Report
Ausgabe 09, September 2008


Rumänien
Achtjährige entrinnt nur knapp dem Verbrennungs-Tod – 80 Prozent ihres Körpers betroffen
Dass Valentina lebt, ist ein Wunder
Diesen schrecklichen Tag wird Valentina wohl nie vergessen: Gemeinsam mit ihrer Schwester machte sie auf einem Feld Feuer. In der Nähe arbeitete der Vater der beiden Mädchen. In einem unachtsamen Moment fing das Kleid der Achtjährigen Feuer.
Schreiend lief Valentina aufs Feld, unfähig ihre brennenden Kleider auszuziehen. Ihr Vater rannte sofort zum Brunnen und schüttete einen Kessel kaltes Wasser auf seine Tochter, um die Flammen zu löschen. Doch trotz der raschen väterlichen Hilfe erlitten 80 Prozent ihres kleinen Körpers Verbrennungen. Bis die Ambulanz kam, musste Valentina eineinhalb Stunden warten. Schreiend und seufzend stand sie entsetzliche Qualen aus. Für die Ärzte ist es ein grosses Wunder, dass Valentina überlebt hat.
Noch immer leidet das Mädchen unter starken Schmerzen. Jeden zweiten Tag muss ihr malträtierter Körper neu verbunden werden. Die Ärzte nehmen regelmässig Hauttransplantationen vor. Derzeit versucht das Spitalpersonal, die Eltern von Valentina aus ihrem 60 Kilometer von Brasov entfernten Dorf in die Stadt zu holen, damit sie Haut für eine Transplantation spenden können. Doch die arme Familie lebt in einem Metallcontainer und kann sich weder die Behandlung noch die Fahrt ins Spital leisten.
Diaconia hat versprochen, die Behandlung von Valentina finanziell zu unterstützen. Wenn genug Geld zusammen kommt, kann das kleine Mädchen vielleicht endlich wieder schmerzfrei leben, und seine Eltern können in die Stadt fahren und ihr kleines Mädchen in den Arm nehmen. Momentan freut sie sich sehr über die Besuche der Diaconia-Mitarbeiter und sie geniesst es, mit ihnen gemeinsam Bilderbücher anzuschauen. So kann sie für ein paar kurze Momente ihre Schmerzen vergessen.
Projekt Nr. 1261
„Trost für Valentina“

trenner

Rumänien
Serie von schweren Schicksalsschlägen: Vater tot, Grossvater verlor ein Bein
Achtköpfige Familie haust in einem Stall
Eine Familie am Rande des Abgrunds: Acht Menschen leben zusammengepfercht in einem alten Stall, in dem sie dank der Barmherzigkeit eines Mannes Zuflucht gefunden haben. Gäbe es diese Hilfe nicht, würden die Burianas auf der Strasse sitzen. Eine Kette von schrecklichen Schicksalsschlägen hat sie ins Unglück gestürzt. Grosseltern mit Tochter und fünf kleinen Enkelkindern unterstützen sich gegenseitig in einem aussichtslos erscheinenden Überlebenskampf.
Zunächst wurde Grossvater Buriana vor drei Jahren von einem Auto angefahren. Der Fahrer raste davon, ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern. Das Bein des Mannes konnte nicht mehr gerettet werden.
Doch damit nicht genug: Vor drei Monaten traf das nächste schlimme Unglück die Familie, die in der Nähe von Brasov lebt. Der Vater der fünf Kinder ist plötzlich gestorben. So steht die achtköpfige Familie heute ohne Einkommen da, konfrontiert mit Hunger, Krankheit und Kälte. Ausgegrenzt und allein gelassen. Nicolae (13 Jahre), Ionut (12), Monica (9) und Razvan (5) fehlt es an Kleidung und Unterrichtsmaterial. Deshalb können sie nicht zur Schule gehen, und so scheint ihr Lebensweg in Armut und Hoffnungslosigkeit bereits vorgezeichnet.
Als der Diaconia-Mitarbeiter Marius die Familie besuchte, rannten die Kinder auf ihn zu und flehten um ein Stück Brot. Oft essen die Erwachsenen mehrere Tage nichts, um den Kindern wenigstens einen Bissen in den leeren Magen zu ermöglichen. Manchmal gibt es aber auch für die Kinder nichts mehr zu essen. Dann müssen sie die einzige Chance nutzen, die ihnen geboten wird, und bei Arbeitern einer Tischfabrik als Handlanger schuften. Dafür gibt es dann etwas vom Mittagessen der Arbeiter für die Kinder. Diaconia möchte dieser vom Schicksal so schwer gezeichneten Familie helfen. Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!
Projekt Nr. 1262
„Notfhilfe Familie Buriana“

trenner

Rumänien
Mutter schreibt verzweifelten Brief und bittet um Medikamente und Lebensmittel für ihren achtjährigen Sohn
Glasknochen brechen: Kleiner Junge hofft auf Hilfe
Was kann eine Mutter tun, wenn sie ihrem kranken Kind ausser tiefer Liebe nichts geben kann? Die Mutter des kleinen Catalin sah als einzigen Ausweg einen verzweifelten Hilferuf an das Diaconia-Kinderzentrum in Brasov (Kronstadt): „Ich bin eine einsame alleinstehende Mutter mit einem kranken Kind. Unser einziges Einkommen ist das Betreuungsgeld, welches ich für die Betreuung meines Sohnes erhalte, und Sozialhilfe. Mein Kind braucht dringend Windeln, Lebensmittel, Kleider, Schuhe, Medikamente und Vitamine“.
Tief verzweifelt sitzt die einsame Mutter in ihrer rumänischen Heimat und hofft auf Hilfe. Sie ist vollkommen allein und hat niemanden, der sie unterstützt. Kein Wunder, dass sie fast keine Kraft und Hoffnung mehr hat. Sie sorgt sich um Catalin, der an der Krankheit „Osteogenesis imperfecta“ leidet, die umgangssprachlich als Glasknochenkrankheit bezeichnet wird. Das ist eine seltene Erbkrankheit, deren Hauptmerkmal eine unvollständige Knochenbildung ist. Daraus entstehen unterschiedliche Krankheitsbilder, deren gemeinsames Merkmal eine extrem hohe Knochenbrüchigkeit ist – der Knochen bricht ähnlich leicht wie Glas.
Neben all diesen Sorgen um ihr Kind gibt es auch die finanziellen Schwierigkeiten, in denen die Alleinerziehende steckt. Ihr geringes Einkommen reicht kaum, um die Rechnungen für Heizung, Strom und Gas zu bezahlen. Für die dringend benötigten Medikamente und gesunde Nahrungsmittel ist kein Geld übrig. Für den achtjährigen Jungen bedeutet das, dass er kaum frisches und gesundes Essen bekommt und ihm die Medikamente fehlen. Ein lebensgefährlicher Kreislauf: Er hat sich schon mehrfach das Bein gebrochen, da seine Knochen sehr schwach sind.
Seine Mutter wünscht sich nichts mehr als die nötige Grundversorgung für ihren kleinen Catalin sicherzustellen, damit er nicht mehr hungern muss und sie die nötigsten Medikamente kaufen kann.
Der schwer kranke Catalin und seine verzweifelte Mutter brauchen dringend Ihre Unterstützung. Ihre Spende für Catalin ist ein kleines Licht der Hoffnung für diese arme Familie. Herzlichen Dank!
Projekt Nr. 1263
„Hilfe für Catalin“

trenner

Armenien
Junger Mann hat die Hoffnung nicht verloren – Berufswunsch: Programmierer
Narek kämpft gegen tückische Krankheit
Der kleine Narek war immer ein sehr aktives Kind. Doch irgendwann bemerkten seine Eltern, dass er sehr schnell müde wurde und an seinem Körper manchmal unerklärliche blaue Flecken entstanden. Jedes Mal versuchten seine Eltern logische Erklärungen für diese Flecken zu finden: Ob Narek sich an der Tischkante gestossen oder mit dem älteren Bruder gezankt habe? Doch die Wirklichkeit war bitterer, als sie es sich vorstellen konnten: Eines Tages begann Nareks Nase stark zu bluten. Die Mutter, die nichts Ernstes ahnte, versuchte mit feuchten Kühlverbänden die Blutung zu stillen, aber umsonst. Narek wurde ins Spital gebracht, wo die Ärzte nach einigen Stunden eine niederschmetternde Diagnose stellten: Hämophilie, eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das Blut aus Wunden gerinnt nicht oder nur langsam. Häufig kommt es auch zu spontanen Blutungen, die ohne sichtbare Wunden auftreten.
Bald feiert Narek seinen 21. Geburtstag. Um seine Medikamente zu kaufen, haben seine Eltern in den vergangenen Jahren alles geopfert, was sie hatten. Nareks Vater, Rudolf Petrosian, ist Maler. Als Künstler hat er beruflichen Erfolg. Doch die Familie hat alles verkauft, um die Medikamente finanzieren zu können. Selbst die Dreizimmerwohnung in einem der besten Wohnviertel der Hauptstadt Jerewan wurde abgegeben. Rudolf Petrosian arbeitet Tag und Nacht, stellt Gemälde her und verkauft sie. Doch das karge Einkommen reicht nicht einmal für die Miete und Nahrung, geschweige denn für Medikamente aus. Jeden Monat braucht Narek 1000 bis 1500 Milliliter eines bestimmten Medikamentes. Allein dafür muss die Familie jeden Monat über 530 Franken (rund 326 Euro) bezahlen. Zwei bis drei Mal im Jahr muss Narek zudem teure Rehabilitationskurse besuchen.
Der armenische „Verein der Hämophiliekranken“ wurde 1997 gegründet. Dank der Zusammenarbeit mit dem Weltverein bekommt der Verein eine kleine Menge des Medikaments kostenlos zur Verfügung gestellt. Aber diese Hilfe reicht nur für schwere, akute Fälle aus. Der Verein hat auch Narek einmal geholfen, um den chirurgischen Eingriff durchführen zu können, aber leider war das eine einmalige Unterstützung. Die Kosten für eine weitere Behandlung müssen die Eltern selbst aufbringen.
Bitte helfen Sie mit, die Sorgen dieser Familie zu erleichtern und Narek zu unterstützen. Trotz seiner Krankheit hat er einen grossen Wunsch: Er will Programmierer werden.
Projekt Nr. 1264
„Medikamente für Narek“

trenner

Armenien
Beim Krieg um Berg-Karabach ein Bein verloren – Frau starb mit 32 Jahren an einem Herzinfarkt – Jetzt muss der Invalide seine Kinder und seine Eltern versorgen
Arthurs Glück währte nur kurz
Arthur Sargsian ist ein Mann, der schon in jungen Jahren vom Schicksal gebeutelt wurde. Als Freiheitskämpfer verlor er beim Krieg um Berg-Karabach ein Bein. Arthur und seine Eltern waren verzweifelt. Doch der damals 21-Jährige kämpfte und nach einer langwierigen Behandlung und Rehabilitation begann Arthur zu arbeiten. In einem Kiosk war er als Verkäufer tätig, nebenbei reparierte er Kühlschränke. Und dann lernte er seine Frau Arschalujs kennen. Für ihn ging wortwörtlich die Sonne auf, denn Arschalujs bedeutet Sonnenaufgang und fast schien es so, als kehre endlich etwas Glück in sein Leben ein. Dem Ehepaar wurden zwei Kinder geschenkt: Der Sohn Vahan kam 1999 zur Welt, die Tochter Arus wurde 2000 geboren. Trotz seines gesundheitlichen Zustands arbeitete Arthur Tag und Nacht, um seine Familie mit allem Nötigen versorgen zu können. Zehn glückliche Jahre waren der Familie geschenkt, bis sie ein schlimmes Unglück traf. 2007 starb die 33-jährige Arschalujs an einem Herzinfarkt, als sie auf dem Weg von der Arbeit nach Hause war. Das Leben des jungen Familienvaters änderte sich daraufhin von Grund auf. Er fiel in eine schwere Depression und wollte nicht mehr weiterleben. „Die Krankheit unserer Tochter Arus hat meine Frau getötet“, sagt Arthur müde und verzweifelt.
Von Geburt an war Arus ein gesundes und lebhaftes Kind. Doch eines Tages stürzte sie von einem Tisch und wurde bewusstlos. Das kleine Mädchen wurde ins Spital eingeliefert. Die Diagnose Epilepsie war ein Schlag für die Eltern. Arschalujs erholte sich nie mehr von diesem Schock.
Der Kriegsinvalide Arthur hat heute keine Arbeit. Er muss sich alleine um seine kleinen Kinder kümmern und versorgt seine schon betagten Eltern. Der Familie fehlt Geld für Kleidung und Medizin. Nur mit Ihrer Hilfe kann der Vater neue Hoffnung schöpfen. Denn ohne finanzielle Unterstützung könnte Arthur das letzte Stück Heimat verlieren, das ihm geblieben ist, seine Wohnung. Bitte unterstützen Sie Arthur und seine Kinder durch Ihre Gebete und Gaben!
Projekt Nr. 1265
„Familien-Rettung Arthur“

trenner

Albanien
Kinder gehen hungrig zu Bett – Vater findet keine Arbeit – Mutter nur noch Haut und Knochen – Diaconia-Freunde können helfen!
Krankheit, Hunger, Elend: Familie Tusha hat alle Hoffnung aufgegeben
Lavdie (43) und Riza (57) Tusha haben vier Kinder. Sie stammen aus Kukes im Norden Albaniens und sind vor zwei Jahren nach Kamez umgezogen, in die Nähe der Hauptstadt Tirana. Grund war die schwere Erkrankung ihrer Tochter Fatmira (9). Doch ihre Hoffnungen wurden enttäuscht: Die Ärzte konnten dem Mädchen nicht helfen, der Vater fand keine Arbeit. Mutter Lavdie ist völlig verzweifelt.
Die kleine Fatmira wurde bereits zweimal operiert, ohne dass sich ihr Zustand wesentlich verbessert hat. Sie hat eine missgebildete Harnblase, ihre Nieren sind geschädigt. Ihr Zustand verschlechtert sich immer mehr. Die albanischen Ärzte wissen nicht mehr weiter. Das Kind leidet an immer neuen Infektionen und bekommt deshalb Antibiotika. Das arme Mädchen ist sehr schwach – es muss des öftern hungrig zu Bett gehen, weil das Einkommen der Familie nicht ausreicht, um genügend Nahrung zu kaufen. Diaconia-Einsatzleiter Artan Metohu ist erschüttert: „Dieses kleine Mädchen leidet so sehr, dass es niemals lächelt.“
Metili, Fatmiras sechs Jahre alter Bruder, hat epileptische Anfälle. Sein rechtes Bein ist gelähmt, er kann nicht gehen. Die Ärzte machen ihm wenig Hoffnung auf Besserung.
„Mutter Lavdie wirkt, als ob sie in der nächsten Minute tot umfallen würde“, berichtet Artan Metohu, „sie besteht nur noch aus Haut und Knochen. Es ist schrecklich, einer Frau von 43 Jahren gegenüber zu stehen, die wie eine 75-Jährige aussieht. Was diese Frau zu ertragen hat, ist unbeschreiblich.“
Sie selbst sagt: „Mein Leben ist einfach elend. Ich lebe nur noch wegen meiner Kinder. Uns fehlt es an allem, besonders an Medikamenten und Essen. Wir sind vollkommen auf die Hilfe von anderen Leuten angewiesen, besonders von einigen Verwandten, die hier in der Gegend leben. Aber die sind auch arm. Die Sozialhilfe, die wir bekommen, ist lächerlich: 30 Euro im Monat für sechs Personen.“ Die Mutter ist selbst schwer krank, leidet an einer Schilddrüsen-Fehlfunktion und ist ständig erschöpft. Ihr Ehemann Riza ist durch das Leid depressiv geworden. Er versucht als Tagelöhner Geld zu verdienen, aber das gelingt nur selten. „Drei bis vier Tage im Monat verdiene ich etwas, das reicht einfach nicht. Dabei bin ich zu jeder anstrengenden Arbeit bereit, auch in der Landwirtschaft.“
Helfen Sie mit, dass Familie Tusha neuen Lebensmut schöpfen kann? Besonders dringend ist eine gute medizinische Versorgung. Diaconia möchte umfassend helfen, mit Medikamenten, Nahrungsmitteln und Kleidung. Familie Tusha ist für jede Hilfe dankbar, sei sie auch noch so klein.
Projekt Nr. 1266
„Familienhilfe Tusha“

trenner

Nepal
Machtwechsel auf dem „Dach derWelt“ – Gesundheitsversorgung weiter problematisch – Kinder in den Diaconia-Heimen gut versorgt
Neuer Präsident – doch die Probleme bleiben
In Nepal ist der erste Präsident des Himalaja-Staates vereidigt worden, nachdem die Monarchie abgeschafft wurde. Doch viele politische Beobachter zweifeln daran, dass der arme asiatische Staat nach Jahren des Bürgerkriegs nun zur Ruhe kommt. Die ehemaligen Rebellen, überzeugte Kommunisten, fürchten offenbar, nicht genügend Einfluss zu haben. Die vielen Armen und Kranken in Nepal haben von dem Machtwechsel noch nicht profitiert.
Der neue Präsident Ram Baran Yadav legte seinen Amtseid in Anwesenheit ranghoher Politiker ab. Die Zeremonie wurde vom nepalesischen Fernsehen übertragen. Der Politiker der Kongresspartei setzte sich bei der Wahl durch die Verfassungsgebende Versammlung gegen den Kandidaten der Maoisten durch. Deren Führer Prachanda kündigte an, die ehemaligen Rebellen wollten nun nicht mehr die Regierung stellen und gingen in die Opposition. Die Maoisten sind stärkste Kraft in der Verfassungsversammlung, verfügen aber nicht über die absolute Mehrheit.
Fast ein Drittel der Bevölkerung Nepals lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das Brutto-Nationaleinkommen pro Kopf und Jahr beträgt in Nepal weniger als 320 Franken (196 Euro). 17 Prozent der Menschen leiden an Unterernährung. Die Sterblichkeitsraten von Neugeborenen und Müttern sind im internationalen Vergleich sehr hoch.
Jeder Nepalese kann theoretisch eine der rund 3700 Gesundheitsstationen als Anlaufstelle für grundlegende medizinische Versorgung aufsuchen. Doch in manchen abgelegenen Gebieten dauert es bis zu einer Woche, bis ein Patient ein solches Spital erreicht. Kranke sterben wegen fehlender Transportmittel und fehlender Strassen.
Besser haben es die Kinder in den drei Heimen, die Diaconia in Nepal unterstützt. Sie werden medizinisch versorgt, bekommen gesundes Essen und erhalten eine gute schulische Ausbildung. Zudem erleben sie jeden Tag, wie christliche Nächstenliebe ganz konkret wird. Herzlichen Dank für Ihre Gebete und Ihre Spenden für die Kinder auf dem „Dach der Welt“.
Projekt Nr. 1267
„Kinderheime Nepal“

trenner

Armenien
Im „Dorf der Hoffnung“ finden Familien einen Lebenssinn und schöpfen neue Kraft
Ein Segen für die Ärmsten der Armen
Viele Menschen haben im „Dorf der Hoffnung“ einen Lebenssinn und Hoffnung für die Zukunft gefunden. So wie Varduhi Babugian, die mit ihren drei Kindern und 20 weiteren Familien in das „Dorf“ gezogen ist und deren Leben sich schlagartig ins Positive wendete. Varduhi ist ein Beispiel dafür, wie segensreich dieses Diaconia-Projekt ist, das im Frühling 2002 begann.
Mit ihrem Mann Abraham lebte Varduhi 17 Jahre lang glücklich zusammen. Dem Ehepaar wurden drei Kinder geschenkt: zwei Söhne und eine Tochter. Abraham arbeitete und sorgte rührend für seine Familie, bis sich im Jahr 2000 sein gesundheitlicher Zustand plötzlich verschlechterte. Er war an Lungenkrebs erkrankt. Jahrelang war Abraham der einzige Arbeiter in der Familie. Varduhi hatte keinen Beruf und die Kinder waren noch klein. Um die teuren Medikamente und die Behandlungen ihres Mannes zu bezahlen, machte sie Schulden. Auch die Kinder brauchten Nahrung, und so wuchs der Schuldenberg so hoch, dass sie gezwungen war, die Wohnung den Gläubigern zu überlassen und in eine Mietwohnung zu ziehen. 2002 starb Abraham und die Familie versank endgültig in Not. Die Verwandten und Freunde halfen der Familie. Der 14-jährige Sohn Vardan begann zu arbeiten, um seine Mutter zu unterstützen, doch das Problem einer menschenwürdigen Unterkunft schien unlösbar zu sein.
Im Februar hörte Varduhi von dem Projekt „Dorf der Hoffnung“ und stellte einen Antrag an Diaconia. Die Kommission gab ihr den Zuschlag, und so bekam sie ein helles und bequemes Haus. Varduhi war glücklich, weil sie sich nun keine Gedanken mehr machen musste, wo sie übernachten soll. Heute sind ihre Kinder schon gross, die Söhne haben in der Armee gedient, der ältere Sohn Vardan ist verlobt. Bald wird im „Dorf der Hoffnung“ Hochzeit gefeiert.
Die Geschichte der Familie von Varduhi Babugian ist beispielhaft für die Bewohner des „Dorfes“, weil das Schicksal aller dort lebenden Menschen sehr ähnlich ist.
Nach dem verheerenden Erdbeben 1988 und dem Zerfall der Sowjetunion versank Armenien in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Viele Wohnhäuser blieben halb fertig und zahlreichen Familien, die auf der Warteliste standen, um eine Wohnung vom Staat zugewiesen zu bekommen, gaben die letzte Hoffnung auf, jemals eine eigene Ecke zum Leben zu haben. Die Zahl der Stress- und Depressionskrankheiten wurde grösser. Die Arbeitslosigkeit führte dazu, dass viele Familien ihre Häuser verkauften, um die Kinder ernähren zu können. Wie gut, dass es in dieser dunklen Zeit das „Dorf der Hoffnung“ für die Ärmsten gibt.
Diaconia baut das „Dorf“, mittlerweile eine kleine Siedlung, am Rande der armenischen Hauptstadt Jerewan. Nicht nur Wohnhäuser werden errichtet, es entstehen auch Strassen, Versorgungseinrichtungen, Kindergarten, Schule und Werkstätten. Dieses so segensreiche, langfristig wirkende Grossprojekt kann nur mit Ihrer Unterstützung weitergehen. Herzlichen Dank allen Betern und Spendern!
Projekt Nr. 1268
„Dorf der Hoffnung“




trenner