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Report
Ausgabe 12, Dezember 2017


Rumänien
Unterstützung für die todkranke Nicoleta
Die Nieren der Neunjährigen sind akut bedroht

Der rosafarbene Rucksack mit der draufgenähten Puppe ist Nicoletas ganzer Stolz. Sie nimmt ihn mit in die Schule und schultert ihn auch, wenn sie mal wieder mit ihrer Mutter in die 275 Kilometer entfernte Klinik zur ärztlichen Kontrolle fahren muss. Die Neunjährige wird immer kränker.

Nicoleta, ihre Mutter Florentina (27) und ihre Schwester Damaris (6) leben in einem sehr armen Dorf 15 Kilometer von Brasov entfernt. Schon als Neugeborene war Nicoleta zu klein und zu leicht. Gerade zwei Wochen alt, wurde bei ihr eine Wirbelsäulenfehlbildung mit einem Flüssigkeitssack am unteren Ende des Rückens festgestellt. Diese Form der Spina bifida hat oft auch Auswirkungen auf den Darm- und Harntrakt, und so leidet Nicoleta seit ihrem dritten Lebensjahr unter einer Harnabflussstörung, bei der der Harn zurück in die Nieren fliesst. Sie hat keine richtige Kontrolle über ihre Blase und muss deswegen nachts Windeln tragen.

Die Nieren der Neunjährigen sind akut bedroht.

Der rosa Rucksack begleitet Nicoleta durch ihr schweres Leben.

Nicoleta ist erst neun Jahre alt und hat schon viel durchmachen müssen.

„Ich habe grosse Sorge, dass mein kleines Mädchen bald an die Dialyse muss“, sagt Florentina. Sie ist Analphabetin, aber sie weiss ganz genau, wie schlecht es um ihre Tochter steht. „Die Krankheit schreitet schnell voran“, erzählt sie. Alle zwei Monate machen sich Mutter und Tochter auf den beschwerlichen Weg in die Spezialklinik in Cluj. Das Geld für die Zugfahrt kann Florentina kaum aufbringen. Sie ist arbeitslos und versucht durch Betteln ein bisschen Geld zusammenzukratzen.

Florentina benötigt spezielle Nahrung und vor allem sauberes Wasser. Das muss gekauft werden, denn in der windschiefen Hütte aus Holz, Lehm und Metall gibt es weder Wasseranschluss, noch Strom oder eine Toilette. 2 400 Franken (2 100 Euro) muss Florentina für ihre kranke Tochter im Jahr an Extrakosten aufbringen – sollte sie wirklich zur Dialyse müssen, kämen weitere Kosten hinzu, die die Mutter nicht bezahlen könnte. „Ich will nicht, dass mein Kind stirbt“, sagt sie verzweifelt.

Bitte unterstützen sie diese Familie mit Ihren Gaben. Es fehlt an allem: an medizinischer Versorgung, Essen, Kleidung und gesunden Lebensmitteln. Ihre Spenden helfen, die Not der Familie zu lindern und Nicoleta ein möglichst normales Leben zu schenken. Herzlichen Dank.


Langzeitprojekt Nr. 3441, "Unterstützung für Nicoleta"

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Rumänien
Ein Häuschen für Familie Onea
Kinder wachsen derzeit in einem schlechten Umfeld auf

Diese Mietskasernen sind völlig heruntergekommen. Die Häuser in der ehemaligen Minen-Stadt ‚Kolonie 1. Mai‘, 22 Kilometer von Brasov entfernt, sind bröckelig und schimmelig. Die Mine ist längst geschlossen und die Menschen hier sind ohne Arbeit und ohne Hoffnung. „Damit will ich mich nicht abfinden“, sagt Adi Onea.


Der 32-Jährige lebt mit seiner Frau Aurica (30) und den Kindern Adriana (5), Alisia (4) und Adi (3) in einem dieser Häuser. Als Einziger hat er fliessendes Wasser und Strom in den 25 Quadratmeter grossen Raum gelegt. Im Raum hat er Wände gezogen und ein kleines Bad und eine Küche abgetrennt. „Meine Kinder sollen es so gut wie möglich haben“, sagt er und weiss gleichzeitig, dass dies kein Ort für Kinder ist. Die Nachbarn der Familie haben längst aufgegeben. Der Müll und die unhygienischen Verhältnisse ziehen Kakerlaken und Ratten an – die auch in den Raum der Oneas kriechen.

Adi arbeitet auf dem Bau und fährt jeden Morgen in eine andere Stadt, Aurica kümmert sich zu Hause um die Kinder. Das Paar lernte sich in Bukarest kennen, obwohl sie beide in der Minen-Stadt aufgewachsen sind. „Wir sind unabhängig nach Bukarest gegangen, weil Freunde uns Jobs und ein besseres Leben versprochen haben. Das war eine Lüge. Aber wenigstens haben wir uns kennengelernt“, erzählt Aurica und fügt seufzend hinzu: „Jetzt sind wir zurück im Ghetto.“

Familie Onea möchte heraus aus den widrigen Wohnverhältnissen.

Die Mietskasernen sind heruntergekommen und sollen zwangsgeräumt werden.

Die Familie möchte heraus aus der Mietskaserne.

Die Familie möchte heraus aus der Mietskaserne. Zumal der städtische Eigentümer die Häuser zwangsräumen will. „Nicht auszudenken, wenn wir mit den Kindern auf der Strasse stehen würden“, sagt die 30-Jährige.

Wir möchten der Familie den Wunsch nach einem Häuschen in einer besseren Gegend mit guten Nachbarn ermöglichen.

In einem Garten könnte sie dann Gemüse anbauen und auf einem Stück Land ein wenig Vieh halten. So wäre der Unterhalt der Familie zusätzlich abgesichert, die Angst vor Obdachlosigkeit wäre vom Tisch und die Kinder würden in einem gesunden und friedlichen Umfeld aufwachsen. 5 000 Franken (4 300 Euro) kostet die Erfüllung dieses Traumes, den wir mit Ihren Gaben Wahrheit werden lassen können. Bitte spenden Sie. Wir danken von Herzen.

Projekt Nr. 3442, "Ein Häuschen für Familie Onea"

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Rumänien
Damit Cristian-Eduard bald gehen kann
Elfjähriger leidet unter den Spätfolgen einer Impfung im Alter von einem Jahr

„Ich kann heute in die Schule gehen“, freut sich Cristian-Eduard und rutscht aus dem Bett. Auf den Knien geht’s schnell zur Waschgelegenheit, denn der Elfjährige will sich so schnell wie möglich fertigmachen. Seine Mutter hat heute einen Nachbarn gefunden, der sie beide zur Schule ins 30 Kilometer entfernte Brasov bringt.

Cristian-Eduard kann nicht gehen. Seine Füsse sind verkrüppelt – eine der vielen Folgen einer Impfung, die ihn im Alter von einem Jahr fast das Leben gekostet hätte. „Er bekam Meningitis und ich habe ihn in das hiesige Krankenhaus gebracht. Noch in der Nacht fiel er ins Koma, doch der Arzt weigerte sich, das Koma zu erkennen. Erst fünf Tage später hat er meinen Jungen nach Brasov überwiesen, da war vieles schon irreparabel zerstört. Ich bin froh, dass mein Sohn überhaupt aufgewacht ist“, erzählt Mutter Bianca.

Nun versuchen Mutter und Sohn mit den Spätschäden zu leben. Vor drei Jahren liess sich Bianca von ihrem gewalttätigen Ehemann scheiden. „Immer, wenn ich gesagt habe, Cristian-Eduard müsse in die Schule oder zur Physiotherapie, hat er mich geschlagen und den Jungen einen hoffnungslosen Fall und eine Verschwendung von Geld genannt.“


Mutter und Sohn sind ein tolles Gespann: Bianca trägt Cristian-Eduard nicht nur in die Schule.

Aufgrund seiner verkrüppelten Füsse kann der Elfjährige nicht gehen.

Bianca kämpft wie eine Löwin für ihren Sohn: Immer wieder organisiert sie Mitfahrgelegenheiten zur speziellen Schule in Brasov. Dort trägt sie Cristian-Eduard in den zweiten Stock. „Er ist der Einzige, der nicht gehen kann. Leider hat der Direktor sich geweigert, seine Klasse ins Erdgeschoss zu verlegen.“ Auch auf der Strasse trägt sie ihn.

Jetzt gibt es Hoffnung: Ein Arzt ist bereit Cristian-Eduard zu operieren und ihm so zu ermöglichen, gehen zu lernen. „Der Eingriff allein kostet schon 2 800 Franken (2 400 Euro), aber der Arzt will nur operieren, wenn sichergestellt wird, dass Cristian-Eduard hinterher optimal trainiert. Dazu ist ein teures Gerät nötig“, erzählt die besorgte Mutter. Das Gerät kostet weitere 3 000 Franken (2 600 Euro), würde aber die physiotherapeutische Reha gewährleisten. Die Mutter kann sich weder den Eingriff, noch das Gerät leisten. Bitte helfen Sie, damit Cristian-Eduard bald gehen und selbstständig leben kann. Herzlichen Dank.


Projekt Nr. 3443, "Cristian-E. möchte bald gehen können"

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Rumänien
Strom und Wasser für Constantins Familie
Zehn Menschen leben in einem Haus in liebevollem Miteinander

„Ach wissen Sie, unser Leben ist sehr hart, aber wir können es meistern“, sagt Constantin. „Wir haben uns, unsere Kinder gehen in die Schule und den Kindergarten und ich kann mit meiner Hände Arbeit viel schaffen.“

Der 35-Jährige wohnt mit seiner Frau Geanina (37) und den acht Kindern in einem Haus mit zwei Räumen, auf 21 Quadratmetern ohne fliessendes Wasser und Strom. Beide, Constantin und Geanina, sind ohne Vater aufgewachsen. Constantin wurde zudem von seiner Mutter im Stich gelassen. Er fand Unterschlupf bei seinen Grosseltern, wo er auch mit Geanina eine Familie gründete. Doch nach der Geburt des fünften Kindes zog die Familie nach Dochia, wo Constantin ein Stück Land besass. Dort baute er ein Holzhaus und nach fünf Jahren ein grösseres. Alles hat er selbst gemacht: Den Boden, die Fenster, den Kachelofen und sogar elektrische Installationen – obwohl das Haus nicht an eine Stromleitung angeschlossen ist.


Constantin ist ein ideenreicher und liebevoller Vater und Ehemann.

Die Kinder begleiten ihren Vater gerne auf dem selbst gebauten Motor-Lastenrad.

Constantin steckt voller Ideen und Elan. Er hat sich eine Art Motor-Lastenrad gebaut, mit dem er das Holz transportieren kann. Und er hat sich beigebracht, wie man Motoren und Fahrzeuge repariert, und verdient damit Geld. Sogar für die Kinder bastelt er aus alten Sachen Spielzeug und hat einen kleinen Spielplatz umzäunt, auf dem eine Schaukel steht. Die Kinder helfen neben der Schule fleissig im Haushalt. Mutter Geanina hat ein kleines Solar-Modul gekauft, das eine einzige Glühbirne im Haus versorgt und so wenigstens ein bisschen Licht in einen Raum bringt.

Die Familie meistert ihr Leben. Doch es würde etwas leichter werden, wenn sie fliessendes Wasser und Strom bekäme. Ein Brunnen ist in der Nähe – es wäre leicht, eine Wasserleitung zu legen. Und mit einem ausreichend grossen Solar-Modul wäre der Familie ebenfalls sehr geholfen: Constantin könnte seinen Reparaturservice weiter ausbauen und die Kinder könnten bei elektrischem Licht ihre Hausaufgaben machen.

Für beide Massnahmen werden insgesamt 3 000 Franken (2 600 Euro) benötigt. Bitte ermöglichen Sie der Familie diese Erleichterung ihres Lebens und belohnen Sie Constantin für seinen unermüdlichen Einsatz. Herzlichen Dank für Ihre Gaben.


Projekt Nr. 3444, "Leben mit Strom und Wasser"

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Rumänien
Ein warmes Zuhause für Denisa
Familie lebt in einem zugigen Haus ohne Fenster und Ofen

Eine Tür hat das kleine Holz-haus, doch vor den Fensterhöhlen hängen nur Decken und ein Teppich. Durch die Ritzen pfeift der eiskalte Wind. In diesem Haus müssen Denisa (5) und ihre Familie frieren – vor allem im Winter.

Wer in Denisas Gesicht schaut, sieht kein unbeschwertes Kind. Mit ernsten Augen schaut sie in die Welt. Die Miene ist skeptisch, kaum ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. Das kleine Mädchen fühlt sich verantwortlich für seine Geschwister Simona (3) und Andor (sechs Monate) und versucht ihre Mutter zu entlasten. Der Vater ist oft abwesend, denn er sucht in den Dörfern und auf den Feldern nach Arbeit. Gerade hat er den Kartoffelbauern bei der Ernte geholfen. „Er hat kein Geld bekommen, aber ein paar Säcke Kartoffeln“, erzählt Mutter Angela (24). Für diesen Schatz hat Angela ein Loch in den Boden der Hütte gebuddelt, um sie dort aufzubewahren.

Das Haus steht ungeschützt auf dem Feld. Es gibt keine Möbel, lediglich ein Bett, das sich die Familienmitglieder teilen. „So ist es wenigstens nachts ein bisschen warm“, sagt Angela. Eine Heizmöglichkeit fehlt im Haus. Doch würde ohne Brennmaterial es ohnehin meist kalt bleiben. „Wir dürfen kein Holz sammeln. Das wird hart bestraft. Deswegen müssen wir es kaufen, was wir uns nicht leisten können“, seufzt die 24-Jährige.


Familie lebt in einem zugigen Haus ohne Fenster und Ofen

Denisa lächelt fast nie.

Denisa (links) fühlt sich für ihre kleine Schwester Simona verantwortlich.

Angelas Blick verrät Angst und doch auch Hoffnung.

Eigentlich sollte Denisa in den Kindergarten gehen, aber da sie weder vernünftige Kleidung noch Schuhe hat, bleibt sie zu Hause. „Das alles ist Luxus für uns, wir haben ja oft noch nicht einmal etwas zu essen.“ Jetzt gibt es wenigstens die Kartoffeln – die werden abgezählt, damit sie möglichst lange reichen.

Wir möchten, dass Denisa und ihre Geschwister im Warmen leben können. Deswegen wollen wir die Familie mit Fenstern und einer Dämmung fürs Haus versorgen. Einen Ofen und Feuerholz, Kleidung, Schuhe und Essen soll sie ebenfalls bekommen. Und wir möchten ihr auch Vieh zur Verfügung stellen. 4 000 Franken (3 500 Euro) benötigen wir dafür. So könnte der Familie langfristig geholfen werden. Bitte helfen Sie mit, dass Denisa ihr Lächeln zurückgewinnt und in den Kindergarten gehen kann. Vergelt´s Gott.

Projekt Nr. 3445, "Wärme für Angelas Familie"

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Rumänien / Brasov
Der Maschinen-Park des Bauernhofs der Hoffnung braucht ein Dach
Spenden nachhaltig einsetzen

Regen und Schnee tun zwar der Natur und dem Boden gut, nicht aber den Maschinen und Geräten, die der Witterung ausgesetzt sind.

In den Karpaten, bei Brasov, befindet sich der Bauernhof der Hoffnung. Sie, liebe Spender, haben mitgeholfen, diesen Bauernhof ins Leben zu rufen und zu gestalten. Dadurch ist in den Bergen Rumäniens, nahe Brasov, ein kleines Wunder entstanden. Dort, wo sich abends immer noch der Bär und der Wolf gute Nacht sagen, dort, wo die Natur unseres Kontinents noch nahezu intakt geblieben ist, gedeihen die 80 Angus-Rinder, welche von David, seinem Mitarbeiter Jakob und anderen Helfern mit viel Engagement, Energie und Freude umsorgt werden.

Während den Sommermonaten wurde Futter für den Winter angebaut und geerntet, der Stall ist sauber geputzt und vorbereitet für die Rinder, die bald ihr Winterdomizil beziehen werden.

Die Angus-Rinder sind besondere Tiere. Sie brauchen Futter und einen trockenen Boden unter ihren Füssen, damit sie gesund bleiben. Kälte und Witterung machen ihnen hingegen kaum etwas aus.

Wir sind gut auf den Winter vorbereitet.

Man braucht viele Maschinen, diese benötigen ein Dach!

Die Angus-Rinder sind robuste Tiere. Im Winter finden sie in einem halb offenen Stall Schutz vor der Witterung.

Nicht so den Maschinen, die man auf dem Bauernhof benötigt. Ihnen machen die Witterung und der Niederschlag sehr zu schaffen.

Es ist dringend notwendig, ein Dach für all die kleinen und grossen Maschinen zu bauen, die jetzt noch unter freiem Himmel stehen. Wie man auf den Fotos sehen kann, sind im Laufe der Jahre etliche Maschinen zusammengekommen. Wir wollen unseren rumänischen Mitarbeitern helfen, dass sie diese Maschinen noch lange gebrauchen können. Dazu ist ein Unterstand unerlässlich.

Die Kosten für das Baumaterial belaufen sich auf 20 000 Franken (17 250 Euro). Die Arbeit wird von unseren Mitarbeitern geleistet. Helfen Sie bitte mit, damit die notwendigen Maschinen erhalten bleiben und sich die Investitionen in den Bauernhof der Hoffnung noch viele Jahre lohnen dürfen. Für unser Projekt, unsere Mitarbeiter in Rumänien und die Menschen, welche die „Früchte“ des Bauernhofes geniessen dürfen. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3446 "Maschinen Unterstand"

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Indien / Gumma
Gesundheit für Kinder aus ländlichen Gegenden Indiens
Wenn ein Kind weint

So gewiss der Monsun jedes Jahr wiederkehrt, so regelmässig brauchen die Kinder in Indien medizinische Hilfe!

Wir hören oft bei der Geburt eines Kindes „Hauptsache es ist gesund“. Was aber, wenn ein Kind vor Schmerzen weint, am anderen Ende der Welt, in Indien? Und niemand da ist, der ihm helfen kann? Wenn eine Mutter sehen muss, wie ihr Kind leidet und sogar stirbt, weil sie sich keine ärztliche Hilfe leisten kann? Wenn gar keine Mutter mehr da ist, die sich um das kranke Kind kümmern könnte, weil es auch für sie keine Hilfe gab?

Im Bundesstaat Odisha in Indien sind dieses Jahr schon 77 Menschen allein an Malaria gestorben. Viele Malaria-Tote werden nicht registriert, die Dunkelziffer ist noch grösser. Und das bei einer Krankheit, die unter Kontrolle sein sollte und von der die Behörden meinen, sie investieren sehr viel in die Prävention und Kontrolle der Krankheitsausbreitung. Dazu kommen die Japanische Enzephalitis, das Dengue-Fieber und viele andere Krankheiten.

Der indische Monsun bringt nicht nur Regen mit sich, sondern auch viele Schwierigkeiten in Bezug auf Hygiene, Gesundheit und sauberes Trinkwasser. Nach dem Monsun leiden viele Menschen, besonders Kinder, an Hautkrankheiten, unter anderem Krätze.

Keines von den 50 Kindern, die in unserem Projekt Hrudai betreut werden, hat jemals ein Blutbild oder einen eingehenden Gesundheits-Check gemacht. Sie sind weder erfasst noch kennt man ihre Blutgruppe.

Viele Kinder, eine Stimme: Herzlichen Dank!

Kleiner Trost für grosse Schmerzen.

Viele Menschen suchen ärztlichen Rat und Medikamente.

Das ist aus ganz verschiedenen Gründen so. Zuerst der Dorf-Arzt: Er hat sehr viel Einfluss, seine „Behandlung“ kostet viel Geld, er ist meistens aber nur ein Geisterbeschwörer und Medizinmann, der weder von einer Blutgruppe noch von einem Blutbild jemals etwas gehört hat. Häufig werden die Menschen kränker, nachdem sie einen solchen „Doktor“ besucht haben. Ihnen kommt dann die Resignation des Hinduglaubens entgegen: „Die Götter wollten, dass er oder sie stirbt“. Weitere Gründe sind die bittere Armut und die grossen Distanzen bis zum nächsten Spital.

Die Christen in Indien und die Mitarbeiter von Hrudai wollen nicht resignieren, sie wollen helfen. Wir möchten helfen und Sie, liebe Spender, können ganz viel dafür tun, damit diese Kinder am anderen Ende der Welt Hilfe erfahren. Dann haben wir, beginnend mit den Mitarbeitern vor Ort bis zu Ihnen, das Weinen dieser Kinder gehört. Wenn wir sagen „Hauptsache es ist gesund“, lasst uns nicht nur an die uns nahestehenden Kinder und Menschen denken, sondern auch an ein indisches Kind.

• Erfassung und Blutgruppenbestimmung pro Kind – 7 Franken
• Gesundheitscheck pro Kind – 20 Franken
• Transport zum Spital – 20-30 Franken
• Spitalaufenthalt 24 Stunden – 20 Franken
• Mückennetz (Malaria-Vorsorge) – 12 Franken

Bitte helfen Sie mit. Wir sagen mit den Kindern „Herzlichen Dank“!

Langzeitprojekt Nr. 7002 "Kinderhilfe Hrudai"

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