Erfolgsberichte

DEZEMBER 2011


RUMÄNIEN
Nothilfe Bali
Seit der Hilfe von Diaconia haben sich die Lebensbedingungen der Familie Bali enorm verbessert. Von Anfang an besuchten die Kinder das Diaconia-Kinderzentrum, wo sie überglücklich sind, den Kindern gefällt es dort sehr gut, und sie profitieren von dieser Tagesstätte.
Der Familienvater ist sehr dankbar für die Hilfe von Diaconia, welche ihm für die Renovation des Hauses das nötige Baumaterial wie z.B. Zement, Backsteine, Kalk, Holz für den Kamin, Fenster sowie Türen zur Verfügung stellte. Nur durch Diaconia war es ihm möglich, die Wohnverhältnisse der Familie zu verbessern.
Familie Bali ist sehr glücklich und dankbar für die Hilfe von Diaconia, welche nur durch Sie, liebe Spender, möglich war.
(Projekt Nr. 1279, Diaconia Report November 2008)

RUMÄNIEN
Ein Dach für Familie Goga
Familie Goga lebt jetzt in einem hübschen Haus. Dies ist nur möglich durch die Unterstützung von Diaconia, welche das ganze Baumaterial wie Zement, Kalk, Bodenbeläge, Fenster, Türen sowie die Haustüre etc. für die Renovation zur Verfügung stellte. Durch den grossen Einsatz des handwerklich begabten Familienvaters konnte ein warmes, grossräumiges Wohnhaus erstellt werden. Mit dem Baumaterial konnte auch der Kamin repariert werden.
Diaconia stellte ebenfalls Möbel für die Inneneinrichtung sowie Kleider und Lebensmittel für alle Familienmitglieder zur Verfügung. Familie Goga ist überglücklich über die idealen Lebensbedingungen und möchte Ihnen, liebe Spender, für Ihre grosse Hilfe von ganzem Herzen danken.
(Projekt Nr. 1360, Diaconia Report Juni 2009)

RUMÄNIEN
Hilfe für Sorin
Als Erstes leitete Diaconia eine ärztliche Abklärung über den Gesundheitszustand von Sorin ein. Danach kontaktierte das Diaconia-Team einen sehr guten Arzt, damit Sorin richtig behandelt werden konnte. Gemäss diesem Arzt benötigte Sorin eine Spezialbehandlung, um die Flüssigkeit aus dem Kopf zu entfernen. Einige Monate später informierte uns der Arzt, dass er Sorin nicht operieren könne, da dieser bereits zu alt sei und sowieso nicht mehr lange zu leben habe. Während dieser Zeit unterstützte Diaconia die Familie mit Nahrung und Kleidern für Sorin und zahlte auch die Kosten der medizinischen Behandlung. Als die Eltern erfuhren, dass die Operation für Sorin in Rumänien nicht möglich war, kontaktierten sie ihre Verwandten in Italien, reisten dorthin und liessen Sorin in Italien operieren. Anfangs 2011 kehrte die Familie nach Rumänien zurück, der Junge befindet sich in guter Verfassung. Er wurde dreimal operiert. Als Letztes benötigt Sorin eine plastische Korrektur, um sein Aussehen zu verbessern. Sobald dieser Eingriff ausgeführt ist, wird Sorin wieder nach Hause zurückkehren, worauf sich seine Mutter sehr freut.
Wir unterstützten die Familie mit der Bezahlung der monatlichen Wohnungsmiete in Brasov (500 Franken / 420 Euro) sowie mit dem Zurverfügungstellen von Baumaterial für die Renovation des Wohnraumes. Damit Sorin sich gut entwickelt, werden der Familie durch Diaconia regelmässig frisches Gemüse für den Winter sowie Grundnahrungsmittel zur Verfügung gestellt.
Die Mutter von Sorin ist zutiefst dankbar für die anhaltende Unterstützung vom Diaconia-Team. Diese Hilfe verbesserte das Leben ihres Sohnes, sodass er sich zu einem normalen, glücklichen Jungen entwickelt. Dieser Umstand, liebe Spender, ist Gottes Eingreifen und Ihrer finanziellen Hilfe zu verdanken, wofür Sorin und die ganze Familie Ihnen von Herzen dankbar sind.
(Projekt Nr. 434, Hilfe für Sorin)

ARMENIEN
Ursache des Kleinwuchses von Nune geklärt
Nune Ghasarian ist schon 16 Jahre alt, aber nur 1.34 Meter gross. Das Mädchen schämte sich schon immer über seine geringe Körpergrösse und seine durch die verzögerte körperliche Entwicklung kindliche Erscheinung. Je älter Nune wurde, desto mehr litt sie unter den Hänseleien ihrer Schulkameraden und das ungläubige Reagieren der Leute auf ihr Alter. Die Mediziner vermuteten eine genetische Störung. Für eine gründliche ärztliche Untersuchung reichte das kleine Einkommen der Familie nicht.
Mit Ihrer Hilfe konnte sich Nune jetzt den notwendigen Untersuchungen unterziehen. Die Diagnose lautete Ullrich-Turner-Syndrom, das heisst, dass das zweite der beiden X-Chromosomen verändert ist oder ganz fehlt. Die Hauptsymptome dieser Krankheit sind Kleinwuchs und das Ausbleiben der Pubertätsentwicklung. Ob die Krankheit erblich bedingt ist, können die Ärzte nicht befriedigend beantworten. Die Erkenntnisse darüber sind ungenau.
Die körperlichen und seelischen Belastungen sind für Nune sehr schwer, aber sie versucht sich mit den Lebenseinschränkungen abzufinden. Ihren Wachstumsprozess kann man mit Hormonen nicht fördern, denn für eine Hormontherapie ist es zu spät, da Nune schon zu alt ist.
Liebe Spender, mit Ihrer wertvollen Spende tragen Sie dazu bei, dass gezielt finanzielle, materielle und emotionale Unterstützung durch Diaconia geleistet werden kann. Für ihr grosses Vertrauen und Ihre Treue ein herzliches Dankeschön.
(Projekt Nr. 1530, Diaconia Report Oktober 2010)

ARMENIEN
Chance für ein neues Leben
Kranke Mutter, ein früh verstorbener Ehemann und ein behindertes Kind: Armine trägt eine unvorstellbar grosse Last auf ihren Schultern. Ihr Sohn Samwel leidet seit seiner Geburt an einem Wasserkopf. Der Knabe ist mittlerweile 13 Jahre alt. Während dieser Jahre lebte Armine in ständiger Angst, ihren Sohn zu verlieren. Samwel wurde dreimal operiert. Gegen alle Erwartungen sprach er gut auf die Therapien an. Der vierte und abschliessende Eingriff sollte zur völligen Genesung führen. Wegen der Rundumbetreuung ihres Sohnes konnte Armine nur ein paar Stunden am Tag arbeiten. Ihr geringer Verdienst reichte nicht einmal für die täglichen Lebensmittel, geschweige denn für Miete und Medikamente. Die finanzielle Not dieser Familie war unbeschreiblich gross.
Nach dem Aufruf im Diaconia Report von Dezember 2010 haben sich viele Spender gemeldet und eine beträchtliche Summe kam zusammen. Die letzte Operation von Samwel wurde dadurch gesichert. Armines Augen strahlten vor Begeisterung und Glück. Doch dies war nicht der einzige Grund zur Freude. Auf die Familie wartete noch eine grosse Überraschung. Von Diaconia wurde ihr eine Einzimmerwohnung in ihrer Heimatstadt Stepanawan gekauft und zur Verfügung gestellt. Somit wurde auch ihr Obdachlosen-Problem gelöst.
Mit Tränen in den Augen suchte Armine nach Worten, um ihren grossen Dank auszusprechen: „Ich bin sprachlos. Von nun an kann ich mit Zuversicht in die Zukunft blicken und mich tatkräftig und unermüdlich für meinen Sohn und meine Mutter einsetzen. Ihr seid die Auserwählten Gottes, Menschen mit viel Liebe im Herzen gegenüber anderen Menschen. Mein Dank ist unermesslich!“
(Projekt Nr. 1550, Diaconia Report Dezember 2010)

ALBANIEN
Junge Mutter bangt um ihren kleinen Sohn
Dank Ihrer finanziellen Unterstützung, liebe Spender, konnte dem Frühgeborenen Bahri lebensrettend geholfen werden. Durch Ihre Hilfe erhielt das Baby regelmässig jeden Monat Zusatznahrung, warme Kleider und vieles mehr, was ein Kleinkind dringend benötigt.
Die Familie lebt wie viele andere in Iliria, einem der ärmsten Quartiere der Stadt Shkoder. Trotzdem ist die junge Mutter sehr motiviert, die schlechten Lebensumstände für ihren kleinen Sohn mit allen Mitteln zu verbessern. Über die Hilfe von Diaconia ist sie sehr glücklich und bedankt sich dafür wie folgt: „Bahri hat nun sein eigenes Bettchen, ausgestattet mit einer guten Matratze und sauberer, sehr schöner, weisser Bettwäsche, was ich mir immer gewünscht habe. Zum Spazieren hat er nun einen wunderschönen Kinderwagen und warme Kleidchen erhalten. Mein Dank an Diaconia ist gross, denn nur dank ihrer Hilfe geht es Bahri und mir jetzt so gut.“
Die gesamte Familie ist überglücklich zu sehen, wie sich Bahri zu einem gesunden, lebensfrohen Kleinkind entwickelt, was nur dank der Spezialnahrung von Diaconia möglich ist, wofür alle sehr dankbar sind. Die ganze Familie, vor allem aber die Mutter, dankt Gott für ihr Kind, welches sich prächtig entwickelt und allen Freude und Lebenssinn in ihren schweren Alltag bringt, was letztlich nur durch die Unterstützung der Spender von Diaconia möglich ist.
(Projekt Nr. 1632, Diaconia Report August 2011)



Erfolgsberichte

OKTOBER 2011


RUMÄNIEN
Behandlung CRISTINA
Durch die Unterstützung von Diaconia mit den benötigten Medikamenten konnte der kleinen Cristina in der Zeit der Rekonvaleszenz wirksam geholfen werden. Ein grosser Teil der betroffenen Stellen verheilte gut. Trotzdem wird sich Cristina als Teenager einer Hauttransplantation unterziehen müssen. Wir unterstützten die Familie mit Nahrung — im Winter ganz besonders mit frischem Gemüse — sowie mit warmen Kleidern.
Die Mutter suchte seit langem eine Arbeit. Als sie endlich in Italien eine Stelle gefunden hatte, zog die Familie mit ihren Kindern dorthin.
Durch Ihre finanzielle Hilfe, liebe Spender, kann das Diaconia-Team immer wieder Soforthilfe an Familien in schwierigen Lebenslagen leisten.
(Projekt Nr. 1429, Diaconia Report Dezember 2009)

RUMÄNIEN
Medizinische Hilfe
Während 4 Jahren sorgte das Diaconia-Team für Lucia Iosof, eine sehr kranke und alte Frau, welche uns um Hilfe bat. Sie war glücklich und sehr dankbar für die Hilfe, die wir ihr zukommen liessen. Wir fanden einen Platz in einem Altersheim, wo man sie gut pflegte. Die benötigten Medikamente besorgten wir jedoch weiterhin für sie und besuchten sie regelmässig. Die inzwischen verstorbene alte Frau wird uns mit ihrem grossen Gottvertrauen und ihrer Zufriedenheit in guter Erinnerung bleiben.
(Projekt Nr. 445, Diaconia Report)
 
RUMÄNIEN
Heilung für Alexandru
Dank dem Durchhaltewillen und der aufopfernden Unterstützung durch seine Mutter entwickelt sich der 12-jährige Alexandru trotz seiner spastischen Krankheit (Tetraparesis) sehr gut. Er ist ein fröhliches, glückliches Kind und lebt mit Bruder und Cousin in der gleichen Wohnung. Durch den mehrmaligen Besuch einer ukrainischen Klinik und deren effektiven Behandlungsmethoden machte Alexandru einen enormen Fortschritt, sodass er uns beim letzten Mal, als wir die Familie besuchten, stehend und sich an der Wand abstützend freudig begrüsste.
Den positiven Krankheitsverlauf von Alexandru unterstützen wir durch die Übernahme der Transportkosten in die ukrainische Klinik sowie durch regelmässige gesunde Nahrung, Kleider u. a. Mit Alexandru und seiner Familie stehen wir in regelmässigem Kontakt.
Dank Ihnen, liebe Spender, und der bestmöglichen medizinischen Behandlung kommt Alexandru seinem Ziel, einmal selbstständig gehen zu können, immer etwas näher.
(Projekt Nr. 1327, Diaconia Report)

ARMENIEN
Nach schwerem Autounfall völlig genesen
Am 30. Mai 2010 veränderte sich das Leben der Familie Torosian schlagartig. Bei einem Verkehrsunfall wurde ihr 18-jähriger Sohn Argischti schwer verletzt. Mehrere Knochenbrüche, Bluterguss im Gehirn, ein Bauch-trauma, geplatzte Milz — waren die schweren Folgen des Unfalls. Argischti ist Halbwaise. Mit ihrem geringen Gehalt als Lehrerin musste seine Mutter Gohar für ihre drei Kinder sorgen, was nicht einfach war. Als Alleinerziehende steckte sie immer in finanziellen Schwierigkeiten, doch dieses Unglück sprengte das Familienbudget bei weitem.
Die Kosten für die medizinische Behandlung sind in Armenien sehr hoch. Die Operationen und Therapien von Argischti kosteten zehnmal mehr als das bescheidene Gehalt von Gohar betrug. Die bedrückende Situation stürzte sie in eine tiefe Verzweiflung.
Durch Ihre Hilfe, liebe Freunde von Diaconia, durften wir Argischti tatkräftig unterstützen, indem wir die gesamten Kosten der Heilung und Kur übernommen haben. Argischti geht es wieder gut, er studiert weiter im Sportinstitut. „Mit grosser Freude erhielt ich den Geldbetrag von Diaconia. Dies versetzte mich in Staunen. Ich glaubte zu träumen, aber es war Wirklichkeit. Für alle Gaben, möchte ich mich bei Ihnen, liebe Spender, ganz herzlich bedanken. Sie leisten einen unschätzbaren Dienst für Menschen in Not“, schrieb Gohar in einem Dankesbrief. Herzlichen Dank an alle, die sich für Argischti eingesetzt haben.
(Projekt Nr. 1518, Diaconia Report September 2010)

ARMENIEN
Bessere Wohnverhältnisse für Karine und ihre Enkelkinder
Mehr als ein halbes Jahr dauerten die Renovationsarbeiten am Haus von Karine Nikoghosian. Aber es hat sich gelohnt. Karine wohnte zuvor mit den drei Kindern ihrer verstorbenen Tochter in der notdürftigen Unterkunft und benötigte dringend Hilfe. Die Behausung drohte im Winter unter der schweren Last des Schnees zusammenzubrechen. Die morschen Fensterrahmen und die alten Türen vermochten dem Regen und der Feuchtigkeit nicht mehr standzuhalten. Die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal, es gab weder eine Toilette noch eine Waschgelegenheit.
Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, sieht das Haus heute komplett verändert aus. Die Wohnsituation der Familie wurde massiv verbessert. Die Kinder sind nun vor Kälte geschützt und weniger anfällig für Krankheiten. Das niedrige Dach konnte erhöht und abgedichtet werden. Die Wände wurden isoliert. Der kleine Wohnraum wurde so vergrössert, dass die Schwestern jetzt ihre eigene Ecke zum Schlafen haben. Die kaputten Fenster wurden durch neue ersetzt. Mit grosser Begeisterung zeigte Karines Enkel Sawen (11) den Diaconia-Mitarbeitern das neue Badezimmer. Am Morgen wäscht er sich am neuen Waschbecken mit einem Spiegel darüber. An der Wand ist ein Heizkessel eingebaut. Durch die Dusche fliesst warmes Wasser. Nun haben die Kinder die Möglichkeit, sich täglich zu waschen und für die nötige Körperpflege zu sorgen.
Sawens Leistungen in der Schule sind ausgezeichnet. Durch Fleiss und weiterhin gute Noten möchte er einen guten Beruf erlernen, der ihm Gewähr für ein sicheres Einkommen bietet. Sawen träumt davon, später einmal mit einem Auto voll schöner Blumen zum Diaconia-Büro zu fahren und diese den Mitarbeiterinnen zu schenken. Dadurch möchte er seine grenzenlose Dankbarkeit für die geleistete Hilfe bekunden. Doch zuvor bedankt sich die ganze Familie bei allen Spendern von ganzem Herzen für ihre Gaben und Gebete.
(Projekt Nr. 1546, Diaconia Report November 2010)

ALBANIEN
Kindergarten in Tufine
Als die Kinder nach den Sommerferien wieder in den Kindergarten kamen, waren sie begeistert und überglücklich, als sie die zwei grossen Räume mit kindgerechten und qualitativ sehr guten Möbeln eingerichtet vorfanden. Alle Lehrer sind begeistert, die Kinder in den neuen Räumlichkeiten zu unterrichten. Das Timing hat bestens geklappt, zu Beginn des neuen Schuljahres war der neue Kindergarten bezugsbereit.
Unglaublich, wenn man bedenkt, dass die Kinder vor nicht allzu langer Zeit in einer alten Baracke in einem einzigen Raum unterrichtet wurden.
Bei der Besichtigung der zwei neuen Räume während den Ferien trafen wir den Schuldirektor, Herrn Skender Java, und zwei Lehrer der Schule, welche über die Helligkeit und kindgemässe Einrichtung des neuen Kindergartens des Lobes voll waren.
Die gesamte Lehrerschaft und der Schuldirektor sind von der grossartigen Hilfe des Diaconia-Teams, welche nur durch Sie, liebe Spender, möglich wurde, tief berührt und voller Dankbarkeit.
(Projekt Nr. 1605, Diaconia Report Mai 2011)



Erfolgsberichte

SEPTEMBER 2011


RUMÄNIEN
Heilung von Vasile
Vasile befindet sich nach erfolgreichen Spezialbehandlungen zur Heilung der Brandwunden und durch Hauttransplantationen auf dem Weg der Besserung. Er kann sich nun wieder leichter bewegen. Vor gut drei Jahren hatten wir Ihnen über das tragische Schicksal des damals Zweijährigen berichtet. Während seine Eltern bei der Kartoffelernte waren, hatte eine Kerze sein Bettchen in Brand gesetzt.
Vasile, ein glückliches und tapferes Kind, überwand mit Hilfe der Familie und dem Diaconia-Team das traumatische Erlebnis des entsetzlichen Unfalls. Der behandelnde Arzt bestätigte, dass sich Vasiles Zustand gebessert habe. Die Bewegungstherapie, die Behandlung mit der teuren Cimeosil-Creme, die Einnahme von wirksamen Medikamenten sowie die gute Ernährung wirkten sich positiv auf den Bewegungsapparat des Kindes aus. Wenn Vasile etwas älter ist, soll versucht werden, sein Aussehen operativ zu verbessern.
Durch regelmässige Kontakte mit Vasile und seinen Eltern durften wir die gesundheitlichen Fortschritte miterleben. Aus den verzweifelten Eltern und ihrem Kind ist eine glückliche kleine Familie entstanden. Obwohl sie 25 km von Brasov entfernt wohnen, waren für die Mutter die Fahrten zu den Behandlungen und Operationen nie zuviel. Dank Ihnen, liebe Spender, und Ihrer finanziellen Unterstützung ist Vasile noch am Leben. Er darf sich einer verhältnismässig unbeschwerten Kindheit erfreuen.
(Projekt Nr. 1472, Diaconia Report April 2010)

RUMÄNIEN
Hilfe für Razvan
Während mehr als zwei Jahren unterstützte Diaconia Razvans Familie mit Windeln, Medikamenten, Nahrung, Kleidung und im Winter mit zusätzlichem Gemüse für ihren behinderten Sohn.
Razvans Eltern, vor allem die Mutter, bemühten sich sehr um das Wohl ihres Kindes. Dazu unterrichteten Heilpädagogen des Diaconia-Teams die Mutter in speziellen Methoden, um ihr den Umgang mit Razvan zu erleichtern und ihn für den Gang zur Toilette zu trainieren. Dies gelang gut, und er benötigte nun keine Windeln mehr. Diaconia war für diese Familie eine grosse Hilfe und wünscht ihr für die künftige Betreuung und der Fortentwicklung ihres Sohnes die nötige Kraft. Ihnen, liebe Spender, danken wir für Ihre Hilfe. Ohne diese wäre die positive Veränderung bei Razvan nicht möglich gewesen.
(Projekt Nr. 1335, Diaconia Report April 2009)

RUMÄNIEN
Augen-Operation Sebastian
Der kleine Sebastian hatte durch die Feuchtigkeit und Kälte in der Wohnung seiner Eltern eine Bindehautentzündung bekommen. Die Krankheit war sehr aggressiv, im linken Augenlid bildete sich Eiter. Sebastian bekam starke Medikamente und erholte sich dann auch schnell. Aber sein linkes Lid blieb zu, er konnte es nicht mehr öffnen. Seine Eltern gingen mit ihm zu einem Augenspezialisten. Dieser sagte, dass Sebastian dringend operiert werden müsste.
Es war Winter, als wir Familie Cristea das erste Mal trafen. Der Doktor meinte, es wäre besser, die Augen-Operation bei wärmeren Temperaturen durchzuführen. Anfangs Juli vereinbarten wir dann mit dem Arzt einen Termin, nachdem wir einen Kostenvoranschlag verlangt und eine Vorauszahlung geleistet hatten. Der Vater wurde vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, damit er seinen kleinen Sohn und seine Familie in dieser schwierigen Zeit unterstützen konnte. Dank seinem früheren Arbeitgeber durfte er wieder an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren. Alles wendete sich zum Besten, und der Vater war überglücklich, wieder bei seinen Lieben sein zu dürfen.
Als er vernahm, dass Diaconia die Operationskosten übernahm, dankte er unentwegt, sodass wir ihm Einhalt gebieten mussten. Der Operationstermin kam näher, und der Patient wurde in den Operationssaal geführt. Der Arzt war zuversichtlich und startete den Eingriff. In all dieser Zeit ermutigten wir die Familie und übernahmen die gesamten Operationskosten. Sebastian war sehr tapfer. Alles verlief zur Zufriedenheit des Arztes und des Pflegepersonals problemlos.
Vielen Dank, liebe Spender, dass Sie diese Operation ermöglicht haben.
(Projekt 1554, Diaconia Report Dezember 2010)

ARMENIEN
Neuer Lebensmut statt Leidensdruck
Varditer Sargsian leidet seit ihrer Kindheit an Kalkmangel. Infolge ihrer Krankheit erlitt sie im Laufe der Jahre immer wieder Brüche und musste sich vielen Operationen unterziehen. Ihr letzter Steissbeinbruch schränkte sie in ihrer Gehleistung sehr ein. Aufgrund dessen musste sie ein Korsett tragen.
Die zahlreichen Behandlungen haben eine enorme Lücke im Familienbudget hinterlassen. Obwohl Varditer schon früh lernte mit wenig Geld auszukommen, machte ihr die finanzielle Unsicherheit arg zu schaffen. Sie hatte keinen Arbeitsplatz und musste doch ihre Tochter Milena versorgen. Nur mit ihrer Invalidenrente allein erschien es unmöglich, die notwendigen Medikamente zu kaufen.
Gemeinsam mit Ihnen, liebe Spender, konnten wir die Behandlung von Varditer jedoch weiterführen. Sie konnte die benötigten Medikamente regelmässig einnehmen und erhielt zusätzlich wertvolle Nahrungsmittel und entsprechende Vitaminpräparate. Diese Hilfe gab Varditer Grund zu hoffen und ermutigte sie durchzuhalten.
Varditers und Milenas Lage hat sich deutlich verbessert. Dank Ihnen, liebe Spender, konnten die dunklen Stunden ihres Lebens überbrückt werden. Herzlichen Dank für Ihre Anteilnahme am Schicksal dieser und weiterer Bedürftigen!
(Projektnummer 1501, Diaconia Report Juli 2010)

ARMENIEN
Behandlungsqualität in der Klinik Muracan erhöht
An Drüsenerkrankung leidende Kinder und Jugendliche aus ganz Armenien erhalten an der Uniklinik Muracan in der Fachabteilung für Kinder eine individuelle Behandlung. Drüsenerkrankte Kinder sind meistens auch zuckerkrank, was eine zielgerichtete Behandlung mit einem hohen personellen Einsatz mit Hilfe modernster Apparaturen erfordert. Die mehrfache Blutentnahme mit den alten Geräten war für die Kinder jeweils sehr schmerzhaft. Für die Ärzte der Klinik war diese Situation unhaltbar, weshalb sie Diaconia um Hilfe baten. Der Klinik war es aus finanziellen Gründen unmöglich, die nötigen Spezialgeräte für die intensive Behandlung anzuschaffen.
Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, konnten die benötigten Geräte angeschafft werden. Dadurch wurde den Kindern die schwere Zeit auf der Intensivstation erleichtert. Wer lange krank ist, verliert manchmal die Freude am Leben. Es ist wichtig, den Lebensmut der kleinen Patienten immer wachzuhalten und ihnen die Kraft zu geben, die sie zur Genesung benötigen. Um dies zu erreichen, müssen wir alle Bedingungen für einen angenehmen, schmerzfreien Krankenhausaufenthalt schaffen. Liebe Diaconia-Freunde, ihr Geld ist wirklich an der richtigen Stelle angekommen. Empfangen Sie, auch im Namen der Patienten, ein herzliches Dankeschön.
(Projektnummer 1419, Diaconia Report November 2009)

ALBANIEN
Soforthilfe Nasufi
Dank der Hilfe von Diaconia lebt Familie Nasufi heute ein normales Leben.
Die Schlafzimmer der Kinder Duaje, Marsida und der Eltern sowie die Küche wurden dank unserem Hilfswerk ausgebaut und renoviert.
Im Dezember 2010 überschwemmte eine Flutwelle die Stadt Shkoder. Das Wasser riss alles mit, was ihm in den Weg kam: Möbel, Kleidung, Schulsachen und Bettmaterial.
Familie Nasufi war auch eine von den vielen betroffenen Familien, denen Diaconia durch Kleidung und Essen Soforthilfe leistete. Im März dieses Jahres liessen wir der Familie einen Kühlschrank, eine Waschmaschine, einen elektrischen Kochherd und einen Holzofen zukommen. Vor einigen Tagen dann konnten wir den Wunschtraum der Kinder erfüllen, indem wir ihnen Möbel für das Kinderzimmer überbrachten. Nun schlafen die Kinder wie alle Kinder in diesem Alter in schöner, kindergerechter Bettwäsche.
Mutter Ana ist überglücklich, denn jetzt lebt sie das erste Mal in ihrer 20-jährigen Ehe unter normalen Bedingungen, wie es für zivilisierte Menschen üblich ist. In ihrem Haus wurde durch Diaconia ferner ein Wohnzimmer eingerichtet. Die vorerwähnten Geräte erleichterten der Familie das Leben beträchtlich. An dem Tag, als die Einrichtung geliefert wurde, wollten die Kinder zu Hause bleiben. Marsida konnte ihr Glück kaum fassen und bestaunte die neuen gespendeten Sachen, welche Diaconia ihnen brachte. Auch Duaja war überglücklich. Es war auch für das Diaconia-Team bewegend, wie Mutter Ana strahlte und voll des Dankes für die Hilfe war. Früher hatten wir Ana immer als Frau voller Traurigkeit erlebt. Allen Spendern danken wir von ganzem Herzen, dass dank ihnen diese und weitere Familien nach den vergangenen Schrecken der Flutkatastrophe ein wohnliches Heim erhielten.
(Projekt 1592 Diaconia Report April 2011)



Erfolgsberichte

AUGUST 2011


RUMÄNIEN
Ein Zimmer für Bianca
Von Beginn an war unsere Hilfe für Familie Mitan auf die Verbesserung der Lebensbedingungen der behinderten Tochter Bianca ausgerichtet. Wir wollten ihr ein schönes Zimmer herrichten. Für die Zimmerrenovierung und -möblierung stellten wir Baumaterial wie Zement, Holz, Farbe, Mobiliar usw. zur Verfügung. Um den Alltag der Familie zu erleichtern, liessen wir ihr Kleider und Nahrungsmittel zukommen. Die Eltern sorgen sehr gut für ihre Tochter. Sie begleiten sie regelmässig zu speziellen Behandlungen und Therapien in verschiedene Kliniken, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Familie, vor allem mit dem Vater. Es war ihm ein grosses Anliegen, die Wohnsituation zu verbessern. Vor Winterbeginn 2010 kauften wir der Familie einen Ofen, da der alte defekt war. Bianca ist sehr glücklich über die Wärme im Haus und die besseren Lebensbedingungen. Allen Spendern danken wir für die grosse Hilfe wärmstens.
(Projekt Nr. 1326, Diaconia Report März 2009)

RUMÄNIEN
Kinderhilfe Brasov
Durch die Hilfe von Diaconia begann für Familie Tanase ein neues Leben.
Bei der ersten Begegnung mit der Familie wohnte diese in einer unisolierten, feuchten Wohnung. Die Wände waren mit Schimmel bedeckt. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir Material kaufen, um die Wohnung zu entfeuchten und zu isolieren. Der Familienvater ist handwerklich geschickt, sodass er die Renovation selber vornehmen konnte. Bei unserem letzten Besuch trafen wir sowohl bei den Wohnverhältnissen wie auch der Lebensweise der Familie riesengrosse Veränderungen an. Sogar die Einstellung den Kindern gegenüber hatte sich total verändert. Noch vor kurzem türmte sich um das Haus der Abfall. Jetzt ist alles aufgeräumt und sauber. Durch die Hilfe von Diaconia hat die Familie neuen Lebensmut für die Zukunft geschöpft.
Larisa und Alexandra besuchen weiterhin das Kinderzentrum in Brasov, wo es ihnen sehr gut gefällt — beide entwickeln sich prächtig. Für uns ist es beeindruckend, wie grundlegend und zum Positiven sich die Lebenssituation der Familie Tanase dank Ihrer Hilfe verändert hat. Dafür sind wir Ihnen, liebe Spender, zu grossem Dank verpflichtet.
(Projekt Nr. 1432, Diaconia Report Dezember 2009)

ARMENIEN
Familienhilfe Knarik
Beinahe täglich bitten Menschen Diaconia um Soforthilfe. Arbeits- und Obdachlosigkeit, Krankheit, Behinderungen und andere schwere Schicksalsschläge sind die Hauptgründe, warum Menschen in die Armut abrutschen.
Knarik Mesropian hat einen leidvollen Lebensweg hinter sich. Die gesundheitlich angeschlagene 68-jährige Frau sieht wie eine Greisin aus. Die Folgen der Not nach dem Erdbeben, dem Zerfall der Sowjetunion und dem Krieg mit Aserbaidschan verspürte Knariks Familie am eigenen Leib. Knariks Schwiegersohn ist im Krieg gefallen. Als ihr Mann davon vernahm, erlitt er einen Schock und verstarb kurz darauf an einem Schlaganfall. Seither lasten die Sorgen der Familie auf der Mutter Knarik und ihrer Tochter Erasik. Sie versuchten die Probleme so gut es ging ohne fremde Hilfe zu lösen. Doch mit den Jahren wurde es immer schwieriger, sich über Wasser zu halten.
Zur Entlastung der materiellen Notlage wurde die Familie durch Diaconia finanziell unterstützt. Knarik erhielt eine Zahnprothese und kann nun endlich wieder normal essen. Auch die Studien von Erasiks Sohn und der Schwiegertochter wurden bezahlt. Eine Arbeitsstelle nach dem Studienabschluss wird es ihnen ermöglichen, die Familie wieder aus eigener Kraft zu versorgen.
Knariks tiefsten Dank geben wir gerne an Sie, liebe Spender, weiter:„Ich danke Ihnen für alle Spenden. Dahinter stehen Menschen, die ein Herz für andere haben. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich einmal in eine Situation geriete, in der ich fremde Menschen um Hilfe bitten müsste. Als ich Ihre Unterstützung bekam, war ich vor Freude in Tränen aufgelöst und unendlich dankbar. Wenn man glaubt, es gehe nicht mehr, da kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Ihre Hilfe werde ich niemals vergessen.“
(Projekt Nr. 1376, Diaconia Report Juli 2009)

ARMENIEN
Familienhilfe Vanik
Im September 2010 erhielten wir den dringenden Hilferuf einer Familie. Ein junger Mann namens Vanik lag im Sterben. Dickdarmkrebs mit Metastasen — das Familienglück war von einem Moment auf den anderen zusammengebrochen. Betroffenheit, Ratlosigkeit und Verzweiflung stellten sich ein. Der Familie war es bewusst, dass ihr nicht viel gemeinsame Zeit mit Vanik blieb, da sich die Erkrankung im letzten Stadium befand. Zum Zeitpunkt unseres Besuches war Vaniks Lage bereits hoffnungslos. Unsere Aufgabe und das Ziel des Projektes waren die Linderung der Schmerzen von Vanik, die Erhöhung seiner Lebensqualität und das Bestreben, ihm ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
In seinen letzten Tagen wurde Vanik zu Hause gepflegt, bis er schliesslich seinem Krebsleiden erlag. Seine Mutter, die Frau und die minderjährige Tochter blieben nicht nur mit ihrer Trauer, sondern zusätzlich auch mit grossen finanziellen Problemen zurück.
Dank Ihrer Hilfe, liebe Freunde, haben wir Vanik in seinen letzten Monaten begleitet, damit sich der verzweifelte Mann mit seinen seelischen Nöten nicht allein gelassen fühlte. Nach seinem Tod sind wir seinen Angehörigen zur Seite gestanden, indem wir ihre Schulden beglichen und die Kosten der Beerdigung von Vanik übernahmen. Zusätzlich wurde Vaniks Tochter Lusine als Patenkind bei Diaconia registriert. Dank der Patenschaft wird Lusine mit Lebensmitteln, Kleidung und wenn nötig auch mit Medikamenten versorgt.
(Projekt Nr. 1520, Diaconia Report September 2010)

ALBANIEN
Toilettenbau in der Schule von Bago, Bezirk Kavaje
Die Schule in Bago ist 9-jährig und bietet Platz für 220 Schüler und Kindergartenkinder. Das
Lehrpersonal besteht aus 15 Lehrern und einer Kindergärtnerin.
Das grösste Problem dieser Schule war die prekäre Toilettensituation. Von Beginn an war die Sanitärinstallation in einem fürchterlichen Zustand, und die ganze Situation entwickelte sich je länger je mehr zu einem Albtraum für alle Betroffenen. Die Kinder mussten ihre Notdurft draussen hinter Büschen und Bäumen verrichten — eine unhaltbare Lösung. Die Lehrer durften die Toilette im benachbarten Bauernhaus benützen...
Wir liessen grosszügige Toilettenanlagen in einer in dieser Gegend bisher nicht gekannten neuzeitlichen Ausführung installieren. Kinder und Lehrer waren von den neuen, ganztags geöffneten Toiletten mit Waschgelegenheit überwältigt und benützen diese gerne. Mädchen und Knaben haben selbstverständlich ihre eigenen Toiletten und Waschanlagen, wo sie sich dem europäischen Standard entsprechend waschen und pflegen können.
Durch unser Projekt hat die Schule wieder Hoffnung für die Zukunft erhalten, und sie ist bestrebt, die Entwicklung der Kinder nach heute üblichen Normen zu fördern.
(Projekt Nr. 1528 „Albanien braucht neue Hoffnung“)



Erfolgsberichte

JUNI 2011


RUMÄNIEN
Florin soll hören
Als Florin drei Jahre alt war, bemerkten seine Eltern, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Er reagierte nicht, wenn man ihn rief. Florins Entwicklung war beeinträchtigt: Er konnte nur schlecht sprechen und hatte grosse Mühe, andere zu verstehen, wenn sich jemand mit ihm unterhalten wollte. Die Ärzte rieten dringend, dass Florin Hörgeräte bekommen sollte, damit seine Hörnerven sich so schnell als möglich entwickeln konnten.
Das Diaconia-Team brachte Florin mit dem Auto mehrmals zum Arzt zur Untersuchung. Alles entwickelte sich für den Jungen zum Besten, die Behinderung wurde durch den Arzt mit einer optimalen Lösung behoben. Heute kann Florin ohne Probleme den Kindergarten besuchen, worüber die Eltern sehr glücklich sind. Die Zukunftschancen ihres Kindes sind vielversprechend.
(Projekt Nr. 1543, Diaconia Report November 2010)

RUMÄNIEN
Milch und Medikamente für George
Seit seiner Geburt litt George an einer Krankheit, die immer wieder Gehirnblutungen verursachte. Die Folgen waren verheerend: Er konnte lange nicht sicher sitzen, hatte keine Kontrolle über seine Arme und Beine und stiess sich oft an. Eine Operation verbesserte seine Situation merklich. Sein Appetit nahm zu, und er trank in manchen Nächten bis zu einem Liter Milch. Das war sehr gut für ihn, denn innerhalb von wenigen Monaten wurde er 28-mal geröntgt, was für den kleinen Kerl eine enorme Belastung darstellte. Für Georges Eltern bedeutet Milch jedoch Luxus. Die Hilfe von Diaconia an die Familie und im Besonderen an George war sehr wertvoll und erfolgreich. Während vieler Monate versorgte das Diaconia-Team die Familie mit Milch, Bananen und Äpfeln und besuchte sie immer wieder zu Hause, um zu sehen wie es George ging. Diaconia bezahlte ebenfalls die Bankschulden der Familie Tampa ab. Zusätzlich wurde ihr mit Kleidern und Nahrungsmitteln geholfen.
Wegen eines Hämatoms musste George in Bukarest nochmals operiert werden. Zurzeit geht es ihm gut. Er benötigt allerdings Medikamente gegen seine Anämie. Leider entdeckten die Ärzte bei George eine Wirbelsäulen-Verkrümmung. Wir werden ihm weiterhin so gut wie möglich helfen.
Unter Tränen beteuert die Mutter dem Diaconia-Team gegenüber, wie unglaublich dankbar sie für die geleistete Hilfe an George und an ihre Familie ist.
(Projekt Nr. 1392, Diaconia Report September 2009)

RUMÄNIEN
Alexandru
Es sollte eine fröhliche Geburtstagsfeier werden, die jedoch beim Grillieren mit einem tragischen Unfall endete. Das Holz wollte nicht richtig brennen, weshalb Alexandru mit Benzin nachhalf. Dies hatte schlimme Folgen: Die Kleider gerieten in Sekundenschnelle in Brand. Die Ärzte stellten schwere Verbrennungen fest. Sie entschlossen sich zu einer Hautverpflanzung. Alexandru litt unter unerträglichen Schmerzen. Das Diaconia-Team unterstützte ihn während des Spitalaufenthalts mit Nahrungsmitteln. Als er später aus der Klinik entlassen wurde, kaufte Diaconia ihm eine Spezialcreme zur schnellen Heilung der Brandwunden. Über den positiven Heilungsprozess war Alexandru begeistert. Mit eigenen Augen konnte er den Fortschritt der Heilung verfolgen.
Während dieser schwierigen Zeit besuchte Alexandru unter grösster Mühe weiter die Bibelschule, denn es war ihm sehr wichtig, sein Studium abzuschliessen. Kurz vor dem Abschluss der Behandlung besorgte Diaconia Alexandru auf dringende Empfehlung der Ärzte ein Spezialhemd zum Bedecken der verbrannten Haut. Jeden Tag wendet der Junge die Spezialcreme an, und die Haut verheilt dadurch sehr gut. Durch das Tragen des Spezialhemdes fühlt sich Alexandru wohl. Er und seine Familie sind von Herzen dankbar für all die Hilfe, welche ihnen durch Sie, liebe Spender, zuteil wurde.
(Projekt Nr. 1461, Diaconia Report März 2010)

ARMENIEN
Behinderte Jungen
Susanna ist Mutter von drei Mädchen und drei Jungen. Interessant ist, dass alle ihre Söhne denselben Geburtsfehler aufweisen, nämlich Verkrümmungen an den Füssen. Die Töchter hingegen sind völlig gesund. Die Ärzte haben dafür keine Erklärung. Aus Geldmangel konnte Susanna ihre Kinder weder behandeln, geschweige denn operieren lassen.
Je älter die behinderten Kinder wurden, desto mehr verringerte sich die Chance, dass sie einmal ohne Schmerzen gehen konnten. Laufen, Springen oder Fussballspielen sind für andere Kinder selbstverständlich, für diese Jungen blieb dies jedoch ein Traum. Die Eltern sind sehr arm und leben in einem alten Eisenbahn-Waggon. Ohne die finanzielle Unterstützung von Diaconia hätten sie sich die Operationen niemals leisten können.
Dank Ihrer Spenden wurden die zwei Brüder Edvin und Erik erfolgreich operiert. Der Geburtsfehler wurde korrigiert. Die Begeisterung der Jungen ist gross, da ihre Leiden nachhaltig gemildert wurden und sie nun ohne Beschwerden gehen können. Edvin ist überglücklich, da er nun Sport treiben kann, und Erik trägt erstmals Turnschuhe, was für ihn eine ganz neue Erfahrung ist. Bisher musste er speziell für ihn angefertigte orthopädische Schuhe tragen.
Die Dankbarkeit der Familie kennt keine Grenzen. Wärmsten Dank, liebe Freunde, dass Sie es uns ermöglicht haben, dieser Familie zu helfen. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns immer wieder, Hilfsprojekte erfolgreich durchzuführen und den Blick gleichzeitig auf neue Aufgaben zu richten.
(Projektnummer 1382, Diaconia Report August 2009)

ARMENIEN
Ausbildung für einen guten Start ins Leben
Die Jugendlichen in Armenien haben oft keine Möglichkeit, die Armut ihrer Familien zu überwinden. In den Projekten von Diaconia wird sehr grossen Wert auf eine gute Ausbildung gelegt, um den jungen Leuten eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die Geschwister Melania und Kamo stammen aus ärmsten Verhältnissen. Doch mit Intelligenz und Fleiss haben sie es geschafft, in eine höhere Schule aufgenommen zu werden. Melania erlernt den Beruf der Krankenschwester, Kamo studiert Wirtschaft. Ihre Studiengebühren wurden für die Familie unerschwinglich, nachdem ihr Vater vor zwei Jahren an Tuberkulose erkrankte und arbeitsunfähig wurde. Kamo hat dann sein Studium für zwei Jahre unterbrochen und sich freiwillig zum Militär gemeldet. Als er von der Armee zurückkehrte, erwartete ihn eine angenehme Überraschung: Er durfte sein Studium fortsetzen, da Diaconia die Kosten dafür übernommen hatte. Dank Ihrer Hilfe darf auch Melania ihre Ausbildung fortsetzen.
Freudig schrieb die Mutter Nvard: „Ich könnte hundertmal Dank sagen und das wäre noch zu wenig. Ihre Grosszügigkeit, liebe Spender, ist nicht zu beschreiben. Sie sind meinen Kindern beigestanden und haben einen Grundstein für ihre sichere Zukunft gelegt.“ Ihre herzliche Anteilnahme spendet den Menschen, die sich bereits aufgegeben haben, Trost und Ermutigung. Ganz herzlichen Dank.
(Projektnummer 1503, Diaconia Report Juni 2010)

ALBANIEN
Industrie-Kochherd für Blindenheim
In einem Blindenheim, in dem 60 Kinder betreut werden, erschwerte sich durch den Ausstieg des Kochherdes das Kochen der Mahlzeiten.
In dieser schwierigen Situation brachte der von Diaconia gespendete Industrie-Kochherd grosse Erleichterung. Die Mahlzeiten können nun schneller, besser und qualitativ hochwertiger zubereitet werden. Das Kochteam und die Kinder teilten Diaconia mit, dass sie für den neuen Kochherd sehr dankbar sind. Ihnen, liebe Spender, ein grosses Dankeschön für die finanzielle Hilfe.

ALBANIEN
Kuh-Projekt
Letztes Jahr spendete Diaconia dank Ihrer Unterstützung, liebe Spender, armen Familien in der Kavaje-Region mehrere Kühe. Diese Aktion fand bei der ländlichen Bevölkerung grossen Anklang. Die Milchproduktion erweitert das Nahrungsmittelangebot der Familien und ermöglicht ihnen durch den Verkauf von Milchprodukten ein regelmässiges Einkommen. Der Erfolg dieses Projektes löste bei der armen Bevölkerung eine steigende Nachfrage aus.
Dank Ihrer wirksamen Unterstützung konnte Diaconia den bedürftigen Familien die Lebensbedingungen im Alltag verbessern.



Erfolgsberichte

MAI 2011


RUMÄNIEN
Familienhilfe Bodor
Lajos Bodor und seine Frau Angela lebten in ständiger Angst, dass sie ihr künftiges Dasein auf der Strasse fristen müssten. Vor lauter Unsicherheit und Sorge konnten sie kaum mehr schlafen. Diaconia ermöglichte der Familie durch die erhaltenen Spendengelder die Bezahlung der Wohnungsmiete, damit sie nicht plötzlich auf der Strasse landete. Die Familie erhielt auch dringend benötigte Nahrung und warme Kleider.
Ferner lieferte Diaconia der Familie das Baumaterial, um das Haus zu renovieren. Zuerst wurde der Kamin repariert. Geplant ist ferner die Instandstellung des Fussbodens.
Dank der Diaconia-Hilfe geht es Familie Bodor bereits bedeutend besser, wofür sie allen Spendern sehr herzlich dankt.
(Projektnummer 1473, Diaconia Report April 2010)

RUMÄNIEN
Schmerzbehandlung Craciun
Vor fünf Jahren wurde Craciun Olescu bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Ein betrunkener Autofahrer, der keinen Führerschein besass, hatte den Jungen übersehen. Schwerverletzt wurde dieser ins Spital gebracht, wo man unter anderem einen Oberschenkelbruch feststellte.
Um den Heilungsprozess des Bruches von Craciun überprüfen zu lassen, suchten wir mit dem Jungen einen sehr guten Arzt auf. Dieser fand, dass der Bruch gut verheilt sei, sich Craciun jedoch zur Kräftigung der Muskeln regelmässig sportlich betätigen sollte. Zu diesem Zweck kauften wir ihm ein Fahrrad, das er nun begeistert benützt. Für seine Geschwister, die Zwillinge, besorgten wir Windeln, denn sie litten durch die Windelknappheit. Die Mutter suchte den Mangel mit in Stücke zerschnittenen Leintüchern zu überbrücken, was leider nicht klappte, denn dadurch wurden die Kleinen ganz wund.
Wir halfen der Familie auch das Haus zu renovieren und stellten ihr eine Waschmaschine zur Verfügung, um die grosse Wäschemenge zu bewältigen. Ferner schenkten wir ihr einen Ofen.
Die Familie Olescu ist von der Diaconia-Hilfe überwältigt. Frau Olescu ist so glücklich und dankbar über die veränderte Lebenssituation, dass sie sich spontan anerbot, bei Diaconia wann immer nötig gratis zu putzen.
(Projekt Nr. 1457, Diaconia Report Februar 2010)

ARMENIEN
Zukunft für Waisenkinder
Dass heute fünf Waisenkinder mit so viel Lebensfreude ihren Alltag bewältigen, ist Ihrer Hilfe, liebe Spender, zu verdanken.
Die Geschichte der Familie Chatschatrian wurde im Ostkurier vom März 2009 beschrieben. Sie wohnt im abgelegenen Bergdorf Sevaberd. Der Familienvater starb an einem Herzinfarkt. Kurz darauf verunglückte die Mutter bei einem schrecklichen Autounfall tödlich. Sie liessen 5 Kinder unversorgt und auf sich selbst gestellt zurück.
Armut, Einschränkungen und Trostlosigkeit begleiteten seitdem die Kinder. Die finanziellen Mittel der Familie waren sehr beschränkt, so dass sie ihr Leben kaum bestreiten konnte. Diaconia stand den Waisenkindern in der auswegslosen Lage bei und unterstützte sie mit dem Nötigsten: Lebensmittel, Kleider, Schuhe, Schulmaterial und Brennholz für kalte Zeiten. Ohne Ihre praktische Hilfe hätten die Kinder die Hoffnung, dass sich ihre missliche Lage ändern würde, schon längst aufgegeben.
Die damals verängstigten und mangelernährten Kinder sind inzwischen zu selbstbewussten jungen Leuten herangewachsen. Und noch zwei freudige Ereignisse im Leben der Familie: Die zwei älteren Schwestern haben geheiratet, und die eine davon gebar vor kurzem ihr erstes Kind.
Vielfältiges Strahlen aus Kinderaugen belohnt uns für alles, was wir gemeinsam tun. Im Namen dieser und zahlreicher weiterer Kinder danken wir Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Hilfe.
(Projektnummer 1337, Diaconia Report April 2009)

ARMENIEN
Wirkungsvolle Hilfe
Die Familie Aghvorekian gehörte zu den Glücklicheren in Armenien. Bis zu dem Tag, an dem bei Korjun, Vater von zwei minderjährigen Kindern, eine schwere Krankheit ausbrach. Es wurden Wirbelbrüche und eine Veränderung des Bandscheiben-Knorpels diagnostiziert. Dadurch veränderte sich das Leben der Familie total. Acht Monate lang wurde Korjun in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Doch die Therapien brachten keine Besserung. Bis die Familie einen Spezialisten aufsuchte, der die volle Garantie für Korjuns Genesung übernahm, hatte sie alle ihre Ersparnisse bereits ausgegeben. Die Behandlungskosten waren immens und die Möglichkeit, das Geld dafür zusammenzubringen, war für die Familie hoffnungslos. Wie sollte es weitergehen? Eine Frage, auf die es im ersten Moment keine Antwort gab.
Mit Ihrer finanziellen Hilfe, liebe Freunde, wurde Korjuns Behandlung ermöglicht. Die Mitarbeiter von Diaconia durften seiner Familie einen höheren Geldbetrag überreichen. Die damit begonnene Therapie hat zu gesundheitlichen Verbesserungen beigetragen. „Früher konnte ich mich kaum bewegen. Nun ist es mir schon möglich, meine Tätigkeit — wenn auch nur halbtags — wieder auszuüben. Auch wenn ich immer wieder gesundheitliche Rückschläge hinnehmen muss, bin ich im Hinblick auf meine Genesung zuversichtlich. Durch Ihre schnelle unbürokratische Hilfe können meine Familie und ich wieder positiver in die Zukunft blicken und viele unserer Ängste sind weg“, so Korjun. Er bedankt sich daher ganz herzlich bei Ihnen für die geleistete finanzielle Zuwendung. Danke, dass Sie immer wieder Menschen in Not beistehen!
(Projektnummer 1341, Diaconia Report Mai 2009)

ALBANIEN
Nähatelier der Familie Marashi von Shkoder
Afeida Marashi war total überwältigt, da ihr Traum in Erfüllung ging.
Das hübsch gebaute Nähatelier in ihrem Garten mit dem Eingang auf der Strassenseite stand fürs Einrichten mit den entsprechenden Möbeln und speziellen Geräten bereit. Afeida ist 38 Jahre alt und voller Lebenslust. Ihr sehnlichster Wunsch war, mit dem neuen Geschäft sich und ihre Familie aus der Armut in die Selbstständigkeit herauszuführen. Diaconia lieferte ihr Möbel und die nötigen Schneidereiartikel, damit die Arbeit im neuen Atelier sofort starten konnte.
Afeida Marashi äusserte sich wie folgt: „Heute fühle ich mich wirklich glücklich und mein Herz ist voller Freude. Es scheint, dass unsere Familie jetzt endlich den ganzen Schmerz und alle Traurigkeit hinter sich lassen kann. Das Nähatelier ist wunderschön. Mein Mann und ich konnten es uns nicht vorstellen, dass wir eines Tages in einem solch schönen und mit allen notwendigen Geräten ausgestatteten Schneidereigeschäft arbeiten könnten. Wie wenn Gott es für uns vom Himmel fallen gelassen hätte! Die Nachfrage nach guten selbstgeschneiderten Kleidern ist gross.
Das Schneidern ist für mich eine grosse Leidenschaft, eine grosse Liebe. Als 15-Jährige lernte ich zum ersten Mal Kinderkleider zu nähen. Alles stellte ich von Hand her, und wenn Familienangehörige und Nachbarn die Kleidchen sahen, konnten sie es kaum glauben, dass ich alles von Hand gemacht hatte. Gott hat mir Fertigkeiten aller Art geschenkt: das Nähen von Hand und mit der Maschine sowie auch das Sticken und Stricken. Dieses Projekt bietet nicht nur unserer Familie, sondern auch Angehörigen der Dorfgemeinschaft die Chance, die Armut zu überwinden.“
Nun kommen viele Interessenten ins Dorf, um in Afeidas Schneiderei-Shop Kleider zu kaufen. Sie ist freundlich und arbeitet sehr exakt und sauber, dafür ist sie bei den Dorfeinwohnern beliebt. Wir erwarten, dass Afeida viele Aufträge aus der Gegend erhält, und zwar aus folgenden Gründen:
• Der Preis von Näharbeiten ist bei Afeida günstiger als in der Stadt. Sie stellt preiswerte Kleider her, denn sie kennt die Armut aus eigener Erfahrung. Auf diesem Weg hilft sie sich selbst und der Dorfgemeinschaft.
• In dieser Gegend gibt es kein anderes Nähatelier, und es besteht eine grosse Nachfrage nach guten Kleidern und Näharbeiten. Afeida ist geduldig, freundlich und fleissig. Sie bedient die Leute gerne und hilft ihnen mit allen möglichen Auskünften.
Ihre Familie besteht aus dem Ehemann und 2 Mädchen im Alter von 8 und 5 Jahren.



Erfolgsberichte

APRIL 2011


RUMÄNIEN
Essenspaket für Grossfamilie
Es ist eine tragische, ungerechte Geschichte, die Familie Brumar erleben musste.
Nach dem plötzlichen Unfalltod des Vaters und Ehemannes war Monica Brumar mit den acht Kindern auf sich selbst gestellt. Sie war gezwungen einen Kredit aufzunehmen, um den Kindern wie immer den Schulbesuch zu ermöglichen und sie mit Essen und Kleidern zu versorgen. Zum Glück profitieren die Kinder vom Schulunterricht und sind gute Schüler.
Inzwischen geht es der Familie den Umständen entsprechend wieder ziemlich gut. Die zwei ältesten Kinder sind bereits verheiratet und leben mit ihren Partnern in eigenen Wohnungen. Die Mutter schaut zuversichtlich in die Zukunft, nur ihre Arbeitslosigkeit bereitet ihr noch grosse Mühe.
Die Familie wurde während 2 Jahren vom Hilfswerk Diaconia mit Nahrungsmitteln, Kleidern, Brennholz und einem ganz neuen Ofen, wo sich die Kinder während dem kalten Winter wärmen können, unterstützt. Der älteste Sohn hat sogar ein neues Fahrrad geschenkt bekommen. All diese Hilfe, liebe Spender, war durch Ihre grosszügigen Spenden möglich. Für diese Unterstützung ist die Mutter unendlich dankbar. Nun hofft sie bald eine Arbeitsstelle zu finden, damit sie Hühner, eine Kuh und ein Schwein für die Selbstversorgung kaufen kann. Die ganze Familie ist glücklich, wieder ein einigermassen normales Leben führen zu können. Sie möchte sich bei allen Spendern nochmals herzlich bedanken.
(Projekt Nr. 1310, Diaconia Report Nr. 1 Jan. 2009)

RUMÄNIEN
In nasser Hütte droht den Kindern der Tod
Familienvater David Stavar arbeitet als Tagelöhner. Weil die Eheleute keine Unterkunft hatten, kaufte er eine Hütte für 444 Franken. Aber schon bald merkte er, dass das marode Gebäude keinen Schutz vor Wind und Wetter bot. Die Wände waren von der Feuchtigkeit zerfressen. In den Fenstern befanden sich keine Glasscheiben sondern nur Plastikfolien. Im Winter war die Temperatur in der Hütte zeitweise auf minus fünf Grad gefallen. Wenn es regnete, floss Wasser ins Haus. Das waren unglaublich schlechte Bedingungen für die junge Familie.
Im August 2010 fuhr ein Lieferwagen vom Hilfswerk Diaconia mit Baumaterial ins Dorf, wo Familie Stavar lebt, und überbrachte ihnen das Material für die Renovation des Hauses.
Der Vater der Familie war voller Tatendrang und erzählte dem Diaconia-Team, dass er so schnell wie möglich mit der Renovation des Hauses starten wolle, um den Kindern ein schönes Zuhause zu geben.
Innerhalb von drei Monaten baute er sein Haus wunschgemäss um. Er erstellte eine weitere Wand für einen zusätzlichen Raum, wo dann die kleine Küche eingerichtet wurde.
Die Eheleute Nicole und David sind überglücklich, dass ihre Kinder nun in einem schönen Zuhause aufwachsen können. Während der Bauzeit von 8 Monaten unterstützte Diaconia dieses Projekt mit Baumaterial wie Zement, Kalk, OSB-Platten, Bodenbeläge und vieles mehr. Für die Kinder und sich selbst benötigten sie ebenfalls Nahrung und Kleider, was einen Totalbetrag von Fr. 638.50 ergab.
David renovierte sein Haus alleine, denn er ist handwerklich sehr begabt. Diaconia freute es besonders, der jungen Familie im Februar einen ganz neuen Ofen zu überreichen. David bedankte sich bei Diaconia sehr herzlich für die Hilfeleistung und ist Gott sehr dankbar für seinen grossen Beistand. Er ist froh, dass er jetzt besser für seine Familie sorgen kann.
(Projekt Nr. 1497, Diaconia Report Nr. 7 Juli 2010)

ARMENIEN
Unverhoffte Veränderung im Leben der Mutter und Tochter
Seit einigen Jahren war Silva Manucharian ans Bett gefesselt. Bei ihr wurde ein Gehirntumor entdeckt. Ohne die Hilfe ihrer Tochter Mariam konnte sie nicht aufstehen. Selbst ein Glas Wasser konnte sie sich nicht in der Küche holen. Die gesamte Verantwortung für die Familie lag bei der 14-jährigen Tochter, was klar eine Überforderung war. Silva, der Mutter, wurde zunächst eine Operation empfohlen. Dann rieten ihr die Ärzte zu einer kostspieligen medikamentösen Therapie, denn sie ist Diabetikerin, und bei einer Operation bestand die Gefahr, dass die Wunde an ihrem Kopf nicht mehr verheilte.
Dank der Unterstützung von Gönnern in der Schweiz und in Deutschland konnten wir Silvas Behandlung bezahlen. Ihren Dank leiten wir an Sie, liebe Spender, weiter: „Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung erhielt ich die kostspielige Behandlung. Gott sei Dank fühle ich mich jetzt besser. Ich führe selbstständig den Haushalt, gehe einkaufen, manchmal auch spazieren.
Wegen der Zuckerkrankheit drohte ich zu erblinden. Im Laufe der Jahre nahm meine Sehkraft stetig ab. Auch hier kam Ihre Unterstützung gerade rechtzeitig. Mir wurden künstliche Augenlinsen eingesetzt, und mein Augenlicht wurde gerettet. Ich bin dankbar, dass ich jetzt mit meinen eigenen Augen sehen darf. Eine Zahnprothese war undenkbar. Die Kosten einer zahnärztlichen Versorgung waren für mich unbezahlbar. Dank der Hilfe von Diaconia habe ich neue Zähne erhalten und darf ohne mich zu schämen wieder lächeln.
Meine Dankbarkeit kennt keine Grenzen. Ich danke allen Spendern für ihre Mildtätigkeit, auch den Diaconia-Mitarbeitern für ihre gewissenhafte Arbeit. Sie haben mir ein neues Leben geschenkt. Möge Gott es Euch vergelten, meine Lieben!”
(Projektnummer 1487, Diaconia Report Juni 2010)

ARMENIEN
Genesung von Schuschanik
Familie Matevosian überlebte vor einem Jahr einen schrecklichen Autounfall, bei dem die Mutter Schuschanik schwer verletzt wurde. In bedrohlich schlechtem Zustand wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte zahlreiche Brüche im Bereich des Beckens erlitten. Ihre Familie hatte keine Möglichkeit, für die teure Behandlung und die notwendigen Operationen aufzukommen.
Schuschaniks Ehemann Gagik war überwältigt von der Hilfeleistung durch Diaconia an seine Familie. Er ist überaus dankbar, dass seine Familie während dieser Krisenzeit finanziell unterstützt wurde. Früher konnte er sich nicht vorstellen, dass eine Familie durch einen Unfall an den Rand des Ruins gedrängt werden kann. Inzwischen weiss er, dass dies unwahrscheinlich schnell geschehen und jeden treffen kann. Er weiss heute auch, was es bedeutet, Verlustängste zu haben, und wünscht sich, dass niemand dasselbe Schicksal erleiden muss wie seine Familie.
Insgesamt verbrachte Schuschanik 3 Monate im Spital. In dieser und auch in der darauffolgenden langen Rehabilitationszeit wurde ihre Behandlung, dank Ihren grosszügigen Spenden, finanziell gesichert. Heute ist Schuschanik wieder auf den Beinen und sorgt für ihre zwei minderjährigen Kinder.
Im Namen ihrer ganzen Familie bedankt sich Schuschanik recht herzlich bei Ihnen, liebe Spender. Sie dürfen sicher sein, die Familie nicht nur finanziell sondern vor allem auch psychisch unterstützt zu haben.
(Projektnummer 1481, Diaconia Report Mai 2010)

ALBANIEN
Kühlschrank für Kindergarten Nr. 24 — Tirana
Vor einiger Zeit hatte der Kindergarten Nr. 24 in Tirana uns um einen zweiten Kühlschrank gebeten.
Das Koch-Team litt unter sehr schwierigen Verhältnissen, denn es hatte für die Nahrung von 150 Kindern nur einen Kühlschrank zur Verfügung. Die Frauen waren sehr besorgt über das Verderben der Lebensmittel, vor allem in der Sommer-Periode. Die Situation wurde unerträglich und unter diesen Umständen für 150 Kinder eine gesunde Mahlzeit zu kochen unmöglich. Man stelle sich die alltäglichen Produkte wie Milch, Käse, Butter usw. vor, Produkte, welche ohne Kühlung, vor allem im Sommer bei Temperaturen bis 40 Grad Celsius, sehr schnell verderben. Deshalb ist es vorgekommen, dass Kinder Magenprobleme bekamen und sich übergeben mussten. Wegen diesen Krankheitsfällen wollten die Eltern die Kinder aus dem Kindergarten nehmen, denn auch sie selbst waren der Meinung, dass die Lebensmittel nicht fachgerecht gekühlt wurden.
Ab dem Moment da der gewünschte Kühlschrank im Kindergarten Nr. 24 geliefert wurde, gab es keine Probleme mehr. Dank dem Hilfswerk Diaconia, erhalten die Kinder nun täglich eine gesunde Verpflegung.



Erfolgsberichte

MÄRZ 2011


RUMÄNIEN
Beniamin leidet unter schlimmen Augenschmerzen
Die Leidensgeschichte von Beniamin (4) begann, als er gerade zwei Monate alt war. Seine Schwester Lidia (9) trug ihn auf dem Arm, als sie hinfiel und den Kopf des kleinen Jungen unter sich begrub. Der Sturz war so schlimm, dass Beniamins Kopf eingedrückt wurde.
Sein linkes Auge begann gleich blau zu werden, einige Muskeln waren betroffen. Seitdem schielt er, was ihm stechende Augenschmerzen verursacht. Immer wieder kam er weinend zu seiner Mutter gelaufen. „Mama, ich kann nichts sehen!“ Mehrfach war er bereits die Treppe hinuntergefallen, weil er die Stufen nicht erkennen konnte.
Im September 2010 sollte Beniamin in den Kindergarten kommen. Zuvor sollte er jedoch operiert werden, um ihm die Möglichkeit zu geben, lesen und schreiben zu lernen.
Unsere Mitarbeiter begleiteten Beniamin und seine Mutter drei Mal zur Kontrolle beim Augenarzt. Unsere Betreuer holten sie jeweils im Dorf, wo sie wohnen, ab und brachten sie in die Stadt zur Kontrolle.
Schliesslich wurde Beniamin an den Augen operiert. Auch da wurde er von einem Diaconia-Mitarbeiter begleitet, und es wurde sichergestellt, dass alle anfallenden Kosten bezahlt wurden und Beniamin gut betreut wurde.
Heute ist Beni ein anderer Junge. Die Augenprobleme sind verschwunden und er geht in den Kindergarten. Dank der Hilfe von Diaconia, welche durch Ihre Spenden dieses Projekt unterstützte, kann Beniamin heute normal den Kindergarten und später die Schule besuchen. Die Mutter ist überglücklich, dass ihr Sohn nun wie jedes andere Kind aufwachsen kann. Sie lässt allen herzlich danken für ihre Unterstützung.
(Projekt Nr. 1506, Diaconia Report August 2010)

RUMÄNIEN
Öfen gegen eisige Kälte
Der Winter ist für viele rumänische Familien die härteste Jahreszeit. Die Temperaturen fallen sehr früh und sehr tief. Viele Menschen leben in Hütten, die nur schlecht oder gar nicht isoliert sind. Da dringt die Kälte durch Mark und Bein. Deshalb verteilte Diaconia, wie schon in den vergangenen Jahren, Brennholz an die Bedürftigsten. Doch das allein reichte nicht aus. Oft fehlte ein geeigneter Ofen, um die Familien vor dem Kältetod zu bewahren.
Deshalb startete Diaconia das lebenswichtige Projekt „Öfen gegen brutale Kälte“. Zur Freude der Notleidenden konnten wir 20 Öfen verteilen, was die Lebensqualität der betroffenen Familien enorm steigerte.
Sie, liebe Spender, liess unsere Bitte, das erwähnte Projekt zu unterstützen, nicht ungehört. Dank Ihrer grossherzigen Hilfe haben 20 Familien diesen Winter eine warme Wohnung. Herzlichen Dank.
(Projekt Nr. 1496, Diaconia Report Juli 2010)

ARMENIEN
Mutter rettet das Leben ihrer Tochter
Als Ani noch ein 3-jähriges Kind war, wurde festgestellt, dass sie an einer Nierenentzündung litt. Die folgenden Jahre waren von wochenlangen Krankenhausaufenthalten und unzähligen Therapien geprägt. Mit 15 Jahren erlitt sie ein totales Nierenversagen. Nun musste Ani regelmässig zur Blutwäsche, was ihre Lebenserwartung enorm verringerte. Deshalb brauchte sie dringend eine Spenderniere. Die Mutter war bereit, ihr eine ihrer eigenen Nieren zu spenden, die Ärzte gaben grünes Licht für die Transplantation, doch die Operation war zu teuer für die Familie.
Allen Helfern von Diaconia ist Ani ans Herz gewachsen, denn seit 8 Jahren ist sie ein Patenkind bei unserem Hilfswerk. Ihr Schicksal berührte uns alle zutiefst, denn es ging um ihr Leben. Durch ein Hilfsprojekt wurde der hoffnungslosen Familie der nötige Betrag gesichert und die Operation durchgeführt. Dies war nur dank Ihren grosszügigen Spenden möglich, liebe Gönner!
Ani ist überglücklich, für sie begann ein neuer Lebensabschnitt. „Nach der Transplantation schätze ich jede Kleinigkeit im Leben. Ich freue mich, wenn die Blumen blühen, das interessierte mich früher überhaupt nicht “, unterstreicht Ani. Dann fügt sie hinzu: „Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht an alle Menschen erinnere, die mich unterstützt haben, und ich sie in meine Gebete einschliesse. Ein ganz herzliches Dankeschön von mir und von meiner ganzen Familie.“
(Projektnummer 1323, Diaconia Report Februar 2009)

ARMENIEN
Erleichterung der Sorgen für Susanna
Susanna ist ein besonderer Härtefall, da ihr Schicksal sie auf verschiedene harte Proben stellt. Sie ist behindert zur Welt gekommen, ihre linke Hand ist verkürzt und unterentwickelt. Ihr einziger Sohn Karen ist schwach und kränklich. Susannas Mann ist auf der Suche nach einer besseren Arbeit nach Russland gefahren und dann spurlos verschwunden.
In den letzten Jahren hatte Susanna stets gesundheitliche Beschwerden. Die Diagnose Leberentzündung war für die Familie ein grosser Schock. Doch die familiären Umstände führten dazu, dass sie lange Zeit nicht ärztlich untersucht und behandelt werden konnte.
Diaconia organisierte für Susanna einen dringend benötigten Spitalaufenthalt. Im Spital wurden einerseits Untersuchungen durchgeführt, andererseits bekam sie verschiedene Behandlungen. In dieser Zeit habe sie sich erholt wie selten zuvor, erzählt Susanna uns immer wieder. Verständlich, wenn man die Umstände bei ihr zu Hause kennt. Eine weitere Hilfe, die wir übernahmen, war das Abbauen der angehäuften Schulden für Wohnmiete, Strom und Gas. Dank Ihrer Spenden konnten wir Susanna und ihren Sohn über einige Monate hinweg unterstützen, bis sie wieder auf eigenen Füssen standen. Durch Ihre Hilfe wurde die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Mutter und Sohn gestärkt.
Wir dürfen uns zuversichtlich jeder Not entgegenstellen, weil wir zuverlässige Partner wie Sie, liebe Spenderinnen und Spender, haben, die uns nun schon über so viele Jahre die Treue halten. Gott segne Sie reichlich dafür!
(Projektnummer 1482, Diaconia Report Mai 2010)

ALBANIEN
Jahrhundertflut in Albanien
Wie bereits früher gemeldet, war diese Ueberschwemmung in Shkoder seit 150 Jahren die schlimmste Flut in der Geschichte von Albanien. Viele der von der Flut betroffenen Familien haben enorme Alltags- und Sozialprobleme.
Alle vom Hochwasser geschädigten Familien mussten ihre Häuser verlassen und lebten einige Wochen in öffentlichen Gebäuden oder bei ihren Verwandten, bis das Wasser zurückging. Danach kehrten sie in ihre Wohnhäuser zurück und mussten feststellen, dass sie all ihr Hab und Gut, wie Möbel, Kleider und alles Lebensnotwendige verloren hatten.
Zurück in ihrem Heim sahen sie das ganze Elend. All diese kinderreichen Familien hatten keinen Platz zum Schlafen und keine Decken, um sich in der Nacht zu wärmen. Deshalb entschlossen wir uns, für die Betroffenen Matratzen und entsprechendes Bettzeug zu besorgen. Durch ein sorgfältiges Auswahlverfahren, welches sich nach der Anzahl Kinder und den Lebensverhältnissen richtete, wurden die in Not geratenen Familien mit Hilfe des Stadtbürgermeisters von Shkoder ausgesucht. Die in Tirana gekauften und gelagerten Matratzen und die entsprechende Bettwäsche wurden in Lastwagen geladen und nach Shkoder transportiert.
Ein durch die Stadt Shkoder zur Verfügung gestelltes Warenlager war die Diaconia Ausgabe-Stelle von Hilfsgütern wie Matratzen, Kissen, Leintücher und Decken für die hilfsbedürftigen Familien.
Das war wie ein Geschenk des Himmels. Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihnen allen Gottes Segen.
(Projekt Nr. 1576 „Jahrhundertflut in Albanien“)



Erfolgsberichte

JANUAR 2011


RUMÄNIEN
Hausaufgaben bei Kerzenschein
Im August 2010 starteten wir mit dem Verbessern der Wohnsituation der Familie Cozac, welche in einer Hütte ohne Strom und ohne fliessendes Wasser lebte, indem wir den Wohnraum renovierten. Carolin Cozac war über unsere Hilfe sehr glücklich und sparte zusätzlich Geld um den Arbeiter, der die Renovation ausführte, zu bezahlen. Wir kauften Renovationsmaterial wie Dachziegel, Holz, Kartonmatten, um mit der Dachrenovation beginnen zu können. Danach starteten wir mit der Innenrenovation, wofür wir Zement, Beton, Kies, Kalk und Sand besorgten. Während der Renovation waren zwei Arbeiter für die Arbeiten eingesetzt und auch von Carolin Coca direkt bezahlt worden. Als Abschluss der Renovationsarbeit, Totalkosten Fr. 1430.--, kauften wir für Fr. 190.-- einen Elektrogenerator damit die Kinder ihre Aufgaben bei gutem Licht, anstatt bei Kerzenlicht, erledigen können. Nachdem alles fertiggestellt war, beendeten wir unseren Einsatz mit dem Kauf eines neuen Ofens, welcher der Familie Wärme spendet. Die Totalinvestitionen beliefen sich auf Fr. 1850.--. Familie Coran ist sehr glücklich in der Winterzeit und vor allem auch während den Festtagen in einem wundervollen, warmen, gemütlichen Zuhause zu leben. Das macht das Fehlen des Vaters und Ehemannes erträglicher.
(Projekt Nr. 1406, Diaconia Report Oktober 2009)

RUMÄNIEN
Junge Diabetikerin bittet um Hilfe
Die junge Frau hat ihren Diabetes inzwischen gut im Griff. In einem speziellen Kurs hatte sie gelernt, sich selbst zu spritzen und so war sie nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Dennoch war das Leben sehr hart für sie, was sich in ihrem Gesicht abzeichnete. Nicoleta lächelte nie. Gerade als Diabetikerin ist sie auf hochwertige und gesunde Lebensmittel mit einem hohen Nährstoffgehalt angewiesen, doch dafür reichte ihr Geld nicht. Nicoleta erhielt während eines Jahres von Diaconia regelmässig gesunde Nahrung, damit sie die Krankheit weiterhin unter Kontrolle halten konnte. Ebenfalls unterstützten wir sie im Sommer 2010 während ihres Spitalaufenthaltes, ausgelöst durch eine Infektion, und der notwendigen Operation mit der Abgabe von gesunden Lebensmitteln. Vor einem Monat zog sie zu ihrem Freund um ihn zu heiraten. Ein Nachbar von Nicoleta informierte uns, dass sie mit ihrem lieben Ehemann eine gute Zukunft vor sich hat.
(Projekt Nr. 1416, Diaconia Report November 2009)

RUMÄNIEN
Erst nach einer Operation kann Marian seine Hand benutzen
Die Mutter von Marian reiste mit ihm Mitte Mai 2010 nach Deutschland in die Pauwelsklinik, wo Marian ein Muskel transplantiert wurde. Die gesamten Kosten für den Eingriff und die Hospitalisierung wurden der Familie vom behandelnden Arzt erlassen, was für sie ein grosser Segen war. Diaconia übernahm die Transportkosten wie Flug, Unterkunft und Nahrung der Mutter, denn der Familie war es unmöglich diese Kosten zu begleichen. Beim letzten Familienbesuch berichtete der Vater, dass sie die Übersiedlung der ganzen Familie in die USA vorbereiten, denn ein Arzt einer Adventistengemeinde, der in einer Rehabilitationsklinik arbeitet, ist bereit Marian weiter zu helfen. Auf jeden Fall ist die ganze Familie glücklich. Für alle war die Operation in Deutschland ein Wunder, denn Marian erholte sich nach der Operation erstaunlich gut. Die Ärzte rechneten mit einem 4-wöchigen Genesungsaufenthalt, aber nach 2 Wochen konnte Marian das Spital verlassen und war überzeugt, dass Gott an ihm ein Wunder geschehen liess.
(Projekt Nr. 1496, Diaconia Report Juli 2010)

ARMENIEN
Hilfe für Grossmutter und ihre Enkelkinder
Nach dem Tod des geliebten Ehemannes und dem schmerzlichen Verlust ihrer zwei Töchter, blieb Arpik Atojan mit ihren drei Enkelkindern verzweifelt und mittellos auf sich gestellt zurück. Die betagte Rentnerin wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Mit ihrer kargen Rente musste sie drei Kinder ernähren und für die Miete aufkommen. Zudem litt die 5-jährige Enkelin Gohar an Asthma und brauchte ständig kostspielige Medikamente.
Auf unseren Spendenaufruf hin haben sich ungeahnt viele Spender gemeldet, was uns natürlich unglaublich freute. Dank Ihrer Hilfe fühlt sich die leidgeprüfte Familie nicht mehr alleine. Mit dem gesammelten Geld kann die Familie während eines Jahres mit den benötigten Medikamenten und notwendigen Lebensmitteln versorgt werden. Die Rentnerin muss nur noch für die Miete aufkommen. Unvergesslich sind die strahlenden Kinderaugen, die uns entgegen leuchteten, als wir der Familie für den Winter warme Kleidung und gutes Schuhwerk übergeben konnten.
Durch Ihre Unterstützung ist die Grossmutter Arpik Atojan voller Hoffnung und Zuversicht. In ihrem Dankesbrief schreibt sie: „Meinen besten Dank an alle, die selbstlos helfen, einem Kind, das in ärmlichen Verhältnissen lebt, den Alltag etwas zu verbessern. Möge Gott Sie für Ihre Barmherzigkeit, gegenüber den unschuldigsten und verletzlichsten Geschöpfen der Welt, den Kindern, reichlich vergelten.“
Liebe ist das einzige Taschentuch, das die Tränen der Traurigen trocknet. Herzlichen Dank für Ihre Nächstenliebe!
(Projektnummer 1467, Diaconia Report April 2010)

ARMENIEN
Eine solide Ausbildung — das allergrösste Geschenk!
Die Möglichkeit einen Beruf erlernen zu dürfen, öffnet den Jugendlichen die Tür in ein besseres Leben. Denn ohne Ausbildung zu sein, heisst zukünftig hart zu arbeiten, ohne dabei ein grosses Einkommen zu erhalten. Diaconia setzt sich mit allen verfügbaren Mitteln für die Sicherung der Ausbildung ein, denn nur in einer geregelten Ausbildung liegt die Chance für eine gute Zukunft.
Hajk Vardanian stammt aus ärmsten Verhältnissen. Seit einigen Jahren ist sein Vater völlig blind. Seine Mutter wollte die schwere Last der Familie nicht alleine tragen und verliess ihren behinderten Ehemann. Hajk konnte seinen Vater nicht im Stich lassen und blieb bei ihm, um ihn zu pflegen. Das einzige Einkommen der Familie, die Invalidenrente, reichte nicht um zusätzlich Hajks Studiengebühren zu begleichen.
Dank Ihrer Unterstützung, liebe Freunde von Diaconia, konnten wir für Hajks Studium aufkommen. Für den Jungen, der Informatik studiert, war das Fehlen eines Computers ein grosses Problem. Das Geld reichte jedoch, um für Hajk einen Computer zu kaufen.
Liebe Spender, wir wünschten, Sie hätten Hajks Gesichtsausdruck sehen können, als wir mit einem Computer in der Türe seiner Wohnung standen! Seine Augen sagten mehr als tausend Worte. Im Namen von Hajk möchten wir uns bei Ihnen von ganzem Herzen bedanken. Ihre konkrete Hilfe bedeutete diesem jungen Mann neuen Lebensinhalt und Lebenssinn. Er wagt es wieder, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.
(Projektnummer 1498, Diaconia Report Juli 2010)

ALBANIEN
Betten und Matratzen für Kindergarten in Tirana
150 Kinder von diesem Kindergarten schliefen auf Holzpaletten, welche früher von verschiedenen Lastwagenfahrern für die Warenlieferungen benutzt wurden. Über diese Holzpaletten legten sie alte Matratzen, worauf die Kinder sehr unbequem schliefen und unter diesen Bedingungen Schmerzen hatten. Die Eltern und Lehrer waren geschockt, die Kinder unter diesen Bedingungen schlafen zu sehen. Sie lagen auf dem Boden, eines neben dem anderen, wie in einer Sardinen-Büchse, was natürlich total unhygienisch war. Ebenfalls waren die Matratzen sehr alt und dünn, sodass die Kinder oft über Rückenschmerzen klagten.
Diaconia lieferte dem Kindergarten neue Doppeldecken und Matratzen. Die Kajütenbetten sind aus Spezialholz kinderfreundlich hergestellt und mit einer frischen, freundlichen Farbe gestrichen.
Die Matratzen sind ebenfalls kindergerecht und von guter Qualität aus Italien importiert. Durch diese Neueinrichtung hat sich die Atmosphäre im Kindergarten vollkommen verändert. Mit Freuden halfen alle Lehrer beim Ausladen des Lastwagens, ebenfalls war die Begeisterung der Kinder gross, als sie mit den neuen Betten und Matratzen überrascht wurden.

Erfolgsberichte 2017
Erfolgsberichte 2016
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