Report
Ausgabe 12, Dezember 2011


Rumänien
Olguta wurde über Jahre misshandelt – Kinder sind traumatisiert – Nun drohen Hunger und Kälte
Vom brutalen Ehemann verprügelt und verfolgt

Die 43-jährige Olguta wohnt mit ihren Kindern Dorian (11) und Miruna (8) in einem kleinen Zimmer. Sie frieren und haben Hunger, doch sie sind in Sicherheit vor Mihai, Olgutas früherem Ehemann. Er hatte seine Frau jahrelang schwer misshandelt.

„Mihai hatte keine Arbeit. Nicht, weil er keine fand, sondern weil er keine wollte. Er war schlichtweg zu faul, um zu arbeiten“, berichten die Diaconia-Mitarbeiter aus Brasov. Mihai ging lieber angeln. Dabei trank er Unmengen von Alkohol. Wenn er dann völlig betrunken nach Hause kam, demütigte er seine Frau und verprügelte sie.

Sohn Dorian leidet unter Asthma. Wahrscheinlich hat Stress die Krankheit ausgelöst. Er hatte immer Angst bekommen, wenn sein Vater zu toben begann. Aber er ist ein aufgeweckter Junge, der von der Schule gute Noten nach Hause bringt. Tochter Miruna ist geistig behindert und leidet unter Epilepsie. Mihai sah trotz seiner beiden Kinder keinen Grund zu arbeiten. Er holte seinen Vater zu sich, damit dieser tagsüber auf die Kinder aufpassen konnte. Olguta musste Geld verdienen, Mihai hatte dann genügend Zeit, um sich zu betrinken.

Viele Male musste Olguta vor ihrem Mann fliehen. Wenn er zu brutal wurde, schnappte sie die Kinder und rannte mitten in der Nacht zu ihrer Mutter. Einmal, im Winter, rannte Olguta so schnell sie konnte, doch die Strasse war glatt. Sie stürzte mit der Tochter im Arm und zog sich eine schlimme Knieverletzung zu. Sie musste oft zum Arzt, denn ihr Mann hat ihr viele Wunden und Verletzungen zugefügt. Nun wurde eine Geschwulst entdeckt. Die Ärzte sagen, diese sei die Folge einer schweren Kopfverletzung. Mihai hatte Olguta oft auf den Kopf geschlagen. Sie benötigte dringend eine Operation. Das Geld dafür musste sie sich leihen.

Olguta und ihre Kinder lebten jahrelang unter Stress und fürchterlichen Torturen. Letztlich entschied Olguta sich zur Scheidung. Ihr Mann erschien nicht zur Gerichtsverhandlung. So entzog ihm der Richter jegliche Rechte gegenüber den Kindern. Olguta bekam das alleinige Sorgerecht. Mihai darf die Kinder nur sehen, wenn Olguta und die Polizei es erlauben.

Diaconia möchte, dass die Familie eine positive Zukunft hat. Olguta hat keine Arbeit. Sie wohnt mit den Kindern in einem winzigen Raum mit nur einem kleinen Ofen, der kaum heizt. Sie haben nicht genug zu essen. Diaconia möchte helfen. Bitte helfen Sie mit! Gott wird Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten!

Projekt Nr. 1674, "Nothilfe Olguta"

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Rumänien
Eine Operation an der Sehne könnte dem achtjährigen Mädchen das Leben erleichtern
Larisa möchte so gerne rennen können wie die anderen Kinder


Im Grunde sind sie eine glückliche Familie: Vasile (27) liebt seine drei Jahre jüngere Frau Anca und die Kinder Larisa (8) und Marius (7) über alles. Sie haben wenig Geld, aber sie freuen sich an Kleinigkeiten – Hauptsache, sie sind zusammen. Getrübt wird ihr Optimismus allerdings durch den schlechten Gesundheitszustand von Larisa.

Die Familie lebt etwa 25 Kilometer von der Stadt Brasov entfernt. Marius und Anca kommen mit dem harten Leben zurecht: Im Sommer pflücken sie im Wald Beeren, die sie dann auf dem Markt verkaufen.

Aber Larisa macht ihnen Sorgen. Sie kam zu früh auf die Welt, ist geistig behindert und leidet unter Aufmerksamkeitsstörungen. Sie hört schlecht auf beiden Ohren. Ausserdem hat sie an ihrem linken Bein eine Sehnenverkürzung, schon von Geburt an. Das fühlt sich für das kleine Mädchen so an, als sei sein Bein gelähmt.

Sein Vater Vasile arbeitet hart. Er schaffte es, so lange zu sparen, bis er für Larisa ein Hörgerät kaufen konnte. So ist es möglich, dass sie die Schule besucht. Sie hat gute Lehrer, die Rücksicht auf sie nehmen. Doch am allermeisten schmerzt es die Eltern, dass Larisa nur sehr schwerfällig gehen kann. Oft weint sie deshalb stundenlang. Sie möchte rennen können, wie andere Kinder auch.

Die Eltern kamen mit Larisa zu Diaconia. Sie können sich keinen Arzt leisten. Der von den Diaconia-Mitarbeitern eingeschaltete Mediziner fand heraus, dass die Sehnenverkürzung durch eine Operation behoben werden kann. Doch die Operation ist nur der erste Schritt: Danach muss Larisa regelmässig Übungen machen. Der Arzt ist bereit, den Eltern diese Gymnastikübungen beizubringen. Danach könnte Larisa ihr Bein belasten und auch rennen, wie sie es sich immer erträumt hat. Die Operation kostet rund 1500 Franken (etwa 1250 Euro) – Geld, das die Familie nicht hat. Bitte helfen Sie mit, ein kleines Mädchen glücklich zu machen. Mit Ihrer Hilfe wird Larisa bald beschwerdefrei laufen können.


Projekt Nr. 1675, "Operation Larisa"

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Rumänien
Kleines Haus ohne Isolation gebaut – Plötzliche Entlassung schafft enorme Probleme
Krank von einem Leben in der Kälte


Sie wollten dem harten Leben entfliehen, doch die Kälte hat sie eingeholt: Sorin und Ramona Lingurar leben mit ihrer kleinen Tochter Alina (5) in einem nur halb fertiggestellten Holzhaus. In der kalten Jahreszeit hat vor allem Tochter Alina Probleme: Sie wird immer wieder krank. Dabei könnte das Gebäude durch einige nicht besonders aufwändige Arbeiten fertiggestellt werden.


Nach ihrer Heirat lebte das Ehepaar zunächst bei Sorins Eltern. Eine schwere Zeit: Sorins Eltern sind Alkoholiker, es gab häufig Streit. Viele Male wurde das junge Paar aus dem Haus geworfen. Doch konnte es, nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, immer wieder zurückkehren. Für alle war klar, dass dieser Zustand nicht von Dauer sein konnte. Schliesslich legten Sorins und Ramonas Vater bzw. Schwiegervater Geld zusammen und kauften ihren Kindern ein kleines Stück Land, auf dem sie ihr eigenes Haus bauen konnten.

Sorin arbeitete zu der Zeit bei einer Baufirma. Für das Baumaterial nahm er einen Kredit auf. Das Haus ist winzig, es umfasst gerade einmal 40 Quadratmeter. Sorin arbeitete in jeder freien Minute an dem Gebäude. Nach zwei Jahren konnten sie endlich einziehen. Das kleine Haus bestand aus den kahlen Wänden, innen war es leer, nur einer der Räume war ausgebaut. Doch ihr Traum war wahr geworden: Sie wohnten in den eigenen vier Wänden.

Dann kam der Schock. Sorin verlor seine Arbeit und damit sein Einkommen. Seitdem schlägt er sich und seine Familie mit Gelegenheitsarbeiten durch. Sorin besitzt ein Pferd und einen Wagen, damit transportiert er schwere Dinge für die Nachbarn. Nachts arbeitet er als Wachmann. Kürzlich hat ein Tierarzt bei Sorins Pferd Krebs festgestellt, es wird nicht mehr lange leben. Damit geht eine weitere Einnahmequelle verloren.

Ihr Haus ist immer noch sehr spartanisch eingerichtet. Die Familie hat nur ein Bett und einen Ofen. Die fünfjährige Tochter Alina ist oft krank. Sie läuft auf dem kalten Boden. Alina wünscht sich einen warmen Untergrund, dann könnte sie auf dem Boden sitzen und spielen, ohne sich zu erkälten. Ihre Eltern würden ihr gerne den Wunsch erfüllen. Doch dafür haben sie kein Geld. Viel dringender sind eine Toilette im Haus und eine Wärmedämmung. Sorin hat sich beim Hausbau grösste Mühe gegeben. Hätte er seine Arbeit nicht verloren, hätte die kleine Alina heute ein eigenes warmes Zimmer.

Sorin braucht nur eine kleine Unterstützung, um sein Haus fertigzustellen. Darf er mit Ihrer Solidarität rechnen?


Projekt Nr. 1676, "Wohnraum Sorin"

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Armenien
Räume in Schulgebäude wurden saniert – Kein Geld für Mittagessen und Instandsetzung der Sanitäranlagen vorhanden
Bergdorf-Kinder sehnen Eröffnung ihres Kindergartens herbei

Der Bezirk Chambarak, unmittelbar an der Grenze zu Aserbaidschan gelegen, zählt zu den ärmsten Regionen Armeniens. Seit Jahren leistet Diaconia dort Hilfe in den Dörfern, deren Bewohner nur mit Mühe über die Runden kommen. Nun wandte sich der Bürgermeister des Bergdorfes Getik an die Diaconia-Helfer: Dort warten die Kinder sehnsüchtig auf die Eröffnung ihres neuen Kindergartens, der nur teilweise fertiggestellt werden konnte.

Die Bauern in der Grenzregion befinden sich in einer bedrohlichen Situation. Ihr Einkommen reicht kaum zum Überleben. Die Dörfer werden vom Staat völlig vernachlässigt. Die Notlage zwingt viele Familienväter dazu, in der Hauptstadt Jerewan oder gar im fernen Russland Arbeit zu suchen.

In Getik gibt es momentan 20 Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren, die einen Kindergarten besuchen sollten. Dort werden sie auf den Besuch der Grundschule vorbereitet. Deshalb beschloss der Schuldirektor, einen Kindergarten im Gebäude der Schule zu gründen. Die hatte wegen sinkender Schülerzahlen freie Zimmer. Sein Projekt wurde von der Regierung genehmigt, einige Räume wurden mit staatlichen Geldern renoviert.

Ein kirchliches Hilfswerk hat versprochen, den Spielraum, den Speiseraum und die Küche mit Möbeln auszustatten. Für die Gehälter der Beschäftigten kommt das Ausbildungsministerium auf. Die Kinder bleiben bis zum Mittag im Kindergarten. Jedes Kind soll einmal täglich eine warme Mahlzeit bekommen. Lebensmittel- und Betriebskosten muss die Dorfverwaltung übernehmen. Aber die kann das Geld nicht aufbringen.

Die sanitären Anlagen befinden sich in schlechtem Zustand, die Toiletten sind für kleine Kinder nicht geeignet. Eine Sanierung ist dringend notwendig. Der Bürgermeister hat die Eltern der Kinder gebeten, dafür zu spenden, aber sie sind zu arm. Viele haben nicht einmal genügend Geld, um ihre Kinder ausreichend zu ernähren. Umso wichtiger wäre das Essen im Kindergarten.

Die Kinder kommen fast täglich ins Schulgebäude und spähen durch die Schlüssellöcher der Türen. Der Bürgermeister appelliert an die Freunde von Diaconia: „Es würde für unser Dorf sehr viel bedeuten, wenn der Kindergarten in Betrieb gehen könnte. Wir wollen diese Kleinen nicht enttäuschen. Es ist so einfach, die Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Bitte helfen Sie mit!“ Mit Ihrer Hilfe können die Sanitäranlagen saniert werden. Diaconia möchte auch dafür sorgen, dass die Kinder ausreichende und gesunde Mahlzeiten bekommen.


Projekt Nr. 1677, "Kindergarten Getik"

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Armenien
Begabten jungen Männern droht das Ende ihrer Ausbildung – Ihre Mütter können die Gebühren nicht mehr aufbringen
Ein Studienabschluss als Schlüssel zu einer besseren Zukunft

Bildung hat in Armenien traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Selbst als die Armenier 1915 vor den Osmanen fliehen mussten, die sie ausrotten wollten, nahmen sie Bücher mit sich. Aber Bildung kostet Geld, und Berufsausbildung und Universitätsstudien sind in Armenien gebührenpflichtig. Das beeinträchtigt die Zukunftschancen von begabten jungen Leuten, die aus armen Familien stammen.

Sargis Karapetian, geboren 1993, ist Student an der polytechnischen Hochschule in Jerewan. Er studiert Informatik, seine Studiengebühr beträgt umgerechnet rund 585 Franken (etwa 490 Euro) jährlich. Sargis ist Halbweise. Er wohnt mit seiner Grossmutter und vier Schwestern zusammen. Seine Mutter Gajane berichtet: „Voriges Jahr wurde bei meinem Mann Krebs entdeckt. Diese Nachricht traf uns wie ein Schlag. Ich nahm einen hohen Kredit bei der Bank auf, um seine Therapien zu bezahlen. Doch die Krankheit entwickelte sich blitzschnell. Wir verloren ihn.“

Auch Sargis hat ernste gesundheitliche Probleme. Sein Hüftgelenkknochen wird dünner, das dauernde Hinken führte bei ihm zu einer Fehlstellung der Wirbelsäule. Die Familie lebt von der kleinen Rente der Grossmutter und dem Geld, das die Mutter ab und zu als Köchin verdient. Die Studiengebühr des ersten Jahres haben die Verwandten aufgebracht und der Familie übergeben. Dieses Jahr haben sie selbst kaum genug zum Leben. Für Gajane ist diese Situation unerträglich. Sie will nicht, dass Sargis wegen des Geldmangels das Studium abbrechen muss. Er gehört zu den besten Studenten seines Jahrgangs.

Ein zweites Beispiel: Arajik Maljan, geboren 1997, wurde dieses Jahr ins Jerewaner „Staatliche Humanitäre College“ aufgenommen. Arajik hoffte, gebührenfrei studieren zu dürfen, doch seine Hoffnungen wurden nicht erfüllt. Um sich als Reiseführer ausbilden zu lassen, muss er pro Jahr 511 Franken (425 Euro) bezahlen. Seine Adoptivmutter Marina stammt aus der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Ihre Familie führte dort ein geregeltes Leben, bis die Auseinandersetzungen zwischen Armenien und Aserbaidschan begannen. Da mussten die Armenier fliehen. In Armenien fand die Flüchtlingsfamilie zunächst in einem Wohnheim eine Unterkunft. Der Familienvater suchte Arbeit im Ausland, kehrte aber nie mehr von dort zurück. Marina arbeitete als Krankenschwester, bekam aber stets nur befristete Anstellungen.

Alle Kinder von Marina haben Hochschulen besucht. Obwohl Marina mit unermüdlichem Fleiss weiter arbeitet, schafft sie es nicht, die finanziellen Probleme zu lösen.

Beide Mütter, Gajane und Marina, die wegen ihrer schweren Schicksale ihre Kinder alleine zu versorgen haben, sind verzweifelt. Aus eigener Kraft können sie die Studiengebühren ihrer Söhne nicht bezahlen. Ihre Hoffnungen ruhen nun auf Diaconia. „Wir stehen manchmal vor nahezu unlösbaren Aufgaben“, berichtet Diaconia-Einsatzleiter Baru Jambazian. „Wir wollen mehr junge Leute in ihrem Streben nach Wissen und Fachausbildung unterstützen, aber nur einigen können wir die Chance für eine sichere Zukunft geben. Uns fehlen einfach die Mittel, um das Ausbildungsprojekt auszuweiten.“

Nur Sie können mit Ihren Spenden ermöglichen, dass diese fleissigen und intelligenten Jungen ihr Studium fortsetzen können. Danke für Ihre Unterstützung!


Projekt Nr. 1679, "Ausbildungsfonds Armenien"

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Armenien
Tumor an der Schilddrüse entdeckt – Erfolgversprechende Therapie bei russischen Experten möglich
Die ganze Familie bangt um das Leben der 14-jährigen Diana


Diana ist 14 Jahre alt und hat zwei schwere Schicksalsschläge hinter sich: den frühen Tod ihres Vaters und die niederschmetternde Diagnose Krebs! Nach Aussage der Ärzte hat Diana eine Krebsart, die sehr gut mit Jod zu bekämpfen ist. Die Krebszellen können ganz gezielt mit Radiojod vernichtet werden. Diese Therapie wird aber in Armenien nicht praktiziert, die Behandlung muss deshalb im Ausland erfolgen.


Dianas Vater Mher ist 2005 an einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde nur 36 Jahre alt.

Der Verlust des Sohnes war ein grosser Schock für seine alten Eltern Artasch und Majranusch. Aber sie hatten keine Zeit zum Trauern. Sie mussten ihre Enkelkinder versorgen. Grossvater Artasch wurde trotz seines Alters als Wächter eingestellt. Onkel Dawit teilte seinen Lohn als Taxifahrer mit der Familie des verstorbenen Bruders und unterstützte sie so gut wie möglich.

Diana war immer ein gesundes, aufgewecktes und heiteres Kind. Sie klagte nur über häufige Schmerzen im Hals. Der Kinderarzt meinte, die Ursache sei eine Mandelentzündung. Daraufhin wurden die Mandeln des Mädchens entfernt. Zwei Monate später ertastete Diana eine eiförmige Erhärtung an ihrem Hals. Sie hatte das Gefühl, dass eine Kugel in ihrer Kehle steckengeblieben war. Ihre Schilddrüse war vergrössert. Ihre besorgte Mutter brachte Diana wieder ins Kinderspital. Dianas Behandlung dauerte mit Unterbrechungen insgesamt vier Jahre, aber es war eine Serie von Fehldiagnosen und misslungenen Therapien. In diesen Jahren hat sich ihr Zustand immer weiter verschlechtert.

Im August 2011 wurde bei Diana endlich eine Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse gemacht. Dabei wurde ein Tumor im rechten Schilddrüsenflügel entdeckt. Für ihre Familie brach eine Welt zusammen. Der Tumor mit einem Durchmesser von vier Zentimetern wurde operativ entfernt. Aber der Krebs hat schon Metastasen in den Lymphknoten gebildet.

Dianas Angehörigen wurde für die nötige Therapie ein Krankenhaus in der russischen Stadt Woronesh empfohlen. Die dortigen Mediziner haben grosse Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen. Aber die Therapie mit radioaktivem Jod-131 kostet rund 4400 Franken (3660 Euro), hinzu kommen noch die Reisekosten für Diana und ihren Onkel, der sie begleiten wird. „Wir wollen das Beste für unser Kind, egal wie weit wir dafür fahren müssen“, versichert Grossmutter Majranusch. Die alte Frau, die seit dem Tod ihres Sohnes Trauer trägt, ist bereit das Haus zu verkaufen, um Dianas Behandlung zu ermöglichen und so ihr Leben zu retten. Doch das würde den völligen Absturz für die Familie bedeuten. Nach dem Verkauf der Unterkunft hätte sie kein Dach mehr über dem Kopf. Die verzweifelte Frau hat alle Verwandten und Bekannten um Spenden gebeten, aber erfolglos. Es gibt in ihrem Umfeld niemanden, der genügend Geld hat, um einen grösseren Betrag zu verleihen.

Diana ist tapfer und will den Kampf nicht aufgeben. Sie wird bereits von Diaconia unterstützt. Die hohen Therapiekosten können aber nur mit Ihrer Hilfe übernommen werden. Dianas Familie ist sehr dankbar, wenn Sie das kranke Mädchen auch in Ihre Gebete einschliessen!

Projekt Nr. 1680, "Krebstherapie Diana"

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Russland
Viele Mütter müssen alleine zurechtkommen – Es fehlt oft an Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln
Kinder mit Hirnschäden brauchen viel Zuwendung

Familien mit behinderten Kindern haben es in Russland sehr schwer. Viele der betroffenen Familien müssen ohne Vater auskommen. Diese verlassen häufig aus Überforderung ihre Frauen und ihre behinderten Kinder. Die Mütter gehen keiner geregelten Arbeit nach, da sie sich vollzeitlich um ihre Kinder kümmern müssen.


Das einzige Einkommen ist die staatliche Beihilfe für die Kinder. In Moskau beträgt diese etwa 360 Franken (300 Euro), in anderen Bezirken nur 225 Franken (188 Euro). So leben diese Familien oft unterhalb des Existenzminimums und haben kaum genug zum Leben.

Diaconia möchte zunächst drei betroffene Familien unterstützen. Sie alle wohnen in Zheleznodorojny, einer kleinen Stadt in der Nähe von Moskau. In jeder Familie leidet mindestens ein Kind unter einer Hirnschädigung. Teilweise sind auch die Eltern eingeschränkt.

Familie Mizev: Die Mutter, Alla, ist 55 Jahre alt, ihr Sohn Nikolay 15. Es gibt noch eine ältere Tochter und den Vater. Sowohl die Mutter als auch der Vater sind behindert und können nicht arbeiten. Insgesamt lebt die Familie von etwa 670 Franken (560 Euro) monatlich. Nikolay ist geistig zurückgeblieben. Familie Mizev benötigt dringend Nahrungsmittel, Windeln, Medikamente und Hygieneartikel.

Familie Tarusova: Auch Olga Tarusova, 12 Jahre alt, hat eine Hirnschädigung. Zudem leidet sie an Nervenzuckungen und kann nicht sprechen. Geistig ist Olga ansonsten normal entwickelt und ist ein fröhliches Kind. Auf dem Foto „tanzt“ sie für uns, weil sie sich so über ein Geschenk, das sie erhalten hat, freut. Das ist ihre Art, „Danke“ zu sagen. Ihre Eltern haben keine geregelte Arbeit. Der Vater wurde im Krieg zwischen der Kaukasusrepublik Tschetschenien und Russland verwundet. Seine Rente beträgt etwa 360 Franken (300 Euro). Es gibt noch einen jüngeren Bruder, der drei Jahre alt ist. Insgesamt lebt die Familie von einem Monatseinkommen von etwa 580 Franken (485 Euro). Benötigt werden Nahrungsmittel, Windeln, Medikamente und Hygieneartikel.

Familie Slepchenko: Komily leidet ebenfalls unter einem Hirnschaden und Nervenzuckungen. Er besucht die Schule, und die Lehrer kommen zweimal pro Woche zu ihm. Komily hat eine jüngere Schwester, vier Jahre alt, und einen jüngeren Bruder, der ein Jahr alt ist. Der Vater arbeitet in Teilzeit. Die gesamte Familie lebt von etwa 895 Franken (745 Euro) pro Monat. Sie sind Christen und gehören zur örtlichen evangelischen Kirchgemeinde. Trotz aller Widrigkeiten steht die Familie fest zusammen und ist stets fröhlich. Sie benötigt Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Windeln, Medikamenten und Hygieneartikeln.

Alle drei Familien besuchen das öffentliche Reha-Zentrum in Zheleznodorojny. Diaconia unterstützt dieses Reha-Zentrum und hilft den betroffenen Familien. Bitte helfen Sie mit!


Projekt Nr. 1681, "Behinderte Kinder in Russland"

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DIACONIA
Kinder mit Hirnschäden brauchen viel Zuwendung


Bereits zwischen 1994 und 2000 hat Diaconia in Moskau Notleidenden geholfen. Vor allem wurden behinderte und Waisen-Kinder im Rahmen von Patenschaften unterstützt. Ferner wurden Gefängnisinsassen betreut und Suppenküchen gefördert. Partner war das Hilfswerk „Brotherhood of Compassion“ (Bruderschaft der Barmherzigkeit). Dieses wurde durch den Baptisten-Pastor Mikhail Zhidkov geleitet. Nachdem er 2004 verstarb, übernahm seine engste Mitarbeiterin Galina Dzhuzenova die Verantwortung für die Arbeit. Kürzlich sandte Galina einen ausführlichen Bericht über ihre ausgedehnte und segensreiche Tätigkeit, darunter die im Anschluss an die Geiselnahme und das Massaker in der Schule von Beslan (Nordossetien) erfolgte Hilfe.

Galina fragte bei Diaconia an, ob sie in ihrer finanziellen Bedrängnis Unterstützung erhalten könne. Obwohl wir mit den Spenden sehr haushälterisch umgehen müssen, erlauben wir uns, Sie in obenstehendem Hilfsprojekt um Unterstützung zu bitten. Im Voraus danken wir Ihnen dafür von ganzem Herzen!

Hans-Rudolf Hintermann,
Präsident von Diaconia Internationale Hilfe





Albanien
Eine Mutter fristet mit ihren vier Kindern ein Dasein unter menschenunwürdigen Bedingungen
Leben in einer feuchten dunklen „Höhle“


Beim Besuch von Familie Vneshta stockte Diaconia-Einsatzleiter Artan Metohu buchstäblich der Atem: „Lule, die 34-jährige Mutter, führte uns ins Haus. Im Innern war es sehr dunkel und kalt. Wir kamen uns vor, als ob wir eine Höhle betreten hätten. Es war ausserdem sehr feucht. Es verursachte regelrecht Schmerzen, sich längere Zeit dort aufzuhalten“, berichtet er.


Lule wirkt alt, abgemagert und krank. Ihre Hütte in einem Vorort der Stadt Skhoder ist schäbig, Fenster und Türen sind kaputt. Es gibt fast keine Möbel und auch keine Betten für die Kinder. In dieser bedrückenden Umgebung wachsen die Kinder Kristina (13), Jozef (8), Diana (4) und Mateo (2) auf.

Die Mutter berichtet, dass sie vor kurzem geschieden wurde. Ihr Ehemann war extrem gewalttätig. Die Kinder hatten mit Tränen in den Augen verfolgt, zu welchen Gewaltausbrüchen ihr Vater fähig war. Wenn die Rede auf ihn kommt, verschwindet sofort jedes Lächeln aus ihren Gesichtern.

Lule ist arbeitslos. Sie hat es schwer: Die staatliche Sozialhilfe ist ein eher symbolischer Betrag, der nicht einmal für das tägliche Brot ausreicht. Die Kinder klagen nicht; es scheint, dass sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden haben. Sie haben noch keinen Winter erlebt, in dem sie nicht frieren mussten, weil es nie einen funktionierenden Ofen gab. Der kalte Wind bläst durch alle Ritzen und Spalten der Hütte. Aber Lule bemüht sich dennoch, ihre Kinder liebevoll zu erziehen, aller Armut zum Trotz.

Diaconia möchte Lule und ihren Kindern schnell helfen. Die Hütte muss instandgesetzt werden, sie brauchen Möbel, Bettzeug und Hygieneartikel, einen Ofen sowie Lebensmittel. Artan Metohu hat dafür 5750 Franken (4800 Euro) veranschlagt. Damit wäre die schlimmste Not gelindert und diese leidgeprüfte Familie könnte zurückfinden in ein normales Leben. Bitte zeigen Sie Ihre Barmherzigkeit durch Unterstützung dieses Projekts!


Projekt Nr. 1682, "Überlebenshilfe Lula"

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Rumänien

Diaconia-Aktion gegen den Kältetod
Die ersten Öfen sind verteilt und sorgen für wohlige Wärme!


In der Oktober-Ausgabe des Diaconia-Reports wurde die Aktion: „Öfen gegen brutale Kälte“ vorgestellt. Dieses Jahr hielt der Winter in Rumänien früh Einzug. Die ersten Öfen wurden bereits verteilt. Der Bedarf ist gross: „Wir sind froh, wenn noch weitere Öfen gespendet werden“, so Einsatzleiter Matthias Kipfer. Ein Ofen kostet 320 Franken (266 Euro).

Über viele Wochen sinkt die Temperatur im Raum Brasov dauerhaft unter minus zehn Grad. Diaconia-Mitarbeiter besuchen immer wieder Familien zu Hause und begegnen dort unglaublichen Situationen. Oft schlafen alle Familienmitglieder in einem Raum, in dem es so kalt ist, dass Wasser in einer Flasche gefriert. Besonders die Kinder leiden. Sie bleiben wochenlang in ihren Kleidern, weil es zu kalt ist, um sie auszuziehen, und sie kein warmes Wasser haben, um sich zu waschen.


Projekt Nr. 1678, "Öfen gegen die brutale Kälte"

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