Report
Ausgabe 08, August 2012


Rumänien
Tuta hat schon drei plastische Operationen hinter sich — Spezielle Brandsalbe ist unverzichtbar
Achtjähriges Mädchen mit schwersten Verbrennungen möchte wieder gehen können

Tuta ist acht Jahre alt und leidet still. Sie hat schwerste Verbrennungen an beiden Beinen erlitten, aber sie beklagt sich nicht. Aber das einst fröhliche Kind lacht auch nicht mehr. Es hat Schmerzen und kann nicht mehr gehen, weil den Eltern das Geld für die dringend nötige Therapie fehlt.

Als der tragische Unfall geschieht, ist Tuta mit zwei ihrer sechs Geschwister alleine zu Hause. Ihre Eltern sind in Brasov unterwegs, um dort Arbeit zu suchen. Die Kinder spielen im Garten in der Nähe eines Ofens. Viele Leute in Rumänien haben einen solchen Ofen im Garten, auf dem sie in der warmen Jahreszeit kochen. Tuta hat Hosen aus Polyester an. Plötzlich springt ein Funke vom Ofen auf ihre Hose über, die sofort Feuer fängt. Tuta ist vor Entsetzen wie gelähmt. Ihre Haut verbrennt. Sie bleibt einfach stehen. Ihre entsetzten Geschwister holen Hilfe bei einer Tante. Sie leistet dem schwerverletzten Kind erste Hilfe und ruft eine Ambulanz. Diese trifft dann eineinhalb Stunden später ein, das abgelegene Dorf ist 85 Kilometer von Brasov entfernt. Tuta wird dorthin ins Spital gebracht.

Drei Monate bleibt Tuta in der Klinik. Sie muss drei qualvolle Operationen über sich ergehen lassen. Die Ärzte nehmen Haut von Tutas Armen und verpflanzten sie auf die verbrannten Beine. Dennoch kann sie ihre Beine nicht richtig bewegen und deshalb auch nicht gehen.

Nach Aussage der Ärzte benötigt Tuta eine spezielle Creme, damit die Haut sich erholen kann. Doch die Salbe ist sehr teuer, eine Tube kostet rund 100 Franken (80 Euro). Der Arzt sagt, sie werde viele Tuben davon benötigen, denn ihre Haut ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Weder das Spital noch der rumänische Staat bezahlen diese Medikamente. Doch Tutas Familie hat kein Geld. Sie hat ein monatliches Einkommen von gerade einmal 72 Franken (58 Euro) – das reicht nicht für acht Personen. Tutas Eltern haben keine geregelte Arbeit, nur Gelegenheitsjobs. Und auch die sind rar in den ländlichen Gegenden Rumäniens. Ihre einzige Hoffnung ist nun die Unterstützung durch die Freunde von Diaconia.

Tuta trägt keine Schuld an dem schrecklichen Unfall. Sie hat ein Recht auf ein Leben ohne Schmerzen und ohne vermeidbare Dauerschäden. Aber das Leiden dieser Achtjährigen kann nur gelindert werden, wenn Sie durch Ihre Gebete und Gaben mithelfen. Tuta hofft auf Ihr Erbarmen!

Projekt Nr. 1626, "Nothilfe Tuta"
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Rumänien
Kein Strom, kein Wasser, keine Heizung — Leben unter menschenunwürdigen Umständen
Gläubige Grossmutter sorgt für fünf Enkelkinder

Sie wohnen in einer heruntergekommenen Gegend, haben kaum Geld fürs tägliche Leben. Sie leben am Existenzminimum. Grossmutter Sibila muss sich alleine um ihre fünf Enkelkinder kümmern. Sie ist eine gläubige Christin, die in ihrem Leben schon viel durchmachen musste.


Sibila ist 49 Jahre alt. Ihre Tochter starb an einer Hirnhautentzündung. Sie hinterliess eine sechs Monate alte Tochter, Larisa, die heute neun Jahre alt ist. Sibilas Sohn Iosif Nicolae sitzt wegen Diebstahls im Gefängnis. Seine vier Kinder Iosif, Ionut, Raul und Estera leben ebenfalls bei der Grossmutter. Sibila hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ihre Enkel einmal ein besseres Leben haben werden. Sie kämpft dafür. Doch in der Umgebung, in der sie wohnen, ist das nicht einfach. Alles ist marode, dreckig und verkommen. Die Menschen in der ganzen Gegend haben keine Arbeit, ihnen bleibt kaum etwas anderes übrig als zu stehlen. Keine guten Vorbilder für die Kinder.

Drei der fünf Enkel sind leicht behindert. Doch sie gehen alle in die Schule und liefern sogar gute Noten ab. Sibila bringt ihnen bei, dass eine gute Bildung der Schlüssel zum Erfolg ist.

Der kleine Iosif hatte vor vier Jahren einen tragischen Unfall. Er reparierte sein Fahrrad, als ein Draht sich löste und ihm mit Wucht ins Auge sprang. Da es an einem Wochenende passierte, ging Iosif nicht gleich zum Arzt, sondern wartete damit bis Montag. Doch sein Auge war da schon dauerhaft geschädigt. Seitdem kann Iosif nur noch auf einem Auge sehen. In der Schule hänseln ihn die anderen Kinder als „Blindauge“.

Die Grossmutter lebt in einem kleinen alten Haus, ohne Elektrizität, ohne fliessendes Wasser, ohne Heizung. Sibila leidet darunter, es macht ihr sehr zu schaffen, Vater und Mutter in einem zu sein. Es bricht ihr fast das Herz, zu sehen, wie ihre Enkelkinder leiden. Sie kann ihnen nichts bieten. Ihr einziges Einkommen ist das Kindergeld und eine Invalidenrente für die Kinder mit Behinderungen, gerade einmal 120 Franken (98 Euro) im Monat. Deshalb hat sich Sibila an Diaconia gewandt. Sie braucht Strom im Haus, einen Ofen zum Kochen und Kleidung für die Kinder. Mit Tränen in den Augen bat Sibila die Diaconia-Mitarbeiter in Brasov, etwas für die Kinder zu tun, damit sie ein besseres Leben haben. Mit Ihren Gaben können Sie dazu beitragen. Sibila und ihre Enkel bitten Sie herzlich darum.


Projekt Nr. 1627, "Fünf Enkelkinder in Not"
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Rumänien
Constantin kam zu früh zur Welt — Eltern können das benötigte Milchpulver nicht bezahlen
Spezialnahrung für einen zarten Säugling

Der kleine Constantin kam viel zu früh auf die Welt. Bei seiner Geburt wog er gerade einmal 2000 Gramm. Seine Mutter Liliana kann ihm keine Milch geben. Um nicht zu verhungern, braucht der Junge ein spezielles Milchpulver. Doch dieses ist für seine armen Eltern zu teuer.

Ioan (56) und Liliana (42) sind seit acht Jahren verheiratet. Sie leben in einer winzigen Wohnung, die nur aus einem Zimmer mit Küche besteht. Sie haben keinen Strom, kein fliessendes Wasser und keine Heizung. Dafür zahlen sie jeden Monat 60 Franken (48 Euro) Miete. Sie können sich keine andere Wohnung leisten.

Ioan ist arbeitslos. Zwanzig Jahre war er als Schweisser bei einer Firma tätig. Doch das Unternehmen ging bankrott und musste alle Mitarbeiter entlassen. Momentan arbeitet Ioan nur gelegentlich. Er nimmt jeden Job an, den er bekommt. Er erhält dann 10 Franken (8 Euro) am Tag. Das ist nicht viel, es reicht kaum, um das Nötigste zu kaufen. Doch dem Ehepaar bleibt keine andere Wahl. Es ist für den rumänischen Arbeitsmarkt zu alt und bekommt keine gut bezahlten Stellen.

Lilianas späte Schwangerschaft kam denkbar unpassend. Sie wusste, dass sie dem Kind nie etwas würde bieten können. Doch Liliana brachte es nicht übers Herz. In ihr wuchs ein kleines Lebewesen heran. Sie behielt das Baby.

Constantin ist heute der ganze Stolz der Eltern, sie lieben ihn über alles. Doch Liliana kann ihn nicht stillen, deshalb benötigt er Milchpulver. Doch das ist für Ioan und Liliana zu teuer. Deshalb baten sie Diaconia um Hilfe. Die beiden wissen nicht mehr weiter. Constantin ist zwar gesund, aber er benötigt dringend das Milchpulver, um sich auch weiterhin gut entwickeln zu können. Bitte helfen Sie dem kleinen Constantin. Ihr Einsatz ist unentbehrlich!

Projekt Nr. 1628, "Milch für Constantin"
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Armenien
Ein kräftiger Mann ist ans Bett gefesselt — Unregelmässige Herzschläge bedrohen sein Leben
Ein Herzschrittmacher kann Samwels Leben retten

Mal schlägt sein Herz wie wild, dann fürchtet Samwel Basasian, dass es gleich stehen bleibt. Samwel ist ein grosser, kräftiger Mann. Aber oft wird ihm schwindlig oder er fällt plötzlich in Ohnmacht. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat er wegen seiner Herzprobleme mehr Zeit im Krankenhaus als zu Hause verbracht. Nun raten ihm die Ärzte dringend zu einem Herzschrittmacher, ansonsten sei sein Leben in akuter Gefahr.

Die Ärzte hatten lange gerätselt, was Samwels Leiden verursacht. Epilepsie konnte ausgeschlossen werden, ebenso Erschöpfung. Mitte 2010 kam dann die Diagnose: Arrhythmie – eine Unregelmässigkeit im normalen Herzrhythmus. Unbehandelt ist das lebensbedrohend: Das Herz droht irgendwann ganz stehen zu bleiben. Samwel begann mit kostspieligen Therapien. Es gab Wochen, in denen er scheinbar genesen war. Doch diese Zeit endete abrupt: Sein Herz begann wie wild zu schlagen. Besonders in der Nacht schreckte ihn allzu oft ein rasender Herzschlag auf. Samwel hatte Angst um sein Leben.

Deshalb empfahl ihm sein Herzchirurg eine Operation. Nur das Einsetzen eines Herzschrittmachers könne die lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen regulieren und so Samwels Leben retten. Samwel würde ohne Bedenken dem Vorschlag des Arztes zustimmen, doch das Gerät und die Operation kosten 9.270 Franken (rund 7.660 Euro). Unerschwinglich für Samwels Familie. Seitdem er erkrankt ist, hat die Familie alle ihre Ersparnisse aufgebraucht und alle wertvollen Sachen des Haushalts verkauft. Vor einigen Monaten hatte die Familie noch fünf Kühe, fünf Schweine und ein Kalb. Nun ist der Stall leer. Doch auch der Verkauf der Tiere reicht nicht für die notwendige Operation.

Samwels Frau kann nicht mehr arbeiten, da sie nun ihren Mann pflegen muss. Sie leben von der kleinen Rente der Grossmutter und einer winzigen staatlichen Beihilfe. Freunde, Bekannte und Verwandte haben für Samwel Geld gesammelt. Doch auch diese Summe ist zu gering, als dass sie sein Leben retten könnte. Der Eingriff muss dringend durchgeführt werden, unterstreicht Samwels Arzt.

Mit Ihrer grosszügigen Unterstützung kann Samwel der ersehnte Herzschrittmacher eingesetzt werden. Bitte helfen Sie und schliessen Sie Samwel auch in Ihre Gebete ein! Gott wird Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!


Projekt Nr. 1629, "Herzschrittmacher Samwel"
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Armenien
Krise um Berg-Karabach spitzt sich zu

Armeniens islamisch geprägter Nachbarstaat Aserbaidschan droht offen damit, das von Armeniern bewohnte Gebiet Berg-Karabach militärisch zu erobern. Aserbaidschan hat grosse Öl- und Gasvorkommen. Zuletzt wurde kräftig in die Rüstung investiert: Medienberichten zufolge gab Aserbaidschan mehr Geld für Waffen aus, als der gesamte armenische Staatshaushalt umfasst. Militärisch ist Aserbaidschan mittlerweile Armenien weit überlegen.

Trotz eines 1994 vereinbarten Waffenstillstands kommt es an der Demarkationslinie zwischen Aserbaidschan und Berg-Karabach immer wieder zu Gefechten mit Toten und Verletzten. Armenien hatte das Land Anfang der 1990er Jahre erobert. Berg-Karabach war damals mehrheitlich von Armeniern bewohnt, die sich über die brutale Unterdrückung durch den neu entstandenen Staat Aserbaidschan beklagten. Der Streit eskalierte zum blutigen Krieg mit rund 30.000 Toten.

Nach mehr als 16 Jahren zäher Verhandlungen um die umstrittene Kaukasusregion dringt Aserbaidschan jetzt immer stärker auf eine Rückgabe seiner Gebiete. Man sei verärgert, dass der Westen Armenien unterstütze, hiess es in der Hauptstadt Baku. Aserbaidschan sei nach Völkerrecht legitimiert, die „besetzten Gebiete“ zu „befreien“. Nahezu alle Bewohner von Berg-Karabach sehen ihre Zukunft jedoch nicht in Aserbaidschan, sondern in einer Anlehnung an das christliche Armenien. Russland ist als Vermittler eingeschaltet und drängt auf eine friedliche Lösung. Ein Gipfeltreffen mit den Präsidenten Armeniens, Aserbaidschans und Russlands blieb jedoch ohne Ergebnis.

Russland ist nun in einer Zwickmühle: Einerseits ist man Schutzmacht Armeniens gegen die Türkei, die Aserbaidschan unterstützt. Andererseits hat Moskau grosses Interesse an Öl und Gas aus Aserbaidschan. Einmal mehr zeigt sich die Kaukasus-Region als politisches Pulverfass – und Aserbaidschan scheint nun willens, die Zündschnur.




Armenien
Lusine Habetian lebt am Existenzminimum — Trotz Krankheit immer schwer gearbeitet
Witwe kämpft bis zur Erschöpfung für ihre Kinder

Lusine Habetian ist schwer krank. Sie hatte einen Schlaganfall, ist teilweise gelähmt und leidet an Diabetes. Sie hat ihren Mann verloren und ihren Arbeitsplatz. Aber sie kümmert sich bis zur völligen Erschöpfung um ihre beiden Kinder, die eine Hochschule besuchen. Doch das Einkommen reicht nicht für das tägliche Leben. Wie viel Not kann ein Mensch ertragen?

Lusines Mann Aramajis war Polizist, bevor er als armenischer Soldat in den Krieg gegen Aserbaidschan zog, um seine Heimat zu verteidigen. Lusine kümmerte sich alleine um die zwei Kinder des Paares und betete jeden Tag, dass ihr Mann unversehrt aus den Kämpfen zurückkehren möge.

Aramajis war vor dem Krieg gesund. Doch als er zurückkam, war er völlig verändert: verwirrt und teilnahmslos war er nun, offenbar schwer traumatisiert. Seine Familie und Freunde interessierten ihn nicht mehr. Er fand keine Arbeit. Das erschwerte die ohnehin nicht leichte Lage der Familie. Lusine ernährte die Familie mit ihrem bescheidenen Gehalt als Lehrerin. Doch mit nur 26 Jahren erlitt sie einen Schlaganfall. Ihre linke Seite war dadurch geschwächt und sie verlor zeitweilig ihre Sprachfähigkeit. Lange Zeit war sie im Spital, was hohe Ausgaben mit sich brachte. Eine Krankenversicherung gab es nicht. Die bereits verschuldete Familie sah keinen anderen Ausweg als ihre Wohnung zu verkaufen. Sie war von nun an ohne Dach über dem Kopf.

Aramajis ging nach Russland, um dort Arbeit zu finden. Lusine zog mit den Kindern in eine kleine Mietwohnung. Da erreichte sie die Nachricht, dass ihr Mann in Russland bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Das war zu viel für Lusine, sie brach zusammen. Im Spital entdeckten die Ärzte bei ihr Diabetes.

Lusine war sofort klar, dass sie als Witwe ohne eine zusätzliche Arbeit nicht über die Runden kommen würde. Sie begann auf eine Masseurinnenschule zu gehen und besuchte Kurse. Abends massierte sie ihre Patienten zu Hause. Doch mit den Jahren verschlimmerte sich ihre Krankheit. Die anstrengende Arbeit erschöpfte sie völlig.

Wegen mangelnder Blutversorgung sind Lusines Füsse mit Wunden bedeckt. Insulin-Injektionen helfen nicht mehr. Lusine kann nicht mehr arbeiten. Jetzt lebt sie mit ihren Kindern am Existenzminimum. Die staatliche Unterstützung reicht kaum für das tägliche Brot. Körperlich und seelisch ist Lusine sehr mitgenommen. Diaconia möchte ihr beistehen und dafür sorgen, dass ihr Sohn Gor sein Informatikstudium und ihre Tochter Greta ihr Jurastudium abschliessen können. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!


Projekt Nr. 1630, "Lusine und Kinder"
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Armenien
Alleinerziehende Mutter ist schwer gehbehindert und leidet unter heftigen Schmerzattacken
Mit einem neuen Hüftgelenk könnte Rima selbstständig leben

Im Winter zittern Rima Haseian und ihr Sohn Artur vor Kälte. Dem elfjährigen Jungen wird es dann öfters schwarz vor Augen. Er ist unterernährt. Rima ist schwer gehbehindert und kann deshalb nicht arbeiten gehen. Sie hofft auf ein neues Hüftgelenk. Der Eingriff würde ihr ermöglichen, wieder selbstständig zu leben. Aber diese Operation ist nur mit Hilfe von Diaconia möglich.

Rima ist seit ihrer Geburt behindert. Sie wurde mit einer Verrenkung des Hüftgelenkes geboren. Doch ihre Familie lebte in einem abgelegenen armenischen Dorf ohne Spital und ohne Kinderarzt. So bemerkte anfangs niemand ihr Hinken.

Nach ihrem Schulabschluss arbeitete Rima als Verkäuferin und lernte ihren späteren Ehemann Hratsch kennen. Um der Familie etwas bieten zu können, ging Hratsch nach Russland, da er dort mehr verdiente. Rima hat nie mehr etwas von ihm gehört. So blieb sie alleine mit Artur zurück. Rima fragt sich oft, ob Hratsch sich schämt, weil er nicht genügend verdient, oder ob er einen Unfall hatte. „Lange musste ich mit Gefühlen der Enttäuschung und des Verlassenseins kämpfen“, berichtet sie.

Rima scheute keine Arbeit, doch nicht immer war es ihr möglich, für das tägliche Brot zu sorgen. Eines Tages durchfuhr sie während ihrer Arbeit als Putzfrau ein heftiger Schmerz. Sie konnte nicht einmal mehr ein paar Schritte gehen. Rima wurde bettlägerig und war völlig auf fremde Hilfe angewiesen. Ihre Nachbarin, eine ausgebildete Krankenschwester, nahm sich ihrer an und pflegte sie. Aus eigenen Mitteln kaufte die hilfsbereite Frau Medikamente. Doch Rima benötigt dringend einen chirurgischen Eingriff. Sie braucht ein neues Hüftgelenk. Das könnte ihre körperlichen Schmerzen beenden und langfristig auch ihre seelischen. Rima könnte mit einer neuen Hüfte wieder arbeiten und endlich wieder für sich selbst und ihren elfjährigen Sohn sorgen. Doch die Operation kostet 3370 Franken (etwa 2780 Euro). Alles, was die Familie hat, ist die geringe staatliche Beihilfe und die Invalidenrente. Doch das reicht kaum zum Leben. Mutter und Sohn können sich nicht einmal eine Heizung leisten.

Rima wünscht sich nichts mehr, als dass ihr Sohn normal und gesund aufwächst. Die beiden hoffen auf die Barmherzigkeit der Freunde von Diaconia. Bitte helfen Sie mit, die Situation von Rima und Artur grundlegend zu verbessern. Möge Gott Sie dafür reichlich segnen!


Projekt Nr. 1631, "Hüftgelenk für Rima"
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Albanien
Bahri kam als Frühchen zur Welt — Familie benötigt Säuglingsnahrung und Hygieneartikel
Junge Mutter bangt um ihren kleinen Sohn

Wer in einer armen Familie in Albanien zur Welt kommt, hat in aller Regel schlechte Zukunftschancen. Die notleidenden Familien sind gefangen in einem Kreislauf mangelnder Schulbildung, fehlender Berufsausbildung und einem Dasein als Tagelöhner. Gesundheitliche Beeinträchtigungen führen rasch zu lebensbedrohlichen Notlagen. Deshalb muss die erst 16 Jahre alte Dhurata aus Shkoder um das Leben ihres Sohnes Bahri bangen, der als Frühchen mit nur 1900 Gramm Gewicht zur Welt kam.


Dhurata hat keinen Schulabschluss und keine Arbeit. In Albanien ist es üblich, jung zu heiraten. Dhuratas junger Ehemann ist jedoch ebenfalls arbeitslos, hat ebenso wie sie keinen Schulabschluss und stammt auch aus einer bitter armen Familie. Das Ehepaar lebt bei den Eltern des Mannes. Der einzige, der etwas verdient, ist Dhuratas Schwiegervater. Er ist kunsthandwerklich begabt, bastelt und werkelt viel. Hin und wieder kann er seine Arbeiten verkaufen.

Die ganze Familie freute sich, als Dhurata schwanger wurde. Doch gleichzeitig wuchs die Besorgnis. Allen wurde bewusst, dass sie selber nicht genug zu essen und kein Geld für Kleidung haben. Für die Ausstattung und das Versorgen eines Kleinkindes war einfach kein Geld vorhanden.

Während ihrer Schwangerschaft ging es Dhurata schlecht. Sie musste viel liegen und sich schonen. Ihr Baby wurde dann im achten Monat geboren. Dhurata ging es nach der Geburt nicht besser, sie konnte den Jungen nicht stillen, ihr Körper war einfach zu erschöpft. Sie weinte viel, da sie sich so schlecht fühlte und dem Jungen nicht das geben konnte, was er brauchte.

Auch das Baby war sehr schwach, zeitweise drohte der Junge zu sterben. Nun sind Mutter und Kind zurück aus dem Spital und wieder zu Hause. Einzig Liebe und Zuneigung kann die Familie dem Jungen entgegenbringen. Er braucht dringend einen speziellen Milchersatz und Zusatznahrung. Er muss aufgepäppelt werden, um ein normales Gewicht zu erlangen. „Aufgrund des geringen Einkommens der Familie scheint das aussichtslos. Sie können sich nicht einmal die einfachsten Dinge für den täglichen Bedarf leisten“, berichtet Artan Metohu, der Diaconia-Einsatzleiter in Albanien. Er möchte Mutter und Kind mindestens neun Monate lang mit Nahrung, Kleidung und Hygieneartikeln unterstützen. Damit wäre die akute Gefahr gebannt und der Grundstein für eine normale Entwicklung von Bahri gelegt. Bitte helfen Sie mit!


Projekt Nr. 1632, "Grundversorgung Baby Bahri"
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Nepal
Pastor T. fürchtet um die Zukunft seines Waisenhauses
Notruf aus Nepal: Finanzkrise trifft Kinder besonders hart

Dringender Notruf aus Nepal: Pastor Man Bahadur T., der zusammen mit seiner Frau ein christliches Waisenhaus betreibt, benötigt Hilfe. Die vorbildliche Einrichtung wird seit Jahren von Diaconia unterstützt. Doch die Kosten für die Versorgung der Kinder steigen schneller als die Spendeneingänge. Auch die Kosten für die Überweisungen wurden deutlich erhöht, was die Krise verschärft.


Pastor T. spart, wo er kann. Aber die von ihm versorgten rund 20 Kinder werden älter, benötigen mehr Nahrung, neue Kleider und aufwändigeres Unterrichtsmaterial. Die Kinder sollen eine gute Schulausbildung erhalten, um später einen Beruf erlernen zu können. Sie sollen als Erwachsene für sich selbst sorgen können. Viel Zeit verwenden Man Bahadur und seine Ehefrau zudem darauf, den Kindern christliche Werte zu vermitteln und ihnen die Bibel zu erklären.

Das Waisenhaus bekommt vom hinduistisch-kommunistisch geprägten, verarmten Staat keinerlei Unterstützung. Und so sah der Pastor keine andere Möglichkeit, als einen Bankkredit aufzunehmen, um die Kinder nicht vor die Tür setzen zu müssen. Das brächte er niemals übers Herz, er bringt den Waisen die gleiche Liebe wie seinen eigenen Kindern entgegen. Doch nun muss er zusätzlich zu den laufenden Ausgaben auch noch den Kredit zurückzahlen.

Diaconia möchte Pastor T. gerne verstärkt unterstützen. Aber dies ist mittel- und langfristig nur machbar, wenn sich die Freunde von Diaconia entsprechend engagieren. Darum bitten wir Sie ganz herzlich! Die Kinder im Himalaya danken Ihnen sehr für alle Gaben!


Projekt Nr. 1633, "Nothilfe Nepal"
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