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Erfolgsberichte

JANUAR 2018


Rumänien / Dobreni

Casa Ray — NACH DEM FEUER

JA! Ohne eine Armee von Helfern hätten wir, nachdem wir durch das zerstörerische Feuer gehen mussten, nie erreichen können, was heute existiert. Dank Ihnen und anderen Menschen, die uns möglicherweise nicht einmal kennen, können wir wieder lächeln, ohne im Gedenken an das, “was einmal war”, zu verharren. Die Anstrengung war gross, aber die Erfüllung ist weitaus grösser. Nach dem Feuer wurden viele von uns mit der Frage nach dem “WARUM?” gequält. Wir haben uns um die Zukunft gesorgt, aber durch das Nachdenken über das Geschehene haben wir verstanden, dass wir das Feuer erleben mussten, um etwas Besseres zu erreichen.
Die Gebete für uns wurden erhört. Wir waren auch dann unter Gottes Schutz, als alles ganz hoffnungslos aussah. Dank Gott haben wir all das, was durch den Brand zerstört wurde, wieder erhalten und noch viel mehr dazu, zum Beispiel einen grossen Versammlungsraum, ein Zimmer für sportliche Aktivitäten im Winter etc.
Wir können Ihnen nicht genug Danke sagen für Ihre Anstrengungen und Ihre Hilfe! Wir unsererseits bitten im Gebet, dass Gott Sie dafür belohnen wird.
Jetzt ist alles, was zuerst unmöglich erschien, zu einer Erfolgsgeschichte geworden.
Mit all unserer Dankbarkeit – Casa Ray
(Projekt Nr. 3178, Diaconia Report April 2016)


Rumänien

Zukunft fÜr Gheorges Familie

Die Familie Pirvu musste schon viel Schweres durchmachen und wir sind froh, dass wir ihr beistehen konnten. Geanina, die Ehefrau, wurde herzkrank und ihr Ehemann fand sie viele Male am Boden liegend vor, neben ihr der weinende, verängstigte kleine Sohn. Gheorge bat wiederholt Diaconia Mitarbeiter um Hilfe, um die medizinischen Behandlungen seiner Frau zu bezahlen. Jedes Mal standen wir der Familie zur Seite. Doch die Probleme gingen weiter – als es der Mutter besser ging, wurde der kleine Sohn krank.
Gheorges Wunsch war es, den Führerschein machen zu können, sowie eine berufliche Qualifikation zu erhalten.
Dank Ihrer Grosszügigkeit sind nun alle Familienmitglieder gesund und Gheorge wurden die Fahrschule sowie alle nötigen Arbeitspapiere bezahlt. Jetzt haben beide Eltern in einer Fabrik, welche kleine Autoteile herstellt, Arbeit gefunden.
Die Familie erhielt auch Baumaterial für einen zusätzlichen Wohnraum. Für einen Zaun, ein Tor, Wasser- und Stromanschluss kann die Familie jetzt selber aufkommen, da beide verdienen. Gheorge ist sehr dankbar für all die Hilfe, die seine Familie erhalten durfte.
(Projekt Nr. 3070, Diaconia Report August 2015)


Rumänien

Heilsalbe fÜr den kleinen Daniel

Im Juli präsentierten wir Ihnen die Leidensgeschichte des kleinen Daniels. Seine Mutter hatte eine Suppe gekocht. Während sie Daniels Geschwister zum Essen rief, zog der kleine Junge den Topf vom Herd und verbrühte sich mit der kochend heissen Suppe. Die Mutter Ana Maria erzählt, die folgenden 30 Minuten, bis endlich die Ambulanz bei ihnen eintraf, seien die längsten gewesen in ihrem ganzen Leben. Die Strasse zu ihrem Haus ist nur schlecht befahrbar.
Mutter Ana Maria und Daniel danken für Ihre Hilfe.

Der kleine Daniel musste einige Operationen über sich ergehen lassen und Diaconia stand ihm jedes Mal zur Seite.
Dank Ihrer Spende konnten wir Daniel mit Windeln und Verbänden versorgen, aber vor allem konnten wir der Familie über mehrere Monate hinweg eine spezielle Wundsalbe kaufen. Dank dieser Salbe konnte die Haut besser heilen.
Unterdessen geht es Daniels Arm viel besser und seit zwei Wochen darf er sich zudem über eine neugeborene kleine Schwester freuen.
Nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
(Projekt Nr. 3392, Diaconia Report Juli 2017)


Rumänien

Familienhilfe DArAuT

Florin ist unterdessen 16 Jahre alt. In einem Jahr wird er die Automechaniker-Berufsschule abschliessen. Er ist der erste Junge aus seiner Familie, ja sogar aus der Verwandtschaft, der einen Beruf erlernen kann. Florins Schwester möchte Lehrerin werden und Florin versichert, er werde in jeder Hinsicht hinter ihr stehen und sie dabei unterstützen.
Wir haben die Familie Daraut mit Kleidern, Nahrungsmitteln sowie Gemüse unterstützt und Baumaterial zur Verfügung gestellt, um ihr Haus zu renovieren. Auch haben wir Florin jeden Monat das Bus-Billet bezahlt, damit er die Berufsschule in Brasov besuchen konnte und ihn und seine Geschwister mit Schulmaterial eingedeckt.
Vielen Dank für Ihre Spenden.
(Projekt Nr. 3113, Diaconia Report November 2015)


Armenien

Operation fÜr Aschot und Tigran

Liebe Spender, die Familie von Termine Gumrikian ist durch viele Schicksalsschläge geschwächt und hoffnungslos zu unserem Hilfswerk gekommen. Die Familie lebt in einem abgelegenen Dorf, wo man nicht mal Medikamente kaufen kann.
Aschot in zahnärztlicher Behandlung.

Für die arbeitslosen Eltern war es sehr schwer, für ihre drei Kinder zu sorgen, geschweige denn, die Kinder behandeln zu lassen, wenn sie krank waren. Die Söhne Aschot und Tigran hatten von Kindheit an gesundheitliche Probleme. Die Voruntersuchungen konnte die Familie nicht bezahlen. Die Mutter Termine sagte damals, dass sie nicht einmal das Busgeld hätten, um mit den Kindern in die Stadt zu fahren und einen Arzt aufzusuchen.
Wir haben ein Projekt gestartet und konnten so, dank den Spendern, viele Probleme der Familie lösen.
Die Söhne Tigran und Aschot bekamen die nötigen medizinischen Untersuchungen und Aschot erhielt zusätzlich auch zahnärztliche Behandlung und Medikamente. Der Junge hatte auch Atembeschwerden und eine chronische Ohrenentzündung, welche nie behandelt wurden.
Heute, dank des Projektes, kann die Mutter Termine aufatmen. Für ihre Nierenprobleme konnte sie auch Medikamente kaufen, ohne Schulden zu machen.
(Projekt Nr. 1971, Diaconia Report Februar 2014)


Armenien

Kleines Haus fÜr Familie Hakobjan

Man sagt, wenn jemand sich etwas von Herzen wünscht und Gott vertraut, dann geht der Wunsch in Erfüllung. Im März 2016 haben wir ein Projekt für Familie Hakobjan gestartet. Die Familie lebte in einer Blechhütte. Neun Personen wohnten auf 36 m2 Fläche. Auf dem eigenen Grundstück hatten die Brüder angefangen, ein Steinhaus zu bauen. Aber wegen Mangel an Geld und Baumaterialien konnten sie es nicht weiterbauen. Wir haben die Familie besucht, die jetzt ein eigenes Haus besitzt. Vater Ajwas, Mutter Alla, die Kinder Laiana und Hakob haben uns stolz das Haus gezeigt. Jeder hat ein eigenes Zimmer. Das Haus ist hell und gemütlich. Die Mutter Alla sagt: „Ich räume zehnmal am Tag das Haus auf. Ich habe so lange davon geträumt. Ich bedanke mich bei allen, die geholfen haben, dass wir so ein schönes Haus bekommen haben. Gott hat uns nicht im Stich gelassen.“
Liebe Spender, das Haus für diese Familie ist nicht mehr nur ein Traum, viele gutherzige Menschen haben sich am Bau beteiligt. Die Nachbarn halfen und viele Freunde schenkten Baumaterialien. Dank Diaconia konnte das Dach erstellt werden. So haben wir alle der Familie geholfen, dass ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Danke für jede Spende.
(Projekt Nr. 3164, Diaconia Report März 2016)


Armenien

Familienhilfe Lidia

„Ich weiss nicht, was mit uns wäre, wenn wir Diaconia nicht kennengelernt hätten. Ich habe fantastische Kinder und bin Gott dafür dankbar. Ich verstehe nur nicht, warum wir so sehr geprüft wurden. Zuerst die Behinderung meines Sohnes, dann meine Krankheit. Auch mein Mann ist oft krank gewesen. Wir konnten für den Haushalt seit Langem nichts Notwendiges mehr kaufen. Gott hat uns die Begegnung mit der Hilfsorganisation geschenkt. Nur ER konnte uns diesen Weg öffnen. Meine Dankbarkeit hat keine Grenzen“, erzählt uns die Familienmutter Lidia, die ihren Krebs besiegt hat und für die Familie sorgt. Diese früher hilf- und hoffnungslose Familie haben wir am Anfang des Jahres getroffen. Dank des Projektes konnten Schulden abbezahlt werden und für die Familie wurden nötige Haushaltsgeräte, Medikamente und Lebensmittel besorgt. Wir sagen heute mit Stolz, dass wir es dank Ihnen geschafft haben. Die Familie hat Haushaltsgeräte wie einen Kühlschrank, Herd, eine Waschmaschine sowie auch Lebensmittel bekommen. Lidia konnte gründlich untersucht werden sowie zusätzliche Behandlungen und Therapien machen. Ihr Mann wurde wegen Prostata operiert. Die Operationskosten konnten gedeckt werden. Wir konnten monatelang für die Familie zusätzliche Lebensmittel besorgen.
Für diese Familie war jede Gabe sehr wichtig. Die Gesundheit der Eltern, wie auch ein gut ausgestattetes Zuhause ist für den behinderten Sohn ebenfalls wichtig. All diese Probleme konnten wir dank Ihrer Hilfe lösen. Jedes Familienmitglied bedankt sich ganz herzlich bei den Spendern.
(Projekt Nr. 3007, Diaconia Report Februar 2015)


 
Erfolgsberichte

DEZEMBER 2017


Rumänien / Dobreni

Uniform und Schulmaterial fÜr die SchÜtzlinge des Casa Ray

Die Sommerferien sind auch in Rumänien zu Ende gegangen, und 21 Schüler haben gespannt das neue Schuljahr begonnen. 12 von ihnen besuchen die Oberstufe, 7 die Hochschule und zwei eine weiterführende Schule. Dies alles ist möglich dank Ihrer grosszügigen Unterstützung, liebe Spenderinnen und Spender.

Die Kinder des Casa Ray – in neuen Schuluniformen – bedanken sich bei den Gönnern und Spendern.

Die jungen Menschen durften versorgt werden mit Schuluniformen, Schreibmaterialien usw., und Ihre Hilfe hat dem Kinderheim Casa Ray eine grosse Bürde von den Schultern genommen. Auf diesem Weg danken wir Ihnen auch im Namen der Kinder ganz herzlich für dieses Mittragen. Möge der Herr Sie reichlich segnen!
(Projekt Nr. 3406, Diaconia Report August 2017)


Rumänien

Augenlicht fÜr den kleinen Edi

Anfang September durfte beim kleinen Edi die dringend benötigte Operation des grauen Stars durchgeführt werden, und wir freuen uns, als wir ihn bei unserem Besuch antreffen. Der kleine Junge strahlte nämlich mit der Sonne um die Wette. Seine Mutter sagt, dass er endlich Dinge sieht, die er früher nicht sah, wie zum Beispiel ein Flugzeug am Himmel oder Rutschen und Schaukel auf dem Kinderspielplatz. Besonders freut er sich über die klaren Farben der Natur, und dass er beim Gehen nicht mehr hinfällt. Der Augenarzt sagt, dass mit der richtigen Brille und Sehübungen das Sehen mit der Zeit besser wird. Edi und seine Mutter Margareta sind Ihnen, liebe Spender, von Herzen dankbar.
(Projekt Nr. 3404, Diaconia Report August 2017)


Rumänien

Herzoperation fÜr Ryan

Ryan konnte leider noch nicht am Herzen operiert werden und deshalb wurde das Loch noch nicht „abgedeckt“, wie er es mit einem Lächeln beschreibt. Ein solider Allgemeinzustand ist die wichtigste Voraussetzung für diese schwierige Operation. Aber Mutter Daniela bleibt optimistisch. Weil schon viele klinische Voruntersuchungen im Hinblick auf die Operation gemacht werden konnten. Diese waren nur mit Ihrer Hilfe möglich, sowie auch die Anschaffung von Schulmaterial und Winterkleidung. Noch während unseres Besuchs zeichnete Ryan ein grosses, buntes Herz als Dank für Ihre Gaben und Gebete.
(Projekt Nr. 3294, Diaconia Report Dezember 2016)


Rumänien

Baumaterial nach Hausbrand

Mit grosser Sorge haben wir im Januar 2017 von Familie Terean berichtet, deren Zuhause Opfer eines Brandes wurde. Auch viele Spender und Helfer haben sich regelmässig über den weiteren Verlauf erkundigt. Die Eltern Mariana und Petru haben nicht aufgegeben und haben, dank Ihrer Hilfe, Baumaterial angeschafft und sind dabei, sich für den Winter vorzubereiten. Sie haben in dem notdürftig hergestellten Häuschen immer noch kein Wasser, so kommen sie jeden Tag in das Diaconia- Zentrum, um mit Kanistern Wasser nach Hause zu schleppen. Auch Felicia (11) ist fast jeden Tag im Zentrum, wo sie ein warmes Essen bekommt, ihre Schulaufgaben machen und mit anderen Kindern spielen kann. Familie Terean sagt allen Helfern und Spendern: Danke und vergelt’s Gott!
(Projekt Nr. 3312, Diaconia Report Januar 2017)


Armenien

Sanierung Realschule Vosketas

Am 1. September, zum Schulbeginn in Armenien, wird der Tag des Wissens und des Alphabets gefeiert. So auch dieses Jahr haben sich die Kinder der Realschule Vosketas gut erholt und mit frischen Kräften das neue Schuljahr gestartet. Bei neuen Schulbänken und Schreibtischen, die wir dank Ihrer Spenden anschaffen konnten, lässt sich der Unterricht unbeschwert gestalten. Aber noch ist am Schulgebäude leider viel zu sanieren, so hoffen wir auf weitere Unterstützung unserer Gönner und Helfer. Herzlichen Dank.
(Projekt Nr. 3261, Diaconia Report Oktober 2016)


Armenien

Familienhilfe Narine Mkrdumjan

Die Geschichte der Familie wurde im Februar 2017 im Diaconia-Report veröffentlicht. Auf unseren Hilferuf hin kam innerhalb kurzer Zeit eine erfreulich hohe Spendensumme zusammen. Im ersten Schritt hat das Diaconia-Team in Armenien eine bessere Unterkunft für die Familie Mkrdumjan gefunden und ermöglicht ihr seitdem, durch die erhaltenen Spendengelder, die Bezahlung der Miete. In der neuen Mietwohnung ist es sauber und warm, Möbel und andere Haushaltsgegenstände sind auch vorhanden.
Bei Arinas Tochter Narine wurden sofort die notwendigen Behandlungen vorgenommen. Ihr Sohn Dawid wurde mit Medikamenten versorgt, die seinen gesundheitlichen Zustand stabilisiert haben. Die Familie bekam auch die dringend benötigte Nahrung und warme Kleider. Um etwas Freude in den schweren Alltag zu bringen, haben wir der Familie auch einen Mikrowellenofen, warme Decken und Haushaltswaren überbracht.
Dawid durfte sich über die Spielautos und Legosteine freuen, die das erste Geschenk in seinem Leben waren. Der Familie wurde auch eine Bibel übergeben, damit sie festen Halt durch den Glauben an Jesus Christus findet. Vor dem Wintereinbruch bekommt die Familie auch eine Waschmaschine, einen elektrischen Kessel, Kissen, Bettwäsche und Matratzen.
Mit so viel Hilfe hatte die Familie nicht gerechnet. Sie ist überglücklich und dankt allen Spendern von Herzen.
(Projekt Nr. 3320, Diaconia Report Febraur 2017)


Armenien

Hausrenovierung Familie Grigorjan

Das Haus, in dem Familie Grigorjan mit vier Kindern wohnte, war hoch einsturzgefährdet. Der Familienvater Chatschik hatte es von seinem Grossvater geerbt, der es vor fast hundert Jahren gebaut hatte. Aus Geldmangel wurde das Gebäude nie renoviert. Es glich eher einer Ruine als einem Zuhause. Die Familie lebte in ständiger Angst, unter den Trümmern ihres eigenen Hauses begraben zu werden. Selbst nach dem Zusammenbruch der Decke konnte man die Schäden aus Geldnot nicht beheben. Eine Renovierung des Hauses war für die Familie aus finanziellen Gründen nicht möglich.
Im Frühling 2016 bekamen wir die Hiobsbotschaft: Das Dach und die Aussenwände des Hauses waren eingestürzt. Ein trauriger Moment für die Familie. Sie wurde von einer Sekunde zur nächsten obdachlos und kam zunächst bei den Nachbarn unter.

Baru Jambazian bei der feierlichen Übergabe des Schlüssels und der Eigentumsurkunde des Hauses an Chatschik und Karine Grigorjan.

Inzwischen war dank unseren treuen Spendern eine unverhofft grosse Summe für die Familie eingegangen. Um dieser nachhaltig helfen zu können, wurde beschlossen für sie ein kleines Haus zu kaufen. Das war jedoch keine leichte Aufgabe. Ein festes Steinhaus war zu teuer, wir konnten das vorgesehene Budget nicht überschreiten. So dauerte es fast ein Jahr, bis wir ein passendes Haus in einem abgelegenen Dorf gefunden haben. Die Freude der Familie ist riesengross.
Dass heute vier Kinder in einem sicheren Haus leben dürfen, ist Ihrer Hilfe, liebe Spender, zu verdanken. Für Ihr grosses Vertrauen und Ihre Treue ein herzliches Dankeschön!
(Projekt Nr. 3112, Diaconia Report November 2015)


 
Erfolgsberichte

NOVEMBER 2017


Rumänien

GlÜckliche Gesichter bei Familie Florea

Es wird der erste Winter sein, in welchem Familie Florea in ihrem neuen Zuhause wohnen darf; bisher hausten Daniel und Mariana mit ihren Kindern Marian und Vlad in einer behelfsmässigen Hütte aus Holz und Lehm, die bei starkem Wind einzustürzen drohte.

Familie Florea vor ihrem neuen Zuhause.

Dank Ihrer grosszügigen Spenden konnten wir das Baumaterial bezahlen, und mit vereinten Kräften wurde rechtzeitig vor Einbruch der Kälte ein einfaches, aber solides Haus fertiggestellt. Die Freude der ganzen Familie ist riesengross; das Glück stand den Eltern, welche selbst tatkräftig Hand angelegt hatten, bei unserem Besuch buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Mariana und Daniel bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern, welche dieses Projekt dank ihren Gaben und Gebeten möglich gemacht haben. Möge Gott Sie reichlich segnen!
(Projekt Nr. 3088, Diaconia Report September 2015)


Rumänien

Erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe – Familienhilfe Ciucoiu

Im Dezember 2016 baten wir Sie darum, Adrian Ciucoiu bei der Beschaffung einer Kettensäge zu unterstützen, welche ihm ermöglichen sollte, seine Familie mit seiner eigenen Hände Arbeit zu versorgen. Und tatsächlich kam mehr als genug Geld zusammen, um dieses Arbeitsgerät für Adrian zu kaufen. Der Familienvater kann nun genügend Holz verarbeiten und verkaufen, um seine Frau und die Kinder zu ernähren; die ganze Familie ist überglücklich und bedankt sich bei allen Spendern, welche dies ermöglicht haben!

Dank der Kettensäge hat Vater Adrian Arbeit und kann seine Familie ernähren.

Auch sechs weiteren Familien konnte im Rahmen dieser Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ geboten werden: Die Familienväter taten sich zusammen, um ein Dachmontageteam zu bilden. Ihnen durften wir mit dem Rest der eingegangenen Gelder einen pneumatischen Bohrhammer besorgen. Die Männer können nun allerlei Aufträge annehmen und ihre Familien mit den Einnahmen ernähren. Im Namen aller Begünstigten danken wir Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen.
(Projekt Nr. 3292, Diaconia Report Dezember 2016)


Rumänien

Gute Nachrichten von Sidonia

Im März nächsten Jahres darf Sidonia ihren zehnten Geburtstag feiern; und sie hat allen Grund zum Feiern! Viele Spender haben auf unseren Hilferuf reagiert und sind mit Gebeten und Gaben für die achtköpfige Familie eingestanden. Sidonia leidet an einer Fehlfunktion des Herzens, und dank Ihrer Unterstützung konnten die Untersuchungen und Medikamente der letzten anderthalb Jahre bezahlt werden. Auch Lebensmittel und Kleidung leisteten einen wertvollen Dienst, und das Mädchen hat so gut auf die Medizin reagiert, dass vorerst von einer Operation abgesehen werden kann. Wir bleiben weiterhin mit der Familie in Kontakt, um im Notfall weitere Hilfe leisten zu können. Ganz herzlichen Dank für Ihre tatkräftige Unterstützung!
(Projekt Nr. 3165, Diaconia Report März 2016)


Rumänien

Familie wieder vereint – Elena und ihre Kinder

Elena fiel aus allen Wolken, als eines Tages die Polizei vor der Türe stand und ihren Ehemann festnahm: Vasile war wiederholt ohne gültigen Fahrschein gefahren und wurde wie ein Schwerverbrecher abgeführt. Zwei Jahre Haft lautete das Urteil, und die fünffache Mutter, welche nie eine Schule besucht hatte, traf diese Strafe am härtesten. Wie sollte sie ihre Kinder versorgen? Bisher hatte Vasile mit Waldarbeiten für das Einkommen der Familie gesorgt. Verzweifelt wandte sich Elena an Diaconia, und wir baten Sie um Unterstützung. Heute dürfen wir Ihnen mitteilen, dass Vasile bereits wieder bei seiner Familie lebt. Ihm wurde ein Teil der Strafe wegen guter Führung erlassen.
Für Elena und ihre Kinder gingen nach unserem Aufruf zahlreiche Spenden ein, so dass wir die letzten anderthalb Jahre für die Lebenshaltungskosten der Familie aufkommen konnten: Lebensmittel, Kleidung und Schulsachen halfen, die schwere Zeit zu überbrücken. Elena und Vasile danken allen Spendern von ganzem Herzen für Ihre Fürsorge, dank welcher sie die schwere Zeit überbrücken konnten. Möge der Segen des Herrn auf Sie zurückfallen.
(Projekt Nr. 3153, Diaconia Report Februar 2016)


Armenien

Ani auf gutem Weg – Familienhilfe Ani Asatjan

Noch vor einigen Monaten hatte die junge Witwe Ani gesundheitliche Beschwerden, es fehlte an Kleidung und Schuhen, die Kinder litten an Unterernährung und mussten oft hungrig zu Bett gehen. Ani war verzweifelt, die finanziellen Sorgen belasteten sie enorm. Dank Ihrer grosszügigen Gaben wandelte sich das Leben von Familie Asatjan nun grundlegend. Sie erhielt Lebensmittel, Bekleidung und Schulmaterial, und Ani konnte sich in einer Klinik untersuchen lassen.

Familie Asatjan dankt allen Spendern ganz herzlich.

Bei ihr wurden eine Geschwulst in der Brust sowie eine Fehlfunktion der Schilddrüse festgestellt. Die dreifache Mutter konnte mit den eingegangenen Spenden behandelt und die Geschwulst entfernt werden. Gott sei Dank stellte sie sich als gutartig heraus. Ani wird noch weitere Kontrolluntersuchungen über sich ergehen lassen müssen – diese, wie auch die benötigten Medikamente, dürfen wir dank Ihrer Spenden begleichen.
Die Freude und Dankbarkeit von Familie Asatjan sind mit Worten kaum zu beschreiben. Ihre Spenden haben das Leben von Ani und ihren Kindern zum Positiven verändert. Herzlichen Dank dafür!
(Projekt Nr. 3277, Diaconia Report November 2016)


Armenien

Kampf gegen den Krebs verloren – Chemotherapie Ani

Die 11-jährige Ani litt an Leukämie. Im Jahr 2011 wurde das Mädchen behandelt, und zunächst schien die Krankheit überwunden. Doch dann brach der Krebs erneut aus; eine weitere Therapie wurde notwendig. Die Familie konnte für die Kosten jedoch nicht aufkommen, und so baten wir Sie, liebe Spender, um Hilfe. Ganz herzlichen Dank für all Ihre Gaben und Gebete!
Leider kam jede Hilfe für Ani zu spät. Noch bevor die neue Therapie für das Mädchen eingeleitet werden konnte, erlag es der Leukämie. Wir sind tief betroffen und traurig. Trost verleiht uns der Gedanke, dass Ani nun bei ihrem Schöpfer und Heiland zuhause sein darf.
Die Eltern entschieden sich nun, das gesammelte Geld der Muratsan-Kinderklinik zu spenden, damit anderen Kindern in Not damit geholfen werden kann. Wir danken allen Menschen, die Ani mit ihren Gebeten und Gaben unterstützt haben.
(Projekt Nr. 3248, Diaconia Report September 2016)


 
Erfolgsberichte

OKTOBER 2017


Armenien

Medizinische Hilfe fÜr Albert

Im November 2016 berichteten wir Ihnen von Albert Aghabekjan, welcher mit dem H1N1–Virus infiziert worden und an einer Lungenentzündung erkrankt war. Kurz danach wurde bei dem heute Achtjährigen Diabetes Typ 1 diagnostiziert. Da die Familie die notwendigen Behandlungen und Medikamente nicht bezahlen konnte, starteten wir ein Projekt für den kleinen Buben. Sie haben umgehend reagiert und die Soforthilfe möglich gemacht: Albert wird nun regelmässig untersucht und erhält die lebenswichtige Medizin, welche seine Lebensqualität wesentlich verbessert. Alberts Eltern sind unendlich dankbar, dürfen sie sich doch getragen wissen: „Das Bewusstsein, dass wir in dieser schweren Zeit nicht alleingelassen wurden, gibt uns neue Kraft. Ihre Unterstützung war lebenswichtig für unseren Sohn – ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe!“ Wir schliessen uns diesem Dank von ganzem Herzen an.
(Projekt Nr. 3282, Diaconia Report November 2016)


Armenien

Familienhilfe Ghasarjan

Grigor und seine Frau Tanja flohen mit ihren vier Kindern aus ihrer Heimatstadt Donezk in der Ukraine, um den Bürgerkriegswirren zu entkommen. Sie fanden Unterschlupf in einer Wohngemeinschaft in Jerewan. Hier lebten sie mehr schlecht als recht von einem kleinen staatlichen Zuschuss. Wir baten Sie um Unterstützung für diese sechs Menschen, und Sie haben reagiert! Dank der Hilfe vieler grosszügiger Spender durften wir Ghasarjans Lebensmittel, Schuhe und warme Kleidung liefern. Auch das wichtigste Mobiliar sowie eine Waschmaschine und einen Gasherd konnten wir zur Verfügung stellen. Tanja war überwältigt, als wir der Familie die Hilfsgüter brachten. „Herzlichen Dank für diese grossartige Unterstützung, die wir erfahren durften“, so die junge Frau mit Tränen in den Augen. Ihre Gaben und Gebete haben diesen Menschen geholfen und ihnen den Schritt in eine hoffnungsvolle Zukunft ermöglicht. Vielen Dank dafür!
(Projekt Nr. 3263, Diaconia Report Oktober 2016)


Rumänien
Familie Goga
Familie Goga darf aufatmen — sie ist nun gut vor dem kalten Winter geschützt.

Wohnraum fÜr Familie Goga

Madalina und Claudiu sind dankbar und überglücklich, dass die regelmässige Versorgung mit Lebensmitteln den Gesundheitszustand ihrer Kinder erheblich verbessert hat und kein Familienmitglied mehr hungrig zu Bett gehen braucht. Dank Ihrer grossherzigen Hilfe durften wir dem Ehepaar ausserdem das Baumaterial liefern, welches Claudiu die Reparatur des undichten Daches und die Fertigstellung eines zweiten Wohnraumes ermöglichte. Und dank des neuen Holzofens inklusive Holzvorrat darf Familie Goga nun auch getrost dem kommenden Winter entgegenschauen. Die Strom- und Wasserversorgung sind sichergestellt, und die Eltern können ihr Glück kaum fassen. Ihr Dank gilt Ihnen, liebe Spender, denn Sie haben uns tatkräftig geholfen, diese Menschen zu unterstützen. Möge der Segen des Herrn reichlich auf Sie zurückfallen!
(Projekt Nr. 3099, Diaconia Report Oktober 2015)


Rumänien

Familienhilfe Danut

Familie Danut
Julieta und Marin sind dankbar für die wertvolle Unterstützung, die sie durch Ihre Hilfe erhalten haben.
Vater Marin ist ein Mann, der keine Mühe scheut, um für seine Familie zu sorgen. Doch die Suche nach Arbeit gestaltet sich schwierig; denn Marin hat nur zwei Jahre die Schule besucht und kann kaum lesen und schreiben. So verdient er als Tagelöhner – auf den Feldern oder auf den Baustellen rund um Brasov – sein Geld, um für das tägliche Brot seiner Familie aufzukommen. Wir durften Familie Danut, dank Ihrer grosszügigen Spenden, helfen und ihr Milchpulver für die kleine Danuta, einen Lebensmittelvorrat, warme Kleidung und Schuhe sowie einen Holzofen und Feuerholz für den kalten Winter liefern. Auch für Baumaterial zur Befestigung von Dach und Boden sorgten wir, so dass der 42-jährige Familienvater das kleine Einzimmerhaus für die kalte Jahreszeit herrichten konnte. Für diese umfassende Hilfe, welche Sie möglich gemacht haben, danken wir Ihnen im Namen der ganzen Familie Danut ganz herzlich!
(Projekt Nr. 3100, Diaconia Report Oktober 2015)


Rumänien

Familienhilfe Ana-Maria

Familie Boriceanu
Über zwei Jahre unterstützten wir die alleinerziehende Frau; inzwischen kann Ana-Maria selbst für ihre zwei kleinen Töchter sorgen.
Wir freuen uns, Ihnen gute Nachrichten von Ana-Maria Boriceanu und ihren beiden Töchtern zu übermitteln: Die bald siebenjährige Anca ist kürzlich eingeschult worden, und die kleine Alessia (3) darf nun den Kindergarten besuchen. Dieser Umstand sowie die Unterstützung einer netten Nachbarin erlauben es der alleinerziehenden Mutter, stundenweise zu arbeiten und Geld für den Unterhalt der Familie zu verdienen. Wir freuen uns für die Familie, welche wir in den vergangenen zwei Jahren mit Lebensmitteln, Windeln, Kleidung und Schuhen sowie Baumaterial unterstützen durften. Ein Cousin half Ana-Maria, das Dach ihrer kleinen Behausung zu reparieren und die wichtigsten Mängel zu beheben. Und so steht Familie Boriceanu nichts mehr im Wege, ein selbstständiges Leben führen zu können. Ana-Maria ist Ihnen, liebe Spender, von Herzen dankbar; denn Sie haben ihr in dieser schlimmen Zeit geholfen und ihr mit Ihren Gaben und Gebeten Zuversicht geschenkt. Ein herzliches Dankeschön auch von unserer Seite!
(Projekt Nr. 3022, Diaconia Report April 2015)


 
Erfolgsberichte

SEPTEMBER 2017


Rumänien

Medizinische Behandlung und Familienhilfe Maristela

Es geschah an einem wunderschönen Sommertag im August 2015: Ein einfacher Insektenstich am rechten Fuss löste bei der kleinen Maristela (damals 4 Jahre) schwere Komplikationen aus; Sehnen und Bänder wurden von einer heimtückischen Infektion angegriffen. Dank einer sofortigen Operation konnte Schlimmeres verhindert werden.
Doch dann entzündete sich der Fuss, und weitere Operationen folgten. Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung konnten die notwendigen Behandlungen, Arztkosten und Medikamente, bezahlt werden.
Heute ist Maristela zwar noch auf Krücken angewiesen, doch die Entzündungen sind abgeklungen, und das Mädchen hat sich gut erholt. Die Eltern, Sergiu und Liliana, sind Ihnen von ganzem Herzen dankbar, dass Sie ihrer Tochter geholfen haben. Diesem Dank schliessen wir uns sehr gerne an!
(Projekt Nr. 3180, Diaconia Report April 2016)


Rumänien
Familienhilfe Mezeis
Dank diesem Ofen brauchen die Kinder in Zukunft nicht mehr zu frieren.

Familienhilfe Mezeis

Familie Mezeis lebt in desolaten Verhältnissen, wie so viele Menschen in den Dörfern Rumäniens. Arbeit zu finden ist schwierig, vor allem im Winter – und so wird der Alltag für viele Familien zum Überlebenskampf.
Vater Stefan hatte schon früh gelernt, für sein Durchkommen zu arbeiten; er ist ein begabter und fleissiger Handwerker. Nur das entsprechende Werkzeug fehlte dem 43-Jährigen. Die Geschichte von Familie Mezeis hatten wir Ihnen im Januar 2017 im Diaconia-Report vorgestellt, und Sie haben umgehend reagiert und geholfen. So durften wir Stefan Werkzeug für die Holzbearbeitung liefern; auch Baumaterial, um einen festen Zaun mit Tor zu erstellen und einen neuen Holzofen und Holz, um dem kalten Winter zu trotzen, durften wir liefern – der zwölffache Familienvater ist überglücklich und dankbar, denn er wird zukünftig seine Lieben mit seiner Hände Werk ernähren können. Ein herzliches Dankeschön für all Ihre Gaben und Gebete!
(Projekt Nr. 3313, Diaconia Report Januar 2017)


Rumänien
Medizinische Behandlung Marian
Marian dankt allen Spendern ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

Medizinische Behandlung Marian

Im September 2017 beginnt für den 12-jährigen Marian das neue Schuljahr; keine Selbstverständlichkeit für den aufgeweckten Jungen, dessen Eltern beide Analphabeten sind.
Vor zwei Jahren wollte der Junge dem Nachbarn beim Füttern der Pferde helfen, als ihn ein grosser, fremder Hund anfiel und sich in sein Bein verbiss. Marian kam umgehend ins Krankenhaus, wurde erstversorgt – und danach wieder nach Hause geschickt. Die Familie hat keine Krankenversicherung. Als Marian am nächsten Tag über starke Schmerzen klagte, brachten ihn seine Eltern wieder ins Spital. Die Wunde hatte sich entzündet und machte einen einwöchigen Spitalaufenthalt notwendig. Eine Behandlung, welche die verzweifelten Eltern nicht bezahlen konnten. Auch die darauffolgende Wundversorgung und der Transport zum Spital bereitete Mutter Codruta Sorgen, denn das Einkommen der Familie beträgt bescheidene 90 Franken im Monat. Dank Ihrer Spenden konnten wir für die entstandenen Kosten aufkommen, Marian und seinen Bruder mit Schulsachen ausrüsten und der Familie ausserdem Kleidung und Nahrung liefern. Für Ihre rasche und unkomplizierte Hilfe und all Ihre Fürbitten danken wir Ihnen auf diesem Weg recht herzlich!
(Projekt Nr. 3232, Diaconia Report August 2016)


Rumänien / Dobreni

Landwirtschaft in Dobreni

Landwirtschaft in Dobreni
Das geerntete Gemüse ergänzt den Speiseplan des
Kinderheimes Casa Ray.
Grün und üppig spriessen allerlei Gemüsesorten im geräumigen Gewächshaus in Dobreni; viele fleissige Hände haben hier gesät und gepflanzt. Jeder Setzling wurde sorgfältig gehegt und gepflegt. Auch jede Menge Unkraut wurde gejätet und die zarten Pflänzchen regelmässig mit Wasser versorgt.
Und der Lohn für all die Mühen lässt sich sehen! Gerne lassen wir Sie an unserer Freude über den Ertrag teilhaben, denn Sie, liebe Spender, haben mit Ihren Gaben einen erheblichen Beitrag zu diesem Erfolg beigetragen! Ganz herzlichen Dank, dass Sie uns geholfen haben, das Saatgut und andere benötigte Hilfsmittel zu finanzieren. Der Lohn für all die Mühen wird den Kindern in der Casa Ray für lange Zeit als Segen in Form von gesunden Mahlzeiten auf den Tisch kommen. Möge dieser Segen reichlich auf Sie zurückfallen!
(Projekt Nr. 3350, Diaconia Report April 2017)


Armenien

TagesstÄtte der Hoffnung — Halt und Geborgenheit fÜr armenische Kinder

Im April letzten Jahres stellten wir Ihnen unseren Plan vor, im "Dorf der Hoffnung" eine Tagesstätte für Kinder zu errichten. Dank grosszügiger Spender konnte das Projekt realisiert werden. Die Umbauarbeiten wurden bereits umgesetzt, das Dach ist gedeckt. Die letzten Arbeiten im Innenausbau laufen auf Hochtouren, damit die Tagesstätte noch in diesem Sommer in Betrieb genommen werden kann.
Ihre grosszügigen Spenden haben es möglich gemacht, dass die Kinder im Dorf der Hoffnung schon bald einen Ort der Gemeinschaft und des Lernens zur Verfügung haben werden, der auch verschiedene Möglichkeiten für Spiel und Sport, vor allem jedoch auch Halt und Geborgenheit bietet. Vielen Dank dafür!
(Sonderaktion Projekt Nr. 3173, Diaconia Report April 2016)


 
Erfolgsberichte

AUGUST 2017


Albanien

Vjollca und ihre Familie freuen sich über den zusätzlich
errichteten Wohnraum und das Bad.

Ziegen fÜr Vjollca Murati — Ziegen und Wohnraum fÜr Familie

Nachdem wir Vjollca einige Ziegen gebracht hatten und sie sich als sehr vertrauenswürdig im Umgang mit der gegebenen Hilfe erwiesen hatte, mussten wir nicht lange überlegen, als eine weitere Not – ein zusätzlicher Wohnraum, da weitere Verwandte bei ihr eingezogen waren – aufkam. Dank Ihrer Spenden durften wir vor wenigen Tagen einen zusätzlichen Wohnraum und ein Badezimmer fertigstellen. Das vorab durch ein Bauunternehmen gelieferte Baumaterial reichte leider dafür bei weitem nicht aus. Zudem ging diese Firma kurze Zeit später in Konkurs, so dass sie die zugesagten Leistungen nicht mehr erbringen konnte. Dank freier Spenden konnten wir die dadurch entstandene Hilfs-Lücke füllen. Die ganze Familie dankt Ihnen, liebe Spender, von ganzem Herzen für Ihre Zuwendung. Durch Sie wurde das Leben dieser Familie in verschiedener Weise positiv und nachhaltig verändert.
(Projekt Nr. 3128, Diaconia Report Dezember 2015)


Armenien

Eine warme Stube fÜr Anahit — Hausrenovierung Familie Karapetian

Nachdem Anahit und Gagik schon mehrmals vergeblich um Hilfe bei anderen Einrichtungen gebeten hatten, wurden wir auf sie aufmerksam. Multiple gesundheitliche Probleme – nicht zuletzt wegen der maroden Lebensumstände – zogen sich durch alle Generationen. Nur eine gründliche Renovierung des kleinen Hauses würde dauerhaft zu einer Besserung führen. So verwendeten wir Ihre Spenden dafür, das Dach neu zu decken. Auch die Haus-Isolierung wurde erneuert und ein kleines Bad eingebaut. Den Winter über versorgten wir die Familie mit Feuerholz, gesunder Nahrung und warmer Kleidung. "Es ist für uns wie ein Wunder!", so Anahit. Dank Ihrer Hilfe hat diese Familie die Chance erhalten, gesünder und zuversichtlicher in die Zukunft zu gehen.
(Projekt Nr. 3155, Diaconia Report Februar 2016)


Rumänien

Roxana ist für die Hilfe durch Nahrungsmittel und
Baumaterial von Herzen dankbar.

Medizinische Hilfe fÜr Roxanas Kinder — Familienhilfe Roxana

Noch immer ist Roxana alleinerziehend, und die Versorgung ihrer drei Kinder fordert sie heraus. Dank Ihren Spenden konnten wir der Frau beistehen und sie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln versorgen. Zusätzlich war es uns möglich, Roxana Baumaterial für eine Renovierung des maroden Häuschens zu liefern. Sie legte, mithilfe von Freunden, selbst Hand an. Auch Razvans Augen wurden gründlich untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass er an einem Hirndefekt leidet und die von uns vorgesehene Augen-Operation zu keinem Erfolg führen würde. Der Junge geht nun monatlich zur Behandlung, für die wir ebenfalls aufkommen. Roxana ist Ihnen für Ihre lebensverändernde Unterstützung aus tiefstem Herzen dankbar.
(Projekt Nr. 3047, Diaconia Report Juni 2015)


Rumänien

Bildung und Brot fÜr eine bessere Zukunft — Familienhilfe Brumar

Tiberius und Magda sind ihren acht Kindern liebevolle Eltern. Oft gingen die beiden hungrig zu Bett, zufrieden, wenn ihre Kinder etwas zu essen bekommen hatten. Aufgrund mangelnder Schulbildung ist es für Tiberius schwierig, feste Arbeit zu finden. Umso dankbarer wurde Ihre Hilfe, liebe Spender, angenommen. Wir unterstützten die Familie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Schulmaterialien, welche den Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Die Bildung ihrer Kinder ist den Eltern ein Herzensanliegen. Zusätzlich brachten wir einen neuen Holzofen und Feuerholz sowie wichtige Haushaltgegenstände. Durch das von Ihnen finanzierte Baumaterial konnte Tiberius in Eigenleistung kaputte Fenster austauschen und das Häuschen teilweise renovieren. Die ganze Familie dankt Ihnen und möchte Sie wissen lassen, dass sie täglich für Sie betet.
(Projekt Nr. 3034, Diaconia Report Mai 2015)


Rumänien

MobilitÄt fÜr Ionut und Monica — Behindertengerechtes Auto fÜr Ionut

Vor rund neun Jahren veränderte ein schwerer Unfall das Leben von Familie Sandru völlig. Ionut hat überlebt und sich – für die Ärzte fast als unglaublich anmutend – gut erholt. Dennoch ist er auf die Hilfe seiner Frau Monica angewiesen. Nicht selten musste Monica schon Nachbarn um Hilfe bitten, weil sie es körperlich nicht alleine schaffte, ihren Mann und den Rollstuhl ins Auto zu heben. Dank Ihren Spenden konnten wir im vergangenen Herbst ein behindertengerechtes Auto kaufen. Durch die hintere Öffnung kann Ionut mitsamt seinem Rollstuhl hineingefahren und fixiert werden, was den Rücken von Monica erheblich entlastet. Geplant ist, schon bald eine Winde am Auto anzubringen, die den Rollstuhl ohne Kraftaufwand in den Wagen zieht. Ionut und Monica bedanken sich bei allen Spendern, die diese so wertvolle Verbesserung durch ihre Gaben ermöglicht haben.
(Projekt Nr. 3191, Diaconia Report Mai 2016)

Mit grossem Kraftaufwand hoben Monica und ein Nachbar Ionut bisher ins Auto.
Mittlerweile wird diese Tätigkeit durch eine Rampe stark erleichtert.


Rumänien / Dobreni

Therapien fÜr Cristina und Ionut – GesprÄchstherapie

Cristina und Ionut hatten starke physische und psychische Defizite, als sie vor rund acht Jahren in die Casa Ray gebracht wurden. Sie fanden dort ein neues, liebevolles Zuhause. Dennoch brauchen sie beide zur Überwindung mancher Defizite therapeutische Hilfe. Als medizinisch bestätigt worden war, dass ihren Sprachproblemen keine psychischen Probleme zugrunde liegen, begannen sie mit einer Sprachtherapie, die bereits kleine Fortschritte zeigt. Dank Ihren Spenden sind die Kosten dafür gedeckt. Diese – sowie die noch folgenden – Verbesserungen sorgen für ein besseres Selbstbewusstsein der Kinder. Vielen Dank, dass Sie diese Hilfe möglich gemacht haben.
(Projekt Nr. 3335, Diaconia Report März 2017)


 
Erfolgsberichte

JULI 2017


Rumänien

Ein Schutzzaun fÜr Familie Borzos Ernte

Wir begleiten Vater Petre, Mutter Ileana und ihre Kinder schon seit einigen Jahren. Roxana (17) und Adela (15) bekamen vor längerer Zeit von Diaconia die dringend benötigte Nasenoperationen finanziert, die ihnen nicht nur das Atmen erheblich erleichtert, sondern auch den ständigen Hänseleien seitens ihrer Mitschüler ein Ende bereitete. Nachdem die Familie ein Stück Land in einem besseren Teil ihres Wohnortes kaufen konnte, errichtete sie aus allen ihr zur Verfügung stehenden Materialien eine kleine Hütte, in der sie seitdem wohnt. Das Land, auf dem die Hütte steht, eignet sich hervorragend für den Gemüseanbau und für Viehhaltung. Allerdings konnte sich die Familie keinen Schutzzaun leisten, so dass alle Setzlinge vom Vieh der Nachbarn gefressen wurden und eigenes Vieh nicht sicher gehalten werden konnte. So wandten sich die Eltern nochmals hoffnungsvoll an Diaconia und baten um Hilfe. Wir berichteten Ihnen, liebe Spender, über die Situation, und Sie reagierten grosszügig. Dank Ihren Spenden konnten wir Familie Borzos das Baumaterial für einen Schutzzaun und ein Eingangstor liefern. Zudem erhielt sie noch eine Ziege und einige Hühner sowie Nahrungsmittel und Kleidung. Petre und Ileana können sich nun aus eigener Kraft versorgen. Sie und die Kinder danken Ihnen von Herzen für Ihre nachhaltige Hilfe!
(Projekt Nr. 2232, Diaconia Report August 2014)


Rumänien

Wohnraum, Essen und HÜhner fÜr Costel

Costel bedankt sich für das erhaltene Baumaterial.

Für Costel war es immer sehr tröstlich, wenn seine Frau Elena ihn daran erinnerte, was im Leben wirklich zählt: die Liebe zueinander und zu ihren gemeinsamen Kindern. Und dennoch lastete der Druck manchmal sehr stark auf dem neunfachen Vater, und er wusste nicht, wie er den Bedürfnissen seiner Familie – fünf Kinder wohnen noch zu Hause – begegnen sollte. Die Arbeit als Waldarbeiter bringt keine regelmässigen Einkünfte. Immer öfter griff die Hoffnungslosigkeit nach dem gestandenen Mann. Als wir die Familie kennenlernten und von ihrer Not hörten, beschlossen wir, umgehend zu helfen. Dank Ihren Spenden lieferten wir Costel das benötigte Baumaterial für ein zusätzliches Zimmer für die Teenager; auch mit Lebensmitteln und Kleidung konnten wir diesen Menschen helfen. Als "wahren Segen" bezeichnen Costel und Elena die erhaltenen Hühner, welche den Speiseplan bereichern. Die gesamte Familie bedankt sich von Herzen und lässt Sie herzlich grüssen. Gerne schliessen wir uns diesem Dank an; dank Ihrer Hilfe konnten wir die Lebensbedingungen dieser Menschen nachhaltig positiv verändern.
(Projekt Nr. 2231, Diaconia Report August 2014)


Rumänien

Sicheres Zuhause fÜr Adriana — Familienhilfe Adriana Adam

Adriana sorgt alleine für ihre beiden Söhne Madalin (12) und Sergiu (10). Nach einer schwierigen, mit Gewalt erfüllten Ehe hatte die heute 32-jährige Frau die Scheidung eingereicht; der Vater kümmert sich seither nicht mehr um seine Söhne. Hin und wieder konnte Adriana eine Arbeit als Reinigungskraft finden; aber dennoch, und trotz Kindergeld, wusste sie oft nicht, wie sie ihre Söhne versorgen sollte. Die Nöte der kleinen Familie waren vielfach. Dank Ihren Spenden konnten wir einigen von ihnen begegnen. Mit Lebensmitteln, Kleidung für Mutter und Kinder, Schulsachen und nicht zuletzt mit einem neuen Ofen und Brennholz brachten wir diesen Menschen etwas Hoffnung und Mut zurück. Das Dach wurde neu gedeckt, die Wände stabilisiert und eine sichere Eingangstür eingebaut. Adriana hat inzwischen sogar eine Festanstellung in einer Reinigungsfirma gefunden. Sie ist zuversichtlich, denn diese Arbeit sichert ihr ein festes monatliches Einkommen von rund 200 Franken (183 Euro). Die zweifache Mutter dankt allen Spendern aufrichtig. "Danke, dass Sie uns geholfen haben. Nun dürfen wir sicher wohnen. Mit meinem Lohn kann ich sowohl für meine Söhne sorgen als auch das Haus instand halten." Auch wir schliessen uns diesem Dank an. Die Starthilfe, die Sie Adriana und ihren Söhnen gegeben haben, hat ihnen Hoffnung geschenkt.
(Projekt Nr. 3045, Diaconia Report Januar 2016)


Albanien

Albanienhilfe — Internat fÜr sehbehinderte Kinder

Für rund 70 Kinder aus dem gesamten Land bedeutet das Behinderteninternat in Tirana Heimat, Versorgung, Bildung und Lebenshilfe. Auch Kinder mit mehrfachen Behinderungen sind hier untergebracht. Sie fordern die Erzieher besonders. Dazu kommt das stark eingeschränkte Budget zur Versorgung der Kinder. Vor etwa einem Jahr erreichte uns eine Bitte um Hilfe, da sich die Küche in einem absolut desolaten Zustand befand. Seit über einem Jahrzehnt hatte sich niemand mehr dafür verantwortlich gefühlt, danach zu schauen, sie zu erneuern oder zu renovieren. Die Versorgung aller Kinder war zu einer wahren Herausforderung geworden, nicht zuletzt, da sich ihre Anzahl mittlerweile verdoppelt hatte. Eine Allgemeinspende für Albanien war für uns die Antwort auf unsere Gebete. Sie gab uns die Chance, dem Internat einen neuen Herd zu liefern, der es ermöglicht, die Kinder wieder angemessen versorgen zu können. Nora, die Köchin, berichtete uns: "Ich arbeite hier seit 1992 und bin Improvisation gewohnt. Doch jetzt macht die Arbeit wieder doppelt Freude. Denn ich habe nun die Ausstattung, die ich benötige, um unsere Schützlinge vernünftig verpflegen zu können." Sogar die alte Gasleitung konnte dank Ihrer Spenden erneuert werden. So kann der Internatsbetrieb sicher und angemessen fortgeführt werden. Allen Menschen, die für Albanien gespendet und damit diese Hilfe möglich gemacht haben, danken wir ganz herzlich für die Unterstützung – natürlich auch im Namen der vielen Kinder und Mitarbeiter des Internats.
(Projekt Albanienhilfe allgemein)


Armenien

Mutter Anghela braucht Hilfe — Familienhilfe Manukjan

Dank Ihrer Hilfe durften wir Familie Manukjan unterstützen.

Als wir Familie Manukjan kennenlernten, hatte sie schon lange Zeit nichts mehr vom Familienvater, der in Russland verschollen ist, gehört. Leider blieb bis zum heutigen Tag jedes Lebenszeichen aus. So muss Mutter Anghela alleine für ihre Kinder Sjusi (8) und Gor (6) sowie ihre Schwiegereltern sorgen. Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, konnten wir die Not der Familie etwas lindern und ihr neue Betten und Schränke sowie Kleidung und Schuhe liefern. Die Freude der Kinder über die neuen Betten und Schränke ist kaum in Worte zu fassen. Zudem haben wir dafür Sorge getragen, dass die Familie gesunde Nahrungsmittel erhält. Ebenfalls hatten wir Sie gebeten, für die Augenoperation von Anghelas Schwiegermutter zu spenden. Obwohl der Betrag dafür zusammenkam, hat die Grossmutter sich schlussendlich gegen eine Operation entschieden; zu gross ist ihre Angst vor etwaigen postoperativen Komplikationen. Sie bat darum, dass ein Teil des Betrags für eine Augenuntersuchung und eine angepasste Brille für Sjusi, die seit einiger Zeit grosse Probleme mit den Augen hat, verwendet wird. Zudem wünschte sie sich eine Waschmaschine, damit sie und Anghela die Wäsche nicht mehr von Hand zu waschen brauchen. Wir kamen diesen Wünschen gerne nach und dürfen Ihnen von Familie Manukjan ihren herzlichen Dank ausrichten.
(Projekt Nr. 3262, Diaconia Report Oktober 2016)


Armenien

Medizinische Hilfe fÜr Mariams SÖhne

Mariam und Watschagan sind ihren beiden Söhnen Mkrtitsch (4) und Samwel (2) von Herzen zugetan. Aber auch die grösste Liebe kann nicht die finanziellen Mittel aufbringen, die benötigt werden, um den beiden Jungen eine Behandlung zu ermöglichen, welche ihre Entwicklung fördert. Mkrtitschs Gehirn wurde während der Geburt nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was zu einer partiellen Schädigung führte. Zudem bekam er im Alter von einem Jahr seinen ersten epileptischen Anfall und muss – zusätzlich zu diversen therapeutischen Massnahmen – täglich teure Medikamente einnehmen. Auch Samwel ist nicht gesund. Er hatte einen Herzfehler und zudem einen deformierten Schädel. Er muss einen für die Eltern unbezahlbar teuren Schutzhelm tragen. Seit unserem ersten Treffen werden Mariam und Watschagan von der Diaconia Kinderärztin begleitet und beraten. Mariam hat sogar einen Kurs für Physiotherapie besucht und kann nun selbst täglich mit Mkrtitsch die wichtigen Übungen professionell durchführen. Das Ergebnis überzeugt: Der kleine Junge kann selbstständig durch die Wohnung laufen und hat sogar begonnen, zu sprechen. Auch von Samwel gibt es Gutes zu berichten: Er wurde am Herzen operiert. Die Kosten übernahm der Staat, und Medikamente benötigt er heute nicht mehr. Dank Ihrer Spenden konnten wir Samwels Helm bezahlen und zusätzlich neue Betten, Bettwäsche, Matratzen, Kleidung und diverse Hygieneartikel liefern. Wir möchten Ihnen gerne den Dank dieser Familie weitergeben. Ohne Ihre Hilfe würde es ihr heute nicht so gut gehen. Sie dankt Ihnen, dass Sie Mkrtitsch und Samwel die Chance auf eine hoffnungsvolle Zukunft geschenkt haben.
(Projekt Nr. 3104, Diaconia Report Oktober 2015)


 
Erfolgsberichte

JUNI 2017


Armenien

Warme Winterkleidung fÜr bedÜrftige Senioren

Dankbar wurden die Schuhe und Mäntel entgegengenommen.

Eigentlich liegt der Fokus unserer Projekte zumeist auf Kindern und Jugendlichen. Als unsere Mitarbeiter jedoch die Familien mancher Kinder besuchten, wurden sie auf eine besondere Not der älteren Generation aufmerksam und schlugen vor, ein entsprechendes Projekt zu veröffentlichen. Viele dieser betagten Menschen bekommen keine Unterstützung von der Regierung und sind auf sich alleine gestellt. Sie frieren und leiden Not, ohne Hoffnung, dass sich etwas zum Besseren ändert. Umso dankbarer sind wir, dass Sie so positiv auf unsere Anfrage reagiert und grosszügig gespendet haben. Dank Ihrer Hilfe war es uns möglich, 53 Senioren warme Winterschuhe und Mäntel zu bringen. Die Freude dieser Menschen lässt sich nur schwer in Worte fassen. Sie alle lassen Sie herzlich grüssen und danken Ihnen, dass sie im vergangenen Winter nicht frieren mussten. Diesem Dank schliessen wir uns sehr gerne an.
(Projekt Nr. 3310, Diaconia Report Januar 2017)


Armenien

Die Kinder freuen sich über den neuen Kindergarten.

Neue Toiletten fÜr den Kindergarten — Toilettenanlage Kindergarten Sanahin

Die hygienischen Umstände im Kindergarten von Alaverdi waren katastrophal: Die Toilettenanlagen befanden sich in einem desolaten Zustand, und auch die Wasserleitungen in der Küche, die an die Kanalisation des Sanitärbereichs angeschlossen waren, brauchten dringend eine Erneuerung. Die Warteliste mit Kindern war lang, denn aufgrund dieser Zustände konnten zu den aufgenommenen 29 Kindern keine weiteren hinzugenommen werden. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen war es uns möglich, die Toilettenanlage komplett zu erneuern und die Wasserleitungen auszutauschen und neu zu verlegen. Zusätzlich sorgten wir, dank Ihrer Spenden, für neue Betten, Bettwäsche und diverse Einrichtungsgegenstände für den Schlaf- und Aufenthaltsraum sowie die Küche. Wir danken allen Spendern, die dazu beigetragen haben, diesen Kindergarten in neuem Licht erstrahlen zu lassen.
(Projekt Nr. 3233, Diaconia Report August 2016)


Nepal

Das wiederaufgebaute Waisenhaus von Man Bahadur Tamang.

Und plÖtzlich bebte die Erde — Erdbebenhilfe Nepal

Nachdem das Erdbeben im April 2015 das Waisenhaus von Man Bahadur Tamang stark in Mitleidenschaft gezogen hatte, baten wir Sie wiederholt um finanzielle Hilfe. Diesem Aufruf kamen Sie, liebe Spender, grosszügig nach. Dank Ihrer Hilfe war es uns möglich, die benötigten Baumaterialien zur Verfügung zu stellen, die — aufgrund des von Indien verhängten Embargos — im Kaufpreis auf das Dreifache angestiegen waren. Hauptsächlich in Eigenleistung wurde das Waisenhaus nicht nur renoviert und sicherer gemacht, sondern auch noch um ein Stockwerk erweitert. Nachdem die Kinder und Mitarbeiter während einiger Monate in einem Flüchtlingslager in einem nahegelegenen Wald hausen mussten, waren sie dankbar, als sie wieder zurück in ihre gewohnte Umgebung ziehen konnten, auch wenn die Renovierungsarbeiten zu dem Zeitpunkt noch nicht komplett fertiggestellt waren. Wir möchten Ihnen herzlich dafür danken, dass Sie den Menschen in Nepal — im von uns unterstützten Waisenhaus und in verschiedenen Flüchtlingslagern — so grosszügig geholfen haben. Ihre Hilfe kam an!
(Projekt Nr. 3045, Diaconia Report Juni 2015)


Rumänien / Dobreni

2250 Mahlzeiten pro Monat — Essen fÜr Casa Ray

Die gemeinsamen Mahlzeiten sind für die Kinder im Casa Ray von grosser Wichtigkeit. Sie geniessen die Tischgemeinschaft, und eine ausgewogene Ernährung ist für ihre Entwicklung essenziell. Der Austausch während den Mahlzeiten ist genauso wichtig wie das Essen selbst. Die Kinder berichten einander von den Freuden und Herausforderungen in der Schule, machen sich gegenseitig Mut und schmieden Pläne für die vor ihnen liegende Zeit. Die Mitarbeiter haben zudem die Möglichkeit, in geselliger Runde an dem Leben der Kinder teilzuhaben und ihnen durch wichtige Impulse beizustehen. Die Zubereitung der Mahlzeiten wird mit Bedacht vorgenommen und nimmt nicht nur Zeit, sondern auch einen grossen Teil der Finanzen in Anspruch. Mit Ihren Spenden haben Sie den Kindern diese Möglichkeit für einen weiteren Zeitraum geschenkt. Alle Kinder und auch die Mitarbeiter des Waisenhauses danken Ihnen dafür aufrichtig!
(Projekt Nr. 3322, Diaconia Report Februar 2017)


Rumänien / Brasov

Eine Kindheit fÜr Tavi — Medizinische Versorgung fÜr Tavi

Der Name des nun neunjährigen Tavi steht auf der Transplantationsliste für eine neue Lunge. Aber bis heute hat sich kein geeignetes Organ gefunden. Umso wichtiger ist es, Tavi durch medizinische Hilfe und gesunde Nahrung die Chance zu geben, den Tag der Transplantation zu erleben. Wir berichteten Ihnen von diesem kleinen Jungen, bei dem auch relativ geringe Anstrengungen bereits zu Ohnmachtsanfällen führen können. Noch immer kann er nicht mit seinen Geschwistern herumtoben, aber die Hoffnungslosigkeit ist aus seinen Augen gewichen – denn er weiss sich gut versorgt. Dank Ihrer Spenden wird Tavi regelmässig untersucht und medizinisch betreut und erhält zudem die für ihn lebenswichtigen Medikamente. Wir bringen ihm und seiner Familie zusätzlich gesunde Nahrungsmittel und sorgen für genügend Feuerholz, damit niemand frieren braucht. Mutter Alina bedankt sich bei allen Spendern, die sie unterstützt haben, von Herzen. "Ohne Ihre Hilfe wäre Tavi schon längst nicht mehr am Leben", bekennt Mutter Alina mit Tränen in den Augen. "Gott segne Sie dafür!"
(Projekt Nr. 3087, Diaconia Report September 2015)


Rumänien

Schulbildung fÜr Victorias Kinder — Lebenshilfe fÜr Victorias Familie

Nachdem die damals 47-jährige Victoria zwei Kinder verloren hatte, verlor sie zusätzlich einen Teil ihrer Sehkraft. Aber sie gab nicht auf und sorgte, so gut es ging, für ihre verbliebenen elf Kinder. Ihr Mann hatte sie, nachdem er sie mehrmals betrogen hatte, verlassen. Zusätzlich machten ihr noch starke Nierenprobleme zu schaffen. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, Victoria medizinisch behandeln zu lassen, so dass es ihr heute bedeutend besser geht. Mittlerweile besitzt die Familie auch einen Stromanschluss. Der Anschluss an die Wasserversorgung gestaltet sich hingegen schwieriger. Da es in der Strasse noch keine Versorgungsleitung gibt und sich die Verlegung immer wieder verzögert, wird das Wasser nach wie vor aus dem nahegelegenen Fluss geholt. Sobald sich die Möglichkeit ergibt, werden wir Victoria darin unterstützen, das Haus an die Wasserversorgung anschliessen zu lassen. Zusätzlich zu der medizinischen Hilfe haben wir, dank Ihrer Spenden, die Familie mit Nahrungsmitteln, Kleidung, einem neuen Ofen und Feuerholz sowie Schulmaterial für die Jüngsten unterstützt. Die Familie hat sogar damit begonnen, einen weiteren Raum anzubauen, für den wir Baumaterial liefern konnten. Allen Spendern möchten wir herzlich danken, dass sie Victoria und ihrer Familie so treu geholfen haben.
(Projekt Nr. 3004, Diaconia Report Februar 2015)


Rumänien

Wasser und Hoffnung fÜr Loredana — Hausrenovierung

Nachdem Loredanas erster Ehemann an einer aggressiven Form von Leukämie gestorben war, heiratete sie Ionut. Er war jedoch für die drei aus erster Ehe stammenden Kinder kein guter Vater und wurde immer gewalttätiger. Daher trennte sich Loredana von ihm und beschloss, für sich und ihre mittlerweile vier Kinder alleine zu sorgen. Doch die alltäglichen Probleme überforderten sie. Die Strasse und der Boden im Haus waren nicht befestigt, überall war Matsch; der Strom war teuer, und einen Wasseranschluss gab es nicht. Mittlerweile hat die Gemeindeverwaltung die kleine Strasse vor dem Haus asphaltieren und eine Wasserleitung verlegen lassen. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, Loredanas Haus an die Wasserversorgung anschliessen zu lassen. Zusätzlich wurden, durch Eigenleistung, eine Küche und ein zweiter Raum angebaut sowie der Boden befestigt. Die Kinder freuen sich, ihre Hausaufgaben nun in einer angemessenen Umgebung erledigen zu können. Auch Nahrungsmittel, Kleidung, einen neuen Ofen und Schuhe konnten wir der Familie liefern. Die ganze Familie dankt Ihnen, liebe Spender, dass sie nun in einer sauberen Umgebung und unter besseren Umständen leben darf. Diesen Dank geben wir gerne an Sie weiter.
(Projekt Nr. 3046, Diaconia Report Juni 2015)


 
Erfolgsberichte

MAI 2017


Rumänien / Dobreni

Schulbildung fÜr Waisenkinder

Im Januar-Report dieses Jahres haben wir Ihnen die Kinder der Casa Ray vorgestellt. Sie durften gemeinsam Weihnachten, das Fest der Liebe, feiern und schauten bereits hoffnungsvoll dem baldigen Schulstart entgegen. Denn alle Kinder hier wissen: Schulbildung ist der Schlüssel zu einer guten Zukunft.
Dank Ihren Spenden konnten wir die benötigte Schulkleidung sowie das erforderliche Schulmaterial für die Kinder kaufen. Alle Kinder der Casa Ray haben den Einstieg in das 2. Semester gut geschafft, und voraussichtlich werden alle die Versetzung in die nächsthöhere Klasse schaffen. Wir freuen uns und danken Ihnen von Herzen, liebe Spender, dass Sie diesen Kindern durch Ihre Spenden den weiteren Schulbesuch ermöglicht haben. Ioan, Florin und Vasilica und auch alle anderen Schützlinge der Casa Ray schliessen sich diesem Dank gerne an.
(Projekt Nr. 3314, Diaconia Report Januar 2017)


Rumänien

Wichtige Hilfe fÜr fleissigen Baumeister — Kleines Haus fÜr Nicu

Nicu, seine Frau Lisa und ihre sieben Kinder lebten in einem einzigen kleinen Raum, der nicht ihnen gehörte – die Gefahr der Obdachlosigkeit war ständig gegeben. Zudem reichte der Platz bei Weitem nicht aus, um den Bedürfnissen der Grossfamilie gerecht zu werden. Sebastian, der Älteste der Kinder, ist halbseitig gelähmt und leidet unter Epilepsie. Die dringend benötigten Medikamente konnte sich die Familie nicht leisten. Stein für Stein hatte Nicu an ihrer zukünftigen Bleibe gebaut. Da er jedoch nur sehr wenig Geld für Baumaterial erübrigen konnte und die Steine oft über Nacht wieder gestohlen wurden, ging der Bau nur sehr schleppend voran.
Wir begannen umgehend damit, Nicu das benötigte Baumaterial für ein eigenes kleines Haus zu liefern. Zusätzlich halfen wir der Familie mit Nahrungsmitteln und Kleidung, bezahlten die Medikamente für Sebastian und besorgten einen neuen Ofen sowie Feuerholz. Heute dürfen wir Ihnen, liebe Spender, mitteilen, dass Nicus und Lisas Traum wahr wurde: Die Familie zog in das kleine, neu errichtete Haus ein. Die Sorge, das Dach über dem Kopf wieder zu verlieren, gehört nun der Vergangenheit an. Nicu, Lisa und die Kinder danken Ihnen, liebe Spender, dass Sie ihnen eine eigene kleine Unterkunft ermöglicht haben.
(Projekt Nr. 3021, Diaconia Report April 2015)


Rumänien

Sicherheit und Frieden fÜr Matei und Elena — Familienhilfe Ionela Capverde

Zerschundene Kinderseelen, Mangelernährung, blaue Flecken und ständige Angst begleiteten Ionela und ihre Kinder Matei und Elena für lange Zeit. Selbst vor einem Mordversuch an Mutter Ionela scheute der Familienvater Mihai nicht zurück. So blieb ihr nur die Flucht. Ionela floh mit den jüngeren Kindern zu ihrer Schwester nach Dumbravita. Ein freundlicher Nachbar stellte ihnen dort sein kleines Haus unentgeltlich zur Verfügung. Paraschiva und Ionut, die älteren Kinder, musste die Mutter trotz grosser Angst beim Vater zurücklassen. Als wir die eingeschüchterten Kinder sahen, wussten wir: Hier ist dringend Hilfe nötig.
Wir versorgten die Familie über viele Monate mit Nahrungsmitteln, Kleidung und unterstützten sie, wo nötig. Matei und Elena erholten sich zusehends und durften das Lächeln wieder neu lernen. Im Febuar 2017 fand Ionela in einem Hotel in ihrem Geburtsort Botosani eine Anstellung als Reinigungskraft. Sie zog mit Matei und Elena zu ihren Eltern, und seit Dezember 2016 leben auch Paraschiva und Ionut bei ihnen. Vater Mihai stellt für die nächsten Jahre keine Bedrohung mehr dar. Er wurde wegen Raubes zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Das Sorgerecht für die Kinder wurde ihm aberkannt. Ionela dankt Ihnen, liebe Spender, dass Sie ihrer Familie geholfen haben. Sie hat versprochen, weiterhin mit uns in Kontakt zu bleiben und uns zu berichten, wie es ihr und ihren Kindern geht. Danke für Ihre Hilfe – diese Kinder leben auf und lachen wieder, weil Sie ihnen beigestanden sind.
(Projekt Nr. 3205, Diaconia Report Juni 2016)


Rumänien

Ein Garten fÜr Angela und ihre Kinder — Familienhilfe Angela Varga

Das Wichtigste war für Angela, dass ihre Kinder gut versorgt sind. Aber dies stellte für sie und Vater Daniel ein grosses Problem dar. Angela musste sich einer Operation unterziehen, welche die Familie an ihre finanziellen Grenzen brachte. Eines der beiden Transportpferde, die es Daniel ermöglicht hatten, etwas Geld zu verdienen, musste verkauft werden, um Lebensmittel zu kaufen.
Wir begannen umgehend mit der Unterstützung und lieferten der Familie Nahrungsmittel, Kleidung und das benötigte Schulmaterial. Angela konnte sich dank Ihrer Hilfe den notwendigen Nachbehandlungen unterziehen. Auch Baumaterial zur Errichtung eines Zaunes, damit Haus und Gemüsegärtchen sicher sind, durften wir zur Verfügung stellen. Heute ist Angela gesund und sorgt gut für den angelegten kleinen Garten. Wir stehen Angela auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Herzlichen Dank für all Ihre Gaben und Gebete. Sie haben dieser Familie einen Neubeginn ermöglicht!
(Projekt Nr. 3192, Diaconia Report Mai 2016)


Armenien

Eine Zukunft fÜr Erik — Lebenshilfe fÜr Erik

Eriks Situation hatte uns alle tief betroffen gemacht. Ganz alleine sorgte der damals 15-Jährige für seine kranke Mutter und seine behinderte Schwester. Tag für Tag kümmerte er sich um deren Hygiene, sorgte unter schwersten Bedingungen für saubere Wäsche, kochte und backte mit einem defekten Ofen und stellte sich selbst stets hinten an.
Dank Ihrer grosszügigen Spenden war es uns möglich, im Haus ein kleines Bad einzubauen. Nun brauchen die Frauen im Winter nicht mehr auf die tägliche Hygiene zu verzichten. Dank des neu gelegten Wasseranschlusses konnten wir eine vollautomatische Waschmaschine installieren, und für die Küche brachten wir einen Gasherd mit Backofen. Auch dringend benötigte Hilfsgüter fanden ihren Weg nach Schenawan: haltbare Nahrungsmittel, Kuchen und Waffeln, Wasch- und Spülmittel sowie weitere Hygiene- und Reinigungsartikel. Auch die Betten wurden ausgetauscht. Beim Aufbau half Erik tatkräftig mit. Heute erkennt man das Haus kaum wieder. Es ist heller, freundlicher, und Erik, Wergine und Siranusch haben wieder ein Lächeln im Gesicht.
Aber am wichtigsten ist: Die Pflege und Versorgung seiner Mutter und Schwester lasten nun nicht mehr alleine auf Eriks Schultern. Dank der Mithilfe von Nachbarn und Freunden ist es dem Jungen seit einiger Zeit wieder möglich, die Schule zu besuchen.
Für diesen jungen Mann und seine Familie war Ihre Hilfe, liebe Spender, bedeutender, als wir es in Worten ausdrücken können. Sie haben ihnen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und den Glauben an Gott neu geschenkt. Vielen Dank für all Ihre Gaben und Gebete!
(Projekt Nr. 3220, Diaconia Report Juli 2016)


Armenien

Eine NÄhstube fÜr Anahit — Familienhilfe Tschertschikjan

An Begabung und Erfahrung fehlt es Anahit nicht. Schon seit ihrer Kindheit versteht sie es, Näharbeiten zu verrichten. Die Grundlagen dafür brachte ihr die 2016 verstorbene Grossmutter bei. Aber es fehlte an Geld für eine Nähmaschine und etwas Stoff, um mit der Arbeit zu beginnen. Anahit wusste, dass sie sich und ihre Familie durch ihre Arbeit versorgen und die Not lindern könnte. Und auch Anahits Ehemann Awetis sowie Grossvater Ljudwig waren bereit, ihre Fähigkeiten als Näher mit einzubringen.
So beschlossen wir, der Familie die Basis für ihre Selbstständigkeit zu geben. Dank Ihrer Spenden durften wir ihr zwei Nähmaschinen und eine gute Auswahl an Stoffen bringen. Das kleine Haus wurde etwas renoviert, so dass nun eine kleine Nähstube darin Platz findet. Anahit ist sehr dankbar, dass sie jetzt, gemeinsam mit Awetis und Ljudwig, in der Lage sein wird, Geld zu verdienen. Sie braucht nun keine Angst mehr vor dem morgigen Tag zu haben. Diesen Dank geben wir sehr gerne an Sie, liebe Spender, weiter.
(Projekt Nr. 3230, Diaconia Report August 2016)


Albanien

Ein Zuhause fÜr Familie Troci — Familienhilfe Troci

Als wir die sechsköpfige Familie kennenlernten, lebte sie in einem Haus, das man eher als Ruine bezeichnen musste. Sie hatte nur rund 88 Franken (81 Euro) pro Monat zur Verfügung. Für dringend benötigte Renovierungsarbeiten war kein Geld vorhanden. Ausser der 15-jährigen Tochter Anisa leiden alle Familienmitglieder unter einer Behinderung. Vater Avni (52) muss immer wieder schmerzlich erfahren, dass er für körperlich anstrengende Arbeiten nicht mehr gefragt ist; so hatte die Familie bereits alle Hoffnung auf eine Besserung ihrer Lebensumstände verloren.
Wir beschlossen, diesen Menschen zu helfen. Zuerst tauschten wir die maroden, teils lebensgefährlichen Holzbohlen in Wohn- und Schlafraum aus. Danach bekam das Haus ein neues, dichtes Dach. Die teilweise defekten Fenster wurden gegen neue, dichte ausgetauscht. Auch neue Zimmertüren und eine Haustür wurden eingebaut. Das Haus wurde verputzt und erhielt im Innenbereich einen neuen, hellblauen Anstrich. Im Schlafraum wurden zwei Etagenbetten und ein Doppelbett aufgestellt, damit alle im eigenen Bett schlafen können. „Ich bin überwältigt von Eurer Hilfe“, so Mutter Haxhere. „Wir hatten keine Hoffnung mehr, dass sich unsere Situation jemals ändern würde. Jeden Tag danken wir Gott für seine Güte, und wir beten für Euch.“ Auch der Bürgermeister des Dorfes drückte Diaconia seinen Dank aus. Er war sehr beeindruckt von Ihrer Hilfsbereitschaft, liebe Spender. Und er hofft, dass wir noch vielen weiteren Familien in diesem armen Dorf helfen werden. Danke, dass Sie das Leben dieser Menschen durch Ihre Spenden so positiv verändert haben.
(Projekt Nr. 3300, Diaconia Report Dezember 2016)


 
Erfolgsberichte

APRIL 2017


ALBANIEN

Verteilung von Weihnachtspaketen an bedÜrftige Familien

Das Verteilen von Weihnachtspaketen hat in Albanien bereits eine langjährige Tradition. Dank der Spenden aus der Schweiz und aus Deutschland war uns dies auch 2016 wieder möglich. Da sich die wirtschaftliche Lage im Land weiterhin verschlechtert, stehen immer mehr Familien in dieser kalten Jahreszeit vor unserer Tür und bitten um Unterstützung. Es war uns eine grosse Freude, rund 500 Pakete in Shkoder und Rrogozhine zu verteilen. Sie wurden an Familien abgegeben, die unter sehr schweren Umständen leben und auf die Nahrungsmittel angewiesen sind. Die Pakete enthielten Mehl, Öl, Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte sowie einige Süssigkeiten und einen Kalender „Gottes herrliche Schöpfung 2017“. „Dies war das fünfte Mal, dass wir dieses Paket erhalten durften. Wir fühlen uns gesegnet, denn wir wurden nicht vergessen“, so Drita aus Shkoder. Sie ist Mutter eines behinderten Kindes und, wie auch ihr Mann, arbeitslos. Danke an alle Spender, die diese grosse Freude für viele Familien ermöglicht haben.
(Projekt ALBANIENHILFE)


ARMENIEN

Physiotherapie fÜr Aleks — Familienhilfe Sweta Poghosjan

Sehnsüchtig schaute der kleine Aleks immer wieder durch das Fenster nach draussen, wo die Nachbarskinder spielten. Für ihn erschien es wie ein Traum, irgendwann einmal mitspielen zu können. Wegen seiner Orthesen konnte er sich nur langsam fortbewegen, und die benötigte Physiotherapie war für die Familie unerschwinglich. Im Haus selbst musste er sich im Winter warm anziehen oder in dicke Decken wickeln, denn der vorhandene Elektroofen spendete nur wenig Wärme. Mit Ihrer Hilfe konnten wir einen neuen Ofen kaufen und die Familie mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgen. Auch warme Kleidung konnten wir liefern, was Schwester Hasmik ermöglicht, auch im Winter die Schule zu besuchen. Der Staat kam ganz unerwartet für die benötigte Physiotherapie für Aleks auf. Poghosjans sind unendlich dankbar für die umfassende Hilfe, welche ihnen ein warmes Zuhause und Hoffnung für die Zukunft geschenkt hat. Ein herzliches Dankeschön allen Spendern!
(Projekt Nr. 3166, Diaconia Report März 2016)


ARMENIEN

Eine Zukunft fÜr die Kinder — Generationenhilfe Flora

Der Alltag sah kalt und trist aus, als wir Familie Geworgjan zum ers-ten Mal trafen. Es gab noch nicht einmal fliessendes Wasser, und die Stromversorgung war zusammengebrochen. Manuk konnte mit 21 Jahren noch nicht richtig sprechen, da sein Hörvermögen sehr stark eingeschränkt war. Die Firma Siemens stellte Manuk nun ein Hörgerät zur Verfügung. Dank Ihrer Spenden durften wir die Familie mit Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln versorgen. Etwas Baumaterial und die tatkräftige Mithilfe von Nachbarn und Freunden sorgten dafür, dass wir ein kleines Bad mit funktionierender Toilette herrichten konnten; sogar warmes Wasser kommt nun aus dem Wasserhahn, und das Dach ist dicht. Die Stromleitungen sind nun sicher, und die Freude und Dankbarkeit der Familie ist unbeschreiblich.
Sie bezeichnet diese Hilfe als Wunder Gottes und dankt Ihnen aufrichtig dafür, dass Sie ihr so selbstlos geholfen haben.
(Projekt Nr. 3090, Diaconia Report September 2015)


RUMÄNIEN

Ein sicherer Gang fÜr Gabriel — Operation

Der damals achtjährige Gabriel lebte bei seiner Grossmutter Maria, wo seine Eltern ihn kurz nach seiner Geburt zurückgelassen hatten. Bis heute sorgt die Oma sehr liebevoll für ihren behinderten Enkel; er leidet unter einer spastischen Lähmung und konnte früher nur sehr mühsam gehen. Ärzte berichteten Maria, dass eine Operation Gabriel helfen könnte. Aber die Kosten waren für die Frau unerschwinglich. Nachdem wir von der Not gehört hatten, wollten wir dem Jungen gerne helfen. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, einen Teil der teuren Operation sowie die anschliessende Schwimmtherapie zu bezahlen. Die Ergebnisse sind ermutigend, denn Gabriel macht grosse Fortschritte. Heute besucht der Junge bereits die 4. Klasse, das Gehen fällt ihm deutlich leichter. Es liegt noch ein weiter Weg vor Gabriel. Aber dank Ihrer Spenden wurde ein gutes Fundament für seine weitere Entwicklung gelegt. Er und seine Grossmutter danken Ihnen, liebe Spender, aufrichtig.
(Projekt Nr. 3101, Diaconia Report Oktober 2015)


Rumänien

WÄrme fÜr Trajans Kinder

Der neue Ofen schenkt der Familie Wärme.

Trajan und Maria unternahmen alles ihnen Mögliche, um ihre drei Kinder gut zu versorgen. Vor allem der damals achtjährige Stelian bedurfte ihrer besonderen Aufmerksam-keit. Er litt unter einer schweren Ohrenentzündung und brauchte dringend eine Behandlung und Medikamente. Hinzu kam, dass das selbst zusammengebaute Häuschen völlig marode war und weder eine intakte Wasser- noch Stromversorgung besass. Trajan fand keine feste Anstellung und konnte die familiären Bedürfnissen nicht erfüllen. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir für die Behandlung und die benötigten Medikamente für Stelian aufkommen, so dass die Ohrenentzündung bald abgeklungen war. Wir versorgten diese Familie in den vergangenen vier Jahren monatlich mit Lebensmittelpaketen. Auch Kleidung und Schuhe durfte sie erhalten. Für den Winter lieferten wir einen neuen Ofen und Feuerholz. Baumaterial ermöglichte Trajan das Häuschen in Eigenleistung dicht und wohnlich zu machen. Er bedankt sich ganz herzlich für all Ihre Unterstützung!
(Projekt Nr. 1546, Diaconia Report März 2013)


Rumänien

Mit Ratten unter einem Dach — Ein Zuhause ohne Ratten fÜr Felicias Enkel

Blicken zuversichtlich in die Zukunft: Printesa, Remus,
David und Sami.

Die liebevoll gestrichene Holzfassade des kleinen Häus-chens, in dem Felicia mit ihren vier Enkelkindern lebte, konnte nicht über die greifbare Armut hinwegtäuschen. Die Kinder wurden von ihren Eltern bei der Grossmutter zurückgelassen, die sich seitdem mit grosser Hingabe um sie kümmert. Am schlimmsten waren die Ratten, die des Nachts ins Haus eindrangen und alles anknabberten, was sich ihnen bot. Felicia verbrachte viele Nächte damit, sie von den Kindern fernzuhalten. Dank Ihrer Spenden begannen wir umgehend damit, dichte und sichere Türen und Fenster einzubauen. Auch lieferten wir der Familie Kleidung und Nahrungsmittel und einen Ofen. Heute, vier Jahre später, sorgt Felicia immer noch für ihre Enkelkinder. Aber die Traurigkeit ist aus ihren Augen gewichen. Sie schaut hoffnungsvoll in die Zukunft und weiss, dass die Kinder, auch wenn sie einmal nicht mehr da sein sollte, Menschen um sich haben, die ihnen helfen und für sie da sind. Danke, dass Sie dieser Familie durch Ihre Gaben ein sicheres, warmes Zuhause ermöglicht haben.
(Projekt Nr. 1977, Diaconia Report März 2014)


RUMÄNIEN / DOBRENI

Ausbildungshilfe fÜr Veronica

Ein Zeckenbiss setzte der Gesundheit der 21-jährigen Veronica ein jähes Ende: Diagnose Lyme-Borreliose. Die tapfere, junge Frau liess sich nicht entmutigen und versuchte, ihren Weg trotz der gesundheitlichen Auswirkungen weiter zu gehen. Ihre Gaben haben es möglich gemacht, dass Veronica die notwendigen Medikamente bezahlen und ausserdem ihre Ausbildung beenden konnte. Sie ist Ihnen, liebe Spender, von Herzen dafür dankbar! Im Herbst lernte sie nun einen jungen Mann, Igor, kennen und verliebte sich in ihn. Schon bald werden die beiden heiraten.
Die Freude und Hoffnung ist in Veronicas Leben zurückgekehrt, und Sie haben dabei geholfen; vielen Dank für Ihre Unterstützung.
(Projekt Nr. 3224, Diaconia Report Juli 2016)


RUSSLAND

Das Fest der Liebe fÜr BedÜrftige — Weihnachten in Moskau

Schon seit einigen Jahren unterstützen wir die „Sisters of Mercy“ und die „Brotherhood of Compassion“ in Moskau in ihrem Bestreben, vielen armen Menschen die Weihnachtsbotschaft weiterzugeben und ihnen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest zu bereiten. Rund 600 kranke und alte Menschen sowie 700 Kinder, die in Waisenhäusern, Behinderteneinrichtungen oder bei ihren Familien leben, wurden besucht und erhielten kleine Pakete mit Nahrungsmitteln, Süssigkeiten und christlichem Material. Wir bedanken uns aufrichtig, liebe Spender, dass Sie durch Ihre Gaben so viel Freude und Wärme in die Herzen dieser Menschen gebracht und ihnen die Liebe Jesu durch Taten vermittelt haben.
(Projekt Nr. 3286, Diaconia Report November 2016)



 
Erfolgsberichte

März 2017


RUMÄNIEN / DOBRENI

Kinderheim benÖtigt Hilfe beim Wiederaufbau — Brand Casa Ray

Vorher / Nachher

Mihai Gavril: „Gott hat uns reich beschenkt.“

In den Morgenstunden des 5. Januar 2016 brach in einem Gebäude des Waisenhauses Casa Ray in Dobreni ein Feuer aus. Die Folgen waren verheerend. Alle Lagerräume, eine Wohnung sowie die Stallungen und das Kleiderdepot fielen dem Brand zum Opfer; einige Tiere verendeten oder wurden verletzt. Hilflos mussten die Mitarbeiter zusehen, wie alles in Flammen aufging. Lange Zeit wussten sie nicht, wie es weitergehen solle. Jedoch bewahrheitete sich im vergangenen Jahr Römer 8,28: „Denen, die Gott lieben, werden alle Dinge zum Besten dienen.“ Mit vereinten Kräften und dank Ihrer Spenden war es möglich, innerhalb relativ kurzer Zeit ein neues Gebäude zu errichten. Ein grosser Gruppenraum konnte zusätzlich realisiert werden. „Gott hat uns reich beschenkt“, so Mihai Gavril, Leiter des Waisenhauses. „Dank Ihrer Spenden konnten wir das Gebäude wiederaufbauen; die Fenster und Türen sind sogar besser als zuvor und entsprechen nun den neuen Brandschutzbestimmungen. Wir bitten Gott, dass er Sie reichlich für Ihre Hilfe segnet!“ Auch wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung.
(Projekt Nr. 3178, Diaconia Report April 2016)


RUMÄNIEN

Ein Zuhause fÜr Maria und ihre
Kinder

Als Ion im Alter von nur 46 Jahren plötzlich verstarb, hinterliess er Maria und ihre drei Töchter relativ unversorgt. Das kleine Haus, das der Vater liebevoll begonnen hatte auszubauen, blieb unvollendet zurück. Die drei Mädchen werden durch eine Diaconia-Patenschaft unterstützt und kommen jeden Tag ins Kinderbildungszentrum KiBiZ, wo sie neben einer warmen Mahlzeit auch Hilfe bei den Hausaufgaben und beim Lernen erhalten. In diesem Rahmen entstand auch die Idee, einen Teil der Bauarbeiten im Rahmen eines Workshops des Kinderbildungszentrums in Brasov auszuführen. Gesagt, getan; während den Sommerferien wurde die Küche ausgebaut; dies brachte den Teilnehmern des Workshops neues Wissen und Bauerfahrungen, und Mutter Maria viel Freude. Noch ist das kleine Haus nicht ganz fertiggestellt, doch gemeinsam werden wir die anstehenden Arbeiten noch ausführen. Maria bedankt sich bei allen Spendern ganz herzlich, dass sie ihr in dieser schwierigen Zeit Unterstützung haben zukommen lassen. Mit Ihrer Spende haben Sie Maria und ihren Kindern den Grundstein für eine hoffnungsvolle Zukunft gelegt.
(Projekt Nr. 3190, Diaconia Report Mai 2016)


RUMÄNIEN

Rettung fÜr Samuels Auge — Augenoperation Samuel

Der Tod seiner Mutter hatte Samuel stark erschüttert. Er wurde zum Einzelgänger. Nachts konnte er nicht schlafen und besuchte häufig den Garten, um seinen Gedanken nachzugehen und zu spielen. Dort hing eine Schaukel, welche ihm zum Verhängnis wurde: Während einer seiner nächtlichen Spielzeiten bekam er die Schaukel ins rechte Auge. Die Verletzung war so stark, dass er dringend operiert werden musste, um die Sehkraft des Auges zu erhalten. Die Operation musste in einer Privatklinik durchgeführt werden – die regulären Spitäler besitzen die nötige Ausrüstung nicht. Vater Gheorghe konnte nicht für die Kosten aufkommen. Er wandte sich an Diaconia, und wir konnten dank Ihrer Spenden die Kosten für die Operation begleichen. Auch für die Nachbehandlungen kamen wir auf. Heute kann Samuel wieder gut sehen, besucht die Schule und erbringt gute Leistungen. Die Wunden, die der Tod seiner Mutter hinterlassen hat, werden noch eine Weile brauchen, bis sie verheilt sind. Durch Ihre Hilfe haben Sie jedoch dazu beigetragen, Samuel eine gute Basis für eine hoffnungsvolle Zukunft zu geben. Der Junge und sein Vater Gheorghe danken Ihnen aufrichtig für all Ihre Unterstützung. Gerne schliessen wir uns diesem Dank von Herzen an.
(Projekt Nr. 3260, Diaconia Report Oktober 2016)


RUMÄNIEN

„Solange ihr Herz schlÄgt, bin ich fÜr sie da!“ — Nothilfe Maria

Maria und Florin mit ihren Kindern.

Maria wurde als Kind von ihren Eltern verlassen und fand bei ihrer Grossmutter ein liebevolles Zuhause. Diese ermöglichte dem Mädchen auch eine Ausbildung und stand ihr bei, als sie Ehefrau und später selbst Mutter von acht Kindern wurde. Zwei ihrer Kinder verlor Maria – und auch hier stand ihre Oma unterstützend an ihrer Seite. Als die Grossmutter pflegebedürftig wurde, zögerte Maria keine Sekunde – sie wollte für sie da sein und ihr beistehen. Bis heute pflegt sie die alte Frau hingebungsvoll und bedauert es keine Sekunde. „Sie war immer für mich da. Jetzt kann ich ihr ein wenig von dem zurückgeben, was sie mir ermöglicht hat“, so Maria. Ehemann Florin fand mittlerweile eine bessere Arbeit, so dass die Familie in ein grösseres Zuhause umziehen konnte. Dank Ihrer Spenden konnten wir Maria und Florin in ihrer schwierigen Phase unterstützen; mit Lebensmitteln, Kleidung sowie Schulmaterial für die Kinder. Den beiden ist es sehr wichtig, dass ihre Kinder die Schule besuchen und später eine Ausbildung machen können. Ganz herzlichen Dank, liebe Spender, dass Sie diese Hilfe mit Ihren Spenden möglich gemacht haben.
(Projekt Nr. 2278, Diaconia Report Dezember 2014)


ARMENIEN

Ein Zuhause fÜr Tsaghik und ihre Kinder — Umbau Wohnraum Tsaghik

Tsaghiks Familie hält fest zusammen.

Mariam, Tsaghiks Mutter, ist eine hilfsbereite Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und Schwierigkeiten aktiv angeht. Als jedoch Tsaghik und deren Kinder vom Ehemann und Vater verlassen wurden und die Familie bei ihr Unterschlupf suchte, war die Frau am Ende ihrer Kraft angelangt. Alle ihre Kinder waren mehr oder weniger auf ihre Hilfe angewiesen. Streitigkeiten zwischen ihren Kindern verschärfte die Lage noch zusätzlich. Vor allem Tsaghik litt stark unter den beengten Verhältnissen. Oft hatte sie tagelang Kopfschmerzen und konnte kaum nach ihren Kindern schauen. Mit dem geringen Lohn als Bäckerin konnte Mariam den Bedürfnissen der Familie nicht gerecht werden. Wir beschlossen, diesen Menschen zu helfen. Den bisherigen Stall, der auf Tsaghik überschrieben wurde und lange als Keller diente, bauten wir zu einem kleinen Haus mit drei Zimmern aus. Auch ein Wasser- und Stromanschluss wurden gelegt. Nun lebt Tsaghik mit ihren Kindern in diesem mit Laminat ausgelegten Häuschen. Es geht ihr gesundheitlich viel besser, die Kopfschmerzen sind verschwunden. Tsaghik und ihre Familie danken Ihnen, liebe Spender, ganz herzlich, dass Sie ihr ein neues Zuhause ermöglicht haben, in welchem ihre Kinder sicher aufwachsen können.
(Projekt Nr. 3116, Diaconia Report November 2015)


ARMENIEN

Eine solide Berufsausbildung fÜr Arman — Familienhilfe Hajrapetjan

Der damals 15-jährige Arman, der durch eine Diaconia-Patenschaft unterstützt wurde, hatte nur einen Wunsch: seine Familie durch eine solide Ausbildung finanziell unterstützen zu können. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, diesem intelligenten und zielstrebigen jungen Mann einen Teil seiner Hochschulgebühren zu bezahlen. Durch seine ausgezeichneten Leistungen bekam er schon bald ein Stipendium, so dass wir ihm mit den restlichen Spenden einen dringend benötigten Computer besorgen konnten. Durch Kleidung, Nahrungsmittel und die medizinische Versorgung seiner Mutter und seiner Grossmutter konnten wir die ganze Familie erheblich entlasten. Ihre Hilfe, liebe Spender, hat Arman eine solide Arbeitsgrundlage für seine berufliche Zukunft ermöglicht und damit für diese Familie einen grossen Unterschied gemacht; herzlichen Dank dafür.
(Projekt Nr. 3117, Diaconia Report November 2015)



 
Erfolgsberichte

Februar 2017


ARMENIEN

Ein Sommercamp fÜr bedÜrftige Kinder — Sommercamp Tumanjan

Zum Abschluss des Sommercamps bekam jedes Kind ein Geschenk überreicht.

Drei Monate Sommerferien stellen für viele arme Familien in Armenien eine grosse Herausforderung dar. Sie können ihren Kindern keine sinnvolle und interessante Zeit bieten, und meistens sitzen diese nur Zuhause und warten darauf, dass die Ferien irgendwie vorübergehen. Die Umstellung auf die Schulzeit, die im September wieder beginnt, ist für sie dementsprechend schwierig. An den Sommer 2016 werden jedoch viele von ihnen noch lange gerne zurückdenken. Dank Ihrer Spenden konnten wir in Tumanjan, im durch Ihre Spenden renovierten Gebäude, ein Sommerlager durchführen. 30 Kinder erlebten eine intensive Zeit, in der sie spielen und miteinander durch Aktivitäten lernen durften. Der Höhepunkt eines jeden Tages war für die meisten jedoch die ausgewogene gemeinsame Mahlzeit. Zum Schluss bekam jedes Kind ein kleines Geschenk überreicht. So konnten alle mit neu erworbenen Kenntnissen und guten Erinnerungen nach Hause zurückkehren und motiviert das neue Schuljahr beginnen. Danke, dass Sie diesen Kindern eine erlebnisreiche Zeit ermöglicht haben, die sie so schnell nicht vergessen werden.
(Langzeitprojekt Nr. 3216, Diaconia Report Juli 2016)


ARMENIEN

Betreuungszentrum Armenien

Aufatmen für Jung und Alt. Das „Zentrum der Hoffnung“ in Tumanjan in der Lori Region wurde fertiggestellt. Inmitten einer atemberaubenden Natur und umgeben von malerischen Wäldern entstand ein Zentrum für alle Altersgruppen. Diese Umgebung eignet sich auch hervorragend für die Durchführung von diversen Gesundheitsmassnahmen. Die Anzahl von bedürftigen Familien ist gross, und unter ihnen befinden sich sehr viele alleinstehende Senioren, die pflegebedürftig sind. Nun ist es uns, dank Ihrer Hilfe, möglich, verschiedene Aktivitäten im neu renovierten Gebäude durchzuführen. Über das Sommercamp für 30 Kinder haben wir Sie in einem separaten Bericht informiert. Dieses neu renovierte Zentrum soll zu einer Begegnungsstätte für alle Generationen werden, in dem sie miteinander eine erfreuliche Zeit verbringen und erleben, dass sie nicht alleine sind und eine Anlaufstelle haben, wo ihnen Hilfe zuteil wird. Wir danken allen Spendern, die geholfen haben, die Basis für eine langfristige Arbeit zu legen und in diese Region Hoffnung zu bringen.
(Langzeitprojekt Nr. 1984, Beilage April 2015)


RUMÄNIEN

Augenlicht fÜr die kleine Larisa — Augenoperation

Dankbar präsentiert Larisa ihre neue Brille.

Eine fröhliche und strahlende Neunjährige öffnete uns die Tür, als wir zu Besuch kamen. Larisa präsentierte uns stolz ihre neue Brille. „Ich kann ohne Schmerzen sehen und wieder gut lesen! Ich bin so glücklich“, berichtet sie eifrig. Wir erkennen das Mädchen, das beim Kirschenpflücken von einem Ast ins Auge getroffen wurde und für lange Zeit unter starken Schmerzen litt, kaum wieder.
Die Armut der Familie machte eine Operation undenkbar. Dank Ihrer Spenden konnten wir die Augenoperation von Larisa bezahlen und im Anschluss auch für die Kosten einer Brille aufkommen. Während dieser Zeit haben wir die gesamte Familie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Brennholz versorgt. Zuguterletzt war es uns sogar noch möglich, Mutter Simina eine Ziege zu geben. So kann sie ihre Familie mit Milch und Käse versorgen und durch den Verkauf noch etwas Geld erwirtschaften. Danke, dass Sie dieser Familie in mehrfacher Hinsicht Hoffnung und Licht gebracht haben.
(Projekt Nr. 3115, Diaconia Report November 2015)


RUMÄNIEN

Ein Neubeginn fÜr Rodica und ihre Kinder

Rodica und ihre Kinder (vier fehlen auf dem Foto) sind dankbar für den Neuanfang.

Rodica Mustata (33) wagte einen Neuanfang. Nach 12 Jahren Ehe, in der Schläge und Züchtigung zum Alltag gehörten, nahm sie all ihren Mut zusammen und verliess, gemeinsam mit ihren 12 Kindern, ihren brutalen Ehemann und Vater ihrer Kinder. Sie kamen nach Brasov und besassen weder Geld noch Arbeit oder ein Zuhause. Für eine Weile lebten sie auf der Strasse, stets abhängig von den Almosen freundlicher Menschen. Dank Ihrer Spenden war es uns möglich, die Miete für die Sozialwohnung zu bezahlen. Zusätzlich brachten wir Rodica und ihren zehn bei ihr lebenden Kindern noch Nahrungsmittel und Kleidung. Die fast elfjährigen Zwillinge Stelian und Livia kamen in einem Waisenhaus unter. Mittlerweile hat Rodica sogar eine Arbeit gefunden und kann ihre Familie aus eigener Kraft ernähren. Wir hoffen, dass die stabile Situation bald dazu führen wird, dass auch die Zwillinge wieder zu ihrer Mutter ziehen dürfen. Auch weiterhin werden wir mit dieser Familie in Kontakt bleiben und ihr wo nötig helfen. Rodica lässt Ihnen, liebe Spender, ihren herzlichen Dank ausrichten. Sie haben dieser Frau und ihren Kindern einen Neuanfang ohne Gewalt und mit dem Vertrauen auf eine bessere Zukunft ermöglicht.
(Projekt Nr. 2253, Diaconia Report Oktober 2014)


RUMÄNIEN

„Bitte gebt meinen Kindern zu essen!“ — Essen fÜr Marinelas Kinder

Stolz präsentieren Sebastian (13) und seine Schwester Roxana (8) ihre Schultaschen. Sie gehen gerne zur Schule und sind dankbar, dass die Zeit, in der sie sich eine Schultasche teilen mussten, endgültig vorbei ist. Die Bitte um Hilfe ist Mutter Marinela (45) nicht leichtgefallen, aber sie wusste nicht mehr weiter. Zu oft musste sie hilflos zusehen, wie ihre Kinder hungrig zu Bett gingen. Wir begannen umgehend, die Familie mit Nahrung, Kleidung und dem so sehr ersehnten Schulmaterial zu versorgen. Auch eine Waschmaschine konnten wir liefern, so dass Marinela die Wäsche nun nicht mehr per Hand im zumeist kalten Wasser waschen muss. Für Sebastian wurde ein Pate gefunden, was eine langfristige Unterstützung der Familie ermöglicht. „Danke an alle Spender von Diaconia, die uns so sehr geholfen haben“, lässt Marinela Ihnen ausrichten. „Und ich danke Gott, der meine Gebete erhört hat.“ Diesem Dank schliessen wir uns gerne an.
(Projekt Nr. 2242, Diaconia Report September 2014)