Erfolgsberichte

DEZEMBER 2016


RUMÄNIEN
Ein Lichtblick fÜr Maria und Alexandru — Hausrenovierung Familie LevaI
Das kleine Haus, das der Stadt gehört, war in einem sehr schlechten Zustand und keine sichere Unterkunft für die elfköpfige Familie Levai. Das Dach war undicht, der Lehmboden unbefestigt, Türen gab es keine, und die Fenster waren kaputt. Dazu kam die Sorge, wegen eines Mietzinsrückstands schon bald auf die Strasse gesetzt zu werden. Aus eigener Kraft konnte die Familie die Situation nicht meistern. Wir brachten diesen Menschen, dank Ihren Spenden, Nahrungsmittel, Kleidung sowie Bau- und Dichtungsmaterial. Mit vereinten Kräften begannen schon bald die Renovierungsarbeiten. Heute ist das Dach dicht, der Boden befestigt, die Wände sind erneuert, und neue Türen und dichte Fenster eingebaut. „Vielen Dank“, sagt Maria bewegt. Sie ist überwältigt, dass fremde Menschen ihnen geholfen haben. Mittlerweile konnten wir die Eltern, beide sind Analphabeten, davon überzeugen, ihre Kinder regelmässig zur Schule und zum Kindergarten zu schicken. Gemeinsam mit der ganzen Familie Levai danken wir Ihnen, liebe Spender, dass Sie dieser Familie ein warmes und sicheres Zuhause gegeben haben und den Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Sie haben ihnen damit zu einer hoffnungsvollen Zukunft verholfen.
(Projekt Nr. 3010, Diaconia Report März 2015)


RUMÄNIEN
Bildung fÜr Rares und seine Geschwister — Familienhilfe Rozeta und Pompiliu
Stifte und Hefte waren eine Kostbarkeit, Spielsachen und ein sicheres Zuhause schier unbezahlbar. Als wir sie trafen, lebte Familie Munteanu vom Kindergeld und wusste nicht mehr ein noch aus. Obwohl Rozeta und Pompiliu hart arbeiteten und physisch an ihre Grenzen stiessen, schafften sie es nicht, ihre Familie ausreichend zu versorgen und den Kindern die so wichtige Schulbildung zu ermöglichen. Wir lieferten Nahrungsmittel und Kleidung und kamen für das benötigte Schulmaterial auf. Rechtzeitig vor dem Winter brachten wir der Familie einen Holzofen und genügend Feuerholz, damit sie nicht zu frieren brauchte. Mit Ihrer Hilfe und dem von Diaconia gelieferten Baumaterial errichtete Pompiliu einen soliden Zaun und renovierte nach und nach das kleine Haus. Nun dürfen sie alle gemeinsam sicher wohnen und erhalten weitere Unterstützung in vielen Bereichen. Herzlichen Dank, dass Sie dieser Familie geholfen haben und den Kindern eine solide Basis für ihre Zukunft schenken.
(Projekt Nr. 3062, Diaconia Report Juli 2015)

RUMÄNIEN
Narbenfreie Heilung fÜr Petrus Wunden und Seele — Medizinische Versorgung PetrU
Vor mehr als drei Jahren verletzte sich der kleine Petru bei einem Unfall schwer. Er riss in einem unbeobachteten Moment versehentlich den Topf mit heissem Wasser vom Herd und verbrühte sich seinen rechten Arm. Als wir ihn nach seinem Spitalaufenthalt zu Hause besuchten, waren wir erschüttert über die Lebensumstände der Familie und beschlossen, ihr umgehend – nicht nur mit geeigneter Brandsalbe für Petru, sondern darüber hinaus – zu helfen. Heute sind Petrus Wunden verheilt, und an den Unfall erinnert er sich nicht mehr. Dank Ihrer Hilfe sind keine bleibenden Schäden zurückgeblieben. Seit September besucht er sogar den Kindergarten und spielt fröhlich mit seinen Freunden. Durch die Nahrungsmittel, die wir der Familie liefern durften, und einigem Baumaterial, das den Zustand des Hauses sichtlich verbessern half, geht es der Familie heute gut. Sie bedankt sich bei Ihnen, liebe Spender, dass Sie sie in der Zeit der Not nicht alleine gelassen haben, sondern Sorge dafür trugen, dass Petru gesund werden und die Lebensumstände aller sich zum Besseren entwickeln durften.
(Projekt Nr. 1923, Diaconia Report Oktober 2013)


ARMENIEN
Meine Schule — meine Zukunft — Schule fÜr alle
In einem Sonderflyer machten wir Sie, liebe Spender, im Juli 2016 auf das Grossprojekt aufmerksam. Über 300 Kinder brauchten dringend Schulkleidung, um regelmässig zur Schule gehen zu können. Für diese Kinder wurde der Traum vom Schulbesuch wahr. Die Teilnehmerinnen des Nähkurses im Berufsausbildungszentrum BAZ nähten die wichtige Schulkleidung für die Kinder. Unser Team vor Ort hatte einige von ihnen in der Schule besucht und wurde von glücklichen Gesichtern begrüsst. Jedes Kind präsentierte voller Stolz seine Schuluniform. Es ist bemerkenswert, wie achtsam jedes damit umgeht. Direkt nach dem Schulbesuch werden die Kleidungsstücke ordentlich verräumt, damit sie sauber und funktionstüchtig bleiben. So ist dieses Projekt, dank Ihrer Hilfe, ein doppelter Erfolg: Die Näherinnen können ihre Fähigkeiten einbringen und vertiefen, und die Kinder erhalten die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!
(Projekt Nr. 3214, Diaconia Sonderaktion Juli 2016)


ARMENIEN
Krankheit des Vaters stÜrzt Familie in die Armut — Dschchuhi und ihre SÖhne
Die Krankheit und Behandlung des Vaters Mher hatte alle Ersparnisse aufgebraucht. Nach dessen Tod blieben Mutter Dschchuhi und ihre beiden Söhne Mikael und Chatschik mittellos in einer heruntergekommenen Wellblech-Hütte zurück. Der ältere der beiden Söhne leidet an Epilepsie und braucht regelmässig Medikamente. Die Hoffnung hatte die Familie schon fast aufgegeben. Dank Ihrer Spenden konnten wir umgehend damit beginnen, Baumaterial zu liefern und das kleine Steinhaus zu renovieren und zu erweitern. Alle Freunde und Verwandten packten mit an, und schon bald besass das Häuschen einen intakten Wohnraum, einen Schlafraum und ein funktionstüchtiges Bad. Gemeinsam mit dem neuen Zuhause baute sich auch die Hoffnung wieder auf, und die Dankbarkeit von Dschchuhi und ihren Söhnen ist grenzenlos. „Danke an alle Spender, die geholfen haben, dass meine Söhne in einer guten Umgebung aufwachsen dürfen und versorgt sind“, sagt Dschchuhi bewegt. Diesem Dank schliessen wir uns gerne an.
(Projekt Nr. 1912, Diaconia Report September 2013)


ALBANIEN
Ein Kindergarten fÜr die Kleinsten — Renovierung Kindergarten Noje
Im vergangenen Juni stellten wir Ihnen das Projekt zur Renovierung des Kindergartens in Noje vor. Der Kindergarten bestand aus einem kleinen Raum ohne Heizung, es gab fünf Sitzgelegenheiten und einen Tisch. Er beherbergte täglich 23 Kinder, die es in der kalten Jahreszeit nicht wagten, ihre Jacken auszuziehen. Zu gross war die Kälte. Die Fenster waren alt, und die Tür schloss nicht mehr richtig. Gespielt wurde auf dem kalten blanken Boden. Dank Ihrer Spenden konnten wir damit beginnen, einen entsprechenden Raum im Schulgebäude umzubauen und zu renovieren.
Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist das Projekt bereits beendet: Die Kleinen haben nun genügend Sitzgelegenheiten und Tische, und der Bodenbelag lässt das Spielen auf dem Fussboden zu. Es ist warm, und die neuen Schulmaterialien und Spielsachen fördern die Fähigkeiten der Kinder ihrem Alter entsprechend. Den Raum haben wir farblich vom Rest der Schule getrennt: Fröhliche bunte Farben machen auf den Kindergarten aufmerksam. Danke, dass Sie diesen Kindern durch Ihre Spende die Möglichkeit gegeben haben, nun einen Kindergarten zu besuchen, der diese Bezeichnung verdient und in dem sie, ihrem Alter gemäss, gefördert werden. So werden sie gut auf die Schulzeit vorbereitet. Gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern bedankt sich auch der Bürgermeister bei Ihnen, dass Sie durch Ihre Hilfe das Leben von vielen Kindern in seiner Gemeinde positiv beeinflusst haben.
(Projekt Nr. 3210, Diaconia Report Juni 2016)


 
Erfolgsberichte

NOVEMBER 2016


RUMÄNIEN
Ein frÖhliches Lachen fÜr Armando — Hilfe fÜr Familie Caldarar
Die Situation von Familie Caldarar war bedrückend: Sie lebte in einem kargen Raum von zwölf Quadratmetern, die Wände waren unverputzt und der Fussboden kahl. Ion unterhielt die Familie mit Gelegenheitsjobs. Es fehlte an allem. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben wir Ion und seiner Familie regelmässig Hilfe in Form von Kleidung, Nahrungsmitteln und Gemüse gebracht. Auch für die benötigte medizinische Versorgung der Familie wurde gesorgt und weitgehende Linderung erreicht. Sie, liebe Spender, haben es möglich gemacht, dass wir das benötigte Baumaterial liefern konnten, damit Ion die Wohnsituation verbessern konnte. Nun besitzt das kleine Haus ein dichtes Fenster, eine sichere Eingangstür und einen neu verlegten Boden. Kälte und Nässe können nicht mehr durch alle Ritzen ziehen, und die Familie hat es warm und wohnlich. Dafür sorgt auch ein neuer Ofen, für den wir zusätzlich Brennholz geliefert haben. Armando strahlt nun mit dem Sonnenschein um die Wette. Maria und Ion können noch immer ihr Glück kaum fassen. Sie können ihren Kindern ein warmes Zuhause bieten. Die wieder aufgekeimte Freude und Hoffnung sowie die verbesserte Gesundheit spiegeln sich auch auf ihren Gesichtern wider. Die ganze Familie dankt Ihnen, liebe Spender, aufrichtig, dass Sie ihr ein gutes Zuhause und Hoffnung geschenkt haben.
(Projekt Nr. 1979, Diaconia Report März 2014)


RUMÄNIEN
Herzoperation und Behandlung fÜr Elena und Emilia
Vater Razvan ist ein fleissiger Mann. Er hat eine feste Arbeit auf dem Bau und verdient so den Lebensunterhalt für seine Familie. Diese lebt in einem kleinen Zwei-Zimmer-Haus. Die einzige grosse Sorge, die diese Familie stark belastete, waren die gesundheitlichen Probleme von Mutter Emilia und der kleinen Elena. Bei Emilia bestand der Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, ausserdem leidet sie an Epilepsie; Elena hatte Probleme mit dem Herzen, Eisenmangel und leidet ebenfalls an Epilepsie. Dank Ihrer Hilfe konnten wir für die Untersuchungen von Mutter und Tochter aufkommen.
Bei Emilia ergaben die Untersuchungen, dass sie nicht an Krebs erkrankt ist. Sie erhielt Medikamente, welche ihre Gesundheit nachhaltig stabilisiert haben. Auch Elena geht es bedeutend besser. Eine Operation war nicht nötig, und die gesunde Ernährung und die zusätzlichen Vitamine lassen die Kleine fröhlich herumtollen. Ihre grosszügigen Spenden ermöglichen es uns, für diese Familie auch weiterhin Sorge zu tragen und für nötigen Nachuntersuchungen und Medikationen aufzukommen. Die gesamte Familie sendet Ihnen, liebe Spender, ihren herzlichsten Dank, dass Sie sie in dieser schweren Zeit begleitet und so zu diesem erfreulichen Ergebnis erheblich beigetragen haben.
(Projekt Nr. 2230, Diaconia Report August 2014)

RUMÄNIEN
Wie Sardinen in der Dose — Wohnraum fÜr Lazar
Im Mai 2014 haben wir Ihnen Familie Brumaru vorgestellt. Sie lebte mit sieben Personen in einem zehn Quadratmeter grossen Häuschen; mit Tüchern und Teppichen an den Wänden hatten die Eltern verzweifelt versucht, die klirrende Kälte des Winters draussen zu halten. Der Lohn, den Lazar in den Nächten als Strassenkehrer verdiente, war zu gering, um etwas an der Wohnsituation ändern zu können oder gar das Häuschen zu renovieren. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, die Familie nicht nur mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Wintergemüse zu versorgen, sondern auch das benötigte Baumaterial zur Renovierung zu liefern. So deckte Lazar in Eigenarbeit das Dach neu, dämmte die Wände, baute eine sichere Eingangstür und dichte Fenster ein und strich zum Abschluss die Wände liebevoll. Die Kinder gehen mittlerweile alle zur Schule, und wir sind zuversichtlich, dass sich die Zukunft für diese Familie weiterhin positiv entwickeln wird. Sie dankt Ihnen, liebe Spender, aufrichtig für Ihre selbstlose Hilfe und grüsst Sie ganz herzlich.
(Projekt Nr. 1995, Diaconia Report Mai 2014)


ARMENIEN
Hoffnung und Zukunft fÜr Rusanna — Familienhilfe Astghik
Die damals 25-jährige Rusanna war von ihrem Mann verlassen worden und sorgte alleine für ihre zwei behinderten Töchter Lilit und Mariam. Sie lebten in einem schäbigen Waggon am Rande einer Müllkippe. Die Hoffnung auf Verbesserung ihrer Lebensumstände hatte Rusanna längst aufgegeben. Wir begannen umgehend damit, der Familie Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel und gesunde Nahrungsmittel zu liefern, ausserdem verschiedene dringende Gebrauchsgegenstände für den Haushalt. Während wir uns überlegten, wie wir die Wohnbedingungen für Astghiks weiter verbessern könnten, geschah ein Wunder: Der Vater der Kinder kehrte zu seiner Familie zurück und bat sie, mit ihm in sein Elternhaus zu ziehen. Es war ihm bewusst geworden, dass er Frau und seine beiden Töchter liebt und er wollte sich seiner Verantwortung nicht mehr länger entziehen. Nun sorgen beide Elternteile gemeinsam für ihre Töchter. Wir übernahmen die Kosten für die nötigen Behandlungen und Therapien von Lilit und Mariam und finanzierten einen speziellen Kinderwagen, der es der Familie ermöglicht, gemeinsam spazieren zu gehen. Nach dem Umzug brachten wir zudem Betten für die Kinder, Kleiderschränke für alle, weitere Gegenstände für den Haushalt und warme Decken. Auch ein schöner Teppich ziert nun die Wohnung. In einem Schreiben an Diaconia drückt Rusanna ihren Dank aus: "Ihr habt unsere Sorgen verringert. Zwar können unsere Töchter nicht geheilt werden, aber unsere Lebensumstände haben sich zum Guten verbessert. Ich werde allen Spendern für immer dankbar sein und wünsche ihnen Gesundheit und alles Gute." Diesem Dank schliessen wir uns gerne an.
(Projekt Nr. 3142, Diaconia Report Januar 2016)


ARMENIEN
Grundausstattung fÜr Woskehat und Suren — Hilfe zur Selbsthilfe
Woskehat und Suren sind begabte Menschen. Sie ist gelernte Coiffeuse, und Suren hätte als Autolackierer seine Familie eigentlich versorgen können. Doch die nötige Ausstattung dazu fehlte. Die Armut zwang sie und ihre beiden Kinder dazu, in einem maroden Waggon zu hausen. Eine Renovierung desselben oder gar eine andere Unterkunft blieben ein Traum. Dank Ihnen durfte Diaconia dieser Familie helfen und ihr die benötigte Grundausstattung für Suren besorgen. So konnte der Familienvater im Hof des selbst errichteten Häuschens eine kleine Werkstatt eröffnen und kann nun selbstständig Aufträge ausführen. Die Bauarbeiten für das kleine Haus erledigte das Ehepaar selbst, Diaconia lieferte lediglich das Baumaterial. Sogar die beiden Kinder halfen mit, so gut sie konnten, und ihre Augen strahlten vor Freude. Heute darf Familie Sargsjan sicher leben und hat ihr eigenes Auskommen. Herzlichen Dank, dass Sie durch Ihre Spenden dieser Familie ein neues Zuhause und die Basis für eine gute Zukunft geschenkt haben. Woskehat schrieb an Diaconia: "Dank Eurer Hilfe dürfen wir nun unter sicheren Bedingungen leben. Wir haben sogar ein kleines Bad. Die Grundausstattung für die Werkstatt ermög-licht es meinem Mann, Aufträge anzunehmen und auszuführen und so das Einkommen für uns zu sichern. Herzlichen Dank für alles!"
(Projekt Nr. 3143, Diaconia Report Januar 2016)


ALBANIEN
Wie Sardinen in der Dose — Wohnraum fÜr Lazar
Familie Dizdari lebt mit fünf Personen in Shkoder. Ylgen (7) ist ihr jüngstes Kind, und der Junge hat in seinem Leben schon viel Schweres durchgemacht. 2015 wurde bei ihm Asthma diagnostiziert, welches durch die schlechten und ungesunden Wohnbedingungen immer schlimmer wurde. Daher war es uns ein Anliegen, ihm und seiner Familie umgehend zu helfen. Der grösste Wunsch der Eltern war, dass das Haus renoviert wird, damit es für die Gesundheit der Kinder zuträglich ist. So haben wir den Schimmel beseitigt, das Mauerwerk getrocknet und isoliert und anschliessend das gesamte Haus neu gestrichen. Auch die Fenster und Türen wurden ersetzt. "Was Ihr für uns getan habt, erscheint uns wie ein Traum", so Ylli, Ylgens Vater. "Den kommenden Winter fürchten wir nicht mehr. Dank Eurer Hilfe werden wir es warm und trocken haben. Gott segne jeden einzelnen Spender!" Diese Hilfe hat nicht nur die Lebensumstände dieser Menschen verändert, sondern ihnen auch Hoffnung und Freude geschenkt. Und Ylgen hat die Chance erhalten, gesund aufzuwachsen. Vielen Dank, denn Sie haben diese Unterstützung erst möglich gemacht!
(Projekt Nr. 3158, Diaconia Report Februar 2016)


Erfolgsberichte

AUGUST 2016


RUMÄNIEN
Adrian mÖchte zur Schule
Adrian hatte nur einen Wunsch: Zur Schule gehen zu können, so wie die Nachbarskinder. Jeden Tag schaute er ihnen sehnsüchtig nach — doch er hatte weder passende Kleidung und Schuhwerk, und seine Mutter Maria konnte ihm das benötigte Schulmaterial nicht kaufen. Wir setzten alles daran, dass Adrians Wunsch wahr werden konnte. Mit Ihrer Hilfe durften wir ihn und seine Mutter in den vergangenen vier Jahren unterstützen. Sie erhielten Nahrungsmittel, Kleidung, Schuhe und nicht zuletzt das so heiss ersehnte Schulmaterial. Zusätzlich war es uns mit Hilfe Ihrer Spenden möglich, den beiden ein kleines Haus zu errichten, mit etwas Land, auf dem sie Gemüse anbauen können. Wir geben Ihnen nun gerne den aufrichtigen Dank von Adrian und seiner Mutter weiter. Sie werden niemals vergessen, was Menschen, die sie nicht kannten, für sie zu tun bereit waren.
(Projekt Nr. 1750, Diaconia Report Juli 2012)


RUMÄNIEN
Schlangen gefÄhrden Kinder in maroder MÜhle — Familienhilfe Caruntu
Die Unterkunft von Liliana und ihrer Familie war lebensgefährlich. Eine 130 Jahre alte Mühle war ihr Zuhause — und auch das Zuhause von gefährlichem Ungeziefer. Stets war die Angst gegenwärtig, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Wasser, Strom und Heizung gab es nicht. Aber da diese Menschen sonst nirgendwo hatten bleiben können, nahmen sie es hin und machten das Beste daraus. Dank Ihrer Spende konnten wir Liliana, Radu und ihre Kinder in den vergangenen vier Jahren mit Nahrungsmitteln, Feuerholz, Kleidung und den benötigten Medikamenten versorgen. Radu hat in der Zwischenzeit eine Arbeit als Strassenreiniger gefunden. Von seinem Verdienst kann die Familie die Miete für ein Ein-Zimmer-Appartment bezahlen. Die marode Mühle mit ihrem Ungeziefer gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Claudia freut sich sehr darüber, dass sie nun auch Wasser, Strom, eine Heizung und sogar eine Toilette haben. Für viele Jahre hat sie davon geträumt. Zudem haben wir der Familie noch neue Betten und Matratzen sowie weitere Einrichtungsgegenstände gebracht. Die gesamte Familie dankt Ihnen von Herzen für Ihre Hilfe.
(Projekt Nr. 1775, Diaconia Report September 2012)

RUMÄNIEN
Ein Leben im Kuhstall — Eine Zukunft fÜr Familie Bartos
Gheorge und Ileana mussten in ihrem Leben schon viele Widrigkeiten überstehen und Schicksalsschläge hinnehmen. Aber die Hoffnung haben die beiden nie verloren. Als wir die Familie kennenlernten, lebte sie in einem Raum in dem Stall, wo Gheorge arbeitet. Der Gestank und der Schmutz waren überall. Doch nach einer Zeit, in der sie auf der Strasse gelebt hatte, schien ihnen der Stall immer noch die bessere Variante zu sein. Gheorge arbeitete 16 Stunden am Tag und vertraute darauf, dass bessere Tage kommen würden. Und sie kamen. Gheorge sparte regelmässig etwas von seinem kargen Lohn und war so in der Lage, ein kleines altes Haus auf einem Hügel zu kaufen. Diaconia lieferte, dank Ihrer Unterstützung, weiteres Baumaterial, das zur Renovierung dringend benötigt wurde. So erhielt das Haus eine neue Tür, neue Fenster sowie weitere Einrichtungsgegenstände. Gheorge und Ileana danken Ihnen, liebe Spender, aufrichtig dafür, dass Sie Familie Bartos geholfen haben und sie nun in eine bessere Zukunft blicken darf.
(Projekt Nr. 1910, Diaconia Report September 2013)


ARMENIEN
Augenlicht fÜr Erik
Als wir Erik und seine Familie vor über zwei Jahren kennenlernten, hatte der Familienvater beinahe resigniert. Durch einen Autounfall hatte er sein Augenlicht verloren und benötigte dringend eine Keratoprothese. Dazu kam, dass seine Frau und sein Sohn ihn verlassen hatten. Erik lebte mit seiner Mutter und seiner Schwester zusammen. Die Hilfe, die Sie, liebe Spender, Erik haben zukommen lassen, hat sein Leben nachhaltig verändert. Nachdem sich das Gesundheitsministerium bereit erklärt hatte, die Kosten für die Prothese zu übernehmen, sorgte Diaconia für die Bezahlung der benötigten Operation. Heute kann Erik bereits wieder Formen unterscheiden und so am täglichen Leben teilnehmen. Medizinisch wurden bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um seine Sehkraft zu verbessern.
Erik und seine Familie wandten sich nochmals an Diaconia, mit der Bitte um Hilfe bei der Anschaffung von Haushaltsgegenständen, welche ihr Leben bedeutend erleichtern. Wir konnten ihren Wunsch erfüllen und ihnen eine Waschmaschine und einen Kühlschrank bringen.
Herzlichen Dank, dass Sie Erik durch Ihre Spende geholfen haben, nicht mehr im Dunklen leben zu müssen und wieder etwas sehen zu können.
(Projekt Nr. 2226, Diaconia Report Juli 2014)


ARMENIEN
Bitte helft meinen kranken Kindern! — Überlebenshilfe Familie Asrian
Wir trafen Lusine und ihre sechs Kinder 2013 auf der Strasse, wo sie um Almosen bettelten. Alles, was Lusine entbehren konnte, hatte sie verkauft, um das Leben ihres Sohnes Hajk zu retten. Direkt nach der Geburt musste diesem ein künstlicher Darmausgang gelegt werden. Weitere Operationen wurden nötig. Zwar übernahm das Land einige der anfallenden Kosten, aber die meisten mussten von der Familie selbst getragen werden. Lusines Mann kam mit dem Druck nicht klar und verliess seine Familie. So war die Mutter auf sich alleine gestellt. Liebe Menschen halfen ihr, durch Spenden einen Grossteil der Gelder aufbringen zu können; Hajks Leben konnte gerettet werden.
Auch Sargis und Hamlet erhielten Hilfe. Nachdem es Lusines Kindern besser ging, sorgten wir für eine bessere Unterkunft der Familie. Wir ersetzten die zerfallenen Betten, brachten neue Stühle, einen Tisch und diverse Einrichtungsgegenstände für den Haushalt. Abschliessend konnten wir Familie Asrian mit einer Kuh, einem Kälbchen und zehn Hühnern Hilfe zur Selbsthilfe schenken. Nun ist der Tisch regelmässig mit Milch und Käseprodukten gedeckt, und das kleine Haus ist dank dem gelieferten Holz auch im Winter warm und wohnlich. Lusine dankt Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen: "Es ist wunderbar, meine Kinder so glücklich zu sehen. Herzlichen Dank für jede Spende und die Nahrungsmittel, die wir zusätzlich erhalten haben. Gott segne Sie alle!" Gerne schliessen wir uns diesem Dank an.
(Projekt Nr. 1902, Diaconia Report August 2013)


ALBANIEN
Das Haus soll ein Zuhause werden — Familienhilfe Luiza und Alfio
Als wir Luiza und ihren Sohn das erste Mal trafen, war die Mutter verzweifelt. Sie war von 10 Franken (9 Euro) und dem Erbarmen mitfühlender Menschen abhängig, um zu überleben. Nach einem Unfall ihres Mannes, der ans Tageslicht brachte, das dieser bereits mit einer anderen Frau verheiratet war, fühlte sie sich leer und hilflos, denn sie besass nichts. Das Haus, dass sie mit ihrem Mann gemeinsam aufzubauen begonnen hatte, konnte nicht fertiggestellt werden. Sie zog mit ihrem Sohn zurück ins Haus ihrer Eltern.
"Ich bin eine gute Arbeiterin, schwere Arbeit macht mir nichts aus. Wenn ich einen Garten und einen Stall bekomme, kann ich Gemüse anbauen und eine Kuh halten, deren Milch für Käse sorgen wird." Wir halfen Luiza und Alfio, das Haus fertigzustellen und brachten ihnen Saatgut für den Garten. Auch errichteten wir um das Grundstück einen Zaun, damit der Garten geschützt ist. Ausserdem haben wir einen kleinen Stall für eine Kuh errichtet. Luiza dankt allen Spendern von Herzen, die ihr und ihrem Sohn geholfen haben. "Meine Hoffnung ist zurückgekehrt. Jetzt habe ich wieder die Zuversicht und Kraft, nach vorne zu schauen, denn ich kann meinen Sohn und mich selbst versorgen. Herzlichen Dank, Gott segne Sie alle."
(Projekt Nr. 3196, Diaconia Report Mai 2016)



Erfolgsberichte

JULI 2016


RUMÄNIEN
Mutter und Kinder konnten den Flammen nur knapp entkommen
Um ihr Leben zu retten, trug Mutter Mariana ihre Kinder Costel und Alina durchs Feuer. Alle Drei zogen sich schwere Verbrennungen zu. Vater Vasile wurde nur leicht verletzt. Ihre wenigen Habseligkeiten wurden vom Feuer vernichtet. Costel und Alina sowie Mariana verbrachten einige Monate im Spital und mussten schmerzhafte Behandlungen über sich ergehen lassen. Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, konnten wir die teuren Medikamente und Salben für die Behandlungen bezahlen. Zusätzlich versorgten wir Eltern und Kinder mit Nahrungsmitteln, Kleidung, einem neuen Ofen und Feuerholz und bezahlten die vielen Fahrten nach Brasov, die zur Nachbehandlung nötig waren. Vasile hat eine Arbeit gefunden und konnte das Haus in der Zwischenzeit neu aufbauen. Costel und Alina besuchen wieder die Schule, und ihre Verbrennungen sind gut verheilt. Heute, sechs Jahre später, möchten sich alle herzlich bei Ihnen für Ihre Hilfe bedanken. Auch wir danken Ihnen, dass Sie dieser Familie so nachhaltig geholfen haben.
(Projekt Nr. 1478, Diaconia Report Mai 2010)


RUMÄNIEN
Sorgenvolle NÄchte fÜr Familie Munteanu — Haus am HÜgel
Der 34-jährige Stefan bekam von seinem Vater ein Stück Land zur Verfügung gestellt, um für sich und seine Familie ein kleines Haus zu errichten. Nach und nach kaufte er vom Geld, das er sich vom Munde absparte, Baumaterial, um ein kleines Haus mit zwei Räumen zu errichten. Vor dem Haus türmte sich das Material und bedeutete eine mögliche Gefahr für die Kinder. Hinter dem Haus befindet sich ein Hügel, der so instabil war, dass die Möglichkeit bestand, dass er beim nächsten Regen auf das Haus rutschen würde. Dank Ihren Spenden wurde zwischen dem Haus und dem Hügel eine Mauer errichtet, die stabilisiert und das Haus schützt. Zudem wurden eine sichere Tür und Fenster in das kleine Haus eingebaut. Zusätzlich haben wir die Familie mit Nahrungsmitteln, einem neuen Ofen und Feuerholz sowie Windeln versorgt und einige Rechnungen für sie übernommen. Auch eine Waschmaschine darf Mutter Marcela nun ihr Eigen nennen. "Vielen Dank an alle Spender, die uns geholfen haben", sagt sie gerührt. "Nun können wir sicher wohnen, und die Kinder spielen draussen, ohne dass wir uns um sie sorgen müssen." Diesen Dank geben wir gerne an Sie, liebe Spender, weiter.
(Projekt Nr. 1924, Diaconia Report Oktober 2013)

ALBANIEN
Hilfe fÜr Waisenkinder von Tropoje
Erinnern Sie sich noch an die fünf Waisenkinder, die wir Ihnen im September 2009 vorgestellt haben? Immer wieder erreichen uns Anfragen, wie es ihnen heute geht. Durch den plötzlichen Tod unseres Mitarbeiters und Länderleiters Artan Metohu im vergangenen Jahr war es uns einige Zeit nicht möglich, direkten Kontakt zu den Kindern aufzunehmen. Vor wenigen Wochen war nun unser neuer Länderleiter, Andi Mumxhiu, vor Ort. Er fasst für uns den Werdegang noch einmal zusammen: 1999 starb der Vater der Kinder unverschuldet bei einem Autounfall. Die Mutter sorgte so gut es ging für ihre Kinder und stellte ihre eigenen Nöte und ihre Gesundheit hinten an. Sie starb 2006 an einer Krebserkrankung und liess die Kinder als Vollwaisen zurück. Für ein Jahr kümmerte sich ein Onkel um die fünf Geschwister. Dann wanderte er nach Griechenland aus. Obwohl die Umstände dagegen sprachen, wollten die Kinder den letzten Wunsch ihrer Mutter, dass sie zusammenbleiben sollten, erfüllen – und sie schafften es! Nicht zuletzt durch Ihre Hilfe, liebe Spender. Sie machten es möglich, dass das feuchte und undichte Haus renoviert werden konnte. Haushaltsgegenstände und Nahrungsmittel wurden gekauft. Artan sorgte ausserdem dafür, dass eine Privatschule die Kinder unentgeltlich aufnahm, ihnen eine tägliche warme Mahlzeit ermöglichte und den Fahrdienst übernahm. "Artan vergass auch unsere Geburtstage nie. Und es verging kein Weihnachten, wo er nicht mit einem grossen Paket vor unserer Tür stand", berichtet Gazmir. "Wir danken jedem einzelnen Spender von Herzen. Gott segne Sie alle!" Heute besuchen Albana und Marjeta noch immer die Privatschule. Gezim und Valbona arbeiten bereits und besuchen die Universität. Bis heute durften wir diese Kinder, dank Ihren Spenden, begleiten. Aus ihnen wurden lebensfrohe und aufrichtige Menschen, die ihr Leben nun selbst in die Hand nehmen können. Vielen Dank, dass Sie dieses "Wunder" gemeinsam mit uns möglich gemacht haben.
(Projekt Nr. 1393, Diaconia Report September 2009)


ARMENIEN
Ein kleines Steinhaus fÜr Familie Wardanian
Familie Wardanian lebte mit sieben Personen in einer kleinen verrosteten Wellblech-Behausung in Melik, einem kleinen Bergdorf nördlich von Jerewan. Hoffnung auf eine würdigere Unterkunft gab es nicht, zu gross waren die finanziellen Nöte. Gemeinsam mit einem weiteren Hilfswerk konnten wir dieser Familie ein neues Zuhause aufbauen. Nachdem das kleine Haus errichtet worden war, brachten wir der Familie dringend benötigte Einrichtungsgegenstände wie Betten und Bettsachen sowie Bezüge, Stühle und Tische, einen Kühlschrank und eine Waschmaschine, ein Sofa und die Einrichtung für das Bad.
Als die Lieferung bei Wardanians eintraf, waren die gesamte Familie, die Schulfreunde der Kinder sowie das ganze Dorf anwesend und freuten sich mit – auch die verheiratete Tochter war mit ihren Kindern zu Gast, um diesen besonderen Tag mitzuerleben. "Ich kann kaum glauben, dass das alles für uns ist", sagte Mutter Susambar bewegt, und auch die Freude der Kinder kannte keine Grenzen. Vater Mkrtitsch verfasste für Sie, liebe Spender, einen kleinen Dankesbrief, den wir Ihnen, in Auszügen und übersetzt, gerne weiterleiten möchten: "Liebe Spender von Diaconia, wir sind Ihnen unendlich dankbar. Dank Ihrer Hilfe haben wir nun ein schönes Zuhause. Wenn wir am Tisch sitzen, denken wir an Sie. Wir werden Sie nie vergessen. Herzlichen Dank!" Diesem Dank schliessen wir uns gerne an.
(Projekt Nr. 2227, Diaconia Report Juli 2014)


ARMENIEN
Ein solides Haus und Grund zur Freude — Ein Zuhause fÜr Geworgs Familie
Als wir Familie Hunanjan zum ersten Mal besuchten, waren wir von der herrschenden Not sehr betroffen. Sie hauste in einem halbfertigen Haus in Jerewan, das weder Türen noch Fenster besass. Jugendliche hatten mit Spenden begonnen, das Haus hochzuziehen. Als das Geld aufgebraucht war, wurde der Bau einfach so zurückgelassen. Eine Adresse wurde dem Haus nicht zugewiesen. Die Stadtverwaltung duldete zwar die Anwesenheit der Familie, verlangte jedoch mittelfristig einen hohen Geldbetrag, damit sie dort dauerhaft legal bleiben könnte. Eine Renovierung des Hauses war für die Familie aus finanziellen Gründen nicht möglich. Dank Ihren Spenden konnten wir Geworg und seiner Familie grundlegend helfen. Wir bauten das Haus aus, so dass es nun drei Räume besitzt. Das Dach wurde abgedichtet, neue Fenster und Türen eingesetzt und eine kleine Küche eingerichtet. Die Stromleitungen wurden erneuert und ein Wasseranschluss gelegt. Mutter Astghik ist überwältigt: "Wir sind allen Spendern von Diaconia unendlich dankbar! Nun brauchen wir keine Angst mehr vor dem kalten Winter zu haben. Gott segne Sie reichlich für Ihre Hilfe!" Danke, dass Sie diese Familie unterstützt haben.
(Projekt Nr. 3086, Diaconia Report September 2015)




Erfolgsberichte

JUNI 2016


RUMÄNIEN
AchtjÄhriges MÄdchen mit schwersten Verbrennungen mÖchte wieder
gehen kÖnnen

Das Patenkind Tuta ist nun schon 13 Jahre alt. Vier Jahre lang durften wir sie, dank Ihrer Spenden, medizinisch unterstützen. Als wir Tuta 2011 zum ersten Mal begegneten, hatte sie bereits drei Hauttransplantationen hinter sich. Sie hatte im Haus, in der Nähe eines Ofens, in dem noch ein Feuer brannte, gespielt. Ein Funke traf ihre Hose, die sofort zu brennen begann. Das Mädchen war starr vor Schreck und Schmerzen. Eine Tante rief den Notarzt, da die Eltern gerade unterwegs waren, um Arbeit zu suchen. Nach einem Anfahrtsweg von 85 Kilometern brachte der Krankenwagen Tuta sofort ins Spital. Dort blieb sie einige Monate. Im Anschluss daran benötigte das Mädchen spezielle Cremes und Medikamente, damit die Verletzungen ordentlich verheilen konnten. Dank Ihrer Hilfe konnten wir Tuta die Spezialcreme und die nötigen Folgebehandlungen bezahlen. Zusätzlich haben wir das einsturzgefährdete Häuschen sicher gemacht, mit einem neuen Ofen und Brennholz ausgerüstet und der Familie Nahrungsmittel, Wintergemüse und Kleidung gebracht. Wir freuen uns, Ihnen nun berichten zu dürfen, dass Tuta laut Aussage des Arztes geheilt ist und keine weiteren medizinischen Behandlungen mehr benötigt. Umso mehr freut sie sich auf den zusätzlichen Raum, der für sie ausgebaut wird. Gemeinsam mit Tuta danken wir Ihnen für Ihre Hilfe, die Sie dem Mädchen und seiner Familie haben zukommen lassen.
(Projekt Nr. 1626, Diaconia Report August 2012)


RUMÄNIEN
Eine Zukunft fÜr Ana Maria und ihre Kinder
Als wir Ana Maria und ihre Kinder kennenlernten, lebten sie unter extrem schwierigen Umständen. Auf Hilfe hatten sie vergeblich gehofft. Die heute 32-Jährige wusste oft nicht, womit sie ihre Kinder ernähren sollte. Dank Ihren Spenden brachten wir der Familie Nahrungsmittel und Kleidung.
Kurz bevor wir Ana Maria zum ersten Mal trafen, hatte das Jugendamt bereits beschlossen, die Kinder von der Mutter wegzuholen und in einem Waisenhaus unterzubringen. Trotz aller Unterstützung, die wir Ana Maria zukommen liessen, wurde diese Entscheidung nicht rückgängig gemacht. Sie darf ihre Kinder jederzeit besuchen, aber diese leben nicht mehr bei ihr. Das einzige, was Ana Maria beruhigt, ist das Wissen, dass die Kinder regelmässig zu essen bekommen und nicht frieren müssen. Wir werden diese Familie auch weiterhin unterstützen, ihre Unterkunft schrittweise renovieren und hoffen, dass dies letztendlich dazu beiträgt, die Kinder wieder zu ihrer Mutter zurückzubringen. Über die weitere Entwicklung werden wir Sie gerne informieren.
(Projekt Nr. 1965, Diaconia Report Februar 2014)

RUMÄNIEN

Kranke Niere bedroht Alexandras Leben — Nierenoperation fÜr Alexandra
Alexandra ist heute 15 Jahre alt, und es geht ihr gut. Sie leidet unter einer Fehlbildung der Niere, welche sich negativ auf deren Funktion auswirkt. Mehr als um sich selbst machte Alexandra sich Sorgen darum, dass sie ihrer Mutter nicht mehr helfen könnte.
Das Geld für die medizinische Behandlung ihrer Tochter konnte die Mutter nicht aufbringen. Dank Ihrer Hilfe konnten alle Untersuchungen und Behandlungen bezahlt werden. Der Arzt entschied, dass eine dauerhafte Medikation sinnvoller sei als eine Operation, die eine komplette Heilung auch nicht hätte garantieren können. Seit Alexandra die Medikamente bekommt, funktioniert ihre Niere normal. Der Arzt ist sehr zufrieden mit dem Verlauf und stellt sogar in Aussicht, dass die Niere in einigen Jahren auch ohne Medikamente wieder normal funktionieren könnte. Zusätzlich zur medizinischen Hilfe brachten wir der Familie Nahrungsmittel, Kleidung und Feuerholz. Dank Ihrer Spenden konnten wir im Haus noch ein neues Fenster und eine neue Tür einbauen, damit die Wärme im Wohnraum bleibt. Alexandra und ihre Mutter danken Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen für jede Spende und jedes Gebet.
(Projekt Nr. 2207, Diaconia Report Juni 2014)


ARMENIEN
Monte mÖchte normal essen kÖnnen — Operation Monte
Es ist uns immer eine grosse Freude, Sie, liebe Spender, über die Ergebnisse unserer Hilfe zu informieren. So auch über das Schicksal des kleinen Monte, der in seinem bisher kurzen Leben schon viermal operiert werden musste. Um die Kosten für die Operationen bezahlen zu können, hat die Familie ihren gesamten Besitz verkauft. Ein Spender erklärte sich jedoch bereit, die gesamten Kosten zu übernehmen. Auch die Kosten für die Nachbehandlungen wurden von Ihnen, liebe Spender, übernommen. Durch diese grossartige Hilfe konnten wir, gemeinsam mit der Familie, die neue Unterkunft, ein Haus bei Verwandten in Aghdzq in der Region Aragatsotn, renovieren und mit Mobiliar ausstatten. Wir kauften Betten, Bettwäsche, Küchenmöbel und Sessel. Die ganze Familie dankt Ihnen von ganzem Herzen, dass der kleine Monte operiert werden konnte und sie wieder ein Dach über dem Kopf hat, das sie "Zuhause" nennen darf.
(Projekt Nr. 3125, Diaconia Report Dezember 2015)


ARMENIEN
Hilfe fÜr behinderte Kinder — Die kleinen Schritte zÄhlen
Vielleicht erinnern Sie sich noch an Eduard und Lewon? Wir berichteten Ihnen bereits in den Erfolgsberichten November 2014 über die Entwicklung der beiden Jungs und beschlossen, sie längerfristig zu unterstützen. Überall auf der Welt gibt es solche Kinder. Meistens werden sie mit Medikamenten ruhiggestellt, da die Familien nicht das nötige Geld haben, um sie behandeln zu lassen. Oft verlassen Elternteile die Familien, da sie sich dem Druck nicht gewachsen fühlen. So auch Eduards Vater. Inessa, Eduards Mutter, sorgt alleine für ihren Sohn, und das Geld für eine Physiotherapie konnte sie nicht aufbringen. Seit drei Jahren sorgt Diaconia für eine angemessene Physiotherapie, und Eduard hat gute Fortschritte gemacht. Er kann nun etwas sprechen und selbstständig greifen.
Auch Lewons Vater verliess seine Familie. Sirun, Lewons Mutter, zog mit ihren Kindern nach Jerewan. Mittlerweile kann der Bub stehen und einige Schritte gehen. Auch sprechen kann er, manchmal lernt er sogar kurze Gedichte auswendig und zitiert sie. Neben der therapeutischen Hilfe konnten wir beide Familien noch mit Kleidung und gesunder Nahrung versorgen. Inessa und Sirun danken allen, die für dieses Projekt gespendet haben. Ohne Ihre Hilfe wäre eine Therapie für die zwei Jungen nicht möglich gewesen.
(Projekt Nr. 1906, Diaconia Report August 2013)


ALBANIEN
Eine Kuh als Grundstein fÜr ein besseres Leben — Familienhilfe
Familie Mesi lebt in einer Region Albaniens, die nur sehr schwer zu erreichen ist – im Dorf Zall Cudhi in der Gemeinde Kruja. Dort ist es fast unmöglich, eine Arbeit zu finden. Und die Sozialhilfe reicht kaum aus, um zu überleben. Zusätzlich wurde das Haus der Familie durch ein Erdbeben völlig zerstört. Heute besitzt sie, dank Ihrer Spenden, eine Milchkuh, aus deren Milch sie Käse herstellt und etwas davon verkauft. "Wir wussten kaum, wie wir überleben sollten", berichtet Vater Naim. "Wir hatten an viele Türen geklopft und um Hilfe gebeten. Aber niemand schien sich für uns zu interessieren. Wir verloren beinahe den Glauben an Gott und fühlten uns hilflos und alleine." Zusammen mit der Kuh brachten wir der Familie noch ein Kälbchen und Futter für die Kühe. Auch Grundnahrungsmittel für rund zwei Monate konnten der Familie geliefert werden. Familie Mesi dankt allen Spendern, die ihnen geholfen haben, aufrichtig. Ihre Hilfe brachte Hoffnung und Glauben in diese Familie zurück.
(Projekt Nr. 3184, Diaconia Report April 2016)




Erfolgsberichte

Mai 2016


RUMÄNIEN
Vasilica kÄmpft um die Zukunft ihrer Kinder
Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, Familie Lingurar im vergangenen Jahr nachhaltig zu helfen. Mittlerweile wurde Vasilicas Mann Ion wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen und kann zur Versorgung seiner Familie beitragen. Während seines Gefängnisaufenthalts machte er sich unablässig Sorgen, wie seine kleine Familie wohl ohne ihn zurechtkommen würde. Als er das Haus zum ersten Mal sah, kamen ihm vor lauter Freude die Tränen. Auch an Vasilica ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen. "Nun wird alles gut, wir sind wieder zusammen und haben ein warmes Zuhause", sagt die junge Frau lächelnd. Für Ion ist es, als Analphabet und mit einer verbüssten Gefängnisstrafe, nicht leicht, eine Arbeit zu finden. So nimmt er jede sich bietende Möglichkeit an, um ehrliches Geld verdienen zu können. Wir brachten der Familie regelmässig gesunde Nahrung, Kleidung, Windeln und Milch. Zudem erhielt sie einen neuen Holzofen und Feuerholz für den Winter. Pünktlich zu Weihnachten durften wir ihr noch eine besondere Freude bereiten: einen Stromanschluss. Vasilica und Ion danken Ihnen, liebe Spender, von Herzen für die Freundlichkeit, die sie ihnen erwiesen haben. Ohne Ihre Hilfe hätten sie es nicht geschafft.
(Projekt Nr. 2209, Diaconia Report Juni 2014)


RUMÄNIEN

Ein unwÜrdiges Leben in Dreck und Schmutz — Nothilfe Hajnal
Hajnal (damals 26) lebte mit ihren drei Kindern in einer Baracke in der Nähe des Bahnhofs in Brasov. Viele Obdachlose kamen zum Schlafen dorthin. Selbst die Beobachtung eines Mordes blieb den Kindern nicht erspart. Das Leben war für Hajnal, damals getrennt von ihrem Mann, alles andere als leicht. Aber sie hat nie aufgegeben. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, die kleine Familie in den vergangenen Jahren mit gesunden Nahrungsmitteln, Gemüse, Kleidung, einem neuen Holzofen und Feuerholz sowie medizinischer Hilfe zu versorgen. Seit rund zwei Jahren ist die Familie wieder vereint. Hajnals Mann arbeitet als Strassenreiniger und erscheint nun bedeutend reifer und verantwortungsbewusster als noch vor einigen Jahren. Da die Familie nun ein regelmässiges Einkommen hat, kann sie sich ein kleines Haus mieten. Ihre Lebensumstände sind viel besser und geben den Kindern die Möglichkeit, sich gesund zu entwickeln. Mittlerweile darf sich die Familie sogar über weiteren Nachwuchs freuen. Vielen Dank, liebe Spender, dass Sie dieser Familie geholfen haben. Sie haben ihr dadurch nicht nur zum Leben, sondern zum Überleben verholfen.
(Projekt Nr. 1600, Diaconia Report Mai 2011)


ARMENIEN
Albtraum zwischen blanken BetonwÄnden — Wohnen in Bauruine
Vielleicht erinnern Sie sich noch an Familie Kurghinjan? Wir haben uns bei unserem ersten Besuch gefragt, wie man unter solchen Bedingungen überhaupt leben kann – vor allem mit kleinen Kindern. Die Wohnung besass weder Türen noch Fenster, es gab keinen Wasseranschluss und sanitäre Anlagen waren nicht vorhanden. Dank Ihrer Hilfe hat sich das Leben von Melanja und ihrer Grossfamilie bedeutend verbessert. Diaconia lieferte Material, damit die Wände verputzt und isolierende Fenster und Türen eingesetzt werden konnten. Die Matratzen, welche vormals als Isolation gegen Wind und Kälte gedient hatten, erfüllen nun ihren ursprünglichen Zweck. "Ich weiss gar nicht, wie ich meinen Dank angemessen ausdrücken soll", so Melanja und wischt sich verschämt die Freudentränen aus den Augen. "Jetzt haben wir warm und können sicher wohnen. Gott segne Sie alle." Diesem Wunsch und Dank schliessen wir uns gerne an.
(Projekt Nr. 1968, Diaconia Report Februar 2014)


ARMENIEN
Ein Zuhause fÜr einen FreiheitskÄmpfer — Familienhilfe Grigorian
Anfang 2015 wandte Nojemsar Grigorian sich hilfesuchend an Diaconia. Das Haus der Familie war einsturzgefährdet, das Dach undicht, die Türen und Fenster marode und der Putz bröckelte bereits von den Wänden. Um nachts nicht zu sehr frieren zu müssen, füllte man warmes Wasser in Plastikflaschen. Als Invalide erhielt Nojemsars Mann Aschot zwar eine kleine Entschädigung und zusätzlich eine monatliche Invalidenrente, aber dies alles reichte gerade so zum Überleben. Nojemsar wusste einfach nicht mehr weiter.
Wir begannen umgehend damit, der Familie Nahrungsmittel zu liefern. Zudem sorgten wir dafür, dass das Haus wieder sicher bewohnbar ist, neue Fenster eingebaut und die Wände gedämmt wurden. Nun bleibt die Wärme, die der Ofen verbreitet, im Raum und geht nicht mehr verloren. "So eine Freude für uns! Und gerade rechtzeitig vor dem harten Winter", freut sich Nojemsar. "Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Vielen Dank an alle Spender, die uns geholfen haben. Das werde ich niemals vergessen!" Auch wir danken Ihnen, dass Sie dieser Familie geholfen haben, nun in einer warmen kleinen Unterkunft leben zu dürfen, ohne Angst vor dem Winter.
(Projekt Nr. 3024, Diaconia Report April 2015)


ALBANIEN
WÄrme und Hoffnung fÜr Familie Murati — Familienhilfe Murati
Als wir Familie Murati trafen, lebte sie ohne Hoffnung in einem verfallenen Haus im Dorf Noje im Skanderbeg-Gebirge. Die Sorge, wie sie den nächsten Tag überstehen sollte, war allgegenwärtig.
Vojsava Murati (45), deren Mann acht Jahre zuvor gestorben war, musste für ihre Kinder Emiliano (19), Elsidona (16), Ersonila (12) und Jetmira (9) alleine sorgen.
Wir beschlossen, umgehend mit der Hilfe zu beginnen und brachten Vojsava fünf trächtige Ziegen. Ebenfalls versorgten wir die Familie mit Nahrungsmitteln und lieferten für drei Monate das Futter für die Ziegen. Innerhalb von einem Jahr wird ihr so mindestens zehn Ziegen gehören. Die männlichen Tiere werden verkauft, was der Familie ein zusätzliches Einkommen bringt. "Dies ist das erste Mal, dass wir nicht nur Versprechungen gemacht bekamen, sondern dass jemand uns auch praktisch geholfen hat", sagt Vojsava bewegt. "Seit mein Mann gestorben ist, bin ich auf mich alleine gestellt. Wir hatten nichts ausser der Sozialhilfe. Nun stehe ich jeden Morgen froh auf, weil ich weiss, dass die Versorgung für meine Kinder gewährleistet ist. Der zusätzliche Raum und eine Toilette werden ebenfalls schon bald gebaut werden. Herzlichen Dank Ihnen allen, die diese Hilfe mit Ihrer Spende möglich gemacht haben!"
(Projekt Nr. 3071, Diaconia Report August 2015)




 
Erfolgsberichte

Januar 2016


RUMÄNIEN
Laurentiu soll leben — NeunjÄhriger von den Ärzten aufgegeben
Laurentiu ist ein Kämpfer. Als er wenige Monate alt war, gaben die Ärzte ihn bereits auf. Aber seine Mutter Minodora gab ihren Sohn nicht auf. Kurz nachdem Laurentiu geboren wurde, stellten die Ärzte fest, dass er eine Hirnblutung erlitten hatte und zudem unter einem sogenannten "Wasserkopf" litt. Heute ist dieser kleine Junge geheilt, was als Wunder zu bezeichnen ist. Eine dringend benötigte Augenoperation wurde in letzter Minute abgesagt, da Laurentiu unsäglich grosse Angst davor hatte. Auch die Überredungsversuche seiner Mutter, dass diese Operation sehr wichtig sei, scheiterten. Wir beschlossen, Laurentiu nicht zur Operation zu zwingen, sondern sagten ihm, dass wir für ihn da sind, sobald er sich dafür bereit fühlt, und wir dann für seine Operation bezahlen werden.
In den vergangenen drei Jahren haben wir die Familie mit Nahrungsmitteln, Wintergemüse, Feuerholz für den Winter, einem neuen Ofen und Kleidung unterstützt.
Die ganze Familie ist sehr dankbar für alle Hilfe. Und Minodora ist überzeugt: "Eines Tages wird Laurentiu in die Operation einwilligen. Bis dahin danke ich allen Spendern herzlich, dass sie uns so treu unterstützt haben." An diesen Dank schliessen wir uns gerne an und beten für Laurentiu, dass er schon bald in die Operation einwilligen wird.
(Projekt Nr. 1862, Diaconia Report April 2013)


RUMÄNIEN
Schulbildung fÜr Sebastians Kinder — Bildung fÜr alle
Trotz aller Probleme und der unsäglichen Armut geben Sebastian und Ghionghi nicht auf. Ghionghi litt sehr unter ihrer ersten Ehe, die sie hilflos, völlig überfordert und mit dem sechsten Kind schwanger, zurückliess. Sie wusste nicht, wie sie sich und ihre damals fünf Kinder ernähren sollte. Dennoch riss sie sich zusammen und begann mit ihnen ein neues Leben. Dann traf sie Sebastian. Sie gründeten eine neue Familie. Aber die Armut blieb. Als wir die Familie trafen, beschlossen wir sofort, dass wir ihnen helfen. So brachten wir ihnen monatlich gesunde Nahrungsmittel und Kleidung. Während des Winters brachten wir ihnen Feuerholz und einen neuen Ofen, damit sie nicht zu frieren brauchten. Das alte zerbrochene Fenster ersetzten wir durch ein neues. Diese für uns so klein erscheinende Arbeit machte für diese Familie einen grossen Unterschied: Der Raum ist nun gut gegen das Wetter und den Lärm von aussen isoliert. Während Sebastian grosse Probleme hatte, eine gute Arbeit zu finden, sorgten wir für das Auskommen der gesamten Familie. Sebastian, Ghionghi und alle Kinder bedanken sich von Herzen für Ihre Hilfe, liebe Spender. Sie empfinden es als grossen Segen, dass es Menschen gibt, die an sie gedacht und sie unterstützt haben, als sie es am meisten brauchten.
(Projekt Nr. 2265, Diaconia Report November 2014)


RUMÄNIEN
Medizinische Versorgung Lavinia
Als Lavinia von den Flammen umzingelt war, war sie völlig verzweifelt. Für die durch das Feuer entstandenen Verletzungen benötigte sie anschliessend dringend Medizin und Salben, die ihre Mutter nicht bezahlen konnte. Da wir die Not dieses Mädchens sahen, baten wir Sie, liebe Spender, um Unterstützung. Dank Ihrer Hilfe konnten wir die nötigen Medikamente für Lavinia bezahlen. Dies half ihr sowohl physisch als auch seelisch, da sie erlebte, dass sie Hilfe von Menschen bekam, die sie noch nicht einmal kannte. Jedes Mal, wenn wir mit den Artikeln zu ihr kamen, strahlte sie über das ganze Gesicht. Heute geht es Lavinia bedeutend besser, ihre Verbrennungen sind verheilt, und sie kann wieder regelmässig zur Schule gehen. Das schreckliche Erlebnis konnte sie recht gut verarbeiten. Während der Heilungsphase konnte Lavinias Mutter Florica einige Monate nicht arbeiten gehen. In der Zeit versorgten wir sie noch zusätzlich mit monatlichen Nahrungsmittel-Paketen. Gemeinsam mit Lavinia und Florica möchten wir Ihnen für Ihre Hilfe aufrichtig danken.
(Projekt Nr. 3061, Diaconia Report Juli 2015)


ALBANIEN
Ziegen und Wohnraum fÜr Vjollca
Als wir Vjollca das erste Mal besuchten, fanden wir eine verzweifelte Frau vor, die mit ihren zwei Töchtern unter unglaublich herausfordernden Umständen lebte und nicht wusste, wie sie den nächsten Tag überstehen sollte. Als wir sie fragten, was sie besonders benötige, wusste sie nicht, was sie antworten sollte. Das Vertrauen in die Versprechen Fremder war völlig verschwunden. Nach einer Weile sagte sie schüchtern: "Ich hätte gerne einen zusätzlichen Raum für meine Töchter und ein paar Ziegen, damit wir jeden Tag Milch haben." Umgehend begannen wir mit der Hilfe und brachten der Familie fünf Bergziegen, die alle im Februar oder März werfen, so dass Vjollca und ihre Töchter schon bald zehn Bergziegen besitzen werden. Aus der gewonnenen Milch können sie Käse herstellen und so für eine gesunde Ernährung sorgen.
Vor dem Haus liegt Baumaterial bereit, das ein albanischer Bauunternehmer gespendet hat, damit sobald wie möglich ein zusätzlicher Raum für die Töchter angebaut werden kann.
"Ich danke allen Spendern von Herzen", sagt Vjollca bewegt. "So viele Menschen haben Hilfe versprochen und nicht Wort gehalten. Ihr seid die ersten, die nicht nur geredet, sondern auch geholfen haben. Das werde ich Euch niemals vergessen. Ich werde gut für die Ziegen sorgen und einen neuen Stall bauen. Dank Eurer Hilfe habe ich meinen Glauben an Gott und an die Menschen zurückgewonnen." Vielen Dank, liebe Spender, dass Sie für diese Familie in der Not da waren!
(Projekt Nr. 3128, Diaconia Report Dezember 2015)


NEPAL
Erdbebenhilfe Nepal
Wir berichteten Ihnen über die von uns unterstützten Einrichtungen in Nepal und die teils verheerenden Zerstörungen, die durch das Beben vom 25. April 2015 in deren Umgebung entstanden sind. In einer Sonderbeilage baten wir Sie um Unterstützung für die Einrichtungen und die Hilfesuchenden. Trotz der durch die Blockade von Indien rund dreimal teurer gewordenen Baumaterialien wurden die Renovierungsarbeiten am Waisenhaus in Dhading weiter fortgeführt. Auch wenn die Arbeit langsam vorangeht, da das meiste in Eigenleistung geschieht, kann man die Fortschritte wahrnehmen. Während den Weihnachtstagen wurden von Man Bahadur Tamang in Dhading verschiedene Zusammenkünfte durchgeführt. Gemeinsam mit den Kindern aus dem Waisenhaus besuchte er die sechs Notlager und verteilte Hilfsgüter und kleine Geschenke. Unter Wellblechdächern wurde gesungen, gespielt, gegessen und gelacht. "Liebe Geschwister, dank Eurer Unterstützung durften wir ein Strahlen in die Gesichter vieler bringen. Ohne Eure Hilfe wäre es nicht möglich, unser Waisenhaus zu renovieren und so vielen Hilfebedürftigen in dieser schwierigen Zeit beizustehen. Wir werden Euch das nie vergessen. Gott segne Euch reichlich!" Danke, dass Sie auch jetzt, viele Monate nach dem Beben, diese Menschen nicht vergessen haben.
(Projekt Nr. 3102, Diaconia Report Oktober 2015)


RUMÄNIEN
SchÜtzende WÄnde fÜr Ionuts Familie

Wir können bei diesem Bericht nicht direkt von einem „Erfolgsbericht“ sprechen. Aber wir möchten Sie gerne auf dem Laufenden halten, wie das Leben dieser Familie ausschaut. Im Report berichteten wir, wie dankbar Ionut für Gottes Versorgung für seine Familie war. Nach einer sehr schwierigen Kindheit, die Ionut auf der Strasse und in Waisenhäusern verbrachte, war es ihm dennoch möglich, gemeinsam mit seiner Frau Christina eine Familie zu gründen. Sie bekamen zwei Töchter: Carla und Nadine. Im Januar 2014 verlor Ionut sein Leben durch einen Autounfall. Für Christina begann eine sehr schwere Zeit. Immer wieder fragten die Mädchen nach ihrem Papa, und Christina fiel die Antwort sehr schwer. Diaconia half der kleinen Familie so gut es möglich war. Heute sind alle wohlauf, die Töchter entwickeln sich prächtig, und Christina arbeitet für Diaconia im Kinderbildungszentrum KiBiZ als Rezeptionistin, während Carla und Nadine den Kindergarten besuchen.
Diaconia wird auch weiterhin an der Seite von Christina und ihren Töchtern stehen und ihnen helfen, wann immer es nötig ist.
Vielen Dank für alle Hilfe, die Sie Menschen durch Diaconia zukommen lassen. Ihre Spende kommt an.
(Projekt Nr. 1945, Diaconia Report Dezember 2013)






 
 


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