Erfolgsberichte

DEZEMBER 2012


RUMÄNIEN
Ein Haus für Familie Togoje
800 Zementblöcke, Bausteine für das ersehnte Haus, hatte Vater Zaharia bereits durch einen Kredit finanziert, 500 weitere waren nötig. Aber für sie war kein Geld mehr da. Das Einkommen, das nach Zahlung der monatlichen Rate zur Kredittilgung übrig blieb, wurde für Essen, Schulmaterial und Feuerholz benötigt.
So wandte sich Familie Togoje in ihrer Not an Diaconia und bat um Hilfe. Gemeinsam mit dem Vater erstellten die Diaconia-Mitarbeiter eine Liste, aus der hervorging, welche Baumaterialien und wie viele Hilfskräfte nötig waren, um das Haus fertigzustellen. Diaconia sorgte für das benötigte Baumaterial sowie für Nahrung und Bekleidung. Die Vorfreude auf das neue Haus wurde etwas durch Sorgen um den ältesten Sohn getrübt. Aber mit Gottes Hilfe wurden sowohl diese als auch die Bauphase gut überstanden. Am Tag des Einzugs war die Freude fast grenzenlos.
Der Vater ist ein fleissiger Mann, die Zusammenarbeit mit ihm verlief sehr gut und erfolgreich. Für die Tochter stellten wir einen Computer zur Verfügung, damit sie, die sie eine sehr gute Schülerin ist, weiterhin gut für die Schule lernen kann.
Die Lebensumstände haben sich durch Ihre Hilfe, liebe Spender, zum Guten hin entwickelt, und die ganze Familie schaut nun voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft. Auch das Diaconia-Team dankt Ihnen von Herzen.
(Projekt 1563, Diaconia Report Januar 2011)

RUMÄNIEN
Brot für Nicoletas Kinde
Nicoleta Plugaru kam hoffnungs- und mutlos zu Diaconia und bat um Hilfe. Heute strahlt die Frau, sie kann es kaum fassen, dass Menschen, die sie nicht kennen, bereit waren, ihr und ihrer Familie beizustehen.
Nachdem Nicoleta uns aufgesucht hatte, versorgten wir die Familie erst einmal mit Lebensmitteln und halfen ihr, eine neue, bezahlbare Wohnung zu finden. Wir bezahlten die Miete für die ersten drei Monate, einen Betrag von etwa 432 Franken (360 Euro). Zudem erhielt die Familie von uns Kleidung und Lebensmittel. Nach einer Weile fand Marius, Nicoletas Mann, eine gute Arbeitsstelle, die es ihm nun ermöglicht, selbst für die Familie zu sorgen. Sogar die monatliche Miete kann davon bezahlt werden. Die Kinder gehen regelmässig zur Schule, und der Alltag hat seinen Schrecken verloren. Die vergangenen Monate haben das Leben der Familie Plugaru zum Guten verändert. Vielen Dank, liebe Spender, für Ihre Unterstützung, die Gottes Liebe zu dieser Familie hat sichtbar werden lassen und ihr neue Hoffnung geschenkt hat.
(Projekt 1714, Diaconia Report März 2012)
 
ALBANIEN
Eine Zukunft für Flavio
Welch eine Freude war es für die Grosseltern und Flavio, zu erfahren, dass Sie, liebe Spender, eine Kuh gespendet haben! Grossvater Oemal hatte Tränen in den Augen, als er sie im bis dahin leeren Stall in Empfang nehmen durfte. Die Armut, in der die kleine Familie lebt, übertrifft alle Vorstellung. Und der Schmerz über den Verlust ihrer Tochter Adriana, Flavios Mutter, hat tiefe Spuren in den Herzen und Gesichtern der beiden Alten hinterlassen. Bevor Adriana starb, nahm sie ihren Eltern das Versprechen ab, stets gut für ihren Sohn zu sorgen, damit er sorglos aufwachsen und später als Erwachsener ein gutes Leben führen kann. Aber das fortgeschrittene Alter der Grosseltern und die stets präsente Armut machen es den beiden schwer, dem letzten Wunsch ihrer Tochter nachzukommen. Dank der Kuh-Spende ist es nun möglich, jeden Tag frische Milch und Milchprodukte auf den Tisch zu stellen, die für Flavios Wachstum sehr wichtig sind. Bei der Kuh handelt es sich um eine „Holstein-Kuh“, die, wie uns Fachleute versichert haben, für die Umgebung geeignet ist und die zudem überdurchschnittlich viel Milch gibt. Herzlichen Dank und ein tief empfundenes „Vergelts Gott“ an Sie, liebe Spender.
(Projekt 1733, Diaconia Report Mai 2012)
 
ARMENIEN
Angeborene Fehlstellung korrigiert
Der zweijährige Vahe ist noch zu klein um zu verstehen, was Hunger und Armut bedeuten. Er braucht noch nicht viel, nur vitaminreiche Nahrung, warme Kleidung, und ausreichende medizinische Betreuung. Aber selbst diese lebensnotwendigen Bedürfnisse konnten seine jungen Eltern nicht ausreichend befriedigen.
Vahe kam mit einer angeborenen Fehlstellung der Füsse zur Welt. Ohne chirurgischen Eingriff würde er niemals gehen können. Die Kosten für diese Operation konnten Vahes Eltern jedoch nicht bezahlen, zumal der Vater Narek an Hepatitis B erkrankt ist und nur eingeschränkt für das Einkommen sorgen kann. So versprach Diaconia zu helfen. Vahe wurde insgesamt zweimal operiert – erst am rechten, später auch am linken Fuss. Für einige Zeit übernahm Diaconia auch die Versorgung Vahes mit Nahrungsmitteln und Windeln. Dank Ihrer Unterstützung konnte auch die Strahlentherapie von Vahes Grossmutter fortgesetzt werden. Sie litt an Brustkrebs. Leider starb sie dennoch im September 2011. Die Therapie hat der Familie ein weiteres gemeinsames Jahr geschenkt. Die Grossmutter war stets um die Gesundheit ihres Enkels besorgt, den sie sehr liebte.
Vahe geht es nun viel besser. Sein Vater berichtete vor kurzem voller Freude, welche deutlichen Fortschritte Vahe gemacht hat: Er kann nun gehen! Vahe geniesst das sehr und läuft den ganzen Tag mit den Nachbarskindern umher. Dank Ihnen, liebe Spender, und Gottes deutlichem Eingreifen hat Vahe nun die Chance auf eine unbeschwerte Kindheit bekommen. Sie haben mitgeholfen, dass Vahes Zukunft heller erscheint und er mit Zuversicht und auf gesunden Füssen weitergehen kann!
(Projektnummer 1505, Diaconia Report August 2010)

ARMENIEN
Studienhilfe Nune
Marine Nikoghosian hatte nur einen Wunsch: Ihre Tochter Nune sollte ihr Studium beenden können und es
nicht wegen finanzieller Schwierigkeiten abbrechen müssen. Nach Marines Verkehrsunfall, sie erlitt sehr
schwere Verletzungen, geriet die Familie unverschuldet in Not. Es war kaum genügend Geld für Lebensmittel vorhanden – wie viel weniger für Nunes Studiengebühren.
Aber nur mit einem guten Studienabschluss haben die jungen Erwachsenen die Möglichkeit,
einen guten Arbeitsplatz zu finden und sich eine sichere Zukunft aufzubauen. Dabei
benötigen besonders die Jugendlichen aus den ärmeren Bevölkerungsschichten Beistand
und Hilfe, die ihnen den Weg in ein selbst bestimmtes und unabhängiges Leben ermöglichen. Oft hängt gar das Schicksal einer ganzen Familie vom Einkommen eines gut ausgebildeten Familienmitgliedes ab.
Dank Ihrer treuen Hilfe, liebe Spender, durften wir das Studium für Nune bezahlen. Sie studiert im medizinischen College und macht eine Ausbildung zur Hebamme. Da Nune Kinder sehr liebt, hat sie sich für diesen Beruf entschieden und ist nun schon im letzten Ausbildungsjahr. Sie hofft, nach dem Studium eine Stelle im Krankenhaus zu bekommen und zum Familieneinkommen beitragen zu können.
Nun sind zwar längst nicht alle Probleme gelöst, aber die Familie darf wieder Hoffnung schöpfen. Sie weiss nun, dass es viele gutherzige Menschen in der Welt gibt, die den Bedürftigen helfen. Nunes Familie spricht allen Spendern ihren Dank aus, auch für jedes Gebet. Durch Ihre Gaben haben Sie eine junge Frau unterstützt, die sonst keine Chance auf eine gute Ausbildung gehabt hätte.
(Projektnummer 1507, Diaconia Report August 2010)




Erfolgsberichte

NOVEMBER 2012


RUMÄNIEN
Beinprothese Wilhelm
Es war für die Mitarbeiter von Diaconia ein Anliegen, Vilhelm, der sich mehreren schmerzhaften Operationen unterziehen musste und dennoch ein Bein amputiert bekam, zu helfen. Nach dem Eingriff benötigte Vilhelm einen Rollstuhl, um sich fortzubewegen. Die dafür nötigen Unterlagen und Nachweise wurden zusammengestellt. Auch Medikamente zur Behandlung seines Beines bzw. Beinstumpfes wurden bereitgestellt und das Ehepaar mit Lebensmitteln und Holz für die Wintermonate versorgt. Nach etwa einem Jahr erklärte der Vermieter, dass er das Zimmer leider selbst brauche und bat Vilhelm und seine Frau, sich eine andere Bleibe zu suchen. Sofort wurde mit der Suche begonnen, und die Bemühungen wurden belohnt: Im gleichen Wohngebiet fanden sie eine neue Unterkunft.
Vilhelms Frau ist tüchtig, sehr geschickt, und sie liebt ihren Mann aufrichtig. Diese tiefe Zuneigung und Verbundenheit erleichtert es dem Ehepaar, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. So haben sie sich das Ziel gesetzt, den kommenden Winter in einem trockenen, warmen Raum zu verbringen, den sie gemeinsam aufbauen. Wir unterstützen sie darin, indem wir ihnen Baumaterial für das kleine Haus zur Verfügung stellen. Vergangenen Sommer war es möglich, Vilhelm eine Beinprothese anzupassen. Durch diese Prothese begann für ihn ein neuer Lebensabschnitt. Er kann sich nun wieder frei bewegen und mit anpacken! Liebe Spender, dank Ihrer Hilfe haben Vilhelm und seine Frau neue Hoffnung und Lebensmut bekommen und sind den Herausforderungen des Alltags nun wieder besser gewachsen.
(Projekt Nr. 1583, Diaconia Report März 2011)

ALBANIEN
Sanierung Bergschule
Bis vor einigen Monaten stand in dem gerade mal 1500 Bewohner zählenden christlichen Dorf Shen Mehill eine teilweise eingestürzte Grundschule. Nur ein Klassenraum konnte noch verwendet werden. Aber selbst in dem waren die Kinder nicht sicher. So taten sich die Dorfbehörde und Diaconia zusammen, um die Schule zu renovieren. Zwischen Mai und September 2012 entstand ein neues, mit hellen Fenstern ausgestattetes und schülergerecht möbliertes Schulhaus, in dem sich die Kinder sicher und wohl fühlen können. Die ganze Dorfgemeinschaft freut sich über dieses schöne Gebäude, das neben den Klassenräumen auch ein Behandlungszimmer für medizinische Notfälle und ärztliche Untersuchungen besitzt. Während des Winters brauchen die Kinder nicht mehr zu frieren, da eine neue Holzheizung installiert wurde. Der Bürgermeister selbst achtet genau darauf, dass die Heizung für wohlige Wärme sorgt.
Neben der Renovierung war es den Mitarbeitern von Diaconia ein Anliegen, allen Dorfbewohnern und Schülern eine Bibel zu schenken, die sie mit grosser Freude entgegennahmen.
Dieser Einsatz in Shen Mehill hat die Zuversicht des ganzen Dorfes gestärkt und lässt jeden mit neuer Hoffnung und Schwung in die Zukunft gehen. Alle Bewohner danken Ihnen, liebe Spender, aufrichtig für Ihre freundliche Unterstützung.
(Projekt Nr. 1716, Diaconia Report März 2012)
 
ARMENIEN
Bessere Zukunft durch Ausbildung
Eine gute Ausbildung scheitert oft daran, dass die Eltern nicht imstande sind, die hohen Studiengebühren ihrer Kinder zu begleichen. Aber die Ausbildung ist oft der einzige Ausweg aus der Armut. Die Chancen der jungen Leute, die keine Berufsausbildung beginnen oder das Studium wegen Geldmangels abbrechen, sind auf dem Arbeitsmarkt gering. Ohne Beruf müssen sie meistens als Hilfskraft auf Baustellen oder in Haushalten arbeiten. Mit diesem kargen Verdienst ist es unmöglich, eine Familie zu versorgen.
Anahit beendete die Schule mit guten Leistungen. Sie hatte Träume und Ziele für die Zukunft. Sie wollte ihr Studium an der Universität fortsetzen und Tourismus studieren. Aber sie wusste, ohne fremde Unterstützung wäre sie nicht in der Lage, eine qualifizierte Ausbildung zu absolvieren. Die hohen Ausbildungskosten waren für ihre alleinstehende Mutter unerschwinglich. Sie konnte kaum das Geld für die tägliche Ernährung aufbringen.
Dank Ihren Spenden ist Anahit heute eine glückliche Studentin. Sie ist schon im dritten Studienjahr. Wir haben ihre Studiengebühren für das erste und das zweite Studienjahr bezahlt. Auch dieses Jahr haben wir die intelligente junge Frau finanziell unterstützt und ihr damit Sicherheit und Hoffnung gegeben. Anahit und ihre Mutter empfinden tiefe Dankbarkeit den Spendern und ihren Familien gegenüber, die geholfen haben.
Wir bemühen uns, Grundlagen für Jugendliche zu schaffen, damit sie später auf eigenen Beinen stehen und aus eigener Kraft ihr Leben meistern können. Dabei ist Ihre Unterstützung, liebe Spender, unschätzbar.
(Projekt Nr. 1545, Diaconia Report November 2010)
 
ARMENIEN
Krebshilfe
Nach dem Tod ihres Mannes musste Sirward Sahakian ihre zwei Söhne alleine aufziehen. Die Familie steckte immer in finanziellen Schwierigkeiten, obwohl Sirward hart arbeitete. Das verdiente Geld reichte nur für das Allernotwendigste. Die alltäglichen Schwierigkeiten wären vielleicht noch zu ertragen. Aber Sirward leidet an einer Reihe von Krankheiten: Diabetes, Brustkrebs, Nieren- und Harnröhrentuberkulose. Wegen der Verschlechterung ihres Zustands musste sie sich einer Chemotherapie unterziehen. Doch eine Behandlung war wegen des kargen Familienbudgets nicht möglich.
Dass Sirward heute noch lebt, verdankt sie Ihnen, liebe Spender. Dank Ihrer Unterstützung konnte sie mit der Chemotherapie beginnen. Im Zeitraum von sechs Monaten erhielt sie vier Chemo-Blöcke. Die Nebenwirkungen waren für Sirward eine enorme Belastung und haben sie viel Energie gekostet. Aber sie freut sich jetzt, langsam wieder zu Kräften zu kommen. Ihre Söhne Grigor und Narek bedanken sich auch recht herzlich bei allen Spendern, die die Therapien ihrer Mutter ermöglicht haben. Durch Ihre Hilfe, liebe Spender, hat die ganze Familie neuen Lebensmut geschöpft.
(Projekt Nr. 1598, Diaconia Report Mai 2011)




Erfolgsberichte

SEPTEMBER 2012


RUMÄNIEN
Marians Hütte
Seit unserem ersten Treffen hat sich für Familie Matei vieles zum Guten verändert. Doru, der uns sofort als ein sympathischer und zuverlässiger Mann auffiel, hat, obgleich er als Kind nicht die Möglichkeit bekam eine Schule zu besuchen, mittlerweile eine Anstellung in einem Gesundheitszentrum gefunden, die ihm sehr viel Freude macht. Seine Kollegen schätzen ihn als einen sehr fleissigen und pflichtbewussten Mitarbeiter. Doru setzt sich unermüdlich und liebevoll für seine Familie ein und sieht es als Segen Gottes an, dass die Familie nun in einem Haus wohnt, welches — mit Hilfe von Diaconia — mit einem neuen Parkettboden und Teppich ausgestattet wurde. Bevor es mit vereinten Kräften an die Renovierung des Hauses ging, halfen wir der Familie durch die Abgabe von Lebensmitteln und Kleidung.
So hat diese Familie durch die Hilfe von Diaconia, die nur durch Ihre freundliche Unterstützung möglich war, in einen geregelten Alltag zurückfinden dürfen. Doru und seine ganze Familie danken Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen.
(Projekt Nr. 1532, Diaconia Report Oktober 2010)

RUMÄNIEN
Nothilfe Olguta
Vielleicht erinnern Sie sich an Olguta und ihre Kinder Dorian und Miruna? Olguta und ihre Kinder waren, entkräftet wegen der jahrelangen Misshandlungen durch ihren Ehemann und Vater, hilfesuchend zu Diaconia gekommen. Mit Lebensmitteln leistete das Diaconia-Team Soforthilfe. Im Winter brachten wir ihnen Holz für den Ofen, frisches Gemüse und wichtige Lebensmittel, damit sie in dem kleinen Zimmer, in dem sie wohnen, die Zeit gut überstehen konnten.
Olguta erholte sich zusehends und kam wieder zu Kräften. Um ihre kleine Familie zu versorgen, suchte sie sich eine Arbeit. Mittlerweile durfte sie sogar zwei Arbeitsstellen finden, die ihr sehr gut gefallen. Das regelmässige Einkommen ermöglicht es der Familie nun, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. So hat Ihre Hilfe, die durch Diaconia weitergeleitet wurde, das Leben dieser drei Menschen gesegnet und nachhaltig zum Guten verändert. Olguta bedankt sich herzlich bei Ihnen, liebe Spender. Denn nur durch Sie war diese Hilfe möglich.
(Projekt Nr. 1674, Diaconia Report Dezember 2011)
 
ARMENIEN
Nothilfe Jemma — Erleichterung der Sorgen für Jemma
Nachdem Jemma Petrosians Schwiegertochter an Krebs gestorben war, musste sich die 61-Jährige alleine um ihre zwei Enkelkinder kümmern. Jemmas Sohn sass im Gefängnis. Nach einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch getötet worden war, wurde er verhaftet und zu drei Jahren Haft verurteilt. Dies ist in Armenien bei Unfällen mit Todesfolge immer so. Für alle eine herausfordernde Situation. Jemmas Rente reichte nicht aus, um die beiden Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen. So hatte sie viele Sorgen und bat Diaconia um Hilfe.
Über anderthalb Jahre hat Diaconia die kleine Familie unterstützt. Ausser der Miete wurden auch die anfallenden Miet-Nebenkosten, z. B. für Strom und Gas, von Diaconia übernommen. Die Wohnung wurde im Winter mit einem kleinen Elektroherd geheizt, was die Kosten im Winter zusätzlich in die Höhe trieb. Beide Kinder sind schulpflichtig, was gerade zum Schulbeginn mit hohen Ausgaben verbunden ist. Wir konnten Milena und Geworg Schuluniformen und genügend Unterrichtsmaterialien übergeben sowie warme Jacken und gutes Schuhwerk für den Winter.
Vor Kurzem wurde Jemmas Sohn aus dem Gefängnis entlassen. Er bedankt sich bei allen Menschen, die seiner Familie in dieser Zeit beigestanden haben. Wir freuen uns, dass der Grossmutter und den Kindern das Leben in der Vergangenheit etwas erleichtert wurde. Vielen herzlichen Dank, liebe Spender! Sie helfen uns, unsere Arbeit mit Erfolg weiterzuführen.
(Projekt Nr. 1549, Diaconia Report Dezember 2010)
 
ARMENIEN
Herzschrittmacher Samwel — Mit Samwel geht es aufwärts
Die Nachricht, auf die Samwels ganze Familie und seine Freunde mit grosser Spannung warteten, kam nach sechs Stunden: In einer Herzoperation wurde Samwel ein Herzschrittmacher eingesetzt! Komplikationen traten keine auf. Tränen der Erleichterung traten den Familienmitgliedern in die Augen. Alle waren überglücklich, dass die Operation durchgeführt werden konnte.
Vor der Operation war die Diagnose eindeutig: Samwel würde ohne Operation nicht mehr lange leben. Der Ehemann und Vater, der einzige Ernährer der Familie, musste monatelang das Bett hüten. Herzrhythmusstörungen bedrohten sein Leben. Die lebensrettende Operation war in unerreichbare Ferne gerückt, weil Samwel die Kosten dafür nicht aus eigener Tasche finanzieren konnte. Eine Situation, die ihn sehr erschütterte und hilflos zurückliess.
Als Samwel erfuhr, dass das Geld für seine Operation dank vielen Spendern von Diaconia zusammengekommen war, war die Freude riesengross! Der OP-Termin konnte festgelegt werden.
Jetzt ist Samwel fast beschwerdefrei und wird hoffentlich bald wieder seiner Arbeit nachgehen und für seine Familie sorgen können. „Was Sie für mich getan haben, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Herzlichen Dank an alle, die für mich gespendet haben.“
(Projekt Nr. 1629, Diaconia Report August 2011)
 

ALBANIEN
Sommerlager für Waisenkinder
Auch in diesem Jahr fand im Juli wieder ein Sommerlager für drei- bis sechsjährige Kinder statt. Kinder aus einem Waisenhaus in Shkoder verbrachten, dank Diaconia und dem Leitungsteam der Einrichtung, die Sommerferien an der adriatischen Küste am Strand von Velipoja. Velipoja ist wegen der guten Meeresluft ein beliebter Kurort.
Im Gegensatz zu Kindern, die eine Familie haben, ist die Ferienzeit für viele Waisenkinder nur sehr schwer zu ertragen. Sie vermissen in dieser Zeit Eltern und ein normales Familienleben umso stärker.
So nahmen die 34 Waisenkinder mit grosser Freude an dieser Freizeit teil, die mit organisierten Tagesprogrammen und diversen geführten Aktivitäten gefüllt waren. Der Tag begann mit einem guten Frühstück und setzte sich am Strand fort, wo die Kinder spielen oder einfach das Meer und das Miteinander geniessen konnten.
Mittags gab es jeweils ein reichhaltiges Mittagessen, und am Nachmittag wurden Ausflüge in die umliegenden Wälder gemacht. Ziel dieses Sommerlagers war es, Körper, Seele und Geist der Kinder aufzubauen. An den glücklichen Kindergesichtern konnte man sehen, dass dies gelungen war.
Das gesamte Leitungsteam des Waisenhauses dankt Ihnen, liebe Spender, für Ihre finanzielle Unterstützung, ohne welche diese Zeit nicht möglich gewesen wäre.
(Sommerlager Velipoja an der adriatischen Küste)



Erfolgsberichte

AUGUST 2012


RUMÄNIEN
Operation Roxana
Das Atmen durch die Nase fiel Roxana schwer. Und nur widerstrebend schaute sie in den Spiegel. Ihre Nase war durch einen fehlerhaften Eingriff dauerhaft entstellt worden. Und für eine weitere Operation hatte die Familie kein Geld.
So kam Roxana mit ihrer Familie vor nunmehr vier Jahren zu Diaconia und bat um Hilfe. Diaconia erklärte sich bereit, die Kosten für einen weiteren Eingriff zu übernehmen. Jedoch musste dieser immer wieder verschoben werden, da Roxana häufig krank war.
Vor einiger Zeit konnte die Operation endlich von einem Spezialisten, der in einer Privatklinik tätig ist, durchgeführt werden. Das Resultat ist hervorragend! Für Roxana begann ein neues Leben. Sie kann wieder durch die Nase atmen, und der Blick in den Spiegel bereitet ihr keine Qual mehr. Roxana und ihre Mutter sind Gott für seine Barmherzigkeit unendlich dankbar. Auch an Sie, liebe Spender, richten die beiden ihren herzlichsten Dank!
(Projekt Nr. 1239, Diaconia Report Juni 2008)

RUMÄNIEN
Fünf Enkelkinder in Not
Sibila sorgt schon viele Jahre alleine für ihre fünf Enkelkinder. In dem Haus, das sie bewohnen, gab es bis vor einiger Zeit keinen Stromanschluss. So mussten die Kinder ihre Hausaufgaben und Sibila den Haushalt häufig im Halbdunkel erledigen. Da sich Sibila aus finanziellen Gründen selbst keinen Stromanschluss leisten konnte, bat sie Diaconia um Hilfe. Nach längerem Suchen wurde ein Fachmann gefunden, der die Hausinstallation und den Anschluss ans Leitungsnetz vornahm. Es fehlte der Familie zudem an Lebensmitteln, weshalb Diaconia auch damit aushalf.
Innerhalb kurzer Zeit wurde Sibilas Traum verwirklicht: Genügend Licht im Haus, um alle Arbeiten und Aufgaben zu erledigen! Durch Ihre finanzielle Unterstützung, liebe Spender, wurden die Lebensbedingungen von Sibila und ihren fünf Enkelkindern stark verbessert. Herzlichen Dank dafür!
(Projekt Nr. 1627, Diaconia Report August 2011)
 
ARMENIEN
Sona findet neuen Lebensmut
Als wir im vorigen Winter über Sona Chatschatrian berichteten, war sie mit ihrem zweiten Baby schwanger. Ihr Ehemann arbeitete so viel wie nur möglich. Dennoch reichte das Geld selbst für Nahrung nicht aus. Die Familie war unterernährt. Die Situation war dramatisch. Die eigene Existenz und die Gesundheit des Kindes, das bald das Licht der Welt erblicken würde, waren bedroht. Die junge Mutter war in Panik. Aus Angst und Verzweiflung meldete sie sich bei Diaconia und schilderte ihre Probleme, die ohne fremde Hilfe kaum zu lösen waren.
Mit den eingegangenen Spendengeldern konnte der jungen Familie wirkungsvoll geholfen werden. Für eine gewisse Zeit übernahm Diaconia die Versorgung durch Lebensmittel und Kleidung. Kurz vor der Geburt des Kindes erhielt Sona auch alle notwendigen Sachen für das Neugeborene: ein Kinderbett, einen Kinderwagen, eine Badewanne, warme Decken, Bettwäsche, Windeln und Hygieneartikel. Die junge Mutter ist von Herzen dankbar, dass ihre Familie in der Krisenzeit durch Diaconia mit allem Nötigen unterstützt wurde.
Immer mehr junge Familien leben in Armenien unter der Armutsgrenze, und immer mehr Kinder wachsen in Notlagen auf, die eine gute Lebensentwicklung nicht erwarten lassen. Danke, dass Sie, liebe Spender, durch Ihre grosszügigen Spenden den jungen Familien in Armenien helfen und umfassende Unterstützung leisten.
(Projekt Nr. 1565, Diaconia Report Januar 2011)
 
ARMENIEN
Dank Spenden wieder gesund
Swetlana, eine junge Tänzerin, hatte nach einem Sturz im Tanzunterricht unerträgliche Rückenschmerzen. Bei einer gründlichen Untersuchung stellten die Ärzte einen Tumor an der Wirbelsäule fest. Eine Besserung war nur durch eine Operation möglich. Swetlana wurde operiert. Die Eltern waren nicht in der Lage, die Kosten für weitere Therapien zu übernehmen. Um die Operation zu bezahlen, hatten sie sich bereits hoch verschuldet.
Heute ist Swetlana schmerzfrei und benötigt keine Therapien mehr. Nur eine Narbe auf dem Rücken erinnert noch an jene schwere Operation. Swetlana fühlt sich gut. Aber den Tanzsport darf sie nicht mehr betreiben. Swetlana und ihre Eltern bedanken sich recht herzlich für alle Spenden, die Swetlanas Leben erleichtert und ihre Gesundheit wiederhergestellt haben. Diesen Dank möchten wir an Sie, liebe Spender, weitergeben.
(Projekt Nr. 1616, Diaconia Report Juli 2011)
 

ALBANIEN
Familienhilfe Albanien
Familie Paplekai gehört zu den ärmsten Familien in Shkoder. Sie besteht aus insgesamt acht Personen: sechs Kinder und die Eltern. Der Umzug von Dukajjin in der Bergregion in die Stadt Shkoder brachte nicht die erhoffte Verbesserung. Vielmehr gestaltete sich die Versorgung der Familie nun sogar noch schwieriger. Grosse Ansprüche hat niemand, schon mit einem Stück Brot sind sie zufrieden. Gemeinsam lebten sie bis vor einiger Zeit in einem Raum ohne hygienische Einrichtung. Der zweite Raum blieb ungenutzt, da kein Geld zum Ausbau vorhanden war.
Ende Juni wurde durch die Hilfe von Diaconia ein Schlafzimmer für die Töchter Sidorela, Mirela, Avaldete und Xhorxhina eingerichtet. Bevor die Möbel mit einem Transporter geliefert und aufgestellt wurden, reinigten und strichen alle gemeinsam das Zimmer. Danach half jeder mit, die Möbel aufzubauen. Natürlich wurden alle Möbel auch sofort getestet. Keines der Kinder wusste bis dahin, wie es sich anfühlt, ein eigenes Bett zu haben. Sidorela, die Älteste, lud ihre Freundinnen und Cousinen ein, damit sie gemeinsam das schöne neue Zimmer bestaunen konnten. Und Xhorxhina, die Jüngste, die nun mit der Schule beginnt, freut sich, dass sie jetzt einen eigenen Platz hat, an dem sie ihre Hausaufgaben machen kann. Aus tiefstem Herzen bedanken sich die Eltern bei Diaconia und bei Ihnen, liebe Spender, für die grosszügige finanzielle Hilfe, welche die Lebensumstände der Familie Paplekai um so viel besser gemacht hat.
(Projekt Nr. 1582, Diaconia Report März 2011)



Erfolgsberichte

JULI 2012


RUMÄNIEN
Hungerhilfe Gozgar
Immer wieder treffen wir Menschen, die uns tief beeindrucken, Menschen wie Vasilica. Sie lebt in einem Haus ohne Wasser, ohne Strom. Alles ist ordentlich und gepflegt, und sie lebt dort nicht allein. Ihre beiden Töchter Delia und Mandalina teilen dieses karge Leben.
Trotz grosser Liebe und Zusammenhalt unter den Dreien weisen die Mädchen Mangelerscheinungen auf. Sie brauchen dringend regelmässiges Essen. Sofort startet Diaconia mit der Lebensmittelabgabe, denn die hungrigen Mädchen sind in der Schule unkonzentriert und haben Schwächeanfälle im Unterricht. Dem müssen wir mit Pausenbroten entgegenwirken. Vasilica erhält Lebensmittel und Kleider und wenn nötig auch Medikamente. Sie ist tief gerührt und dankt uns immer wieder. Alles scheint gut. Die Mädchen entwickeln sich prächtig und sind gesund. Vasilica findet einen Arbeitsplatz. Die Arbeit ist zwar schwer, doch das Geld reicht für den Unterhalt der Familie aus. Im Winter bekommen sie von uns Holz für den Ofen und müssen nicht mehr frieren. Aber dann, vor zwei Monaten, geht Vasilica zum Arzt. Es ist eine reine Routineuntersuchung. Doch der Arzt findet eine Krebsstelle am Nacken. Für Vasilica bricht die Welt zusammen, sie will noch nicht sterben, denn ihre Mädchen brauchen sie noch so sehr.
Für 800 Franken (670 Euro) ermöglicht Diaconia ihr eine Operation. Gott erhört ihre Gebete. Alles verläuft gut und schon bald wird sie wieder arbeiten dürfen.
Mit Tränen in den Augen bedankt sie sich bei uns. Wir geben den Dank an Sie, liebe Spender, weiter. Nur durch Gottes Eingreifen und Ihre Hilfe ist es möglich, dass Vasilica, Dalia und Mandalina wieder glücklich sind und ein normales Leben führen können.
(Projekt Nr. 1631, Diaconia Report August 2011)

 
RUMÄNIEN
Die Augen strahlen wieder
llinca ist ein Sonnenschein. Im Nu hat sie die Herzen der Diaconia Mitarbeiter erobert. Sie stammt aus einer freundlichen, hilfsbereiten und bescheidenen Familie. Alles in Ordnung könnte man meinen, doch der Schein trügt. Ilinca hat ein Problem mit ihren Augen. Als wir die Familie zu Hause besuchen, stellen wir fest, dass Ilincas Augen nicht die einzigen Sorgen der Familie sind. Wir unterstützen sie mit einem Ofen und Holz für den Winter, Nahrung und Kleider und Zement, der für die Ausbesserungsarbeiten in der Wohnung dringend gebraucht wird. Und dann gehen wir mit Ilinca zum Augenarzt. Er hat eine grosse Überraschung für uns bereit: Das Schielen kann mithilfe einer Spezialbrille korrigiert werden. Eine Operation ist nicht nötig, uns allen fällt ein riesengrosser Stein vom Herzen. Diaconia hat die Arzt- und Behandlungskosten übernommen. Nun geht es Ilinca wieder gut. Sie geht gerne zur Schule, freut sich des Lebens und steckt die ganze Umgebung mit ihrer guten Laune an. Ein richtiger Sonnenschein eben.
Dank Ihrer Hilfe ist es Diaconia immer wieder möglich, das Leben von Menschen in Not zu verbessern und ihnen den Alltag lebenswerter zu machen.
(Projekt Nr. 1649, Diaconia Report Oktober 2011)
 
ARMENIEN
Leben ohne Schmerzen
Nun wollen wir von Rima Haseian berichten. Rima lebt alleine mit ihrem elfjährigen Sohn Artur und schlägt sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Doch ihr Leben ist eine Qual, denn Rima leidet seit ihrer Geburt an einer Gehbehinderung. Die Schmerzen werden immer schlimmer und dann kommt der Tag, von dem an arbeiten nicht mehr möglich ist. Nach ein paar Schritten ist Schluss. Sie kann nicht mehr weiter.
Ihre kleine Invalidenrente reicht gerade für das Allernotwendigste. Rima ist verzweifelt.
Unbeschreiblich ist deshalb ihre Freude, als sie dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, eine neue Chance erhält. Sie darf sich operieren lassen. Ihr linkes Hüftgelenk wird durch eine Endoprothese ersetzt. Die 3’370 Franken (2‘800 Euro) für die Operation, die in Einzelanfertigung hergestellte Prothese, die Nachsorge-Physiotherapie, all dies konnte durch Ihre grosszügigen Spenden finanziert werden. Jetzt ist Rima glücklich über ihr neues Leben ohne Schmerzen. Zwar braucht sie noch eine Krücke, aber zusammen mit Artur geht sie schon ein wenig im Park spazieren. Frühlingswärme, blühende Bäume und bunte Blumen haben plötzlich eine ganz neue Bedeutung bekommen. Sie stehen für das Wunder, das Gott in Rima Haseians Leben geschenkt hat. Die Hilfsbereitschaft und Barmherzigkeit fremder Menschen und von Diaconia haben es möglich gemacht. Mit neuem Mut, Gottvertrauen und voller Hoffnung blickt Rima in die Zukunft. Rima Haseian und Artur danken allen Spendern von ganzem Herzen.
(Projekt Nr. 1509, Diaconia Report August 2010)
 

ALBANIEN
Ein Traum geht in Erfüllung
Ein wunderbares Beispiel von Hilfe zur Selbsthilfe ist die Geschichte von Lake Dedaj und seinem Coiffeursalon.
Bis vor Kurzem lebten er und seine Familie in ärmsten Verhältnissen, ohne Aussicht auf eine bessere Zukunft. Aber Lake Dedaj hat einen Beruf, den er so gerne ausüben möchte. Er ist mit Leib und Seele Friseur, doch ohne Geld hat er keine Chance, Fuss zu fassen. Schon beim ersten Treffen war Diaconia entschlossen, Lake zu helfen. Ein kleines Friseurgeschäft neben seinem Haus war sein grosser Traum. Und dieser Traum ging nun in Erfüllung. Dank Ihrer Spenden und dem Einsatz von Diaconia ist Lake stolzer Besitzer eines eigenen Salons. Alle im Ort freuen sich über den kleinen Laden. Endlich kann sich jeder die Haare bei Lake machen lassen. Er wäscht, schneidet und frisiert mit grosser Leidenschaft und die Preise sind günstig. Nun braucht niemand mehr extra der Haare wegen nach Shkoder zu fahren.
Lake Dedaj, seine Familie und sogar ein ganzes Dorf haben durch Ihre Hilfe ein Stück Zukunft bekommen. Vielen Dank dafür.
(Projekt Nr. 1663, Diaconia Report November 2011)




Erfolgsberichte

JUNI 2012


RUMÄNIEN
Familienhilfe Dadu
Wir dürfen Ihnen mit Freude und Dankbarkeit über das Ergehen von Familie Dadu berichten.
Der Familie mangelte es an allem. Vor allem war kein Geld für gesunde Lebensmittel — für ein gesundes Wachstum der Kinder unverzichtbar — vorhanden. Hinzu kam, dass die Mutter Piroska an Krebs erkrankt war und es ihr gesundheitlich sehr schlecht ging. So war der Vater für alle Hilfe, die er von Diaconia erhielt, sehr dankbar. Die Familie bekam frische und gesunde Lebensmittel, neue Bekleidung und finanzielle Unterstützung für die Behandlungskosten der Mutter. Es schien alsbald, dass die Familie die schwierigen Umstände überstanden hätte, als Piroska plötzlich sehr viel Blut verlor und sofort ins nächstgelegene Spital gebracht werden musste. Auf dem 25 km langen Weg dorthin kämpfte sie um ihr Leben. Piroska wurde untersucht; die Diagnose war niederschmetternd: fortgeschrittener Lungenkrebs und eine nur noch kurze Lebenserwartung. Obwohl der Vater ob der Diagnose völlig geschockt war, sagte er in einem Gespräch mit den Diaconia-Mitarbeitern, dass er Gottes Wille, auch wenn es schwer sei, akzeptieren und das Leben der Kinder und sein eigenes in Gottes Hände legen und Ihm vertrauen wolle. In der folgenden Zeit halfen wir der Familie mit allem, was sie brauchte, sodass sie gut versorgt war. Wir besuchten auch die Mutter im Spital, beteten mit ihr und baten Gott immer wieder um Heilung, wenn dies sein Wille sei. Und Gott erhörte unsere Gebete. Piroska wurde geheilt und konnte nach relativ kurzer Zeit das Spital wieder verlassen. Um das Haus in der kalten Jahreszeit zu heizen, besorgten wir für die Familie einen Ofen und Holz. So ist sie ob der unerwarteten und wundersamen Genesung der Mutter und der finanziellen Unterstützung überglücklich und dankt zuerst Gott und danach auch Ihnen, liebe Spender, von Herzen!
(Projekt Nr. 1660, Diaconia Report November 2011)

RUMÄNIEN
Kartoffelernte
Durch die Aktion „Kartoffeln gegen den Hunger“ konnte im vergangenen Winter vielen Familien geholfen werden. Schon im Herbst wurden Familien mit einem Kartoffel-Vorrat für den Winter versorgt. Zum ersten Mal wurde auch Mais und Weizen angepflanzt und verteilt. Auch Carmen, die wir seit mehr als drei Jahren mitsamt ihren Kindern und Eltern unterstützen, konnte so die Winterzeit gut überstehen. Bevor die grosse Kälte einsetzte, renovierten wir teilweise deren Wohnung. Wir tauschten zwei Fenster aus und isolierten die Wände, besorgten einen neuen Ofen und Holz, sodass es die Familie in der kalten Jahreszeit angenehm warm hatte. Dies erleichterte den Alltag für Carmen und ihre Familie sehr, wofür sie Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen danken.
(Projekt Nr. 1533, Diaconia Report Oktober 2010)
 
ARMENIEN
Trost für Familie Sargsian
Am 15. Juli 2010 brach für Ghirajr Sargsian eine Welt zusammen. Seine Frau Lusine starb kurz vor ihrem 35. Geburtstag an Krebs. Die junge Frau musste sich mehreren Operationen und hoch dosierten Chemotherapien unterziehen. Leider bleibt diese heimtückische Krankheit noch zu oft Sieger. Lusine verlor den Kampf gegen den Krebs; zurück lässt sie ihre zwei minderjährigen Kinder und ihren geliebten Ehemann.
Hinzu kam noch ein weiterer Schicksalsschlag: Ghirajr verletzte sich bei einem Unfall an der Wirbelsäule. Er ist nun arbeitsunfähig. Seitdem versucht sich die kleine Familie finanziell irgendwie über Wasser zu halten. Neben den alltäglichen Lebenskosten musste auch der Kredit getilgt werden, den Ghirajr für die Behandlungen seiner Frau aufgenommen hatte.
Dank Ihnen, liebe Spender, haben wir dem Vater und seinen beiden Kindern helfen können. Den Bankkredit haben wir rechtzeitig zurückbezahlt. Auch das verpfändete goldene Kreuz, das Lusine ihren Kindern zur Erinnerung hinterlassen hatte, konnte wieder ausgelöst werden. Dank Ihren Spenden konnte auch Lusines Grab ordentlich und liebevoll gestaltet werden. Ghirajr und seine Kinder trösten sich gegenseitig. Er sagt, seit Lusines Tod geben die Kinder seinem Leben einen neuen Sinn. Sie gehen oft zusammen auf den Friedhof und schmücken Lusines Grab mit schönen Blumen. Durch Ihre freundliche Unterstützung konnte das Leid gemildert werden, obgleich der Verlust der Mutter und der Gattin durch nichts ersetzt werden kann.
(Projekt Nr. 1580, Diaconia Report März 2011)
 
ARMENIEN
Vier Waisenkinder
Schuschik Hakobian hat die Vormundschaft von vier Halbwaisen übernommen. Amalia, Ani, Lilit und Albert sind die Kinder ihres Bruders. Der Vater verliess auf der Suche nach Arbeit die Kinder und kam nicht mehr zurück. Die Mutter starb an Gebärmutterkrebs. Schuschik nahm die Aufgabe, für die Kleinen zu sorgen, auf ihre Schultern. Neben der Trauer über den Tod der Schwägerin belasteten die Frau die finanziellen Sorgen enorm. Ihr Lohn reichte bei weitem nicht, um alle Rechnungen und Lebensmittel zu bezahlen.
Auf unseren Hilferuf hin kam eine erfreulich hohe Spendensumme zusammen. Als Erstes wurden sofort die Rechnungen der Familie beglichen und die Kinder mit den notwendigen Kleidern versorgt. Die Waisen wohnten im Keller des halbfertigen Hauses ihrer Tante. Um die Lebensverhältnisse der Kinder nachhaltig zu verbessern, beschloss Diaconia, ein helles Wohnzimmer für sie bauen zu lassen. Somit konnte Ihre Spende in vollem Umfang für das Projekt verwendet werden. Die Bauarbeiten begannen schon im vergangenen August und dauerten knapp fünf Monate. Ein einfaches, aber helles und trockenes, aus Stein gemauertes Wohnzimmer konnte gebaut werden. Ein Blechdach und eine gute Isolierung machten es winterfest. Die Wände sind in warmen Farben gestrichen, ein schöner Teppich bedeckt den Boden. Es gibt auch eine überdachte Veranda. Das Wohnzimmer ist so gebaut, dass es in Zukunft erweitert werden kann. Für alle Ihre Gaben, liebe Spender, danken wir Ihnen im Namen von Schuschik und den Waisenkindern von ganzem Herzen.
(Projekt Nr. 1596, Diaconia Report Mai 2011)

ALBANIEN
Picknick mit Kindern von Valias und Kamez
In Zusammenarbeit mit der reformierten Kirche in Kamez organisierte Diaconia am 28. April einen Tagesausflug mit Picknick. 72 Kinder von Valias und Kamez machten einen Ausflug auf den Berg Dajti. Ein Hauptziel dieser Gemeinschaftsaktivität war es, Gottes herrliche Schöpfung beim Spielen in der Gruppe zu geniessen und zu erleben, dass Gottes Liebe zu uns Menschen, die er durch die Auferstehung Seines Sohnes Jesus ausdrückte, noch immer vorhanden ist und dies miteinander zu feiern. Für viele dieser Kinder aus ärmsten Verhältnissen war dies der schönste Tag ihres Lebens. Sie wurden mit Bussen zum Fuss des Berges Dajti gebracht und fuhren anschliessend mit der Seilbahn hoch zur Spitze des Berges. Was war das für eine Freude und Aufregung! Viele der Kinder fuhren zum ersten Mal mit einer Seilbahn! Einen ganzen Tag lang durften sie den Sorgen des Alltags entfliehen und sich über die Schönheit der Natur und einen gut gefüllten Picknickkorb freuen. In der Natur, bei den Spielen und der guten Versorgung erlebten die Kinder Gottes Nähe, Liebe und Annahme. Als die Eltern ihre Kinder am Abend abholten, waren sie überrascht und glücklich, ihre Kinder so fröhlich und ausgeglichen vorzufinden. Bei einigen Kindern führte dieser Ausflug dazu, dass sie nun voller Freude regelmässig den Gottesdienst besuchen.



Erfolgsberichte

MAI 2012


RUMÄNIEN
Dach über dem Kopf
Schon beim ersten Treffen machte Familie Zecheru einen sehr guten Eindruck auf uns. Der handwerklich begabte und fleissige Familienvater Robert war voller Tatendrang, mit unserer Hilfe den desolaten Zustand der Wohnung zu verbessern.
Die Renovierungsarbeiten begannen im Badezimmer; danach wurden neue Fenster eingesetzt und der Kamin repariert und abgedichtet. Künftig wird kein Regen mehr ins Haus eindringen. Gemeinsam mit Robert wurde ein neuer Unterboden gelegt, auf dem vom geschickten Familienvater selbst Parkett verlegt wurde. Durch seine Mitarbeit ging alles schnell voran. Die Kosten für die Sanitärarbeiten sowie den Wasser- und Stromanschluss trug Diaconia. Da es Robert wegen der Renovierung nicht möglich war, einer Arbeit nachzugehen, versorgten wir die Familie zusätzlich mit den notwendigen Lebensmitteln. Ein ganzes Jahr lang arbeitete Robert unermüdlich am Haus. Dann konnte er seiner Familie endlich überglücklich ein schönes Heim zur Verfügung stellen.
Damit die Familie, vor allem das Neugeborene und seine Mutter, es im Winter schön warm hatte, wurde in der Küche ein neuer Ofen installiert und dafür Holz geliefert.
Dank Ihrer finanziellen Unterstützung kann diese Familie in besseren Umständen und mit neuer Hoffnung leben! Sie und wir sind Ihnen zutiefst dankbar.
(Projekt Nr. 1585, Diaconia Report März 2011)

RUMÄNIEN
„Öfen gegen eisige Kälte“
Es war Diaconia ein grossen Anliegen, die Not armer rumänischer Familien in der härtesten Zeit des Jahres zu lindern. So wiederholten wir die erfolgreiche Aktion „Öfen gegen eisige Kälte“. Schon frühzeitig schauten wir nach den qualitativ hochwertigen und preislich günstigen Vorjahresmodellen. Sobald wir die gewünschten Öfen fanden, erwarben wir davon 38 Stück und zudem 20 Tonnen Brennholz. Zur Freude vieler Not leidender Familien konnten wir die Öfen und das Brennholz an insgesamt 55 Familien verteilen.
Überglücklich bedankten sich die Beschenkten, deren Lebensqualität durch diese Gaben enorm stieg. Daniel und seine Grossmutter, welche beide im Diaconia Report abgebildet waren, sowie alle weiteren Beschenkten und Beteiligten bedanken sich herzlich bei allen Spendern, die durch ihre finanzielle Hilfe diese Aktion ermöglicht haben.
(Projekt Nr. 1648, Diaconia Report Oktober 2011)
 
ARMENIEN
Taguhi
Aus dem Dankesbrief einer Hilfeempfängerin
„Sehr geehrte Spender!
Eine Mutter, deren Schmerz und Sorgen grenzenlos waren, bedankt sich bei Ihnen für die positive Veränderung in ihrem Leben.
Meine 15-jährige Tochter ist seit der Geburt behindert. Sie leidet an spastischen Lähmungen und sitzt im Rollstuhl. Im Laufe der Jahre erhielt ich nur wenig Unterstützung von öffentlichen und privaten Stellen. Deshalb ist meine Dankbarkeit gegenüber dem Hilfswerk Diaconia umso grösser. Die Krankheit meiner Tochter hat mich auf eine harte Probe gestellt, welche ich mit Gottes Hilfe ertrage und als Prüfung annehme.
Doch die bittere Wirklichkeit holte mich ein. Trotz meines noch jungen Alters verlor ich durch diese grosse Herausforderung die Kraft und die gesundheitlichen Voraussetzungen zum Weiterkämpfen. Gott sei Dank stand mir mein Mann in dieser schweren Zeit zur Seite. Er half mir, wieder auf die Beine zu kommen. Dank seines Beistands und seiner Ermutigung habe ich heute wieder die Kraft, für meine zwei minderjährigen Söhne und meine kranke Tochter zu sorgen.
Liebe Spender, durch Ihre finanzielle Unterstützung erhielt ich Linderung der Schmerzen, Erleichterung der Sorgen und wieder Hoffnung für die Zukunft.
Leben Sie wohl und bleiben Sie gesund.
Mit Hochachtung
Araksja Asatrian“

(Projekt Nr. 1597, Diaconia Report Mai 2011)
 
ARMENIEN
Eine Mutter am Ende ihrer Kraft
Arsen, 40 Jahre alt, ist schwer an Leukämie erkrankt. Dank Ihrer Hilfe ist sein gesundheitlicher Zustand zurzeit stabil.
Die Operation und Chemotherapie brachten bisher wenig Erfolg. Das Medikament Roferon wurde unersetzlich für ihn. Doch es kostet eine Menge Geld. Seine Frau Varduhi, am Ende ihrer Kräfte, versuchte ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Sie wurde gerettet, war aber danach gesundheitlich stark angeschlagen. Ihre zwei Töchter Anuschik und Goharik verkraften die beiden Schicksalsschläge nur sehr schwer. Jeden Tag müssen sie mit ansehen, wie ihre Eltern leiden. Vor allem Goharik hat grosse Angst, ihren Vater zu verlieren, eine psychische Belastung, die das Mädchen nur schwer ertragen kann.
Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, durften wir der Familie etwas helfen. Ein ganzes Jahr lang konnten wir das lebensrettende Medikament für Arsen finanzieren. Auch Goharik wurde eingehend untersucht, weil bei ihr dieselben Krankheitssymptome wie beim Vater auftraten. Gott sei Dank wurde die Krankheit bei ihr aber nicht festgestellt. Die Familie wurde zudem mit Brennholz und warmer Kleidung versorgt.
Liebe Spender, Sie haben durch Ihre Unterstützung das Leben von Arsen bisher um ein kostbares Jahr verlängert, ein Jahr, in dem er glückliche Monate mit seiner Frau Varduhi und den Kindern verbringen durfte. Schliessen Sie diese Familie bitte weiterhin in Ihre Gebete ein. Herzlichen Dank!
(Projekt Nr. 1579, Diaconia Report März 2011)

ALBANIEN
Grundversorgung Lavdie
Es war Diaconia ein grossen Anliegen, die Not armer rumänischer Familien in der härtesten Zeit des Jahres zu lindern. So wiederholten wir die erfolgreiche Aktion „Öfen gegen eisige Kälte“. Schon frühzeitig schauten wir nach den qualitativ hochwertigen und preislich günstigen Vorjahresmodellen. Sobald wir die gewünschten Öfen fanden, erwarben wir davon 38 Stück und zudem 20 Tonnen Brennholz. Zur Freude vieler Not leidender Familien konnten wir die Öfen und das Brennholz an insgesamt 55 Familien verteilen.
Überglücklich bedankten sich die Beschenkten, deren Lebensqualität durch diese Gaben enorm stieg. Daniel und seine Grossmutter, welche beide im Diaconia Report abgebildet waren, sowie alle weiteren Beschenkten und Beteiligten bedanken sich herzlich bei allen Spendern, die durch ihre finanzielle Hilfe diese Aktion ermöglicht haben.
(Projekt Nr. 1648, Diaconia Report Oktober 2011)



Erfolgsberichte

APRIL 2012


RUMÄNIEN
Familienhilfe Sangu
Es war Ilona Sangus grösstes Anliegen, ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Daher suchte das Diaconia-Team eine bessere Unterkunft für Ilona und ihre Kinder. Durch diese Hilfe schöpfte Ilona neuen Mut und Kraft, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Um für ihre Tochter Nicoletta alle notwendigen medizinischen Untersuchungen und Behandlungen genehmigt zu bekommen, kümmerte Ilona sich um alle dafür nötigen Papiere.
Durch die Übernahme der anfallenden Kosten durch Diaconia wurde praktische Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Der Umzug in die neue Unterkunft und die regelmässige Versorgung mit gesunden Lebensmitteln führte dazu, dass sich der Gesundheitszustand von Nicoletta und der restlichen Familie erheblich verbesserte.
Für alle Hilfe, auch die Unterstützung durch Windeln und Babynahrung für das jüngste Familienmitglied, ist Ilona Sangu Diaconia unendlich dankbar.
Nicoletta wurde ins Patenschaftsprogramm aufgenommen und bekommt nun durch eine Patenfamilie regelmässig Unterstützung. Die Lebensumstände der Familie verbessern sich dadurch sehr.
Durch Ihre aktive Hilfe, liebe Spender, und Gottes Eingreifen ist es uns immer wieder möglich, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern in Notsituationen Soforthilfe zu leisten und dadurch deren Lebensbedingungen zu verbessern.
(Projekt Nr. 1562, Diaconia Report Januar 2011)

RUMÄNIEN
Behandlung Gheorge
Der Unfall des jungen Familienvaters und Pfarrers Gheorge, den wir schon seit Langem kennen und welcher es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, das Evangelium zu verkünden, machte uns alle sehr betroffen.
Wir besuchten Gheorge umgehend im Spital und erfuhren dort von den Ärzten, dass ihm drei grössere Operationen bevorstünden. Bei einem Knöchel fehlte sowohl der Muskel als auch die Haut. Geplant war, das fehlende Gewebe von der Hand und vom Bein zu verpflanzen, um den Knöchel wieder belastbar und bewegungsfähig zu bekommen. Die Behandlungskosten überstiegen die finanziellen Mittel der Familie bei weitem. Deshalb bat das Diaconia-Team Rumänien darum, Gheorge aus der Schweiz und aus Deutschland finanziell zu unterstützen. So berichteten wir Ihnen von diesem Unfall und baten Sie, liebe Spender, um Unterstützung bei der Übernahme der Operations- und Medikamentenkosten.
Wir dürfen Ihnen nun berichten, dass die Operationen erfolgreich durchgeführt werden konnten und die notwendigen Medikamente besorgt wurden. Dank Ihrer und Gottes Hilfe konnte sich der junge Familienvater innerhalb kürzester Zeit erholen und ist nun wieder in der Mission und als Pfarrer tätig. Allen Spendern sagen wir von Herzen Danke für Ihre rasche Hilfe.
(Projekt Nr. 1662, Diaconia Report November 2011)
 
ARMENIEN
Nothilfe Mariam
Im März 2009 berichteten wir über die Familie Babajan, die sich in einer schweren Lage befand. Die fünfköpfige Familie lebte vom geringen Einkommen der Grossmutter, die als Putzfrau arbeitete. Diese erlitt dann einen Beinbruch, sodass sie nicht mehr in der Lage war, ihrer Arbeit als Putzfrau nachzugehen. Dadurch verlor die Familie ihre Lebensgrundlage, hatte keine Mittel mehr für die alltäglichen Bedürfnisse und geriet in grosse Not. Zutiefst besorgt um die Zukunft der Familie war vor allem Mariam, Mutter von zwei minderjährigen Kindern, weshalb sie Diaconia um Hilfe bat.
Bei der Grossmutter wurden dank des Diaconia Nothilfefonds sofort die notwendigen Behandlungen vorgenommen. In einem nächsten Schritt wurde die Familie mit Lebensmitteln und warmer Kleidung versorgt. Rechtzeitig zum Schulbeginn erhielten die Kinder Schulmaterial und die vorgeschriebenen Schuluniformen, um den Unterricht besuchen zu können.
„Unsere Wohnung war im Winter warm, und meine Kinder hatten viel Freude am Lernen in der Schule. Sie blieben aufgrund ihrer ausgewogenen Ernährung vor Krankheiten verschont. Herzlichen Dank, dass Ihr uns in unserer Not nicht alleine gelassen habt!“ Als Mariam diese Worte aussprach, standen ihr Tränen in den Augen, Tränen der Freude und der Dankbarkeit.
Danke für Ihr Mitleid und Ihre Hilfsbereitschaft, liebe Spender!
(Projekt Nr. 1338, Diaconia Report März 2009)

ARMENIEN
Herzoperation Dawit
Als Dawit 2007 geboren wurde, wusste seine Mutter Sara noch nichts von der lebensbedrohlichen Krankheit ihres Kindes. Wenige Tage nach der Geburt konnte Dawit nur noch mühsam schlucken und bekam kaum Luft. Dann die schockierende Diagnose: ein schwerer Herzfehler. Dawit bekam eine künstliche Herzklappe. Leider waren damit seine Probleme aber noch nicht gelöst. Dawids Herz erzeugte abnormale Herzgeräusche, er hatte blaue Lippen und war dauernd müde. Der Scheidewand-Defekt an Dawits Herzen musste beseitigt werden. Ohne Operation würde er kein weiteres Jahr überleben können. Die armenischen Kinderkardiologen waren ratlos, die Operation musste im Ausland erfolgen. Dies jedoch kostete für armenische Verhältnisse eine Riesensumme Geld. Die Familie wandte sich an alle möglichen Organisationen und Hilfswerke, unter anderem auch an Diaconia. Aufgrund des Geldmangels musste die Operation immer wieder verschoben werden. Die Angehörigen waren erleichtert, als nach monatelangem Bangen und Warten das Geld schliesslich zur Verfügung stand. Auch Diaconia trug ihr Scherflein zur Unterstützung des Knaben bei. Der Eingriff konnte stattfinden.
Dawits Herzoperation wurde in Kuwait durchgeführt. Danach kam die erlösende Nachricht für die Familie: Die OP von Dawit ist optimal verlaufen. Nach zwei Wochen Beobachtung auf der Intensivstation der Klinik wurde er als gesund entlassen und konnte in die Heimat zurückkehren. „Ich bin so glücklich, dass mein Kleiner alles so gut überstanden hat. Sein Herz ist jetzt völlig gesund. Mein grösster Dank gilt allen, die für uns da waren. Ein besonderer Dank an alle Spender, die das Leben meines Kindes durch ihre Gaben gerettet haben“, sagte Dawits Mutter, als sie mit uns telefonierte.
Liebe Spender, dank Ihrer Spenden haben wir voriges Jahr vielen Kindern und Jugendlichen, die von Behinderung und von schweren Krankheiten betroffen waren, helfen dürfen. Wir hoffen, dass wir mit Ihrer Unterstützung auch weiterhin unseren Beitrag für Bedürftige leisten können.
(Projekt Nr. 1463, Diaconia Report März 2010)

ALBANIEN
Hilfe zur Selbsthilfe: Schmiede für Familie Guri
Familie Guri lebte in sehr ärmlichen Verhältnissen, als Diaconia auf sie aufmerksam wurde. Die Zukunft erschien ihr wenig hoffnungsvoll. Den arbeitslosen Eltern war es unmöglich, den täglichen Verpflichtungen nachzukommen. Der Vater, Nik, ist gelernter Schmied, genauso wie seine Vorfahren.
Nach einer genauen Abklärung der Situation entschied Diaconia, dieser Familie zur beruflichen Selbstständigkeit durch die Einrichtung einer Schmiedwerkstatt zu verhelfen. Die Werkstatt wurde direkt am Haus neben dem Garten eingerichtet. Für Nik und seine Familie begann durch dieses ausgezeichnete Beispiel für „Hilfe zur Selbsthilfe“ ein neues Leben. Diese neue Aufgabe sorgt nicht nur für ein regelmässiges Einkommen, das die Familie überleben lässt, sondern auch dafür, dass Nik neue Lebensfreude und Kraft erhielt. Leute aus der ganzen Umgebung kommen zu ihm in die Schmiede und bringen ihre landwirtschaftlichen Geräte zur Reparatur oder bestellen gar neues Werkzeug.
Durch die Selbstständigkeit erlebt Nik, wie sein Lebenswille zurückkehrt. War er früher depressiv und suchte in der Stadt ununterbrochen, aber vergeblich nach einer Arbeit, so ist er heute aktiv, kann selbstständig arbeiten und ist für seine Familie und alle Nachbarn zu einer grossen Stütze geworden. Für seine Frau Merita und Nik ist diese Werkstatt ein Geschenk Gottes. Ihr Glaube an und ihr Vertrauen auf Jesus wachsen, und sie gehen hoffnungsvoll in die Zukunft.
Nur dank Ihrer finanziellen Hilfe, liebe Spender, war es Diaconia möglich, dieses Projekt zu verwirklichen. Vielen Dank!
(Projekt Nr. 1610, Diaconia Report Juni 2011)



Erfolgsberichte

MÄRZ 2012


RUMÄNIEN
„Soforthilfe Familie Pakular“
Vor einiger Zeit konnten wir Familie Pakular durch die Abgabe von Lebensmitteln, Kleidung und der Beschaffung einer besseren Unterkunft in einer angenehmeren Umgebung helfen. Die beiden Kinder sollten nach Möglichkeit nach der Schule ins Kinderbildungszentrum KiBiZ kommen, um dort Hilfe bei den Hausaufgaben unter Aufsicht zu erhalten. Die Mutter entschied sich jedoch trotz der neuen Perspektiven dazu, mit den Kindern nach Italien zu gehen. Wir sprachen mit Frau Pakular darüber, dass es für sie und die Kinder besser wäre, in Rumänien zu bleiben und das Angebot anzunehmen. Dennoch blieb sie bei ihrer Entscheidung. Laut unseren Informationen wohnt die Familie nun bei einem alten, hilfsbedürftigen Mann, den Frau Pakular pflegt, und es scheint ihnen gut zu gehen. Obwohl Diaconia bestrebt ist, den Menschen in Rumänien in ihrem Umfeld zu helfen und die Lebensbedingungen zu verbessern, gibt es immer wieder Familien, die dennoch den Entschluss fassen, ins Ausland zu gehen. Ihnen, den Spendern, danken wir an dieser Stelle recht herzlich für Ihre Unterstützung, die es uns immer wieder ermöglicht, die Lebensumstände vieler Menschen in Rumänien nachhaltig zu verbessern.
(Projekt Nr. 1145, Diaconia Report November 2007)

RUMÄNIEN
Verbrennungsopfer Alexandru
Als im Frühling 2008 ein durch den Ofen verursachter Brand im Haus ausbrach, erlitt Alexandru schwerste Verbrennungen an den Beinen. Durch Hauttransplantationen und nachfolgende Behandlungen und Pflege mit Spezialsalben wurde Alexandru geheilt.
Dank Ihrer finanziellen Unterstützung ist es möglich, dass Alexandru heute ein glückliches und lebhaftes Kind ist, das, wie alle Kinder in seinem Alter, gerne mit anderen Kindern draussen spielt. Nach dem Unfall kümmerten sich Mitarbeiter von Diaconia sofort um Alexandru und seine Familie. Sie besorgten alle notwendigen Medikamente und Spezialsalben, Verbandmaterial und Windeln und sorgten auch für Nahrung und Kleidung für die anderen Familienmitglieder. Während des langwierigen Heilungsprozesses begleiteten unsere Mitarbeiter Alexandru und seine Mutter stets in die Klinik. Da die Familie ausserhalb von Brasov lebt, bedeutete dies jeweils einen enormen Aufwand, so dass auch die Mutter durch diese meist wöchentlichen Kontrolluntersuchungen jeweils erschöpft war. Damit auch sie wieder neue Kraft tanken konnte, wurden der Familie durch Diaconia regelmässig frische und gesunde Lebensmittel gebracht. Alexandrus Mutter ist zutiefst dankbar für die langfristig andauernde Hilfe von Diaconia. Diese Hilfe ermöglichte ihrem Sohn, dass er sich normal entwickeln konnte und heute fröhlich sein kann. Dass dies so ist, verdankt die Familie zum einen Gottes Eingreifen und zum anderen auch Ihrer finanziellen Unterstützung. Alexandru und seine ganze Familie sind Ihnen von Herzen dankbar.
(Projekt Nr. 1208, Diaconia Report März 2008)

ARMENIEN
Tay-Sachs-Syndrom bei Gajane bestätigt
Die Diagnose Tay-Sachs-Syndrom änderte im Leben der Familie Olkinian alles. Gajane ist noch ein Baby, als die Ärzte feststellen, dass sie bald sterben muss. Tay-Sachs-Kranke haben eine Lebenserwartung von nur drei bis fünf Jahren. Nach der Geburt war Gajane ein ganz normales, aufgewecktes Baby. Der Verdacht, dass mit dem Kind etwas nicht stimme, bestätigte sich erst nach sechs Monaten, als Gajane nicht wie andere Kinder zu krabbeln begann. Das Kind wurde untersucht, doch die armenischen Spezialisten konnten nichts Konkretes finden. Dass Gajane an einer schweren Stoffwechselstörung leidet, stellte ein ausländischer Kinderarzt fest, der die Befunde des Kindes zur Untersuchung nach Europa schickte. Gajanes Eltern wollten ihr Mädchen auch von israelischen Fachleuten untersuchen lassen, denn sie glaubten fest daran, die Diagnose Tay-Sachs-Syndrom sei nur ein Irrtum. Doch für die Untersuchung fehlten der Familie die finanziellen Mittel.
Dank Ihnen, liebe Spender, konnte das Kind in Israel untersucht werden. Das Tay-Sachs-Syndrom wurde leider bestätigt. Seit der endgültigen Diagnose ist das Leben von Familie Olkinian nicht mehr wie es vorher war. Was sonst wichtig erscheint — z. B. über einen Kindergarten- oder Schulplatz oder über den weiteren Lebensweg von Gajane nachzudenken — tritt in den Hintergrund. Es geht nur noch um das Jetzt. In der Zeit, in der Gajane immer schwächer wird, versuchen die Eltern stark zu bleiben und so viel mit Gajane zu geniessen, wie es eben geht.
(Projekt Nr. 1575, Diaconia Report Februar 2011)
 
ARMENIEN
Grigor auf dem Weg der Besserung
Durch die Explosion einer Landmine wurde Grigor Grigorian am 23. Januar 2011 schwer verletzt. Er erlitt diverse Verletzungen und Brandwunden, sein Körper war voller Splitter. Nachdem Grigors Leben gerettet war, blieb jedoch für eine weitere Behandlung kein Geld übrig. Die Eltern versuchten verzweifelt, den Betrag für dringend nötige chirurgische Eingriffe aufzubringen, schafften es jedoch nicht. Diaconia hörte davon und bezahlte die ersten Eingriffe aus dem für solche Fälle eingerichteten Nothilfefond. Damit auch die nachfolgenden Behandlungen und Operationen übernommen werden konnten, baten wir Sie, liebe Spender, um Unterstützung.
In den vergangenen Monaten wurde Grigor nun schon dreimal operiert: am Auge, an einem Ohr und am Kiefer. Die zerstörte Hornhaut im Auge konnte ersetzt werden. Nur durch diese Hornhauttransplantation konnte Grigors Augenlicht gerettet werden. Die Verletzungen an den Gehörknöchelchen im Ohr liessen sich durch spezielle Prothesen beheben. Während der dritten Operation wurde ein Splitter aus Grigors Kiefer entfernt.
„Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern von Diaconia für die wertvolle Arbeit bedanken, die sie leisten. Ebenso möchte ich mich bei allen Spendern bedanken, die es durch ihre Gaben ermöglichen, dass Menschen in schwierigen Situationen Hilfe erhalten. Dies gibt Mut zum Durchhalten. Die Freude über diese Unterstützung verleiht neue Kraft. Herzlichen Dank Ihnen allen!“ Diese Dankesworte von Grigor leiten wir gerne an Sie, liebe Spender, weiter.
(Projekt Nr. 1593, Diaconia Report April 2011)

ALBANIEN
Weihnachtshilfe im Kinderheim
Als die Finanzkrise Albanien mit voller Wucht traf, verschlechterten sich die Lebensbedingungen im Kinderheim der albanischen Stadt Shkoder dramatisch. Die staatlichen Zuschüsse wurden gekürzt, was nun Unschuldige, darunter auch viele Waisen und Missbrauch-Opfer, traf.
Unsere Diaconia Mitarbeiter reagierten sofort und brachten in grossen Mengen lebensnotwendige Nahrungsmittel wie Öl, Zucker, Reis, Teigwaren, weisse Bohnen und Milch ins Kinderheim, sodass die Kinder für längere Zeit versorgt waren. Ausgewogene regelmässige Ernährung ist für Kinder im Wachstumsalter extrem wichtig, damit sie sich gut entwickeln können. Nicht nur war diese Lebensmittelaktion für die Kinder lebensrettend, sie erfüllte auch das Heimpersonal mit Hoffnung und Zuversicht, dass sie in dieser hoffnungslosen Situation nicht alleine sind.
Alle Kinder und das Personal danken Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen für die grosszügige Unterstützung.
(Projekt Nr. 1696, Diaconia Report Januar 2012)



Erfolgsberichte

FEBRUAR 2012


RUMÄNIEN
Hoffnung für Ion
Schon seit längerer Zeit kennen und begleiten wir diesen jungen Mann. Daher konnten wir die positiven Veränderungen, die seit seiner Entscheidung für Jesus als seinen Herrn, in seinem Leben stattfanden, wahrnehmen. So plante Ion, für sich und seine zukünftige Frau ein kleines Haus zu bauen. Wir unterstützten ihn mit Baumaterial wie Zement, Mörtel, Sand, Verstärkungsmaterial, Keramikplatten, Holz, Metall für den Kaminbau, Aussentüren und Material für den Innenraumputz. Auch für Nahrungsmittel und Kleider kamen wir auf.
Nachdem auf dem Land seiner Tante das Fundament gelegt war, kamen Probleme mit Ions Verwandten auf, sodass der Bau nicht weiter vorangetrieben werden konnte. Eine andere Lösung musste gefunden werden. Ion war während dieser Zeit sehr niedergeschlagen und hoffnungslos. Wir machten ihm Mut, weiter auf Gott zu vertrauen und für sein eigenes Zuhause zu kämpfen. Er fand bei Diaconia eine Arbeit, bis sich die ganze Situation geklärt hatte. Nach einer Weile ergab es sich, dass seine zukünftige Schwiegermutter ihm für den Bau des Hauses einen Teil ihres Landes zur Verfügung stellte, was Ion sichtlich aufbaute. Seine Freude und sein Tatendrang kehrten zurück. Ion dankt dem gesamten Diaconia Team von ganzem Herzen und bat uns, diesen Dank an alle Spender weiterzuleiten. Sie haben es für Ion möglich gemacht, ein eigenes Zuhause zu bauen, in dem er seine Familie nun gründen kann. Gottes Segen an alle für das noch junge Jahr 2012.
(Projekt Nr. 1372, Diaconia Report Juli 2009)

RUMÄNIEN
Haus ohne Ratten
Seitdem Diaconia begonnen hat, Familie Preda hilfreich zur Seite zu stehen, hat sich deren Leben sehr zum Guten gewandt. Durch Diaconia erhielt die Familie Material zur Renovierung des Wohnhauses. Die Wände wurden ausgebessert, wofür sie Zement, Kalk und Sand bekam. Auf den Böden wurde Parkett verlegt. Innerhalb eines Monats waren alle Arbeiten abgeschlossen, und die Familie wohnt nun in einem Haus ohne Ratten. Zusätzlich erhielt die Familie Gemüse und Lebensmittel für den täglichen Bedarf sowie einen Ofen zum Kochen und Heizen, Kleidung und Medikamente. Dank Ihrer finanziellen Unterstützung, liebe Spender, konnte das Wohnhaus von Familie Preda freundlicher und geschützter gestaltet werden. Ein herzliches Dankeschön.
(Projekt Nr. 1541, Diaconia Report November 2010)

RUMÄNIEN
Kinderschuhe und Schulmaterial
Dieses Projekt ist eines der erfolgreichsten Projekte der letzten Jahre. Innerhalb kürzester Zeit konnten die Lebensumstände vieler Familien zum Guten verändert werden. Die Familien durften ob der von Diaconia geleisteten Hilfe wieder neuen Lebensmut fassen. Regelmässig wird vielen durch Lebensmittel, Kleidung und Schuhe geholfen.
In einer dieser Familien wird wohl der Moment unvergesslich bleiben, als die Diaconia-Mitarbeiter den Kindern Schulmaterial vorbeibrachten. Die Mutter und ihre Töchter brachen vor lauter Freude in Tränen aus, und der Vater lobte und dankte Gott, dass Er seine Gebete erhört hatte. Sie konnten ihr Glück kaum fassen. Als wir ihnen erklärten, dass dies nur durch die regelmässige finanzielle Unterstützung durch Spendern aus der Schweiz und aus Deutschland möglich war, bat die Familie uns tief bewegt, Ihnen, liebe Spender, ihren aufrichtigen Dank für diese grossartige Hilfe auszusprechen.
(Projekt Nr. 1345, Diaconia Report Mai 2009)

ARMENIEN
Wohnungsmiete für die Not leidende Familie bezahlt
Margarita Koninian wohnt in einem winzigen Zimmer zur Miete. Nachdem Margaritas Mann sie vor acht Jahren verliess, blieb sie mit ihren zwei minderjährigen Kindern mittellos zurück. Ihr Sohn Karen leidet an einer schweren Nierenentzündung. Seine Krankheit ist unheilbar. Er benötigt regelmässig Medikamente, Vitamine und kalorienreiche Nahrung, um den Zustand zu stabilisieren. Margarita suchte nach einer Arbeit, die mit der Betreuung ihres kranken Sohnes vereinbar war. Doch sie fand keine. Monatelang konnte sie daher keine Miete bezahlen. Ist jedoch einmal die Miete nicht bezahlt oder die Stromrechnung offen geblieben, fängt sofort die Abwärtsspirale an und dreht sich in der Folge immer schneller. Wenn das Familieneinkommen nur für das Brot ausreicht, bleibt am Ende des Monats kein Geld übrig, um auch noch Schulden abzuzahlen. Wegen den angehäuften Mietschulden musste Margarita die Wohnung verlassen. In ihrer Verzweiflung wandte sie sich an Diaconia.
Dank der Menschen, die für diese Familie gespendet haben, konnte ihre Notsituation gemildert werden. „Unglückliche Umstände waren es, die mich in eine Notlage kommen liessen. Durch unvorhersehbare Ereignisse konnte ich unseren Lebensunterhalt und die Miete nicht mehr aufbringen und wusste nicht mehr weiter. Dank Ihrer Hilfe konnte ich den finanziellen Engpass überbrücken und die Wohnung behalten. Sie waren meine Hilfe in letzter Sekunde. Dafür bleibe ich Ihnen ewig dankbar!“, schreibt Margarita in einem Dankesbrief.
Jede Spende kann Wunder wirken — auch dort, wo es scheinbar nicht mehr weitergeht.
(Projekt Nr. 1519, Diaconia Report September 2010)

ARMENIEN
Unterstützung für Anna
Ein schwerer Schicksalsschlag kann das Leben ins Wanken bringen. In Europa sind die Menschen einigermassen abgesichert, fast alle sind kranken- und pflegeversichert. Anders ist es in Armenien. Hier kann eine Krankheit oft die ganze Familie ins Elend stürzen. Es gibt weder eine Krankenkasse noch eine Sozialversicherung. So müssen die Menschen beispielsweise den Besuch beim Arzt komplett allein bezahlen.
So erging es auch Anna Melkonian, einer dreifachen Mutter aus dem Dorf Martuni. Ihre Familie geriet in Not, als sie selbst mit unerträglichen Schmerzen ins Krankhaus getragen wurde. Bei Anna wurde eine schwere Nierenentzündung diagnostiziert. Sie wurde notoperiert, die linke Niere wurde entfernt. Schon die schwere Krankheit an sich war eine psychische Herausforderung für Anna und ihre Familie, aber zudem summierten sich auch noch die Kosten für diverse Behandlungen. Annas Familie wusste nicht, wie sie das Geld aufbringen sollte, um die Operation und den Aufenthalt im Krankenhaus zu bezahlen. Hilfe suchend wandte sie sich an Diaconia.
Wir freuen uns, dass wir, dank Ihnen, liebe Spender, einen Beitrag an den Kosten für Annas Behandlung übernehmen konnten. Annas ganze Familie bedankt sich herzlich für diese rasche Unterstützung. Die Familie weiss jetzt, dass es viele gutherzige Menschen in der Welt gibt, die bereit sind, den Bedürftigen zu helfen und ihnen einen Teil der Sorgen abzunehmen.
Wir wünschen Anna, die immer noch unter ärztlicher Beobachtung steht, Gottvertrauen und viel Energie, um die weiteren Therapien durchzustehen.
(Projekt Nr. 1570, Diaconia Report Februar 2011)

ALBANIEN
Schule droht einzustürzen — Kinder und Lehrer in Gefahr
Die Schule in Balez befindet sich eine Stunde entfernt von der Hauptstadt Tirana. Durch die Hilfe von Diaconia wurde die Schule wieder neu eingerichtet. Nachdem im Dezember 2011 die Renovation abgeschlossen war, wurden anschliessend die Räume mit den modernsten Möbeln ausgestattet, so dass die Kinder des Ortes nun eine sichere und schöne Schule besuchen dürfen. Am 5. Januar fand der „Tag der offenen Tür“ statt; dies war gleichzeitig der erste Schultag in diesem Jahr. Noch vor einigen Monaten war das Leben von Schülern und Lehrern gleichermassen gefährdet ob der maroden Bausubstanz. Jederzeit konnten die Decken abbröckeln, gar einstürzen oder die Wände nachgeben. Im Winter zitterten die Kinder vor Kälte und konnten dem Unterrichtsverlauf nur schwer folgen. Was für eine Freude, als die Kinder und Erwachsenen nun zum ersten Mal die neuen Klassenzimmer betraten. Sie waren überwältigt von diesem Eindruck: wunderschöne Möbel in bunten Farben. Die gesamte Dorfgemeinschaft ist begeistert, dass dieser Traum vom „freundlichen hellen Schulgebäude“ wirklich in Erfüllung ging.
(Projekt Nr. 1625, Sonderaktion vom Juli 2011)



Erfolgsberichte

JANUAR 2012


RUMÄNIEN
Hörgerät für Catalina
Catalinas Hörgerät war alt und defekt. Kurz nachdem sie und ihre Familie uns um ein neues Hörgerät baten, kontaktierten wir die Herstellerfirma. Dort war das Mädchen bereits bekannt, da auch das Vorgängermodell von der Firma kam. So erklärte diese sich bereit, der Familie ein neues Gerät in Ratenzahlung zu verkaufen. Sofort nach der ersten Ratenzahlung erhielt Catalina ihr neues Hörgerät, worüber sie sehr glücklich war.Zusätzlich halfen wir der Familie mit Lebensmitteln und bezahlten einige offene Rechnungen, damit die Familie weiterhin Strom und Wasser beziehen kann.
Dank Ihrer finanziellen Hilfe durch Diaconia besucht Catalina als normales, fröhliches Mädchen die Schule, was ihm grossen Spass macht. Die Eltern sind überglücklich, dass Diaconia sie auch in dieser schwierigen Situation unterstützte und sind Ihnen, liebe Spender, von Herzen dankbar.
(Projekt Nr. 1601, Diaconia Report Mai 2011)

RUMÄNIEN
Krebshilfe Daniela
In den letzten Jahren durchlebte Daniela eine sehr schwere Zeit. Von einem Tag auf den anderen veränderte die Erkrankung an Leukämie ihr Leben. Inzwischen hat sich alles zum Besten entwickelt und Daniela ist geheilt. Dies geschah nicht zuletzt durch die regelmässige Einnahme der notwendigen Medikamente. Ohne die Unterstützung durch Diaconia wäre dies nur schwer möglich gewesen. Durch Ihre finanzielle Treue durften wir einen Teil dazu beitragen, dass der Alltag für Daniela leichter zu bewältigen war. Wir bezahlten offene Rechnungen, die für die Behandlung anfielen und kamen für die lebensnotwendigen Medikamente auf. So konnte sich Daniela immer besser erholen, was unser Mitarbeiter, der sie immer wieder besuchte und ihr auch seelsorgerlich und mit gemeinsamem Gebet diente, bestätigte. Danielas Glaube an Gott wurde gestärkt, was ihr täglich neue Kraft für den Alltag gibt.
Auch die Wohnverhältnisse haben sich verbessert. Die Wohnung wurde isoliert, sodass auch in der kalten Jahreszeit die Räume warm und gemütlich sind. Daniela ist darüber sehr glücklich und dankbar. Auch für die Kinder ist dies ein steter Grund zur Freude! Dank Ihnen, liebe Spender, hat sich das Leben von Daniela und ihren Kindern positiv verändert. Die Familie ist Ihnen zutiefst dankbar.
(Projekt Nr. 1442, Diaconia Report Januar 2010)

RUMÄNIEN
Nothilfe Iona
Familie Munteanu lebte in sehr schwierigen Verhältnissen. Tiefe Armut bestimmte ihren Alltag und liess den Vater, in der Hoffnung auf einen besseren Lohn, ins Ausland gehen und dort auf dem Bau eine Arbeit annehmen. Jedoch reichte der Lohn von gerade mal 74 Franken (62 Euro) bei weitem nicht aus. So beschloss Ana Maria, Diaconia um Hilfe zu bitten. Während der folgenden sechs Monate unterstützten wir die Familie regelmässig durch Milchpulver, damit der kleine Matei genügend Nahrung bekam und gesund wachsen konnte. Zudem bekam die Familie von uns noch warme Bekleidung. In diesen Monaten arbeitete Stefan, Anas Mann, etwa 500 km von Brasov entfernt und war zwischenzeitlich nur kurz zuhause, da er sich bei einem Unfall das Bein gebrochen hatte. Ana war alleine mit ihren Kindern. Stefans Arbeit wurde sehr schlecht bezahlt. Umso glücklicher war er, als er eine besser bezahlte Stelle fand. So beschloss die Familie, gemeinsam an den Arbeitsort zu ziehen und dort ein kleines Haus zu mieten. Diaconia kam für die Kosten des Umzugs auf. Stefan bedankte sich bei Diaconia für die kontinuierliche Unterstützung seiner Familie während seiner Abwesenheit.
Inzwischen haben wir von der Familie Informationen erhalten, dass es ihnen gut geht und die Kinder sich gut entwickeln. Wir sind froh zu wissen, dass sich die Lebensumstände dieser Familie nachhaltig verbessert haben und der Alltag nun leichter zu bewältigen ist.
(Projekt Nr. 434, Hilfe für Sorin)

ARMENIEN
Sichtbare Veränderung der Wohnsituation
Tausende von Menschen in Armenien wohnen in bitterster Armut. Durch unsere Arbeit treffen wir immer wieder auf Familien, die unter unmenschlichen Wohnverhältnissen leiden. Um die Situation dieser Menschen nachhaltig zu verbessern, haben wir schon mehrmals um Ihre Hilfe gebeten.
Ein ähnlicher Fall war unser „Hilferuf“ zur Verbesserung der Wohnsituation von Familie Hakobian. Ihr Haus war in einem desolaten Zustand. Die hygienischen Verhältnisse waren schlimm, sodass für die drei Kinder grosse Gefahr bestand, sich durch Krankheitserreger zu infizieren. Der gesundheitlich stark angeschlagene Familienvater Stepan war arbeitslos, die Mutter Gajane nahm, wo immer es möglich war, Gelegenheitsjobs an. Dennoch reichte der Verdienst kaum für die täglichen Lebensmittel aus, und aus eigener Kraft konnte die Familie keine Renovations-Arbeiten am Haus vornehmen.
Durch Ihre Spenden haben Sie es ermöglicht, dass diese Familie endlich ein menschenwürdiges Leben führen kann. Alle Fenster im Haus wurden erneuert, und anstelle der maroden hölzernen Haustür wurde eine neue Metalltür eingebaut. Auch die Türen im Inneren des Hauses sind nun ganz neu; die Wände sind abgedichtet und isoliert. Das Haus konnte zwar nicht völlig renoviert werden, aber die Familie ist nun vor Kälte und Feuchtigkeit geschützt. Stepan und Gajane freuten sich sehr über Ihr renoviertes Haus. Sie richten ihren überschwänglichen Dank an die Gönner aus Europa: „Jeden Tag beten wir zu Gott, er möge Sie segnen für all das Mitgefühl, dass Sie unserer Familie entgegengebracht haben. Wir sind voller Dankbarkeit für Ihre solidarische Hilfe. Sie haben einen Funken Hoffnung in unser Leben gebracht!“
(Projekt Nr. 1420, Diaconia Report November 2009)

ARMENIEN
Nothilfe Familie Manukian
Durch Unfall, Verlust eines Elternteils oder durch Langzeitarbeitslosigkeit geraten Familien innerhalb kürzester Zeit in Notsituationen. Jede Familie hat ihre eigene Leidensgeschichte, und meistens trifft es die Kinder am härtesten.
Der plötzliche Tod von Artak Manukian, dem alleinigen Ernährer der Familie, stürzte diese in eine tiefe Krise. Die Todesursache war das Schweinegrippe-Virus. Seine zwei minderjährigen Söhne, seine Frau und die betagten Eltern überlebten diese Krankheit ohne medizinische Behandlung. Die Folgen der neuen Lebenssituation erwiesen sich als verheerend: keine Arbeit, zu wenig Geld für Lebensmittel und zudem noch nötige Medikamente zur Behandlung von durch Stress hervorgerufenen Krankheiten. Der sechsjährige Suren konnte nicht eingeschult werden, da es an Schulkleidung und an Unterrichtsmaterialien fehlte.
Dank Ihrer Unterstützung durften wir der Familie umfassend helfen. Ein ganzes Jahr erhielt sie monatlich einen Geldbetrag von Diaconia, um Lebensmittel und Kleidung zu kaufen und die Rechnungen für Strom und Gas zu begleichen. Diese Hilfe ermöglichte der leidgeprüften Familie, Mut zu schöpfen und den Alltag wieder selbst in die Hand zu nehmen. Danke, liebe Spender, für Ihre Mithilfe!
(Projekt Nr. 1529, Diaconia Report Oktober 2010)

ALBANIEN
Familie Xhani
Das Haus der Familie Xhani ist nun renoviert und bezugsfertig. Was für eine Freude für Shqiponja, ihre 5 Kinder und ihre Mutter. Lange lebten die sieben Personen zusammengepfercht in einem Raum. Nach dem Tod des Ehemannes und Vaters fehlte ihnen das Geld, um das Haus auszubauen und bewohnbar zu machen. Das Leben der Frauen und Kinder war erfüllt mit Trauer und Leid.
Als Shiqiponja mit unserem Diaconia Mitarbeiter in Albanien zum ersten Mal Kontakt aufnahm, war sie ohne Hoffnung und am Boden zerstört. Sie empfand das Leben als Last und schaute voller Sorge in die Zukunft.
Durch die Hilfe von Diaconia verbesserten sich innerhalb kurzer Zeit die Lebensbedingungen dieser Familie. Durch den Erhalt der Kuh bekommen die Kinder nun regelmässig Milch und Käse. Der Umzug ins grosse renovierte Haus, bestehend aus drei Schlafzimmern, einem Wohnraum und einer Küche, ermöglichte einen Neuanfang.
Shiqiponja und ihre Mutter sind angesichts der empfangenen Hilfe sprachlos und sehen diese als Wunder Gottes an; sie sind zutiefst dankbar dafür.
Im Namen der Familie Xhani und unseres Mitarbeiters sprechen wir Ihnen, liebe Spender, unseren tief empfundenen Dank für Ihre finanzielle Hilfe aus.
(Projekt Nr. 1619, Diaconia Report Juli 2011)

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