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Report
Ausgabe 09, September 2017


Rumänien
Inkontinenz-Einlagen und Rampe für Opa Gigi
Grosseltern nahmen Enkelin auf, haben aber selbst kaum genug zum Leben

Liebevoll schmiegt sich Cristina an ihren Grossvater Gigi (59). Die beiden haben ein sehr inniges Verhältnis. Er hat ihr früher Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen; heute sorgt die 13-Jährige liebevoll für ihren behinderten Opa.

Seit 2011 ist Gigi halbseitig gelähmt. Zwar hatte er sein Leben lang gearbeitet, doch auf seine Rente muss er warten, bis er 65 Jahre alt ist. Daher ist das Geld im Hause Koles sehr knapp. "Als Cristina ganz klein war, haben mein Mann und ich beschlossen, sie zu uns zu nehmen", erzählt Grossmutter Maria. "Unsere Tochter, Cristinas Mutter, hatte diverse Männerbekanntschaften und konnte dem Kind kein stabiles Leben ermöglichen." Grosseltern und Enkelin haben ein inniges Verhältnis. "Sie ist unser Sonnenschein", so die Oma. Das Mädchen besucht die sechste Klasse. Es freut sich bereits auf seinen 14. Geburtstag, denn dann wird es einen Personalausweis erhalten. Wenn Cristina nicht gerade ihre Grosseltern unterstützt, trifft sich die Teenagerin nach der Schule gerne mit ihren Freundinnen.

Cristina mit ihrem Opa.

Die Türschwelle ist für Gigi nur mit Hilfe zu überwinden.

Cristina unterstützt ihre Grosseltern, wo immer möglich.

Die Familie bewohnt einen Raum mit zwei Betten. In einem Bett schläft Gigi, das andere teilen sich Cristina und ihre Grossmutter. Es fehlt an allen Ecken und Enden: Allein die Inkontinenz-Einlagen des Grossvaters strapazieren das ohnehin schon schmale Budget. "Manchmal muss er ohne auskommen", berichtet Maria beschämt.

Eine grosse Erleichterung ist der Rollstuhl. "Dank diesem kann mein Mann endlich wieder vor die Tür", so Maria. Doch die Türschwelle stellt für den 59-Jährigen ein Hindernis dar, welches ohne Hilfe nicht zu überwinden ist.
Wir möchten Familie Koles helfen und eine Rampe finanzieren, damit Gigi das Haus zukünftig selbstständig verlassen kann. Auch Inkontinenzeinlagen möchten wir ihm zur Verfügung stellen und die Familie ausserdem mit Lebensmitteln versorgen. Kleidung und Schulmaterial für Cristina würden das Budget ebenfalls sehr entlasten. Insgesamt benötigen wir für dieses Projekt rund 4 500 Franken (3 950 Euro). Mit dieser Investition erleichtern Sie das Leben dieser Menschen erheblich. Ganz herzlichen Dank für jede Gabe!


Langzeitprojekt Nr. 3414, "Rollstuhl-Rampe für Opa Gigi"

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Albanien
"Hast Du Milch, hast Du eine Zukunft"
Fast alle Familienmitglieder sind krank, aber aufgeben ist keine Option

"Ich hatte in meinem Leben mehr schwere als gute Tage", berichtet Bajrie Sufaj (70) bedrückt. "Ein Sohn wurde ermordet, einer ist gestorben, und der Jüngste ist schizophren. Meine Schwiegertochter ist schwerhörig, und mein Enkel taub. Was wird aus ihnen, wenn ich nicht mehr da bin?"

Die 70-Jährige versucht, das Leben ihrer Familie einigermassen aufrecht zu erhalten. Nicht zuletzt wegen ihrer Enkelin Fatjeta, die als einzige in der Familie gesund ist. "Sie soll eine gute Kindheit und Jugend haben und einen Beruf erlernen können", so Bajrie. Die Familie lebt von 78 Franken (68 Euro) Sozialhilfe und dem Gemüse, das sie anbaut. Die zwei Kühe, die sie einst besass, fielen einer Seuche zum Opfer.

Trotz der vielen Krankheiten – Bajrie leidet unter Bluthochdruck, und ihr Sohn Gezim ist nicht nur schizophren, sondern zudem noch an Diabetes erkrankt – ist die Familie liebevoll und fröhlich. Alle sind stolz auf Fatjeta, die zur Schule geht und wünschen sich, dass es ihr und ihrem Bruder Kledis gut geht. Obwohl das Geld kaum zum Leben reicht, ist das Haus sauber und gepflegt.

Bajrie (Mitte) mit ihrer Schwiegertochter und ihrem Sohn.

"Wir hätten gerne wieder eine Kuh", sagt Bajrie schüchtern. "Wir können uns keine kaufen, aber sie würde uns das Leben erleichtern. Alle im Dorf wissen: Wenn du eine Kuh hast, hast du Milch für dich und andere. Und hast du Milch, dann hast du eine Zukunft." Auch Schwiegertochter Violeta weiss das und ist bereit, gemeinsam mit Bajrie gut für die Kuh zu sorgen. "Ich zeige Violeta dann, wie man Käse und Joghurt herstellt. Sie ist zwar fast taub, aber ich kann mich gut mit ihr verständigen", erzählt Bajrie hoffnungsvoll. Milchprodukte lassen sich gewinnbringender verkaufen als die reine Milch. Ein Stall für die Viehhaltung ist vorhanden. Eine Kuh würde das Leben der gesamten Familie positiv beeinflussen. Auch die Ausbildung der Kinder würde durch dieses Einkommen möglich – vielleicht könnte Fatjeta später sogar studieren? 1 175 Franken (1 030 Euro) kostet die Kuh und das Futter für drei Monate. Eine nachhaltige Investition. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, das eine ganze Familie in die Selbstständigkeit führen kann. Vielen Dank.

Projekt Nr. 3415, "Eine Kuh für Familie Sufaj"

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Rumänien
Eine Zukunft für Liviu und Patric
Halbbrüder von Mutter verlassen — Oma kümmert sich um die beiden

"Schaut her, Liviu und Patric. So macht man das: Erst den Tisch reinigen, dann kann man die Kleider drauflegen und bearbeiten." Niculina (51) freut sich, dass ihre Enkel ihr bei der harten Arbeit helfen; doch sie macht sich grosse Sorgen um deren Zukunft.

Liviu (13) und Patric (9) haben bei der Grossmutter ein liebevolles Zuhause gefunden. Die leibliche Mutter liess den kleinen Liviu nach dem Tod ihres Ehemannes bei der Schwiegermutter zurück. Ein Jahr später kam sie zurück, wieder mit einem Baby im Arm. "Ich habe die beiden aufgenommen und dachte, dass meine Schwiegertochter nun bleiben würde." Eines Tages war die zweifache Mutter jedoch wieder verschwunden. Die 51-Jährige berichtet: "Ich konnte sie ausfindig machen und Kontakt mit ihr aufnehmen. Doch sie wies mich barsch zurück: Sie hätte nun eine andere Familie, und ich solle sie nicht weiter belästigen."

Niculina hat acht eigene Kinder grossgezogen. Anfang dieses Jahres starb ihr Mann Ioan nach langer Krankheit. "Wir hatten nie viel zum Leben, doch Ioan hatte es immer irgendwie geschafft, dass wir ein Auskommen hatten", erzählt die Witwe. Auch die Jungen sind untröstlich, denn sie haben den Grossvater sehr geliebt und bis zum Schluss hingebungsvoll bei seiner Pflege mitgeholfen. Niculina lebt mit ihren Enkeln von 70 Franken (knapp 62 Euro) Kindergeld und Sozialhilfe. Dieses schmale Budget versucht sie aufzubessern, indem sie die Wäsche der Nachbarn besorgt. Doch sie hat weder Strom noch fliessendes Wasser. Und so muss das Wasser mühsam aus dem Fluss herbeigeschafft werden. Die Jungen unterstützen ihre Grossmutter, wo immer es geht. Und manchmal helfen sie den Nachbarn für ein paar Geldstücke bei verschiedenen Arbeiten. "Sie haben deswegen die Schule in diesem Jahr nicht beendet. Das missfällt mir sehr", so Niculina.


Niculina nahm Liviu und Patric bei sich auf.

Die Jungs packen fleissig mit an.

Wir möchten dieser Familie helfen, indem wir ihr eine Handwaschmaschine besorgen, die Niculina den Alltag erleichtert und der Familie ein Auskommen beschert. Auch Lebensmittel, Schulsachen und Kleidung für die Kinder wären eine grosse Hilfe. Mit 4 000 Franken (3 510 Euro) können wir viel bewegen, die Familie über längere Zeit unterstützen und ihr ein Einkommen sichern. Vielen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3416, "Familienhilfe Niculina Lingurar"

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Rumänien
Ionut möchte richtig sehen können
Strabismus stellt den Zehnjährigen ins Abseits und macht ihn zum Ziel von Gespött

"Am liebsten mag ich Erdkunde", erzählt Ionut und strahlt übers ganze Gesicht. Doch dann verfinstert sich sein Blick: "Aber ich gehe nicht gerne zur Schule, weil mich da alle ärgern."

Der Zehnjährige besucht die dritte Klasse. Eigentlich mag er das Lernen und den Unterricht; doch wenn der Lehrer ihn auffordert, laut vorzulesen, rutscht ihm sein Herz in die Hose. Ionut kann nur schlecht lesen – aber nicht, weil er es nicht versteht, sondern weil seine Augen ihn behindern. Auch in anderen Dingen ist er viel langsamer als die meisten seiner Mitschüler. Er kann eben seinen Augen nicht trauen und ist deswegen viel vorsichtiger und langsamer bei der Erledigung seiner Aufgaben.

Der zierliche Junge lebt mit seinen fünf Geschwistern, Vater Podariu (31) und Mutter Claudia (32) in ärmlichen Verhältnissen ohne Strom und Wasser. Beide Eltern haben eine sehr geringe Schulbildung und finden deswegen keine feste Arbeit. Manchmal ergattert Podariu einen Gelegenheitsjob; doch es ist nicht viel, was die Familie zum Leben zur Verfügung hat.

Ionut leidet seit Jahren unter der Augenmuskelgleichgewichtsstörung Strabismus (Schielen) im linken Auge. Diese kann eine starke Sehschwäche (Amblyopie) verursachen.


Seine Augenprobleme lassen Ionut verschlossen und traurig zurück.

Ionut benötigt dringend eine Operation und eine Brille. Doch die Kosten dafür kann die Familie nicht bezahlen. "Der emotionale Druck auf meinen kleinen, sensiblen Jungen wird immer heftiger", berichtet Mutter Claudia besorgt. "Er ist grossem Spott ausgesetzt. Wir versuchen ihn zwar zu stärken und zu ermutigen, doch ich fürchte, eines Tages wird er nicht mehr zur Schule gehen wollen. Und dann droht ihm die selbe Zukunft wie uns: Ein Leben in Armut."

Das wollen wir verhindern, indem wir die Operation und eine Brille bezahlen. Weitere, dringend benötigte Hilfe für die Familie wären Lebensmittel, Kleidung, Feuerholz und Schulsachen für Ionut und seine Geschwister. Auch eine Handwaschmaschine für Claudia wäre von Vorteil. Alles in allem benötigen wir 5 500 Franken (4 820 Euro), um Ionut zu helfen. Der Junge könnte dann wie andere Kinder lernen und zu einem selbstbewussten Menschen heranwachsen. Bitte helfen Sie Ionut und seiner Familie durch eine Spende und Ihre Gebete.


Projekt Nr. 3417, "Augenoperation für Ionut"

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Nachholbedarf in RumÄnien

Rumänien ist das drittärmste Land in der Europäischen Union (EU), hat jedoch die höchste Kindersterblichkeitsrate und ist Schlusslicht bei staatlichen Ausgaben für Bildung und Gesundheit. Diese Daten veröffentlichte das Nationale Institut für Statistik (INS).
Danach liegt Rumänien beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Person mit 17.200 Euro / 19.610 Franken vor Kroatien (17.100 Euro / 19.495 Franken) und Bulgarien (13.900 Euro / 15.845 Franken). Die Kindersterblichkeit ist mit 7,6 von 1.000 Neugeborenen doppelt so hoch wie der Durchschnitt in der EU. 5,14 Prozent des Bruttoinlandproduktes werden für Gesundheitsversorgung und lediglich 2,99 Prozent für Bildung ausgegeben. Lettland, das vorletzte Land im Bereich Gesundheit, gibt 5,49 Prozent des BIP dafür aus, die Tschechische Republik, Vorletzte im Bereich Bildung, liegt hier bei 3,84 Prozent.





Rumänien / Dobreni
Ein strahlendes Lächeln für Vasile
Vollwaise kam vor drei Jahren ins Kinderheim Casa Ray

Eines von Vasiles Problemen sieht man sofort, wenn er lacht: Ihm fehlt ein Zahn. Dieser ist dem 13-Jährigen beim Spielen abgebrochen. Und da es kein Milchzahn war, klafft dort jetzt eine Lücke.

Das darf so nicht bleiben; denn zum einen ist die Wurzel des Zahnes noch im Kiefer, und zum anderen verschiebt sich sein komplettes Gebiss, weil die Zahnreihe nicht mehr vollständig ist. Mit 20 Jahren, wenn Vasile ausgewachsen ist, soll er ein Implantat bekommen. Doch zunächst benötigt er dringend eine Zwischenlösung. "Manchmal entzündet sich die Wurzel, dann schwillt mein ganzes Gesicht an, und es tut sehr weh," erzählt der Junge. Und natürlich schämt er sich auch ein bisschen für sein unvollkommenes Lachen – er kommt schliesslich in die Pubertät.

Vasile lebt im Waisenhaus Casa Ray in Dobreni. Mit zweieinhalb Jahren verlor er seine Mutter und blieb bei seinem vollständig gelähmten Vater zurück. Eine schwere Zeit für den Jungen, der schon früh viel Verantwortung übernehmen musste und seinen Vater, so gut er konnte, pflegte. Sieben Jahre nach der Mutter starb auch der Vater, und Vasile kam als Vollwaise ins Kinderheim.

Dort versuchte man, ihm mit Liebe und Fürsorge das zu geben, was er brauchte und ihn zu unterstützen, seine Trauer zu verarbeiten. Mit Erfolg: Jetzt, drei Jahre später, ist er ein aufgeweckter und freundlicher Teenager, der aber immer noch recht kindlich ist. Er liebt es, mit Lego zu spielen, zu malen und Gedichte zu schreiben.


Vasile ist ein intelligenter und freundlicher Teenager.

Vasile hat neben seinem Zahnproblem auch Schwierigkeiten mit den Augen. Jedes Jahr benötigt er neue Brillengläser. Die Augenprobleme sind erst im Waisenhaus entdeckt und behandelt worden. Der Junge macht gute Fortschritte, benötigt jedoch regelmässige Kontrollen und Anpassungen seiner Sehhilfe. Dies alles ist teuer. Und deswegen möchten wir Sie bitten, die Zahn- und Augenbehandlung von Vasile zu bezahlen. 1 600 Franken (1 400 Euro) kostet die komplette medizinische Versorgung. Bitte spenden Sie, damit Vasile bald ungehemmt lachen und seine Welt mit gesunden Augen entdecken kann. Vielen Dank für Ihre Gaben!

Projekt Nr. 3418, "Medizinische Behandlung für Vasile"

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Rumänien
Ein Haus für Maria und ihre drei Töchter
Familienvater lässt seine Familie einfach in einer Scheune zurück

Der Ofen mit der Kochstelle steht mitten im Grünen. Doch idyllisch ist dieser Zustand definitiv nicht; denn der einsame Ofen steht für ein Leben, das völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Es ist das Leben von Maria (37) und ihren Töchtern.

Maria lebte mit ihrem Mann Ovidiu (37) sowie Rebeca (10), Ana (8) und Sidonia (5) in einer Wohnung in Feldioara, 20 Kilometer von Brasov entfernt. Ovidiu hatte eine Arbeit auf dem Bau, sodass sich die Familie die Wohnung leisten konnte. Alles veränderte sich, als der Familienvater seine Arbeit verlor und der Wohnungseigentümer die Immobilie verkaufen wollte. Von einem Tag auf den anderen wurde die Familie obdachlos. Maria fand mit Rebeca und Sidonia Unterschlupf in der Scheune eines ehemaligen Nachbarn. Ovidiu konnte sich mit der Situation nicht abfinden; er nahm Ana mit sich und verschwand. "In seinem Abschiedsbrief schrieb er, dass er nicht in einer Scheune leben wolle", erzählt uns Maria mit Tränen in den Augen.

Die junge Frau machte sich Sorgen und ging zur Polizei. Dort erfuhr sie, dass Ovidiu bereits mit einer anderen Frau zusammenlebte. Ana hatte er bei seinen Eltern untergebracht. "Meine Schwiegereltern sind sehr streng und gewalttätig. Ich möchte Ana bei mir haben", erzählt Maria bedrückt. Doch Ovidiu drohte sogar damit, ihr die beiden anderen Mädchen ebenfalls wegzunehmen. "In einer Scheune zu leben ist keine Option, das verstehe ich. Doch ich vermisse meine Tochter! Ich will gut für meine Kinder sorgen und möchte alle bei mir haben. Sie wollen nicht bei ihren Grosseltern leben."

Maria, Rebeca und Sidonia vermissen Ana.

Momentan ist das Wohnen in der Scheune noch erträglich. Es ist Sommer, und das Leben findet zumeist draussen statt. Doch die junge Mutter macht sich Sorgen, wie es im Winter werden wird, und ob sie ihre Töchter zur Schule schicken kann. "Ich weiss noch gar nicht, wo wir dann leben werden."

Wir möchten Maria dringend helfen und für rund 9 000 Franken (7 895 Euro) ein kleines Haus für sie und ihre Töchter kaufen. So wäre die Familie wieder zusammen und zudem sicher vor Winter und Kälte. Bitte helfen Sie durch Ihre Gaben und Gebete, dass diese Menschen wieder Mut schöpfen und ihre Zukunft gemeinsam gestalten können. Vergelts Gott.


Projekt Nr. 3419, "Ein kleines Haus für Maria Muntean"

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Rumänien
Eine Kuh lässt Familie Pepas Traum wahr werden
Fünfköpfige Familie lebt in undichtem Raum

"Ich war zu ehrlich. Aber ich kann einfach nicht lügen", sagt Arben Pepa (54) ernst. Und so steht er mit seiner Familie vor einem völlig maroden Haus und weiss nicht weiter.

Das Haus wurde bei einem Erdrutsch stark in Mitleidenschaft gezogen. Nur ein provisorischer Raum ist der Familie noch geblieben. Und weil Arben diesen bei den Behörden meldete, bekam er keinerlei Entschädigung. Dass das verbliebene Dach undicht und die Mauern einsturzgefährdet sind, hat die Ämter nicht interessiert. "Wir hoffen immer, dass es nicht zu stark regnet, denn dann sind wir in unserem Raum nicht mehr sicher", berichtet der Familienvater.

Obwohl Arben nur noch eine Niere besitzt, hat er sowohl im In- als auch im Ausland stets hart gearbeitet. Er hat seine Kinder zur Schule geschickt und seinem ältesten Sohn ein Studium an der Universität ermöglicht. "Dafür hatte ich einen Kredit aufgenommen, den ich noch immer zurückzahle." Sein Sohn Etmond (27) leidet an Herz- und Leberproblemen. Und so findet er, trotz seines guten Abschlusses, keine Arbeit.

Arben und Farie machen sich grosse Sorgen um die Zukunft ihrer Söhne.

In diesem undichten Raum leben fünf Erwachsene.

Mutter Farie (54) hat Bluthochdruck und sorgt sich sehr um die Zukunft ihrer jüngeren Söhne. Sie möchte Rigers (20) und Enea (17) gut versorgt wissen. Rigers hat das Abitur abgeschlossen und verdient mit kleinen Gelegenheitsjobs etwas Geld. Auch Enea wird es wohl so ergehen, obwohl er gerne die Universität besuchen würde. "Er ist frustriert, dass ihm das Studium wohl verwehrt bleiben wird", erzählt seine Mutter. Doch für ein weiteres Studium ist einfach kein Geld da.

Wir möchten gerne die Familie mit einer Kuh unterstützen. Die Milch könnte sie verkaufen und den eigenen Essensplan mit Milchprodukten ergänzen. Zudem möchten wir das Haus wiederherstellen und einen weiteren Raum anbauen. Alle Familienmitglieder werden dabei helfen.

Bitte geben Sie Familie Pepa eine hoffnungsvolle Zukunft. 4 800 Franken (4 210 Euro) können helfen, das Leben der Familie auf sichere Füsse zu stellen und Faries Traum, den Söhnen eine Ausbildung und eine gute Zukunft zu ermöglichen, zu erfüllen.


Projekt Nr. 3420, "Eine Kuh für Familie Pepa"

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Rumänien
Licht und Wärme für Familie Ferar
Kinder sollen ihre Hausaufgaben nicht im Schein einer Taschenlampe machen müssen

"Ich erinnere mich noch gut, wie sehr ich mich als Kind in der Dunkelheit gefürchtet habe", gesteht Stefan Ferar (32). "Meine Kinder sollen das Licht einschalten können, wenn sie sich fürchten."

Stefan und Raluca (31) haben drei Kinder: Alexandra (9), Daniel (7) und Miruna (5). Der Familienvater wuchs bei seinem betrunkenen und gewalttätigen Vater auf. Die Mutter war gestorben, und niemand half ihm und seinen Geschwistern, diesem Albtraum zu entfliehen. Umso wichtiger ist ihm heute, dass seine Kinder in einer Umgebung voller Liebe und Sicherheit aufwachsen.

Unermüdlich hat er in den vergangenen Jahren gebrauchte Ziegelsteine zusammengetragen und damit nach und nach ein Haus mit zwei Zimmern errichtet. Im Innen- sowie im Aussenbereich ist vieles instabil, weil Stefan auf beschädigte Baumaterialien zurückgreifen musste. "Andere hätte ich mir niemals leisten können." Ein aktuelles "Sorgenkind" ist die Zimmerdecke, die herunterzustürzen droht. Auch der alte Ofen macht den Eltern Sorgen, denn statt Wärme produziert er hauptsächlich Rauch. "Im Sommer spielt sich unser Leben im Hof ab; aber was ist, wenn es kalt wird? Ich habe Angst, dass die Kinder dann Schaden erleiden", sagt Raluca.

Papa ist Daniels grosses Vorbild.

Stefan mit seinen Kindern Miruna und Daniel im Hof.

Der alte Ofen produziert mehr Rauch als Wärme.

Im Hof gibt es fliessendes Wasser. Elektrizität, und damit Licht in der Dunkelheit, wären zwar möglich, doch den Anschluss müssen die Anwohner selbst bezahlen. Das kann Stefan sich jedoch nicht leisten. Er ist Analphabet, und so reicht es nur für Gelegenheitsjobs mit einem entsprechend kleinen Einkommen.

Wir möchten helfen, indem wir der Familie einige Nutztiere liefern, welche ihr ein festes Einkommen sichern. Auch einen neuen Ofen wollen wir stellen, das Dach sicher machen und den Kindern Kleidung und Schulsachen bringen. Gerne würden wir auch den Stromanschluss legen, damit die Kinder künftig im Winter ihre Hausaufgaben nicht mehr im Schein der Taschenlampe machen müssen.

Alles in allem benötigen wir hierfür 8 000 Franken (7 020 Euro). Bitte helfen Sie, damit die Eltern zukünftig selbständig für die Zukunft ihrer Kinder sorgen können und Familie Ferar in einem sicheren und warmen Zuhause wohnen darf. Ganz herzlichen Dank.


Projekt Nr. 3421, "Familienhilfe Ferar"

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