Erfolgsberichte

NOVEMBER 2014


RUMÄNIEN
Unterkunft für Adina
Adina war ein schüchternes, verängstigtes Kind, das wegen der finanziellen Schwierigkeiten nicht zur Schule gehen konnte. Die Eltern Lazar und Elena hatten Sorgen, wegen der bedrückenden finanziellen Situation bald wieder auf der Strasse zu landen – ein Leben, das ihnen leider nicht unbekannt ist. Dank Ihrer Hilfe hat sich die Situation für diese Familie sehr verbessert. Adina ist nun 14 Jahre alt, ein hübsches junges Mädchen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, etwas Gutes aus seinem Leben zu machen.
Wir begannen schon bald damit, die Familie mit Nahrungsmitteln zu versorgen, bezahlten die Stromrechnung und besorgten im Gemeindeamt Adinas Geburtsurkunde, damit sie zur Schule gehen konnte. Da wir im Diaconia Kinderausbildungszentrum KiBiZ Förderprogramme anbieten, war es möglich, Adina in ein staatliches Programm zu schicken, das sich „Zweite Schul-Chance“ nennt. Nach wenigen Wochen war Adina wie ausgewechselt. „Ich hätte niemals gedacht, dass sich unsere Situation und unsere Tochter so positiv verändern würden“, sagte Elena mit Tränen in den Augen. Diese Veränderung geschah dank Ihrer Spenden, liebe Spender. Gemeinsam mit der Familie danken wir Ihnen für Ihre freundliche Unterstützung.
(Projekt Nr. 1609, Diaconia Report Juni 2011)


RUMÄNIEN
Tischlerei für Nicu
Wie wir im Diaconia Report berichteten, ist Nicu Toader ein begabter Tischler. Leider konnte der liebevolle Ehemann und Vater seine Tätigkeit — trotz grosser Nachfrage – nicht weiter ausbauen, da ihm das Geld für die notwendigen Werkzeuge fehlte. Alles erwirtschaftete Geld – und sogar dies reichte kaum aus — wurde für die Versorgung der Familie benötigt. Als wir ihm berichteten, dass wir ihn unterstützen werden, war die Freude unbeschreiblich gross. Wir kauften die benötigten Werkzeuge, so dass sich das Angebot der kleinen Werkstatt erweitern liess. Nicu erzählte uns, nachdem er die Werkzeuge erhalten hatte, dass er um ein Wunder gebetet hätte. „Ich habe gefastet und gebetet, dass Gott ein Wunder tut und uns hilft“, so der bekennende Christ, der mit seiner ganzen Familie einer Kirchgemeinde angehört und sie aktiv unterstützt. Vielen Dank, dass Sie, liebe Spender, dieses Wunder möglich gemacht und Nicu und seiner Familie die Chance auf eine bleibende Selbstständigkeit und Versorgung gegeben haben.
(Projekt Nr. 1934, Diaconia Report November 2013)


ARMENIEN
Hilfe für behinderte Kinder

Dank Ihren grosszügigen Spenden wurde das Leben von Eduard und Lewon ein Stück weit besser. Um Fahrtkosten zu sparen, bezahlten wir einen ausgebildeten Physiotherapeuten, der die Kinder dreimal wöchentlich zu Hause besuchte. Die Behandlung dauerte sechs Monate. Wir übernahmen auch die Kosten für Eduards logopädische Therapie und für Lewons Reittherapie. Orthopädische Matratzen und Spezialfahrräder für die Kinder konnten gekauft und den Familien übergeben werden. Dank diesen Massnahmen haben Eduard und Lewon enorme Fortschritte gemacht. Lewon kann sich nun schon mithilfe einer Gehhilfe fortbewegen. Er ist sechs Jahre alt und besucht ab September eine integrative Schule. Eduard fällt es nun leichter, gewisse Laute auszusprechen. Inessa und Sirun bedanken sich bei allen Spendern, die sich für ihre Kinder interessiert und ihnen einen Teil ihrer Sorgen durch die finanzielle Unterstützung abgenommen haben.
(Projekt Nr. 1906, Diaconia Report August 2013)


ARMENIEN
Hilfe für Hasmik und ihre TÖchter
Die Lage für Hasmik Safarian, zweifache Mutter, war zum Verzweifeln. Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Mannes Wahan musste sie alleine für ihre zwei minderjährigen Mädchen und ihre betagte Schwiegermutter sorgen. Wahan war der einzige Ernährer der Familie. Zudem war die Familie hoch verschuldet, ihr drohte der Verlust der Wohnung. Dank unseren treuen Spendern konnten wir schon einen Monat nach dem Aufruf im Diaconia Report einen Teil der Schulden begleichen. Hätte Diaconia nicht sofort reagiert und die Familie unterstützt, wäre die Wohnung verloren gewesen.
Doch der Alltag bleibt hart, vor allem weil Hasmik noch keinen Arbeitsplatz gefunden hat. Und Hasmik und ihre Kinder trauern immer noch um den geliebten Ehemann und Vater. Sie brauchen sehr viel Zuspruch und Unterstützung. Die junge Witwe dankt von Herzen für die unverhoffte Hilfe. Die finanzielle Unterstützung sowie der seelische Beistand ermöglichen der leidgeprüften Familie, wieder neuen Mut zu schöpfen.
(Projekt Nr. 1937, Diaconia Report November 2013)


ALBANIEN
Eine Kuh fÜr Familie Koniqai

Familienvater Agim hatte vor einigen Jahren einen schweren Arbeitsunfall. Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass er nie wieder schwere körperliche Arbeit wird verrichten können. Für diese Familie ein Tragödie, da keine finanziellen Ressourcen vorhanden sind und sie von der kleinen Rente der 70-jährigen Mutter Agims lebte. Schon bald war klar, dass Diaconia diesen Menschen eine Chance zur Selbsthilfe geben möchte. Mit Ihren Spenden kauften wir eine Kuh, damit das Nahrungsmittelproblem gelöst wird und aus dem Verkauf der Käseprodukte ein kleines Einkommen erzielt werden kann. Der Stall und das Wissen waren vorhanden, und schon bald wurde die Holstein-Kuh gebracht. Agim, Gjelina, die Kinder Anton und Antoneta sowie die Grossmutter hatten Tränen in den Augen vor Freude und Dankbarkeit. „Wir danken Diaconia und jedem Menschen, der an uns gedacht hat, von Herzen“, sagt Agim. „Dies ist das Grösste, was jemals jemand für uns getan hat. Es ermutigt uns, weiterzugehen und nach vorne zu schauen. Gott segne Sie alle!“
(Projekt Nr. 2214, Diaconia Report Juni 2014)





Erfolgsberichte

AUGUST 2014


RUMÄNIEN
Selbsthilfeprojekt — Berufliche Zukunft für Corina
Als wir Corina und ihre Tochter Alesia kennenlernten, wohnten sie in einer kleinen Wohnung, deren Miete fast das ganze Einkommen Corinas als Kosmetikerin aufbrauchte. Es gab viele Anfragen für Kosmetik-Behandlungen. Aber kaum jemand war bereit, zu Corina in die Wohnung zu kommen. Und auch für Alesia wäre dies nicht gut gewesen. Heute geht es den beiden bedeutend besser. Das Kosmetik-Studio, das, dank Ihren Spenden, in renovierten Räumen eröffnet wurde, erbringt genügend Einkommen, um davon gut leben zu können. Mit Ihrer Hilfe, liebe Spenderinnen und Spender, begann Diaconia schon bald mit der Unterstützung. Wir kamen für die Miete auf, kauften Baumaterial, um die Räumlichkeiten für Corinas Studio zu renovieren, brachten beiden Nahrungsmittel, Kleidung und Schulmaterial für Alesia. Auch die nötigen Medikamente wurden von Diaconia bezahlt. Zum Schluss bekamen die beiden noch eine Waschmaschine. Noch immer ist Corina fassungslos, welch umfangreiche Hilfe sie erhalten hat, und ist Ihnen von Herzen dankbar. Es ist für sie kaum nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, die sich um andere sorgen. Sie spricht von einem „Wunder Gottes“ und strahlt. Wir schliessen uns diesem Dank an. Vielen Dank, dass Sie diese nachhaltige Hilfe möglich gemacht haben.
(Projekt Nr. 1978, Diaconia Report März 2014)


RUMÄNIEN
„Starthilfe-Paket“
Im Januar 2012 begannen wir mit diesem Projekt für Mütter bzw. Familien von Neugeborenen. Etwa 50 jungen Familien durften wir seither helfen. Es ist uns eine grosse Freude, die Eltern mit ihren Babys zu sehen, ohne dass sie sich Sorgen machen müssen, wie sie ihre Babys anziehen oder wickeln sollen.
Vor einiger Zeit wurde Diaconia auf die Not von neugeborenen Babys und deren Eltern aufmerksam und überlegte, wie ihnen geholfen werden kann. Wir beschlossen, die Eltern von Anfang an in der Erziehung, durch Rat und materielle Hilfe, zu unterstützen. So kaufen wir die Erstausstattung für bedürftige Familien und arbeiten gemeinsam mit der Familie, damit die Erziehung gut gelingt. Dies ist der erste Schritt, damit die Kinder später eine gute Schul- und Berufsbildung erhalten können – die Sensibilisierung der Eltern. Die ersten dieser unterstützten Kinder haben nun schon das Krabbelalter hinter sich gelassen, und wir können bei fast allen Familien gute Resultate feststellen. Wir danken Ihnen, liebe Spender, auch im Auftrag dieser Familien, für Ihre Investition in diese wertvollen kleinen Leben. Gott segne Sie dafür!
(Projekt Nr. 1695, Diaconia Report Januar 2012)


ARMENIEN
Familienhilfe Hrant
Das Leben hat die sechsköpfige Familie Aschxatojan hart angefasst. Durch Armut und Entbehrungen litt die ganze Familie. Seit einem Herzinfarkt darf der Familienvater Hrant nicht mehr schwer arbeiten. Die jüngste Tochter Tamara leidet an zerebraler Bewegungsstörung und braucht Physiotherapien, die sich die Familie nicht leisten konnte. Die schwere Krankheit des Kindes war für die ganze Familie eine grosse Belastung, besonders für Mutter Hermine, die durch die Betreuung ihrer Tochter am Ende ihrer Kräfte war. Mit den eingegangenen Spendengeldern konnte der jungen Familie wirkungsvoll geholfen werden. Wir konnten für Hrant eine zehntägige medikamentöse Behandlung in einem Reha-Zentrum finanzieren. Während dieser Zeit haben wir seine Frau und Kinder mit Lebensmitteln versorgt. Die ärztlichen Massnahmen haben seinen gesundheitlichen Zustand deutlich verbessert. Er fühlt sich bedeutend besser. Kürzlich hat er eine Teilzeitstelle in einer Tankstelle gefunden. Wir konnten auch der kleinen Tamara helfen. Das behinderte Mädchen besucht nun eine heilpädagogische Tagesstätte, wo diverse Therapien wie Logopädie, Krankengymnastik und Ergotherapie zur Verfügung stehen. Die gesamten Kosten hat Diaconia übernommen. Tamara kann schon aufrecht sitzen und kleine Gegenstände in der Hand halten.
Es sind kleine Fortschritte, die der Familie Hoffnung geben. „Wir geniessen jeden Tag, an dem Tamara wieder etwas Neues lernt und wagen kaum darüber nachzudenken, wo wir heute ohne Ihre Hilfe stehen würden“, betont Hermine. Dank Ihrer Hilfe ist es Diaconia immer wieder möglich, das Leben von Menschen in Not zu verbessern und ihnen den Alltag lebenswerter zu machen. Herzlichen Dank dafür!
(Projekt Nr. 1731, Diaconia Report Mai 2012)


ARMENIEN
Familienhilfe Hasmik
Mit ihren sechs Kindern lebt Hasmik in ärmlichen Verhältnissen. Seit ihr Mann in Russland verschollen ist, ist sie auf sich alleine gestellt. Mit Gelegenheitsarbeiten versuchte Hasmik, die Familie über Wasser zu halten. Aber die Finanzierung der täglichen Bedürfnisse fiel ihr schwer. Deshalb mussten die Kinder schon früh arbeiten, um das Leben der Familie etwas zu erleichtern. Die Familie besitzt ein eigenes kleines Haus, doch ein Blick in ihr Haus zeigt, dass es stark renovierungsbedürftig ist. Hasmik hält alles sauber und erzieht die Kinder zur Ordnung. Ihr Ziel ist es, dass es ihren Kindern einmal besser geht. Da leider nicht genug Spenden für die komplette Renovierung zusammengekommen sind, beschlossen wir, die Ausbildung der Kinder zu finanzieren. Eine gute Ausbildung ist die beste Voraussetzung dafür, später aus eigener Kraft für den Lebensunterhalt zu sorgen. Wir bezahlten die Studiengebühr für das 3. Studienjahr von Hasmiks Tochter Tatewik, die Philologie an der staatlichen Universität Jerewan studiert. Ihre Schwester Flora bekam die Möglichkeit, eine Ausbildung als Visagistin in einer Kosmetikschule zu machen. Die Ausbildung dauerte zehn Monate. Flora arbeitet mittlerweile in einem in Jerewan bekannten Studio. Sie ist überglücklich, dass ihr Traum in Erfüllung gegangen ist. Die Familie ist voller Dankbarkeit für die Hilfe, die sie durch Ihre Spenden erhielt.
(Projekt Nr. 1852, Diaconia Report März 2013)


ALBANIEN
Fahrrad-Werkstatt für Ardjan
Bei Wind und Wetter reparierte Ardjan im Hof Fahr- und Motorräder. Im Haus aufwärmen konnte er sich zumeist nicht, da es undicht und feucht war. Mit im Haus lebt auch die Mutter von Ardjan, Hane. Ardjan und seine Frau Siljana taten ihr Möglichstes, um die Familie zu versorgen. Sie stiessen dabei jedoch immer wieder an ihre Grenzen und baten Diaconia um Hilfe. Dank Ihrer Spenden ist es Ardjan nun möglich, in einer kleinen Werkstatt, bei jedem Wetter Fahrräder und Motorräder zu reparieren und damit Geld zu verdienen. Er ist ein wahrer Fachmann auf diesem Gebiet. Seit vielen Jahren schon repariert er Räder. Bisher gab es keinen wetterfesten Ort, um Reparaturen durchzuführen, und zudem besass er keine guten Werkzeuge. Seine waren teilweise kaputt, und aus eigenen Mitteln konnte er keine neuen kaufen. Als wir Ardjan trafen, sagte er uns, dass er, wenn er eine Werkstatt und neue Werkzeuge hätte, genügend verdienen würde, um seine Familie ernähren zu können.
Dieser Traum wurde nun wahr. Vor dem Haus an der Strasse baute Diaconia eine kleine Werkstatt und kaufte auch das benötigte Werkzeug. Dort arbeitet Ardjan nun jeden Tag und ist froh und dankbar, seine Familie endlich versorgen zu können. Viele Menschen aus der Nachbarschaft lassen ihre Räder von Ardjan reparieren. Ardjan und Siljana sind sehr glücklich. Nicht nur, weil sie genug verdienen, um die Familie ernähren zu können, sondern auch, weil sie das Gefühl haben, nun wertvolle Mitglieder der Gesellschaft zu sein. Sie bedanken sich bei Ihnen von Herzen für alle Spenden. Sie haben beiden dadurch neuen Mut und Selbstwert gegeben.
(Projekt Nr. 1972, Diaconia Report Februar 2014)





Erfolgsberichte

JULI 2014


RUMÄNIEN
Violetas Kinder endlich auf dem Weg der BesserunG
Mit gerade einmal 22 Jahren hatte Violeta im Jahr 2011 schon einiges durchgemacht. Ihr Mann sass im Gefängnis, ihre damals vier und fünf Jahre alten Söhne waren beide krank und mussten dringend behandelt werden. Der heute achtjährige Codrut-David wurde mit einem verkrümmten Bein geboren und operiert. Für die nötigen Schuhe hatte die junge Familie jedoch kein Geld. Sein jüngerer Bruder Nicusor-Catalin (7) fiel unglücklich auf sein Gesicht und benötigte, auf beiden Augen schielend, eine Augenoperation. Verzweifelt wandte sich Violeta an Diaconia. Mit Hilfe Ihrer Spenden war es möglich, die Untersuchungen und Behandlungen der beiden Jungen zu bezahlen. Die Hoffnung ist gross, dass Codrut-David nach seiner Therapie normal gehen kann. Nicusor-Catalin bekam eine Brille. Die Mitarbeiter von Diaconia konnten die Familie ausserdem mit Nahrung und Kleidung, sowie einem Ofen und Feuerholz für den Winter ausstatten. Der Vater der Familie ist mittlerweile aus dem Gefängnis entlassen worden. Er tut sein Bestes, um für seine Familie zu sorgen. Sie alle sind dankbar für alles, was ihnen durch Ihre Spenden zuteil wurde. Für die Familie ist dies ein „Wunder Gottes“.
(Projekt Nr. 1588, Diaconia Report April 2011)


RUMÄNIEN
Elena und ihre Zwillinge haben endlich eine warme Behausung
Von all den Familienvätern, die wir im Laufe der Jahre in Rumänien trafen, ist Cosmin Furdui einer der energischsten und aktivsten. Nachdem die Wohnung seiner Eltern zu klein geworden war, entschied er sich, für seine Frau und seine vier Monate alte Tochter Cosmina ein Haus zu bauen. Innerhalb weniger Tage erbaute er aus Holz eine kleine Hütte. Doch dann fehlte es ihm an Material, um die Hütte abzudichten. Als Diaconia ihm 2008 Hilfe zusagte, war er zutiefst berührt und freute sich unermesslich über dieses Wunder Gottes. Bereits zwei Wochen später konnte Diaconia ihm, dank Ihrer Spenden, einen Transporter mit Baumaterial und Werkzeugen schicken. Als seine Frau Ana schwer erkrankte, kümmerte er sich hingebungsvoll um sie und ihre Tochter. Auch hier sorgte Diaconia für Windeln und Milch sowie Grundnahrungsmittel, Kleidung und Schuhe sowie für Gemüse für den Winter. Gott segne Sie für Ihre Hilfe!
(Projekt Nr. 1295, Diaconia Report Dezember 02008)


RUMÄNIEN
„Milch für Kinder“ — Ein eigener Bauernhof macht es möglich
Der Weg zum Glück war lang und beschwerlich für Elena und ihre Zwillingstöchter Alina und Bianca. Im Alter von sieben Jahren war Elena von einem Auto erfasst worden und seither auf der linken Seite gelähmt. Sie kämpfte sich zurück ins Leben, heiratete und bekam Zwillinge. Doch ihr Mann verliess sie kurz nach der Geburt. Sie lebte mit ihren Kindern in einem kleinen, dringend renovierungsbedürftigen Haus, das sie von ihren Eltern geerbt hatte. Diaconia war es möglich, die dreiköpfige Familie mit einem neuen Ofen, den Grundnahrungsmitteln, Kleidung, Gemüse für den Winter und etwas Farbe zum Streichen der Küche auszustatten. Unerwartete Hilfe kam von der Organisation „Habitat for Humanity“. Diese bot an, das Haus zu renovieren, und begann sofort mit den Arbeiten. Nun ist Elena stolze Besitzerin eines neuen Badezimmers, einer Küche, eines Heizsystems mit einem Warmwasseranschluss und zwei Räumen für sie und ihre Töchter. Elena, Alina und Bianca sind sehr dankbar für Ihre Hilfe. Diese Veränderung hat einen entscheidenden Unterschied im Leben dieser Familie gemacht.
(Projekt Nr. 1721, Diaconia Report April 2012)


ARMENIEN
Grossmutter und Enkel endlich wieder gesund
Für Elena Iskandarian und ihre gesamte Familie war es ein Schock, als Enkel Hamlet an Leukämie erkrankte. Im September 2012 wurde die finanzielle Lage der Familie so kritisch, dass Grossmutter Elena trotz ihrer schweren Herzprobleme bereit war, auf der Strasse zu betteln. Hamlets Vater bekam eine schwere Depression und verlor seine Arbeitsstelle, die einzige Einnahmequelle der Familie. Elena wandte sich an die Mitarbeiter von Diaconia. Ihr verzweifelter Hilferuf blieb nicht ungehört. Dank Ihrer Spenden konnten die hohen Behandlungskosten für den kleinen Hamlet gezahlt werden. Nach einem Jahr in einer Klinik in Armeniens Hauptstadt Jerewan gilt er nun als gesund, auch wenn ein hohes Rückfallrisiko besteht. Seit August 2013 braucht er keine Medikamente mehr und ist wieder ein glücklicher, aufgeweckter Junge, der gerne mit seinen Freunden spielt. Nach Hamlets Genesung brauchte jedoch Elena Hilfe. Der Herzschrittmacher, der ihr fünf Jahre zuvor eingesetzt wurde, musste ausgetauscht werden. Die Familie, deren finanzielle Lage sich gerade erst beruhigt hatte, konnte sich die Operationskosten nicht leisten. Auch diese durfte Diaconia dank Ihrer Spenden bezahlen. Elena dankt allen Spendern aus tiefstem Herzen für alle Unterstützung.
(Projekt Nr. 1778, Diaconia Report September 2012 und Projekt Nr. 1960, Diaconia Report Januar 2014)


ARMENIEN
Glückliche Gesichter dank renovierter Wohnung

Swetlana Gabrielian und ihre Töchter Sofia und Suzanna können nun wieder lächeln. Swetlanas Leidensgeschichte begann mit der Geburt ihrer zweiten Tochter Suzanna. Das Mädchen kam viel zu früh zur Welt und kämpfte um sein Leben. Swetlana erlitt kurz nach der Geburt einen Hirnschlag. Seitdem ist sie behindert und auf Hilfe angewiesen. Ihr Mann verliess seine Familie plötzlich und ging ins Ausland. Lange Jahre lebte Swetlana mit ihren Töchtern bei ihren Eltern. Doch 2009 starb Swetlanas Vater. Um die finanzielle Versorgung kümmerte sich von da an Swetlanas 19-jähriger Bruder. Eine Weile später kaufte ein Onkel eine Wohnung für Swetlana und ihre Töchter. Doch diese befand sich in einem erbärmlichen Zustand. Die Fenster hatten Sprünge, die Tür war kaputt, und die Wasserrohre waren verrostet. Aus eigener Kraft konnte die Familie die Wohnung nicht renovieren. Durch Ihre Spenden war es Diaconia möglich, die Lebensqualität der Familie zu verbessern. Seit einem Jahr sind die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Der Familie geht es nun besser. Sofia darf wegen ihrer guten schulischen Leistungen gar gebührenfrei an der medizinischen Fakultät studieren. Swetlana und ihre Töchter sind dankbar für Ihre grosszügigen Spenden. Gott segne Sie!
(Projekt Nr. 1838, Diaconia Report Februar 2013)


ALBANIEN
Neuer Kindergarten und neue Praxis für Patmilot fertiggestellt
Endlich gehen die Kinder der Orte Gerth und Patmilot an der Adria wieder gerne in ihren Kindergarten. Das alte Gebäude war baufällig. In der Decke klaffte ein grosses Loch, die schwarze Farbe an der Tafel war gröss-tenteils abgeplatzt, ein kleiner Ofen war die einzige und auf einer gefährlichen Steinkonstruktion platzierte Wärmequelle. Direkt nebenan befand sich eine kleine Arztpraxis. Edlira, Erzieherin im Kindergarten, berichtet: „Ich hatte sehr grosse Angst, dass das alte Gebäude einstürzen würde. Ausserdem hatte ich Angst vor den Schlangen, die hier herumkrochen. Es war kaum möglich, die Kinder zu unterrichten. Aber der Wunsch nach Bildung liess uns weiter arbeiten.“ Die Patienten hatten einen fast unpassierbaren Weg zur Praxis zurückzulegen. In Kooperation mit der niederländischen Organisation „Mensenkinderen“ konnten der Kindergarten und das Gesundheitszentrum renoviert und neu ausgestattet werden. Dank Ihrer Spenden konnten die Mitarbeiter von Diaconia nagelneue Möbel und medizinisches Material liefern. Nun müssen die Kinder und Patienten nicht mehr um ihr Leben bangen. Die Menschen in Patmilot sind Ihnen, liebe Spender, von Herzen dankbar für den Kindergarten und die neu eingerichtete Praxis.
(Projekt Nr. 1815, Diaconia Report September 2013)





Erfolgsberichte

JUNI 2014


RUMÄNIEN
Nothilfe Familie Buriana — Hilfe für den Alltag
Bereits seit dem Jahr 2008 kümmern sich die Mitarbeiter von Diaconia um die Familie Buriana. In der Nähe von Brasov leben die Grossmutter und die Mutter mit vier Kindern in einem Stall. Es gibt kein Familienoberhaupt, das sich um sie kümmern kann. Der Vater der Kinder starb schon vor einigen Jahren. Und auch der Grossvater, der bei einem schweren Unfall sein Bein verloren hatte, verstarb. Diese Familie bekommt von uns, dank Ihrer Spenden, Kleidung, Schuhe und Nahrungsmittel. Die Dankbarkeit der Familie könnte kaum grösser sein. Das älteste Kind ist mittlerweile zu einem jungen Mann herangewachsen, dem ein Pferd und ein Karren gehören, und der sich ums tägliche Brot kümmert. Zusätzlich konnte Diaconia einen kleinen Ofen zur Verfügung stellen sowie Feuerholz und Gemüse für den Winter. Die beiden Frauen sind sich sicher: Ohne Ihre grosszügige Hilfe über all die Jahre hinweg sässen sie und ihre Kinder schon lange auf der Strasse. Vielen Dank für Ihr grosses Herz und Ihre Bereitschaft, arme Menschen in Rumänien zu unterstützen!
(Projekt Nr. 1262, Diaconia Report September 2008)


RUMÄNIEN
„Wärme für Cosmina“ — Eine warme Hütte für Familie Furdui
Von all den Familienvätern, die wir im Laufe der Jahre in Rumänien trafen, ist Cosmin Furdui einer der energischsten und aktivsten. Nachdem die Wohnung seiner Eltern zu klein geworden war, entschied er sich, für seine Frau und seine vier Monate alte Tochter Cosmina ein Haus zu bauen. Innerhalb weniger Tage erbaute er aus Holz eine kleine Hütte. Doch dann fehlte es ihm an Material, um die Hütte abzudichten. Als Diaconia ihm 2008 Hilfe zusagte, war er zutiefst berührt und freute sich unermesslich über dieses Wunder Gottes. Bereits zwei Wochen später konnte Diaconia ihm, dank Ihrer Spenden, einen Transporter mit Baumaterial und Werkzeugen schicken. Als seine Frau Ana schwer erkrankte, kümmerte er sich hingebungsvoll um sie und ihre Tochter. Auch hier sorgte Diaconia für Windeln und Milch sowie Grundnahrungsmittel, Kleidung und Schuhe sowie für Gemüse für den Winter. Gott segne Sie für Ihre Hilfe!
(Projekt Nr. 1295, Diaconia Report Dezember2008)


RUMÄNIEN
„Milch für Kinder“ — Ein eigener Bauernhof macht es möglich
Rund fünf Jahre ist es nun her, als Mihai und seine Frau Irina kaum wussten, wovon sie ihren beiden kleinen Kindern Milch kaufen sollten. Diese Zeiten sind vorbei. Dank Ihrer Hilfe war es den Diaconia-Mitarbeitern vor Ort möglich, genügend Milch und andere Nahrungsmittel sowie Kleidung für die Familie zu besorgen. Doch die Hilfe für die Familie ging noch weiter. Durch die Unterstützung unserer Mitarbeiter fand Mihai einen Kurzzeit-Arbeitsplatz, wo er genug Geld verdiente, um die Idee eines Bauernhofs in die Tat umzusetzen. Er fand Arbeit in Polen, und als er zurückkam, besass er genug Geld, um einen eigenen kleinen Bauernhof aufzubauen. Die Familie besitzt nun einige Schweine, Hühner und ein Pferd und ist Ihnen unendlich dankbar für die Hilfe, die sie bekommen hat.
(Projekt Nr. 1296, Diaconia Report Dezember 2008)


NEPAL
Staat ändert Richtlinien — Renovierung stoppt die Angst vor der Schliessung
Im Jahr 2013 hat die nepalesische Regierung die Richtlinien für Waisenhäuser geändert. Auch die drei von Diaconia unterstützten Waisenhäuser waren davon betroffen. Die Sorge, die Häuser schliessen zu müssen, war gross. Doch dank Ihrer Spenden war es möglich, die Waisenhäuser so zu renovieren, dass die Kinder weiterhin versorgt werden können. Besonders ein Gebäude musste dringend renoviert werden. Das Dach sowie die Treppe wurden neu gebaut. Zudem wurden zwei Schränke ausgebessert und fünf neue Schränke gebaut. Die guten schulischen Leistungen der Kinder zeigen, dass es ihnen in den Waisenhäusern an nichts fehlt. Einige der Kinder liessen sich in diesem Jahr sogar taufen und erfreuen die Mitarbeiter durch ihren Mut und ihre Zielstrebigkeit, immer neue Schritte im Glauben zu gehen. Bishal gehört zu den älteren Kindern. Er hat nun seine Abschlussprüfungen hinter sich und wartet auf das Ergebnis. Über die Jahre hinweg konnten die Mitarbeiter bei ihm eine grosse Veränderung zum Besseren erkennen. Vielen Dank, dass Sie es durch Ihre Spenden möglich machen, dass sich das Leben so vieler Waisenkinder zum Positiven verändert und sie Gott kennenlernen können! Gott segne Sie dafür!
(Projekt Nr.1889, Diaconia Report Juni 2013)


ARMENIEN
Nothilfe nach Krebserkrankung — Trotz Trauer hoffnungsvoll in die Zukunft
Das Schicksal hat Ararat und Larisa Mkrttschian in den vergangenen Jahren übel mitgespielt. Ararat war Mitglied des Armenischen Philharmonischen Orchesters. Larisa verdiente ihr Geld als Konditorin. Finanziell ging es dem Paar und ihren vier Söhnen sehr gut. Doch während der Wirtschaftkrise verloren beide ihre Arbeit. Von da an ging es rapide abwärts. Als wir sie trafen, war ihr Haus marode. Im Winter kam Feuchtigkeit herein und überzog die Wände mit Schimmel. Es wurde auch für die Enkelkinder zu einem Gesundheitsrisiko. Doch gerade als es begann wieder aufwärts zu gehen, erhielt Ararat eine niederschmetternde Diagnose: Lymphdrüsenkrebs. Auch in seiner Lunge fanden die Ärzte einen Tumor. Die Behandlungskosten brauchten alles auf, was die Familie zuvor durch den Hausverkauf an Geld eingenommen hatte. Trotz aller Bemühungen der Söhne reichte das Geld kaum aus, um die Familie über Wasser zu halten. Ararat hat den Kampf gegen den Krebs letztendlich leider verloren. Doch dank Ihrer vielen Spenden konnten wir Larisa und ihrer Familie in dieser schwierigen Zeit helfen. Zunächst bezahlte Diaconia die Beerdigungskosten. Auch die Studiengebühren für den jüngsten Sohn konnten bezahlt werden. Mittlerweile wurde eine Wohnung gemietet, in der insgesamt 10 Personen gemeinsam leben. Durch Ihre Spende wurde es auch möglich, dass Mutter Larisa eine eigene kleine Konditorei eröffnen konnte. Heute backen Larisa und ihr Sohn Narek wunderbare Torten, die guten Absatz finden. Larisas Traum von einer finanziellen Unabhängigkeit geht langsam aber sicher in Erfüllung. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre!
(Projekt Nr. 1718, Diaconia Report April 2012)


ARMENIEN
Überlebenshilfe Lala — Ein neuer Stall für die Familienkuh
Lala Poghosian wurde eine riesige Last von den Schultern genommen. Rund fünf Jahre ist es nun her, dass sie und ihre drei Kinder einen schweren Unfall überlebt hatten, bei dem ihr Mann und ihr Vetter getötet wurden. Als Folge traten bei den Überlebenden verschiedenste Krankheiten auf, deren Behandlung viel Geld kostete. Zu allem Übel brannte auch noch der Stall der Familie ab, der ihre einzige Kuh beherbergte. Der Kuh geschah nichts, doch ihr ganzes Futter verbrannte – und das kurz vor Wintereinbruch. Diaconia war in der Lage, aus dem Nothilfefonds Heu für den Winter zu finanzieren. Dank Ihrer Spenden konnte auch der Stall neu aufgebaut werden. Zusätzlich wurden die Kinder medizinisch versorgt und bekamen warme Kleidung für den Winter. Lalas Dankbarkeit ist unermesslich gross. Gott segne Sie!
(Projekt Nr. 1826, Diaconia Report Januar 2013)


ALBANIEN
Eine Kuh für Familie Murati — Neue Hoffnung durch Kuh „Laroshe“
Die fünfköpfige Familie, die am Rande der albanischen Stadt Shkoder lebt, kann nun aufatmen. Eine Kuh hat die Lebensqualität der Familie Murati sehr stark verbessert.
Trotz aller gesundheitlichen Probleme, unter denen Vater Esat und Mutter Lumturia schon seit Jahren leiden, haben sie nichts unversucht gelassen, um ihre beiden Söhne Serdar (16) und Mesed (11) gut zu versorgen. Esat arbeitet als Schafhirte für seinen Nachbarn. Lumturia holt aus dem eigenen kleinen Garten heraus, was nur geht. Auch Sohn Serdar versucht durch gelegentliche Arbeit als Tagelöhner den Eltern unter die Arme zu greifen. Mesed geht noch in die Schule, und der Grossvater ist mit seinen 80 Jahren zu alt, um noch harte Arbeit leisten zu können. In ihrem rund 150 Jahre alten Haus lebte die Familie unter ärmlichsten Bedingungen. Dank Ihrer Spenden war es Diaconia möglich, neben der notwendigen Renovierung des Hauses, der Familie noch ein Holstein-Rind zu übergeben. Dieses hat nun zum ersten Mal gekalbt, das zweite Kalb ist schon auf dem Weg. Die Kuh, die die Familie liebevoll auf den Namen „Laroshe“ getauft hat, hat starke Auswirkungen auf das Leben der Familie. Rund 15 Liter Milch liefert sie ihnen täglich. Mutter Lumturia kann ihr Glück kaum fassen und freut sich riesig über das neue „Familienmitglied“. Esat und Lumturia haben bereits einen Markt gefunden, wo sie Milch und frische Butter verkaufen können. Dank Ihrer Hilfe ermöglicht Kuh „Laroshe“ dieser Familie nun eine bessere und sichere Zukunft. Die ganze Familie bedankt sich bei allen Spendern von Herzen.
(Projekt Nr. 1952, Diaconia Report Dezember 2013)





Erfolgsberichte

MAI 2014


ARMENIEN
„Hoffnung für Warsenik“ — Neuer Lebensmut für Warsenik
Nach langen Jahren der Enttäuschung und Verzweiflung kann Warsenik Manukian endlich wieder aufatmen. Nach zwei gescheiterten Ehen sass die einst wohlhabende Mutter von drei Kindern mittellos in einer baufälligen Wohnung. Unter unmenschlichen Bedingungen musste sie ihre Kinder aufziehen. Als Reinigungskraft verdiente sie sich ein wenig Geld, das jedoch kaum für sie und ihre Kinder ausreichte. Zusätzlich litt ihre Tochter Anahit an einem Kropf und an Arthrose. Das Geld für die notwendige Operation und die Behandlung konnte sie nicht aufbringen. Doch durch Ihre Spenden ist Anahit heute auf dem Wege der Besserung. Diaconia konnte die Operation und die nötige Behandlung bezahlen. Zusätzlich wurden das Dach der Familienwohnung renoviert und neue Stromleitungen gelegt, um langfristig Kurzschlüsse in den alten Leitungen zu vermeiden. Um das Heim etwas ansehnlicher zu machen, bekamen die Wände einen neuen Anstrich. Über die Wintermonate wurde der Familie ausreichend Nahrung und Kleidung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für Ihre Spende, dank der Warsenik nun wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann.
(Projekt Nr. 1827, Diaconia Report Januar 2013)

ARMENIEN
Herz-OP: Rustam und Marine — Dank Herz-Operation endlich glücklich
Gleich zwei jungen Erwachsenen konnte Diaconia dank Ihrer Spenden im Herbst 2013 das Leben retten. Rustam und Marine kennen sich nicht, doch sie beide hatten massive Probleme mit dem Herzen. Eine Herzoperation kostet in Armenien zwischen 3 000 und 10 000 Franken (2 500 bis 8 330 Euro). Doch die wenigsten Familien können sich eine so kostspielige Operation leisten. Eine solche Krankheit kann eine ganze Familie in den Ruin treiben. Rustam hatte einen Herzfehler und Marine eine Herzinsuffizienz. Die Auswirkungen waren ähnlich: Beide litten unter Atemnot, Schlappheit, und in ihrer Belastbarkeit waren sie stark eingeschränkt. Für ihre Kinder war es nicht leicht, die Eltern so zu sehen. Doch all das gehört nun der Vergangenheit an. Im Herbst 2013 wurden bei beiden erfolgreich Operationen durchgeführt. Rustam kann nun viel Zeit mit seinen zwei Söhnen im Freien verbringen und mit ihnen spazieren gehen. Und auch Marines Herz schlägt nun regelmässig. Ihr Sohn Sarsand kann das Glück kaum fassen: „Ich wünschte mir nichts anderes als Gesundheit für meine Mutter. Ich bin überglücklich, dass ich sie jetzt jeden Tag fröhlich sehen darf. Danke, dass Sie meine Mama gerettet haben!“ Diesem Dank schliessen wir uns von Diaconia nur zu gerne an.
(Projekt Nr. 1837 und 1884, Diaconia Report Februar und Juni 2013)

ALBANIEN
„Ein Heim für Familie Begu“ — Ein gemütliches Heim für Familie Begu
Im Juni vergangenen Jahres kam Shpresim Begu auf uns zu mit der Bitte, seiner Frau und ihm zu helfen und den Kindern ein sicheres Dach über dem Kopf zu bieten. Alle eigenen Bemühungen waren gescheitert, und in der Familie machte sich langsam Hoffnungslosigkeit breit. Und tatsächlich – der rund 30 Quadratmeter grosse Raum glich mehr einer Müllhalde als einem Wohnraum. Das Plastikdach war verrottet, durch die maroden Fenster kamen Wind und Feuchtigkeit herein. Der kleine Ofen, mit dem im Winter geheizt wurde, barg immer die Gefahr, dass die Flammen auf die Zimmerdecke überspringen konnten. In der ägyptischen Gemeinde in Shkoder war die Familie eine der ärmsten. Doch mithilfe Ihrer Spenden war es endlich möglich, die Wohnung der Familie in ein behagliches Zuhause zu verwandeln. Zusätzlich konnten wir ihr nun auch einige elektrische Geräte zur Verfügung stellen. Mutter Dava und Vater Shpresim sind glücklicher denn je. Neben einer Dusche mit fliessend heissem Wasser können sie nun auch einen Herd, einen Kühlschrank und einen elektrischen Wasserkocher ihr Eigen nennen. Die Freude in ihren Gesichtern konnte ihrer tiefen Dankbarkeit kaum genügend Ausdruck verleihen. Vielen Dank, dass Sie das alles durch Ihre Spenden möglich gemacht haben.
(Projekt Nr. 1888, Diaconia Report Juni 2013)

RUMÄNIEN
„Familie Constantin in Not“ — Ein Neuanfang für Familie Constantin
Familie Constantin hat endlich wieder allen Grund zur Freude. Noch im Jahr 2012 konnten sich Zori Maria und Ion Constantin kaum um ihre drei Kinder Ana-Maria, Ion jun. und Andrea kümmern. Zu fünft bewohnten sie ein zwölf Quadratmeter kleines Zimmer. Kochen mussten sie im Freien über einem offenen Feuer. In dem stark verfallenen Gebäude in Faragas, rund 70 km von Brasov entfernt, gab es weder fliessendes Wasser noch Strom. Als Tagelöhner verdiente Ion kaum genug, um Essen zu kaufen. Die Armut ging so weit, dass Ion jun. nicht im normalen Einschulalter zur Schule gehen konnte. Der Hunger trieb Vater Ion Constantin bald dazu, Nahrungsmittel zu stehlen, um seine Familie versorgen zu können. Dazu kommt, dass Mutter Zori Maria einen angeborenen Herzfehler hat, weshalb sie nicht arbeiten gehen kann. In ihrer Verzweiflung wandte sich die Familie voller Vertrauen an Diaconia. Dieses Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Durch Ihre Spenden konnte Diaconia der Familie Nahrungsmittel, Medikamente und zudem Kleider sowie für den Winter Kartoffeln und Gemüse abgeben. Zusätzlich unterstützten wir Ions Wiedereingliederung durch christliche Unterweisung. In den vergangenen Monaten bekundete er den Mitarbeitern von Diaconia gegenüber, dass er in einem anderen Land noch einmal ganz von vorne beginnen möchte. Dieser Wunsch wird ihm nun erfüllt, denn er hat einen Arbeitsplatz in Deutschland gefunden. Dort wird er mit seiner Frau und seinen Kindern einen Neustart wagen. Familie Constantin ist dankbar für alles, was durch Ihre Spenden in den vergangenen Monaten in sie investiert wurde, damit sie nun endlich einen Neubeginn wagen kann.
(Projekt Nr.1746, Diaconia Report Juni 2012)


RUMÄNIEN
„Spezialmilch für Anamaria“ — Anamaria darf leben
Im April 2011 wandten sich die Eltern der kleinen Anamaria mit einer verzweifelten Bitte an Diaconia: Das gerade einmal elf Monate alte Mädchen leidet an einer Lactose-Intoleranz. Die benötigte Spezialmilch konnten sich die Eltern Solomon und Alexandra jedoch nicht leisten. Solomon fand nur gelegentlich Arbeit und verdiente pro Tag rund 12 Franken (10 Euro). Auch das Kindergeld in Höhe von 73 Franken (61 Euro) reichte nicht zur Deckung der hohen Kosten. Nachdem Mutter Alexandra auf einem Fussgängerstreifen von einem Fahrzeug erfasst und verletzt worden war, konnte sie sich nicht um ihre kleinen Kinder kümmern. Im Alter von elf Monaten schwebte Anamaria durch Blutarmut und Untergewicht in Lebensgefahr.
Doch durch Ihre Spenden konnten wir auch dieser Familie zu einem Neuanfang verhelfen. Diaconia kam für die Kosten der Spezialmilch auf, damit Anamaria endlich zunehmen konnte. Mutter Alexandra bekam eine Brille und fand einen Arbeitsplatz. Zusätzlich erhielt die Familie Kleidung und Nahrung für den Winter. Nun hat sich für Solomon und Alexandra in einer anderen Stadt eine neue Möglichkeit eröffnet, weshalb sie umgezogen sind. Das wäre nicht möglich gewesen, hätten Sie mit Ihren Spenden nicht dafür gesorgt, dass sich das Schicksal dieser Familie zum Positiven wendete. Gott segne Sie dafür.
(Projekt Nr. 1590, Diaconia Report April 2011)

RUMÄNIEN
„Larisa soll leben“ — Neues Leben für Larisa und ihre Familie
Larisas Leidensgeschichte begann, als sie noch ein kleines Baby war und dauert noch immer an. Einen Grossteil ihres Lebens hat die heute 15-Jährige im Krankenhaus verbracht. Mit elf Monaten bekam sie Fieberkrämpfe, die Ärzte stellten chronische Nierenprobleme fest. 2009 kam noch eine Tuberkulose hinzu – beides konnte bis heute nicht geheilt werden. Nun muss Larisa täglich zur Dialyse. Mittlerweile steht sie auf der Warteliste für eine Spenderniere. Der Vater konnte dem psychischen Druck trotz aller Hilfe, die Diaconia geleistet hat, nicht mehr standhalten. Er wurde straffällig und sitzt nun im Gefängnis. Und auch wenn dies keine herkömmliche Erfolgsgeschichte ist, so sehen die Mitarbeiter von Diaconia bei der Familie dennoch einen Fortschritt. Jahrelang wurden die Mutter und ihre vier weiteren Kinder mit Nahrung, Kleidung und Holz für den Winter ausgestattet. Dank Ihrer Hilfe in den vergangenen Jahren ist es nun möglich, dass Diaconia die Familie selbstständig durchs Leben gehen lassen kann. Gelegentliche Hilfeleistungen sind immer noch nötig, doch das Gröbste hat die Familie nun dank Ihrer Spenden überstanden. Schliessen Sie diese Familie auch weiterhin in Ihre Gebete ein.
(Projekt Nr. 1456, Diaconia Report Februar 2010)





Erfolgsberichte

APRIL 2014


ARMENIEN
ENORME ERLEICHTERUNG: Gohar kann endlich wieder ruhig schlafen
2012 wandte sich die Mutter zweier Kinder verzweifelt an Diaconia. Gohars jüngster Sohn Edgar ist schwerbehindert und braucht rund um die Uhr Aufsicht. Trotz der Hilfe ihres älteren Sohnes Harutjun hatte sie keine Hoffnung und keine Kraft mehr. Finanziell ging es der Familie nach dem Ruin des väterlichen Geschäftes immer schlechter. Die geringe Invalidenrente für den behinderten Sohn reichte nicht einmal für die Windeln. Die Familie stand kurz vor der Obdachlosigkeit. Doch dank Ihrer Spenden konnten wir für Edgar ein neues Bett kaufen, denn seinem alten war er schon lange entwachsen. Für das alltägliche Geschäft wurde eine Gasleitung zum Haus verlegt und ein Wassererhitzer im Bad installiert. Zudem konnten wir für Gohar eine Waschmaschine kaufen. Somit hat sie nun alles im Haus, um ihren Sohn richtig versorgen und das Haus sauber halten zu können. Für Edgar gab es ausserdem noch einen Windelvorrat für ein ganzes Jahr. Gohar ist gerührt von der Grosszügigkeit, die sie und ihre Familie erleben durften: „Ihre wertvolle Hilfe haben wir hautnah gespürt. Ich bin nun voller Kraft, um weiter für mein Kind zu kämpfen. Sie können sich kaum vorstellen, welch einen unschätzbaren Dienst Sie für Menschen in Not leisten. Herzlichen Dank!“
(Projekt Nr. 1805, Diaconia Report November 2012)

ARMENIEN
NICHT MEHR IN LEBENSGEFAHR: Renovierungsarbeiten abgeschlossen
Für Gajane und ihre Tochter Armenuhi ist das Frieren im Winter nun vorbei. Die beiden wohnen in einem Haus, das Gajanes Schwiegereltern ihr vererbt haben. Doch es musste dringend renoviert werden. Das Dach war marode und einsturzgefährdet, die Fensterscheiben kaputt. Durch die nicht isolierten Wände zog im Winter unerträgliche Kälte in die Räume. Doch durch Ihre Spenden konnte Diaconia den beiden Frauen helfen. Pünktlich zu Beginn der kalten Jahreszeit beendeten die Handwerker ihre Arbeit. Die Umstände sind noch nicht ideal, doch zumindest ist die Gefahr eines Dacheinsturzes gebannt. Der am Downsyndrom erkrankten Armenuhi konnte Diaconia noch eine besondere Freude bereiten: Zu Weihnachten bekam sie den lang ersehnten Computer und damit das Gefühl, mit ihren Begrenzungen nicht alleine zu sein. Auch der Tisch, an dem das Mädchen arbeitet, wurde durch Ihre Spenden finanziert. Für Gajane und Armenuhi ist ein Traum wahr geworden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Gott segne Sie reichlich dafür!
(Projekt Nr. 1836, Diaconia Report Februar 2013)

ALBANIEN
FREUDE AM LERNEN: SanitÄre Anlagen in Kindergarten fertiggestellt
Nichts ist wichtiger für eine erfolgreiche Zukunft als eine gute Bildung. Das wissen auch die Bewohner des Dörfchens Urucaj. Doch der einzige Kindergarten in ihrem Ort war lange Zeit in einem miserablen Zustand. Das Dach und die Fenster waren undicht, und im Winter war es eisig kalt. Zusätzlich hatte der Kindergarten, in dem rund 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut werden, keine Toiletten. Ganz gleich wie das Wetter war, die Kinder mussten ins Gebüsch, um ihre Notdurft zu verrichten. Diaconia wollte diesen Kindern unbedingt helfen, und dank Ihrer Spenden war dies nun auch möglich. Die Einrichtung konnte komplett erneuert und mit brandneuen Möbeln ausgestattet werden. Zusätzlich konnte der Kindergarten ans Wassernetz angeschlossen und ein Trinkwasserspeicher auf dem Dach angebracht werden. Nun können die Kinder endlich auch hier frisches Wasser trinken. Vielen Dank, dass Sie das alles möglich gemacht haben. Gott segne Sie dafür.
(Projekt Nr. 1900, Diaconia Report Juli 2013)

RUMÄNIEN
UNERSCHÜTTERLICHES GOTTVERTRAUEN: Neues Haus fÜr Familie Pirvu
Für Familie Pirvu ist es so weit — sie darf endlich in ihr neues Heim einziehen. Im vergangenen Jahr sahen sich Dorel und Ileana vor den Trümmern ihrer Existenz. Als sie vom Bibelabend ihrer Kirchgemeinde heimkehrten, war ihr Haus wegen eines defekten Wasserboilers komplett abgebrannt. Doch die beiden vertrauten fest auf Gottes Wort aus Matthäus 6: „Ich sage euch, sorgt euch nicht um euer Leben…“. Sie glaubten daran, dass er für sie und ihre beiden Söhne Bogdan und Timotei sorgen würde. Dieses Vertrauen wurde belohnt: Mitarbeiter von Diaconia begannen bereits mit der Planung, als sich eine weitere Organisation bereit erklärte, der Familie zu helfen. Nachdem sich diese um die Wände und das Dach gekümmert hatte, sorgte Diaconia dank Ihrer Hilfe für das gesamte Innenleben des Hauses, wie Strom und Wasser, aber auch für den Verputz, Zement und Kalk. Familie Pirvu dankt Gott jeden Tag für die Treue und Güte, die er ihnen erwiesen hat. Tausend Dank für Ihre Hilfe!
(Projekt Nr. 1886, Diaconia Report Juni 2013)

RUMÄNIEN
ENDLICH WIEDER GLÜCKLICH: Raul nach Hundebiss ins Gesicht geheilt
Raul war gerade sechs Jahre alt, als er beim Spielen mit einem Hund mitten ins Gesicht gebissen wurde. Seine Mutter hatte ihn verlassen, sein Vater kümmerte sich nicht um ihn. Verzweifelt wandte sich seine Grossmutter 2012 an die Mitarbeiter des Zentrums von Diaconia in Brasov. Hier verbrachte Raul schon damals einen Grossteil seiner Zeit. Er erlebt dort täglich die Liebe und Zuneigung, die er von seinen Eltern nie bekam. Diaconia kümmerte sich sofort um sämtliche Rechnungen, Operationen und Gespräche mit den Ärzten. Mehrere schmerzhafte Operationen musste der kleine Junge über sich ergehen lassen. Doch durch Ihre Hilfe ist er heute ein glücklicher Junge und auf dem besten Weg, eines Tages selbst für sich sorgen zu können. Danke für alles, was Sie für Raul getan haben.
(Projekt Nr.1776, Diaconia Report September 2012)





Erfolgsberichte

MÄRZ 2014


ARMENIEN
KREBSTHERAPIE DIANA
Das Leben hat der jungen Diana Petrosian übel mitgespielt. Im Jahr 2005 starb ihr Vater an einem Herzinfarkt. 2011 wurde bei ihr Schilddrüsenkrebs diagnostiziert. Der Tumor wurde entfernt, doch er hatte schon Ableger gebildet. Die Ärzte empfahlen eine Jod-131-Bestrahlung, die es in Armenien jedoch nicht gibt. Die Reise in die russische Stadt Woronesh und die Behandlungskosten konnten die armen Verwandten von Diana jedoch nicht tragen. Verzweifelt wandten sie sich Ende 2011 an Diaconia. Dank zahlreichen Spenden konnten Diana und ihr Onkel die Reise antreten. Die Behandlung schlug an, und nach sechs Bestrahlungen waren alle Metastasen verschwunden. Heute ist Diana angehende Krankenschwester. Sie lässt sich regelmässig untersuchen und ist weiterhin auf Medikamente angewiesen. Ihre ganze Familie ist jedoch sehr glücklich, dass die lange Zeit des Bangens vorüber ist. „Es tut so gut zu wissen, dass es so viele warmherzige Menschen auf der Welt gibt. Wir danken allen von Herzen, die Diana unterstützt und somit ihr Leben gerettet haben.“
(Projekt Nr. 1680, Diaconia Report Dezember 2011)

ARMENIEN
FAMILIENHILFE ZARUHI
Für Zaruhi Mesropian sind ihre zwei sehnlichsten Wünsche in Erfüllung gegangen. Sie lebt wieder mit ihren Kindern zusammen. Ausserdem können ihre Kinder eine Ausbildung machen und haben so eine Aussicht auf eine hoffnungsvolle Zukunft. 2011 landete die Familie auf der Strasse. Nach 18 Jahren Ehe zog Zaruhi einen Schlussstrich und trennte sich von ihrem psychisch kranken Mann. Dieser hatte die Familie jahrelang terrorisiert. Doch dieser Schlussstrich trennte die Familie für lange Zeit. Eine Tochter war zu dem Zeitpunkt schon verheiratet, die anderen beiden wurden von Zaruhis Bruder aufgenommen. Sie selbst und ihr Sohn lebten bei der Tante ihres Ehemannes. Für Zaruhi war es stets unerträglich, ihren Kindern keine bessere Schulbildung und kaum das Notwendigste bieten zu können. Umso glücklicher ist sie nun, da Diaconia für sie und ihre Kinder eine Wohnung gefunden und für ein Jahr lang die Miete bezahlt hat. Zudem wurden die Kosten für die Coiffeur-Ausbildung der einen und die Ausbildung zur Floristin der anderen Tochter übernommen. „Dank der grosszügigen Spender von Diaconia konnten wir unser Leben endlich wieder in geregelte Bahnen lenken“, betont Zaruhi. Nur dank Ihrer Spenden können wir armen Familien den Weg in ein besseres Leben ebnen. Vielen Dank dafür!
(Projekt Nr. 1755, Diaconia Report Juli 2012)

ALBANIEN
eine zukunft für familie laci
Dritan Laci und seine drei Töchter können dank Diaconia und den zahlreichen Spendern immer mehr in eine gute Zukunft blicken. Im Sommer 2013 starb die nur 43-jährige Mutter Vera an Brustkrebs. Eine Chemotherapie oder eine andere kostspielige Behandlung konnte sich die Familie nach der notwendigen Operation nicht mehr leisten. Monatelang hatten ihr Mann und ihre Kinder ihr beim Sterben zusehen müssen und pflegten sie so gut sie es



vermochten. Nach ihrem Tod blieb die stark traumatisierte und hoffnungslose Familie in einem baufälligen Haus zurück. Diaconia-Mitarbeiter Artan Metohu nahm sich der Familie an und versprach Hilfe. Durch die Unterstützung vieler Spender konnten bereits drei Projekte für die Familie umgesetzt werden. Zuletzt wurde endlich eine Toilette in dem Gebäude installiert. Stück für Stück findet die Familie nun wieder, dank Ihrer freundlichen Hilfe durch Spenden und Gebete, zurück ins Leben. Gott segne Sie dafür reichlich!
(Projekt Nr. 1901, Diaconia Report August 2013)

RUMÄNIEN
Sozialer Wohnungsbau RumÄnien
Nach rund eineinhalb Jahren Bauarbeiten können Florin und Liliana Musteata mit ihren Kindern Cristina und Adrian endlich ihr neues Zuhause beziehen. Drei Schlafzimmer und einen geräumigen Dachboden nennt die Familie nun ihr Eigen. Zuvor lebte die Familie in einem alten Stall ohne Wasser und Strom. Im September 2012 begannen in Zusammenarbeit von Vodafone und Diaconia die Arbeiten an einem neuen kleinen Haus für die Familie. Dies ist nun schon der vierte Sozialbau, der durch diese Kooperation gebaut werden konnte. Vodafone ist für die Kosten der Handwerker und Materialien aufgekommen. Mit Hilfe zahlreicher Spenden konnte Diaconia das Grundstück im Wert von 4800 Franken (4000 Euro) finanzieren und kam für die Kosten des Wasser- und Stromanschlusses auf. Für die Familie und Diaconia Rumänien ist es eine grosse Freude, dass die Bauarbeiten nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Wo auch immer es ihnen möglich war, packten die Familienmitglieder mit an und arbeiteten Seite an Seite mit den Bauarbeitern. Von Beginn an waren sie kooperativ und zeigten ihre grosse Dankbarkeit.



Florin und Liliana sind froh, ihren Kindern nun endlich ein schönes Zuhause bieten zu können. „Dies ist ein Wunder Gottes!“, sagen sie immer wieder. Auch Cristina und Adrian sind dankbar für alle Hilfe, die ihnen durch Ihre grosszügigen Spenden zuteil wurde. Auch Diaconia Rumänien dankt allen Spendern, die an diesem Wunder beteiligt waren. Gott segne Sie.
(Projekt Nr. 1781, Diaconia Report September 2012)

RUMÄNIEN
Behinderte MÄdchen
Familie Stefan könnte kaum glücklicher über ihr neues Badezimmer sein. Endlich können die schwer kranken Töchter Florentina und Ana-Maria alleine duschen und auf die Toilette gehen. Die beiden Mädchen leiden unter einer seltenen Erbkrankheit, die ihr Nervensystem beeinträchtigt. Sie können kaum ihre Hände öffnen, und das Gehen ist für sie unmöglich. Im Jahr 2008 wandte sich ihr verzweifelter Vater an Diaconia und bat um Hilfe. Die Familie hatte kein Bad und lediglich ein kleines Toilettenhäuschen, das sich ausserhalb der Wohnung befand. Mühsam mussten Mutter und Vater ihre Töchter auf dem Rücken nach draussen tragen. Mit der Zeit wurden die beiden jedoch zu schwer. So lernten Florentina und Ana-Maria, auf den Knien über den Boden zu rutschen. Im Winter wurde ihnen dies wegen des Wetters unmöglich. Diaconia besorgte sofort Rollstühle für die beiden. Zudem wurden sie von einem der besten Orthopäden untersucht. Der konnte nur die schlimmsten Befürchtungen bestätigen: Die Töchter werden nie wieder gehen können. Doch Diaconia half weiter — es wurden Pläne für ein neues Badezimmer gezeichnet. Nachdem die Anschlussprobleme ans örtliche Wassernetz und die Kanalisation gelöst waren, konnte erst ein Waschbecken und später ein komplettes Badezimmer eingebaut werden. Während der Wartezeit unterstützte Diaconia die Familie weiter mit Nahrung, Kleidung und einem neuen Ofen. Familie Stefan ist erfüllt von tiefer Dankbarkeit für all die Hilfe, die sie durch zahlreiche Spenden erhalten hat. Danke an alle, die ein Herz für die Bedürftigen in Rumänien haben!
(Projekt Nr.1243, Diaconia Report Juli 2008)





Erfolgsberichte

FEBRRUAR 2014


ARMENIEN
Familienhilfe Igitian
In diesem Bericht möchten wir Ihnen, lieber Spender, mitteilen, wie es Familie Igitian geht. Dank Ihrer Spenden konnten wir dieser Familie umfassend helfen, sodass sich die Situation sehr verbessert hat. Sowohl Satenik als auch ihre Schwiegermutter konnten ärztich untersucht werden und sind nun in Behandlung. Satenik muss sich zweimal pro Jahr einer medikamentösen Behandlung unterziehen, damit ihre Schmerzen an der Wirbelsäule verringert werden. Ihre Schwiegermutter bekam ein für sie angepasstes Hörgerät und freut sich, nun wieder mehr am Leben teilnehmen zu können. Sateniks Schwiegervater verstarb leider in der Zwischenzeit. Die Kosten für die Beerdigung, die im Juni 2012 stattfand, wurden von Diaconia übernommen. Aus eigener Tasche hätte Satenik nicht dafür aufkommen können.
Tatewik konnte ihr Studium an der wirtschaftlichen Universität fortsetzen. Die Gebühren für das gesamte Studium wurden durch Ihre Spenden bezahlt. Momentan ist sie im letzten Semester und macht gerade ihr Praktikum bei einer Bank. Das Praktikum macht Tatewik viel Freude. Vor allem der Kundenkontakt liegt ihr sehr.
Satenik ist unendlich dankbar für alle Unterstützung, die ihrer Familie zuteil wurde.
(Projekt Nr. 1637, Diaconia Report September 2011)

ARMENIEN
Nothilfe Mirzoian
Im September 2013 konnten Wardusch und Sewan zum ersten Mal in ihrem Leben mit strahlenden Augen und neuen Schultaschen sowie allen benötigten Unterrichtsmaterialien in Tschinari zur Schule gehen. Zur Feier des Tages trug Wardusch eine weisse Bluse und einen schwarzen Rock, und Sewan trug stolz ein schönes weisses Hemd und frisch geputzte schwarze Schuhe. In der Hand hielt er frische Blumen, die er für seine Lehrerin aus dem eigenen Garten mitgebracht hatte. Für Kinder, die bis dahin stets mit verschlissenen Kleidern und löchrigen Schuhen zur Schule gekommen waren, war dies etwas Besonderes. Ihre Spende machte es möglich. Zudem haben die Kinder jetzt zuhause einen grossen Tisch mit sechs neuen Stühlen, an dem sie ihre Hausaufgaben erledigen können. Auch hat Diaconia die Kosten für die Verlegung einer Gasleitung zum Haus übernommen. So kann die Mutter Aghawni endlich auf und in einem neuen Gasherd kochen und backen. Die dafür nötigen Lebensmittel bewahrt sie in einem ganz neuen Kühlschrank auf. Der nun zu Ende gehende Winter hat der Familie auch keine Sorgen mehr bereitet. Sie bekam einen neuen Heizofen und genügend Brennholz.
Die ganze Familie bedankt sich von ganzem Herzen bei Ihnen, liebe Spender, für die grosszügige Unterstützung, die ihr Leben zum Positiven verändert hat.
(Projekt Nr. 1979, Diaconia Report Oktober 2012)

ALBANIEN
Roxana und ihre sechs Kinder
Roxana ist eine tapfere Frau. Sie kam zu uns und bat um Hilfe, weil sie es alleine nicht schaffen würde, das Haus, das sie vom Bürgermeisteramt zugewiesen bekommen hatte, zu renovieren. Nikolin, Roxanas zweiter Mann, hatte vor der Trennung schon versucht, das Haus aus eigener Kraft zu renovieren. Aber sein Einkommen und seine Erfahrung reichten dazu nicht aus.
So war Roxanas Situation sehr herausfordernd. An einem Ort wohnten sie und die Kinder und mussten Miete zahlen (180 Fr /150 Euro), und an einem anderen Ort musste Roxanna das Haus renovieren, in das sie ziehen würden. Wir schlossen das zukünftige Haus an die Stromversorgung an und begannen baldmöglichst mit den Renovierungsarbeiten. Kurz danach war es uns möglich, das Baumaterial zu kaufen und Fachleute für diverse Facharbeiten zu finden. Wir installierten ein Badezimmer mit Waschbecken, Wanne, und Armaturen, das Dach wurde neu gedeckt, neue Fenster eingesetzt, die Stromanschlüsse in alle Zimmer gelegt und die Wände verputzt und gestrichen. Nach Beendigung der Arbeiten zogen Roxana und ihre sechs Kinder in das neu renovierte Haus. Als wir sie besuchten sagte Tochter Donatela: „Nun kann ich sogar meine Freundinnen zu mir nach Hause einladen, genau wie alle anderen Mädchen auch. Das ist so wunderbar.“
Alle sind sehr erleichtert, dass nun auch die Schlangen keinen Weg mehr ins Haus finden. Donatela, die immer noch unter der Erinnerung an den gefährlichen Schlangenbiss leidet, hat keine Angst mehr und kann friedlich schlafen. Mit Tränen in den Augen sagt Roxana: „Bitte richten sie allen Spendern unseren tiefen Dank aus! Es ist schön, warm und sicher wohnen zu dürfen.“ Diesem Wunsch kommen wir nur allzu gerne nach.
(Projekt Nr. 1885, Diaconia Report Juni 2013)

RUMÄNIEN
Hilfe für Ions Kinder
Es ist ein kleines Wunder, wenn sich das Leben bedürftiger Menschen zum Guten wendet. Und jedes Mal ist es für uns etwas Besonderes, wenn wir Ihnen davon berichten können. Ohne Ihre unermüdliche Bereitschaft, finanzielle Hilfe zu leisten, wären solche Veränderungen nicht möglich.



Auch bei Ion und seiner Familie geschah ein kleines Wunder. Ion muss jeden zweiten Tag zur Dialyse und dann den ganzen Tag im Krankenhaus bleiben. Er hatte kaum noch Lebensmut, um für seine Gesundheit zu kämpfen. Aber seitdem Diaconia sich bereiterklärt hatte, ihn und seine Familie zu unterstützen, ist er wie ausgewechselt, sein Herz ist voller Dankbarkeit und Zufriedenheit. Für uns war es auch ein Wunder, dass Ion sein Leben Jesus übergeben hat. Wir durften ihm von Jesus erzählen und er glaubte unserem Zeugnis. Während all dieser Zeit renovierten wir, mithilfe von Fachkräften, das Haus. Die Fenster wurden ausgetauscht, ein Warmwasser-Boiler im Bad installiert und zwei Öfen, einer für den Wohnraum und einer für das Kinderzimmer, gekauft. Wir brachten der Familie Kleidung und Nahrungsmittel und Wintergemüse für eine gesunde Ernährung. Ion sagt, dass er Gott vertraut, dass er seine Familie auch dann versorgen würde, wenn es ihn nicht mehr gibt. Er wäre jedoch sehr dankbar, wenn er zumindest noch drei Jahre Lebenszeit geschenkt bekäme. Ion und seine Familie sowie alle Diaconia Mitarbeiter danken Ihnen von Herzen für Ihre Hilfe!
(Projekt Nr. 1841, Diaconia Report Februar 2013)

RUMÄNIEN
Prothese für Florin
Oft geht uns ein „Warum“ im Kopf herum, wenn wir Menschen treffen, denen das Leben so schwer mitgespielt hat. Aber diese Frage findet keine Antwort. So versuchen wir, Dank Ihrer Unterstützung, liebe Spender, zumindest die Lebensbedingungen dieser Menschen ein wenig zu verbessern.
Seit Elena geboren wurde, haben Florin und Elena neuen Lebensmut und einen Grund, hoffnungsvoll in die
Zukunft zu schauen. Ihre Behinderung hält sie nicht davon ab, sich um das Wohl ihres Kindes zu sorgen.
Florin war sehr niedergeschlagen, als er feststellte, dass er eine neue Bein-Prothese brauchte. Er war verzweifelt, weil er nicht wusste, woher er das Geld dafür nehmen sollte. Ein Nachbar erzählte ihm von Diaconia. Aber Florin traute sich nicht, um Hilfe zu bitten. Erst als alle anderen Möglichkeiten erschöpft waren, kamen die beiden zu uns, und es war uns möglich, ihnen zu helfen. Wir nahmen Kontakt zu einer Firma auf, mit der wir schon verschiedentlich zusammengearbeitet haben und die solche Prothesen herstellt. Nach nur zwei Monaten bekam Florin sein „neues Bein“.
Auch durch Nahrungsmittel, Kleidung und Geld für diverse angesammelte Rechnungen konnten wir dieser Familie helfen. Tochter Elena freut sich sehr, dass ihr Vater nun ein „neues Bein“ hat. Zurzeit sind wir dabei, auch der Mutter bei der Beschaffung einer neuen Prothese behilflich zu sein. Wir danken allen Spendern von Herzen! Gott möge Sie reichlich dafür segnen!
(Projekt Nr.1873, Diaconia Report Mai 2013)





Erfolgsberichte

JANUAR 2014


RUMÄNIEN
Heilung für Maria
Einige Spender haben sich erkundigt, wie es der kleinen Maria geht, die durch eine Gasexplosion schwere Verbrennungen erlitten hat. Maria geht es den Umständen entsprechend gut. Sie erhielt dank Ihrer Spenden sowohl regelmässig die Spezialcreme als auch eine Spezialhose. Mittlerweile kann sie sogar wieder zur Schule gehen. Für den Winter bekam sie gute Stiefel, damit sie durch den Schnee gehen kann. Maria benötigt die Spezialcreme auch weiterhin, damit ihre Haut gut verheilen kann. Zudem bekommt die Familie noch einen neuen Holzofen und Holz. Vielen Dank an alle, die Maria durch Gebet und Gaben unterstützen.
(Projekt Nr. 1911, Diaconia Report September 2013)

RUMÄNIEN
Neuer Mut für Marius
Vor einigen Tagen besuchten unsere Mitarbeiter Familie Tulbure, über die wir Ihnen im April 2013 berichtet haben. Sie brachten der Familie ein grosses Nahrungsmittelpaket. Vor vier Monaten wurde Marius und Dorina noch ein kleines Mädchen geboren. Nun haben sie zwei Söhne und zwei Töchter. Unsere Mitarbeiter sprachen auch mit dem Besitzer eines Hauses im Heimatdorf der Familie Tulbure, der daran interessiert ist, sein Haus zu verkaufen. Denn unser Ziel ist es, Marius und Dorina mit ihren Kindern zu einer besseren Wohnsituation zu verhelfen. Die Zusammenarbeit mit der Familie klappt hervorragend, sie macht gute Fortschritte. Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, werden wir diese Familie auch weiterhin unterstützen können.
(Projekt Nr. 1861, Diaconia Report April 2013)

RUMÄNIEN
Nothilfe Jenica
Manchmal fragen wir uns, warum das Leben mancher Menschen so herausfordernd ist. Oft sind dies Menschen, die sehr freundlich und warmherzig sind. Als Jenica zu Diaconia kam und um Hilfe bat, war sie hoffnungslos, krank und wohnte in einem Haus, in dem das Wasser von der Decke rann. Ihr Sohn war so krank, dass er kaum etwas arbeiten konnte. Es gab niemanden, der Jenica einfach mal zugehört oder gar geholfen hätte. Allein die Tatsache, dass ihr jemand zuhörte und dann beschloss, ihr zu helfen, veränderte etwas in Jenicas Herzen. Sofort nach unserem ersten Treffen deckten wir das Dach mit einer Plastikplane ab, kauften einen neuen Ofen und Holz und versorgten die beiden mit Nahrungsmitteln und Gemüse für den Winter. Es war uns möglich, mit Jenica über den Glauben an Gott zu sprechen und ihr zu vermitteln, dass es wichtig ist, auf ihn zu vertrauen und ihn um Hilfe zu bitten. Dank Ihrer Spenden war es uns schon bald einmal möglich, das Baumaterial für die Renovierung des Daches und der Wände sowie neue Türen und weitere benötigte Materialien zu kaufen. Bei den Renovierungsarbeiten kamen auch die Fähigkeiten von Florin zur Geltung. Er half tatkräftig mit, um das kleine Haus zu renovieren. Mittlerweile hat Jenica eine Arbeit gefunden und erhält ein kleines geregeltes Einkommen. Auch Florin hat eine neue Arbeit gefunden und ist glücklich darüber. Auch wenn die beiden durch harte Zeiten gingen, durften sie nun erleben, dass sie, als sie Gott und uns um Hilfe baten, Hilfe erhielten und sich ihr Leben zum Guten veränderte. Die Lebensumstände vor dem Januar 2012 sind mit jenen von heute nicht mehr vergleichbar. Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie sich entschieden haben, dieser Frau und ihrem Sohn zu helfen. Die beiden danken Ihnen ebenfalls aufrichtig. Was uns manchmal an Hilfe gering oder klein erscheint, macht für den anderen oft einen grossen Unterschied. Gott segne Sie dafür!
(Projekt Nr. 1694, Diaconia Report Januar 2012)

ALBANIEN
Eine Zukunft für Familie Laci
Als Dritan Lacis Frau an Brustkrebs starb, erschien es ihm, als wenn mit ihr zusammen auch die Freude die Familie verlassen hätte. 17 Jahre waren die beiden verheiratet und wurden Eltern dreier Töchter. Das Haus, in dem sie lebten, fiel fast auseinander. Vor allem der Fussboden war gefährlich, es bestand die Gefahr, dass er einbrach. Auch die Beerdigungsfeier wurde daher nach draussen verlegt. Im Haus konnte man keine Gäste begrüssen. Die Gefahr eines Unfalls wäre zu gross gewesen. “Als die Mitarbeiter von Diaconia kamen und mir sagten, sie würden unser Haus renovieren, konnte ich es nicht glauben. Ich dachte, ich würde träumen. Die ganzen Jahre hindurch hatten meine Frau und ich diesen Traum gehabt, dass unser Haus sicher und schön würde. Aber gemeinsam mit ihr wurde für mich auch dieser Traum beerdigt.”
Die Renovierung des Hauses war für Dritan wie eine Therapie und ein Hoffnungsschimmer. Seine Kinder und er können nun in einem schönen Haus wohnen! Auch die Kinder sind sehr glücklich über die Hilfe, die sie erhalten haben. Es erscheint ihnen, als wenn damit der Traum ihrer Mutter wahr geworden wäre. So können Dritan und seine Töchter nun nicht nur ohne Angst über einen guten Boden gehen, sondern sie haben jetzt auch ganz neu Freude am Leben, sind zuversichtlich und wurden in ihrem Glauben gestärkt, da sie erleben durften, dass sie nicht vergessen wurden. Die ganze Familie dankt allen Diaconia-Spendern, die diese Hilfe möglich gemacht haben, von Herzen und wünscht ihnen Gottes Segen.
(Projekt Nr. 1901, Diaconia Report August 2013)

ARMENIEN
Blinddarm-OP Mariam
Weil die Ärzte eine Fehldiagnose stellten, wäre die 14-jährige Mariam Torosian beinahe gestorben. Nachdem ihr Blinddarm geplatzt war, retteten zwei Notoperationen ihr Leben. Die Familie musste für die weiteren Behandlungskosten aufkommen, doch es fehlten ihr die dafür nötigen finanziellen Mittel. Und der Verlust der einzigen Kuh wäre für die Torosians eine Katastrophe gewesen.
Die Behandlung von Mariam musste in einem viele Kilometer entfernten Krankenhaus durchgeführt werden. Diaconia bezahlte die Reisekosten zum Krankenhaus und übernahm auch die Kosten für die Medikamente.
Mariams Zustand ist jetzt stabil, und ihre Eltern kümmern sich weiter rührend um ihre Tochter. Sie darf sich keine Infektion zuziehen. Sogar eine harmlose Erkältung könnte zu Komplikationen führen. Wegen ihrer Erkrankung konnte Mariam die Schule während vielen Tagen nicht besuchen. Doch durch Fleiss hat sie den verpassten Stoff nachgeholt. Momentan ist sie in der 10. Klasse und erbringt gute Leistungen.
„Es ist für uns ein unbeschreibliches Erlebnis, dass unbekannte Menschen unsere Familie in dieser schweren Situation unterstützt haben. Ihre Hilfe kam gerade rechtzeitig. Allen Spendern gilt unser aufrichtiger Dank!“ Die Dankbarkeit der ganzen Familie ist Ihnen gewiss und Sie, liebe Spender, werden in ihre täglichen Gebete eingeschlossen.
(Projekt Nr.1595, Diaconia Report April 2011)

ARMENIEN
Nothilfe Familie Ordian
In den Dörfern, die sich im Grenzgebiet Armeniens befinden, ist das Leben besonders hart. Durch den Krieg haben viele Familien ihre Väter verloren, und viele Männer sind zu Invaliden geworden. Auch Kamo Ordian ist Kriegsinvalide. Während des Krieges zerfetzte eine Kugel sein Bein, es musste amputiert werden. Der ehemalige Soldat kann nun nicht mehr arbeiten, hat jedoch eine Familie zu versorgen. Seine Invalidenrente und die geringe Rente der Grossmutter reichen nicht für einen normalen Lebensunterhalt. Kamo wünschte sich so sehr, er könnte die Sorgen des Alltags bewältigen.
Diaconia handelte umgehend. Dank Ihrer grosszügigen Hilfe konnten wir Kamo einige Lasten von den Schultern nehmen. Zuerst konnte das Dach des Hauses neu abgedichtet und repariert werden. Die Familie ist froh, dass die Schäden behoben wurden und es nicht mehr ins Haus regnet. Weiter konnte das Frisierwerkzeug für Kamos Sohn Wahan gekauft werden, sodass er nun seinen Beruf ausüben kann. Er hat noch wenig Berufserfahrung, weshalb momentan nicht viele Kunden zu ihm kommen. Aber er befleissigt sich, seine Fähigkeiten zu verbessern und hofft, schon bald einen kleinen Coiffeursalon im Dorf zu eröffnen. Die Familie ist auch sehr dankbar für die Unterstützung durch Lebensmittel und Kleidung.
Ihre Hilfe gibt diesen verzweifelten Menschen neue Hoffnung und Kraft, um in ihrer schwierigen Lebenslage einen Schritt weiterzukommen. Herzlichen Dank.
(Projekt Nr. 1777, Diaconia Report September 2012)






 
 


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