AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2008


Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Lukas 2, 14

Dreimal Freude bereiten
Bald schon brennen in unseren Wohnstuben die Kerzen und wir freuen uns aufs Weihnachtsfest. Bei uns ist das eine Selbstverständlichkeit, an vielen anderen Orten aber sieht Weihnachten ganz anders aus. Keine Kerzen. Kein Feuer im Ofen. Kein Festmahl auf dem Tisch. Und wenn bei uns die Kinder ihre Geschenke auspacken, sitzen andere hungrig vor leeren Tellern.
Mit Ihrer Hilfe können auch die Armen, Verzweifelten und Kranken Weihnachten feiern. Mit einem Wintervorrat an Kartoffeln gegen den Hunger.
Mit Holz für eine warme Stube. Mit festen Schuhen und weihnachtlichen Überraschungen für die Kinder.

Gezielt helfen. Und das gleich dreimal.
1. Weihnachtsaktion: „Warme Stube“ — Holz zum Heizen und Kochen während der kalten Wintertage.
2. Weihnachtsaktion: „Kartoffeln gegen den Hunger“ — Gesunde Lebensmittel für den ganzen Winter.
3. Weihnachtsaktion: „Ohne Schuhe keine Schule“ — Arme Kinder besitzen keine Schuhe, aber ohne Schuhe dürfen sie nicht zur Schule. Wir bringen feste Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern der Ärmsten.

Helfen Sie mit! Bringen Sie das Weihnachtsfest zu den Ärmsten der Armen.
Dank Ihrer Hilfe bringt Diaconia seit Jahren Weihnachtsfreude zu Familien in Not. Auch in diesem Jahr hoffen und beten arme Familien, dass jemand in der Weihnachtszeit an sie denkt.

Weihnachtsaktion „Warme Stube“
Gerade in Armenien und Rumänien sind die Winter äusserst hart. Das Thermometer fällt bis zu -30 Grad. Die Ärmsten der Armen können sich kein Feuerholz leisten. In den kleinen Zimmern kriecht die feuchte Kälte in die Decken und das Bettzeug. Diaconia bringt Brennholz zu armen Familien in Armenien und Rumänien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können.
Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie Fr. 400.- (€ 270.-).

Weihnachtsaktion „Kartoffeln gegen den Hunger“
Hunger ist ein ständiger Gast bei vielen verarmten Familien in Armenien, Rumänien und Albanien. Im Winter stellt sich oft die Frage: Heizen oder essen? Wir möchten, dass notleidende Familien auch in diesem Winter genügend Nahrungsmittel bekommen und helfen mit einem ganzen Wintervorrat an Kartoffeln. Je nach Situation kommen noch Reis, Gemüse und andere überlebenswichtige Nahrungsmittel dazu.
Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (€ 20.-). Ein Wintervorrat von 300 Kilo Kartoffeln für eine Familie kostet Fr. 180.- (€ 120.-).

Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“
In Armenien, Rumänien und Albanien gilt, wer keine Schuhe hat, geht nicht zur Schule. Viel zu viele Kinder kommen aus armen Familien, die sich keine Schuhe leisten können. Ohne Schuhe keine Schule — ohne Schule keine Zukunft. Wir wollen verhindern, dass es so weit kommt und bringen als Weihnachtsgeschenk Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern in den Elendsquartieren.
Ein paar feste Winterschuhe kosten durchschnittlich Fr. 60.- (€ 40.-)

Mit Ihrer Hilfe bringen wir auch in diesem Jahr Weihnachtsfreude zu den Ärmsten der Armen.

So schlimm ist es
Hier ist es so kalt, dass die Türe im Winter vereist. Am Morgen muss man sie jeweils aufbrechen. In diesem Verliess lebt die Familie Gahribyan, Vater, Mutter, drei Kinder und die Schwiegermutter. Sie hausen direkt neben dem Müllkeller eines Hochhauses unter den Abflussrohren. Der Betonboden ist eisig, die Rohre der Kanalisation tropfen, die Wände sind feucht. Kein Wunder, dass die Kinder ständig husten. Früher wohnte die Familie in einer kleinen Mietwohnung. Um die chronische Krankheit ihres Sohnes Khoren zu behandeln, musste sie alle ihre Habseligkeiten verkaufen. Heute verdingen sich Vater und der kranke Sohn so gut es geht. Aber es reicht weder fürs Essen noch für Khorens lebensnotwendige Medikamente.
Die Familie Abrahamyan lebt in einem verlotterten Waggon. Die Eltern und elf Kinder zwängen sich in das dunkle, enge Innere wo es kein fliessend Wasser und keine Heizung gibt. Da die Kinder weder ausreichende Kleidung noch Schuhe haben, können sie die Schule nicht besuchen. Einer der Söhne, Arthur, hat einen Leistenbruch, den die Abrahamyans aus Geldmangel nicht behandeln lassen können. Vater Tonik verdingt sich als Taglöhner, wenn er denn Arbeit findet. Das Geld reicht hinten und vorne nicht und die Kinder müssen regelmässig hungrig zu Bett.

... Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
Liebe Freunde und Gönner
In unseren Einsatzgebieten herrscht jetzt tiefer Winter. Unsere Mitarbeiter kämpfen sich durch Schnee, Eis und Matsch, um die Notleidenden rechtzeitig zu versorgen.
Alle leiden unter der Kälte. Am schlimmsten ist es für die Kinder. Wir setzen alles daran, dass gerade sie richtig Weihnachten feiern können. In einer warmen Stube, mit einer warmen Mahlzeit, mit warmen Schuhen an den Füssen und kleinen Weihnachts-Überraschungen. Dafür nehmen unsere Mitarbeiter jede Mehrarbeit auf sich. Bitte begleiten Sie unsere Mitarbeiter in ihren Gebeten, dass der Herr sie in ihrer Arbeit im Dienste der Nächstenliebe leiten und bewahren möge.
Wie jedes Jahr ergänzen wir die materielle Hilfe durch unsere Kalender „Gottes herrliche Schöpfung“ mit prächtigen Fotos und Bibelzitaten in der jeweiligen Landessprache. Auf diese Weise dürfen wir mit Ihrer Hilfe auch dieses Jahr wiederum Gottes Frohe Botschaft verbreiten.
Allen unseren Freunden und Gönnern, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mit uns an die Armen und Notleidenden denken, danken wir von ganzem Herzen.
Ihnen allen wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachtstage.
Diaconia Internationale Hilfe — „Der Ostkurier“
Hans-Rudolf Hintermann
Präsident


Helfen Sie Leben retten und Freude bereiten!
Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, verzweifelten Menschen in Armut und Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen.
Diaconia Internationale Hilfe — „Der Ostkurier“ geniesst seit bald dreissig Jahren das Vertrauen zahlreicher Spenderinnen und Spender. Die Not ist riesengross. Je mehr Freunde und Gönner ihre Herzen öffnen, desto mehr können wir tun, um dort zu helfen, wo Hilfe überlebenswichtig ist.
Eine besonders wertvolle Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft.
Mit ihr unterstützen Sie direkt ein Kind, das dringend auf Ihren Beistand angewiesen ist. Möchten Sie als Patin oder Pate einem Kind ganz persönlich helfen? Wir senden Ihnen gerne mehr Informationen über eine Kinder-Patenschaft. Rufen Sie uns an. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Ihnen von ganzem Herzen zu helfen.

„AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2008“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2008 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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UNSER TÄGLICHES BROT


Mehl für die Bäckerei in Armenien

Dringend!
Die Bäckerei im Dorf der Hoffnung steht bereit — aber noch fehlt uns das Mehl für den Betrieb!


Das tägliche Brot ist im bitterarmen Armenien alles andere als selbstverständlich. Wie helfen? Mit Brot? Oder nachhaltiger mit einer Bäckerei? Genau das tut Diaconia. Denn eine Bäckerei bedeutet nicht nur Brot, sondern auch Arbeit und Ausbildungsplätze.
In Armeniens Hauptstadt Jerewan baut Diaconia das Dorf der Hoffnung für die Ärmsten der Armen — für obdachlose, arbeitslose und völlig verarmte Familien. Hier im Dorf erhalten sie ein Dach über den Kopf. Aber das ist bloss der erste Schritt. Was die Leute brauchen, ist Arbeit und Brot, und was die Kinder benötigen, ist eine solide Ausbildung.
Jetzt ist beides möglich.
In der Schweiz konnte Diaconia von einer Bäckerei die Backöfen, Rührwerke und anderen Ausrüstungen erhalten. Stück für Stück wurde alles nach Armenien transportiert und dort aufgebaut. Das Resultat ist ein kleines Wunder: In einem ehemaligen Lagerhaus am Rande des Dorfes der Hoffnung steht jetzt eine leistungsfähige Bäckerei.
Nicht nur das, ein Schweizer Bäckerfachmann hat seine Ferien geopfert und ist als Freiwilliger nach Armenien gefahren, um die Ausbildung der Bäcker zu übernehmen.
Das ist eine Riesenchance für das Dorf der Hoffnung. Aber um die Bäckerei selbsttragend zu machen, brauchen wir zweierlei. Mehl. Und Ihre Hilfe.

Brot zum Leben
Gleich beim Eingang zum Dorf der Hoffnung steht eine Lagerhalle, die nicht mehr benutzt wird. Das Gebäude eignet sich ideal als Bäckerei.
Die Leute im Dorf der Hoffnung haben sich gut auf die neue Aufgabe vorbereitet. Eine Studie zeigt, dass frisches Brot auf grosse Nachfrage stösst. Eines allerdings fehlt: Genügend Mehl, um Brot zu backen. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.

Warum ist die Bäckerei so wichtig?
Die neue Bäckerei kann weit mehr als Brot backen.
Die Bäckerei liefert Brot.
Die Bäckerei schafft Arbeitsplätze.
Die Bäckerei bietet Ausbildungsplätze.
Mit dem Einkommen aus der Bäckerei kann sich das Dorf der Hoffnung selber helfen. Beispielsweise beim Betrieb der Schule, die jetzt im Bau ist.


So erreicht Ihre Grosszügigkeit gleich vier Ziele! Die Bäckerei ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Sie hilft den Bewohnern des Dorfes der Hoffnung, ihr Leben selber zu meistern. Genau das versteht Diaconia unter Hilfe zur Selbsthilfe.
Natürlich kommt der Erfolg nicht von heute auf morgen. Sechs Monate lang müssen wir der Bäckerei das Mehl und alle anderen Materialien liefern, und während sechs Monaten übernehmen wir sämtliche Betriebskosten. Nach Ablauf dieser Frist kann die Bäckerei selbsttragend arbeiten.
Jeden Monat benötigt die Bäckerei im Dorf der Hoffnung viele hundert Kilogramm Mehl. Ein Kilo Mehl kostet in Armenien rund 1 Franken 50 oder 1 Euro. Hinzu kommen aber noch die Kosten für Hefe, Öl, Eier, Zucker und Salz, sowie natürlich die Betriebskosten. Wir nennen das Mehl Plus. Darin ist alles enthalten, was die Bäckerei braucht, um Brot zu backen. Auf diese Weise kostet ein Kilogramm Mehl Plus 3 Franken oder 2 Euro. Unser Team in Armenien hat ausgerechnet, dass die Bäckerei während der ersten sechs Monate insgesamt 35 000 Kilogramm Mehl benötigt.
Bitte helfen Sie uns mit Mehl! Schenken Sie dem Dorf der Hoffnung das Brot zum Leben!
Der Schweizer Bäcker-Konditor-Meister Andreas Dossenbach hat seine Sommerferien geopfert, um als Freiwilliger im Dorf der Hoffnung Bäcker auszubilden. Er sagte uns: „Die Bäckerei und das Dorf der Hoffnung sind mir ans Herz gewachsen. Wie hier obdachlosen und verarmten Familien geholfen wird, ist wirklich einzigartig. Das Projekt ist besonders sinnvoll, weil es nachhaltig ist.“

Ihre Hilfe schafft Brot, Arbeit und Hoffnung auf die Zukunft:
Mehl Plus — Mehl und noch viel mehr. Alles, was es fürs tägliche Brot braucht.
1 kg Mehl Plus: 3 Franken/2 Euro
5 kg Mehl Plus: 15 Franken/10 Euro
Ein Sack mit 20 kg Mehl Plus: 60 Franken/40 Euro
Ein Sack mit 50 kg Mehl Plus: 150 Franken/100 Euro


Nur mit Ihrer Hilfe können wir den Traum wahr machen: Eine Bäckerei für das Dorf der Hoffnung. Fürs tägliche Brot. Als Arbeitsplatz. Als Ausbildungsstätte. Und als Einkommensquelle, um die Schule für die Kinder im Dorf zu finanzieren. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Grosszügigkeit!

Brot fürs Leben: Mit Ihrer Hilfe erhält das Dorf der Hoffnung, was es zum Überleben braucht: Brot, Arbeit und eine Ausbildung für die Kinder.

„MEHL FÜR DIE BÄCKEREI IN ARMENIEN“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion MEHL FÜR DIE BÄCKEREI IN ARMENIEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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MENSCHENHANDEL IN RUMÄNIEN:
VERRATEN — VERKAUFT — VERSTOSSEN


Unglaublich aber wahr, Frauen, Mädchen und Kinder werden wie Vieh verschachert. Die Menschenhändler sind so dreist, dass sie sich wenige Schritte von unserem Zentrum in Brasov eingenistet haben.
Armut und Not in den Elendsquartieren machen viele Mädchen und Frauen unvorsichtig. Wenn gut gekleidete Männer oder Frauen auftauchen, die von lukrativen Jobs schwärmen, weit weg von zu Hause, vielleicht sogar im Ausland, dann glauben ihnen viele. Sie hoffen, damit endlich einen Ausweg aus der Armut gefunden zu haben. Wenn sie dann an ihrem angeblichen Arbeitsplatz ankommen, sieht die Realität anders aus. Mit Gewalt werden sie zur Prostitution gezwungen und wie Vieh von einem Zuhälter an den nächsten verkauft.
Einigen Frauen gelingt es, sich aus ihrem Sklavendasein zu befreien. Aber ihr Leidensweg ist damit noch nicht zu Ende. Oft werden sie nachher von ihren Familien verstossen. Was dann? Wieder auf die Strasse? Wir müssen helfen. Wir müssen die Not bekämpfen, die jungen Mädchen warnen und jenen einen Ausweg anbieten, die sich aus der Sklaverei befreien konnten.

Auch Kinder werden verkauft, versklavt und zum Betteln abgerichtet. Mit Ihrer Hilfe können wir den betroffenen Kindern beistehen!


Magdalena — verraten
Magdalena kommt aus einer bitterarmen Familie in Brasov, ganz in der Nähe des Diaconia-Zentrums. Ihr Vater war ständig betrunken. Obwohl sie oft hungrig zu Bett ging und sich manchmal nachts im Wald vor ihrem Vater verstecken musste, schaffte sie es in eines der besten Gymnasien der Stadt. Sie begann vom Geld zu träumen, das man angeblich im Westen verdienen kann. Eine Frau gaukelte ihr vor, wie leicht es sei, diese Träume in Spanien zu verwirklichen. Vorsichtig schlich sich die Frau in ihr Vertrauen ein und bald schon reisten die beiden nach Spanien. Dort begann Magdalenas Albtraum. Sie wurde eingesperrt, gedemütigt, geschlagen und vergewaltigt. Täglich musste sie sich prostituieren. Eines Nachts gelang ihr die Flucht. Am Morgen danach fand sie eine Zeitung mit dem Inserat einer Familie, die ein Hausmädchen suchte. Magdalena ging zur Adresse. Als die Türe geöffnet wurde, brach sie weinend zusammen. Die Leute nahmen Magdalena auf, pflegten sie und gingen mit ihr zur Polizei.

Valentina — verkauft
Die fünfzehnjährige Valentina stammt aus einem kleinen Dorf in Rumänien. Als man ihr im Ausland Arbeit anbot, freute sie sich darauf, endlich etwas zu verdienen. Gleich nach ihrer Ankunft wurde sie in ein Hochhaus gebracht. Eine Frau trat ins Zimmer. „Zieh dich aus“, befahl sie. „Ausziehen? Warum?“ Als Antwort erhielt Valentina einen Schlag ins Gesicht und einen Tritt in den Bauch. Am Abend kamen noch zwei andere Mädchen in die Wohnung. Am nächsten Tag wurden die drei in eine Waldlichtung gefahren. Dort stürzten sich fünf Männer auf sie und vergewaltigten die Mädchen. Offenbar war der Verkauf perfekt, denn am nächsten Tag wurde Valentina zu einem anderen Hochhaus gefahren. In einer Wohnung warteten bereits vier besoffene Männer auf sie. Nach einigen Monaten erklärte man ihr, sie tauge nicht mehr für die „Arbeit“ im Apartment. Jetzt musste sie am Bahnhof anschaffen. Ständig wurde sie überwacht. Eines Tages stand sie absichtlich dicht vor dem Gleis. Sie wollte sich vor den nächsten Zug werfen. Aber ein junger Mann sprach sie an. Sie erzählte ihm alles. Als Valentinas Aufpasser ungeduldig wurde, reagierte der junge Mann sofort und kaufte dem Aufpasser Valentina einfach ab. Gottseidank meinte er es gut mit ihr. Er schenkte ihr etwas Geld und schickte sie nach Hause. Bald spürte Valentina, dass sich in ihrem Bauch etwas regte. Zuerst dachte sie, sie habe etwas Schlechtes gegessen. Doch bald wusste sie, dass sie schwanger war. Und jetzt? Wie weiter?

Mioara — verstossen
Die siebzehnjährige Mioara freute sich auf ihren Ausflug mit Freundinnen ans Meer. Im Bahnhof von Bukarest mussten sie auf den Anschluss warten. Zwei junge Männer sprachen Mioara an und behaupteten, sie hätten ein Geschenk für sie. Es sei im Auto vor dem Bahnhof. Als sie beim Wagen ankamen, warfen sie Mioara auf den Rücksitz und fuhren mit ihr in ein Aussenquartier. Von da an wurde sie täglich vergewaltigt und musste den „Kunden“ zur Verfügung stehen. Sie konnte weder fliehen noch ihre Eltern verständigen. Nach fast zwei Jahren wurde sie schwanger. Ihre „Besitzer“ brachten sie ins Spital. Die Menschenhändler erkundigten sich im Spital nach dem Baby und erfuhren, es habe Aids. Noch am gleichen Tag wurde Mioara in die Stadt gefahren und aus dem Auto geworfen. Irgendwie schaffte es das Mädchen, ihr Baby aus dem Spital zu holen und zurück nach Brasov zu kommen. Das war vor sieben Jahren. Vor ein paar Wochen ist die kleine Tochter an Aids gestorben. Mioara ist heute fünfundzwanzig Jahre alt. Sie hat Aids und weiss nicht, wie lange sie noch zu leben hat.
Diaconia arbeitet mit der offiziellen „Nationalen Agentur gegen den Menschenhandel“ zusammen. In Brasov besteht die Einheit aus einem Polizeibeamten, einer Sozialarbeiterin und einer Psychologin. Rumänien kann sich kein Geld für die eigentliche Arbeit leisten und jetzt hoffen die Beamten, dass wir etwas für die geschundenen Frauen tun. Die Dienststelle führt 130 Dossiers mit den Schicksalen von Frauen und Kindern, die ganz dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind.

MIT IHRER HILFE KÖNNEN WIR MEHR ERREICHEN
Diaconia hilft dreifach


Erstens: Wir bekämpfen die Armut.
Wer genug zu essen hat, die Schule besucht und einen Beruf erlernen kann, fällt nicht auf die Versprechen der Menschenhändler herein.
• Für jedes gefährdete Mädchen und jedes gefährdete Kind benötigen wir für Schule und Ausbildungshilfe monatlich 75 Franken (45 Euro).

Zweitens: Wir klären auf.
Wir verteilen Flugblätter und wir sind jederzeit für Gespräche mit den Mädchen da. Wenn ein Mädchen Arbeit angeboten bekommt, dann prüfen wir das Angebot.
• Ein Set Flugblätter zur Aufklärung über Menschenhandel und wie man sich dagegen schützt, kostet 25 Franken (15 Euro).
• Eine Informationsveranstaltung, beispielsweise in einer Schule, kostet 50 Franken (30 Euro).
• Persönliche Gespräche und Überprüfungen von Arbeitsangeboten können das Schlimmste verhüten. Sie kosten pro Fall 100 Franken (60 Euro).

Drittens: Wir helfen direkt den betroffenen Frauen.
Am schwierigsten ist es, den Frauen und Kindern zu helfen, sich aus ihrem Sklavenleben zu befreien. In Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur gegen Menschenhandel bearbeiten wir heute rund 130 Dossiers. Hinter jedem steckt ein unvorstellbares Schicksal. Jeder Fall ist anders. Einige Frauen müssen wir vor den Menschenhändlern verstecken. Andere brauchen Hilfe bei der Wiedereingliederung. Oder wir kümmern uns um Kinder, die zum Betteln gezwungen werden. Das sind langfristige Aufgaben, aber nur in monatelanger Arbeit können wir den Frauen und Kindern wirksam helfen.
• Hundertdreissig Dossiers. Jedes enthält das Schicksal einer versklavten Frau oder eines Kindes. Die monatliche Hilfe pro Dossier kostet durchschnittlich 200 Franken (120 Euro).

Ein neues Leben für versklavte Frauen und Kinder
Vor wenigen Tagen haben wir Ostern, das Fest der Auferstehung, gefeiert. Gibt es einen sinnvolleren Zeitpunkt als jetzt, versklavten Frauen ein neues Leben zu schenken? Kinder vor einem Schicksal als Bettler zu bewahren? Oder junge Mädchen davor zu schützen, in die Hände der Menschenhändler zu fallen?
• Hundertdreissig Dossiers. Jedes enthält das Schicksal einer versklavten Frau oder eines Kindes. Die monatliche Hilfe pro Dossier kostet durchschnittlich 200 Franken (120 Euro).
• Für jedes gefährdete Mädchen und jedes gefährdete Kind benötigen wir für Schule und Ausbildungshilfe monatlich 75 Franken (45 Euro).
• Ein Set Flugblätter zur Aufklärung über Menschenhandel und wie man sich davor schützt, kostet 25 Franken (15 Euro).
• Eine Informationsveranstaltung, beispielsweise in einer Schule, kostet 50 Franken (30 Euro).
• Persönliche Gespräche und Überprüfungen von Arbeitsangeboten können das Schlimmste verhüten. Sie kosten pro Fall 100 Franken (60 Euro).

„MENSCHENHANDEL IN RUMÄNIEN“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion MENSCHENHANDEL IN RUMÄNIEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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