Report
Ausgabe 07, Juli 2013


Rumänien
„Ich möchte doch einfach nur ein bisschen dazu gehören“
Neunjähriger verlor ein Bein und einen Arm, jetzt passen seine alten Prothesen nicht mehr

Der neunjährige Valentin Fudulu wäre gerne so wie seine Freunde. Gern würde er mit ihnen Fussball spielen, herumklettern, Abenteuer erleben und toben. Aber Valentin hat bei einem Brand einen Arm und ein Bein verloren. Er ist auf Prothesen angewiesen – die ihm inzwischen zu klein geworden sind. Neue Prothesen kann sich die Familie aus eigener Kraft nicht leisten.

Als Valentin sieben Monate alt war, wurde er Opfer eines furchtbaren Brandes. Am Brandmorgen machten sich seine Eltern auf den Weg, um Arbeit zu suchen. Den kleinen Sohn liessen sie schweren Herzens allein zu Hause zurück. „Wir brauchten Arbeit und Geld, um zu überleben. Was hätten wir sonst tun sollen“, sagt die Mutter verzweifelt. „Es konnte doch keiner ahnen, dass so etwas passieren würde.“


Die Beinprothese ist viel zu klein: Valentin kann nur unter Schmerzen gehen.


Valentin ist schon wieder im Krankenhaus, weil sein Oberarm operiert werden musste.


Wie und warum das Feuer an diesem Tag ausbrach, weiss niemand, doch der kleine Valentin lag mit einer Körperhälfte im Feuer und wurde sehr schwer verletzt. „Die Ärzte waren geschockt, als wir unseren wimmernden Sohn ins Kinderkrankenhaus in Brasov brachten“, erinnert sich seine Mutter. Grossflächige Verbrennungen an der linken Körperhälfte gefährdeten das Leben des kleinen Kindes so sehr, dass den Ärzten nichts anderes übrig blieb, als dem siebenmonatigen Baby den linken Arm und das linke Bein zu amputieren.

Unzählige weitere Operationen und Krankenhausaufenthalte musste der kleine Junge in der Folgezeit über sich ergehen lassen. Neben den fehlenden Gliedmassen zeugen grosse Brandnarben von dem schrecklichen Ereignis, das Valentins Leben so grundlegend veränderte. Er musste lernen, mit ihnen umzugehen, genauso wie er lernen musste, die Prothesen zu beherrschen. „Ich bin froh, dass mir meine langen Haare ins Gesicht fallen und meine Narben wenigstens ein bisschen verdecken“, sagt er. „Dass ich nur einen Arm und ein Bein habe, ist schlechter zu verstecken.“ Viele Menschen, die ihn sehen, starren ihn an. Manchmal möchte er sich verkriechen. „Ich bin halt so“, sagt er.

Derzeit ist der tapfere Neunjährige wieder einmal im Krankenhaus. Sein Armstumpf ist dick bandagiert, denn die Ärzte mussten seinen Oberarmknochen kürzen, der aus der Haut und dem Stumpf herauszuwachsen drohte. Eine weitere Operation, ein weiterer Krankenhausaufenthalt und eine weitere Belastung. Doch Valentin trägt dies alles mit viel Mut und Zuversicht. Er ist wissbegierig, fröhlich und eifrig. Ein richtiger Sonnenschein — trotz allem.

Für Diaconia ist Valentin ein liebgewonnener Schützling. Seit seinem vierten Lebensjahr versorgt Diaconia den Jungen mit Sanitätsmaterial, Creme für seine Stümpfe und Essen. Denn der Neunjährige muss viel wegstecken und nach jeder Operation wieder zu Kräften kommen und aufgepäppelt werden. 2010 unterstützte Diaconia die Familie bei der Anschaffung einer Armprothese. Sie passte gut und ermöglichte dem Jungen das bisschen Normalität, das er sich so sehr wünscht. Doch Kinder wachsen nun einmal und deswegen passt dieser Armersatz inzwischen auch schon nicht mehr richtig. Von der Beinprothese ganz zu schweigen. Diese ist so klein, dass Valentin sie kaum noch nutzen kann. Laufen ist für ihn nur noch unter Schmerzen möglich. „Es geht nicht mehr“, sagt er und seine Ärzte wissen: Die zu kleinen Prothesen könnten Valentins Gesundheit und Entwicklung nachhaltig schädigen. Die Zeit drängt.

Doch zwei neue Prothesen sind teuer – die rumänische Krankenversicherung übernimmt nur ein Viertel der Gesamtkosten. Valentins Familie hat kein Geld für die Anschaffung der künstlichen Gliedmassen. Nur Diaconia kann und will helfen. „Ich möchte doch nur ein bisschen mehr so wie meine Freunde sein. Ich bin anders, das weiss ich, aber ich träume davon, wenigstens ein bisschen dazuzugehören.“, sagt Valentin. Bitte helfen Sie mit, dass der Traum dieses Jungen wahr wird..

Projekt Nr. 1892, "Prothesen für Vaelentin”

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Rumänien
Stefania kann nur ihre Liebe verschenken
29-Jährige ist halbseitig gelähmt und eine tolle Mutter, doch jetzt droht ihrer Familie die Obdachlosigkeit

Fröhlich toben Alexandru (4) und Eduard (3) durch den schäbigen Hinterhof. Auch wenn die Umgebung baufällig und der Raum, in denen die Brüder mit ihren Eltern leben, armselig ist, es ist ihr Zuhause, in dem sie sich dank der Liebe ihrer Eltern geborgen fühlen. Doch nun ist ihre Zukunft unsicher — sie werden ihr Zuhause verlieren und wissen nicht, wo sie mit ihren Eltern unterkommen können.

Die beiden aufgeweckten Jungen lieben ihre Mutter Stefania Dana über alles. Liebevoll schmiegt sich Eduard an ihr Bein und umarmt sie, bevor er lachend hinter seinem Bruder herläuft, um ihn zu fangen. Die Brüder sind daran gewöhnt, dass die 29-Jährige ein wenig anders ist als andere Mütter. Stefania ist halbseitig gelähmt, aber sie meistert ihr Leben und das ihrer Familie gut. Mit ihrer Behinderung hat sie sich arrangiert, schliesslich begleiten sie die Einschränkungen schon ihr Leben lang: Stefania kam als Frühgeborenes zur Welt und musste nach ihrer Geburt im Krankenhaus bleiben, bis sie genug Gewicht hatte, um entlassen zu werden. Doch während sie eigentlich im Spital hätte gesund und lebensfähig werden sollen, ereignete sich das Gegenteil: Stefania verliess das Krankenhaus mit einer Lähmung der rechten Körperhälfte. Man vermutet, dass eine Impfung der Grund für diese Behinderung ist. Doch die Behinderung ist irreversibel, sie musste lernen damit zu leben.

Stefania, Adi und die Kinder Eduard und Alexandru benötigen dringend eine neue Unterkunft.

Stefania hatte Glück: Sie konnte eine spezielle Schule besuchen und sogar eine schulische Qualifikation für einen Beruf erreichen. Aber die Arbeitgeber scheuen davor zurück, eine behinderte Frau zu beschäftigen — nur einmal konnte sie für eine kurze Zeit zeigen, was sie kann. Danach winkten alle Chefs ab und Stefania stand ohne Job da. Trotzdem ging es ihr so einigermassen, denn sie lebte bei ihrer Mutter und ihren Brüdern. Die sorgten für Essen und die Dinge des täglichen Lebens. Zu gern hätte Stefania ihren Beitrag zum Unterhalt der Familie beigetragen, aber das blieb ihr verwehrt.

Als sie sich im Alter von 20 Jahren in Adi verliebte, schien das Leben trotz Behinderung perfekt zu sein. Adi arbeitete auf dem Markt, und die beiden trafen sich jeden Tag. Aus scheuen Blicken wurde schliesslich Liebe. Der heute 31-Jährige stammt aus einer sehr armen Familie nahe Bukarest und ist Handlanger der Händler. Ein Job, den er immer noch hat, aber er ist ohne gültige Papiere beschäftigt, hat noch nicht einmal einen Personalausweis.

Deswegen hat er keine Rechte und ist auf das Wohlwollen seiner Auftraggeber angewiesen. Als Alleinverdiener ist seine Familie vollkommen von ihm abhängig. Und er ist abhängig von seinen Chefs. Eine schwierige Situation, doch die Familie lässt sich nicht unterkriegen.

Als Alexandru zur Welt kam, verliessen Adi und Stefania das Haus der Mutter, und das Leben wurde schlagartig unsicherer. Stefanias kleine Behindertenrente, das Mini-Kindergeld und das wenige Geld, das Adi auf dem Markt verdient, reichen kaum zum Leben. Die Familie wohnt derzeit im Hinterhof eines Hauses, in einem kleinen Raum neben einer winzigen Küche. Das Badezimmer teilen sich die vier mit der Familie des Hausbesitzers. Es ist klein, es ist eng und es ist auch schäbig, aber die beiden Jungen sind glücklich. Das liegt an ihren Eltern, die ihnen trotz der Widrigkeiten ein gutes und sicheres Zuhause voller Zuneigung und Wärme bieten. Stefania und Adi tun alles für ihre Kinder, denn sie lieben sie über alles.

Jetzt müssen die vier ausziehen, den kleinen Hinterhof verlassen, um irgendwo anders zu wohnen. Ein Container wäre eine Alternative. Dieser würde ein Dach über dem Kopf bieten und könnte den Jungen und seinen Eltern vielleicht auch wieder Heimat werden. „Wir wollen doch so gerne zur Ruhe kommen“, sagt Stefania. Gerne würde die fleissige Frau ihren Söhnen ein neues Nest bauen. Doch der Traum vom Container scheint unmöglich, denn die Miete für diese bescheidene Unterkunft würde fast das gesamte Einkommen der Familie auffressen.
Die Familie steht am Scheideweg und sie braucht jemanden, der ihr hilft. Bitte reichen Sie ihr eine Hand und unterstützen Sie ihre Zukunft. Damit Alexandru und Eduard in Ruhe und Geborgenheit aufwachsen und weiter lachen können.


Projekt Nr. 1893, "Ein Heim für Stefanias Familie"

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Armenien
Aharons Wohnung platzt aus allen Nähten
Evangelischer Pastor beherbergt zehn weitere Personen aus seiner Grossfamilie

Die Liebe zu Gott und sein tiefer Glaube liessen Aharon Ghasarian in Zeiten des Kommunismus Verfolgung und drei Jahre Haft und Verbannung überstehen. Jetzt führt er als Pastor der evangelischen Gemeinde in der Hauptstadt Jerewan ein friedliches Leben mit seiner grossen Familie: den 8 Kindern und 18 Enkelkindern. Doch nicht immer lief in seinem Leben alles so glatt.

Nach der Revolution 1917 begann in der Sowjetunion die Verfolgung der Kirche. Viele Klöster wurden geschlossen oder zerstört, Tausende Kirchendiener wurden verhaftet und in Arbeitslager deportiert. Jeglicher religiöser Unterricht sowie die christliche Literatur wurden verboten. 1921 wurde auch Armenien sowjetisiert. In den folgenden Jahrzenten litt die Kirche in dem ersten christlichen Land der Welt unter starken Repressionen.

Das ist nur ein Teil seiner grossen Familie — der evangelische Pastor Aharon Ghasarian muss elf Personen in drangvoller Enge unterbringen.

„Ich war 15 Jahre alt, als ein Freund von mir über Mesrop Maschtots und die Erfindung der armenischen Schrift erzählte. Gott sei ihm im Traum erschienen und habe ihm die armenischen Buchstaben gezeigt, sagte er. So sei das armenische Alphabet entstanden“, erzählte Aharon. In der Schule lernte Aharon mit ausgezeichneten Leistungen. Über die Schrifterfindung von Mesrop Maschtots hatte er gelesen, über den Traum aber gab es kein Wort in seinem Lehrbuch. Durch den Bericht des Freundes bekam diese Geschichte für Aharon einen neuen Sinn: Gott, die Geschichte und der Glaube liessen ihn nicht mehr los. Immer stärker fühlte er sich mit Christus verbunden. „Das war ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben“, sagt er.

Trotz der Verbote und Verfolgungen hielten viele Menschen in Armenien am Glauben fest. Sie waren von einer tiefen Sehnsucht nach Gottes Nähe geprägt. Sie trafen sich im Geheimen, um zu beten und die Bibel zu studieren. In den Buchläden durften keine Bibeln verkauft werden. Also lieh sich Aharon eine Bibel von einem Bekannten aus und verschlang sie regelrecht. Lange Zeit weigerte er sich, das Buch seinem Besitzer zurückzugeben.

Äusserlich ging sein Leben zunächst normal weiter: Schulabschluss, Studium am College für Pädagogik und ein Studentenjob in einer Werkstatt. Aharon hatte neun Geschwister. Das Einkommen seines Vaters reichte nicht aus, um sie alle zu versorgen. Nach dem Armeedienst heiratete Aharon 1973 und zog mit seiner Frau in eine Mietwohnung in Jerewan. Neben seinem Beruf predigte er das Evangelium. Etwa 1000 Gläubige besuchten seine geheimen Versammlungen. Nicht ohne Folgen: Er wurde verfolgt, 1985 verhaftet, und in die Stadt Wolgograd verbannt. Es wurde ihm verboten, das Evangelium zu verkündigen.

Drei Jahre blieb Aharon in Haft, dann brach die Sowjetunion zusammen und er kam frei. In Armenien öffneten sich viele Menschen für einen lebendigen christlichen Glauben und Aharon konnte ihnen endlich die gute Botschaft verkündigen. Aharon führt seine seelsorgerische Tätigkeit unermüdlich weiter.

Seine Familie ist gross: 8 Kinder und 18 Enkelkinder erfreuen ihn. Aber sie machen ihm auch Sorgen, denn inzwischen sind seine Kinder gross und haben ihre eigenen Familien gegründet. Der älteste Sohn Hrant hat sieben Kinder und wohnt in einem kleinen Haus, das seine Brüder und Verwandten gemeinsam errichtet haben. Der zweite Sohn Serob lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Wohnung eines Bekannten. Die anderen Familienmitglieder wohnen zusammen in der elterlichen Vierzimmerwohnung: Aharon mit seiner Frau, sein Sohn Ignat mit Frau und drei Kindern, Sohn Isahak, die Töchter Armine, Mariam und Marta. Die Wohnverhältnisse sind zu eng für elf Personen.

Doch für den Bau eines Hauses hat die Grossfamilie kein Geld. Aharons Söhne sind handwerklich begabt und könnten das Haus fertigstellen. Auch die jungen Leute der Gemeinde sind bereit, zu helfen. Doch es fehlt am nötigen Baumaterial. „Wir haben ein Stück Land, auf dem wir bauen könnten. Doch die Preise für das Material sind in den letzten Jahren stark gestiegen“, berichtet der Pastor besorgt. Aufgrund von Geldmangel muss der Hausbau immer wieder verschoben werden. Eine Besserung der finanziellen Situation ist derzeit nicht in Sicht — Aharon bekommt kein Geld für seinen Dienst. Jetzt hat er Diaconia gebeten, die Materialkosten zu übernehmen. Wir danken Ihnen sehr, wenn Sie durch die Unterstützung dieses Projekts dem evangelischen Pastor aus Armenien konkret helfen.


Projekt Nr. 1894, "Aharons Haus"

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Armenien
Riesige Zyste zerdrückt Angelinas rechte Gehirnhälfte
Nur eine neurochirurgische Operation könnte der Fünfjährigen noch helfen

Das Sorgenkind von Gohar Gasparian heisst Angelina. Das Leben des kleinen Mädchens mit dem schüchternen Lächeln und der Brille ist bedroht. In ihrem Kopf wächst unaufhörlich eine Zyste. Rettung kann nur ein neurochirurgischer Eingriff bringen.

„Angelina ist mein drittes Kind und kam im Sommer 2008 zur Welt. Bei der Geburt traten Komplikationen auf. Zwei Tage lang quälten mich unerträgliche Schmerzen, ich bat um einen Kaiserschnitt, doch der Arzt verweigerte ihn“, erinnert sich Gohar nach fünf Jahren. Die Haut des Neugeborenen war ganz gelb, aber der Arzt versicherte den Eltern, dass mit dem Kind alles in Ordnung sei.


Angelina trägt als Folge ihrer Erkrankung eine Brille und schielt.


Mutter Gohar macht sich Sorgen um Angelina. Auch ihr kleiner Bruder spürt, dass sie in Gefahr ist.


Einen Monat später wachte Angelina eines Tages mit einem ungewöhnlich lauten Schrei auf. Sie weinte ununterbrochen, wollte nicht trinken. Alle Versuche der Mutter, sie zu beruhigen, scheiterten. In der Ortsklinik – die Familie stammt aus dem Dorf Baghramian — zuckten die Mediziner verlegen mit den Schultern und empfahlen, das Kind in die Hauptstadt zu bringen.

In einer Kinderklinik in Jerewan wurden unzählige Untersuchungen bei Angelina durchgeführt. Per Ultraschall wurde unter der Hirnhaut des Kindes ein Bluterguss festgestellt. Das sei eine Folge der anstrengenden Geburt, behaupteten die Ärzte. Nach 35 Tagen Behandlung in der Klinik wurde das Kind entlassen. Angelina ging es gut. Sie nahm zu und entwickelte sich prächtig. Gohar war glücklich. Ihr Glück sollte jedoch nicht lange währen.

Nach einem Jahr wiederholten sich die Symptome. Der Schmerzensschrei des Kindes an einem stillen Abend traf Gohar mitten ins Herz. Doch das Schlimmste sollte noch kommen: Das hysterisch schreiende Kind wollte kein Krankenhaus aufnehmen. Erst als eine einflussreiche Person sich für Angelina einsetzte, durfte sie stationär aufgenommen werden.

Und dann die Diagnose: Bei dem Kind wurde eine wachsende Zyste im Gehirn entdeckt. Für die Familie brach eine Welt zusammen. Angelina musste sich langwierigen Therapien unterziehen, durch die sich die Zyste zurückbilden sollte. Das ganze Einkommen der kleinen Holzwerkstatt der Familie wurde für die ärztliche Betreuung von Angelina ausgegeben. Doch die Therapien halfen nichts. Der Zustand des Kindes verschlechterte sich von Tag zu Tag.

Angelina fing an zu schielen, epileptische Anfälle und starke Kopfschmerzen wurden häufiger. Die Pläne des Vaters Aram, das Kind im Ausland behandeln zu lassen, platzten, die Werkstatt ging pleite. Zu dieser Zeit wurde das vierte Kind der Familie geboren. Aram fürchtete, seine Familie nicht mehr versorgen zu können.

Angelina ist inzwischen fünf Jahre alt, die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie im Krankenhaus. Und ihre Prognose ist alles andere als rosig. Angelina könnte für immer gelähmt bleiben. Die Zyste ist momentan schon so gross, dass sie die rechte Gehirnhälfte des Kindes einklemmt. Angelina braucht dringend einen neurochirurgischen Eingriff, doch solche Operationen sind in Armenien nicht möglich. Eine Klinik in Europa hat sich bereit erklärt, Angelina zu operieren. Reise, Krankenhausaufenthalt und Operation kosten zusammen 42 000 Franken (35 000 Euro). So viel Geld kann die Familie nicht bezahlen.

Die Eltern geben nicht auf und unternehmen alles Mögliche, um Angelina zu retten. Sie haben an jede Tür geklopft und um Hilfe gebeten. So haben sie schon 4 800 Franken (4 000 Euro) gesammelt. Doch das ist noch zu wenig. Diaconia möchte dem kleinen Mädchen helfen. Angelina und ihre Familie sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir bitten Sie herzlich um Unterstützung.


Projekt Nr. 1895, "Gesundheit für Angelina"

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Armenien
Verwahrlost, marode und brandgefährlich
Oksanna und ihre Familie träumen von einer normalen Wohnung

Familie Barseghian ist keine Unbekannte für die Leser des Diaconia-Reports. Von Tochter Oksanna, deren Wollkleid am Elektroherd Feuer fing, haben wir bereits in unserer Januar-Ausgabe berichtet. Doch Oksannas Verletzungen sind nicht das Einzige, das diese Familie belastet: Ihre Wohnverhältnisse sind katastrophal.

Die Diaconia-Mitarbeiter sind ja vieles gewohnt, aber als sie die Familie Barseghian das erste Mal besuchten, waren sie zutiefst erschüttert: Die Lebensbedingungen von Mutter Alward und ihren Töchtern Oksanna und Angela sind menschenunwürdig. Die ganze Familie hat mit chronischem Husten zu kämpfen. Der Grund liegt auf der Hand: In der städtischen Einzimmerwohnung ist es so kalt, dass der Atem kleine Wolken bildet. Die Kinder tragen mehrere Kleiderlagen übereinander, um nicht zu erfrieren.

Die Wohnsituation für Mutter Alward und ihre Töchter Oksanna und Angela ist sehr gefährlich.

Die gesamte Wohnung ist marode und verwahrlost.


Die Wohnung befindet sich im obersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Wenn es regnet, dringt das Wasser durch die Decke und läuft die kahlen Wände entlang nach unten. Ständige Feuchtigkeit hat Schäden an den Zimmerdecken sowie Wasserflecken und Risse an den Wänden verursacht. Die Elektrik muss erneuert werden, denn die offen verlaufenden Kabel sind eine Gefahr für die Kinder. Die Küche ist im desolaten Zustand, ganz zu schweigen von Bad und Toilette. Keine Wanne und marode Sanitäranlagen. Der Familie fehlt es ausserdem an den nötigen Möbeln. Die Wohnung, die seit 15 Jahren weder renoviert noch gestrichen wurde, macht einen verwahrlosten Eindruck.

Oksanna und Angela sind Patenkinder von Diaconia. Deshalb wurden damals, nach Oksannas Unfall, die Bluttransfusionen aus dem Nothilfefonds bezahlt. Dann konnten wir dank den eingegangenen Spenden auch die speziellen Medikamente und Cremes für die Hautregeneration bezahlen. Oksanna fühlt sich momentan gut, doch die Verbrennungsnarben lassen sie den Arm nicht richtig strecken oder heben. Sie braucht eine kostspielige plastische Operation, die sich ihre Familie nicht leisten kann.

Die Familie lebt von Sozialhilfe – eine sehr geringe staatliche Unterstützung. Damit bezahlt Alward in der Regel die Gebühren für Strom, Gas und Wasser. Für Nahrung bleibt meistens kein Geld übrig. Die Lebensmittelpakete von Diaconia retten die Familie vor Hunger. Alward versucht die Lebensmittel ganz sparsam zu gebrauchen, damit sie bis zum Monatsende reichen. Sonderausgaben sind im knapp bemessenen Budget der Familie nicht vorgesehen.
Unter der extremen Armut leiden besonders die beiden Mädchen. Materielle Not beeinträchtigt ihr Selbstwertgefühl. Zu klein ist für sie die Chance, im Erwachsenenalter der Armut zu entkommen.

„Ich will arbeiten, aber die Arbeit ist rar in unserer Stadt“, berichtet Alward. Die zweifache Mutter hat ein schweres Leben hinter sich. 2003 heiratete sie Boris, der aus ihrem Heimatdorf Wahan stammte. 2004 kam ihre erste Tochter Oksanna zur Welt. Endlich konnte Alward ihr so ersehntes Baby in den Armen halten. Ihr Glück war riesengross. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Angela ging die Ehe in die Brüche. Boris trank und kümmerte sich nicht um seine Familie.

Trotz der vielen Schwierigkeiten ist Alward Gott von Herzen dankbar für ihre Töchter. Wenn Alward sie umarmt, vergisst sie ihren grauen Alltag und alle Probleme.

Oksanna und Angela haben nur einen Wunsch — endlich ein renoviertes Zimmer mit schönen Farben an den Wänden und eine sanierte saubere Toilette zu bekommen. Sie glauben an Wunder. Wie durch ein Wunder überlebten sie den Brand zu Hause. Die Hilfsbereitschaft, mit der ganz fremde Leute aus Europa sie Tausende von Kilometern entfernt unterstützt haben, halten die Schwestern auch für ein Wunder.

Diaconia möchte mit Ihrer Hilfe dafür sorgen, dass Oksanna bald operiert wird. Ausserdem ist eine komplette Sanierung der Wohnung dringend erforderlich. Zwei süsse Mädchen warten wieder auf das Wunder. Ihre Spende ist ein kleines Licht der Hoffnung für diese arme Familie. Herzlichen Dank!


Projekt Nr. 1896, "Operation und Wohnung für Oksanna"

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BLICKPUNKT


Armenien
Handarbeits-Kurs — Eine Chance für Arpine

Lachen hallt durch den Korridor. Einige Frauen verlassen, fröhlich miteinander redend, einen Raum, in dem bis vor einigen Minuten der Handarbeits-Kurs unter der Leitung von Anush Nalbandy stattfand. Wir betreten den Raum und treffen dort Arpine und einige weitere Kursteilnehmerinnen. Auch sie unterhalten sich lebhaft. Natürlich geht es um das eben Erlernte und wozu sie es anwenden werden. Alle Augen strahlen.

Arpine leidet seit ihrer frühesten Kindheit unter Kinderlähmung und sitzt im Rollstuhl. Sie lebt mit ihren beiden Brüdern und ihren vier Schwestern seit dem Jahr 2007 im „Dorf der Hoffnung“. Seit dem Tod der Eltern, ihr Vater starb 1999, ihre Mutter 2005, sind die Geschwister auf sich alleine gestellt. Noch vor einem Jahr hätte Arpine es kaum für möglich gehalten, eine Schulung in einem Handarbeits-Kurs im Berufsausbildungszentrum zu besuchen. Zu vieles sprach dagegen. Nun aber ist sie stolze Kursteilnehmerin und mit Begeisterung dabei. Neben den Fähigkeiten, die sie hier erwirbt, erlebt Arpine zum ersten Mal Annahme und echte Freundschaft trotz ihrer Behinderung. Niemand stört sich daran, dass sie nicht laufen kann.

Schon zu Beginn des Kurses stellte sich heraus, dass mit Arpines Augen etwas nicht in Ordnung ist. Ihre Lehrerinnen Margarita Abrahamyan (Russischkurs) und Anush Nalbandy sprachen mit Diaconia und kümmerten sich darum, dass Arpine von einem Augenarzt untersucht wurde. Schon bald bekam sie eine Brille verschrieben und kann nun ohne Kopfweh und mit voller Sehkraft lernen und Handarbeiten anfertigen. Für die Kosten kam Diaconia auf.

Arpine ist sehr begabt. Es ist kaum zu fassen, welch erstaunlich grosse Kreativität, Ausdauer, Geduld und Energie in diesem kleinen Körper stecken. Ihre Arbeiten, vor allem die Makramee-Arbeiten, geraten ihr ausgesprochen gut. Und dann, wenn vielen die Geduld ausgeht, bleibt Arpine ruhig und arbeitet konzentriert weiter. Es wird schon gut werden! 

Als wir Arpine fragen, was sich für sie durch den Kurs geändert habe, antwortet sie: „Alles! Ich darf hier wunderschöne Arbeiten anfertigen und so vieles lernen. Ich bekomme die Möglichkeit, später meinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, ich habe Freunde gefunden und nehme am Leben teil. Es ist wunderbar zu erleben, dass es Menschen gibt, die sich um mich kümmern und denen ich nicht egal bin.“ Arpines Augen strahlen uns fröhlich an, sie lächelt und verlässt mit ihren neuen Freunden den Raum. Sie kann es kaum erwarten, ihren Geschwistern zu zeigen, was sie Neues gelernt hat. Arpine kann nun hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
Eine gute berufliche Ausbildung ist speziell in schweren Zeiten ein Muss, um nicht arbeitslos zu werden.
Bitte tragen Sie dazu bei, dass einige der vielen jungen arbeitslosen Menschen in diesem von Hoffnungslosigkeit geprägten Land wieder Hoffnung schöpfen. Danke, dass Sie diesen Menschen eine solide Berufsausbildung ermöglichen.

Arpine sitzt nicht nur im Rollstuhl, sie brauchte auch dringend eine Brille.

Arpine ist stolz auf die wunderschönen Sachen, die sie im Handarbeitskurs fertigt.

Mit den hochwertigen Handarbeiten können die Frauen ihren Lebensunterhalt verdienen.

Mit Geschick und Geduld fertigen die Frauen ihre Handarbeiten.


Projekt Nr. 1897, "Berufsausbildungszentrum"

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Albanien
Die Kinder leiden besonders unter der Hausruine
Ein Umzug sollte alles besser machen — Familie Geshtenja kämpft ums Überleben und ihre Gesundheit

Shpresa Geshtenja ist verzweifelt: Wieder einmal regnet es durch das Dach ins Haus. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als für die Nacht eine Plastikfolie über die Wiege ihres Jüngsten zu ziehen, um ihn vor dem Wasser zu schützen. Die Familie Geshtenja lebt in einer baufälligen Ruine, die Sicherheit und Gesundheit der Familienmitglieder gefährdet. Sie brauchen dringend Hilfe.

Eigentlich sollte mit dem Wegzug der siebenköpfigen Familie aus der unwirtlichen und wilden Bergregion im Norden Albaniens in die Stadt Shkoder alles besser werden. Vor allem für die Kinder, die zur Schule gehen und bessere Startmöglichkeiten als ihre Eltern haben sollten. Aber ihr Leben ist nun geprägt von ihrem kaputten Haus, Armut und einem Stück Hoffnungslosigkeit. Die älteste Tochter Eva (12) nässt seit rund einem Jahr nachts das Bett. Und auch die anderen Familienmitglieder leiden unter den Lebensbedingungen und ihren gesundheitlichen Folgen.

Die Hausruine, in der sie leben, ist für die gesamte Familie Geshtenja eine grosse Belastung.

Das Haus liegt in einem illegalen Baugebiet nahe einer Eisenbahnlinie und den Ufern des Flusses Kiri. Es gleicht einer Bauruine. Unverputzte Steine, aus dem Betondach ragen die Stahlträger. Vermutlich war eine zweite Etage geplant. Und so ist das „Dach“, das wahrscheinlich nur eine Fussbodenplatte ist, eben auch nicht dicht. In dem Haus gibt es weder Wasser noch eine Toilette. Die Familie hat sich eine Art Toiletten-Provisorium ausserhalb des Hauses geschaffen, geschützt nur mit ein paar alten Decken. Hygienische Wohnverhältnisse sehen anders aus.

Der Korridor und die anderen Räume des Hauses, sind bis auf einen nicht benutzbar. In diesem einen Raum spielt sich das gesamte Leben der Familie ab. Und doch ist er fast unmöbliert. Eine kleine Elektroheizung schafft es nur sehr schlecht, den Raum im Winter zu heizen. Überall an den Wänden verlaufen offene Elektrokabel, die vor allem die Kinder gefährden. Im Haus herrscht eine extreme Luftfeuchtigkeit. „Meine Kinder wollen oft nicht ins Bett, weil die Decken so feucht sind“, erzählt Mutter Shpresa. Geschlafen wird auf Decken auf dem Fussboden. Der einjährige Kevin liegt in seiner Wiege, die aber eigentlich schon zu klein für ihn ist.

Vater Noshi versuchte lange Zeit, die Familie mit Schuhreparaturen über Wasser zu halten. Doch inzwischen sind seine Augen so schlecht geworden, dass er diese filigrane Arbeit nicht mehr ausführen kann. Geld für einen Besuch beim Augenarzt oder gar für eine Brille hat die Familie nicht. Überhaupt war der 38-Jährige noch nie bei einem Arzt. Um seine Familie wenigstens einigermassen versorgen zu können, sammelt Noshi jetzt Buntmetall, wie zum Beispiel alte Getränkedosen, und verkauft sie für wenig Geld.

Shpresa hat als Mutter von fünf Kindern natürlich ohnehin schon viel zu tun. Die Kinder gehen, und das ist den Eltern auch wichtig, zur Schule. Die ist zwar weit entfernt, aber die Schulbildung ist allen wichtig. Durch ihre Schwangerschaften war die 37-Jährige oft nicht in der Lage, ihren Mann beim Familienunterhalt zu unterstützen. Auch sie kann Schuhe reparieren oder sogar nähen. „Ich werde bald wieder anfangen, wir brauchen das Geld so dringend“, sagt sie.

Ihr grösster Wunsch wäre es, dass sich ihre Wohnsituation entscheidend verändern würde. Denn das Haus bietet nicht nur einen schlechten Schutz vor Regen und Kälte, es ist auch unsicher für Leib und Leben der Familie. Denn die Eingangstür ist völlig kaputt. „Hier kann doch jederzeit jemand hinein, das ist schrecklich“, sagt Shpresa. Reparaturen sind dringend nötig, vor allem auch, damit die Kinder unter besseren Bedingungen heranwachsen können. Eine Renovierung bzw. Fertigstellung hätte positive Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit aller. Sie können helfen, die Wohnsituation der Familie Geshtenja zu verändern und den Kindern eine Zukunft zu geben. Mit Ihren Gaben tun Sie Gutes. Vielen Dank dafür.


Projekt Nr. 1898, "Renovierung Haus Geshtenja"

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Rumänien
Endlich einmal satt essen, spielen und Geschichten hören
Diaconia-Sommercamps bieten eine Auszeit für die Kinder in den rumänischen Slums

Für diese Kinder ist der Sommer nicht nur mit Sonnenstrahlen und schulfreier Zeit verbunden. Für sie ist der Sommer Kinderlagerzeit und damit eine sorglose und anregende Auszeit, in denen sie geistig und materiell keinen Mangel leiden müssen. Die Sommerlager können wir mithilfe unserer Förderer veranstalten.

„Ich will gut lernen in der Schule, damit ich im Sommer ins Kinderlager gehen kann. Das Kinderlager ist das Schönste am ganzen Jahr. Dort haben wir viel Spass und können so viel essen wie wir wollen“, sagt Kati Suko, die im vergangen Jahr im Diaconia-Sommerlager endlich einfach nur mal Kind sein durfte. Jedes Jahr organisiert Diaconia in Rumänien diverse Lager für Kinder aus benachteiligten Familien. Das sind dann Sommertage wie ein Stück Himmel auf Erden. Für ein paar Tage können die Teilnehmer ihrem tristen Alltag von Gewalt, Hunger und Armut entfliehen. In den Diaconia Kinderlagern bekommen sie eine Vorstellung von einem anderen Leben.

Jungen und Mädchen können im Feriencamp so richtig Kind sein.

Die Kinder bekommen auch handwerkliche Anleitung.

Endlich einmal satt essen — das gefällt den Kindern besonders.

Im Camp gibt es tolle Freizeitangebote für die Kinder.

Die Leiter nehmen sich viel Zeit für die Kinder, veranstalten Spiele und erzählen Geschichten aus der Bibel. „Mir hat es gefallen, dass wir über Gott sprechen konnten. Wir haben auch einen christlichen Film angeschaut, damit wir Gott besser verstehen können“, erzählt Andrei Vasilita. Und auch die Sommerlager-Mitarbeiter freuen sich über die Zeit mit den Kindern: „Immer wieder kommt es zu sehr interessanten Begegnungen, wenn Kinder in einem solchen Lager anfangen, von ihren Sorgen und Ängsten zu erzählen. Für etliche Kinder ist das Kinderlager der erste Urlaub überhaupt“, erzählt ein Diaconia-Mitarbeiter und ergänzt: „Die Sommerlager nehmen einen wichtigen Platz in unserer Hilfe und Förderung für die Kinder aus den Slums ein.“

So bunt die Kinderschar, so bunt sind auch die Aktivitäten, die im Sommerlager die Kinder zum Lachen bringen. „Was mir am Lager am meisten gefällt ist, dass wir im Bach fischen und im Wasser spielen können. Ionel hat uns gelehrt, wie man im kalten Wasser stehen kann und wie wir eine Falle für die Fische bauen können“, erzählt Sebastian Sova mit glänzenden Augen. Auch Florin Bela hat es besonders das Wasser angetan: „Am meisten gefallen mir die Spiele mit dem Wasser, noch nie in meinem Leben hatte ich eine solch gute Zeit. Wir haben zusammen einen Fluss überquert. Andrei hat mir geholfen rüberzukommen, und er ist reingefallen.“

Es ist diese Unbeschwertheit, die die Kinder aufleben lässt. Hier können sie für ihr schweres Leben auftanken und kräftiger werden. Sie werden gefördert und für ihre Leistungen anerkannt. Wie Gabita Aioae, die mit ihrer Gruppe einen Preis gewann. „Weil wir in unserem Zimmer immer am schönsten aufgeräumt haben“, ist sie noch heute stolz.

Iza Suko feierte im Lager Geburtstag: „Die anderen haben mir eine grosse Torte geschenkt. Wir haben viel gelacht. Mir hat es besonders gefallen, dass wir gut essen konnten. Die Köchin hat sehr gut gekocht.“ Das Essen spielt natürlich eine zentrale Rolle, denn die Kinder müssen sich zu Hause oft mit ganz wenig zufrieden geben, manchmal gehen sie auch hungrig ins Bett. Deswegen erzählt diese Teilnehmerin: „Es war schön, im Wald ein Feuer zu machen, und eine Suppe zu kochen. Wir konnten essen bis wir satt waren.“ Für diese Kinder ist dies alles nicht selbstverständlich.

Bitte helfen sie einem oder mehreren Kindern, ein Kinderlager zu besuchen! Mit 120 Franken (100 Euro) schenken sie einem Kind eine Ferienwoche, welche das Leben dieses Kindes nachhaltig verändern und prägen wird. Schon im Voraus ganz, ganz herzlichen Dank!


Projekt Nr. 1899, "Sommercamp Rumänien"

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