Report
Ausgabe 10, Oktober 2009


Armenien
Ein Appell an die Menschlichkeit: Nieren-OP für Mutter unbezahlbar
Der kleine Boris darf nicht sterben
Boris wird sterben, wenn er nicht operiert wird. Die Mitarbeiter von Diaconia in Armenien sind entsetzt und traurig über die Geschichte des kleinen Jungen, der sein ganzes Leben noch vor sich hat und ein begabter Künstler ist. Boris leidet seit seiner Geburt an einer chronischen Nierenentzündung. Nun wartet er auf ein Spenderorgan – und treue Freunde, die den Eingriff bezahlen.
Überglücklich waren seine Eltern Ruzanna und Gevorg, als ihr Sohn 1993 zur Welt kam. Doch schon bald stellten die Ärzte fest, dass Boris taub und zusätzlich nierenkrank ist. Als er drei Monate alt war, wurde er zum ersten Mal operiert. Eine Niere sowie ein Teil der zweiten Niere wurden entfernt.
Im Jahr 2000 starb Gevorg an einem Herzinfarkt. Danach war Ruzanna ganz auf sich alleine gestellt. Boris wurde bei Diaconia als Patenkind registriert. Das sichert dem Jungen eine medizinische Versorgung, ausserdem erhält er die nötigen Lebensmittel, was für Ruzanna eine grosse Erleichterung ist. Dank des Hörgerätes, das Boris von Diaconia bekam, lernte er erste Worte sprechen.
Boris hat ein grosses Talent für die Malerei und ist sehr kreativ. Als er zum ersten Mal bunte Stifte in die Hand nahm und zu malen begann, bemerkte seine Mutter, dass er nicht einfach kritzelte. Der gehörlose, nierenkranke Junge drückt seine Gefühle und Gedanken mit seinen Gemälden aus. Mehrmals nahm er an Ausstellungen teil.
In den vergangenen Monaten verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zunehmend. Die Medikamente halfen nicht, die zweite Niere funktionierte nicht mehr. So muss Boris dreimal pro Woche zur Blutwäsche. „Ich bin bereit, meinem Kind eine Niere zu spenden, aber ich habe selbst Nierenprobleme. Meine Niere kann ihm nicht helfen“, erzählt Ruzanna mit Tränen in den Augen.
Nur durch eine Nierentransplantation kann das Leben des Kindes gerettet werden. Für die junge Witwe ist die Situation unerträglich, vor allem, weil sie jeden Tag sehen muss, wie ihr Kind leidet. Und sie fragt sich ständig, wie viel gemeinsame Zeit ihnen wohl noch vergönnt ist. Muss Boris wirklich sterben? Er steht auf der Warteliste für eine Transplantation. Es könnte jeden Moment so weit sein, dass sich ein Spender findet. Doch diese Operation kostet in Armenien etwa 42 000 Franken (knapp 28 000 Euro). Was passiert, wenn der Anruf kommt und die Mutter das Geld nicht hat? Muss Boris sterben, weil seine Mutter arm ist? Wir bitten Sie herzlich um Ihre Unterstützung durch Gebete und Gaben.
Projekt Nr. 1401
„Boris soll leben”

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Armenien
Gehörlose Geschwister hoffen auf die Hilfe von Diaconia
Eine Chance zu hören und zu sprechen
Silva war erst 20, als sie vor neun Jahren erstmals Mutter wurde. Ihr Glück war schon bald getrübt. Tochter Anusch schien zunächst gesund zu sein. Doch dann bemerkte Silva, dass ihr Baby auf Stimmen überhaupt nicht reagierte und sogar auf eine seltsame Weise weinte. Eine ausführliche ärztliche Untersuchung zeigte, dass das Kind von Geburt an gehörlos war.
„Das Kind kann nicht behandelt, der angeborene Fehler nicht korrigiert werden“, so die Diagnose der Ärzte. Und es kam noch schlimmer. Die Mediziner stellten fest: Sollte Silva weitere Kinder bekommen, drohe ihnen das gleiche schwere Schicksal.
Obwohl Silva tief verzweifelt war, kümmerte sie sich mit grosser Liebe und Geduld um ihre behinderte Tochter und träumte von einem Sohn. Der ärztliche Befund könne auch ein Irrtum sein, redete sie sich ein. Trotz der Warnungen bekam Silva 2003 ihr zweites Kind – den Sohn Hovhannes. Neben der Freude an dem Neugeborenen quälte Silva und ihre Angehörigen die brennende Frage, ob er wohl hören könne.
„Das Kind hat kein Gehör, es wird daher auch nicht sprechen können.“ Die Ärzte bestätigten die schlimmsten Befürchtungen. Das Wunder, auf das Silva gehofft hatte, blieb aus.
Beide Kinder brauchen ständige ärztliche Betreuung, ausserdem eine Sonderschule. Deshalb zog die Familie von ihrem Dorf in eine Mietwohnung in der Hauptstadt Jerewan. Silvas Mann muss sich dort mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen. Das verdiente Geld reicht nur für die Miete, die Verwandten helfen mit Lebensmitteln und Kleidung.
Es hat sich nun herausgestellt, dass die Kinder ein Resthörvermögen haben. Sie brauchen spezielle Hörgeräte, die je 2900 Franken (etwa 1900 Euro) kosten. Dann könnten sie sogar sprechen lernen!
Armenien ist nach wie vor ein armes Land. Die kargen finanziellen Mittel des Staates lassen die Förderung junger Familien nicht zu. Es gibt keine Krankenversicherung und von einer qualifizierten medizinischen Versorgung, insbesondere Behinderter, ist das Land noch weit entfernt.
Silva sieht im Moment keine Möglichkeit, die teuren Hörgeräte kaufen zu können. Diaconia ist nun die einzige Hoffnung. Ihre Spenden für Anusch und Hovhannes würden diesen Kindern die Chance geben, sich in das normale Leben zu integrieren. Danke für Ihre Solidarität mit den Ärmsten!
Projekt Nr. 1402
„Hörgeräte für Geschwister”

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Albanien
Tragisches Schicksal eines kleinen Mädchens – Grossmutter ist überfordert
Arsilda (6): Ihre Mutter ist verschwunden und ihr Vater tot
Eine Grossmutter und ihre Enkelin, zusammengeschweisst durch Not und Elend: Lena Bregu ist 64 Jahre alt, doch sie sieht aus wie 84. Die Sorgen um ihre kleine Enkelin Arsilda haben tiefe Furchen in ihr Gesicht gegraben. Nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Schwiegertochter und dem Tod ihres Sohnes ist die alte Frau ganz allein für das sechs Jahre alte Kind verantwortlich. Sie weiss nicht, wie sie sich und das Mädchen mit umgerechnet gerade einmal 30 Franken (rund 20 Euro) im Monat über Wasser halten soll.
Als Arsilda sechs Wochen alt war, verschwand ihre Mutter Valmira. Warum die Frau ihr Baby im Stich liess, weiss niemand genau. Sie schien psychische Probleme zu haben. Von heute auf morgen waren Lena und ihr Sohn Gjovalin alleine für Arsilda verantwortlich. Gjovalin fasste den Entschluss, in Griechenland nach Arbeit zu suchen, um seine Mutter und sein kleines Kind finanziell unterstützen zu können.
Doch das Leben, weit weg von Heimat und Familie, war kein Zuckerlecken. Die Arbeitssuche und das Leben in einem fremden Land waren voller Leid und Schmerz. Oft musste er unter Brücken schlafen und harte Arbeit für wenig Geld verrichten. Es dauerte nicht lange, und Gjovalin wollte Griechenland wieder verlassen. Er vermisste seine Tochter und seine Mutter und entschied sich für die Rückkehr nach Albanien. Dort hatte sich die wirtschaftliche Situation jedoch nicht verbessert. Jeder sah ihn nun als Versager, als einen Mann, der nicht fähig ist, seine Familie zu ernähren. Als stolzer Mann traf ihn das Gerede sehr. Er suchte nach Arbeit, doch die Arbeitslosenrate in seinem Heimatort Shkoder ist sehr hoch. Die Situation erschien ihm unerträglich, mehr und mehr versank er in eine tiefe Depression. Und eines Tages beendete er sein Leben, indem er sich in seiner Wohnung an einem Seil erhängte.
Es muss schrecklich für Lena gewesen sein, als sie den Raum betrat und ihren Sohn, der gerade mal 32 Jahre alt war, tot auffand. Die völlig verzweifelte Frau dachte oft daran, dasselbe zu tun wie ihr Sohn. Der Gedanke an ihre kleine Enkelin und die Hilflosigkeit des Mädchens hielten sie von ihrem Vorhaben ab. „Ich muss eine starke Frau sein, ich habe keine andere Wahl“, sagte sie oft zu sich selbst. Doch die Grossmutter und ihre kleine Enkelin leben unter sehr schlechten Bedingungen in einer Armen-Wohnung. Lena leidet wegen ihrer schlechten Versorgung unter Blutarmut, doch gesunde Lebensmittel können sich die beiden kaum leisten. Die Menschen in der Nachbarschaft helfen, wann immer sie können. Aber selbst wenn sie Essen geschenkt bekommen, können sie es nicht länger als zwei, drei Tage aufbewahren, denn Lena besitzt keinen Kühlschrank.
Auch für Arsilda ist das Leben sehr schwer. Sie vermisst ihre Eltern und hat kein Bett zum Schlafen. Mit ihrer Grossmutter muss sie sich die Couch teilen. Von ihrer Mutter hat sie nie mehr etwas gesehen oder gehört.
Jeden Abend betet die alte Frau zu Gott, damit er sie noch ein paar Jahre leben lässt. Ihre Enkelin braucht sie doch so sehr. Ausserdem hat sie noch einen Traum: In ihrer kleinen Wohnung würde sie für Arsilda gerne einen Raum einrichten, in dem das Mädchen zumindest einen Hauch von normaler Kindheit erleben kann. Mit Ihrer Hilfe kann dieser Traum Wirklichkeit werden!
Projekt Nr. 1403
„Arsilda”

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Rumänien
Brüderpaar leidet unter einer seltenen Behinderung – Prothesen sollen helfen
Schritt für Schritt in ein besseres Leben
Eigentlich sind Paul und Mihai genau so wie andere Kinder und Jugendliche. Paul geht mit seinen 15 Jahren gerne aus und Mihai (6) spielt gerne mit anderen Kindern. Doch die Brüder müssen mit Behinderungen leben, die ihnen das Leben sehr schwer machen. Beide wurden mit jeweils einem verkrüppelten Bein geboren. Für den Rest ihres Lebens werden sie auf Prothesen angewiesen sein.
Für die Mutter ist es schrecklich, das Leid ihrer Söhne zu sehen. So tut sie alles, um ihnen das Leben zu erleichtern. Alle zwei bis drei Jahre müssen die Ärzte die Prothesen verstellen oder komplett wechseln. Manchmal gibt es Probleme mit den künstlichen Gliedmassen, und die Brüder benötigen Medikamente. Kurz gesagt: Die Kinder müssen sehr oft in ärztliche Behandlung.
Nun benötigen beide neue Prothesen, da die alten zu kurz geworden sind. Gute Prothesen aus Karbon und Titan, die auch nicht so schwer sind wie die alten, kosten für jeden der Brüder etwa 6000 Franken (rund 4000 Euro). Die Versicherung und die Eltern beteiligen sich an den Kosten, doch den kompletten Betrag können sie bei weitem nicht übernehmen. Darum haben sie Diaconia um Hilfe für ihre Söhne gebeten, die gerne – im wahrsten Sinne des Wortes – besser durchs Leben gehen wollen. Bitte helfen Sie mit!
Projekt Nr. 1404
„Prothesen”

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Rumänien
Zwei Schwestern übernehmen Verantwortung – Grosse Not in armer Familie
Kinder versorgen ihre kranke Mutter und den neugeborenen Bruder
Sie sind selbst noch Kinder und haben plötzlich die Verantwortung für die kranke Mutter und ihren neugeborenen Bruder: Die elfjährige Denisa und ihre neunjährige Schwester Ionela leisten Unvorstellbares.
Felix, der Bruder von Denisa und Ionela, kam per Kaiserschnitt auf die Welt. Die Mutter litt nach der Operation an heftigen Schmerzen und konnte ihr Bett zwei Monate lang nicht verlassen. Plötzlich hatten die Schwestern Tag und Nacht die Verantwortung für das Baby. Sie lernten Felix zu füttern und zu wickeln. Jeden Morgen mussten sie sich auf die Suche nach frischem Wasser machen und es in Plastikflaschen abfüllen, weil es im Haus weder Strom noch Wasser gibt. Wenn man bedenkt, dass alleine die alte Waschmaschine der Familie zehn Liter Wasser benötigt, kann man sich vorstellen, wie schwer die Mädchen schleppen mussten.
Auch in der Nacht mussten sich die Schwestern um das Baby kümmern und es bei Kerzenschein versorgen. Felix hatte bei seiner Geburt die Nabelschnur um den Hals, er hat noch heute Atemprobleme. Aufopferungsvoll hielten Denisa und Ionela die Familie zusammen und kümmerten sich um das oft weinende Kind und die kranke Mutter.
Der Vater der Kinder arbeitete bis Dezember in einer Schokoladenfabrik in Brasov. Doch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage musste die Fabrik geschlossen werden und er verlor seinen Arbeitsplatz. Einen neuen Job hat er noch nicht gefunden. Ab und zu macht er Aushilfsarbeiten für wenig Geld.
Diese Familie geht wirklich durch eine sehr harte Zeit und sie benötigt unbedingt Hilfe, damit sie Lebensmittel, Kleider, Windeln und einen Tisch mit Stühlen kaufen kann. Die beiden Schwestern machen ihre Hausaufgaben momentan kniend auf dem Fussboden. Die Mutter ist noch immer sehr schwach.
Möge Gott Ihnen Ihre praktische Nächstenliebe reichlich vergelten!
Projekt Nr. 1405
„Familie in Not”

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Rumänien
Verlassene Mutter von fünf Kindern ist dringend auf Hilfe angewiesen
Hausaufgaben bei Kerzenschein
Es ist in unserer heutigen Zeit kaum mehr vorstellbar, dass eine europäische Frau mit ihren fünf Kindern in einer Hütte ohne Strom und ohne fliessendes Wasser lebt. Wenn die Dunkelheit kommt, müssen Kerzen angezündet werden, damit die Kinder ihre Hausaufgaben machen können. Lady Cozac ist völlig hilflos. Vor einem Jahr hatte ihr Mann sie und ihre Kinder sitzen lassen und sich einfach auf und davon gemacht. Doch die Frau kämpft, so gut sie kann. Obwohl sie selbst nie eine Schule besucht hat und weder schreiben noch lesen kann, schickt sie ihre Kinder regelmässig zum Unterricht.
Nun hat die Schule wieder begonnen, und die Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren müssen zu Hause lernen. Die arme Familie benötigt ganz dringend einen Stromgenerator, damit zumindest Licht gemacht werden kann. Natürlich fehlt es Cozacs noch an vielen anderen Dingen, wie Kleidung, Schuhen, Essen, Baumaterialien oder Schulsachen.
Das Einkommen der Familie liegt bei gerade Mal 140 Franken, etwa 93 Euro. Kein Wunder, dass die Frau und ihre fünf Kinder gerne das Angebot der Armenspeisung annehmen. Als Alleinerziehende mit fünf Kindern, vom Mann verlassen, benötigt diese Familie dringend Ihre Unterstützung! Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!
Projekt Nr. 1406
„Familie Cozac”

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Armenien
Gajane und ihre Familie leben dank Diaconia in einem hellen freundlichen Haus
Im „Dorf der Hoffnung“ eine Heimat gefunden
Mit pochendem Herzen warten elf obdachlose Familien am 8. August 2004 darauf, ihren Namen zu hören und die Schlüssel für ihr neuen Hauses im „Dorf der Hoffnung“ zu bekommen. Unter den versammelten Menschen ist auch Gajane Poghosian mit ihrem Mann und ihren sieben Kindern. Als ihr Name aufgerufen wird, bricht sie in Tränen aus. Vor Aufregung kann sie kaum sprechen, als sie die Papiere der Drei-Zimmer-Wohnung erhält.
Die Frau hatte schwere Zeiten hinter sich. Nach ihrer Heirat wohnte Gajane von 1990 bis 1995 im Elternhaus ihres Mannes. Armenien stand in den 90er Jahren an einem Wendepunkt, viele Menschen verloren ihre Arbeit und versuchten mit Kleinhandel ihr tägliches Brot zu verdienen. Den meisten gelang es allerdings nicht, auf die Beine zu kommen. Die Menschen verpfändeten ihre Wohnungen, um sich selbständig machen zu können. Und wenn die Menschen dann ihr Geschäft verloren, war auch das gesamte Vermögen weg und die Familien landeten auf der Strasse. So erging es auch Gajane und ihrem Mann.
Das Ehepaar, das damals schon zwei Kinder hatte, bekam ein Zimmer in einem der Wohnheime von Jerewan. Das Zimmer hatte nur 20 Quadratmeter Fläche, kein Bad und keine Toilette. Es diente zugleich als Küche, Esszimmer und Schlafzimmer. In dieser schweren Zeit wandte sich die Familie Gott zu. Und der feste Glaube half ihnen, alle Schwierigkeiten zu überwinden und in Liebe und Eintracht zusammenzuhalten. Trotz der schlimmen Bedingungen brachte Gajane noch weitere fünf Kinder zur Welt.
Im Juni 2004 besuchten die Mitglieder des Auswahl-Ausschusses für das „Dorf der Hoffnung“ Gajanes Wohnung. Diaconia-Einsatzleiter Baru Jambazian erinnert sich: „Im Zimmer war es dunkel und feucht, man konnte kaum atmen. Es gab nur ein kleines Fenster, wodurch nur wenig Licht hereinfallen konnte. An allen Wänden waren mehrstöckige Betten installiert, damit die Kinder wenigstens ihre eigenen Schlafstellen hatten.“
Diese schweren Tage sind für Gajane und ihre Familie nun schon lange vorbei. Heute wohnen sie in einem hellen und trockenen Haus mit kaltem und warmem Wasser, mit Heizung und einem kleinen Garten.
„Dieses Projekt gibt den Menschen Optimismus und Vertrauen für die Zukunft. Wir beten immer für die Spender, die dieses Projekt unterstützen, und auch für die Hunderten von Obdachlosen in Armenien, die auf den segensreichen Tag warten, an dem sie sich endlich zu Hause fühlen können“, sagt Gajane glücklich.
Es gibt eine lange Warteliste von bitterarmen Familien, die unter menschenunwürdigen Umständen leben und sehnlichst auf einen Platz im „Dorf“ warten. Damit dort weitergebaut werden kann, bedarf es Ihrer Hilfe!
Projekt Nr. 1407
„Dorf der Hoffnung”

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Nepal
Für Anschlag auf Kirche verantwortlich – Neue Bombenexplosion im Südwesten
Polizei nimmt Attentäter fest
Die Polizei in Nepal hat den mutmasslichen Anführer einer Untergrundorganisation gefasst, die für einen tödlichen Anschlag auf eine Kirche verantwortlich gemacht wird. Ram Prasad Mainali, einer der meistgesuchten Männer des Landes, wurde von der Polizei festgenommen. Er gilt als Anführer der „Nepalesischen Verteidigungs-Armee“. Die militante Gruppe hat sich zu dem Anschlag auf eine katholische Kirche in der Hauptstadt Kathmandu im Mai mit drei Toten und einem Überfall auf eine Moschee im Süden des Landes mit ebenfalls drei Todesopfern bekannt.
Der Himalaja-Staat, in dem Diaconia drei christliche Kinderheime unterstützt, bleibt weiter unruhig. Im Südwesten von Nepal sind bei einer Bombenexplosion drei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hantierte ein ehemaliges Mitglied der nepalesischen Armee mit der Bombe, als diese explodierte. Nepal hat einen zehnjährigen Bürgerkrieg hinter sich, dem knapp 13.000 Menschen zum Opfer fielen. Im ganzen Land liegen noch unzählige Blindgänger.
Die Hauseltern der christlichen Internate brauchen viel Weisheit und Zuversicht im Glauben, um den Kindern Hoffnung und Liebe vermitteln zu können. Nepal ist nicht nur politisch instabil, es wird auch immer wieder von schwersten Unfällen und Naturkatastrophen erschüttert. Wir danken Ihnen sehr, wenn Sie die Kinder in Nepal in Ihre Gebete einschliessen und den Betrieb der drei Heime mit Ihren Spenden unterstützen!
Projekt Nr. 1408
„Nepalhilfe”







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