AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2009

Sonderaktion Nr. 1421


Dreimal Freude bereiten
Bald schon brennen in unseren Wohnstuben die Kerzen, und wir freuen uns aufs Weihnachtsfest. Bei uns ist das eine Selbstverständlichkeit, an vielen anderen Orten aber sieht Weihnachten ganz anders aus. Keine Kerzen. Kein Feuer im Ofen. Kein Festmahl auf dem Tisch. Und wenn bei uns die Kinder ihre Geschenke auspacken, sitzen andere hungrig vor leeren Tellern.
Mit Ihrer Hilfe können auch die Armen, Verzweifelten und Kranken Weihnachten feiern. Mit einem Wintervorrat an Kartoffeln gegen den Hunger.
Mit Holz für eine warme Stube. Mit festen Schuhen und weihnachtlichen Überraschungen für die Kinder.

Gezielt helfen. Und das gleich dreimal.
1.- Weihnachtsaktion „Warme Stube“ – Holz zum Heizen und Kochen während der kalten Wintertage.
2.- Weihnachtsaktion „Kartoffeln gegen den Hunger“ – Gesunde Lebensmittel für den ganzen Winter.
3.- Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“ – Arme Kinder besitzen keine Schuhe, aber ohne Schuhe können sie nicht zur Schule.
Wir bringen feste Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern der Ärmsten.
Helfen Sie mit! Bringen Sie das Weihnachtsfest zu den Ärmsten der Armen.

Dank Ihrer Hilfe bringt Diaconia seit Jahren Weihnachtsfreude zu Familien in Not. Auch in diesem Jahr hoffen und beten arme Familien, dass jemand in der Weihnachtszeit an sie denkt.

Weihnachtsaktion „Warme Stube“
Gerade in Armenien, Rumänien und Albanien sind die Winter äusserst hart. Das Thermometer fällt bis 30 Grad unter Null. Die Ärmsten der Armen können sich kein Feuerholz leisten. In den kleinen Zimmern kriecht die feuchte Kälte in die Decken und das Bettzeug. Diaconia bringt Brennholz zu armen Familien in Armenien, Rumänien und Albanien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können.
Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie Fr. 400.- (€ 270.-).

Familie Marica: Die bitterarmen Eltern von Andrej, Gabriel und Rares haben keine Arbeit. Zwischendurch kann sich die Mutter etwas mit Reinigungsarbeiten verdienen. Der Vater arbeitet zur Zeit einen Teil der Wohnungsmiete bei dem Hauseigentümer durch Fahrdienste ab. In ihrer kleinen Wohnung gibt es kein fliessendes Wasser, und etwas Feuerholz für den Ofen wird ihnen von Nachbarn zur Verfügung gestellt. Um gegen den Hunger anzukämpfen, musste die Mutter bei den Markthändlern Schulden machen. Aber ihr liegt viel daran, dass die Kinder etwas in die leeren Magen bekommen: „Ich lasse meine Kinder nie ohne ein Stück Brot zur Schule gehen, denn für sie ist es sehr hart, so zu leben.“

Weihnachtsaktion „Kartoffeln gegen den Hunger“
Hunger ist ein ständiger Gast bei vielen verarmten Familien in Armenien, Rumänien und Albanien. Im Winter stellt sich oft die Frage: Heizen oder essen? Wir möchten, dass notleidende Familien auch in diesem Winter genügend Nahrungsmittel bekommen und helfen mit einem ganzen Wintervorrat an Kartoffeln. Je nach Situation kommen noch Reis, Gemüse und andere überlebenswichtige Nahrungsmittel dazu.
Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (€ 20.-).
Ein Wintervorrat von 300 Kilogramm Kartoffeln für eine Familie kostet Fr. 180.- (€ 120.-).


Familie Vlaicu: Die alleinerziehende, von einer mageren Sozialunterstützung abhängige Simina geht jeden Tag zehn Kilometer, um in einer Suppenküche ihr Essen abzuholen. Sie erhält davon jeweils drei Portionen. Diese Mahlzeit, die sie nun am frühen Nachmittag auf ihre vier Kinder und sich aufteilt, ist die erste des Tages. Menge und Qualität decken jedoch die Bedürfnisse der Familie nicht. Auch ein Pausenapfel oder ein Schulbrot sind den Kindern unbekannt. Die Mutter fürchtet sich vor dem Winter, denn sie weiss, dass sie ihre Lieben nur mangelhaft ernähren kann.

Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“
In Armenien, Rumänien und Albanien gilt, wer keine Schuhe hat, geht nicht zur Schule. Viel zu viele Kinder kommen aus armen Familien, die sich keine Schuhe leisten können. Ohne Schuhe keine Schule – ohne Schule keine Zukunft. Wir wollen verhindern, dass es so weit kommt und bringen als Weihnachtsgeschenk Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern in den Elendsquartieren.
Ein paar feste Winterschuhe kosten durchschnittlich Fr. 60.- (€ 40.-)

Der Winter in unseren Einsatzgebieten ist sehr hart. Viele Kinder sind für diese Jahreszeit gar nicht gerüstet. Gerade in armen Familien mit oft nur einem Elternteil widerspiegelt sich diese Tatsache dramatisch. Es gibt kein Geld für Winterschuhe, die betroffenen Kinder müssen zu Hause bleiben. Die Ärzte sagen, dass viele Kinder durch ihre ungeeignete dünne Kleidung in grosser Gefahr seien, chronisch zu erkranken. Auch die Schulleiter äussern sich entmutigt zu dieser Situation: „Jeden Tag kommen verzweifelte Mütter zu uns und bitten um Hilfe. Und alles, was wir ihnen empfehlen können, ist, dass die Kinder zu Hause bleiben sollen, wenn es zu kalt ist.“



... Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Freunde und Gönner
In unseren Einsatzgebieten herrscht jetzt tiefer Winter. Unsere Mitarbeiter kämpfen sich durch Schnee, Eis und Matsch, um die Notleidenden rechtzeitig zu versorgen.
Alle leiden unter der Kälte. Am schlimmsten ist es für die Kinder. Wir setzen alles daran, dass gerade sie richtig Weihnachten feiern können. In einer warmen Stube, mit einer warmen Mahlzeit, mit warmen Schuhen an den Füssen und kleinen Weihnachts-Überraschungen. Dafür nehmen unsere Mitarbeiter jede Mehrarbeit auf sich. Bitte begleiten Sie unsere Mitarbeiter in ihren Gebeten, dass der Herr sie in ihrer Arbeit im Dienste der Nächstenliebe leiten und bewahren möge.
Wie jedes Jahr ergänzen wir die materielle Hilfe durch unsere Kalender „Gottes herrliche Schöpfung“ mit prächtigen Fotos und Bibelzitaten in der jeweiligen Landessprache. Auf diese Weise dürfen wir mit Ihrer Hilfe auch dieses Jahr wiederum Gottes Frohe Botschaft verbreiten.
Allen unseren Freunden und Gönnern, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mit uns an die Armen und Notleidenden denken, danken wir von ganzem Herzen.
Ihnen allen wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachtstage.
Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“
Hans-Rudolf Hintermann, Präsident
und die Diaconia-Teams




Helfen Sie Leben retten und Freude bereiten!
Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, verzweifelten Menschen in Armut und Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen.


Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“ geniesst seit bald dreissig Jahren das Vertrauen zahlreicher Spenderinnen und Spender. Die Not ist riesengross. Je mehr Freunde und Gönner ihre Herzen öffnen, desto mehr können wir tun, um dort zu helfen, wo Hilfe überlebenswichtig ist.
Eine besonders wertvolle Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft.
Mit ihr unterstützen Sie direkt ein Kind, das dringend auf Ihren Beistand angewiesen ist. Möchten Sie als Patin oder Pate einem Kind ganz persönlich helfen? Wir senden Ihnen gerne mehr Informationen über eine Kinder-Patenschaft. Rufen Sie uns an. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Ihnen von ganzem Herzen zu helfen.

„Aktion Weihnachtsfreude 2009“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2009 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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STOPP DEM MENSCHENHANDEL

Sonderaktion Nr. 1411


Raluca – ein Opfer skrupelloser Menschenhändler
Ausländer versprechen armen rumänischen Mädchen Arbeit – Dann werden sie mit brutaler Gewalt zur Prostitution gezwungen – Diaconia leistet dringend notwendige Aufklärungsarbeit

Raluca ist in einem kleinen Dorf in der Nähe der rumänischen Stadt Brasov aufgewachsen, als Jüngstes von fünf Geschwistern. Ihr Vater war arbeitslos, solange sie denken kann. Er trank viel. Die Mutter verdiente ab und zu etwas Geld als Tagelöhnerin. Ansonsten lebte die Familie von Kindergeld, doch das reichte nicht einmal für das Nötigste. Ralucas Familie wohnte in einer Hütte, ohne Strom und fliessendes Wasser. Zu ihren eindrücklichsten Kindheitserinnerungen zählen jene eiskalten Winternächte, in denen im einzigen Zimmer sogar die Milch im Krug gefror.
Als kleines Mädchen freute sie sich riesig auf die Schule. Raluca träumte davon, mit den anderen Kindern lesen und schreiben zu lernen. Doch schon bald merkte sie, dass sie dem Unterricht nicht gewachsen war. Niemand kümmerte sich um sie, niemand half ihr bei den Hausaufgaben. Wie auch? Ihre Eltern waren beide Analphabeten.
Immer häufiger schwänzte Raluca die Schule. Niemanden schien dies zu kümmern. Nach der dritten Klasse ging sie einfach nicht mehr hin. Sie konnte dem Unterricht sowieso nicht mehr folgen. Jetzt traf man Raluca meist auf der Strasse an. Sie bettelte an den Kreuzungen um Geld.
Als 16-Jährige wurde die hübsche Dunkelhaarige auf der Strasse von einem Ausländer angesprochen. Er fragte sie in gebrochenem Rumänisch, ob sie einen Job suche. Er habe ein Angebot für sie, als Serviererin in einem Restaurant in Italien. Das Mädchen fühlte sich geschmeichelt. Zum ersten Mal wurde es von jemandem ernst genommen. Es gab an, schon 18 zu sein, um sich die vermeintlich einmalige Chance nicht entgehen zu lassen.
Dann gab es ein Problem: Raluca hatte keinen Pass. Aber der Ausländer versicherte ihr, dass sie trotzdem ausreisen könne. Sie wurde zusammen mit zwei anderen Mädchen in einem Auto an die rumänische Grenze gefahren. Nachts wurden sie über einen unbewachten Grenzübergang gebracht. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt hielt das Auto plötzlich mitten in der Wildnis an. Die Mädchen mussten aussteigen. Auf dem Parkplatz standen im Halbdunkel noch andere Mädchen. Mehrere Männer starrten sie an, begutachteten und betatschten sie. Raluca bekam Angst. Doch es war zu spät.
Ein Mann packte sie am Arm, gab ihrem Bewacher ein paar Geldscheine und schon wurde sie in ein Auto geworfen. Nach kurzer Fahrt hielt der Wagen in einem Innenhof an. Raluca wusste nicht, wo sie war. Sie zitterte vor Angst, als sie in ein Zimmer gesperrt wurde.
Etliche Stunden lag sie da, alleine auf einer Matratze. Hunger und Durst quälten sie. Plötzlich wurde die Türe aufgerissen, vier Männer betraten den Raum. Sie rissen dem Mädchen die Kleider vom Leib und vergewaltigten es. Zuerst versuchte es noch, sich zu wehren, aber es war zwecklos. Nach wenigen Tagen mit immer neuen Demütigungen war sein Wille gebrochen.
Noch in der gleichen Woche wurde Raluca von anderen Männern abgeholt. Nach einer Tagesreise schmuggelten sie die 16-Jährige in einem Kofferraum über eine weitere Grenze. Jetzt wurde sie in einem alten, baufälligen Haus gefangen gehalten. Immer wieder bekam sie „Besuch“ von Männern. Raluca musste als Prostituierte in Nachtclubs arbeiten. Die Zuhälter reichten sie immer weiter, immer neue Männer benutzten ihren Körper. Ralucas Martyrium dauerte insgesamt zwei Jahre.
Bei einer Polizei-Razzia wurde sie schliesslich entdeckt und sofort nach Rumänien zurückgeschickt. Alleine, ohne Geld und voller Scham, versucht Raluca nun, ein neues Leben zu beginnen. Sie traut sich nicht, ihren Eltern zu erzählen, was sie erlebt hat. Sie war zur Sklavin von skrupellosen Menschenhändlern geworden.
Es gibt in Rumänien Tausende von Mädchen und jungen Frauen, die sich ahnungslos für einen Job im Ausland anheuern lassen und sich dort plötzlich als Sexsklavinnen wiederfinden. Missbraucht und entwürdigt, haben sie meist jede Hoffnung und Zuversicht verloren.

Diaconia hilft diesen Frauen und kämpft gegen den Menschenhandel mit verschiedenen vorbeugenden Massnahmen und Aktionen:
• Mädchen wie Raluca müssen gewarnt werden. Diaconia-Mitarbeiter kommen deshalb in die Schulen und informieren junge Frauen über die Gefahren von Arbeitsplätzen im Ausland.

• Diaconia-Mitarbeiter besuchen Familien und leisten Aufklärungs-arbeit. Junge Frauen werden beraten und persönlich bei der Suche nach einem seriösen Arbeitsplatz unterstützt.

• Im Kinderzentrum KIZ in Brasov werden junge Mädchen betreut und in der Schule gefördert, damit sie eine bessere Lebensperspektive bekommen.


Bitte helfen Sie mit, diesen schändlichen Menschenhandel zu bekämpfen. Mit Ihrer Gabe tragen Sie dazu bei, dass junge Frauen aus Rumänien nicht als Sexsklavinnen missbraucht werden!
Anmerkung: Zum Schutz der betroffenen Frauen und Mädchen wurden Namen, Fotos und Ortsangaben verändert. Die geschilderten Erlebnisse sind jedoch leider Realität.

Der Menschenhandel in Europa hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Prostitution ist ein lukratives Geschäft. Die Frauen, die gegen ihren Willen dazu gezwungen werden, auf den Strich zu gehen, stammen vor allem aus Russland, der Ukraine und aus Rumänien. Meist werden sie zunächst nach Albanien oder ins ehemalige Jugoslawien gebracht. Im serbischen Novi Sad hat sich nach den Recherchen von Hilfsorganisationen ein regelrechter Sklavenmarkt entwickelt. Rumänische Menschenhändler bieten dort Osteuropäerinnen zum Kauf an. Sie werden nackt zur Schau gestellt und von Zuhältern erworben, die sie erst einmal vergewaltigen und misshandeln. Dann werden sie in die Zielländer gebracht, dazu zählen beispielsweise Italien, Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Laut der „Internationalen Organisation für Migration“ werden jährlich etwa 500.000 Frauen aus Mittel- und Osteuropa nach Westeuropa „verkauft“. Die Tricks der Menschenhändler werden immer hinterlistiger: So setzen sie zunehmend Frauen ein, um ihre Opfer anzuwerben. Die erscheinen vertrauenswürdiger als Männer. Im Ausland bekommen die Opfer tagsüber einen schlecht bezahlten Job, nachts werden sie zur Prostitution gezwungen. Durch den offiziellen Job haben es die Behörden schwer, den illegalen Menschenhandel nachzuweisen. Die Opfer werden jedoch doppelt ausgebeutet.

„STOPP DEM MENSCHENHANDEL“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion STOPP DEM MEMSCHENHANDEL unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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DIE ZUKUNFT GEHÖRT DER JUGEND

Sonderaktion Nr. 1400


DIESE AUSSAGE gilt allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen. Dazu gehört vor allem eine gründliche Berufsausbildung. Wenn diese – wie oft in unserem Einsatzgebiet Armenien – fehlt, ist meist bittere Armut die Folge.
Sie können armen Jugendlichen in Armenien zu einer guten Ausbildung verhelfen, zum Beispiel jetzt durch Unterstützung des Berufsausbildungszentrums (BAZ) oder später durch die Übernahme einer Ausbildungs-Patenschaft.

Berufsausbildung bei uns...
Lehrstellenmangel und Jugendarbeitslosigkeit sind auch in der Schweiz und in Deutschland zum Dauerthema geworden. Zuerst kam der Lehrstellenmangel und dann die Wirtschaftskrise. Bei vergeblicher Lehrstellensuche behelfen sich manche Auszubildende mit einer Zwischenlösung, z. B. einem Praktikum. Flexibilität bei der Berufswahl ist von Vorteil. Oft muss auf den Wunschberuf verzichtet werden. Nach abgeschlossener Lehre gilt es dann eine Arbeitsstelle zu finden. Auch dies ist nicht immer einfach. Unter der Arbeitslosigkeit leiden nämlich vor allem die 20- bis 24-Jährigen. Die meisten Stellensuchenden gelangen aber schliesslich doch noch ans Ziel.

...und in Armenien
In unseren Einsatzgebieten, vor allem in Armenien, liegt die Berufsausbildung im Argen. Die obligatorische Schulzeit vermittelt den Schülern ein gutes Grundwissen. Auch die Hochschulen weisen ein hohes Niveau auf. Wer jedoch einen handwerklichen Beruf erlernen möchte, steht vor erheblichen Schwierigkeiten. Die bei uns als Einstieg in die Berufswelt übliche Lehre ist in Armenien kaum bekannt. Im besten Fall kann sich ein Schulabgänger bei einem Handwerker im Rahmen einer Anlehre die nötigen Berufskenntnisse aneignen. Allerdings — wie früher auch bei uns — nur gegen ein Lehrgeld. Anschliessend sucht der Ausgebildete eine passende Stelle. Dies ist in Armenien angesichts der hohen Arbeitslosigkeit allerdings recht schwierig.
Die meisten Jugendlichen verfügen nicht über das für eine Anlehre oder ein Studium nötige Geld. Es bleibt ihnen daher nichts anderes übrig, als eine Arbeit, z. B. als Tagelöhner, zu suchen. Die spätere Armut, auch einer künftigen Familie, ist so praktisch unabwendbar.

Patenkinder und Kinder im „Dorf der Hoffnung“ betroffen
Die unbefriedigenden Zustände bezüglich der Berufsausbildung bereiten uns seit langem grosse Sorge. Dank zahlreicher Patinnen und Paten können wir zwar Tausende Not leidender Kinder und ihre Angehörigen unterstützen. Nach der obligatorischen Schulzeit müssen wir jedoch die meisten von ihnen ohne weitere Ausbildung in eine ungewisse Zukunft entlassen. Dies betrifft auch viele der im „Dorf der Hoffnung“ wohnhaften Jugendlichen.

Zuerst geplante Abhilfe: eine neue Schule im „Dorf der Hoffnung“
Die staatlichen Schulen in Armenien befanden sich bis vor einiger Zeit meist in einem trostlosen Zustand. Im Winter musste der Unterricht wegen ungenügender Heizung oft eingestellt werden. Diaconia begann deshalb im Jahr 2006 mit dem Bau einer eigenen Schule. Anfänglich gingen erfreulich viele Spenden und auch Bazarerlöse christlicher Gemeinden ein.
Massive Teuerung der Baumaterialien, rückläufige Spenden und durch den Staat verlangte hohe Garantien für den Betrieb der Schule zwangen aber Diaconia, die Umnutzung der geplanten Schule ins Auge zu fassen.

Projektüberprüfung und –anpassung
Basierend auf der Diaconia-Vision, den Nothilfeempfängern eine nachhaltige Unterstützung zu geben, entschieden wir, unter Ausnutzung der bis anhin geleisteten Bauarbeiten statt der ursprünglich geplanten Schule ein Berufsausbildungszentrum (BAZ) zu errichten.
Dort soll Jugendlichen eine gute Berufsausbildung geboten werden, zum Beispiel als Maurer, Schreiner, Maler oder Elektriker. In der sich in der Aufbauphase befindlichen Bäckerei wird im „Dorf der Hoffnung“ künftig eine Ausbildung als Bäcker/Konditor angeboten.
Durch gute Ausbildung können zahlreiche Jugendliche später einmal für sich und ihre Familie selbst sorgen. Die Zweckänderung wurde durch die Behörden genehmigt.

Die nächsten Schritte
Diaconia-Vizepräsident Christian Sartorius und Vorstandsmitglied Martin Hintermann besuchten kürzlich das „Dorf der Hoffnung“. Bei dieser Gelegenheit klärten sie das weitere Vorgehen mit Bezug auf das BAZ ab. Für diesen Arbeitszweig wurde Sargis Svarian, der Sohn eines armenischen Pastors, engagiert.
Dieser verfügt über eine gute Ausbildung als Service-Mechaniker sowie über eine theologische Grundausbildung und hat sich in Armenien unter anderem während fünf Jahren als Leiter eines englischen Hilfswerkes bewährt. Zudem hat er anlässlich eines einjährigen Aufenthaltes in einer Textilfabrik in Zypern die raue Wirklichkeit des Fabrikalltages kennengelernt. Der Kontakt kam durch armenische christliche Gemeinden zustande. Ab sofort ist Sargis für die Ausbildungstätigkeit und die gesamte lokale Koordination des BAZ zuständig. Baru Jambazian trägt wie bis anhin die Verantwortung für die gesamte übrige Hilfstätigkeit (Patenschaftswesen, Unterstützung Not Leidender, christliche und seelsorgerliche Aufgaben, Verwaltung u. v. a.).
Ziel von Diaconia ist es, dass die Bauarbeiten am BAZ im Herbst 2009 wieder aufgenommen werden und gegen Ende 2010 die ersten Werkstätten ihren Betrieb eröffnen können. Gleichzeitig soll auch die Lehrlingsausbildung gestartet werden. Ein weiteres Ziel ist es, dass ein Teil des künftig erwirtschafteten Gewinnes in den Unterhalt des „Dorfes der Hoffnung“ fliesst, um so die armenische (lokale) Unterstützung für dieses wichtige Projekt schrittweise aufzubauen.

Dürfen wir Sie um Unterstützung dieses wichtigen Hilfsprojektes bitten?
Der Rohbau steht zu 40 Prozent. Die Arbeiten sollen noch in diesem Herbst wiederaufgenommen werden. Dies ist uns möglich dank einer ansehnlichen Zuwendung — ein wahres Gottesgeschenk — an die Baukosten durch eine schweizerische Stiftung. Die Vereinbarung mit derselben hält fest, dass Diaconia einen wesentlichen Teil der Bau- sowie sämtliche Folgekosten zu tragen hat.
Viele von Ihnen begleiten die auf christlich-humanitärer Grundlage ausgeübte Hilfstätigkeit von Diaconia seit Jahren oder gar Jahrzehnten in vorbildlicher Treue. Deshalb erlauben wir uns, Sie auch bei der Verwirklichung des Berufsausbildungszentrums (BAZ) um Ihre Unterstützung in der Fürbitte und durch Gaben zu bitten. Im Voraus danken wir für Ihre Mithilfe wärmstens.
Über den Fortgang des Berufsausbildungszentrums (BAZ) werden wir Sie informieren. Gerne beantworten wir auch allfällige Fragen.

Antwort auf eine von Paten öfter gestellte Frage:
„Kann mein Patenkind nach der Schule einen Beruf erlernen?“
Patenschaften gehören zu den wirksamsten Möglichkeiten, bedürftigen Kindern nachhaltig zu helfen. Das Patenkind erhält alles, was es benötigt. Vor allem Nahrung, Kleidung, Schulmaterial sowie ärztliche und zahnärztliche Betreuung. Während der Dauer der Patenschaft wird für das Kind dank der Hilfe einer Patin oder eines Paten gut gesorgt. Nach Ende der obligatorischen Schulpflicht jedoch müssen wir die meisten Kinder ins Ungewisse entlassen. Eine Berufslehre mit einem Fachausweis ist in Armenien kaum bekannt. Im besten Fall können sich Jugendliche bei einem Handwerker gewisse Kenntnisse aneignen. Wie früher auch bei uns allerdings nur gegen ein entsprechendes Lehrgeld, das von den meisten Jugendlichen oder ihren Eltern jedoch nicht aufgebracht werden kann.
Damit die Jugendlichen später einmal für sich und ihre Familie selbst sorgen können und nicht in Armut geraten, richten wir in Armenien ein Berufsausbildungszentrum (BAZ) ein. Dort soll eine gute Berufsausbildung geboten werden. Geplant ist eine duale Ausbildung nach schweizerischem Vorbild aufzubauen. Zu diesem Zweck sucht Diaconia Internationale Hilfe mit schweizerischen Berufsverbänden und Berufsschulen Verbindung, um in der Schweiz verwendete Schulungsunterlagen an armenische Verhältnisse anzupassen und punktuell Fachkräfte aus der Schweiz für die Unterstützung dieses Projektes zu gewinnen. Im Bereich der Bäckerei, die als Pilotprojekt dient, hat diese Idee bereits konkrete Konturen angenommen. Auf längere Sicht streben wir an, den jungen Berufsleuten nach Abschluss der Lehre ein staatlich anerkanntes Diplom abzugeben. Dürfen wir Sie bitten, dieses für eine gesicherte Zukunft von Jugendlichen enorm wichtige Hilfsprojekt zu unterstützen? Für die tatkräftige Mithilfe danken wir Ihnen von Herzen.

„Die Zukunfgt gehört der Jugend — Berufsausbildungszentrum BAZ“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion BERUFSAUSBILDUNGSZENTRUM BAZ unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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GEFΔHRDET — OHNE ZUKUNFT

Sonderaktion Nr. 1399


KINDER AUF DER STRASSE
Benjamin ist zehn Jahre alt. Jeden Tag steht er an der Kreuzung. Wenn die Autofahrer vor dem Rotlicht stehen, wäscht er ihre Windschutz-scheiben, ob sie wollen oder nicht. Meist gibt es harte Worte und Hiebe. Manchmal bekommt er eine Münze. Viel braucht er nicht.
Brot, billiges Hackfleisch und Ketchup bilden seine ganze Ernährung. Zuhause gibt es nichts, weder für ihn noch für die sechs Geschwister. Benjamins Mutter ist krank. Am Tag, als wir ihn antrafen, hatte er ein Arztrezept bei sich. Er brauchte das doppelte Bettel-Einkommen, um Medizin für seine Mutter zu kaufen. Zur Schule geht er längst nicht mehr. Er kann kaum lesen und schreiben. Beim Zählen erkennt er gerade die Münzen, die er erbettelt.
”Ich heisse Benjamin. Ich muss betteln, weil es zuhause nichts zu essen gibt. Und ich muss meiner Mutter helfen, damit sie ihre Medizin erhält.„
Es gibt Hunderte von Kindern wie Benjamin. Moise beispielsweise, der vor den Schlägen zuhause abgehauen ist. Catalin, der für sich und seine Geschwister Esswaren zusammenbettelt, oder Alin, der in der Kanalisation von Brasov lebt.
Durch Ihre Hilfe erhalten Strassenkinder eine Chance:
• Mit Lebensmittelpaketen für die ganze Familie.
• Mit Kleidern, Schuhen, Decken und einem Dach über dem Kopf.
• Mit Beratung, Betreuung und medizinischer Hilfe.
• Mit schulischer Hilfe, um gefährdete Kinder in der Schule zu behalten oder sie wieder in die Schule einzugliedern.

Wer sind die Strassenkinder?
Es sind Kinder wie Vasi. Vasi wurde von der Schule gewiesen, weil er nie Hausaufgaben machte. Aber wie auch? Er lebt in einem Kellerloch. Licht gibt es keines. Sein Vater trinkt. Als Bett diente eine Lage Karton.
Unsere Mitarbeiter trafen Vasi auf der Strasse und gewannen sein Vertrauen. Wir brachten ihm eine Matratze, Kleider und Schuhe. Um ihm noch besser helfen zu können, kommt er jetzt regelmässig zu uns ins Kinderzentrum Brasov. Bald kann er eine Spezialklasse für Analphabeten besuchen.
Wie Vasi haben auch die meisten anderen Strassenkinder eine Familie. Aber entweder sind die Familien zu arm, um für die Kinder zu sorgen, oder die Verhältnisse sind so zerrüttet, dass die Kinder fliehen. In vielen Fällen sind es sogar die Eltern selbst, die ihre Kinder zum Betteln auf die Strasse schicken.

Wie betreuen wir die benachteiligten Kinder?
Wir haben zwei Ziele:
Erstenshalten wir die Kinder davon ab, auf der Strasse zu landen, indem wir sie und ihre Familien mit Rat und Tat unterstützen.
Zweitensbegleiten wir sie durch ihre Schul- und Ausbildungszeit, indem wir sie im Kinderzentrum KIZ betreuen und unterstützen.

Die Kinder profitieren im KIZ von folgenden Angeboten:
Mahlzeit: Die Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit.
Hausaufgabenhilfe: Die Kinder werden von Pädagogen täglich bei ihren Hausaufgaben unterstützt.
Kreativität, Spiel und Sport: Nachdem die Hausaufgaben erledigt sind, können die Kinder sich kreativ oder sportlich betätigen. Durch kleine Erfolgserlebnisse wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt.
Kinderstunde: Regelmässig halten unsere Mitarbeiter christliche Kinderstunden.
Familienhilfe: Die Familien der Kinder werden regelmässig besucht und wenn nötig materiell unterstützt.
Mütterhilfe: Alleinstehende Mütter, welche nicht lesen können, haben die Möglichkeit, im KIZ einen Kurs zu besuchen.
Schulmaterial: Die Kinder müssen ihre Schulbücher und Hefte selber kaufen. Diaconia hilft den Kindern, ihr Schulmaterial zu kaufen.
Medizinische Hilfe: Wenn nötig begleiten unsere Mitarbeiter die Kinder zum Arzt oder Zahnarzt.

Warum ist Schulbesuch so wichtig?
Kinder aus verarmten Familien verlassen immer wieder die Schule und landen auf der Strasse. Dort ist das Leben unmenschlich hart. Auf der Strasse sind die Kinder nicht nur gefährdet, sie verspielen auch ihre Chance auf eine lebenswerte Zukunft. Ohne Schulabschluss bleibt ihnen nur eine kümmerliche Existenz als Tagelöhner oder das Abrutschen in die Kriminalität.
Die Kinder brauchen ganzheitliche Hilfe. Viele kommen aus zerbrochenen Familien. Alkoholprobleme, Arbeitslosigkeit, Hunger, Krankheit und Gewalt sind an der Tagesordnung.
Ohne Schule haben die Kinder keine Chance. Ohne Schulabschluss landen die Kinder unweigerlich auf der Strasse. Dann sieht ihre Zukunft düster aus: Gelegenheitsarbeiten und Kleinkriminalität.
Um diesen gefährdeten Kindern zu helfen, haben wir das Kinderzentrum KIZ in Brasov (Rumänien) geschaffen. Hier erhalten die Kinder regelmässig zu essen. Hier gewinnen unsere Mitarbeiter das Vertrauen der Kinder und unterstützen sie bei den Hausaufgaben. Hier fördern wir sie auf spielerische Weise beim Basteln und kreativen Gestalten. Hier hören wir uns aber auch ihre Sorgen an und helfen ihnen ganz gezielt.
Im KIZ führen wir die Kinder mit Lektionen, Hausaufgabenbetreuung und Ausbildung durch die Schule und damit in eine lebenswerte Zukunft. Mit Ihrer Unterstützung haben diese Kinder eine Zukunft!

Ihre Unterstützung ist für diese Kinder und ihre Familien entscheidend...
... ob Kinder wie Christina, Alex und Lumi eines Tages als Schreiner, Lehrer, Bäcker, Ingenieur usw. arbeiten und dadurch sich und ihre Familien versorgen und würdig leben können ...
... oder
... ob sie wie heute ihre Eltern täglich für sich und ihre Kinder ums überleben kämpfen müssen.
Unterstützen Sie das Kinderzentrum KIZ bitte mit einem Gönnerbeitrag
Unterstützen Sie das Kinderzentrum KIZ bitte mit einem Gönnerbeitrag. Dadurch ermöglichen Sie, benachteiligte Kinder und ihre Familien langfristig zu begleiten, sie zu unterstützen und aus der Armut herauszuführen.
KIZ Gönnerbeitrag Basis* Fr. 50.- / Euro 35.-
KIZ Gönnerbeitrag Standard* Fr. 100.- / Euro 70.-
KIZ Gönnerbeitrag Plus* Fr. 250.- / Euro 175.-
KIZ Gönnerbeitrag in beliebiger Höhe* Fr. / Euro .......
* Einmalig oder für ein Jahr
Ihr Gönnerbeitrag — egal in welcher Höhe — hilft uns, benachteiligte und vernachlässigte Kinder ganzheitlich zu betreuen und ihnen durch eine gute Schul- und Ausbildung eine Zukunft zu schenken.
Durch Ihren Gönnerbeitrag ermöglichen Sie:
• den Kindern täglich eine Mahlzeit anzubieten
• den Kindern Schulbücher und Hefte zu kaufen
• die Kinder täglich bei den Schulaufgaben zu unterstützen
• die Familien der Kinder mit Lebensmittelpaketen zu
unterstützen
• den Kindern im KIZ einen Ort der Geborgenheit zu geben
• den Kindern die Teilnahme an einem Kinderlager
• den Müttern an einem Alphabetisierungskurs teil-
zunehmen
• den Kindern Schuhe und Kleider zu schenken
... und vieles mehr!
Als Dankeschön senden wir Ihnen auf Wunsch Ihr persönliches Gönnerzertifikat mit Ihrem Namen und der Summe, mit der Sie das Kinderzentrum KIZ unterstützt haben.

„Gefährdet — ohne Zukunft“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion GEFÄHRDET — OHNE ZUKUNFT unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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DIACONIA KINDERZENTRUM BRASOV

Sonderaktion Nr. 1381


ZUKUNFT SCHENKEN
Am Rande der rumänischen Stadt Brasov liegen die Elendsviertel. Schäbige Hütten ohne Wasser, Strom oder Heizung. Die Menschen hier sind bitterarm. Von Rumäniens Beitritt in die EU haben sie nichts. Im Gegenteil. Die Lebenskosten sind gestiegen und immer mehr Arbeitsplätze verschwinden.
Am meisten gefährdet sind die Kinder. Wer nicht zur Schule geht, landet unweigerlich auf der Strasse. Strassenkinder sind allgegenwärtig in Brasov. Sie betteln und wenn sie grösser werden, müssen sie sich mit Gelegenheitsjobs zufrieden geben oder gleiten in die Kleinkriminalität ab. Noch schlimmer: Gerade Strassenkinder sind durch den grassierenden Menschenhandel gefährdet.
Um diesen Kindern eine Zukunft zu schenken, haben wir das Kinderzentrum Brasov geschaffen. Hier legen wir besonderen Wert auf die ganzheitliche Betreuung von Leib, Seele und Geist. Nur so können benachteiligte Kinder eines Tages dank guter Schul- und Ausbildung aus dem Kreis der Armut ausbrechen.

Diaconia Kinderzentrum Brasov
Diaconia tut alles, um die Kinder vor dem Abgleiten in ein Leben auf der Strasse zu schützen. Unser Kinderzentrum mitten in einem Elendsquartier betreut zur Zeit täglich 30 Knaben und Mädchen — für mehr reicht der Platz nicht, aber wir hoffen das Zentrum mit Ihrer Hilfe noch in diesem Jahr erweitern zu können.

Woher kommen die Kinder?
Alle stammen aus den slumartigen Aussenquartieren von Brasov. Hunger, Kälte, Krankheit und Gewalt sind für sie an der Tagesordnung. Die meisten leben in dunklen Hütten ohne Strom, Wasser und Heizung. Oft sind die Eltern Analphabeten, oft drängen sie sogar die Kinder dazu, auf der Strasse zu betteln anstatt die Schule zu besuchen. Gerade deshalb müssen wir uns auch um die Eltern kümmern.

Warum eine Mahlzeit?
In Rumänien erhält ein Fünftel aller Kinder nur eine einzige Mahlzeit pro Tag. Hunger gehört für viele zum Alltag. Die Kinder, die wir in unserem Zentrum betreuen, stammen ausschliesslich aus sehr armen Familien. Wenn sie nach der Schule zu uns ins Zentrum kommen, erhalten sie deshalb als Erstes eine Mahlzeit. Zusätzlich versorgen wir besonders arme Familien mit Lebensmittelpaketen.

Warum Hilfe bei den Hausaufgaben?
In Rumänien sind die Schulen streng und die Kinder müssen schon ab der ersten Klasse übermässig viele Hausaufgaben erledigen. Viele halten dem Druck nicht stand und verlassen die Schule. Ohne die Unterstützung unserer Mitarbeiter hätten die Kinder im Zentrum keine Chance, die Schule erfolgreich zu durchlaufen. Unser Ziel ist es, dass sie dank einer guten Ausbildung der Armut entfliehen können. Als Alternative bleibt ihnen sonst nur die Strasse.

Warum Spiel, Sport und Basteln?
Für die Zeit nach den Hausaufgaben bereiten unsere Mitarbeiter ein kreatives Programm vor. Mit Ton, Gips, Papier oder Holz basteln, zeichnen und malen die Kinder nach Herzenslust. Für uns ist es jedesmal eine Freude zu erleben, wie die oft unsicheren und ausgegrenzten Kinder voller Stolz ihre Werke vorzeigen. So stärken und fördern wir ihr Selbstvertrauen. Das ist besonders wichtig, da viele Kinder aus zerstörten Familien stammen, wo sie wenig Zuspruch und Ermutigung erhalten.

Warum eine Kinderstunde?
Für viele ist die Kinderstunde der Höhepunkt des Tages. Wir singen mit den Kindern, erzählen Geschichten aus der Bibel und besprechen gemeinsam die persönlichen Probleme, Sorgen und ängste. Roman beispielsweise erzählt, wie er sich ängstigt, wenn sein Vater die Mutter schlägt. Jonut berichtet über seine Mutter, die sehr krank ist. Andrea vertraut uns an, wie sie jeden Abend betet, dass sie am nächsten Tag etwas zu essen erhält. Die Kinder lernen durch die Kinderstunde und werden ermutigt, in allen Herausforderungen auf Gott zu vertrauen.

Wer sind unsere Kinder?
Die Kinder, die wir im Kinderzentrum aufnehmen, stammen aus bitterarmen Familien. Hier ein paar Schicksale (Namen der Kinder zu ihrem Schutz geändert):
Andrea, ein begabtes Mädchen, besucht die zweite Klasse. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Tante wohnt sie in einem Zimmer. Da die Mutter Putzfrau ist und nur wenig verdient, reicht das Einkommen kaum für die einzige tägliche Mahlzeit. Andrea kommt gerne ins Kinderzentrum. Besonders gefällt es ihr, zu basteln und Geschichten zu hören.
Noras Eltern sind Analphabeten. Sie wohnen gemeinsam mit den Grosseltern im Roma-Zigeunerviertel in einer kleinen Hütte. Der Vater ist schwer krank und kann nicht arbeiten. Die Familie lebt vom kargen Einkommen der Mutter, die sich als Putzfrau verdingt. Die Eltern hoffen, dass Nora dank guter Schulbildung eines Tages aus der Armut ausbrechen kann.
Paul ist ein achtjähriger Junge. Gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Brüdern lebt er in einer baufälligen Hütte im Roma-Zigeunerviertel. Strom und fliessendes Wasser haben sie nicht. Der Vater ist gestorben und die Mutter verdient als Tagelöhnerin nur wenig. Als Analphabetin kann sie Paul bei den Hausaufgaben nicht helfen. Abends liest Paul seiner Familie oft aus der Kinderbibel vor.

Was es kostet einem Kind Zukunft zu schenken
Jede Mahlzeit kostet Fr. 4.-
1 Woche Mittagessen: Fr. 20.- pro Kind
1 Monat Mittagstisch: Fr. 80.- pro Kind.
Die Betreuung durch ausgebildete Helferinnen und Helfer bei Hausaufgaben, beim Basteln und in der Kinderstunde
1 Woche Betreuung: Fr. 65.- pro Kind
1 Monat Betreuung: Fr. 260.- pro Kind

„DIACONIA KINDERZENTRUM BRASOV“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion DIACONIA KINDERZENTRUM BRASOV unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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MEHR BROT — MEHR HOFFNUNG

Sonderaktion Nr. 1353


Die Diaconia-Bäckerei wird zum Hoffnungsträger
Dank Ihrer Hilfe ist der Bäckerei im Dorf der Hoffnung ein vielversprechender Start geglückt. So vielversprechend, dass sie bereits aus allen Nähten platzt. Unser Schweizer Bäckerei-Experte Andreas Dossenbach hat sich deshalb bereit erklärt, wiederum als Freiwilliger nach Armenien zu reisen, um den dringend notwendigen Ausbau anzupacken.
Ein kurzer Rückblick: Vor zwei Jahren konnte die Bäckerei im Dorf der Hoffnung starten. Bereits heute gilt sie als Vorbild für Hilfe zur Selbsthilfe. Um auf diesem Erfolg aufzubauen, um weiteren Menschen die Chance auf eine Ausbildung als Bäcker oder einen Arbeitsplatz zu geben, müssen wir jetzt dringend die Bäckerei ausbauen.

So sieht der geplante Ausbau aus:
• Erstens wollen wir mit insgesamt zwei Öfen die Kapazität verdoppeln. Das gibt uns die Möglichkeit, Spezialitäten wie Croissants und Feingebäck zu backen, die wir den Hotels in der Hauptstadt Jerewan anbieten können, oder Brot für Diabetiker, das in Armenien nirgendwo sonst zu haben ist.
• Zweitens brauchen wir eine eigene Kornmühle, damit wir auch Getreide zu Vollkorn-Mehl vermahlen können.
Für das Dorf der Hoffnung ist das ein entscheidender Schritt in die Zukunft. Nur so kann das Dorf selbstständig werden. Nur so erhalten die jungen Männer und Frauen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Und nur so können wir weitere Arbeitsplätze schaffen.
Mit jedem Laib Brot, den wir zusätzlich backen, schaffen wir Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.

Unser Schweizer Bäckerei-Experte schreibt aus Jerewan: Die Arbeit beginnt um 23.30 Uhr und endet gegen 08.00 Uhr in der Früh. übrigens, die Brotqualität ist ausgezeichnet. Nach meiner Einschätzung leisten die beiden Arbeitsgruppen und auch die Reinigungsfrauen sehr gute Arbeit. Mein grosses Kompliment!

UNSER TÄGLICHES BROT
Die Diaconia-Bäckerei ist zu einem Hoffnungsträger geworden. Hier schaffen wir Arbeitsplätze, hier bilden wir junge Menschen aus. Damit wird die Bäckerei im Dorf der Hoffnung zur ersten Ausbildungsstätte — weitere sind geplant. Aber um der Nachfrage gerecht zu werden, müssen wir die Bäckerei dringend ausbauen. Dafür brauchen wir einen zweiten Ofen, eine eigene Kornmühle, ein Rührwerk und all die anderen Spezialgeräte, die es für eine Backstube braucht.
Die gute Nachricht: Einen Teil des Materials haben wir als Geschenk erhalten. Für andere brauchen wir aber dringend Ihre Hilfe. Beispielsweise für das Allerwichtigste, den zweiten Ofen. Hilfe brauchen wir auch für den Transport — nach Armenien kostet er ein kleines Vermögen.
Wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass sich die Bäckerei im Dorf der Hoffnung in Schulden stürzen muss. Und wir wollen mit der verdoppelten Kapazität auch die Hoffnung auf eine Zukunft mit Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen verdoppeln. Dank Ihrer Hilfe ist das möglich.

EIN BREITES ANGEBOT
Natürlich backt die Bäckerei in erster Linie unser gewohntes Brot, zusammen mit lokalen Brotsorten. Aber mit dem Ausbau kann die Bäckerei auch die Hotels der Stadt mit feinen Brotsorten und Croissants beliefern. Ebenfalls wichtig: In Armenien gibt es viele Diabetiker. Erst der Ausbau der Bäckerei ermöglicht es, Brot für Diabetiker zu backen. In beiden Fällen kommt der Erlös voll und ganz dem Dorf der Hoffnung zugute.

BROT FÜR DIE ZUKUNFT
Dank Ihrer Grosszügigkeit hat die Bäckerei im Dorf der Hoffnung einen erfolgreichen Start gehabt. Jetzt können wir die Kapazität mit Ihrer Hilfe verdoppeln. Das gibt nicht nur die doppelte Menge Brot, das erhöht auch die Zahl der Ausbildungsplätze und der Arbeitsplätze. Mit dem Ausbau der Bäckerei kommen wir unserem Ziel einen wichtigen Schritt näher, im Dorf der Hoffnung ein eigentliches Ausbildungszentrum zu errichten.

Mehr Brot für Armenien
Schenken Sie Brot. Schenken Sie Ausbildungsplätze, Arbeit und Hoffnung. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

So können Sie helfen: Je mehr Brot die Bäckerei backen kann, desto mehr Hoffnung gibt es für die Bewohner des Dorfes der Hoffnung. Der Ofen hat eine Kapazität von 56 Laiben Brot. Bitte helfen Sie uns, so viel Brot wie möglich zu backen!
1 Brot (1 kg) Fr. 3.-
1 Brotkorb mit 6 Laiben Brot Fr. 18.-
1 Ofenetage mit 14 Stück Brot Fr. 42.-
1 ganzer Ofen mit 56 Stück Brot Fr. 168.-

„MEHR BROT — MEHR HOFFNUNG“

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EINMAL SPENDEN — ZWEIMAL HELFEN 2


Sonderaktion Nr. 1362


Armeniens Bergbauern hoffen — Dank Ihrer Hilfe doppeltes Glück im Stall
Die Gegend von Chambarak ist bitterarm. Hier, direkt an der blutig umkämpften Grenze zu Aserbaidschan, sind der Boden steinig und das Leben hart. Sogar in diesem abgelegenen Winkel von Armenien wirkt sich die Wirtschaftskrise aus. Früher verdingten sich die Männer als Wanderarbeiter in Russland und konnten etwas Geld nach Hause senden. Jetzt gibt es nirgendwo Arbeit und das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Nur zu oft müssen die Familien fürs nackte überleben alles verkaufen, auch ihre Lebensgrundlage, das Vieh.
Aber ohne Vieh können diese genügsamen Bergbauern nicht überleben. Vieh im Stall heisst Milch, Käse, Eier und Fleisch auf dem Teller. Es heisst gesunde Kinder und ein menschenwürdiges Leben für die ganze Familie.
Um diesen Familien zu helfen, hat Diaconia sich etwas Besonderes einfallen lassen. Dank Ihrer Grosszügigkeit bringen wir Vieh zu den Bergbauern. Das Schönste dabei: Ihre Hilfe wirkt doppelt. Die erste Bergbauernfamilie erhält ausreichend Vieh und einen Futtervorrat, damit sie sich wieder eine Existenz aufbauen kann. Aber das erste Jungtier von jeder gespendeten Kuh, jedem gespendeten Schaf, Schwein oder Huhn geht an einen genauso armen Nachbarn. Mit anderen Worten: Ihre einmalige Spende hilft doppelt!
Diaconia hat die notwendige Erfahrung. Wir haben bereits Vieh in diese Gegend gebracht. Jetzt sind Vertreter aus den abgelegendsten Bergdörfern in ihrer Not zu uns gekommen: „Helft auch uns! Ohne eure Hilfe können wir nicht überleben!“

Hundertprozentiger Erfolg
Wie verlief unsere erste Hilfsaktion? Haben die Bauern Wort gehalten und das erste Kalb, Lamm, Ferkel sowie die ersten Küken abgegeben? Absolut — zu hundert Prozent! Jeder einzelne Bauer hat sich an das Versprechen gehalten und die ersten Jungtiere an einen genauso armen Nachbarn abgegeben.

Hilfe zur Selbsthilfe für Armeniens Bergbauern
Auch wenn der Boden steinig ist, die Bauern von Chambarak lieben ihr Land. Hier, oft auf über 2 000 Meter, bewirtschaften sie kleine Felder. Das Wetter hat ihnen übel mitgespielt, Dürre wechselt mit Hochwasser, und die unsicheren Zeiten machen das überleben immer schwieriger.
Alles, was die Bergbauern von Chambarak brauchen, ist Vieh im Stall und einen entsprechenden Futtervorrat, um wieder auf die Füsse zu kommen. Es sind arbeitssame und aufrechte Menschen, die hier ums überleben kämpfen. Wenn sie ihr Wort geben, dann halten sie es. Jeder Bauer, der von uns Vieh erhält, verspricht uns in die Hand, das erste Junge von einer gespendeten Kuh, einem Schaf, Schwein oder Huhn jeweils gratis an einen genauso bedürftigen Nachbarn abzugeben.
Hilfe ist dringend notwendig. Wie dringend, zeigen die Beispiele von Bergbauern-Familien, die jetzt auf unsere sofortige und nachhaltige Unterstützung hoffen.

Armine und Warasdat Simonjan: Die junge Familie lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen, weit weg von der restlichen Welt. Warasdat und Armine sammeln im Sommer Holz und ringen dem kargen Boden etwas Kartoffeln und Mais ab. Es reicht hinten und vorne nicht. Das Haus ist zerfallen. Warasdat ist arbeitslos, seine Frau Armine erwartet ihr erstes Kind. Vieh von Diaconia ist buchstäblich ihre einzige Hoffnung. Dann kann sich die junge Familie mit Milchprodukten ernähren. Dann gibt es neben Kartoffeln auch Milch und Käse. Dann gibt es endlich Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.

Familie Saribekjan Smbat: In einem zerfallenen Haus weit in den Bergen haben wir die Familie Smbat kennengelernt. Der kleine Sohn Wresch ist zwei Jahre alt, musste aber schon viel durchmachen. Wenn es regnet, tropft es auf sein Gesicht und ins Bettchen. Oft kann er vor Hunger nicht einschlafen. Wenn er Glück hat, brät seine Mutter Kartoffeln auf dem Herd. Das ist alles, was es zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen gibt. Drunten im Dorf haben einige Familien dank Diaconia jetzt Vieh im Stall. Darauf hofft die Familie und dafür ist sie bereit, Tag und Nacht zu arbeiten. Abends betet das Ehepaar und hofft im Vertrauen auf Gott auf unsere Hilfe.

Familie Arsumanjan Sjoma: In dieser Familie haben wir einen tüchtigen Jungen kennengelernt, Dawid. Nach den Hausaufgaben heizt er den Ofen ein und pflegt die kranke Grossmutter. Der Vater ist selten zu Hause. Er sucht Arbeit, doch es gibt keine. Bei unserem ersten Besuch trafen wir die Mutter nicht an. Sie musste Wasser holen. Bis zum nächsten Brunnen ist es recht weit. Die Tochter Karine lernt gut und will studieren. Aber davon kann sie nur träumen, die Familie ist völlig mittellos. Wie soll es weiter gehen? Ohne Unterstützung ist es praktisch unmöglich, in dieser Situation zu überleben.

Armeniens Bergbauern beten und hoffen
Die Bergbauern von Chambarak leben in einem kargen Gebiet. Aber sie lieben ihre abgelegenen Höfe und möchten bleiben. Es sind arbeitssame und genügsame Menschen, genauso wie unsere Bergbauern. Aber in Armenien kann jeder Schicksalsschlag eine Existenz vernichten. Ein Unfall oder eine Krankheit können eine Familie zwingen, alle ihre Habseligkeiten zu verkaufen. Was dann? Versicherungen gibt es keine. Die Menschen beten und hoffen.
Die Bergbauern von Chambarak verdienen unsere Hilfe gerade weil sie sich selber helfen wollen. Tätige Hilfe zur Selbsthilfe bietet der verarmten Bevölkerung die beste Chance, auf eigenen Füssen zu stehen. Jetzt bringen Kühe, Schafe, Schweine und Hühner Hoffnung zu Menschen, die dringend unsere Hilfe benötigen.

Was kostet die doppelte Hilfe?
Doppelt helfen mit einer Kuh: Fr. 1 280.– (Euro 830.–)
Für 1 040 Franken gibt es eine Kuh. Das benötigte Heu dazu beläuft sich auf zusätzliche 240 Franken. Total 1 280 Franken pro Kuh.
Doppelt helfen mit einem Schaf: Fr. 435.– (Euro 280.–)
Ein Schaf kostet 195 Franken. Für das Futter ist ebenfalls mit zusätzlichen 240 Franken zu rechnen. Total 435 Franken pro Schaf.
Doppelt helfen mit einem Schwein: Fr. 360.– (Euro 230.–)
Ein junges Schwein kostet in Armenien 120 Franken. Für die Fütterung benötigt es nochmals 240 Franken. Total 360 Franken pro Schwein.
Doppelt helfen mit einem Huhn: Fr. 25.– (Euro 16.–)
Für 20 Franken gibt es ein Huhn. Für das Futter kommen nochmals 5 Franken hinzu. Total 25 Franken pro Huhn.

„Einmal spenden — zweimal helfen 2“

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KINDERZENTRUM BRASOV


Vier Schwerpunkte
Gesunde Ernährung
In Rumänien bekommt ein Fünftel aller Kinder nur eine Mahlzeit pro Tag. Hunger gehört für viele arme Familien zum Alltag. Die Kinder, welche im Diaconia Kinderzentrum betreut werden, kommen ausschliesslich aus sehr armen Familien. Darum erhalten sie als Erstes, wenn sie von der Schule direkt ins Kinderzentrum kommen, eine einfache Mahlzeit. Zusätzlich werden besonders arme Familien durch Diaconia mit Lebensmittelpaketen versorgt.

Hausaufgabenhilfe / Bildung
Frisch gestärkt durch das Mittagessen machen sich die Kinder an die Hausaufgaben. In Rumänien sind die Schulen besonders streng und die Kinder müssen schon ab der ersten Klasse übermässig viele Hausaufgaben erledigen. Viele benachteiligte Kinder halten diesem Druck nicht stand und verlassen früher oder später die Schule. Nur allzu oft landen sie dann auf der Strasse. „Unsere Kinder“ hätten ohne die Unterstützung und Ermutigung unserer Mitarbeiter keine Chance, die Schule erfolgreich zu durchlaufen. Unser Ziel ist es, dass die Kinder eines Tages dank einer guten Ausbildung der Armut entfliehen können.

Kreativität, Spiel und Sport
Nach getaner Arbeit bereiten unsere Mitarbeiter ein interessantes, kreatives Programm vor. Mit Ton, Gips, Papier oder Holz wird gebastelt, gezeichnet und gemalt. Es ist jedesmal eine Freude zu erleben, wie die oft unsicheren, verspotteten und ausgegrenzten Kinder voller Stolz eines ihrer Kunstwerke vorzeigen kommen. Das Selbstvertrauen wird durch diese Arbeit gestärkt und gefördert. Dies ist sehr wichtig, da die Kinder oft aus zerstörten Familien kommen, wo sie nur wenig Zuspruch und Ermutigung empfangen.

Biblische Geschichten / Kinderstunde
Für viele der Kinder ist der Höhepunkt des Nachmittags der gemeinsame Abschluss. Es wird gesungen, Geschichten aus der Bibel werden erzählt und gemeinsam wird über persönliche Probleme, Sorgen und Ängste diskutiert. Raresch erzählt über seine Angst, wenn sein Vater die Mutter schlägt. Alex spricht über seine Mutter, die sehr krank ist. Elisabeta erzählt, wie sie jeden Abend betet, dass sie genug zu essen haben. Die Kinder lernen durch die „Kinderstunde“ und werden ermutigt, in allen ihren Herausforderungen auf Gott zu vertrauen.

Unsere Mitarbeiter
Diaconia Brasov arbeitet mit ausgewiesenen Fachleuten, welche sich mit viel Herz für die Kinder einsetzen. Ständige Weiterbildung auf den Fachgebieten wird bewusst gefördert. Ausserdem absolvieren Sozialarbeiter-Studenten von der Universität Transsilvanien bei uns ihr Praktikum. Diaconia Brasov ist eine christliche Organisation, welche die Kinder unabhängig ihrer Herkunft und Religion betreut und fördert. Diaconia Brasov besitzt für ihre Tätigkeit die rumänische staatliche Anerkennung und arbeitet eng mit anderen sozialen Institutionen zusammen. Transparenz und Professionalität sind uns wichtig. Monatlich erstellen wir einen ausführlichen Bericht (Controlling Report) sowie eine Erfolgsrechnung.
Im Diaconia Kinderzentrum werden die Kinder ganzheitlich betreut. Entwicklung von Leib, Seele und Geist ist uns ein Anliegen. Die heute benachteiligten Kinder sollen eines Tages dank guter Schul- und Ausbildung aus dem Kreis der Armut ausbrechen können.

DIESE DINDER BRAUCHEN SIE!
Dumitriana, ein begabtes Mädchen, besucht die zweite Klasse. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Tante wohnt sie in einem Zimmer. Da die Mutter Putzfrau ist und sehr wenig verdient, reicht das Einkommen kaum für eine tägliche Mahlzeit. Dumitriana kommt sehr gerne ins Kinderzentrum. Besonders gefällt es ihr zu basteln und die biblischen Geschichten zu hören.
Alex ist ein achtjähriger Junge. Gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Brüdern lebt er in einer einfachen Hütte in einem Roma-Zigeunerviertel. Strom und fliessendes Wasser haben sie nicht. Sein Vater ist gestorben und seine Mutter verdient als Tagelöhnerin nur sehr wenig. Die Mutter von Alex ist Analphabetin und kann ihren Söhnen bei den Hausaufgaben nicht helfen. Alex liest abends seiner Familie aus der Kinderbibel vor.
Elisabetas Eltern sind beide Analphabeten. Sie wohnen gemeinsam mit den Grosseltern im Roma-Zigeunerviertel in einer kleinen Hütte. Der Vater ist sehr krank und kann nicht arbeiten. Die Familie lebt vom kleinen Einkommen, welches die Mutter als Putzfrau verdient. Die Eltern wünschen sich sehr, dass Elisabeta dank einer guten Schulbildung eines Tages aus der Armut ausbrechen kann. Sie sind sehr dankbar, dass Elisabeta das Kinderzentrum besuchen darf.

AUSGEGRENZTE KINDER!
Kinder, die das Kinderzentrum besuchen, kommen ausschliesslich aus slumartigen Aussenquartieren Brasovs. Hunger, Kälte, Krankheit und Gewalt sind für sie an der Tagesordnung. Die meisten leben mit ihren Familien in dunklen, menschenunwürdigen Hütten ohne Strom, Wasser und Heizung. Viele der Eltern sind arbeitslos, da sie selber Analphabeten sind. Für diese Kinder und ihre Eltern ist das Kinderzentrum ein Zentrum der Hoffnung!
Sie helfen konkret, indem Sie das Projekt “Kinderzentrum Brasov“ mit Ihrer Spende unterstützen.

„KINDERZENTRUM BRASOV“

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BAUSTEINE FÜR DIE ZUKUNFT



Ein Plan für Strassenkinder und verarmte Familien
Am Rande der Stadt Brasov in Rumänien dehnen sich Elendsviertel aus. Eine traurige Ansammlung von schäbigen Hütten ohne Strom, Wasser oder sanitäre Einrichtungen. Krankheit, Elend und Hunger sind allgegenwärtig.
Hier arbeitet Diaconia Internationale Hilfe. Für viele sind wir der einzige Hoffnungsschimmer in einer dunklen Welt. Wir helfen verarmten Familien und tun alles, um Knaben und Mädchen vor einem traurigen Leben als Strassenkinder zu bewahren.
Jetzt platzt unser kleines Zentrum aus allen Nähten. Wir brauchen dringend eine grössere Anlage, um die ständig wachsende Zahl gefährdeter Kinder und Familien zu betreuen.

Helfen Sie uns Baustein um Baustein zusammenzutragen. Zusammen bauen wir an einer menschenwürdigen Zukunft für die Kinder von Brasov.

Bauplan für die Kinder von Brasov
In unserem kleinen Zentrum betreuen wir bis zu 40 Kinder pro Tag und unterstützen in den Elendsquartieren gut 300 Familien. Das ist wie der berühmte Tropfen auf den heissen Stein. Es gibt noch viel mehr zu tun. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe.

So sieht die Zukunft aus
Wir planen ein Mehrzweckgebäude mit einem Essraum, wo die Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten, mit Räumen für Hausaufgaben, Kinderstunde oder zum Basteln und Spielen. Aber wir brauchen auch Schulungsräume für Erwachsene und Jugendliche, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, sowie ein Lager und eine Ausgabestelle für materielle Hilfe an verarmte Familien.

Warum ist Hilfe dringend notwendig?
Viele Kinder verlassen schon nach zwei, drei Jahren die Schule und landen unweigerlich auf der Strasse. Die Zukunftsaussichten sind trostlos. Die meisten Strassenkinder fristen später ein Leben als Gelegenheitsarbeiter oder Kleinkriminelle.
Der Schulabschluss bietet die einzige Chance, aus der Armut auszubrechen. Wir helfen den Kindern, dieses Ziel zu erreichen. Jeden Tag kommen sie nach der Schule zu uns ins Zentrum. Hier erhalten sie eine warme Mahlzeit, oft die einzige am Tag. Wir helfen ihnen bei den Hausaufgaben. Wir basteln und spielen mit ihnen — eine gelungene Bastelarbeit hilft, das angeschlagene Selbstvertrauen zu stärken. Die Resultate sind eindeutig. Bessere Schulleistungen und eine positive persönliche Entwicklung.
Kein Wunder, dass uns jeden Tag mehr Eltern bitten, auch ihre Kinder ins Programm aufzunehmen. Immer wieder müssen wir sie abweisen. Wir brauchen dringend ein grösseres Zentrum.

Ein gut vernetzter Plan
Diaconia geniesst die volle Unterstützung der Behörden. Sowohl bei der Hilfe für Kinder und Familien wie auch bei den gemeinsamen Anstrengungen, den Menschenhandel zu unterbinden. Zudem arbeiten wir eng mit der Universität von Brasov zusammen. Viele angehende Sozialarbeiter leisten bei uns ihr Praktikum ab.

Das Elend der Strassenkinder
Sie stehen an jeder Strassenkreuzung. Bei jedem Rotlicht versuchen sie, die Autoscheiben zu waschen. Sie betteln. Sie stehlen. Oft werden sie zum Opfer von Ausbeutung und Menschenhandel. Die meisten Strassenkinder haben nur einen Elternteil. Manchmal sind es sogar die Eltern, die ihre Kinder auf die Strasse zwingen. Deshalb gehören Elternbetreuung und Elternberatung genauso zu unseren Aufgaben wie die direkte Unterstützung der Kinder.
Unser Ziel ist es, die Kinder vor einem Leben auf der Strasse zu bewahren oder sie von der Strasse zurück in die Schule zu führen. Wir helfen den gefährdeten Familien auch direkt mit Lebensmitteln und Kleidern, damit die Kinder nicht zur Bettelarbeit auf die Strasse müssen. Jetzt, mit der Wirtschaftskrise, wird die Not täglich grösser. Wir brauchen dringend ein neues Zentrum, um unsere Hilfe auszuweiten.

Wie Sie helfen können
Der Rohbau für die erste Phase des neuen Zentrums kostet 180 000 Franken. Das ist eine Riesensumme. Aber jede Spende bringt uns einen Schritt weiter. Wir haben den Neubau in Bausteine aufgeteilt. Jeder Baustein kostet 20 Franken. Jeder hilft uns, den Kindern von Brasov eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Rumänien und die EU
Hilft Rumäniens EU-Beitritt den Armen? Im Gegenteil. Nur eine kleine Schicht profitiert vom Beitritt. Für die Armen sind die Lebenskosten so drastisch gestiegen, dass sie jetzt im Effekt noch ärmer dran sind. Und die steigende Arbeitslosigkeit stürzt immer mehr Familien ins finanzielle Nichts.

Baustein um Baustein
Wir müssen schnell handeln. Der rumänische Sommer ist kurz und wir wollen den Rohbau so schnell wie möglich fertig stellen. Die Kinder können nicht warten. Täglich müssen wir zusehen, wie mehr und mehr Kinder auf der Strasse landen. Wir brauchen jeden Baustein, um das Zentrum auszubauen. Nur so können wir den Kindern von Brasov eine Aus- sicht auf eine lebenswerte Zukunft geben. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir es. Zusammen können wir das Leben dieser Kinder verändern.

EHRE WEM EHRE GEBÜHRT
Der Dank und die Ehre für das Gelingen des Projektes gebühren in erster Linie Gott. Ihm ist das Zentrum gewidmet. Aber Ehre gebührt auch den Spenderinnen und Spendern. Deshalb bringen wir in der Eingangshalle des neuen Zentrums eine Erinnerungstafel an. Noch ist sie leer. Aber für jede Spende ab 500 Franken bedanken wir uns mit dem eingravierten Namen auf der Gönnertafel.

Helfen Sie uns bauen!
Ein Baustein kostet Fr. 20.-
Ein Pack Bausteine kostet Fr. 120.-
Eine Schubkarre voller Bausteine kostet Fr. 600.-
Bausteine für eine Wand kosten Fr. 6 000.-
Bausteine für einen Schulungsraum kosten Fr. 24 000.-
Bausteine für ein ganzes Stockwerk kosten Fr. 50 000.-

„SCHULUNGSZENTRUM BRASOV“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion SCHULUNGSZENTRUM BRASOV unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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