Report
Ausgabe 10, Oktober 2011


Rumänien

Erfolgreiche Aktion wird fortgesetzt Arme Familien sind besonders bedroht

Holzöfen gegen den drohenden Kältetod

Die Winter in Rumänien sind hart und bitterkalt. Für viele Familien mit Kindern ist diese Jahreszeit ein Kampf ums Überleben. Viele werden krank, da sie ihre Hütten nicht heizen können. Schon im vergangenen Jahr konnte Diaconia, dank der grosszügigen Hilfe der Spender, 20 armen Familien einen Ofen kaufen. Dieses erfolgreiche Projekt wird nun fortgesetzt.

Im Winter herrschen in den kleinen Hütten der Armen oft Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Die Kinder kauern sich zusammen, um sich gegenseitig zu wärmen und nicht zu erfrieren. Die Kälte dringt durch Mark und Bein. Deshalb verteilt Diaconia, wie schon in den vergangenen Jahren, Brennholz an die Bedürftigsten. Doch das alleine reicht nicht aus. Oft fehlt ein geeigneter Ofen, um die Familien vor dem Kältetod zu bewahren.

Einer, der sich vor dem Winter fürchten muss, ist Daniel. Er lebt bei seiner Grossmutter, denn seine Eltern haben ihn verlassen, als er drei Jahre alt war. Grossmutter und Enkel leben in einem Vorort von Brasov. Daniel hilft, wo er nur kann. Leidenschaftlich gerne kocht er. Aus diesem Grund wünscht sich der Junge keine schönen Kleider, ein Handy oder einen Fernseher — er wünscht sich nichts sehnlicher als einen Ofen. Der könnte Daniel und seine Grossmutter im Winter wärmen und er könnte auf dem Ofen Essen zubereiten. Niemand ausser Daniel kümmert sich um die alte Frau. Das einzige Einkommen ist ihre geringe Rente von 70 Franken (etwa 58 Euro).

Daniel hilft nach der Schule den Nachbarn, um sich etwas Geld zu verdienen. Damit bezahlt er seine Schulsachen. Seine Grossmutter ist überaus stolz auf ihn, denn sie sieht, dass ihr Enkel etwas aus seinem Leben macht.

Bitte helfen Sie Daniel, seiner Grossmutter und anderen notleidenden, frierenden Familien rund um Brasov. Über viele Wochen sinkt die Temperatur dort dauerhaft unter minus zehn Grad. Diaconia-Mitarbeiter besuchen immer wieder Familien zu Hause und begegnen dort unglaublichen Situationen. Oft schlafen alle Familienmitglieder in einem Raum, in dem es so kalt ist, dass Wasser in einer Flasche gefriert. Besonders die Kinder leiden. Sie bleiben wochenlang in ihren Kleidern, weil es zu kalt ist, um sie auszuziehen, und sie kein warmes Wasser haben, um sich zu waschen.

Darum bittet Diaconia Sie, liebe Freunde, das wichtige Projekt „Öfen gegen brutale Kälte“ zu unterstützen. Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!

Projekt Nr. 1648, "Öfen gegen brutale Kälte"
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Rumänien
Eltern haben kein Geld für die Behandlung Gläubige Familie bittet um Hilfe

Ilinca schielt und wird deshalb gemobbt

Ciprian (28) und Ilinca (27) Brumar haben fünf Kinder. Die älteste Tochter ist elf, die jüngste gerade ein Jahr alt. Sorgen macht ihnen nicht nur ihre Armut, sondern auch das Schicksal ihres zweitältesten, nach der Mutter benannten Mädchens Ilinca. Die Sechsjährige schielt. Wegen ihres schweren Augenleidens wird sie im Kindergarten gehänselt und ausgegrenzt.

Ilincas Geburt verläuft normal. Sie ist auffallend klein und es dauert, bis sie wächst. Das Mädchen ist ein sehr ruhiges Kind. Als sie zwei Jahre alt ist, bemerken die Eltern, dass etwas mit ihren Augen und ihrem Wachstum nicht stimmt. Im Vergleich mit anderen Kindern beginnt Ilinca sehr spät zu sprechen. Ihre Eltern bringen sie zu verschiedenen Ärzten, aber die versichern, das Kind sei gesund, nur in der Entwicklung langsamer als andere Kinder.

Ilinca schielt und weist offensichtlich zudem eine geistige Beeinträchtigung auf. Die Eltern können ihre Tochter jedoch nicht zu einem Spezialisten bringen – dafür haben sie kein Geld. Sie bringen das Kind stattdessen zu einem Optiker und kaufen ihm eine Brille gegen das Schielen. Doch das Mädchen kann die Brille nicht lange tragen. Ilinca bekommt sehr starke Kopfschmerzen und ihr wird schwindelig.

Ilinca besucht einen Kindergarten, doch da wird sie fortwährend gehänselt. Die anderen Kinder geben ihr böse Spitznamen, sie schlagen das Mädchen und grenzen es aus.

So kamen die Eltern nun zu Diaconia und baten um Hilfe. Denn aus eigenen finanziellen Mitteln können sie ihrer Tochter nicht helfen. Vater Ciprian hat nur gelegentlich Arbeit. Er hilft Nachbarn und Bekannten. Das einzige regelmässige Familieneinkommen besteht aus dem Kindergeld in Höhe von 250 Franken (etwa 208 Euro) im Monat. Die siebenköpfige Familie lebt in einem kleinen Haus ohne fliessendes Wasser.

Ciprian und Ilinca glauben an Gott und beten jeden Tag um Hilfe. Bald wird ihre Tochter in die Schule kommen. Die Eltern haben Angst, dass sie dann wieder ausgegrenzt und gemobbt wird. Diaconia möchte Ilinca den Besuch bei einem Spezialisten ermöglichen, der Therapien für ihren schweren Sehfehler aufzeigen kann. Dafür bedarf es Ihrer Mildtätigkeit!


Projekt Nr. 1649, "Augentherapie Ilinca"
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Armenien
Neue Bücher in Braille-Schrift werden benötigt Diaconia unterstützt „Forte“
Bildung der blinden Kinder ist in Gefahr

Die armenische Organisation „Forte“ engagiert sich für Blinde und Menschen mit schwacher Sehkraft. Sie kämpft für deren Ausbildung, für Arbeitsplätze und die Selbstständigkeit der Behinderten. Diaconia ist die Unterstützung von Blinden und Sehbehinderten ebenfalls sehr wichtig.


Zu Sowjetzeiten wurden die Blinden in Armenien durch sogenannte Blindenvereine gefördert. Sie bekamen kostenlose Bücher und Zeitungen in Blindenschrift, wurden in speziellen Fabriken eingestellt und konnten vollwertig am Leben teilnehmen. Diese Sozialprogramme wurden damals vom Staat finanziert. Doch nach der politischen Wende hatte Armenien nicht genug Mittel für den Sozialbereich. Die Blindenvereine werden heute nur noch von wenigen Gönnern unterstützt und müssen sich selbst helfen. Bücher in Braille-Schrift zu drucken ist den Vereinen heute kaum mehr möglich.

Die „Forte“-Mitarbeiter, von denen die meisten selbst Sehprobleme haben, sind besorgt. Der Mangel an Lehrbüchern und Literatur erschwert den Unterricht in den Sonderschulen. So haben sie als Freiwillige den Druck einiger wichtiger Lehrbücher in Braille-Schrift übernommen. Bei Braille-Büchern sind die Buchstaben aus erhabenen Punkten geformt, die man mit den Fingern ertasten kann. Die Ehrenamtlichen arbeiten gewissenhaft: Sie treffen sich dreimal in der Woche, um die Arbeit an den Büchern voranzubringen. Als Invalide leben sie am Existenzminimum. Der Druck der Bücher auf den speziellen Schreibmaschinen musste nun vorläufig eingestellt werden. Zwei Freiwillige, Sipan und Marika, wandten sich an Diaconia mit der Bitte um Hilfe. Die beiden jungen Leute haben ein ähnliches Schicksal.

Der 21-jährige Sipan erkrankte im Alter von vier Jahren an Grippe. Tagelang lag er mit hohem Fieber im Bett. Alles schien überstanden. Doch dann entdeckte seine Mutter, dass Sipan sein Augenlicht verloren hatte. In einer Augenklinik wurde bei Sipan Grüner Star diagnostiziert. Er unterzog sich einigen Laser-Operationen, doch diese brachten kein positives Resultat. Sipan war ein intelligenter Junge. Deshalb empfahlen die Lehrer seiner Dorfschule, ihn in einer Sonderschule für Blinde unterrichten zu lassen. Nach dem Abschluss studierte Sipan an der Universität. Doch der junge Mann findet keine Arbeitsstelle. Er möchte einmal eine eigene Familie gründen, doch ohne festes Einkommen ist das kaum möglich.

Marika ist 24 Jahre alt und hat eine schwere Kindheit hinter sich. Eine Krankenschwester hatte Marika nach ihrer Geburt auf den Boden fallen lassen. Das Trauma führte zu einer teilweisen Erblindung. Die Sehkraft ihres linken Auges beträgt nur noch zehn Prozent. Marika hat noch andere gesundheitliche Probleme. Zweimal wurde sie an der Leber operiert. Trotzdem hat sie nie den Mut verloren. Sie ist Gott dankbar, dass sie zumindest noch etwas Augenlicht hat und selbstständig ein Buch lesen kann – auch wenn sie es direkt vor die Augen halten muss.

Diese sehbehinderten jungen Leute sind bereit, ihr ehrenamtliches Buchprojekt fortzusetzen. Doch es fehlt an speziellem Papier, modernen Schreibmaschinen und an Geld für die Transportkosten. Viele blinde Kinder wünschen sich Bücher und damit Bildung. Mit Ihrer Unterstützung bringen Sie einen Lichtstrahl in den dunklen Alltag dieser Menschen!


Projekt Nr. 1650, "Blindenhilfe"
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Rumänien
Hunger und Verzweiflung prägen den Alltag von Sergiu und Rozalia
Ehepaar mit Baby sitzt bald auf der Strasse

Sergiu ist mitsamt seiner Frau Rozalia und der drei Monate alten Tochter Alesia von seinem gewalttätigen alkoholkranken Vater vor die Tür gesetzt worden. Seitdem droht der jungen Familie die Obdachlosigkeit. Sie haben fast nichts zu essen und baten deshalb Diaconia dringend um Hilfe.

Sergiu und Rozalia sind verzweifelt. Sie haben keinerlei Einkommen. Sergiu schielt. Aus diesem Grund ist es für ihn fast unmöglich, eine Anstellung zu finden. Hin und wieder arbeitet er als Frachtabfertiger. Doch dabei verdient er gerade einmal 10 Franken (etwa 8 Euro) am Tag. Davon kann seine Frau nur Milchpulver und Windeln kaufen. Für das Essen bleibt da nicht mehr viel übrig. Sergiu und seine Frau sind beide ausgehungert. Als Sergius Vater sie auf die Strasse setzte, wohnten sie eine Zeit lang in einer Hütte, in der eigentlich Holz für den Winter gelagert wird. Dann hatten die beiden unerwartet Glück: Ein christlicher Unternehmer bot ihnen an, auf seinem Firmengelände in dem kleinen Haus des Gärtners zu wohnen. Doch das ist nur eine vorübergehende Lösung, denn dieses Gebäude wird bald abgerissen. Momentan wohnen sie noch dort, doch Sergiu weiss, dass sie demnächst kein Dach mehr über dem Kopf haben werden.

Er würde gerne ein eigenes kleines Haus bauen. Die Steine dafür hat er auf einem Schrottplatz gesammelt. Wochenlang ging er regelmässig auf den Platz, auf dem Menschen ihren Schutt und Trümmer abliefern. Er sammelte alle noch verwertbaren Steine ein. Sergiu hat Diaconia gefragt, ob ihm die Mitarbeiter helfen könnten. Er benötigt noch Zement und Materialien für ein Dach. Sergiu ist ein fleissiger Mann, er möchte seiner Familie ein angenehmes Leben bieten. Doch er steht ganz alleine da, er hat keine Verwandten, die ihn in seinem Vorhaben unterstützen.

Die Kosten des Baus, also Zement, Sand, Schotter, Holz, Blech, werden auf rund 1500 Franken (etwa 1250 Euro) geschätzt. Wenn Diaconia dieser notleidenden Familie mit Fenstern, einer Tür und einem Ofen helfen würde, betrügen die Kosten rund 3000 Franken (etwa 2500 Euro). Diaconia möchte gerne nicht nur mit Nahrungsmitteln und Kleidung helfen, sondern die Lebenssituation von Sergiu, Rozalia und ihrer Tochter langfristig nachhaltig verbessern. Eine menschenwürdige Unterkunft ist das vordringlichste Problem.

Bitte helfen Sie Sergiu, damit er eine bescheidene Unterkunft bauen kann. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Projekt Nr. 1651, "Bauhilfe Sergiu"
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Armenien
Vater Michael stirbt an Krebs Sohn Marat ertrinkt in Badesee Hinterbliebene stehen vor Schuldenberg
Tod von Vater und Sohn raubt Familie jede Hoffnung

Ein tragischer Unfall hat den 22-jährigen Marat Hakobian das Leben gekostet. Er ist in diesem Sommer beim Baden in einem See ertrunken. Marat war ein Mitarbeiter der Diaconia-Bäckerei in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Er war bekannt für seine Hilfsbereitschaft, ebenso wie sein Vater Michael. Der starb vor vier Jahren an Lungenkrebs. Die Hinterbliebenen wissen nun nicht, wie sie weiterleben sollen.


Michael Hakobian arbeitete als Kraftwagenfahrer. Er konnte seiner Familie kein Leben im Luxus bieten, doch es ging ihnen gut. Der Sohn Marat studierte, die Frau Hasmik führte den Haushalt. Da nahm ein Verwandter einen für armenische Verhältnisse hohen Kredit auf. Michael bürgte dafür. Doch der Verwandte konnte das geliehene Geld nicht zurückzahlen. Michael verlor seine Wohnung. Um seinen drei Kindern ein Leben auf der Strasse zu ersparen, nahm er selbst einen Kredit auf, jedoch mit hohen Zinsen. Der Betrag reichte, um zumindest ein Zimmer zurückzukaufen. Aber Michael wollte sich nicht damit abfinden, dass seine Familie wegen seines unvernünftigen Handelns nun in einem einzigen Zimmer zusammengepfercht leben musste. Er arbeitete hart, um die Lage zu entschärfen. Aber Michael schaffte es nicht mehr, seine Schulden zu begleichen – der Krebs war schneller.

Michaels Sohn Marat musste daraufhin sein Studium abbrechen. Einerseits war kein Geld für die fälligen Studiengebühren vorhanden, andererseits musste er sich von nun an um seine Mutter, seine Schwester und den kleinen Bruder kümmern. Gesundheitlich war Marat angeschlagen. Seit seiner Geburt war er kränklich. Als er zwei Jahre alt war, wurde er am Herzen operiert. Mit den Jahren wurde bei Marat eine Verkrümmung der Wirbelsäule festgestellt. Dennoch war er dem Leben gegenüber optimistisch eingestellt und tat alles, um seine Familie zu unterstützen. Marat hatte drei Arbeitsstellen. Durch Fleiss und seine Zielstrebigkeit konnte er viel erreichen.

An einem warmen Sommertag ging Marat mit zwei Freunden an einen See. Seine Freunde konnten nicht schwimmen, so ging Marat alleine ins Wasser. Doch plötzlich fing er an, mit den Armen um sich zu schlagen, und ging unter. Warum ist bis heute unklar. Seine Freunde versuchten ihn zu retten, obwohl sie nicht schwimmen konnten, doch sie schafften es nicht.

Marat war die Stütze seiner Familie, die weiterhin tief in Schulden steckt. Diaconia möchte schnell und nachhaltig helfen. Mit Ihrer Hilfe kann die schlimmste materielle Not dieser leidgeprüften Familie gelindert werden.


Projekt Nr. 1652, "Familienhilfe Hakobian"
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Armenien
Siranusch und Samwel wachsen ohne Vater auf Nun droht ihnen ein Leben auf der Strasse
Mutter versorgt rund um die Uhr zwei behinderte Kinder

Meri Martirosian und ihr Mann Hajk hatten ungeduldig auf ihr erstes Kind gewartet. 2000 war es soweit: Ihre Tochter Siranusch kam auf die Welt. Das Ehepaar erfuhr 15 Tage nach der Geburt, dass das Kind unter Bewegungsstörungen leidet. Grund dafür ist eine frühkindliche Hirnschädigung. Meri verbrachte viele schlaflose Nächte und weinte heimlich, doch am Morgen war sie munter und lächelte. Sie wollte nicht, dass jemand ihren Schmerz sieht.


Die Mutter nahm ihre eigene Situation und die ihrer kleinen Tochter als eine Lebensprüfung und Aufgabe an. Sie kümmert sich seither rund um die Uhr um Siranusch. Die Krankheit hielt Meri nicht davon ab, ein weiteres Kind zu bekommen. Zwei Jahre später wurde Sohn Samwel geboren. Doch erneut meinte es das Schicksal nicht gut mit ihr. Bei Samwel wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Das ist eine leichte Form von Autismus. Davon betroffene Kinder haben Entwicklungsstörungen und gelten als geistig behindert.

Die Belastung durch zwei behinderte Kinder war für das Ehepaar zu gross. Hajk fürchtete sich vor der Zukunft, er war erschöpft von der Pflege der Kinder, oft gingen die Nerven mit ihm durch. Er verliess die Familie und liess sich scheiden.

Meri kümmert sich seitdem alleine um Siranusch und Samwel. Sie hat sich ganz der Pflege, der Entwicklung und der Erziehung ihrer kranken Kinder gewidmet. Die Ärzte waren überzeugt, Siranuschs Arme seien zu schwach, um sie je richtig bewegen zu können. Meri wollte das nicht glauben. Jeden Tag übte sie mit ihrer Tochter, zusammen machten sie stundenlang Gymnastik. Heute malt Siranusch schöne Bilder und spielt sogar Klavier.

Ihr Bruder Samwel ist trotz seiner Behinderung hoch begabt. Anfangs sprach Samwel kaum und wenn, dann mit grossen Schwierigkeiten. Mit unermüdlichem Fleiss lehrte Meri ihren Sohn, richtig zu sprechen. Samwel spricht heute nicht nur Armenisch, sondern auch Russisch und ein wenig Englisch. Er liebt Bücher, schreibt selbst Geschichten und illustriert seine Erzählungen.

Die Familie lebt nur von der Invalidenrente der Kinder. Sie wohnen in einem kleinen Zimmer im vierten Stock. Für Meri ist es eine Qual, Siranusch auf dem Rollstuhl jeden Tag nach unten und wieder hinauf zu tragen. Einen Aufzug gibt es in dem Haus nicht. Die Miete bezahlen Verwandte und Freunde. Doch die sind mittlerweile an ihre finanziellen Grenzen gestossen. Nun droht Siranusch und Samwel ein Leben auf der Strasse.

Diaconia möchte helfen, das Leben von Meri und ihren Kindern zu verbessern. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, damit diese Kinder auch weiterhin ein Dach über dem Kopf haben. Möge Gott Sie für Ihre Mildtätigkeit reichlich segnen!

Projekt Nr. 1653, "Meris Kinder"
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Nepal

Operation dringend nötig Dauerschaden droht Hilferuf an Diaconia
Pastor bei Unfall schwer am Bein verletzt

Pastor Man B., der Leiter eines Diaconia-Kinderheimes in Nepal, hat sich bei einem Verkehrsunfall schwere Beinverletzungen zugezogen. Er hat sich mit einem Hilferuf an Diaconia gewandt: Eine Operation, bei der eine Metallplatte einen zertrümmerten Knochen stabilisieren soll, ist dringend nötig. Da der Eingriff jedoch rund 1100 Franken (etwa 920 Euro) kostet, konnte er bisher nicht erfolgen.


Wenn Man B. nicht schnell operiert wird, droht ihm ein Dauerschaden. Deshalb hat er sich mit einem Hilferuf an Diaconia gewandt. Man B. war an einem Samstagmorgen zu Fuss unterwegs in ein Dorf, als er von einem Lastwagen angefahren wurde. „Gott hat mich vor Schlimmerem bewahrt“, schreibt er, „bitte betet für meine Heilung.“ Die Ärzte hätten ihm geraten, die nächsten zwei Monate im Bett zu verbringen.

Das ist für den engagierten Christen schwer. Er ist nicht nur als Verkündiger des Evangeliums unterwegs. Zusammen mit seiner Ehefrau versorgt er rund ein Dutzend Kinder, die meisten sind Waisen. Sie werden von dem Ehepaar liebevoll umsorgt, werden zur Schule geschickt und erleben christliche Nächstenliebe ganz praktisch. Das ist sehr ungewöhnlich in dem hinduistisch geprägten asiatischen Gebirgsstaat. Diaconia unterstützt auf dem „Dach der Welt“ drei christliche Heime für Waisen und Flüchtlingskinder.

Ruben, der älteste Sohn, hat von dem verletzten Vater nun einige Aufgaben übernommen. Aber Man B. ist unersetzbar. Bitte helfen Sie mit, damit er rasch operiert werden kann und wieder auf die Beine kommt. Dafür beten intensiv alle Kinder seines Waisenhauses. Und sie beten zudem täglich für alle Freunde von Diaconia, die ihnen ein Leben in Sicherheit ermöglichen.


Projekt Nr. 1654, "Operation Man B."
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Albanien

Mutter und Kinder müssen auf dem Fussboden essen und schlafen Familie besitzt weder Tisch noch Betten
Kein Geld für Möbel und für warme Decken

Lavdie Seferie (36) lebt mit ihren Töchtern Emine (10) und Erinda (5) in einer kleinen Hütte in einem Vorort der albanischen Stadt Shkoder. Sie haben kaum Möbel und schlafen auf alten Matratzen, die sie vom Sperrmüll geholt haben. Jeder Tag ist für sie ein Kampf ums Überleben – und die Angst vor dem kommenden Winter sitzt tief.


Vor drei Jahren hat ihr Mann sie und die kleinen Töchter verlassen. Seither ist es Lavdies jüngster Bruder, der sie unterstützt, soweit er kann. Er bezahlt die Miete für ihre Hütte. Immerhin bietet sie Schutz vor Wind und Wetter. Lavdie steckt in einer schwierigen Situation: Im ganzen Ort herrscht Armut. Sie war nur bis zur achten Klasse in der Schule und hat keinen Beruf gelernt. Das macht es schwierig, an eine Arbeitsstelle zu kommen. Die meisten Fabriken in Albanien stellen junge Frauen nur nach zweimonatiger unbezahlter Probearbeit ein. Das kann Lavdie sich nicht leisten, sie hat schliesslich zwei Kinder zu ernähren. Um zu überleben, sammelt Lavdie Dosen und verkauft diese dann. In den Bergen sammelt sie mit ihren Töchtern Teeblätter. Das ist eine harte Arbeit, die jedoch nur wenig einbringt.

Lavdie und ihre Töchter haben nicht einmal einen Schrank, in dem sie ihr Essen aufbewahren können. Um die Nahrungsmittel vor Mäusen und Ratten zu schützen, steckt Lavdie das Essen in eine alte Holzbox. Lavdie hat auch keinen Ofen, auf dem sie kochen kann. Sie benutzt einen kleinen Kocher. Gegessen wird auf dem Boden, denn die Familie besitzt keinen Tisch. Emine macht auch ihre Schulaufgaben auf dem Boden. Lavdie sieht erschöpft aus, sie leidet und ist enttäuscht. Sie wollte ihren Kindern ein gutes Leben bieten. Nie hätte sie gedacht, dass ihr Schicksal eine solche Wende nehmen könnte.

Der bevorstehende Winter ist für sie ein Albtraum. Die Hütte hat keine Heizung, sie besitzen nur wenig warme Kleidung und nicht einmal Decken, die sie nachts wärmen. Nachts ziehen sie sich dann alle Kleidungsstücke an, die sie besitzen, um nicht zu erfrieren. Im vergangenen Winter haben sich Mutter und Kinder zudem Infektionen zugezogen, aufgrund der schlechten hygienischen Verhältnisse.

Die Familie gilt im Ort als eine der ärmsten. Diaconia möchte die Familie nicht nur mit Grundnahrungsmitteln versorgen. Lavdie und ihre Kinder brauchen ein Bad, einen Ofen, einen Kühlschrank, Möbel und Kleidung, ausserdem Schulsachen. Insgesamt werden 4560 Franken (etwa 3800 Euro) benötigt. Damit könnte Diaconia diese Familie aus ihren miserablen Lebensumständen befreien. Bitte zeigen Sie Ihre Solidarität mit den Bedürftigsten im ärmsten Land Europas!

Projekt Nr. 1655, "Grundversorgung Lavdie"
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