Report
Ausgabe 12, Dezember 2009


Armenien
Varduhi (34) hat schon viel Leid erlebt – Kein Geld für Holz: Ohne Hilfe droht der Kältetod
Nach dem Sohn auch noch den Mann verloren
Das Leid hat sich tief in das Gesicht von Varduhi gegraben. Die 34-Jährige ist stark abgemagert, die schwarzen Kleider sind eigentlich zu weit für sie. Ihre grossen blauen Augen lassen erahnen, dass sie einst eine fröhliche junge Frau war. Bis ihr Sohn Geworg bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Vor einem Monat erlag nun ihr Ehemann Hovhannes einem Herzinfarkt. Die Witwe muss für ihre beiden verbliebenen Kinder sorgen – und hat Angst, den Winter nicht zu überleben.
Varduhi hatte eine schwierige Kindheit. Sie war gerade ein Jahr alt, als ihr Vater starb. Zwei Jahre später wurde sie von ihrer Mutter verlassen. Sie wuchs bei den Grosseltern auf, die sich rührend um sie kümmerten. Als das Mädchen 16 Jahre alt war, heiratete es, weil die Grossmutter sie dazu drängte. Es hatte damals noch keinen Schulabschluss. Die Grossmutter war krank und bettlägerig geworden und wollte ihre Enkelin versorgt wissen.
Varduhis Mann Hovhannes war anständig und fleissig. Er liebte Varduhi über alles. Hovhannes arbeitete in einer Strickwaren-Fabrik. Das Einkommen reichte, um eine Familie zu versorgen. 1992 kam Geworg zur Welt, vier Jahre später die Tochter Lilit.
An einem sonnigen Novembertag vor drei Jahren veränderte sich das Leben der Familie von Grund auf. Varduhi war zu Hause, als sie gegen Nachmittag einen Telefonanruf bekam: Geworg war bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Geworg war 14 Jahre alt, er hatte gute Leistungen in der Schule und trieb gerne Sport. Warum rannte er nach der Schule zur Arbeitsstelle seines Vaters und passte beim Überqueren der Strasse nicht auf? Varduhi fand keine Antwort. Geworg war auf der Stelle tot.
Die Eltern des Jungen haben den schrecklichen Unfall nicht verkraftet. Die Beine von Hovhannes wurden schwach, fast ein Jahr war er ans Bett gefesselt.
Um das Leid zu lindern, beschlossen Hovhannes und Varduhi ein drittes Kind zu bekommen. 2008 kam Feliks zur Welt. Aber die seelischen Wunden von Hovhannes heilten nicht. Er starb vor einem Monat an einem Herzinfarkt.
„Ich habe nie gearbeitet, mein Sohn ist noch zu klein. Ich habe niemanden, der uns die Hand reichen kann. Wir brauchen Lebensmittel und warme Kleidung. Ich habe kein Geld, um Holz zu kaufen. Ohne Heizung werden meine Kinder im Winter erfrieren. Bitte helfen Sie mir.“ Varduhi brach in Tränen aus, als sie sich verzweifelt an Diaconia wandte.
Diese Familie, die unverschuldet in die Krise geraten ist, benötigt dringend Ihre Unterstützung! Herzlichen Dank für Ihre Mildtätigkeit!
Projekt Nr. 1427
„Hilfe für Varduhi”

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Armenien
Acht gesundheitlich angeschlagene Personen leben unter einem Dach – Letzte Hilfe ist Diaconia
Arthurs Krankheit raubt die letzte Kraft
Acht Familienangehörige unter einem Dach, alle gesundheitlich angeschlagen, alle am Rande der Verzweiflung. Arthur Chalatian, neun Jahre alt, ist einer davon. Er hat eine Knochenkrankheit, braucht orthopädische Hilfen, Physiotherapie und Medikamente – dabei weiss die Familie nicht, wie sie über die Runden kommen soll. Das Leben in Armenien ist hart, viele Familienschicksale sind schwer. Familie Chalatian ist besonders schlimm dran.
Um Arthur sind alle besonders besorgt. Seine Grossmutter Schuschanik hat ihn besonders ins Herz geschlossen und kümmert sich rührend um ihn, zusammen mit seiner Mutter Armine. Doch die beiden Frauen müssen schon seit Jahren um ihr Überleben kämpfen.
Schuschanik hat zwei Töchter und einen Sohn. Alle drei leiden unter verschiedenen Krankheiten. Die älteste Tochter Armine, geboren 1975, ist an Leberentzündung erkrankt. Die zweite Tochter Lusine, geboren 1977, ist wegen eines tragischen Unfalls invalide geworden. In ihrer Kindheit war sie gefallen und hatte ein Auge verletzt, was später zur Erblindung führte. Sohn Gor, geboren 1986, leidet seit der Geburt an einer schweren Form von Epilepsie, die nicht therapiert werden kann.
Armine heiratete mit 17 Jahren. Es war ihre grosse Liebe. 1993 bekam das junge Ehepaar den Sohn Razmik. Doch dann verlor Armines Mann seine Arbeitsstelle. Die Familie wanderte deshalb nach Russland aus. Aber Armine kam mit der grimmigen Kälte nicht zurecht, hatte ständige Gelenkschmerzen. 1998 wurde ihr zweiter Sohn geboren. Die Familie kehrte in ihre Heimat zurück, als Armines Vater starb. Seither wohnen sie bei Schuschanik.
2000 wurde Arthur geboren, ein gesundes und lebhaftes Kind. Als er acht Jahre alt war, bekam er plötzlich starke Schmerzen im Bein. Nach zahlreichen Spitalaufenthalten, Fehldiagnosen und misslungenen Behandlungen stellte sich heraus, dass er unter Morbus Perthes leidet. Bei dieser Krankheit wächst der Röhrenknochen nicht und wird wegen Kalziummangels allmählich zerstört.
Um die Kosten der Behandlungen von Arthur zu decken, braucht Armine 925 Franken (etwa 612 Euro) monatlich. Seine Krankheit raubt der Familie die letzten Kräfte. Schuschanik, die wegen ihrer Zuckerkrankheit nicht mehr arbeiten kann, fühlt sich hilflos und weiss keinen Ausweg mehr.
Mit Ihrer Hilfe kann die Not dieser Familie schnell und umfassend gelindert werden. Möge Gott Sie für Ihre tätige Nächstenliebe reichlich segnen!
Projekt Nr. 1428
„Kranke Familie Chalatian”

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Rumänien
Cristina (7) hat sich ihr Bein schwer verbrüht und leidet unter ständigen Schmerzen
Verzweifelte Mutter hat kein Geld für Salbe
Die nächsten Wochen werden entscheidend sein: Wird das verbrühte Bein der siebenjährigen Cristina heilen? Oder wird das Mädchen weiterhin unter schlimmen Schmerzen leiden müssen? Ihre Mutter weiss nicht mehr weiter. Die Ärzte haben ihr klar gemacht, dass das verletzte Bein mindestens zweimal täglich mit einer speziellen Salbe eingerieben werden muss. Doch dafür fehlt der sechsköpfigen Familie das Geld.
Der Unfall ereignete sich im Frühjahr. Cristinas Mutter kochte in der kleinen Küche das Essen. Die Küche hat keine Tür. Unbemerkt trat das Kind an den Herd und warf einen Topf mit kochendem Wasser um, das sich über ihr Bein ergoss. Sie schrie laut, und ihre herbeieilende Mutter geriet in Panik. Anstatt das verbrühte Bein zu kühlen, rieb sie es mit Öl ein.
Cristina musste über einen Monat im Hospital verbringen. Die Wunde entzündete sich – die Ärzte vermuten, dass mit dem Öl Erreger in die grossflächige Verbrühung gerieben wurden. Nachts weinte sie oft vor Schmerzen. Ihre Mutter konnte sie nicht trösten. Die musste sich zu Hause um Cristinas Geschwister kümmern. Die Ärzte entschieden sich für eine Hautverpflanzung vom gesunden Bein, was weitere heftige Schmerzen verursachte.
Auch heute sieht das verbrühte Bein nicht gut aus – und Cristinas Mutter verbringt manch schlaflose Nacht vor lauter Sorge. Die Ärzte verordneten dem Kind eine spezielle Wundsalbe. Einmal pro Tag wird Cristinas Bein damit behandelt – nach Ansicht der Mediziner viel zu wenig. Doch bei einem Monatseinkommen von 63 Franken (etwa 41 Euro) sind teure Medikamente unbezahlbar.
Cristinas Mutter ist nicht berufstätig, sie versorgt zu Hause ihre vier Kinder. Nun hat sie angefangen, bei verschiedenen Familien zu putzen und zu waschen. Damit verdient sie genug, um zumindest die Stromrechnung und verschiedene Kleinigkeiten bezahlen zu können. Cristinas ältester Bruder Ionut versucht sich neben der Schule als Gelegenheitsarbeiter. Doch um Cristinas Verletzung angemessen versorgen zu können, werden im nächsten halben Jahr 800 Franken (530 Euro) benötigt – für die Familie ein utopisch hoher Betrag.
Nun hoffen Cristina und ihre Angehörigen auf die Barmherzigkeit der Freunde von Diaconia. Bitte helfen Sie mit, die Not dieser Siebenjährigen zu lindern. Mit Ihren Gaben machen Sie es möglich, dass Cristina bald wieder lachen kann.
Projekt Nr. 1429
„Behandlung Cristina”

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Nepal
Klimawandel bedroht die Gletscher der Himalaya-Region
Häufige Naturkatastrophen drohen
Nepal gehört zu den ärmsten, aber auch zu den schönsten Ländern der Welt. Majestätische Achttausender überragen subtropische Regenwälder. Das ehemalige Königreich bietet ein unvergleichbares Bergpanorama. Acht der 14 höchsten Gipfel der Welt befinden sich in dieser Region. Aber der Klimawandel hat massive Auswirkungen. Mit einer besonderen Aktion will nun die Regierung von Nepal darauf aufmerksam machen.
Das Kabinett von Nepal will eine Sitzung in einem Basislager am Mount Everest abhalten, um auf den Rückgang der Gletscher aufmerksam zu machen. Die Sitzung soll in einem Camp in 5360 Metern Höhe stattfinden. Die Minister können sich bei der Kabinettssitzung ein Bild von den Veränderungen in der Bergwelt machen. Der Klimawandel bedeutet für die ohnehin von Naturkatastrophen geplagte Himalaya-Region ein rasches Anwachsen der Gletscherseen, zunehmende Monsun-Regen und häufigere Waldbrände.
Nepal braucht dringend Fachkräfte mit guter Bildung und Respekt vor Gottes Schöpfung. In den drei von Diaconia unterstützten Heimen erhalten die Kinder beides: eine gute Ausbildung und Unterricht in christlicher Ethik. Die frohe Botschaft des Evangeliums hat das Leben vieler Heimkinder grundlegend verändert.
Möglich wurde dies durch Ihre treue Unterstützung. Bitte helfen Sie den Kindern auf dem „Dach der Welt“ auch weiterhin durch Gebete und Gaben. Gott möge Sie dafür reichlich segnen!
Projekt Nr. 1430
„Nepalhilfe”

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Rumänien
Aniece muss dringend operiert werden – Sehvermögen schwindet immer mehr
Verliert auch das Baby von blinder Mutter bald das Augenlicht?
Cami Constantin ist nahezu blind. Sie hat bereits 85 Prozent ihres Sehvermögens eingebüsst. Besserung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Nun erhielt sie eine weitere Hiobsbotschaft der Ärzte: Auch ihre drei Monate alte Tochter Aniece leidet an einer Form des „Grauen Stars“. Eine Operation an beiden Augen ist dringend notwendig, um ihr das tragische Schicksal der Mutter zu ersparen.
Die ganze Familie ist schwer krank. Vater Ion (25) hat sich unlängst mit Hepatitis angesteckt. Seine Ehefrau Cami hat schon von Geburt an Augenprobleme. Sie schielt nicht nur, ihr Sehvermögen nahm im Laufe der Zeit immer weiter ab. Die Ärzte stellten fest, dass sich ihre Augenlinsen immer weiter eintrübten.
Die Krankheit wird üblicherweise chirurgisch behandelt, Tropfen oder Tabletten helfen nicht. Bei der Operation wird die trübe Linse entfernt und eine Kunstlinse eingesetzt. Nach Auskunft der Mediziner hätte Cami längst unters Skalpell gemusst. Nun sei es zu spät, ihre Augen bereits irreparabel geschädigt.
Doch für die Operation war nie genug Geld da. Wegen ihrer Sehbehinderung findet Cami keine Arbeit. Ion arbeitete, bevor er erkrankte. Dabei war er in Gedanken stets daheim, denn seine Frau hatte Mühe, das Neugeborene alleine zu versorgen. Aber es gab keine andere Möglichkeit, zumal in Rumänien das Krankenversicherungs-System weitgehend zusammengebrochen ist. Cami bekam keinerlei Unterstützung, nicht einmal für die Entbindung.
Und nun droht auch Aniece ein Leben in völliger Dunkelheit. „Wir müssen ihr helfen, bevor es zu spät ist“, weiss Cami. Sie wünscht sich so sehr, dass ihre Tochter einmal ein normales Leben führen kann. Der rettende Eingriff sollte so bald wie möglich erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1600 Franken (rund 1060 Euro). Bitte helfen Sie mit, das Augenlicht des kleinen Mädchens zu retten. Wir danken Ihnen sehr, wenn Sie die kranke Familie in Ihre Gebete einschliessen.
Projekt Nr. 1431
„Augenlicht Aniece”

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Rumänien
Das Diaconia-Bildungszentrum in Brasov ist ein Rettungsanker für Kinder in Not
Zwei Mädchen finden ihr Glück
Larisa (8) und Alexandra (12) haben es nicht leicht. Ihre Familie ist so arm, dass alle in einem einzigen Raum wohnen, ohne Wasseranschluss und ohne Strom. Doch das triste Leben der beiden Mädchen hat sich grundlegend verändert, seit sie das Diaconia-Kinderzentrum in Brasov besuchen.
Die beiden Mädchen waren mit schlechten Voraussetzungen ins Leben gestartet: Ihre Eltern haben nur wenig Schulbildung erhalten. Beide durften nur drei Jahre lang den Unterricht besuchen. Nun versuchen sie nach Kräften, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Doch die Armut macht das fast unmöglich. Der Vater ist gesundheitlich schwer angeschlagen, mehrere Organe arbeiten nicht mehr richtig. Arbeiten kann er nicht. Die Mutter kämpft sich ab und bekommt dafür nur einen geringen Lohn – bitterer Alltag in Rumänien.
Seit einiger Zeit besuchen Larisa und Alexandra das Diaconia-Kinderzentrum. Für sie tat sich eine neue Welt auf. Sie bekommen Hilfe bei den Hausaufgaben, sie erhalten täglich eine warme Mahlzeit, und sie können sich kreativ betätigen. Larisa ist ein grosses musikalisches Talent, sie singt gerne und möchte sich einem Chor anschliessen. Alexandra macht begeistert in der Theatergruppe mit, die im Kinderzentrum angeboten wird. Sie lebt im Zentrum richtig auf, ständig ist sie am Lachen und Scherzen.
Obwohl ihr Alltag zu Hause trist und schwer ist, sind die beiden Kinder wieder fröhlich – und mit ihnen viele andere kleine Tagesgäste dieser segensreichen Einrichtung. Der Betrieb bedarf Ihrer Gebete und Gaben. Ganz herzlichen Dank im Namen von Larisa, Alexandra und all den anderen Kindern!
Projekt Nr. 1432
„Kinderhilfe Brasov”

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Albanien
In Hajdaraj müssen die Kleinen auf dem Betonfussboden sitzen – Viele werden krank
Kindergarten für die Ärmsten hat weder Möbel noch Spielgeräte
Der Kindergarten von Hajdaraj ist in einem erbärmlichen Zustand. 28 Kinder müssen ohne Spielzeug auskommen, es gibt noch nicht einmal Möbel. Einige wenige Plastikstühle reichen nicht aus. Die Kinder verbringen den Tag deshalb auf dem kalten Boden, viele werden dadurch krank. Der Staat sieht sich nicht in der Lage, etwas zu verbessern. Die Eltern sind hilflos: Es sind ausnahmslos bitter arme Menschen, die ums tägliche Überleben kämpfen.
Der Kindergarten wurde 1970 eröffnet. Während der kommunistischen Herrschaft wurde er vor allem als „Aufbewahrungsort“ für Kinder betrachtet. Die Mütter sollten tagsüber auf den Feldern der landwirtschaftlichen Kooperativen arbeiten. Auf Vorschulerziehung wurde wenig Wert gelegt. Der selbsternannte „erste atheistische Staat der Welt“ setzte andere Schwerpunkte.
Im Krisen-Jahr 1997, als es in Albanien zu schweren Unruhen kam, wurde der Kindergarten von Hajdaraj völlig verwüstet. Später zogen die Kleinen dann in ein altes Schulgebäude. Da ist der Kindergarten heute noch untergebracht, in Räumen, die über keine Heizung verfügen. Es gibt nicht einmal eine ordentlich schliessende Tür.
Die 28 Kinder stammen aus extrem armen Familien. Wer konnte, hat in den vergangenen Jahren das wirtschaftlich darniederliegende Land verlassen und ist nach Italien oder Griechenland ausgewandert. Wer zurückblieb, hat kaum Chancen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Kinder träumen von einer besseren Zukunft – ohne Hilfe von aussen haben sie keine Chance, sich ihre Wünsche zu erfüllen.
„Wenn einem Kindergarten Spielgeräte, Stühle, Tische und Teppiche fehlen, müssen die Kinder eben auf dem blanken Boden spielen. Das Ergebnis ist ja bekannt: Sie werden krank“, schildert Diaconia-Einsatzleiter Artan Metohu die bedrückende Situation. Zudem gebe es keinerlei Material für den Vorschulunterricht. „Die Kinder kommen dennoch, weil sie von den Erzieherinnen viel Wärme und Liebe erfahren“, berichtet Artan Metohu. Obwohl sie nur ein äusserst dürftiges Gehalt bezögen, kauften die Erzieherinnen manchmal mit eigenem Geld Papier, Buntstifte oder Spiele für die Kinder.
Artan Metohu möchte diese hoffnungslos erscheinende Situation gerne ändern und hofft dazu auf Ihre Hilfe. Mit 3800 Franken (2500 Euro) könne man den Kindergarten renovieren und die nötigsten Materialen für den Vorschulunterricht kaufen, hat er festgestellt. Das würde diesen armen Kindern sehr helfen und Ihre Zukunftschancen deutlich verbessern.
Projekt Nr. 1433
„Nothilfe Kindergarten Hajdaraj”

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Armenien / Dorf der Hoffnung
Im „Dorf der Hoffnung“ wurde Familie Hajrapetians grösster Wunsch Wirklichkeit – Kinder sind überglücklich
26 Personen in vier Zimmern – ein Alptraum ist zu Ende
Das „Dorf der Hoffnung“ ist in Armenien sehr bekannt. Die Armenier verbinden damit positive Gefühle: Freude, Wärme, unerwartetes Glück, Vertrauen in die Zukunft, Dankbarkeit, ein erfüllter Traum. Dieser Traum ist schon für 76 Familien Wirklichkeit geworden, die zuvor in unmenschlichen Wohnbedingungen gelebt hatten. Eine davon ist Familie Hajrapetian.
Spartak Hajrapetian ist mit zwei Brüdern und einer Schwester in einer einfachen armenischen Familie aufgewachsen. Die elterliche Vierzimmerwohnung bot gute Voraussetzungen, um eine sorglose Kindheit zu erleben. Die Jahre vergingen, die Kinder wurden gross und gründeten ihre eigenen Familien, aber sie zogen nicht aus. Freie, bezahlbare Wohnungen gab es einfach nicht. So wuchs die Familie immer weiter. 2004 waren es dann 26 Personen unter einem Dach, darunter 16 minderjährige Kinder – ein Alptraum!
Spartaks Familie wurde als besonders bedürftig eingestuft und vom Staat in eine Liste der Wohnungssuchenden aufgenommen. Doch das Versprechen der Behörden, der Familie eine angemessene Wohnung zur Verfügung zu stellen, wurde niemals erfüllt. Trotz der bedrückenden Enge hielt die Familie fest zusammen.
Spartak und seine Frau haben vier Töchter und zwei Söhne. Der jüngste Sohn Serjoscha, der 1998 geboren wurde, hat ernste gesundheitliche Probleme. 2001 wurde an seinem Hals eine Geschwulst entdeckt. Die Diagnose war niederschmetternd: Lymphdrüsenkrebs. Die Mediziner hatten nur wenig Hoffnung, dass der Dreijährige die heimtückische Krankheit überstehen würde. Doch gegen alle Erwartungen hat Serjoscha gut auf die Chemotherapie angesprochen.
2003 bat Spartaks Mutter Diaconia um eine Wohnung für ihren Sohn. Als die Vertreter des Wahlausschusses die Wohnung der Hajrapetians besuchten, trauten sie angesichts der vielen Menschen auf engstem Raum ihren Augen nicht. Im August 2004 bekam Spartak für seine Kinder ein Vier-Zimmer-Wohnhaus im „Dorf der Hoffnung“. Die Kinder sind überglücklich, weil sie jetzt ihre eigenen Zimmer und eigene Betten haben. Serjoscha macht gute Fortschritte auf dem Weg zur völligen Genesung. Die verbliebenen zwei Familien in der elterlichen Wohnung haben seither viel mehr Platz und freuen sich mit. Möglich wurde dies alles durch Ihre Hilfe! Herzlichen Dank für Ihre Solidarität, auch im Namen von Familie Hajrapetian und den anderen Familien im „Dorf der Hoffnung.“
Projekt Nr. 1434
„Dorf der Hoffnung”







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