Report
Ausgabe 08, August 2014


Rumänien
Elena und Emilia sollen leben
Zwei Löcher im Herzen und Epilepsie machen Tochter und Mutter zu schaffen

Lockenkopf und Stupsnäschen: Die kleine Elena ist ein süsses Kind und ein echter Sonnenschein. Doch das kleine Mädchen und seine Mutter Emilia (30) sind schwer krank, und das Geld für ihre Behandlung fehlt.

Vater Razvan Moisin (30) ist ein fleissiger Mann. Er ist Bauarbeiter und geht jeden Tag zur Arbeit. Die Familie wohnt in einem kleinen Haus mit zwei Zimmern. Alles ist ordentlich. Emilia achtet sehr darauf, dass alles in Ordnung ist. Die Miete des Hauses braucht allerdings über die Hälfte des monatlichen Einkommens auf. „Das ist schon sehr viel. Aber wir wollen, dass unsere Kinder ein ordentliches Zuhause haben und zur Schule gehen“, betont Emilia. Das Schulgeld belastet die Familie ebenfalls, so dass oft nur Geld für Brot übrig bleibt. „Trotzdem war alles gut, und wir sind zurechtgekommen, bis ich krank wurde“, erzählt die 30-Jährige.

Mutter Emilia und die kleine Elena brauchen dringend ärztliche Hilfe und Medikamente,
die sich die Familie aber nicht leisten kann.

Auch die Söhne der Familie fürchten um das Leben von Mutter und Schwester.

Vor zwei Jahren begann sie, sich nicht wohlzufühlen. Ihr Zustand verschlechterte sich. Sie ging schliesslich zum Arzt. Die Diagnose: Gebärmutterhalskrebs. „Mein Mann hat beinahe Übermenschliches geleistet, um das Geld für meine Behandlung zusammenzubekommen“, sagt sie. Emilia wurde behandelt, erkrankte währenddessen aber an weiteren Krankheiten. Der ganze Stress löste epileptische Anfälle bei ihr aus. Wieder musste sie teure Tabletten nehmen. Die starken Anfälle drohen jederzeit wiederzukommen. „Eigentlich müsste ich dringend ins Spital, um erneut durchgecheckt zu werden. Aber viel wichtiger ist mir, dass mein kleines Mädchen wieder gesund wird“, sagt die verzweifelte Mutter.

Die kleine Elena wurde ungefähr ein Jahr nach ihrer Geburt kränklich. „Wir haben uns grosse Sorgen gemacht und sind zum Arzt gegangen. Seine Diagnose war für uns ein Schock.“ Das kleine Mädchen leidet an Eisenmangel, hat zwei Löcher im Herzen, und es besteht der Verdacht von Epilepsie. Wovon soll die Familie die Operation und die nötigen Behandlungen bezahlen? „Die Situation belastet die gesamte Familie. Die Angst um die kleine Elena und Mama Emilias Gesundheit machen ein unbeschwertes Miteinander schwer. Auch die älteren Söhne helfen so gut sie können. Sie haben Angst, ihre Mutter und ihre Schwester zu verlieren.

Wir möchten der Familie ihre Angst nehmen und Elena und Emilia die nötigen medizinischen Behandlungen bezahlen, damit alle aufatmen können und die kleine Elena unbeschwert aufwachsen kann. Gott segne Sie für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 2230, "Herzoperation und Behandlung für Elena und Emilia"

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Rumänien
Wohnraum und Essen für Costel
Ein Huhn und ein warmes Zuhause — Die Basis für eine bessere Zukunft

„Manchmal bin ich verzweifelt. Da plagt man sich den ganzen Tag und bekommt zu wenig oder gar kein Geld“, erzählt Costel Brumar und fügt hinzu: „Aber vorherrschend ist die Sorge: Wovon sollen wir leben?“

Der 39-Jährige arbeitet als Waldarbeiter. Eine harte und gefährliche Arbeit. Und sein Vorgesetzter ist skrupellos. Er unterschlägt Geld und schlägt seine Leute. Auch Costel hat das schon zu spüren bekommen. „Ich kann nichts machen. Ich bin auf den Job angewiesen“, sagt er. Zu Hause warten seine Frau Elena (38) und fünf der insgesamt neun Kinder: Lidia (12), Evelina (10), Ioan Denis (5), Madalin Vasile (2) und der kleine Florin Darius (zwei Monate). Die älteren Kinder sind bereits ausgezogen und haben eigene Familien gegründet.

Familie Brumar lebt mit sieben Personen auf zwölf Quadratmetern.

Mit einem weiteren Raum für die älteren Kinder wäre der Familie sehr geholfen.

Der Boden vor der Hütte ist unbefestigt, die Kinder spielen im Dreck.

Costel und Elena kennen sich schon seit ihrer Kindheit. Beide stammen aus sehr armen Familien. Oft gab es für sie nichts zu essen. Die beiden verliebten sich und heirateten vor 22 Jahren. Elena ist eine starke Frau. Sie unterstützt ihren Mann so gut es nur geht. „Wenn ich frustriert von der Arbeit komme, versucht sie, mich aufzurichten. Sie hält mir all das Gute vor Augen, was wir trotz allem haben: unsere Liebe und unsere Kinder“, erzählt Costel.

Doch die Lebenssituation der Familie ist dramatisch: Sieben Personen leben in einem einzigen Raum von zwölf Quadratmetern. Das Haus ist aus Holz, davor ein lehmiger, unbefestigter Boden. Wenn es regnet, versinkt alles im Schlamm. Wegen der unregelmässigen Bezahlung ist die Familie auf das Kindergeld angewiesen. Oft reicht es nur für Brot und Margarine. Die Eltern geben erst ihren Kindern zu essen und gehen manchmal hungrig zu Bett.

Doch Costel jammert nicht, er schmiedet Pläne: „Die Teenager brauchen einen eigenen Rückzugsort. Ich möchte für sie einen weiteren Raum bauen. Und ich träume von einem Huhn, das Eier legt und mit Speiseresten gefüttert wird. Beides würde unsere Situation erheblich verbessern.“ Wir möchten Costel gerne helfen, diesen zweiten Raum zu bauen. Er soll alles an Baumaterial bekommen, was er dafür benötigt. Den Raum errichten und fertigmachen wird der starke und begabte Costel in Eigenarbeit. Ausserdem möchten wir der Familie noch ein Huhn geben, damit sich auch die Ernährungssituation verbessert. Bitte helfen Sie uns, diesen motivierten Menschen zu helfen. Herzlichen Dank.


Projekt Nr. 2231, "Wohnraum und Huhn für Costel"

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Rumänien
Ein Schutzzaun für die Ernte
Die Tiere der Umgebung fressen den Ertrag des Landes von Familie Borzos

Es gibt Familien, da lohnt sich jede Investition. Eine solche Familie ist Familie Borzos, die rund 25 Kilometer von Brasov in einem kleinen Dorf lebt. Schon einmal hat Diaconia ihr unter die Arme gegriffen. Jetzt braucht sie dringend nochmals Hilfe.

Vor ein paar Jahren lernten wir die Familie kennen. Sie besteht aus Vater Petre, Mutter Ileana und den fünf Kindern Bogdan (16), Claudia (17), Roxana (14), Adela (12) und Sebastian (1). Vor ein paar Jahren ermöglichte Diaconia Roxana und Adela je eine Nasenoperation, weil die Mädchen unendlich unter Hänseleien und Ausgrenzung litten. „Wir sind so froh, dass sich unsere Mädchen so normal entwickeln durften. Dank der Operationen haben sie Selbstvertrauen und Freude am Leben“, sind die Eltern noch heute dankbar.

Ileana möchte gerne ihren Jüngsten und alle anderen Familienmitglieder mit frischem Gemüse versorgen.


Familie Borzos hat sich ein Haus aus Abfall und Schutt gebaut.

Vor zehn Jahren gelang es der Familie, aus dem verrufenen Teil des Dorfes wegzuziehen und ein Stück Land im besseren und sicheren Teil zu kaufen. Dort können die Kinder unbeschwerter aufwachsen. Sie errichteten dort ein Haus aus Abfall und Schutt. Petre ist ein liebvoller Vater und Ehemann, der mit seinem Karren und dem klapprigen Pferd jede Arbeit annimmt, die er bekommen kann. Dennoch ist die Not gross. Die Familie lebt hauptsächlich vom Kindergeld. Kinder und Eltern haben oft nichts zu essen. Wenn die Früchte im nahegelegen Wald reif sind, gehen alle los und pflücken sie. Das ist oft die einzige Nahrung, die sie bekommen. Dramatisch, wenn man bedenkt, dass nicht immer wilde Früchte wachsen.

Eigentlich steht das kleine Haus auf einem Stück Land, auf dem die Familie gut etwas anbauen könnte. Doch Mutter Ileana erklärt: „Wir können nichts säen, denn der mickrige Zaun, der unser Land umgibt, stellt keinen Schutz dar. Und so kommen die Tiere der Nachbarn und fressen alles weg oder trampeln die Pflanzen nieder.“ Wie tragisch, wenn solche für uns gering erscheinenden Umstände eine Familie daran hindern, sich selbst zu versorgen.

Deswegen möchte Diaconia der Familie einen stabilen Zaun finanzieren und ihnen zudem Starthilfe für eine kleine Landwirtschaft geben. Mit Ihrer Hilfe möchten wir gerne Petre das Material für den Zaun, Pfähle und Beton für ein Fundament zur Verfügung stellen. Ist das Gelände eingezäunt, soll dort ein Hühnerstall entstehen, für den wir 20 Hühner kaufen möchten. Ausserdem soll die Familie Saatkartoffeln, Mais-, Weizen- und Gemüsesaat erhalten, damit sie ihren Acker auch bestellen kann. Ein grosser Wunsch wäre eine Kuh, die Milch gibt, aus der Ileana und ihre Kinder auch Käse herstellen könnten. Diesen könnten sie verkaufen und so ein wenig Geld erwirtschaften. So könnte sich die Familie aus eigener Kraft ernähren. Bitte lassen Sie sich von diesem Selbsthilfeprojekt begeistern und helfen Sie dieser armen Familie.


Projekt Nr. 2232, "Schutzzaun für Familie Borzos Ernte"

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Armenien
Lebensfreude für Arthur
Gefangenschaft und Folter zerstören Leib und Seele eines Familienvaters

Man mag es nicht glauben, aber nicht nur im Krieg geraten die Menschen in Gefangenschaft. Das, was Arthur Badalian zustiess, klingt fast unglaublich.

Arthur stammt aus dem Dorf Hagahrtsin, einem sehr armen Dorf. Je nach Jahreszeit sammeln die Bewohner Obst oder Pilze und verkaufen sie dann.

Im Mai 2009 ging Arthur mit Freunden Pilze sammeln. „Jeder von uns ging in eine andere Richtung. Plötzlich umringten mich vier Männer. Sie bedrohten mich. Dann wurde mir ein Sack über den Kopf gezogen“, erzählt Arthur. Er hatte sich verirrt und befand sich plötzlich auf dem Gebiet Aserbaidschans. Bauern aus dem Grenzdorf entdeckten ihn und nahmen ihn fest. Seine betagten Eltern, seine junge Frau und der fünf Monate alte Sohn warteten vergeblich auf seine Rückkehr.


Arthur muss auch weiterhin regelmässig ins Spital.


Die Familie ist sehr arm und hat hohe Schulden. Sie benötigt dringend Unterstützung.

Aserbaidschanische Grenzsoldaten nahmen Arthur mit nach Baku, wo er zwei Jahre lang in einem Militärgefängnis blieb. Die Haftbedingungen waren entsetzlich. Arthur musste auf dem kalten Betonboden schlafen und bekam verdorbenes Essen. „Ich wurde stundenlang verhört. Dabei wurden Elektroschocks verwendet, eiskaltes Wasser über mich gegossen, und ich wurde tagelang hochfrequentem Ultraschall ausgesetzt. Danach bekam ich Halluzinationen“, erzählt er.

Aserbaidschan nimmt immer wieder Geiseln aus der armenischen Zivilbevölkerung. Zurzeit gelten über 100 Menschen als vermisst. Schliesslich gelang es mit Hilfe des Internationalen Roten Kreuzes, Arthur frei zu bekommen.

Er verbrachte einige Monate im Spital. Dennoch ist er heute krank, und seine Psyche ist angeschlagen. Mittlerweile ist sein zweiter Sohn zur Welt gekommen. Doch der Familienvater ist arbeitsunfähig. „Ich weiss nicht, ob Arthur die traumatischen Erlebnisse jemals ganz bewältigen kann. Manchmal schliesst er sich tagelang ein und möchte niemanden sehen“, berichtet Arthurs Mutter unter Tränen.

Familie Badalian wohnt in einem einfachen Bauernhaus. Ihre Probleme sind vielseitig. Das Haus besitzt keinen Gas- und Wasseranschluss, und sie hat Schulden im Einkaufsladen und bei der Apotheke. Arthur braucht ärztliche Betreuung und teure Medikamente. Diaconia möchte diese leidgeprüfte Familie unterstützen, damit sie wieder neue Hoffnung schöpfen kann.


Projekt Nr. 2233, "Lebensfreude für Arthur"

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Armenien
Hilfe und Zukunft für Familie Howhannisian
Berufsunfall des Sohnes führt zu Erfrierungen und seelischer Not

Manchmal weiss Mariam Howhannisian nicht weiter. Die Krankheit ihres Sohnes, die Armut und die unzähligen Probleme machen der Frau, die selbst nicht gesund ist, sehr zu schaffen.

Mariam ist seit 1999 verwitwet. Sie musste ihre sechs Kinder alleine grossziehen. Sie sammelte Essensreste, und oft gab es nur eingeweichtes Brot für die Kinder. Die Wohnung verfügte weder über Strom noch Heizung. Damals wandte sich Mariam verzweifelt an Diaconia. Diaconia half schnell und gezielt.

Tochter Narine hat mit ihren zwei Kindern Unterschlupf bei ihrer Mutter gefunden.

Mariam ist selbst krank und kümmert sich trotzdem liebevoll um ihre Familie.

Die Jahre vergingen. Mariams Töchter heirateten. Sohn Geworg arbeitete auf dem Bau. Von seinem Ersparten konnte er die Wohnung renovieren.

„Mein Sohn nahm jede Arbeit an, um die Last der Familie zu erleichtern. Dadurch veränderte sich unser Leben zum Positiven. Leider währte das nicht lange. Die Ehe meiner Tochter Narine ging in die Brüche. Sie hatte eine einjährige Tochter und war mit dem zweiten Kind schwanger, als ihr Mann spurlos verschwand. Narine zog wieder bei uns ein“, erzählt Mariam.

Von nun an sorgte Geworg auch für seine Schwester und deren Kinder. Seinen ganzen Verdienst gab er für Milch, Windeln und warme Kleidung aus. Als er ein Stellenangebot aus Russland erhielt, nahm er es an. Er brauchte Geld. Im westsibirischen Norden arbeitete er als Baggerführer beim Verlegen einer Pipeline. Die Hälfte der Region liegt hinter dem Polarkreis. Für etwa zehn Monate herrscht dort Frost bis minus 50-60 Grad. An einem kalten Wintertag blieb Geworg mit seinem Bagger in der Einsamkeit liegen. Er musste in der unbeheizten Fahrerkabine fast fünf Stunden auf Hilfe warten. Als die Mitarbeiter ihn endlich entdeckten, war er bereits bewusstlos. Geworg erlitt schwere Erfrierungen. Wie durch ein Wunder wurde er gerettet. Sein Körper wurde gesund, aber seine Psyche nicht. In Armenien wurde Geworg in einer Klinik für Psychotherapie behandelt. Er fühlt sich nun besser, ist aber noch immer nicht medikamentenfrei. Für seine Behandlung musste Mariam einen Kredit bei der Bank aufnehmen.

Dafür verpfändete sie ihre Wohnung. „Es gab keinen anderen Ausweg.“ Die leidgeprüfte Frau ist zuckerkrank, ihr Sohn ist behindert. Um zu überleben ist die grosse Familie mit zwei minderjährigen Kindern dringend auf Hilfe angewiesen. Wir bitten Sie um Unterstützung für diese mehrfach leidgeprüfte Familie und danken Ihnen herzlich dafür!


Projekt Nr. 2235, "Hilfe und Zukunft für Mariams Familie"

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BLICKPUNKT


Armenien
„BAZ“ — Sprachkurse:
Sprache als Tür zu einer neuen Welt

“Die Kommunikation ist der prächtigste Schatz unter allen menschlichen Schätzen”, hat Antoine de Saint-Exupéry gesagt. Und um diesen Schatz zu erwerben, benötigt man Sprachkenntnisse – sowohl Mutter- als auch Fremdsprachkenntnisse.

Die Möglichkeit des Fremdsprachenerwerbs ist leider nicht für alle in Armenien zugänglich. Diaconia bietet im Berufsausbildungszentrum den sozial schwachen und kinderreichen Familien diese Möglichkeit, damit alle, ungeachtet ihres sozialen Status, sich als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft fühlen, sich selbst verwirklichen und ihren Träumen folgen können. Julieta, Patenkind von Diaconia, gehörte zu den ersten Absolventen des Englischkurses. Sie studiert zurzeit am Staatlichen Medizinischen College in Jerewan und ist ihrem Ziel, in den USA oder England ein Studium zur Pharmazeutin abzuschliessen, ein grosses Stück nähergekommen.


Julieta und ihre Schwester möchten gerne in den USA oder England studieren.

Durch die jahrelange Patenschaft wurden Julieta und ihrer Familie die Sorgen um das tägliche Auskommen genommen. Unterstützt durch Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung, durfte sie, gemeinsam mit ihren Geschwistern, zur Schule gehen und Basiswissen erwerben.

Dankbar schaut Julieta auf den Sprachkurs zurück. „Ich bin froh über diese Möglichkeit, die ich dank der Diaconia Spender erhalten habe. Das Team im BAZ ist kompetent und freundlich“, sagt sie mit strahlenden Augen. Und weil auch Handarbeit zu ihren Interessen zählt, hat sie ebenfalls den Handarbeitskurs besucht und gute Resultate erbracht.

Wenn auch Sie die Lehrgänge im BAZ unterstützen, freuen wir uns darüber. Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 2234, "Berufsausbildungszentrum BAZ"

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Armenien
Gehirntumor bedroht Eriks Leben
Achtjähriger benötigt dringend eine lebensrettende Operation

„Ihr Kind hat einen Gehirntumor.“ Diese Diagnose stellte im Januar 2014 das bis dahin ruhige und einfache Leben von Familie Galstian völlig auf den Kopf.

Familie Galstian lebt in Vanadzor. Vor zehn Jahren haben Arthur und Sirarpi geheiratet. Sie bekamen drei Kinder. Samwel (10), Erik (8) und Tochter Manan (3). Erik, ein stets fröhliches und aufgewecktes Kind, klagte plötzlich häufig über Schwindel und Kopfschmerzen. Zunächst dachten die Eltern, er lerne zu viel und sei übermüdet. Dann bemerkte Mutter Sirarpi jedoch, dass Erik humpelte und beim Gehen das Gleichgewicht verlor. Voller Sorge konsultierten die Eltern einige Spezialisten in der Hauptstadt Jerewan. Die Ärzte stellten bei einer Kernspintomografie eine Geschwulst in Eriks Gehirn fest. Eine erfolgversprechende Operation und die darauf folgende Strahlentherapie nach modernsten Standards sind in Armenien jedoch nicht möglich. Ohne eine Behandlung im Ausland hat das Kind keine Chance. Die Familie wandte sich an eine Klinik in Moskau, wo die Chirurgen zuversichtlich sind, die Geschwulst entfernen zu können. Allerdings ist der Eingriff mit hohen Kosten verbunden, die die Familie nicht aufbringen kann. Für Operation und Strahlentherapie braucht sie etwa 19 500 Franken (16 250 Euro).

Urkunden und Bilder erzählen von Eriks unbeschwertem Leben vor seiner Krankheit.

Eltern und Geschwister bangen um Eriks Leben.

Die Familie lebt vom Gehalt des Vaters, das gerade reicht, um den täglichen Unterhalt zu sichern. Als dessen Eltern starben, musste er das Haus verkaufen, um die wegen deren Krankheiten entstandenen Schulden zurückzuzahlen und die Bestattungskosten zu begleichen „Wir haben keine Wertsachen, die wir verkaufen könnten, um an Geld zu kommen. Ich fühle mich so hilflos“, erzählt Arthur.

Wie schlimm muss es wohl sein, seinem kleinen Sohn beim Sterben zusehen zu müssen und aus Geldgründen nicht helfen zu können? Nachdem der erste Schock vorbei war, fing Arthur an, nach Wegen zu suchen, um den nötigen Betrag zusammenzubringen. Er klopfte an viele Türen von Behörden und sozialen Einrichtungen und wurde doch überall abgewiesen.

Inzwischen sind Eriks Kopfschmerzen unerträglich geworden. Er ist stets müde und kann auch nicht mehr zur Schule gehen. Es muss nun schnell gehandelt werden. Bitte helfen Sie durch Gebete und Gaben mit, Eriks Leben zu retten.


Projekt Nr. 2236, "Lebensrettende Operation für Erik"

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Albanien
Mehr Platz für Surbian und seine Geschwister
Familie mit autistischem Sohn in bedrängender Wohnsituation

Das Lachen hat Sait Dibra schon lange verlernt. Auch ein kleines Lächeln bringt er nur sehr selten zustande, so hoffnungslos ist der Familienvater angesichts der Situation, in der seine Familie lebt.

Sait und seine Frau Bukurija haben fünf Kinder: Bjusilda (17), Surbian (15), Esra (10), Besjona (4) und Ledio (ein Monat). So sehr sich das Paar und die meisten der Kinder auch über die Ankunft des kleinen Ledio freuten, so verzweifelt ist Vater Sait, dass er seinen Kindern nicht mehr als bittere Armut bieten kann. Die Familie wohnt in einem einzigen Raum. Lange Zeit verfügte sie noch nicht mal über eine Toilette. Diaconia half damals und baute diese, was ein grosses Problem der Familie löste.

Der behinderte Surbian wird zunehmend aggressiver, weil die Familie auf so beengtem Raum lebt.

Eltern und Geschwister freuten sich über die Ankunft des kleinen Ledio.

Doch die beengten Wohnverhältnisse der Familienmitglieder sind ein immer grösser werdendes Problem. Der 15-jährige Surbian leidet unter Autismus und ist stark entwicklungsverzögert. Mit zunehmendem Alter wird er immer aggressiver. Gerade auf den kleinen Ledio richtet sich seine Aggression. „Wir müssen immer auf der Hut sein. Er könnte dem Baby ernsthaften Schaden zufügen“, so Mutter Bukurija. Wenn Surbian besonders unruhig ist, bleibt die ganze Familie wach, damit er keinen Schaden anrichten kann.

„Ein weiterer Raum wäre für unsere Familie so wichtig“, sagt Sait, „Surbian hat keinen Rückzugsgebiet, kann nirgendwo zur Ruhe kommen und ist deswegen oft gestresst.“ Alle leiden unter den beengten Lebensverhältnissen. Mutter Bukurija ist oft sehr erschöpft. Aber einfach mal ausruhen kann sie nicht.

Beide Eltern sind arbeitslos. Sait versucht so viele Gelegenheitsjobs wie möglich zu finden. Er hat nichts gelernt und ist sich für keine Arbeit zu schade. Trotzdem reicht das Geld hinten und vorne nicht. Sait: „Ich fühle mich als Vater wie ein Versager. Meine Kinder sind hungrig, sie haben nichts Ordentliches zum Anziehen, und sie müssen mit Surbian so eng in einem Raum leben. Für ihn ist es auch nicht gut, dass er nicht ausweichen kann.“

Die Eltern versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Der Raum, in dem sie leben, ist sauber und aufgeräumt. „Wir hoffen von Herzen auf Hilfe“, so Bukurija. Das wirklich Wichtigste, was diese Familie braucht, ist ein weiterer Raum. Land ist vorhanden, neben ihrem jetzigen Raum ist Platz. Bitte helfen Sie, dass Surbian und seine Familie mehr Raum zum Leben erhalten können.


Projekt Nr. 2237, "Wohnraum für Familie Dibra"

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Nepal
Kleiderschränke für alle
Ein Luxus für viele — Kleidung wird in Kisten und unter den Betten aufbewahrt

Die Mädchen strahlen. Sie schauen ihre neuen Schränke und Kommoden an und können es kaum fassen! Endlich Platz für Kleidung und Schulmaterial, endlich Ordnung! Aber leider konnten noch nicht alle Kinder Schränke bekommen. Das Geld reicht nicht aus.

Während die Mädchen sich freuen, verstauen die Jungen weiterhin ihre Kleidung und Schulmaterialien in Kisten und provisorischen Lagern. Denn nach Beendigung der Renovierungsarbeiten, die zum Erhalt des Waisenhauses nötig waren, reichte das Geld nicht mehr aus, um allen Kindern gerecht zu werden. Jeder ist froh, dass den Richtlinien des Staates für Waisenhäuser letztendlich Folge geleistet und die Schliessung verhindert werden konnte. Daher steht die Not der Jungen etwas hintenan.

Elena hofft auf eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder.

Damit jedoch jedes Kind die gleichen Voraussetzungen und Ausstattung hat, möchten wir mit Ihrer Hilfe dieser Einrichtung gerne Schränke und Kommoden für alle Schüler anfertigen und zur Verfügung stellen lassen. Wir danken Ihnen für diese kleine, jedoch Mut machende Geste, die signalisiert, dass wir unsere Glaubensgeschwister im Land des Himalaya nicht vergessen haben.

Projekt Nr. 2238, "Nepalhilfe"

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