Report
Ausgabe 09, September 2012


Rumänien
Schlangen gefährden Kinder in maroder alter Mühle
Ehepaar Caruntu kämpft ums Überleben – "An manchen Tagen haben wir nichts zu essen"

Erst 22 Jahre ist sie alt, aber Liliana ist bereits Mutter von drei Kindern. Als sie ihren heutigen Mann Radu traf, hatten zwei ihrer Kinder bereits das Licht der Welt erblickt. Die beiden heirateten und versuchten, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Vor einem Monat nun hat die kleine Familie weiteren Nachwuchs, ein Mädchen, bekommen, das sie traurigen Herzens in ihr marodes Heim mitnahmen.

Liliana hat als Kind unter ihrem brutalen Stiefvater gelitten. Oft wurde sie geschlagen und musste fliehen. Dann schlief sie unter freiem Himmel oder verkroch sich auf einem nahegelegenen Friedhof. Als sie Radu kennenlernte, entschlossen sich die beiden rasch, ihr Leben gemeinsam zu verbringen. Sie versprachen sich, einander in guten und in schlechten Zeiten beizustehen. Die schlechten Zeiten überwiegen bislang.

Der Bürgermeister ihrer Gemeinde hat ihnen eine baufällige alte Mühle als Wohnraum überlassen. Aber 130 Jahre lasten auf den alten Mauern, die die Decken nicht mehr lange tragen werden. Das Gebäude ist akut einsturzgefährdet. Immer wieder dringen Schlangen in das Haus ein, so dass Liliana und Radu sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen. Hinzu kommt, dass ihnen gerade einmal 100 Franken (80 Euro) im Monat zur Verfügung stehen. Das reicht kaum für das Essen des jüngsten Kindes.

Sie selbst, erzählt Liliana, hätten oft nichts als ein paar in Salzwasser gekochte oder in Öl gebratene Kräuter. „An manchen Tagen haben wir gar nichts zu essen“, gibt sie beschämt zu. Einen Ofen sucht man in dem verfallenden Gebäude umsonst. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch: Aus einem Stein haben sie sich eine kleine Platte zum Kochen gebaut. Aber ohne Lebensmittel hilft ihnen auch das wenig.

Diaconia-Mitarbeiter unterstützen Familie Caruntu mit Nahrungsmitteln und Windeln. Die Diaconia-Mitarbeiter in Brasov sind täglich unterwegs, um Familien wie dieser zu helfen und sie zu trösten. Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung durch Gebete und Gaben!


Projekt Nr. 1775, "Familienhilfe Caruntu"

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Rumänien
Hund beisst kleinen Jungen mitten ins Gesicht
Tragisches Schicksal des kleinen Raul: Seine Eltern interessieren sich nicht für ihn

Das Zentrum von Diaconia in Brasov ist die tägliche Anlaufstelle des sechsjährigen Raul. Hier erfährt er etwas von dem, was für andere Kinder selbstverständlich ist: Liebe und Zuneigung. Raul wird von seinen Eltern vernachlässigt. Und nun kam es auch noch zu einem folgenschweren Unglück.

Nachdem ihn seine Mutter verlassen hatte, zog der Sechsjährige gemeinsam mit seinem Vater zu seiner Grossmutter. Doch der Vater kümmert sich nicht um seinen Sohn, will nichts von ihm wissen. Als Raul kürzlich auf der Strasse unterwegs war, entdeckte er einen Hund und wollte mit ihm spielen. Dabei wurde er mitten ins Gesicht gebissen. Raul erlitt eine tiefe, stark blutende Wunde.

Nun wandte sich seine verzweifelte und überforderte Grossmutter an Diaconia und bat um Hilfe.

Mehrere Operationen musste Raul wegen des Bisses über sich ergehen lassen. Eine Versicherung hat die Familie nicht, die ist unbezahlbar für sie. Wegen der Operationen hat sich die Grossmutter bereits verschuldet, aber Raul benötigt noch Medikamente, um vollständig zu genesen.

Momentan lebt die Familie in einem Haus, in das sie eingedrungen war, als es leer stand. Als die Besitzer sie entdeckten, beschlossen diese, sie wegen des verletzten Raul dort mietfrei wohnen zu lassen. Zumindest bis das Haus verkauft wird, haben die drei nun ein Dach über dem Kopf. Wie lange dies aber sein wird, weiss niemand.

Bitte unterstützen Sie Raul und seine Grossmutter. Diaconia möchte die Kosten für Medizin, Kleidung und Essen übernehmen. Dazu bedarf es Ihrer Hilfe!


Projekt Nr. 1776, "Hundebiss Raull"

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Armenien
"Es mangelt an allem, was man für ein normales Leben braucht"
Das Leben in den armenischen Bergen ist extrem hart

Sanfte Täler und Wälder umgeben Ajgedzor, ein Dorf in den armenischen Bergen nahe der aserbaidschanischen Grenze. Quellen und Bäche durchziehen das Land. Die Arbeit der wenigen hier verbliebenen Bauern ist dennoch hart. Viele haben den Kampf um ein eigenes Auskommen bereits aufgegeben und sind in die Städte, nach Russland oder Europa gegangen, um ihren Familien ein Heim, Nahrung, Kleidung und vor allem den Kindern eine Ausbildung ermöglichen zu können.

Nicht so Kamo Ordian. Der 38-Jährige lebt gemeinsam mit seiner Mutter, seinen beiden Söhnen und seiner Frau auf dem Hof, den einst sein Vater erbaut hat. Arbeiten kann Kamo dennoch nicht, jedenfalls nicht körperlich. Im Krieg hat er als gerade 16-Jähriger ein Bein verloren. Eine Kugel zerfetzte den Knochen, das Bein musste amputiert werden.

1995 heiratet Kamo. Die Familie um seinen Vater Majis hat ein Auskommen mit den eigenen Produkten aus der Landwirtschaft. Alles scheint in einfachen aber ruhigen Bahnen zu verlaufen. Bis plötzlich Kamos Vater, erst 60-jährig, einem Herzinfarkt erliegt. Am Tag darauf erblickt Kamos zweiter Sohn das Licht der Welt. Zu Ehren seines Vaters nennen sie ihn Majis.

Das kleine Stück Land vor dem Haus bewirtschaftet seither Kamos Mutter. Aber sie ist dieses Jahr 77 Jahre alt geworden und ihre Kräfte schwinden. Ein Kurzschluss hat ausserdem einen Brand verursacht, bei dem das Dach erheblichen Schaden nahm.

Das einzige Einkommen der Familie sind die Invalidenrente und die karge Rente der Grossmutter. „Das Geld reicht nicht einmal für Essen. Meistens kaufen wir die Lebensmittel auf Kredit. An neue Kleidung denken wir nicht mehr. Ich erinnere mich nicht, wann ich zum letzten Mal neue Schuhe für meine Söhne gekauft habe. Es mangelt an allem, was ein Mensch für ein normales Leben braucht”, erzählte Kamo.

Kamos ältester Sohn Wahan hat zwar den Beruf des Friseurs erlernt, besitzt aber kein Werkzeug, um ihn auszuüben. Sein kleiner Bruder Majis träumt davon, einmal Militärarzt zu werden, aber das Studium ist teuer.

Der Geldmangel hat die Familie vor unlösbare Probleme gestellt: Ernährung und Kleidung, Ausbildung und Dach-Reparatur sind unbezahlbar.

Mit Ihrer Hilfe kann die Not dieser armen Bauernfamilie gelindert werden. Gott segne Sie für Ihre tätige Nächstenliebe reichlich!


Projekt Nr. 1777, "Nothilfe Familie Ordian"


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Armenien
Der kleine Hamlet leidet an Leukämie
Elena Iskandarian kämpft um das Leben ihres Enkelsohns – Kein Geld für Therapien

Elena hat selbst schon viel Leid hinter sich: lebensbedrohliche Herzprobleme und ein Leben in bitterer Armut. Aber seit ihr Enkel Hamlet an Leukämie erkrankt ist, spielt das alles für sie keine Rolle mehr.

Hamlet war immer ein quietschfideles Kind gewesen. Darum machte Elena sich grosse Sorgen, als er im Frühling plötzlich ständig müde war, nicht mehr spielen noch laufen mochte und sein Gesicht auffallend blass war. Nach einem Bluttest war schnell klar: Hamlet hat Leukämie (Blutkrebs). Die schockierende Diagnose traf die Familie wie ein Schlag. Aber es blieb wenig Zeit. Hamlet musste so schnell wie möglich behandelt werden und wurde ins Spital in die Hauptstadt Jerewan verlegt.

Ein ganzes Jahr lang muss er eine Chemotherapie erhalten. Eine Krankenversicherung, die dafür aufkommt, gibt es in Armenien nicht. Nun steht die Familie vor einem riesigen Berg von Rechnungen und ist verzweifelt.

Elena ist selbst krank, hat sich von einer schweren Herzoperation noch nicht völlig erholt. Ihr Sohn Howhannes ist in eine tiefe Depression gefallen, nachdem er Hamlets Diagnose erfahren hatte. Seine Arbeit hat er verloren, mittlerweile benötigt er selbst ärztliche Hilfe. Der Kredit für Elenas Herzoperation ist noch immer nicht ganz abbezahlt, und auch Howhannes’ Töchter Elena und Milena wollen versorgt sein.

„Howhannes benimmt sich merkwürdig. Er kann stundenlang nicht sprechen, sitzt oft apathisch auf dem Sofa. Er hat keine Kraft, keine Energie zu nichts mehr”, erzählt Elena. Die grauhaarige Frau kann ihre Tränen kaum verbergen. Sie ist die einzige in der Familie, die nach dem grossen Schock noch vernünftig denken kann und einen Ausweg aus dieser hoffnungslosen Lage zu finden versucht. Sie ist sogar bereit, auf der Strasse betteln zu gehen, um das Überleben ihrer Angehörigen sicherzustellen. Hamlets Mutter sorgt im Spital rund um die Uhr für ihren Sohn. Hamlet hat einen starken Lebenswillen, er will weiterleben. Er kämpft tapfer gegen die Krankheit, die sein Leben akut bedroht.

Durch Ihre Unterstützung bekommt der Junge eine Überlebenschance. Zudem können die Lebensumstände einer ganzen Familie schlagartig verbessert werden. Bitte helfen Sie mit!


Projekt Nr. 1778, "Krebstherapie Hamlet"

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Albanien
Oft gehen die Kinder hungrig und frierend zu Bett
Vater von drei Kindern erliegt einem Herzinfarkt – Verzweifelte Mutter bekommt keinen Kredit mehr

„Meine Kinder haben vielleicht zwei oder drei Mal in ihrem Leben Milch getrunken. Für sie existiert Milch nur in ihren Träumen“, erzählt Pranvera, Mutter von drei Kindern und seit drei Monaten Witwe.

Gemeinsam mit ihrem Mann Servet hatte sie vor 15 Jahren ihre Heimat verlassen, die Librazhd Region in den Bergen im Nordosten Albaniens. Sie hoffte, sich in Lekaj Kavaje ein besseres Leben aufbauen zu können. Mit seinen Fähigkeiten als Handwerker fand Sevret schnell Arbeit auf dem Bau. Sie mieteten ein kleines Haus und hatten ein Auskommen. Doch dann starb Servet unerwartet an einem Herzinfarkt.

Pranvera aber hatte nie eine Ausbildung genossen. Jahrelang hatte sie sich ihren Aufgaben als Hausfrau und Mutter gewidmet, nun steht sie vor einem Berg an Aufgaben und Kosten, den sie alleine nicht mehr bewältigen kann. „In vielen Nächten gehen meine Kinder hungrig und frierend vor Kälte zu Bett“, erzählt sie leise.

Eigene Betten mit einer Matratze und einer Decke für jeden sucht man in ihrem Haus vergeblich. Adelina teilt sich das Bett mit ihren jüngeren Geschwistern Ariola und Adriatik. Der ist gerade sechs Jahre alt und soll im Herbst in die Schule kommen. Auch dieses eigentlich freudige Ereignis bereitet Pranvera Sorgen. Sie weiss nicht, wie sie Schulsachen und Kleidung für ihren Sohn bezahlen soll. Die Jahre, die sie der Kindererziehung gewidmet hat, verhindern nun einen Anspruch auf staatliche Beihilfe.

Das Haus ist in katastrophalem Zustand, Möbel und Einrichtungsgegenstände sind alt und kaputt. Bis vor kurzem hatte sie noch das Glück, dass der Ladenbesitzer im Dorf sie anschreiben liess, aber die Liste ist mittlerweile so lang, dass er damit nicht fortfahren mag: „Sie und die drei Kinder tun mir schrecklich leid, darum habe ich ihr jedes Mal wenn sie kam, etwas gegeben. Aber ich fürchte, wenn ich so weitermache, dann gehe ich bankrott“, sagt der Händler voller Bedauern.

Bitte helfen Sie mit, dieser Mutter und ihren drei Kindern neue Hoffnung zu schenken und sie wieder auf die Beine zu bringen. Danke für Ihre praktische Nächstenliebe!


Projekt Nr. 1779, "Überlebenshilfe Pranvera"

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Armenien
Bibeln als Glaubensgrundlage für den Nachwuchs
Das älteste christliche Land der Erde wird von Sekten und Irrlehrern überschwemmt

Armenien war das erste Land der Welt, das das Christentum 301 n. Chr. zur Staatsreligion erhob. In mehr als 1700 Jahren hat der feste Glaube der Armenier eine wesentliche Rolle in der Geschichte des Landes gespielt. Weder Verfolgungen noch Eroberungen konnten das armenische Volk von seinem Glauben trennen. „Unter der Haut eines jeden Armeniers stösst man auf Christentum“, heisst es in einem alten Sprichwort.

Aber die Christen in Armenien stehen einmal mehr im Verlauf der Geschichte vor grossen Herausforderungen. Mehr und mehr Sekten halten Einzug im Kaukasus und verbreiten ihre Irrlehren. Dazu beigetragen haben Gesetzeslockerungen im Zuge der EU-Mitgliedsbewerbung. Nach offiziellen Angaben sind momentan 64 religiöse Organisationen in Armenien staatlich registriert. Aber es gibt auch viele Gruppen, die im Geheimen agieren. Der Vormarsch von Sekten und ihren Irrlehren, und damit die Verführung vieler Menschen, führt zur Spaltung der Gesellschaft.

Besonders Kinder und Jugendliche werden von dieser Welle erfasst. Die Worte falscher Propheten fallen in die Kinderseelen wie Samen in fruchtbare Erde. Manche brechen sogar die Schule oder das Studium ab, um ihr Leben diesen Sekten zu widmen.

Gerade die Jüngsten also müssen vor den Einflüssen von zweifelhaften Verführern geschützt werden, indem ihnen christliche Werte vermittelt werden. Sie sollen in der Lage sein, das Gute vom Bösen zu unterscheiden und aus dem vielfältigen Informationsangebot das Notwendige für sich herauszufiltern.

Das tägliche Lesen in der Bibel spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die Botschaft von der Liebe Jesu macht den Menschen Mut und zeigt ihnen, dass sie nicht vergessen werden.

Am 1. September beginnt das neue Schuljahr, er wird als der „Tag der Kenntnisse“ in Armenien gefeiert. Zu diesem Anlass möchte Diaconia rund 1000 Erstklässlern Bibeln schenken. Denn gerade sie brauchen eine Bibel, damit das Bild Jesu in ihren Herzen Gestalt gewinnen kann.

Wir bitten deshalb um Ihre Hilfe für diese segensreiche Aktion. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung der Gläubigen im ältesten christlichen Land der Erde.


Projekt Nr. 1780, "Bibeln für Armenien"

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Rumänien
Vom Stall endlich in ein richtiges Haus umziehen
Sozialer Wohnungsbau für arme Familien in Rumänien – Nun wird der vierten Familie geholfen

Ein alter Stall, das ist bisher Florin und Liliana Musteatas Unterkunft. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern Cristina (11) und Adrian (8) haben sie versucht, diesen Stall so gut wie möglich zu einem Heim umzubauen. Aber nur zwölf Quadratmeter stehen ihnen zur Verfügung. Es gibt Elektrizität, aber keinen Wasseranschluss.

Seit sieben Jahren arbeitet Florin bereits auf dem Bau. Seit kurzem steht die Familie nun gemeinsam mit einigen Freiwilligen auf ihrer eigenen Baustelle in der Nähe von Brasov. Mit der Unterstützung der Firma Vodafone und von Diaconia bauen sie an einem eigenen kleinen Haus. Sie ist damit die vierte Familie, der auf diese Weise der Start in ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden soll. In dem neuen Haus sollen endlich auch die elfjährige Cristina und ihr achtjähriger Bruder Adrian eigene Zimmer haben.

Vodafone kommt bei dem Projekt für die Kosten der Handwerker und Materialien auf, Diaconia trägt den Grundstückspreis von 4800 Franken (4000 Euro). Florin und Juliana sind allen Unterstützern von Herzen dankbar und können ihre Freude kaum in Worte fassen.

Bitte helfen Sie dieser jungen Familie, damit sie endlich ein Dach über den Kopf bekommt.


Projekt Nr. 1781, "Sozialer Wohnungsbau Rumänien"

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Russland
Kraft tanken durch die Liebe Gottes
Sommercamp für Waisen und sozial benachteiligte Kinder in der Nähe von Moskau

Mit riesiger Vorfreude fiebert Rufoina jedes Jahr dem Sommer entgegen und kann es kaum erwarten, bis es endlich losgeht, das Sommercamp „Pilgrim“. Vier Wochen lang leben dann Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien und Waisen gemeinsam in einem Haus und dürfen für ein paar Tage zur Ruhe kommen.

Rufoina war mit sechs Jahren zum ersten Mal dabei und lernte dort Jesus Christus kennen. Das Camp veränderte ihr Leben und schliesslich auch das Leben ihrer ganzen Familie. Heute arbeitet die 17-Jährige als Betreuerin mit.

Seit 20 Jahren gibt es das „Pilgrim“-Camp nun schon. Jedes Jahr sammeln Raissa und ihre Helfer Spenden, um das Camp finanzieren zu können. „Jede Kopeke ist wichtig“, sagt Raissa, „Die Menschen hier haben selbst nicht viel. Aber sie geben was sie entbehren können, und wir verwenden es für dieses Sommercamp.“ Bis vor einem Jahr fand das in einem Haus statt, das gratis genutzt werden konnte. Nun ist es an einen finanzkräftigeren Mieter vergeben worden. Das Ferienlager musste deshalb in ein Haus in der Nähe von Moskau verlegt werden, für das Miete bezahlt werden muss. Aber Raissa gibt nicht auf. Warum, will Michaela Kuhlmann, Leiterin von Diaconia Deutschland, wissen. Raissa schluchzt, ihr schiessen die Tränen in die Augen, sie wendet sich ab und kann nichts mehr sagen. Galina, die Leiterin der Organisation „Brotherhood of Compassion“, erklärt: „Das Camp ist ein wichtiger Teil von Raissas Leben und dem der Kinder. Sie tut fast alles dafür. Sie gibt, wenn es sein muss, sogar ihre eigene kleine Pension dazu. Auch in diesem Jahr.“

Die Kosten belaufen sich auf 240 Franken (200 Euro) pro Kind für die Unterkunft. Für die Verpflegung kommen noch einmal 7,50 Franken (6 Euro) pro Kind hinzu. Im Jugendlager lernen sie die Grundwerte des christlichen Lebens kennen: die Liebe zum Nächsten, die Geborgenheit in der Gemeinschaft, Vergebung und Demut. Vier Wochen, in denen sie spüren, dass sie wertvolle Menschen sind, dass sich jemand für sie interessiert und dass Jesus allen eine Chance gibt.

Auf diese Weise hält der Glaube Einzug in viele Familien. Die Kinder sind für den Alltag gerüstet und können mit Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft gehen.

Bitte helfen Sie Diaconia dabei, den Kindern die Möglichkeit zu geben, diese Geborgenheit und die Liebe Jesu Christi kennenzulernen.


Projekt Nr. 1782, "Christliches Ferienlager Russland"

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