Report
Ausgabe 12, Dezember 2014


Rumänien
„Solange ihr Herz schlägt bin ich für sie da!“
Sechsfache Mutter kümmert sich liebevoll um ihre todkranke Grossmutter

„Die Liebe ist das Wichtigste im Leben“, sagt Maria. Das Leben der 31-Jährigen ist hart und voller Entbehrun-gen. Doch sie ist dankbar für die Liebe, die sie empfangen hat und die sie geben kann.

Maria hat im Alter von zwei Jahren mit das Schlimmste erleben müssen, was einem kleinen Kind widerfahren kann: Ihre Eltern trennten sich, und der Vater verliess die Familie. Kurz darauf verliess auch die Mutter das kleine Mädchen, verschwand mit ihren beiden Söhnen und liess die kleine Maria schutzlos und unversorgt zurück. „Wer weiss, was aus mir geworden wäre, hätte meine Grossmutter mich nicht mit offenen Armen aufgenommen. So durfte ich in ihrer liebevollen Obhut aufwachsen“, sagt sie. Nicht nur, dass die Grossmutter Maria mit Liebe umgab, sie förderte sie auch, so gut sie konnte. Maria ging zur Schule, lernte gern und machte sogar einen Universitätsabschluss.

Maria ist eine liebevolle Mutter.

Maria und Florin lieben ihre Töchter sehr.

Die Familie lebt unter beengten Bedingungen.

Als Maria 20 Jahre alt war, trat mit Florin der Mann ihrer Träume in ihr Leben. „Ich wollte immer eine grosse Familie und viele Kinder haben“, sagt sie. Sechs Mädchen wurden dem Paar geschenkt, zwei weitere Kinder verlor Maria. Ruhama (7), Debora (4), Evodia (3), Lidia (3), Abisag (2) und Lois (1) sind der ganze Stolz der Eltern. Auch Marias Grossmutter liebt die Mädchen über alles. Nun ist sie schwer erkrankt. Sie ist teilweise gelähmt und hat Nierenprobleme. Maria steht ihr bei und pflegt sie. „Jetzt kann ich ihr etwas von der Liebe und Fürsorge, die sie mir geschenkt hat, zurückgeben“, sagt Maria lächelnd. Das ist jedoch ein Fulltime-Job, denn die Grossmutter ist auf Hilfe angewiesen. Zudem muss sie regelmässig zur Dialyse gebracht werden.

Florin kümmert sich derweil um die sechs Mädchen. Besonders Ruhama braucht viel Aufmerksamkeit und Pflege, denn sie leidet unter Epilepsie. Die Familie lebt unter schwierigen Bedingungen. Das monatliche Einkommen wird fast komplett für Medikamente und Hygieneartikel aufgebraucht. Nötige Schulsachen, Kleidung und sogar Essen müssen dann warten.

Wir möchten Marias Familie gerne mit Essen, Kleidung, Schulsachen und sonstigen lebensnotwendigen Dingen unterstützen. Denn so kann Maria die Grossmutter unterstützen und an ihre Kinder die Liebe weitergeben, die sie von der alten Frau empfangen hat. Vielen Dank für Ihre Hilfe.


Projekt Nr. 2278, "Nothilfe Maria"

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Armenien
Alik möchte sehen und gehen
Als Unbeteiligter am Auge verletzt und ein offenes Bein — Alik kann nicht mehr

Das Glück zerbrach 1992 an einem kalten Februartag. Danach war für die Familie Mkrttschian nichts mehr so, wie es vorher war. Heute ist ihr Leben von Armut und Krankheit geprägt. Sie benötigt dringend Hilfe.

Sohn Aleksa, genannt Alik, erhielt an diesem Februartag als Unbeteiligter am Rande eines Streits einen Schlag aufs rechte Auge. „Ich schrie vor Schmerzen“, erinnert sich Alik. „Aber noch viel schlimmer war, dass ich danach nichts mehr sah.“

Der sehbehinderte Alik ist die einzige Stütze für seine betagten Eltern.

Aliks Wunde am Fuss heilt nicht, Haut und Gewebe haben sich schon extrem verfärbt.
Ein Augenarzt stellte fest, dass die Netzhaut durch den Schlag eingerissen war. Zu dieser Zeit durchlief Armenien starke Veränderungen. Durch Krieg, wirtschaftliches Chaos und hohe Arbeitslosigkeit lebte ein Grossteil der Bevölkerung am Existenzminimum. Aliks Vater hatte als Radioingenieur damals wichtige Posten inne. Es gelang ihm, seinen Sohn in einer Moskauer Augenklinik operieren zu lassen. Alles schien gut zu werden, bis Alik — noch nicht völlig genesen — gegen einen Laternenpfahl lief und einen erneuten Schlag auf sein rechtes Auge erhielt. Die Netzhaut wurde völlig zerstört. Durch die Anstrengung verliert Aliks linkes Auge nun auch nach und nach seine Sehkraft. Die Sehbehinderung veränderte Aliks Leben grundlegend. Der einst so zielstrebige und aufgeweckte junge Mann wurde schweigsam und verschlossen. Den Wunsch, Geschichte zu studieren, gab er auf. Ebenso den Traum von einer eigenen Familie mit Kindern.

Da die Fachschulen für Sehbehinderte in den Krisenzeiten geschlossen blieben, musste der junge Mann die Brailleschrift mühsam ohne Hilfe erlernen.

Aliks Schicksal beeinflusste auch seine Eltern: Mutter Amalja bekam Herzprobleme. Im Frühling erlitt sie einen Schlaganfall. Seither kann sie sich kaum noch bewegen, geschweige denn den Haushalt führen. Die ganze Last
Liebevoll kümmert sich der Sehbehinderte um seine Mutter, die einen Schlaganfall erlitten hat.

liegt nun auf Aliks Schultern. Er wäscht, kocht und bügelt — und hätte eigentlich selbst Hilfe nötig. Seit zwei Jahren leidet er zudem an einer Gefässentzündung am Bein. „Ich hatte mir den Fuss verdreht. Er war stark geschwollen. Nach einigen Monaten öffnete sich eine Wunde, die nicht mehr verheilt“, sagt er. Lange hat er seinen betagten Eltern seinen Zustand verschwiegen. Doch nun braucht er dringend eine Operation am Bein. Familie Mkrttschian kann diese nicht bezahlen. Die Renten — das einzige Einkommen — werden für Lebensmittel und Medikamente benötigt. Aliks Geschwister, die nicht mehr bei Bruder und Eltern leben, bezahlen Gas und Strom. So ist Alik die einzige Stütze seiner Eltern. Diaconia möchte diesem verzweifelten Mann mit Ihrer Unterstützung gerne helfen und für die medizinische Versorgung sowie Hilfe aufkommen. Danke für Ihre wertvolle Hilfe.


Projekt Nr. 2282, "Familienhilfe Alik"

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Rumänien
Augenlicht für Beatrice
Vier Monate altes Mädchen benötigt dringend Augenoperation

„Ob Beatrice wohl jemals sehen wird, wie schön es ist, wenn im Frühling die Bäume blühen?“, fragt Violeta leise. Sie betrachtet sorgenvoll ihr kleines Baby, das mit seinen beiden rosa Augenklappen so hilflos aussieht.


Mit ihren Augenklappen wirkt die kleine Beatrice wie aus einer anderen Welt.
Vier Monate ist Beatrice jetzt alt. Ihr Start ins Leben war begleitet von viel Leid und Angst. Vor vier Monaten gerieten die schwangere Violeta und ihr Mann Razvan auf dem Weg von Bacau nach Brasov in einen schweren Autounfall. Violeta erlitt einen schweren Schock, der bei ihr zu vorzeitigen Wehen führte. Die kleine Beatrice kam im sechsten Monat mit nur 800 Gramm zur Welt. Das Frühchen konnte nicht selbstständig atmen, da seine Lungen noch nicht ausgebildet waren. Schnell verringerte sich das Geburtsgewicht auf 700 Gramm. „Es war schrecklich. Ich sah mein kleines Mädchen, wie es immer weniger wurde. Mir zerriss es förmlich das Herz“, erinnert sich die 26-Jährige an diese schwere Zeit.

Beatrice musste für 60 Tage im Inkubator bleiben. Und ihre Eltern beteten, dass sie endlich selbstständig atmen würde. Nach 115 Tagen im Krankenhaus kam die erlösende Nachricht, und zugleich eine traurige Mitteilung. Beatrice konnte zwar eigenständig atmen, aber die Ärzte hatten festgestellt, dass sie nicht sehen kann.

Wieder folgten viele ärztliche Untersuchungen. Man suchte nach den Ursachen für die Blindheit. Schliesslich stand fest, dass sich auf Grund der frühen und so plötzlichen Geburt, die Netzhäute in beiden Augen abgelöst hatten. Um das Augenlicht zu retten, müsste die kleine Beatrice umgehend operiert werden. Doch der Eingriff kann nicht in Rumänien durchgeführt werden. Dort gibt es weder die nötige Ausstattung noch Spezialisten dafür.

Violeta wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Tochter sehen kann.

Es gibt eine Klinik in Belgien, die diese Operation bei Babies durchführt. Doch nur allein der Eingriff würde rund 12‘000 Franken (10’000) Euro kosten. „Dieses Geld können wir nicht aufbringen“, sagt Violeta mit tränenerstickter Stimme. Sie wiegt ihr Baby liebevoll, während die Kleine schläfrig an ihrem Schnuller nuckelt. Die Familie hat ein monatliches Einkommen von 480 Franken (400 Euro). Den Betrag für den Eingriff können sie nicht bezahlen. Zudem drängt die Zeit.

Diaconia möchte mit Ihrer Unterstützung dieser Familie helfen und Beatrice die dringend notwendige Operation ermöglichen. Das kleine Mädchen, das einen solch schweren Start ins Leben hatte, soll sehen können. Bitte helfen Sie mit und schliessen Sie Beatrice und ihre Familie in Ihre Gebete ein. Herzlichen Dank.


Projekt Nr. 2279, "Augenoperation Beatrice"

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Rumänien
Ein kleines Haus für Dragos
Umweltverschmutzung bedroht die Gesundheit der ganzen Familie

Das ist wirklich keine kinderfreundliche Umgebung: Im Hof herrscht reger Autoverkehr. Aus der Werkstatt steigen Abgase und Lösungsmitteldämpfe hoch bis in den ersten Stock. Es ist laut und stinkt.

Lieber heute als morgen würden Dragos (34) und Mariana (34) umziehen. Dabei erscheint die jetzige Unterkunft im Vergleich zur vorherigen Behausung noch recht gut.

Dragos kommt aus einer liebevollen Familie, in der die Eltern alles für ihre vier Söhne getan haben. Das Leben war nicht einfach, doch sie hielten zusammen. Mariana hatte es nicht so gut getroffen. Ihre Familie lebte in grosser Not, und oft mussten die Kinder mit knurrenden Mägen zu Bett gehen. In den Ferien mussten die Kinder arbeiten, um das schmale Budget der Familie aufzustocken. Mariana erinnert sich an viele harte Ernteeinsätze, für die sie etwas Brot erhielt.


Eine steile Treppe führt zur Wohnung der Familie, im Hof herrscht zumeist reger Autoverkehr.

Vor zehn Jahren lernten sich die beiden kennen und lieben. Ihre drei Kinder Sara (8), Andrei (6) und Emanuel (3) sollen in einer guten Umgebung und mit viel Liebe und Unterstützung aufwachsen, darin sind sich beide einig. Zu Beginn fand das Paar Unterschlupf bei Dragos’ Vater. Doch als die Kinder kamen, wurde es zu eng, und die Familie suchte sich eine neue Bleibe. Fündig wurden sie in einem Kirchenanbau in der Gemeinde, zu der sie gehörten. Die Umstände in dieser Unterkunft waren jedoch auf Dauer, vor allem für die Kinder, unzumutbar. „Im Winter war es bitterkalt, und wir hatten kein Badezimmer“, erinnert sich Mariana. „Es war wirklich hart, und ich hatte Angst, dass eines der Kinder ernsthaft krank würde.“

Schliesslich fanden sie die Wohnung im ersten Stock über der Autowerkstatt. Dragos investierte seine freie Zeit in diese vier Wände. „Die Kinder sollen es gut haben“, sagt er. Was die Eltern unterschätzt hatten, waren und sind die Umwelteinflüsse, denen die Kinder wegen der Werkstatt tagtäglich ausgesetzt sind. „Das war uns nicht klar. Wir waren nur froh, dass wir eine warme, trockene und saubere Wohnung bekommen hatten“, so der 34-Jährige.
Beide Eltern arbeiten hart. Mariana leitet zudem ehrenamtlich Bibelkurse und bietet Spielkreise für Kinder an. Beide möchten auch anderen etwas Gutes tun. Und sie träumen von einem eigenen kleinen Haus, in denen ihre Kinder ohne Gefahr und schädliche Dämpfe aufwachsen können. Wir möchten sie gerne bei der Realisierung ihres Traums unterstützen und ihnen ermöglichen, ein kleines Haus in Cristian in der Nähe von Brasov zu bauen. Bitte helfen Sie uns dabei.


Projekt Nr. 2280, "Kleines Haus für Dragos und Marianna"

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Russland
Weihnachten in Moskau
Die „Sisters of Mercy“ und die „Brotherhood of Compassion“ laden ein

Es ist kalt in Moskau. Die Ärmsten der Armen kommen, fragen nach Hilfe und freuen sich auch in diesem Jahr wieder auf die Weihnachtsfeierlichkeiten, die Galina Dzhuzhenova und ihre ehrenamtlichen Kollegen für sie ausrichten werden.

Galina Dzhuzhenova hat alle Hände voll zu tun. Immer wieder klingelt das Telefon, es ist noch so vieles abzuklären. Klappt es mit den Örtlichkeiten, wie viele Geschenkpakete fehlen noch? „Mir macht diese Arbeit Freude“, sagt die mittlerweile pensionierte und zweifache Grossmutter, „auch wenn es jedes Jahr sehr viel Vorbereitung braucht, die Termine zu koordinieren.“ Am 26. Dezember findet die erste von insgesamt acht Veranstaltungen statt. Die fleissigen Helfer arbeiten eng mit der Baptist Church Moskau zusammen. Es finden Weihnachtskonzerte und -feiern in Kliniken und Einrichtungen für behinderte Kinder und deren Familien statt, in Seniorenheimen und in Tuberkulosekliniken. In diesen werden viele Kinder, getrennt von ihren Familien, die Weihnachtstage verbringen müssen. „Es ist uns ein Anliegen, den Notleidenden zu vermitteln, dass weder die Menschen noch Gott sie vergessen haben. Jeder von ihnen erhält zudem ein kleines Weihnachtspaket“, so Galina. In diesen insgesamt rund 1’800 Geschenkpaketen, die liebevoll auf die Altersstufen zugeschnitten sind, findet man nicht nur Süssigkeiten oder Nahrungsmittel, sondern auch christliche Literatur und Bibeln. Geschenke für Leib, Seele und Geist. Für manche wird es das erste Weihnachtsgeschenk seit vielen Jahren oder gar das erste in ihrem Leben sein.

Bei der Verteilung der kleinen Köstlichkeiten herrscht grosse Freude.

Die Kinder freuen sich schon lange auf das Weihnachtsfest.

Den Abschluss bildet der Weihnachtsgottesdienst am 7. Januar 2015. An diesem Tag wird in Russland Weihnachten gefeiert.

Da es seit Mitte Oktober schon empfindlich kalt ist, finden bereits jetzt mehr Hilfesuchende als gewöhnlich den Weg zu Galina. Sie fragen nach Kleidung und einer warmen Mahlzeit. Auch für sie wird gesorgt. Kein Mensch wird mit leerem Magen zurück auf die Strasse geschickt. „Es gibt so viel zu tun. Ohne Eure Hilfe könnten wir es kaum schaffen“, sagt Galina. „Und vor allem zu Weihnachten ist es wichtig, die Menschen nicht alleine zu lassen, sondern ihnen Gottes Liebe durch Zuwendung und Gaben zu zeigen. Danke, dass Ihr uns so treu unterstützt!“ Bitte unterstützen Sie diese wertvolle Arbeit durch Gaben und Gebete, damit die Not der Menschen in Moskau gelindert und das bevorstehende Weihnachtsfest zu einer echten Freude werden kann. Herzlichen Dank dafür.


Projekt Nr. 2281, "Weihnachten in Russland"

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BLICKPUNKT — Berufsausbildungszentrum


Armenien
Trotz Not den Blick für andere nicht verlieren

Hakob (15) nimmt zurzeit am Bäcker-/Konditorenlehrgang am BAZ teil. Sein Alltag ist bestimmt von Armut und der Krankheit seiner Mutter. Als ältester Sohn ist es ihm wichtig, zum Wohl der Familie beizutragen.

In Hakobs siebenköpfiger Familie hat niemand eine feste Arbeit. Sie leben von der staatlichen Beihilfe in Höhe von rund 100 Franken (85 Euro) und der Hilfe, die sie für Hakob und seinen Bruder durch die Patenschaften bei Diaconia erhalten. Hakobs Mutter geht seit einiger Zeit dreimal pro Woche zur Dialyse, ihre einzige Chance besteht langfristig in einer Spenderniere. Aber dazu fehlt der Familie das Geld. Durch den BAZ-Lehrgang wird Hakob das nötige Wissen vermittelt, um schon bald durch seiner Hände Arbeit zum Einkommen der Familie beitragen zu können.


Mit Geschick stellen Hakob und seine Kollegen Backwerk her.

Im Hinblick auf die herausfordernde Situation seiner Familie rief die Leitung des BAZ alle Kursteilnehmer dazu auf, einen kleinen Betrag zu spenden. Alle kamen dem Aufruf nach, aus Dankbarkeit für die Möglichkeit, die Sie, liebe Spender, ihnen geben, jedoch ohne den Empfänger zu kennen. So spendete auch Hakob, trotz seiner eigenen Not und nicht ahnend, dass er den gesamten Betrag für seine Familie ausgehändigt bekommen würde. Wie gross war die Freude und Überraschung, als er den kleinen aber von Herzen kommenden Betrag in Empfang nehmen durfte! Gibt er doch ihm und seiner Familie die Sicherheit, dass weder die Menschen noch Gott sie vergessen haben. Vielen Dank, dass Sie uns durch Ihre Unterstützung die Möglichkeit geben, Menschen Berufs- und Charakterbildung zu vermitteln. Denn “Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.” (Honoré de Balzac)

Wenn Sie dieser Bericht nicht gleichgültig lässt und Sie diese wertvolle Arbeit unterstützen möchten, bedanken wir uns herzlich dafür.

Projekt Nr. 2284, "Berufsausbildungszentrum BAZ"

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Armenien
Augen und Ohren für Daniel und Garik
Schwerstbehinderte Brüder benötigen dringend Hilfe

Jahrelang haben sich Sergej und Zaruhi Kinder gewünscht. Doch fast alle Schwangerschaften Zaruhis endeten mit einer Fehlgeburt. Jetzt hat das Paar zwei Söhne, die schwerstbehindert sind.

„Wir lieben unsere Kinder sehr“, sagt Zaruhi. „Nach jeder Fehlgeburt dachte ich: Wir bekommen wohl keine Kinder, das muss eine Strafe sein“, erzählt sie und versucht, nicht in Tränen auszubrechen.

Nach medizinischen Untersuchungen stellte sich heraus, dass eine zwischen den Partnern bestehende genetische Schwierigkeit zu den Fehlgeburten führte. Als Lösung schlug man eine Hauttransplantation vor. So wurde auf Zaruhis Rücken ein Stück Haut von Sergej eingesetzt und umgekehrt. Voller Hoffnung ging das Paar nach Hause, und tatsächlich wurde Zaruhi schon bald wieder schwanger. Alles ging gut, bis der kleine Daniel (4) schon in der 28. Woche als Frühchen zur Welt kam. Zusätzlich wurde bei ihm eine zerebrale Kinderlähmung diagnostiziert. Sergej und Zaruhi waren völlig erschüttert. Vier Monate später wurde bei Daniel noch eine an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit festgestellt.


Garik ist ein fröhliches Kind.


Die Brüder benötigen viel Fürsorge und Pflege.
Die nötigen Operationen könnten deren Entwicklung nachhaltig verbessern.

Die Eltern kümmern sich liebevoll um ihre Söhne.
Daniel kann mittlerweile selbstständig sitzen, gehen und mit Spielzeug spielen. Auf Grund der Taubheit ist er jedoch oft aggressiv. Er schreit, kratzt sich im Gesicht und wirft Gegenstände herum. Daniel braucht dringend eine Hörprothese, ein so genanntes Cochlea-Implantat. Die Operation ist jedoch mit hohen Kosten verbunden.

2012 kam Sohn Garik (2) zur Welt. Er bekam während der Geburt eine Hirnblutung. Trotz regelmässiger Therapien kann er nicht sitzen oder krabbeln. Seine Hände sind verkrümmt. Garik ist komplett auf fremde Hilfe angewiesen. Nur Sprechen lernt er gut. Dank der logopädischen Behandlung kann er schon einzelne Wörter richtig aussprechen. Der Zweijährige schielt und leidet unter Kurzsichtigkeit. Sollte er nicht im kommenden Jahr operiert werden, droht ihm die völlige Erblindung.

Der Alltag mit zwei behinderten Kindern ist anstrengend. Sie brauchen rund um die Uhr Betreuung, die ihnen die Eltern mit viel Liebe geben. Die regelmässig benötigten Medikamente, Arztbesuche und endlos erscheinenden Therapien verursachen der Familie hohe Kosten. Das geringe Einkommen reicht danach nicht einmal mehr für die Windeln.

Helfen Sie, dieses Leid zu lindern. Gemeinsam können wir die materiellen Sorgen der Familie reduzieren. Wir wollen Daniel und Garik helfen, damit sie weitere Fortschritte erzielen können und die Familie nicht die Freude am Leben verliert.


Projekt Nr. 2283, "Operation für Daniel und Garik"

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Albanien
Ein Lächeln für Celestina
13-Jährige hat Schlimmes erlebt — ohne Hoffnung schaut sie in die Zukunft

Der Blick aus grossen, dunklen Augen erschüttert. Dieser Blick verrät, wie es in Celestina aussieht und wie hoffnungslos die 13-Jährige ist. Die Schulter gesenkt, fast ein wenig gebückt, steht sie in dem kleinen Raum neben ihrem Vater. Alles an ihr drückt Resignation und Mutlosigkeit aus.

Celestina ist das älteste von vier Kindern. Als ihre Eltern sich vor einigen Jahren trennten, nahm die Mutter die beiden mittleren Schwestern mit, Celestina und ihr jüngster Bruder blieben beim Vater. Die Trennung von ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern war für sie sehr schlimm. Ihre Kindheit war vorbei. Zeit zum Spielen gab es nicht mehr, für Freunde hatte sie keine Zeit. Dass sie und ihr Bruder dann sogar völlig alleine zurückblieben, verschärfte die Situation noch. Der Vater musste wegen eines Drogendelikts für einige Zeit ins Gefängnis. Celestina und ihr Bruder kamen zu einer Tante.

Die 13-Jährige lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder unter katastrophalen Bedingungen in nur einem Raum.

Auch die Schule musste das Mädchen nach vier Schuljahren aufgeben. Das reicht zwar, um lesen und schreiben zu lernen, doch für eine Ausbildung und eine gute Zukunft ist das zu wenig. Letztes Jahr versuchte die damals Zwölfjährige es noch einmal mit der Schule, doch sie wurde von ihren wesentlich jüngeren Mitschülern gehänselt. Celestina gab auf und kümmerte sich nur noch um den Haushalt und ihren Bruder.

Als ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wurde, ordnete sie sich wie selbstverständlich unter und versuchte eine gute Hausfrau zu sein. Der Vater hat keine Arbeit und findet nur Gelegenheitsjobs, die ein Taschengeld einbringen, aber keine Grundlage für das Leben einer dreiköpfigen Familie sein können. Celestinas Mutter kümmert sich nicht um ihre Tochter und ihren Sohn. Sie lebt mit den beiden Schwestern inzwischen in Deutschland.

Celestinas Leben ist einsam. Kontakt hat sie nur zu Verwandten, Freunde hat sie keine. Seit kurzer Zeit besucht sie regelmässig eine Kirchgemeinde und lebt ein wenig auf.

Die Familie lebt in einem alten Haus mit nur einem Raum. Darin stehen zwei Sofas und verrottete Möbel. Die hygienischen Zustände sind katastrophal, und die Familie hat selten genügend zu essen. Manchmal geben freundliche Menschen ihnen ein Kleidungsstück oder etwas Brot.

Celestina ist ein liebenswürdiges Mädchen, das wir gerne unterstützen möchten. Bitte helfen Sie uns durch Spenden und auch Gebete, Celestina ein gutes Zuhause, Bildung und Hoffnung für die Zukunft zu geben, damit sie wieder lächeln kann.


Projekt Nr. 2285, "Ein Lächeln für Celestina"

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Armenien
Hilfe und Hoffnung für Susanna
64-Jährige kümmert sich um ihre Enkel und ihren krebskranken Sohn

Susanna (64) ist eine starke Frau. Doch manchmal weiss sie einfach nicht, wie sie den Alltag schaffen soll. Sie sorgt für ihre drei Enkelkinder, von denen der eine behindert ist. Ihre Schwiegertochter starb vor einigen Monaten, und ihr Sohn ist krebskrank.

Susanna ist gelernte Krankenschwester und arbeitete lange Jahre in einem Heilbad. Mit 21 Jahren heiratete sie Aschot und bekam schon bald ihren einzigen Sohn Arman. Doch Aschot starb auf einer Geschäftsreise an einem Herzinfarkt. So musste Susanna ihren Sohn allein grossziehen. Aram wurde Koch und heiratete 2001 seine Angela. Schon bald kündigte sich Nachwuchs an, und Susanna freute sich über ihr erstes Enkelkind.

Mit drei Monaten bekam der kleine Wardan plötzlich einen Anfall. Er leidet unter zerebraler Kinderlähmung. Susanna verkaufte ihre Wohnung, um das Kind in Moskau behandeln zu lassen. Für diverse Untersuchungen und Therapien gab die Familie viel Geld aus – ohne Erfolg. Bis zum fünften Lebensjahr konnte Wardan nicht einmal selbstständig sitzen. Doch die Familie gab nicht auf. Dank den täglichen Massagen und der Krankengymnastik machte Wardan grosse Fortschritte. Er lernte gehen, doch das Sprechen fällt ihm schwer.


Der behinderte Wardan braucht Pflege und Fürsorge.

Susanna macht sich Sorgen um Wardan, Edmond und Aschot.
Aus Angst vor einer möglichen Behinderung zögerten Arman und Angela lange, weitere Kinder zu bekommen. Schliesslich wurden dann doch Edmond (6) und Aschot (4) geboren. Angela litt während der Schwangerschaften unter starken Panikattacken. Sie entwickelte eine psychische Störung, die später zur Schizophrenie führte. „Angela wurde aggressiv. Sie schlug die Kinder. Wir mussten sie in eine psychiatrische Einrichtung bringen. Die Therapien waren teuer, sie schlugen jedoch gut an. Arman nahm daher eine besser bezahlte Arbeit in St. Petersburg an“, erzählt Susanna. Aber dann erkrankte Arman an Lungenkrebs und kam zurück. Leider kam Angela mit der Situation nicht zurecht. Am 15. August 2014 zündete sie die Wohnung an und sprang aus dem 11. Stock.

Die Kinder leiden sehr unter dem Verlust der Mutter. Susanna versucht ihnen so viel Zuneigung und Aufmerksamkeit zu schenken, wie es ihr möglich ist. Auch die Unterkunft der Familie ist in einem schlechten Zustand. Sie wohnt in einem alten verfallenen Haus. Das Dach ist undicht, es gibt keinen Putz an den Wänden. Es gibt kein Badezimmer. Seit 2006 ist Wardan (12) Patenkind von Diaconia. Er bekommt monatlich ein Lebensmittelpaket und wird mit Medikamenten und Windeln versorgt. Es ist uns ein Anliegen, dieser vom Schicksal gebeutelten Familie zu helfen. Die Kinder sollen ein normales Leben führen können und zur Ruhe kommen. Bitte helfen Sie uns dabei und schliessen Sie die Familie in ihre Gebete ein. Herzlichen Dank!


Projekt Nr. 2286, "Ein Zuhause für Susanna und ihre Familie"

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