Report
Ausgabe 11, November 2011


Armenien
Familie lebt in einem Billig-Wohnheim — Krankheiten prägen ihr Leben


Wanzen quälen Julieta und ihre Kinder


Julieta Siradeghian lebt mit ihren Kindern in einem winzigen Raum voller Wanzen und Insekten. Ihre Gesichter sind zerstochen, die Arme zerkratzt. Doch eine bessere Unterkunft als das schäbige Billig-Wohnheim können sie sich nicht leisten.

Ihr Leben begann so schön: Julieta und ihr Mann Mischa waren glücklich. Nach ihrer Hochzeit zogen sie nach Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Sie bekamen drei Kinder: Manwel (heute 26), Marika (24) und Edgar (16). Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion brachen in Georgien bewaffnete Konflikte aus. Julieta und Mischa packten rasch die nötigsten Sachen und fuhren zurück nach Armenien.

Armenien steckte damals in einer schweren Wirtschaftskrise. Im Elternhaus von Julieta wohnte bereits ihr Bruder mit seiner Familie. Der war im Krieg am Kopf verletzt und schwer traumatisiert worden. Das Zusammenleben der Geschwister war nicht leicht. Mischa ging nach Russland, um dort Geld zu verdienen. Seitdem gab es keine Nachricht mehr von ihm, er ist verschollen.

Julietas Tochter Marika hat seit ihrer Geburt gesundheitliche Probleme. Julieta vermutet, dass eine Krankenschwester ihre Tochter nach der Geburt auf den Boden fallen liess. Als sie noch ein Säugling war, diagnostizierten die Ärzte bei Marika Grauen Star. Ihr Sehvermögen ist extrem schwach und konnte nicht korrigiert werden. Ausserdem wurde Marika schon zweimal an der Leber operiert. Vor vier Jahren entdeckten die Ärzte, dass Marika einen Bandwurm hat. Die Zyste war geplatzt, ihr Bauch voller Parasiten. Sie musste wieder operiert werden. Gott gab ihr die Kraft, die Infektion zu überstehen. Weil Marika eine Blindenschule besuchen musste, zog Julieta mit ihren Kindern nach Jerewan und mietete dort einen winzigen Raum in einer der billigsten Unterkünfte in ganz Jerewan.

Julieta leidet an Ödemen an Händen und Füssen. Ihre Finger haben sich verformt. Früher arbeitete sie als Putzfrau und konnte wenigstens das tägliche Essen für ihre Kinder kaufen. Doch aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands musste sie ihre Arbeit aufgeben. Eine Heilung ihrer Krankheit ist nach dem heutigen Stand der Medizin nicht möglich.

Ihr ältester Sohn Manwel ist ihr eine grosse Stütze. Der junge Mann ist ein talentierter Maler. Sein Traum — eine Ausbildung an der Akademie für Malerei — blieb unerfüllt. Mit 14 Jahren fing er an, in einer Autowäscherei zu arbeiten. Die Familie lebte zeitweise nur von seinem geringen Verdienst.

Tochter Marika hilft einer Organisation beim Drucken der Bücher für Blinde in Braille-Schrift. Sohn Edgar ist ein guter und aussichtsreicher Fussballspieler. Doch das nötige Studium im Sportinstitut kann sich die Familie nicht leisten. Manwel arbeitet derzeit in einem Treibhaus. Sein Einkommen reicht nicht für das Essen und die Miete. Julieta hat ihre einzigen Schmucksachen, eine goldene Kette und einen goldenen Ring, als Pfand zurückgelassen, um die Miete für zwei Monate bezahlen zu können.

Julieta sieht kaum eine Chance, den Kreislauf der Armut und der Krankheiten zu durchbrechen. Diaconia ist nun die letzte und die einzige Hoffnung. Dank Ihrer Unterstützung kann die Not dieser Familie gemildert werden!


Projekt Nr. 1656, "Nothilfe Julieta"
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Armenien
Junger Familienvater benötigt weitere Operationen — Ehefrau erwartet im Winter das zweite Kind

Beim Holzfällen beinahe von Baum erschlagen

Schon im Spätsommer bereiten sich die Menschen in Armenien auf die kalte Jahreszeit vor. Obst und Gemüse werden getrocknet, ein Vorrat an Heizmaterial angelegt. An einem Morgen im August machte sich deshalb Armen Mchitarian mit seinem Vater, seinem Bruder und Freunden auf in den Wald. Es war der Tag, der sein Leben grundlegend veränderte.

Der Wald liegt 25 Kilometer vom Dorf entfernt. Er ist reich an guten Bäumen. Armen ist gerade dabei, einen Baum von Ästen zu befreien, als plötzlich ein riesiger Baum auf ihn stürzt. Durch das Gewicht wird Armens linke Seite zerquetscht. Doch er überlebt. Seine physische Stärke, seine Muskeln retten ihn.

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht von dem Unfall im Dorf. Blitzschnell eilen die Männer in den Wald. Gemeinsam heben sie den schweren Baum an, um Armen zu befreien. Er wird sofort ins Spital getragen. Er hat mehrere Knochenbrüche, darunter einen sehr komplizierten Bruch an der Hüfte. Aber Armen hat Glück im Unglück: Kein inneres Organ ist verletzt.

Seine Freunde stehen ihm in der Not bei und bezahlen den Spitalaufenthalt. Nach zehn Tagen verlässt Armen die Klinik: Um Kosten zu sparen, kuriert er sich nun zu Hause aus. Doch der junge Familienvater hat noch längst nicht alles überstanden. Er muss operiert werden und ihm steht ein langer Heilungs- und Rehabilitationsprozess bevor. Das erfordert viel Geduld — und Geld. Armen ist verheiratet, er hat einen sechsjährigen Sohn und seine Frau erwartet in diesem Winter das zweite Kind. Vor dem Unfall verdiente Armen sein Geld in der Landwirtschaft. Dadurch war der Lebensunterhalt der Familie gesichert. Für eine ungewisse Zeit ist Armen nun arbeitsunfähig geworden. Seine schwangere Frau und der kleine Sohn sind mittellos. Die Familie musste bereits einen Kredit aufnehmen, um sich Lebensmittel kaufen zu können. Armens Frau benötigt spezielle vitaminreiche Nahrung, um ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Armen weiss nicht, wie er seine Familie durch die kalten Wintermonate bringen soll. Doch die Familie verliert nicht ihren Mut und ihre Hoffnung. In ihrem christlichen Glauben findet sie Halt.

Armen steht eine langwierige und kostspielige Behandlung bevor. Diaconia bittet Sie um Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit, diese unverschuldet in Not geratene Familie durch den Winter zu bringen.


Projekt Nr. 1657, "Rehabilitation Armen"
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Armenien
Fünf Personen hausen in einer Hütte — Alle Kinder sind erkrankt

Ein trostloses Leben in dunkler Feuchtigkeit

Es ist kaum vorstellbar, unter welch unwürdigen Bedingungen Menschen leben müssen. Familie Karapetian ist solch ein Beispiel. Fünf Personen hausen in einer russgeschwärzten Hütte ohne richtiges Dach. Der Boden unter ihren Füssen ist immer feucht. Im Winter erfrieren sie fast — oder sie leiden an den giftigen Gasen, die beim Verbrennen von Plastikabfällen aus ihrem Ofen quellen.

Hripsime Karapetian ist 28 Jahre alt. Im Alter von acht Jahren verlor sie ihren Vater. Er starb bei einem Unfall, direkt vor ihren Augen. Ihre Mutter stürzte danach in tiefe Depressionen, die sie Zeit ihres Lebens quälten. Die ganze Familie wurde dadurch belastet. Mit 16 heiratete Hripsime und bekam ihre erste Tochter Kristine. Ein Jahr später kam ihr Sohn Chatschik zur Welt. Die jüngste Tochter Seda ist nun zwei Jahre alt.

Die Wohnverhältnisse der Familie haben auch die Diaconia-Mitarbeiter schockiert, die viel Schlimmes gewohnt sind. Das Dach der Hütte bietet keinen Schutz vor Regen und Schnee, die Dachziegel sind zerbrochen. Es gibt nur kleine Fenster, durch die wenig Sonnenlicht dringt. Die Wände haben Risse, der Wind pfeift durch alle Ritzen. Wenn es regnet, werden die Betten und die wenigen Kleidungsstücke nass. Hripsime und ihre Familie müssen in der kalten Jahreszeit ohne wirkungsvolle Heizung zurechtkommen. Die Hütte wird mit einem Ofen beheizt. Darin verbrennen sie alles, was sie haben: Plastikfolie und Pappe, Plastikflaschen, manchmal auch Abfälle. Holz ist für sie Luxus. So füllt sich der Raum immer wieder mit giftigen Gasen, was die Gesundheit der Kinder gefährdet. Die Hütte hat keinen Wasseranschluss und auch keine Toilette. Vor kurzem nahm Hripsime einen Kredit auf, um die hygienischen Umstände zu verbessern und eine Wasserleitung legen zu können.

Alle Kinder sind krank. Bei Chatschik diagnostizierten die Ärzte einen Herzfehler. Die 13-jährige Kristine ist an chronischer Arthritis erkrankt, ihre Zehen sind verkrümmt. Das Mädchen muss regelmässig Medikamente nehmen. Doch was können Therapien oder Medikamente helfen, wenn diese Kinder in Feuchtigkeit und Kälte aufwachsen, wenn sie auf dem kalten Lehmboden unter dem tropfenden Dach sitzen? Hripsime selbst ist auch krank. Sie hat eine Vergrösserung der Leber, Magenentzündung und Hämatome in der Gebärmutter. Die vom Arzt verschriebenen Medikamente konnte sie aus Geldmangel nicht kaufen. An eine Operation wagt sie nicht zu denken.

Die Kinder erhalten regelmässig Lebensmittelpakete von Diaconia. Hripsime ist dafür überaus dankbar, denn die Pakete helfen ihnen, über die Runden zu kommen und nicht zu verhungern.

Hripsimes Ehemann ist invalid, sein Arm ist gelähmt. Einer geregelten Arbeit kann er daher nicht nachgehen. Nur am Wochenende verkauft er Futter auf dem Vogelmarkt, aber der Erlös ist so gering, dass er nicht einmal für das tägliche Essen ausreicht.

Diaconia möchte dieser Familie gezielt helfen. Vor allem muss das Dach instandgesetzt und der Lehmboden ersetzt werden. Eine Küche und ein Badezimmer werden dringend benötigt. Bitte helfen Sie mit! Jede kleine Hilfe und Zuwendung ist willkommen, um die Lebensbedingungen der Familie zu verbessern. Mit Ihrer Spende machen Sie drei bitter arme Kinder glücklich!


Projekt Nr. 1658, "Unterkunft Karapetian"
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Armenien
Kleiner Junge kämpft gegen den Krebs — Spezielle Untersuchung steht bevor

Areg benötigt weitere Unterstützung

Vielleicht können Sie sich noch an den krebskranken Jungen Areg Iskandarian erinnern, den Diaconia vor einem Jahr in der April-Ausgabe vorgestellt hat. Der Junge hatte eine bösartige Geschwulst im Becken. Die Chemotherapie hat positiv angeschlagen, seine Werte haben sich verbessert. Aregs Zustand hat sich stabilisiert. Seit einem Jahr führt er ein nahezu beschwerdefreies Leben. Das ist nur dank Ihrer grosszügigen Hilfe möglich geworden! Diaconia dankt im Namen von Areg und seinen Verwandten allen Spendern sehr herzlich!

Noch immer befindet sich Areg unter ärztlicher Kontrolle. In den nächsten fünf Jahren wird er einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung in St. Petersburg (Russland) machen müssen. Das dafür erforderliche Gerät gibt es in Armenien nicht. Nur durch diese Untersuchung kann festgestellt werden, ob die tückische Krankheit zurückgekommen oder besiegt ist.

Die Reise nach St. Petersburg und die Untersuchung sind mit hohen Kosten verbunden. Sie kosten insgesamt etwa 1850 Franken (knapp 1540 Euro). Aregs Mutter Arpi ist alleinstehend. Ihr Ehemann hat die Familie vor zwei Jahren verlassen und er bezahlt auch keinen Unterhalt. Arpi ist arbeitslos. Sie schafft es nicht, die hohe Summe für die Reise und die Untersuchung zusammenzubringen.

Die Diaconia-Freunde haben Areg schon einmal unterstützt und ihn damit gerettet, sonst wäre sein Leben ganz anders verlaufen. Nun ist der Junge erneut auf Ihre Hilfe angewiesen!


Projekt Nr. 1659, "Krebsuntersuchung Areg"
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Rumänien
Familie Dadu lebt am Existenzminimum — Eltern und Kinder gehen mit knurrenden Mägen zu Bett

„Gott hat uns ein Haus geschenkt — aber wir hungern“

Familie Dadu lebt in einem Haus, das Gott ihnen geschenkt hat. Davon ist das gläubige Ehepaar fest überzeugt. Iordache (53) und Pirosca (51) haben fünf Kinder im Alter zwischen 17 und sechs Jahren. Sie haben zwar ein Dach über dem Kopf — aber sie sind so arm, dass alle oft hungrig zu Bett gehen müssen.

Früher lebte das Ehepaar mit den fünf Kindern in einem alten, kleinen Gebäude auf einer Anhöhe, etwa 25 Kilometer von Brasov entfernt. Bei Regen strömte das Wasser in das baufällige Haus. Immer wieder betete Iordache und bat Gott um eine neue, trockene Unterkunft. Dann kamen zwei ausländische Touristen in die unwirtliche Gegend. Sie sahen, unter welch schlimmen Bedingungen die Familie hauste. Einen Monat später tauchte plötzlich ein Lastwagen voller Baumaterialien auf. Arbeiter begannen ein neues Haus zu bauen. Nach nur einem Monat war es fertig und Familie Dadu konnte einziehen.

Doch das Leben ist für die Familie immer noch hart. Iordache arbeitet als Schornsteinfeger. Er verdient gerade einmal 60 Franken im Monat (etwa 50 Euro). Seine Ehefrau Pirosca hat bereits vier Operationen hinter sich. Sie leidet an Problemen mit der Schilddrüse und hatte vor Jahren einen schweren Bandscheibenvorfall. Ausserdem wurde bei ihr Gebärmutterhalskrebs entdeckt.

Die fünf Kinder sind gesund. Zwei gehen zur Schule, sie sind fleissig und schreiben gute Noten. Der älteste Sohn Benjamin möchte Mechaniker werden, die 15-jährige Ana-Maria Architektin. Die achtjährige Victoria leidet unter dem Down-Syndrom, sie benötigt viel Pflege. Trotz ihrer acht Jahre trägt sie ständig Windeln. Iordache und seine Frau finden in ihrem Glauben an Gott Kraft für ihren schweren Alltag.

Iordache geht so oft er kann zum Blutspenden, um zusätzlich etwas Geld einzunehmen und seiner Familie davon Essen zu kaufen. Doch meistens gehen alle hungrig zu Bett. Wenn Iordache spazieren geht, hält er stets die Augen nach etwas Essbarem offen. Kürzlich fand er einen Kohlkopf, den er ausgrub und dann für seine Familie kochte. Iordache ist ein guter Vater. Er wünscht sich nichts sehnlicher als Essen für seine Familie, Bustickets für die Kinder, damit sie zur Schule können, Windeln für Victoria und dass Gott seine Frau vom Krebs heilt.

Familie Dadu braucht dringend Hilfe, berichten die Diaconia-Mitarbeiter aus Brasov. Vielleicht können Sie mithelfen, dass Iordaches innige Gebete erfüllt werden und seine Familie nicht länger leiden muss!


Projekt Nr. 1660, "Familienhilfe Dadu"
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Rumänien
Grundstück und Bausteine sind vorhanden — Nun fehlt es an Holz und Ziegeln — Müssen die Kinder in ein Heim?

Kein Schutz vor Schnee und Kälte

Familie Marsavela lebt in einer Hütte. Sie bietet keinen Schutz vor der Kälte des nahenden Winters. So schnell wie möglich brauchen die Eltern und ihre drei Kinder eine geeignete Unterkunft. Mit grossem Einsatz haben Nicolae (23) und Roxana (22) bereits die Grundmauern für ein kleines Haus errichtet. Aber nun stockt der Bau, weil der Familienvater kein Material kaufen kann.


Lange hatten Nicolae und Roxana mit ihren drei Kindern bei Nicolaes Mutter gewohnt. Sie lebten zu sechst in einem einzigen Zimmer. Doch es gab immer wieder Streit, Spannung lag in der Luft. Im Februar kam es zu einem schweren Zerwürfnis. In seiner Verzweiflung nahm Nicolae seine Frau und die Kinder und verliess Hals über Kopf das Haus.

Die Familie zog in die Grossstadt Brasov. Das einstige Kronstadt hat rund 280.000 Einwohner. Zuallererst mussten sie dort auf dem Markt Winterstiefel für die Kinder kaufen, denn die trugen nur Sandalen an den Füssen. Damit waren ihre finanziellen Reserven aufgebraucht. Sie gingen zum Jugendamt und erzählten ihre Geschichte. Die Beamten schickten Eltern und Kinder zu einer gemeinnützigen Stiftung. Die nahm sich der Kinder an, sie konnten zwei Monate bleiben. Nicolae und seine Frau hatten so lange Zeit, ihr Leben zu ordnen, einen Platz zum Leben und Arbeit zu finden. Schweren Herzens liessen sie ihre Kinder Andreea Ionela (6), Nicolae Genario (4) und Cristian George (3) zurück. Ihr einziges Einkommen ist das monatliche Kindergeld in Höhe von 105 Franken (etwa 85 Euro). Doch nach zwei Wochen wurden die Eltern angerufen, sie mussten sofort in das Kinderkrankenhaus kommen. Genario hatte ein Nierenversagen. Die Ärzte konnten ihn durch eine Notoperation gerade noch retten.

Die Leitung der Stiftung entschied, der Familie noch mehr zu helfen. Es wurde beschlossen, ein kleines Stück Land in einem Dorf zu kaufen, damit dort ein einfaches Haus gebaut werden kann. Nicolae sammelte Holz und Plastik und baute damit zunächst eine Hütte. Die bietet zwar ein Dach über dem Kopf, doch keinen Schutz vor Wind und Wetter. Die Temperaturen sinken im Winter in Rumänien sehr tief. In einer Hütte zu schlafen kann dann lebensgefährlich sein.

Nicolae hat eine Arbeit gefunden. Sein Chef hat ihm angeboten, ihn anstatt mit Geld mit Bausteinen zu bezahlen. Nicolae und seine Frau müssen nun aber unbedingt ihr Haus rasch fertigstellen. Dazu benötigen sie Zement, Leim, Holz, Dachziegel, eine Türe und Fenster.

Nicolae und Roxana haben alles versucht, sie gingen zum Rathaus und zu anderen Stiftungen und baten um Unterstützung — ohne Erfolg. Das Jugendamt schickte sie schliesslich zu Diaconia. Nicolae bat die Mitarbeiter in Brasov um Hilfe. Das Jugendamt hatte gewarnt: Wenn sie im Winter immer noch in der Hütte leben, würden die Kinder in ein Heim eingewiesen. Den Eltern droht in der Hütte der Tod durch Erfrieren.

Bitte helfen Sie dieser Familie. Lassen Sie nicht zu, dass die Kinder in ein Heim müssen. Nicolae und Roxana würden Tag und Nacht arbeiten, um ihr neues Heim fertigzustellen. Mit der Hilfe von Diaconia und Ihrer Unterstützung kann das Gebäude rechtzeitig fertig werden. Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!

Projekt Nr. 1661, "Schutz vor dem Winter"
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Rumänien
Drei Operationen retten das Bein des jungen Familienvaters

Pastor bei Motorradunfall schwer verletzt

Es schien ein harmloser Freundschaftsdienst zu sein: Pastor Gheorge Cernica setzte sich auf das Motorrad eines Bekannten, um die Maschine zu testen. Er war noch nicht losgefahren, als er plötzlich wegrutschte. Das schwere Motorrad stürzte auf ihn, drückte ihn zu Boden und zerquetschte sein Bein.

Schwer verletzt musste der junge Familienvater ins Spital gebracht werden. Er hatte grosse Fleischwunden erlitten. Drei Mal wurde er operiert. Fleisch und Haut von anderen Körperstellen mussten auf sein verletztes Bein verpflanzt werden, um es zu retten.

Gheorge ist Vater von zwei kleinen Kindern. Seine Frau ist eine langjährige Mitarbeiterin von Diaconia in Brasov. Ihr Vater Erwin Altstädter hatte Diaconia Rumänien einst gegründet.

Die Kosten im Gesundheitswesen in Rumänien sind hoch. Die Familie kann die Krankenhausrechnung und die Medikamente nicht bezahlen. Dadurch ist der Heilungsprozess nun akut gefährdet.

Diaconia möchte helfen. Dazu ist Ihre Unterstützung durch Gebete und Gaben unverzichtbar. Bitte beten Sie, dass Gheorge bald wieder gesund wird, mit seinen kleinen Kindern spielen und sich um seine Gemeinde kümmern kann.

Projekt Nr. 1662, "Behandlung Gheorge."
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Albanien

Diaconia unterstützt Hilfe zur Selbsthilfe

Ein Friseurgeschäft kann die ganze Familie retten

Leka und Bardha Dedaj können ihren fünf Kindern nichts bieten. Nie wurden ihre Wünsche erfüllt, nie hatten sie Spielzeug wie andere Kinder. Leka fühlt sich schlecht. Er denkt, es sei seine Schuld, dass seine Kinder leiden müssen. Dabei benötigt er nur ein wenig Hilfe zur Selbsthilfe. Aber vom albanischen Staat hat er nichts zu erwarten.

Bardha hat alle fünf Kinder zu Hause zur Welt bringen müssen, denn es war kein Geld für einen Spitalaufenthalt vorhanden. Bei jeder Geburt kam es zu Komplikationen. Bardha hätte eigentlich operiert werden müssen. Doch sie war nur umgeben von Familienmitgliedern, keinem Mediziner. Aber alle Kinder sind dennoch gesund, bis heute. Keines der Kinder war je beim Arzt, das konnte sich die Familie auch gar nicht leisten. Ihr ältester Sohn kann derzeit nicht zur Schule gehen, denn es ist kein Geld für Schulsachen übrig. Leka und Bardha war es immer wichtig, dass all ihre Kinder lesen und schreiben können. Sie wissen, dass Bildung wichtig für die Zukunft ist. Die Familie erhält keinerlei staatliche Unterstützung.

Leka leidet unter einer Magenschleimhautentzündung. Oft geht es ihm nicht gut. Doch auch für Medikamente ist kein Geld vorhanden.

Alle in ihrem Dorf wissen, dass Leka ein begnadeter Friseur ist. Aufgrund seiner Armut ist es ihm jedoch nicht möglich, seinen Beruf auszuüben. Er braucht dafür Mobiliar, Scheren, Kämme, Messer und etliches Zubehör. Leka möchte direkt neben seinem Haus das kleine Geschäft eröffnen. Dadurch könnte er genug Geld verdienen, um seine Familie aus der Armut zu führen. Der älteste Sohn könnte das Friseurhandwerk von Leka lernen, so wäre auch schon die nächste Generation abgesichert. „Das Friseurgeschäft würde alle unsere Probleme lösen und unser ganzes Leiden beenden“, ist Leka überzeugt, „dieser Laden — das ist unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft.“

Diaconia möchte dieser Familie helfen, sie nachhaltig aus der Armut herausholen. Das Friseurgeschäft böte ein solides Einkommen, es wäre Hilfe zur Selbsthilfe. Ausserdem könnte Leka ein gutes Beispiel in seiner Gemeinde sein, wenn er durch seine eigene Arbeit der Armut entkommt.
Mit 8500 Franken (etwa 7080 Euro) kann Diaconia eine komplette Friseur-Ausstattung für Leka kaufen. Bitte helfen Sie mit, die Not im ärmsten Land Europas zu lindern.


Projekt Nr. 1663, "Friseurgeschäft"
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Nepal
Bericht eines Mädchens aus dem Diaconia-Waisenhaus in Dhading — Im Glauben an Jesus Christus Trost gefunden

„Vater hat Mutter vor meinen Augen erschlagen“

Die 16-jährige Sangita lebt in dem christlichen Waisenhaus, das Pastor Man Bahadur in der nepalischen Provinz Dhading eingerichtet hat. Dieses Waisenhaus wird von Diaconia unterstützt. Sangita hat für die Diaconia-Freunde ihre Geschichte aufgeschrieben.


„Ich besuche die achte Klasse und lebe in einem Waisenhaus in Dhading. Eigentlich wurde ich in eine hinduistische Familie hineingeboren und meine Familie widmete sich der Anbetung einer hinduistischen Göttin. Es geschah, als ich ungefähr acht Jahre alt war: Leider hatte sich mein familiäres Umfeld damals in Gewalt, Unbehagen und Angst verwandelt. Eines Tages arbeitete meine Mutter auf dem Hof und ich war bei ihr. Dann kam mein Vater vorbei und fing an, mit meiner Mutter zu diskutieren: „Ich möchte mein Leben nicht mehr mit dir verbringen.“ Weitere Diskussionen folgten. Da griff mein Vater zu einer Axt und Mutter stürzte zu Boden. In dem Moment verlor ich meine Mutter. Danach erschien es mir sinnlos, in dieser Welt zu leben. Aber nach einigen Monaten bekam ich die Chance, in das Waisenhaus zu ziehen.

Heute verstehe ich, dass Jesus aus allem des Beste machen kann. Ich habe die Chance, zu lernen und in einem gemütlichen Umfeld zu wohnen. Ich habe mein gesamtes Leben in die Hände Jesu gelegt und ich glaube an ihn. Denn ich weiss, er ist der einzige Herr, der wirklich der Retter allen menschlichen Lebens ist. Ich möchte nach meinem Studium für den Herrn Jesus arbeiten. Denn ich weiss, dass Kinder die Leiter von morgen sind. Das kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn ich Eure wertvollen Gebete und Eure Unterstützung bekomme. Denn ich kann es nicht alleine schaffen. Demütig bitte ich Sie alle, investieren Sie in die Zukunft von Kindern in Nepal wie mich. Ganz herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre kostbaren Gebete und Ihre wertvolle Zeit!“

Ähnliche Lebensgeschichten gibt es auch in den beiden anderen Waisenhäusern, die Diaconia in Nepal unterstützt. Angesichts drastisch steigender Lebenshaltungskosten in dem armen Himalaya-Staat sind zusätzliche Spendengelder nötig, damit die Kinder ihre Ausbildung beenden können.

Im vergangenen Monat wurde berichtet, dass Pastor Man Bahadur einen Unfall hatte und sich eine schwere Beinverletzung zuzog. Für die notwendigen Operationen bedarf es ebenfalls Ihrer Unterstützung. Bitte beten Sie für seine vollständige Genesung!

Projekt Nr. 1664, "Nepalhilfe"
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