albanien
Eltern können ihrer asthmakranken Tochter die Behandlung nicht finanzieren und keine Medikamente kaufen
Krankes Kind in feuchter Wohnung
Schlimme Bedingungen in einer feuchten kleinen Wohnung müssen irgendwann zu Gesundheitsschäden führen. Kinder sind davon besonders betroffen. Das zeigt das Schicksal der kleinen Meme. Bereits im Alter von sechs Monaten erkrankte sie an Asthma.
Ihre Eltern, Zamira (32) und Faik (42), leben in einer Armensiedlung der albanischen Stadt Shkoder. Sie haben kaum Geld für Lebensmittel, geschweige denn für Medikamente, die die inzwischen fünfjährige Meme dringend benötigt. Mutter Zamira ist verzweifelt. Das wenige Geld muss auch für Memes zehnjährigen Bruder reichen, und ein drittes Kind ist unterwegs. Zamira ist im achten Monat schwanger. „Ich habe kein Geld, um meiner Tochter Asthma-Medikamente zu kaufen“, sagt sie traurig. Sie selbst ist Hausfrau und kümmert sich darum, dass die Wohnung trotz der Feuchtigkeit immer sauber ist. Dort gibt es fast keine Möbel, nur einige gebrauchte Schränke und ein Sofa, geschenkt von Verwandten. Vater Faik sucht zwar verzweifelt nach Arbeit, doch die meiste Zeit lebt die Familie ohne Einkommen. Manchmal verkauft Faik gebrauchte Kleidung, aber der Erlös ist nur sehr gering. In dem kleinen Lebensmittelladen in der Nähe ihrer Wohnung haben Faik und Zamira bereits Schulden gemacht, die sie kaum zurückzahlen können.
Nun kommt bei der kleinen Meme noch eine weitere Krankheit hinzu: Kein Arzt kann sagen, was es genau ist. Das Mädchen hat unter dem rechten Arm eine schmerzende Stelle, die manchmal anschwillt und juckt. Die Ärzte haben sie nun in ein Spezialkrankenhaus nach Tirana geschickt, doch der Familie fehlt das notwendige Geld für Reise und Behandlung. Wie sollen Zamira und Faik, denen es nicht einmal möglich ist, täglich Brot zu kaufen, einen solchen finanziellen Kraftakt stemmen? Wir bitten Sie herzlich um Ihre barmherzige Hilfe.
Projekt Nr. 1377
„Medizinische Hilfe Meme”

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Nepal
Enorme Preissteigerungen und politisches Chaos auf dem „Dach der Welt“
Rasende Inflation trifft Kinderheime hart
In Nepal hat bereits im Frühling das neue Schuljahr begonnen. Im christlichen Kinderheim „Schalom“ in der Stadt Pokhara freut sich Leiter Deependra über die schulischen Leistungen seiner Schützlinge. Drei Kinder, die von Diaconia unterstützt werden, sind problemlos in die sechste Klasse versetzt worden: Bishal, Sangita und Laxmi.
Der Beginn des Schuljahrs war geprägt von einer Auseinandersetzung um die Höhe der Schulgebühren. Die Vereinigung der Privatschulen wollte eine Erhöhung um 25 Prozent durchsetzen. Die Regierung forderte die Erziehungsberechtigten dazu auf, die höheren Sätze nicht zu zahlen. Dann musste die Regierung zurücktreten, und nun weiss niemand, wie es weitergeht.
Für grosse Probleme sorgt die rasende Inflation in dem kleinen Himalaya-Staat. Nach offiziellen Angaben liegt sie bei knapp 15 Prozent, doch tatsächlich ist sie noch weitaus höher. Kinderheim-Leiter Deependra sieht schwierige Zeiten auf sich zukommen: „Hohe Inflation bei uns im Land, eine Rezession bei unseren Unterstützern im Westen, immer schlechtere Wechselkurse für unsere Währung und dann auch noch höhere Schulgebühren. Die Ausgaben für unsere Schüler werden dieses Jahr steigen. Wir tun, was wir können, um die Kosten gering, aber unsere Standards zu halten.“
Deependra bittet um Gebet für die Kinder und das Land: „Wir leben immer noch inmitten eines politischen Chaos. Aber wir vertrauen nicht auf die Politiker, sondern auf den Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“
Bitte helfen Sie mit, dass die Kinder in den christlichen Heimen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen weiter gut versorgt werden können. Herzlichen Dank für Ihre treue Unterstützung!
Projekt Nr. 1378
„Nepalhilfe”







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