Report
Ausgabe 11, November 2016


Armenien
Das tägliche Brot für Ani und ihre Kinder
Der Vater und Ernährer der Familie starb als Gastarbeiter in Russland

"Die neuen Schuhe sind wunderschön!" Narines (7) Augen strahlen. "Endlich hänseln mich die Kinder nicht mehr, weil meine Schuhe und meine Kleidung zerschlissen sind. Ich hatte bereits Angst davor, zur Schule zu gehen. Aber jetzt nicht mehr."

Als Mutter Ani (27) ihre Tochter Narine schwärmen hört, huscht ein Lächeln über ihr ansonsten ernstes Gesicht. "Hoffentlich wachsen die Kinder nicht so schnell, damit sie die Kleidung lange tragen können", sagt sie und wird wieder ernst. Die täglichen Existenzsorgen stehen ihr ins Gesicht geschrieben.

Ani lebt mit ihren drei Kindern Narine, Anahit (6) und Tigran (3) in ständiger Sorge ums Überleben. Ihr Mann und Vater der Kinder starb als Gastarbeiter in Russland. Aufgrund verschiedener Krankheiten und notwendiger Operationen ihrer Schwiegereltern musste Ani ihr Haus verkaufen und einen Kredit aufnehmen. Nun lebt sie mit ihren Kindern und zwei weiteren Familien in einer Drei-Zimmer-Wohnung. Auch ihre geistig behinderte Mutter lebt mit im Haushalt. Das kleine Einkommen – die Behindertenrente der Mutter und Anis Witwenrente – reicht kaum für die Medikamente, die Anis Mutter benötigt. Auch Ani ist krank und müsste dringend wegen eines verdächtigen Knotens in der Brust untersucht und behandelt werden. Aber dafür ist kein Geld da. Oft müssen sogar die Kinder hungrig zu Bett gehen.

Narine freut sich über ihre Schulkleidung.

Ani (2.v.r.) macht sich grosse Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder Narine (l.), Anahit (2.v.l.) und Tigran (r.).

Im Rahmen des Diaconia-Projektes "Meine Schule – meine Zukunft" (Sonderaktion vom Juli 2016) erhielt Narine die benötigte Schuluniform. "Wir sind so dankbar dafür", berichtet uns Ani.

Wir möchten dieser Familie gerne noch weiter helfen und sie mit gesunden Nahrungsmitteln und Winterkleidern versorgen. Auch die Untersuchungen und nötigen Behandlungen für Ani möchten wir bezahlen und der Familie dringend benötigte Elektrogeräte für den Haushalt liefern. Dafür brauchen wir 4 000 Franken (3 700 Euro). Bitte geben Sie, gemeinsam mit uns, dieser Familie die Chance auf eine gesunde und hoffnungsvolle Zukunft. Ihnen sei von Herzen dafür gedankt.


Projekt Nr. 3277, "Familienhilfe Ani Asatjan"

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Rumänien
Wärme und Hoffnung für Ramona
Zu unrecht verurteilter Familienvater lässt Frau und vier Kinder mittellos zurück

"Er hat sich doch nur gegen diese betrunkenen Männer verteidigt. Jetzt sitzt er im Gefängnis", sagt Ramona verzweifelt. Ihr Mann Victor wurde während eines Streits mit zwei anderen Männern festgenommen und zu einer längeren Haftstrafe verurteilt. Die 26-Jährige glaubt an die Unschuld des Vaters ihrer vier Kinder.

Erst 2021 soll Victor wieder auf freien Fuss kommen. Bis dahin ist Ramona allein für die Kinder verantwortlich. Ramona ist Analphabetin. Eine Arbeit zu finden ist schwierig. Victor sorgte bisher gut für seine Familie, doch nun fällt er als Alleinverdiener aus. Die bisherige Wohnung musste die Familie wegen Mietschulden bereits räumen. Fast alle Möbel und Gegenstände blieben in den Händen des Vermieters. Ramona zog mit Victoras (11), Larisa (9), Daria (5) und Darius (1) in ein baufälliges Haus, das Victor vor vielen Jahren einem Verwandten abgekauft hatte.

Das Dach ist undicht, die Fensterscheiben fehlen. "Jetzt, wo der Winter kommt, weiss ich nicht, wie es werden soll", sagt Ramona besorgt. Einen Ofen, und damit eine Wärmequelle, gibt es nicht. Ramona kocht auf einer offenen Feuerstelle im Hof, sofern dieser nicht überschwemmt ist. Das Haus steht an einem Fluss, der bei Regen schnell anschwillt. Zwar gibt es einen Holzzaun zum Fluss hin, doch dieser kann das Wasser nicht aufhalten.

Ramona und ihre Kinder leben in einem schlecht isolierten Haus. Sie fürchten den Winter.

Fenster gibt es in dem Haus nicht.

Die Familie lebt von 112 Franken (103 Euro) im Monat. Victoras und Larisa gehen zur Schule, doch Ramona fürchtet, dass sie sich deren Schulbesuch zukünftig nicht mehr leisten kann. Dass Daria den Kindergarten besucht, ist finanziell nicht möglich. Es gibt auch keine Verwandten, die helfen könnten.

Ramona und die Kinder hoffen auf unsere Hilfe. Der Winter in Rumänien kann sehr kalt werden. Deswegen möchten wir Ramona Baumaterial zur Verfügung stellen: Fenster, eine sichere Eingangstür, Material, um Dach und Wände zu isolieren, Zement und Steine für eine Staumauer zum Fluss hin sowie einen Ofen und Feuerholz, damit es im Haus warm ist. Die nötigen Arbeiten würden von einigen Nachbarn und Freunden verrichtet werden. Mit einem Stromanschluss wäre der Familie sehr gedient, damit die Mädchen ihre Hausaufgaben auch in den Wintermonaten, wenn es rasch eindunkelt, erledigen können. Wir benötigen für dieses Projekt rund 11 000 Franken (10 100 Euro). Unterstützen Sie bitte Ramona und ihre Kinder, damit sie warm und sicher durch den Winter kommen. Vielen Dank.

Projekt Nr. 3278, "Warmes Haus für Ramona und ihre Kinder"

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Rumänien
Essen und Wärme für Ioana und ihre Kinder
Vor Gewalt geflohen und von der Familie verstossen – 36-Jährige weiss nicht weiter

Ein kleines Haus, bunte Kuscheltiere hängen zum Trocknen auf der Leine – Vater, Mutter, Tochter, der Sohn ist in der Schule. Doch die Idylle täuscht: Das Leben von Sorin (31), Ioana (36), Daniel (10) und Sorina (3) ist extrem hart.

Sorin ist Ioanas zweiter Mann. Ihr erster Mann, Daniels Vater, war sehr gewalttätig. Ioana hielt es irgendwann nicht mehr aus und floh, gemeinsam mit ihrem Sohn, zu ihrer Mutter. Daniels Vater stellte seiner Frau jedoch nach. "Er erschien einfach bei meiner Mutter, beschimpfte und schlug mich. Auch Daniel und meiner Mutter gegenüber wurde er gewalttätig", erinnert sie sich. Die heute 36-Jährige sah keinen anderen Ausweg, als ihm die Wohnung zu überlassen – unter der Bedingung, dass er sie in Ruhe lässt.

Vor fünf Jahren traf Ioana dann Sorin. Ihre Mutter und ihre vier Schwestern brachen daraufhin den Kontakt zu ihr ab, da Sorin Roma ist und Ioana Rumänin. Zudem ist Sorin sehr arm. Dass er nicht zur Schule ging, ist der Armut seiner Eltern zuzuschreiben. "Sorin ist ein guter Mann. Er ist sehr liebevoll und kümmert sich um unsere beiden Kinder", berichtet Ioana, und ihre Augen strahlen. Die kleine Sorina ist die gemeinsame Tochter von Ioana und Sorin. "Ich war eine sehr gute Schülerin", erzählt die junge Frau. "Als mein Vater starb, hat mich meine Mutter von der Schule genommen. Das macht mich bis heute sehr traurig. Für meine Kinder soll immer Geld für Bildung da sein. Meine Mutter wusste es nicht besser und hat nicht an die Zukunft gedacht. Ich möchte, dass meine Kinder eine Chance auf ein besseres Leben bekommen", so die 36-Jährige.

Daniel geht gerne zur Schule. Seine Klassenkameraden hänseln ihn jedoch oft, weil er so ärmliche Kleidung trägt. Die Familie besitzt nicht viel. Es gibt kaum Möbel im Haus, und gekocht wird auf einer improvisierten Herdstelle. Geld für einen sicheren Ofen, sei es auch nur ein gebrauchter, ist nicht da. Sorin tut alles, um seine kleine Familie zu versorgen. Doch er findet nur Gelegenheitsjobs.


Ioana und Sorin leben mit ihren Kindern in einem kleinen Haus.

Wir möchten der Familie helfen und sie mit einem neuen Ofen, Feuerholz, Gemüse für den Winter, Schulsachen, Kleidung und Schuhen unterstützen und den Boden befestigen. Dafür benötigen wir 7 500 Franken (6 900 Euro). Denkbar wäre auch, das Gelände rund ums Haus einzuzäunen und ein paar Hühner, Enten und Gänse anzuschaffen, damit die Familie sich versorgen und durch den Verkauf etwas hinzuverdienen kann. Dafür würden wir weitere 1 000 Franken (920 Euro) benötigen. Wir bitten Sie, dieser Familie zu helfen und den Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen. Gott segne Sie dafür.


Projekt Nr. 3279, "Familienhife Lingurar"

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Rumänien
Lernen und Spielen für Edu
An Diabetes erkrankter Junge benötigt Hilfe bei der Blutzuckerüberwachung

Diese Familie lacht und liebt. Vater Florin (49) und Mutter Maria (47) versuchen, ihren Söhnen Edu (11) und Cezar (19) ein schönes und liebevolles Zuhause zu geben – trotz Geldknappheit. Wenn da nur nicht die vielen Krankheiten wären...

Alle Mitglieder der Familie sind ernsthaft krank. Während die Erwachsenen relativ gut damit umgehen können, ist Edu mit der Situation überfordert.

Vater Florin leidet seit seinem elften Lebensjahr unter Diabetes. Er muss, wegen einer Folgeschädigung der Nieren, zweimal in der Woche zur Dialyse. Deswegen verlor er seine Arbeit, und die Familie lebt jetzt von Marias Verdienst von 250 Franken (230 Euro) im Monat. Mutter Maria, die in einer Fabrik arbeitet, erkrankte 2012 an der Autoimmunerkrankung Lupus. Es geht ihr zunehmend schlechter, vor allem, weil ihre Augen bereits in Mitleidenschaft gezogen wurden. Cezar erkrankte 2013 an Diabetes und muss täglich Insulin spritzen. Nun ist auch noch Edu an Diabetes erkrankt.

"Florin und Cezar können sich das Insulin selber spritzen, sie sind gut eingestellt. Aber Edus Werte variieren", beschreibt die besorgte Maria die Situation. Viermal am Tag braucht er Insulin. Seine Mutter und er haben einen Zeitplan für die Injektionen erstellt.


Vater Florin hilft Edu bei der Injektion.

Der 19-jährige Cezar ist ein stiller junger Mann. Wenn seine Mutter arbeitet und sein Vater bei der Dialyse ist, passt er auf Edu auf und sorgt dafür, dass keine Über- oder Unterzuckerung eintritt. "Die Krankheit schränkt einen schon sehr ein", sagt er nachdenklich.

Das Geld ist knapp. Wenn die Miete von rund 200 Franken (180 Euro) bezahlt ist, bleibt nicht mehr viel übrig. Und es müssen noch die Medikamente für Florin und die Insulin-Teststreifen für die Jungs gekauft werden. Wir möchten dem kleinen Edu helfen und ihn mit einem Gerät zur Glukosemessung in Echtzeit ausstatten. So könnte er besser eingestellt werden. Das Gerät, bestehend aus Sensor, Transmitter (Sender) und Anzeigegerät, könnte dem Jungen mehr Freiheit und seinen Verwandten mehr Sicherheit geben. Dafür benötigen wir 5 200 Franken (4 770 Euro) und 3 900 Franken (3 580 Euro) für die Sensoren für drei Jahre. Diese müssen alle drei bis vier Wochen ausgetauscht werden. Bitte unterstützen sie Edu, der so gerne zur Schule geht und wieder Fussball spielen möchte. Herzlichen Dank dafür.


Projekt Nr. 3280, "Medizinische Hilfe Familie Eftene"

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Neuer MinisterprÄsident in Nepal

Anfang August wurde der Maoist Pushpa Kamal Dahal zum neuen Ministerpräsidenten Nepals gewählt. Er löst damit Khadga Prasad Sharma Oli ab, der nicht einmal ein Jahr im Amt war. Er war zurückgetreten, um einem Misstrauensvotum zuvorzukommen, nachdem die Maoisten die Koalition mit Olis kommunistischer Partei verlassen und ihr damit die Regierungsmehrheit genommen hatten. In den letzten 26 Jahren gab es in Nepal 23 Regierungen.
Die Maoisten warfen Oli einen Bruch von Koalitionsvereinbarungen vor. Diese sahen unter anderem eine Amnestie für von ihnen begangene Straftaten während des Bürgerkrieges von 1996 bis 2006 vor. Zudem stand die Regierung wegen des allzu langsamen Wiederaufbaus des Landes nach dem Erdbeben und des Umgangs mit dem Konflikt im Süden Nepals und dem damit zusammenhängenden Embargo Indiens in der Kritik. Oli hatte sich bewusst von der indischen Regierung distanziert, die sich als Schutzmacht eines Teils der nepalesischen Bevölkerung sieht.





Albanien
Eine Kuh für Familie Zela
Neun Personen kämpfen ums tägliche Überleben und die Bildung ihrer Kinder

Das Baumaterial für einen Stall ist vorhanden – nur die Kuh fehlt noch. Diese würde die Situation von Familie Zela entscheidend zum Besseren verändern, denn mit dem Ertrag aus dem Verkauf könnte sie ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten.

Familie Zela besteht aus neun Personen: Vater Luan (46), Mutter Qamile (46), Narina (24), Nezihat (22), Behar (21), Alketi (17) und die Zwillinge Bardhyl und Alda (9) sowie Luans Mutter. Sie alle leben in Luans altem Elternhaus. Niemand in der Familie hat Arbeit – nicht, weil sie nicht arbeiten wollen, sondern weil es in ihrem Dorf keine Arbeit gibt. So leben Zelas von 72 Franken (67 Euro) Sozialhilfe und 96 Franken (88 Euro) Rente von Luans Mutter. "Im Sommer renovieren viele Nachbarn ihre Häuser, da kann ich manchmal helfen und verdiene etwas Geld. Doch im Winter gibt es diese Möglichkeit nicht", berichtet Luan. "Die Nachbarn schenken uns ihre abgelegte Kleidung, und manchmal bringen sie uns etwas zu essen. Es ist schön, wenn man in einer Gemeinschaft lebt, wo sich die Menschen untereinander helfen."

Luan zahlt diese Grosszügigkeit der Gemeinschaft zurück, indem er die Strassen instand hält und sich um die Bäume im Dorf kümmert. "Ich freue mich, wenn ich etwas für andere tun kann. Diese Freude verfliegt allerdings, wenn ich abends meine Kinder enttäuschen muss, die mich erwartungsvoll anschauen und dann ihren Frust zu verbergen suchen."


Niemand aus der Familie Zela hat eine Arbeit.

Die Lebensmittel sind knapp. Manchmal weiss Mutter Qamile nicht, was sie auf den Tisch bringen soll.

Zur Schule kann Luan seine Kinder nicht regelmässig schicken. Derzeit besuchen nur Alketi und die Zwillinge den Unterricht. Die anderen konnten die Schule nicht beenden, geschweige denn, eine weiterführende Schule besuchen. "Wir können uns das einfach nicht leisten", seufzt Luan. Zwar wird Narina bald heiraten, und damit wird eine Person weniger zu versorgen sein, aber die Situation bleibt dennoch schwierig. Eine Kuh könnte hier einen grossen Unterschied machen. Nicht nur, dass die Familie die Milch selber verwerten könnte. Mutter Qamile könnte auch Käse und andere Milchprodukte herstellen und verkaufen. Mit dem Erlös wäre es der Familie möglich, für andere wichtige Dinge aufzukommen. Rund 3 300 Franken (3 000 Euro) würden die Kuh und das Futter für sechs Monate sowie gesunde Lebensmittel für drei Monate kosten. Herzlichen Dank, wenn Sie diesen Menschen helfen möchten und ihnen mit Ihrer Spende ermöglichen, für sich selbst zu sorgen. Gott segne Sie dafür!


Projekt Nr. 3281, "Eine Kuh für Familie Zela"

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Armenien
Medizinische Hilfe für Albert
Siebenjähriger leidet an einer komplizierten Form von Diabetes

Der verfallene Weg durch einen der alten Wohnbezirke Jerewans führt zum Haus der fünfköpfigen Familie Aghabekjan. Hier lebt der kleine Albert (7) mit seinen Eltern und den Grosseltern. Der Hof ist alt, die Mauern haben Risse, und die Wände sind voller Schimmel – doch das ist nicht die vornehmliche Sorge der Erwachsenen: Albert ist sehr krank und benötigt dringend medizinische Hilfe.

Bis vor einem Jahr war der Junge völlig gesund, sprang herum, lachte, spielte und ging zur Schule. 2015 brach in Armenien die Krankheit H1N1 (Schweinegrippe) aus. Die Folgen waren für viele Menschen verheerend, manche verloren ihr Leben. Auch Albert erkrankte daran. Er bekam eine Lungenentzündung, welche jedoch nach zwei Wochen überstanden schien. Albert ging wieder zur Schule und spielte wie immer mit den Kindern aus der Nachbarschaft. Aber er wurde zusehends dünner, klagte über Schmerzen und wurde immer teilnahmsloser.

Albert bekam von seiner Mutter beigebracht, wie man den Blutzucker misst.

Der kleine Junge muss das Essen abwiegen, um das benötigte Insulin spritzen zu können.

Eines Tages bemerkte die Grossmutter, dass Alberts Urin seltsam roch. Das brachte die Ärzte auf die richtige Spur, sie stellten bei ihm Diabetes fest. Nun bekommt Albert Insulin. Der Junge leidet an einer komplizierten Form der Krankheit. Der Blutzuckerwert verändert sich ständig und schwankt sehr stark. Die Eltern müssen Albert überwachen, er bekommt mehrmals am Tag Insulin gespritzt. Einige Medikamente bekommt Albert vom Arzt, aber einige müssen zusätzlich auf eigene Kosten gekauft werden. Inzwischen ist die Familie hoch verschuldet, obwohl sogar die Grosseltern, die eigentlich pensioniert sind, noch arbeiten gehen, um die Kosten tragen zu helfen.
Für Albert wäre es sehr wichtig, seine Medikamente regelmässig zu bekommen und seinen Blutzuckerwert kontinuierlich überwachen zu können. Deshalb möchten wir entsprechende Strips und die benötigten Medikamente für einen Zeitraum von einem Jahr bezahlen. Zudem möchten wir konkret gegen den gesundheitsgefährdenden Schimmelbefall im Haus vorgehen und so die Lebensumstände für Albert und seine gesamte Familie verbessern. Dazu benötigen wir insgesamt 6 500 Franken (6 000 Euro). Wir danken Ihnen herzlich für jede Spende.


Projekt Nr. 3282, "Medizinische Hilfe für Albert"

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Armenien
Hoffnung und Wärme für Erik und Angelina
Traumatisierte Vollwaisen leben bei ihrer stark überforderten Grossmutter

Ihre Kleidung ist zerschlissen und viel zu eng, die Schuhe haben Löcher und sind viel zu gross. Angelinas (6) und Eriks (9) Grossmutter Arusjak (54) ist sehr arm.

Angelina und Erik sind Waisen. Ihr Vater verliess die Familie schon vor vielen Jahren, und ihre Mutter starb 2014 bei einem Autounfall. Grossmutter Arusjak ist seitdem der Vormund der Kinder. Oft weiss sie nicht, wie sie die Kinder versorgen soll. Das einzige Einkommen der Familie ist die monatliche Hinterbliebenenrente von 100 Franken (92 Euro). Sie wird komplett für die Miete benötigt. "Sonst müssten wir auf der Strasse leben", bekennt Arusjak entmutigt. In der Wohnung lebt noch eine andere Familie. Die Kosten für Strom und Wasser werden geteilt und dadurch gering gehalten. "Mir macht der herannahende Winter Sorgen. Wir haben kein Geld, um unseren Wohnraum zu heizen", sagt die 54-Jährige betrübt.

Die Kinder sind seit dem Tod ihrer Mutter traumatisiert. Angelina hat eine Hasenscharte (labium leporinum), die operiert werden muss. Zusätzlich muss sie gegen die infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) behandelt werden. Diese Krankheit verursacht Entzündungen im Mund- und Gaumen-Bereich, welche oft auch durch Fieber begleitet werden. Der Grossmutter ist es unmöglich, für die teuren Behandlungen aufzukommen. Wären da nicht die Nachbarn, welche den Kindern oftmals eine Schüssel Suppe oder eine andere Kleinigkeit zu essen vorbei bringen, müssten sie oft hungrig bleiben.

Erik und Angelina sind Vollwaisen.

Erik ist ein sehr kluger, fleissiger Junge. Das Lernen fällt ihm leicht und macht ihm grosse Freude. Er fehlt jedoch – vor allem im Winter – oft im Unterricht, weil er keine warme Kleidung für den Schulweg besitzt. "Ich möchte unbedingt weiter zur Schule gehen, später studieren und einen guten Arbeitsplatz finden. Dann kann ich meine Familie ernähren", sagt er hoffnungsvoll.

Wir möchten diese Familie mit warmen Winterkleidern und Schuhen ausrüsten und der kleinen Angelina die ärztliche Behandlung finanzieren. Ausserdem sollen die beiden Kinder professionell unterstützt werden, um das Trauma des Verlustes der Eltern zu verarbeiten. Der Grossmutter würden wir zusätzlich gerne diverse elektrische Haushaltsgeräte, wie beispielsweise einen Kühlschrank, finanzieren. Insgesamt benötigen wir dafür rund 4 000 Franken (3 700 Euro). Bitte helfen Sie dieser Familie durch Ihre Gaben und Gebete.


Projekt Nr. 3283, "Familienhilfe Artsruni"

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Armenien / BAZ
Öfen und Rührgeräte für die Absolventen
Annas Beispiel macht BAZ-Absolventen Mut, in die Selbstständigkeit zu starten

Anna strahlt übers ganze Gesicht. "Die Hilfe aus der Schweiz und Deutschland hat unser Leben zum Guten gewendet. Vielen Dank dafür", sagt sie bewegt.

"Vor einiger Zeit berichteten wir über die BAZ-Absolventin Anna, die 2015 die Bäcker- und Konditorenausbildung abgeschlossen hatte. Zur Ausübung ihres neuen Berufes fehlte ihr jedoch noch eine solide Ausstattung der heimischen Backstube. Ihr Mann, der als Fahrer arbeitet, verdient so wenig, dass es kaum zum Leben reicht. An eine professionelle Ausstattung ist da nicht zu denken. Die BAZ-Leitung konnte, dank Ihren Spenden, einen Ofen, ein grosses Handrührgerät, eine Digitalwaage und einen Stabmixer für Anna besorgen. "Jetzt kann ich richtig durchstarten", berichtet Anna begeistert. Sie hat schon viele Stammkunden – so auch ihre Vermieterin, die regelmässig Kuchen bestellt. Anna hofft nun, noch mehr Kunden zu gewinnen und dadurch das Familieneinkommen auf solide Füsse stellen zu können. Tochter Tatevik (14) geht noch zur Schule, und die Familie benötigt das Geld dringend.


So wie Anna ergeht es vielen Teilnehmerinnen der Bäcker- und Konditorenausbildung. Ihre Familiensituationen sind häufig so herausfordernd, dass sie sich keine eigenen Maschinen leisten können, um zu Hause selbstständig zu arbeiten. Die Lehrlinge bekommen hin und wieder Aufträge, auf die sie dann aber leider verzichten müssen, weil sie keine Öfen besitzen und es ihnen an entsprechenden Arbeitsutensilien fehlt.

Die Konditorlehrlinge hoffen auf eine gute Zukunft.

Deshalb wendet sich die BAZ-Leitung mit der Bitte an Sie, den besten Lehrlingen eine Chance für die selbstständige Arbeit und ein sicheres Familieneinkommen zu gewähren.

Rund 3 600 Franken (3 300 Euro) ermöglichen es einem Absolventen, den erlernten Beruf auszuüben und zu Hause ein Unternehmen zu starten, von dessen Einkommen nicht selten eine Mehr-Generationen-Familie abhängig ist. Für jede Spende danken wir Ihnen herzlich.


Projekt Nr. 3284, "BAZ — Bäckerlehrgang"

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Albanien
Fünf Ziegen für eine bessere Zukunft
Ziegenmilch lässt sich gut verkaufen und sichert die Zukunft von Familie Xheleku

Sie leben in einem der ärmsten Dörfer Albaniens, nahe der Hauptstadt Tirana. Und obwohl Xhevdet Xheleku, seine Frau Leja und ihre drei Kinder von nur 54 Franken (50 Euro) im Monat leben müssen, haben sie die Hoffnung nicht aufgegeben.

Emanuel (16) und seine Schwester Anxhela (10) besuchen, trotz der finanziellen Not, die Schule. Und auch für Martin (2) haben seine Eltern eine gute Bildung fest eingeplant. "Wie soll es den Kindern einmal besser ergehen, wenn sie nichts gelernt haben? Ich sehe ja selbst, wie schwer es ist, ohne Bildung einen Job zu bekommen", erzählt Xhevdet. Jeden Tag macht sich der 48-Jährige auf den Weg nach Tirana, um wenigstens einen Tagesjob zu ergattern. Doch er ist behindert und hat Mühe, sich zu artikulieren. Oftmals geht er deswegen leer aus.

Seine Sprachbehinderung rührt von einem Unfall her, den er 2004 in Griechenland auf dem Weg zur Arbeit hatte. "Ich war nicht versichert, und so musste ich alles selbst bezahlen und wurde danach aus Griechenland ausgewiesen", erzählt er. "Er ist ein guter Mann", berichtet uns seine Frau Leja, "aber die meisten lassen sich durch seine Behinderung abschrecken."


Auf dem Grundstück wäre Platz für ein paar Ziegen.

Familie Xheleku lebt in einem Haus, das dringend renoviert werden muss.

Das Haus, in dem die Familie lebt, ist marode. Die teils fingerdicken Risse in den Wänden hat die Familie mit Papier und anderen Materialien notdürftig zugestopft. "Wir können das Haus nicht renovieren, weil uns das Geld für die Baumaterialien fehlt", sagt Xhevdet. Leja bearbeitet das kleine Stück Land, das neben dem Haus liegt. So gibt es wenigstens ab und zu frisches Gemüse auf dem Tisch. "Für eine Kuh ist das Land zu klein. Wir haben jedoch ein paar Hühner", sagt Leja. Doch mit diesen können die Eltern kein Geld verdienen, um ihre Einkommens- und Lebenssituation dauerhaft zu verbessern. Deswegen möchten wir der Familie fünf Ziegen geben. Für Ziegenmilch kann man in Tirana gute Preise erzielen. Die Kinder möchten wir mit Schulsachen unterstützen, der Familie Lebensmittel für ein halbes Jahr bringen und, wenn möglich, auch das Material für die nötigen Reparaturen am Haus finanzieren. Alles in allem benötigen wir für dieses Projekt rund 4 600 Franken (4 250 Euro). Vielen Dank für Ihre Hilfe, die den Eltern Xhevdet und Leja die Chance schenkt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Projekt Nr. 3285, "Eine bessere Zukunft für Familie Xheleku"

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Russland
Das Fest der Liebe für Bedürftige
Unbeschwert lachen und fröhlich sein, die Sorgen kurz vergessen – Weihnachten für alle

Schon seit vielen Jahren werden in Moskau von "Sisters of Mercy" und "Brotherhood of Compassion" während der Weihnachtszeit verschiedene Festlichkeiten durchgeführt. Einige der Besucher kennt die Organisatorin, Galina Dzhuzhenova, seit Jahren, sie gehören schon fast zur Familie. Aber einige der Gesichter hat sie jedoch noch nie gesehen. "Die Armut nimmt zu. Viele Menschen verlieren durch schwierige Lebensumstände fast ihr ganzes Hab und Gut. Plötzlich stehen sie mittellos da. Wir sind oft ihre letzte Hoffnung auf Hilfe." Neben der Unterstützung durch Kleidung und Lebensmittel während des Jahres, organisieren Galina und ihre Helfer diverse Weihnachtsfeiern in Spitälern, Seniorenheimen, Waisenhäusern sowie in der Baptist Church. "Wir besuchen auch viele Familien mit behinderten Kindern und bringen ihnen Nahrungsmittel für die Weihnachtstage und christliche Lektüre.

Die Mädchen strahlen: Ein unerwartetes Geschenk, Leckereien, über die sie sich sehr freuen.

Strahlend hält der Junge das Bild hoch. Es wird einen Ehrenplatz an der Wand erhalten.

Die meisten von ihnen verlassen ihr Zuhause nur noch selten. Je älter die Kinder werden, desto schwieriger wird es für die Familien. Viele Väter verlassen ihre Familien, weil sie das Leid und die Hilflosigkeit nicht ertragen. Zurück bleiben die überforderten Mütter mit teilweise schwer behinderten Kindern, manchmal sogar mehreren." In diese Stuben bringen die "Sisters of Mercy" einen kleinen Hoffnungsschimmer. Sie vermitteln den Menschen: Du bist nicht allein und du wurdest nicht vergessen. Du bist von Gott und Menschen geliebt und wertgeschätzt. Möchten auch Sie einem armen Menschen in Moskau in der kommenden Weihnachtszeit diese Wertschätzung gerne ausdrücken, dann unterstützen Sie bitte diese segensreiche Arbeit durch Ihre Spende und Ihre Fürbitte. Wir danken Ihnen aufrichtig dafür.


Projekt Nr. 3286, "Weihnachten in Moskau"

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DIACONIA
Hilfsgütertransporte gefährdet

Gut erhaltene Kleider sind in Rumänien noch immer sehr gefragt. Diese werden in den Schweizer Sammelstellen (in Deutschland leider noch nicht) durch freiwillige Mitarbeiter abgeholt und in Beinwil am See auf Lastwagen verladen.

Jeweils am letzten Freitag des Monats werden Kleider von 14.00-16.00 Uhr in der "Forelle" (östlich der Apotheke und des Reisebüros) entgegengenommen.  

Gegen eine Handlingsgebühr erhalten wir von unserem Transporteur in Holland kostenlos Hilfsgüter, die direkt nach Rumänien spediert werden.

Der Transport mit einem rumänischen LKW kostet über 3'000 EUR. Leider sind die Transporte gefährdet. Kaum ein Spender von Hilfsgütern denkt nämlich daran, sich an den Kosten zu beteiligen. Für Transportkostenbeiträge – mit oder ohne Hilfsgüter – sind wir deshalb äusserst dankbar.


Projekt Nr. 3287, "Hilfsgütertransporte"

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