Report
Ausgabe 08, August 2017


Rumänien
Nahrung für Florica und ihre Zwillinge
Armut raubte der Familie bereits ein Kind – doch Maya und Mario sollen leben!

Besorgt betrachtet Florica Kalyanos (18) ihre kleine Maya: "Sie ist so viel zerbrechlicher als ihr Zwillingsbruder Mario", flüstert sie mit Tränen in den Augen. Das drei Monate alte Mädchen leidet unter Blutarmut. Florica stillt ihre Babys, doch sie hat nicht genügend Milch. "Die beiden sind immer hungrig", berichtet die junge Mutter.

Florica und ihr Mann Marin (19) haben noch den dreijährigen Sohn, Emanuel. Ihr zweites Kind starb im vergangenen Winter an einer Lungenentzündung – die Familie konnte sich das Feuerholz nicht leisten. Und jetzt kämpfen die Eltern um das Leben der kleinen Maya. "Ich will nicht noch ein Kind verlieren", schluchzt Florica verzweifelt.

Die finanzielle Situation der Familie hat sich verschlechtert, seit Marin seine Arbeit als Hilfsarbeiter auf dem Bau verloren hat. Nun lebt sie von den Gelegenheitsjobs, die Marin findet. Doch oft verdient er kaum genug, um ausreichend Lebensmittel nach Hause zu bringen, damit alle satt werden. So hat Florica kaum genug Milch und müsste die Zwillinge zufüttern. Doch für das Milchpulver fehlt das Geld.

In diesem Haus lebt Florica mit ihrem Sohn Emanuel, den Zwillingen und ihrem Mann.

Florica kann die Zwillinge nicht ausreichend ernähren.

Florica macht sich grosse Sorgen um die kleine Maya.

Die Familie lebt beengt in einem Raum. Im Winter ist es eiskalt, im Sommer heizt sich das Zimmer so auf, dass es einem den Atem verschlägt. Es gibt nur ein Bett und weder Strom noch Wasser. Vor drei Jahren hatte Marin das Haus gekauft. Erst kürzlich musste er erfahren, dass der Vorbesitzer es illegal errichtet hatte. Immer wieder fordern die Behörden den Familienvater auf, das Haus niederzureissen. "Gott sei Dank haben wir hilfsbereite Nachbarn, die sich für uns einsetzen. Sie hatten alle das gleiche Problem. Mittlerweile haben sie Adressen und Ausweispapiere erhalten. Das macht auch uns Mut, durchzuhalten. Doch wie lange soll das noch weitergehen?", fragt sich Marin.

Da das Haus illegal errichtet wurde, bekommt die Familie keine Wohnsitzadresse und somit auch keine Ausweise ausgestellt. Wir möchten diesen Menschen helfen und ihnen für zwei Jahre Windeln und Milchpulver für die Babys sowie gesunde Lebensmittel liefern. Auch ein Zwillingswagen wäre hilfreich, damit Florica mit den Babys Wasser holen kann und nicht auf die Hilfe der Nachbarn angewiesen ist. Ausserdem wären ein zweites Bett, einige Decken und eine Waschmaschine eine grosse Hilfe für die fünf. Hierzu benötigen wir rund 7 200 Franken (6 600 Euro). Dürfen wir auf Ihre Gaben und Gebete hoffen? Vielen Dank.


Langzeitprojekt Nr. 3400, "Familienhilfe Kalyanos"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.







Albanien
Ein dichtes Dach und eine Kuh für Familie Mustaj
Engagiert und liebevoll kümmert sich der geistig behinderte Adem um seine Familie

Pobrat, ein kleines Dorf im Hinterland. Hier lebt Adem mit seiner Familie; in einem kleinen Haus mit einem undichten Dach. Der 58-Jährige ist geistig behindert. Doch für das Wohlergehen seiner Familie tut er alles. Mit etwas Hilfe zur Selbsthilfe könnte Familie Mustaj ihren Alltag meistern.

Das kleine Haus mit einem Raum hat die Familie notdürftig hergerichtet. Doch das Dach hat keine Zwischendecke und ist an einigen Stellen kaputt. Es regnet hinein. Der Fussboden ist nackt und kalt. Die Möbel der Familie sind alt, und der alte Ofen steht an einer Seite auf Steinen, damit er nicht umfällt.

"Meine erste Frau hat mich wegen meiner Behinderung verlassen und unsere zwei Töchter mitgenommen. Ich habe sie nie wiedergesehen", erzählt uns Adem nachdenklich. Dann hat er Festime (47) kennengelernt und wieder geheiratet. Ihre Ehe wurde mit zwei Kindern gekrönt. Wir erleben Adem als überaus liebevollen und engagierten Vater. Trotz seiner Behinderung versucht er, Arbeit zu finden. Zur Zeit hütet er das Vieh anderer Leute. "Ich verdiene leider nur sehr wenig und so müssen meine Kinder oft hungrig zu Bett gehen. Das schmerzt mich am meisten." Und, dass er seinen Sohn Zbukurim (13) nicht zum Augenarzt schicken kann, obwohl er an einer Augenkrankheit leidet. "Wir wissen nicht, wie der Stand der Krankheit ist."

Vater Adem und sein Sohn Zbukurim wünschen sich ein dichtes Dach für ihr Zuhause.

Die Familie besitzt ein paar Hühner. Eine Kuh würde ihr nachhaltig weiterhelfen.

Die Familie besitzt, ungefähr eine Stunde Fussweg vom Haus entfernt, ein Stück Land, das Mutter Festime bearbeitet. Sie hat nie eine Schule besuchen können. Ihre Kinder sollen es besser haben! Zbukurim hat soeben die 6. Klasse beendet, und seine jüngere Schwester Armela (6) soll im Sommer eingeschult werden.

"Eine Kuh würde uns weiterbringen", sagt Adem. "Sie würde helfen, die Kinder zu ernähren." Adem und seine Familie wollen auf eigenen Füssen stehen. Doch dazu benötigen sie eine Starthilfe. Wir möchten das Haus bewohnbar machen, Dach und Zimmerdecke reparieren bzw. einziehen, sowie der Familie eine Kuh geben. Dafür sind 2 820 Franken (2 590 Euro) nötig. Ganz wichtig wäre auch, dass Zbukurim von einem Augenarzt untersucht und behandelt werden könnte. Dürfen wir dafür um Ihre Unterstützung bitten? Wir danken Ihnen für all Ihre Gaben und Gebete.

Projekt Nr. 3401, "Hilfe zur Selbsthilfe Familie Mustaj"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.







Rumänien / Dobreni
Ein Zaun gegen den Früchteklau
Polizei ist wegen fehlender Einzäunung des Obstgartens gegen Diebe machtlos

Ein Kofferraum voller Früchte. Teilweise mitsamt den Ästen, denn so geht das Pflücken rascher. Doch dieses Obst ist gestohlen. Damit schädigen die Diebe nicht nur die Bäume, sondern vor allem die Kinder des Kinderheimes in Dobreni.

Das ganze Jahr über widmen sich die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Kinder der Casa Ray hingebungsvoll dem grossen Obstgarten des Heims. Hier wachsen unter anderem Äpfel, Pflaumen und Walnüsse. Die Bäume brauchen Pflege: Ein regelmässiger Schnitt, Schädlingsbekämpfung und Neupflanzung gehören zu den Aufgaben, die gewissenhaft erledigt werden müssen. Im Herbst zeigt sich dann der Lohn für die Mühe: frische Früchte, direkt vom Baum. Der Obstgarten garantiert dem Heim leckere und gesunde Extras für den Speiseplan der Kinder und hilft, die Ausgaben zu reduzieren.

Doch das Gelände ist weder umzäunt noch gesichert. Und so freuen sich nicht nur die Kinder auf die frischen Früchte vom Baum, sondern auch einige Diebe. Oft kommen sie sogar von weit her; offenbar hat es sich herumgesprochen, dass es hier Obst in Hülle und Fülle gibt. Und so kommen sie mit Autos, Karren, Taschen, Fässern, Planen und Äxten. Sie reissen die Früchte von den Bäumen oder schlagen ganze Äste ab. Den Schaden, den sie dabei an den liebevoll gepflegten Bäumen hinterlassen, ist immens und beeinflusst im schlechtesten Fall sogar die kommende Ernte.


Die Äpfel werden nicht nur von den Kindern des Heimes sehr geschätzt...

Das ganze Jahr über werden die Bäume gepflegt – dazu gehört auch ein fachgerechter Schnitt.

Das Heim hat die Diebstähle und den Vandalismus bereits der Polizei gemeldet, doch diese winkt ab: Solange das Gelände nicht eingezäunt und mit dem Hinweis "Privatgrundstück" gekennzeichnet ist, kann sie nicht einschreiten. Es sei für Aussenstehende nicht ersichtlich, dass die Bäume einen Besitzer hätten – so die Begründung. Deswegen möchte das Kinderheim dieses Problem so rasch wie möglich lösen. Eine adäquate Einzäunung kostet 25 Franken pro Laufmeter (23 Euro), benötigt würden 600m Zaun. Bitte helfen Sie mit, dass die Kinder nicht nur die Hälfte des Obstes geniessen können, sondern sich über die gesamte Ernte freuen dürfen. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3402, "Umzäunung Obstplantage"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.







Nepal
Ein Zuhause für verlassene Kinder
In einer liebevollen Umgebung und der Chance auf eine bessere Zukunft aufwachsen

Für viele nepalesische Kinder ist das Waisenhaus in Dhading, unter der Leitung von Man Bahadur Tamang, die letzte Hoffnung auf Versorgung und Bildung. "Hier muss ich nicht ständig hungern", erzählt Rebika Tamang (7) froh.

Immer wieder finden Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten – und teils sprachlos machenden – Hintergründen den Weg ins "Dhading Trust Home". Viele werden vom Jugendamt oder der Polizei aus ihrer Umgebung geholt oder auf der Strasse aufgegabelt und zu Man Bahadur gebracht. Seine Arbeit besitzt weithin einen guten Ruf. Und das, obwohl der freundliche Mann, als Christ und durch seine Geburt, weder dem Hinduismus noch einer höheren Kaste angehört.

Rebika hat in ihrem Leben schon viel Schlimmes erlebt. Ihre Mutter wurde ungewollt schwanger und liess sie, nach einer gescheiterten und unglücklichen Ehe mit einem Mann, der nicht Rebikas Vater war, bereits im Kleinkindalter bei der Grossmutter zurück. Wer ihr biologischer Vater ist, ist nicht bekannt. "Aber Gott weiss es", sagt das kleine Mädchen voller Überzeugung. "Hier im Trust Home habe ich eine neue Familie gefunden – und ich bekomme genug zu essen", strahlt sie. Als sie bei ihrer Grossmutter lebte, die zwar liebevoll für sie sorgte, jedoch oft selbst nicht wusste, wie sie den nächsten Tag überstehen sollte, musste sie aus Armut oft hungrig zu Bett gehen. Weitere Verwandte gibt es nicht mehr. Eines Tages wurde die Polizei auf das kleine, unterernährte Mädchen aufmerksam und brachte es zu Man Bahadur, der nicht zögerte und Rebika sofort bei sich aufnahm.


Rebika ist dankbar, dass sie im Trust Home gut versorgt wird und keine Not mehr leiden braucht.

Gemeinsame Treffen mit Austausch, Gebet und Gesang gehören für die Kinder zum Alltag.

Die Kinder haben im Waisenhaus eine neue fürsorgliche Familie gefunden

Viele Kinder mit ähnlichen Schicksalen leben im Trust Home, und viele werden wohl auch zukünftig noch ihren Weg ins Waisenhaus finden. Die Kinder erhalten dort einerseits materielle Versorgung, andererseits lernen sie ein christliches Wertesystem kennen und erfahren die Liebe Gottes. Doch diese lebensnotwendige Hilfe ist nur dank der Unterstützung von aussen möglich. "Manchmal wissen wir nicht, wie wir die Kosten für die Kinder tragen sollen. Es ist unsere Aufgabe, diesen Kindern beizustehen und für sie da zu sein. Sie können sich nicht selbst helfen – und wir sind Gottes Hände auf Erden, die sie auffangen sollen", so Man Bahadur überzeugt.

Deshalb bitten wir Sie, Rebika und allen anderen Kindern im Waisenhaus Dhading den Verbleib in einer guten und sicheren Umgebung, mit der Chance auf Bildung, auch weiterhin zu ermöglichen und sie mit Gaben und Gebeten zu begleiten. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.


Langzeitprojekt Nr. 3403, "Waisenheim Dading"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.




Sklavinnen aus RumÄnien

Mehrere Tausend Rumänen arbeiten als Erntehelfer auf den Fel-dern in der sizilianischen Provinz Ragusa, die als der drittgrösste Gemüseproduzent Europas gilt. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die rumänischen Arbeiter sind jedoch sehr schlecht. Sie werden oft in maroden Unterkünften untergebracht, bekommen keine angemessene Ernährung und werden schlecht bezahlt. Manchmal bleibt der Lohn ganz aus.
Viele der Frauen, die dort arbeiten, werden zudem von ihren Arbeitgebern sexuell belästigt oder vergewaltigt. Dies bleibt nicht ohne Folgen. Während rumänische Frauen nur vier Prozent der weiblichen Bevölkerung von Ragusa ausmachen, lassen davon zwanzig Prozent Abtreibungen durchführen, teilweise auf Druck der Vergewaltiger. Auch Kindesaussetzungen sind stark angestiegen.
Trotz allem verlassen nur wenige Betroffene ihren Arbeitsplatz; denn häufig sind ganze Familien in Rumänien von ihrem Verdienst abhängig, der immer noch höher ist als das, was sie in ihrer Heimat verdienen könnten. Den Behörden ist das Problem bekannt, gehandelt wird jedoch kaum.





Rumänien
Augenlicht für den kleinen Edi
Dreijähriger leidet an grauem Star und benötigt dringend Hilfe

Seine Brille ist mit Klebeband geflickt, und die Gläser entsprechen schon lange nicht mehr seiner Sehstärke. Doch ohne Brille kann Edi kaum mehr etwas sehen.

"Ich wünsche mir, dass er an seinem vierten Geburtstag im Oktober seine Augenoperationen schon hinter sich hat", sagt seine Mutter Margareta. Edi litt bei seiner Geburt an einer starken Blutarmut, so dass er sich schon früh einer Blutwäsche unterziehen musste. Als der Junge vier Monate alt war, bemerkte die Mutter, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmt. Der Augenarzt diagnostizierte Strabismus (Schielen). Edi erhielt eine Brille, musste Augenübungen machen und bekam abwechselnd ein Brillenglas abgeklebt. Doch die Augenprobleme verschlimmerten sich: Heute hat Edi -14 Dioptrien. Edis Eltern können ihm keine neue Brille bezahlen. Beim letzten Arztbesuch wurde nun noch grauer Star festgestellt, was eine Operation beider Augen dringend nötig macht – doch wovon soll die Familie das bezahlen?

Seine Brille entspricht längst nicht mehr Edis Bedürfnissen, doch ohne sie sieht er fast nichts mehr.

Der Dreijährige liebt Hunde.

Edis Vater hat nicht nur vor einiger Zeit seine Arbeit verloren, sondern war vorher von seinem Arbeitgeber gar nicht angemeldet worden. Deswegen hat er nun keinerlei Rechte. Momentan versucht er mit Gelegenheitsjobs, ein wenig Geld zu verdienen. Rund 200 Franken (183 Euro) verdient er monatlich. Zusammen mit einer kleinen Rente, die seine Frau aufgrund ihrer Herzkrankheit erhält, kann sich die Familie knapp über Wasser halten. Schliesslich muss Edis grosse Schwester (14) auch noch zur Schule gehen können. Da schlagen die Kosten der Augenoperationen von insgesamt 4 100 Franken (3 760 Euro) erdrückend zu Buche. Ohne diese besteht die Gefahr, dass der kleine Junge erblindet.

Wir möchten dieser Familie aus ihrer Not helfen und diese wichtigen Operationen bezahlen, damit der Junge später normal zur Schule gehen, lernen und sein Leben gestalten kann. Als Behinderter hat man in Rumänien schlechte Chancen.

Dürfen wir auf Ihre Unterstützung hoffen? Gemeinsam können wir Edis Augenlicht retten. Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Gebete und Gaben!


Projekt Nr. 3404, "Augenlicht für Edi"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.







Rumänien
Mutter Bianca kämpft um ihre Kinder
Gewalttätigkeit des Vaters führte zu Sorgerechtsentzug; Bianca sehnt sich verzweifelt nach ihren Kindern.

"Meine Kinder sind doch ein Teil von mir! Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass sie wieder bei mir sein können. Dann würde ich mich wieder vollständig fühlen", bekennt die 36-jährige Bianca Vekony traurig.

Bianca ist Mutter von acht Kindern, doch nur vier leben bei ihr. Die Behörden haben ihr die anderen weggenommen, weil der Vater der Kinder sie aufs Schlimmste misshandelt hatte. Zwölf Jahre hielt es Bianca bei dem gewalttätigen Mann aus. Als er wieder einmal besonders schlimm zugeschlagen hatte, brachte die Polizei drei der Kinder ins Heim. Bianca floh – hochschwanger – mit den anderen vieren zu ihrer Mutter ins Dorf Apata. Gabriela (10), Iulian (7) sowie die Zwillinge Casandra und Adelina (4) leben seitdem mit ihr in einem kleinen Holzhaus, das sie mithilfe von Nachbarn errichtet hat. Den kleinen Sergiu (acht Monate) nahmen ihr die Behörden gleich nach der Geburt weg. "Sie haben sich meine Wohnverhältnisse angeschaut und entschieden, ich könne hier kein Baby grossziehen. Nur wenn ich einen weiteren Raum an- und den bestehenden ausbauen würde, dann dürften alle Kinder wieder nach Hause kommen."

Bianca denkt oft an ihre anderen Kinder.

Bianca versucht alles, um diese Auflage zu erfüllen. Doch die 80 Franken (73 Euro) Kindergeld reichen kaum zum Überleben. So sucht sie in ihrer Verzweiflung im 37 Kilometer entfernten Brasov in Mülleimern nach Verwertbarem und bettelt um Almosen. "Hauptsache ist, die Kinder haben etwas zu essen", berichtet sie beschämt und verschweigt dabei tapfer, dass sie wegen eines Leistenbruchs nur schlecht gehen kann und ihr die Touren nach Brasov grosse Schmerzen bereiten. An eine Operation denkt sie gar nicht, denn diese würde über 2 000 Franken (1 835 Euro) kosten.

Wir möchten Bianca mit dem Ausbau ihres Hauses und dem Aufbau ihrer Existenz helfen. Auch sollen die Kinder unbedingt zur Schule gehen können. Sie benötigen dazu angemessene Kleidung und Schulmaterial. Überdies möchten wir die Familie mit Lebensmitteln unterstützen, damit Bianca den Kindern nicht weiter Essen aus den Mülltonnen Brasovs auftischen muss. Auch möchten wir Biancas medizinische Versorgung übernehmen. Rund 12 000 Franken (11 000 Euro) würden diesen Menschen zurück in ein geordnetes Leben helfen. Der Einsatz ist es wert. Herzlichen Dank für Ihre Gaben.


Projekt Nr. 3405, "Familienhilfe Vekony"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.







Rumänien / Dobreni
Uniform und Schulmaterial für die Schützlinge der Casa Ray
Für das Kinderheim birgt der Schulstart jedes Jahr eine besondere finanzielle
Herausforderung

"Ich freue mich auf die Schule", berichtet uns Madalina lachend (10). "Sicher sind die Ferien auch schön, aber ich freue mich danach wieder auf den Unterricht, denn ich lerne sehr gerne und finde den Unterricht meistens richtig spannend. Und in den Pausen spiele ich mit meinen Freundinnen. Das macht Spass!"

Es ist nicht so, dass die Kinder aus dem Kinderheim in Dobreni nicht gerne Ferien hätten! Sie geniessen, wie wohl alle Schülerinnen und Schüler auf der Welt, die Zeit ohne Stillsitzen, Hausaufgaben und festen Stundenplan. Aber die Kinder aus Dobreni wissen ganz genau, dass nur eine gute Schulbildung ihnen das Tor in eine bessere Zukunft öffnet. "Zur Schule zu gehen ist ein Privileg", bemerkt auch die achtjährige Denisa.

Doch der Schulbesuch stellt für die Eltern – oder in diesem Fall für das Kinderheim – eine grosse finanzielle Herausforderung dar. Der Schulstart ist mit hohen Kosten verbunden, denn das Schulmaterial muss gekauft werden: Stifte, Hefte, Buchumschläge, Schultaschen – und eben auch die Schuluniform. Letztere muss häufig ersetzt werden, da die Kinder rasch wachsen.

Madalina und Denisa sind nur zwei der Kinder, die bei der Ausstattung für den Schulstart Unterstützung benötigen. Madalinas Vater ist unbekannt, ihre Mutter Alkoholikerin. Sie schafft es nicht, ihre Tochter zu versorgen, geschweige denn, sie für einen geordneten Schulstart auszustatten. "Meine Mama ist krank. Deswegen gibt sie das Geld für Alkohol aus", erzählt Madalina traurig.

Madalina (l.) und Denisa (r.) gehen gerne zur Schule.

Auch Denisa kann von ihrem Elternhaus keine Unterstützung erwarten. Ihre Mutter liess sie und ihre beiden Geschwister beim kranken Vater zurück. Dieser war jedoch unfähig, die Kinder aufzuziehen; so kamen die drei in die Casa Ray. Ähnlich erging es vielen Kindern des Heimes.

Wir möchten Sie herzlich bitten, diese Kinder und Jugendlichen bei der Anschaffung des benötigten Schulmaterials zu unterstützen. Pro Schüler rechnen wir mit 160 Franken (147 Euro). Bitte investieren Sie in die Zukunft dieser Kinder, damit sie lernen und später auf eigenen Füssen stehen können. Sie schenken Ihnen damit die Chance, ein wertvoller Teil der Gesellschaft zu werden. Herzlichen Dank für Ihre Gaben.


Projekt Nr. 3406, "Schulmaterial für die Kinder der Casa Ray"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.









 
 


Mail an Diaconia Mail an Diaconia DE