AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2010

Sonderaktion Nr. 1536


Ehre sei Gott in der Hφhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Lukas 2, 14

Dreimal Freude bereiten
Schon bald brennen in unseren Wohnstuben wieder die Kerzen. Bereits freuen wir uns auf das Weihnachtsfest. Bei uns ist dies eine Selbst-verständlichkeit. An vielen anderen Orten sieht es an Weihnachten aber ganz anders aus. Keine Kerzen. Kein Feuer im Ofen. Kein Fest-mahl auf dem Tisch. Und während bei uns die Kinder ihre Geschenke auspacken, sitzen andere hungrig vor leeren Tellern. Dank Ihrer Hilfe dürfen in unseren Einsatzgebieten auch Arme, Kranke, Verzweifelte und vor allem Kinder Weihnachten feiern. Mit einem Wintervorrat an Kartoffeln und Gemüse gegen den Hunger. Mit Holz für eine warme Stube. Mit festen Schuhen und weihnachtlichen Überraschungen für die Kinder.

Gezielt helfen. Und das gleich dreimal
1.- Weihnachtsaktion „Warme Stube“ – Holz zum Heizen und Kochen während der kalten Wintertage.
2.- Weihnachtsaktion „Kartoffeln und Gemüse gegen den Hunger“ – Gesunde Lebensmittel für den ganzen Winter.
3.- Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“ –Arme Kinder besitzen keine Schuhe, aber ohne Schuhe können sie nicht zur Schule. Wir bringen feste Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern der Ärmsten.

Helfen Sie mit! Bringen Sie das Weihnachtsfest zu den Ärmsten der Armen.

Dank Ihrer Hilfe bringt Diaconia seit Jahren Weih-nachtsfreude zu Familien in Not. Auch in diesem Jahr hoffen und beten arme Familien, dass jemand in der Weihnachtszeit an sie denkt.

Weihnachtsaktion „Warme Stube“
Gerade in Armenien, Rumänien und Albanien sind die Winter äusserst hart. Das Thermometer fällt bis 30 Grad unter Null. Die Ärmsten der Armen können sich kein Feuerholz leisten. In den kleinen Zimmern kriecht die feuchte Kälte in die Decken und das Bettzeug. Diaconia bringt Brennholz zu armen Familien in Armenien, Rumänien und Albanien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können.
Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie Fr. 400.- (€ 300.-).

In den Wintermonaten wird es besonders in hoch gelegenen armenischen Dörfern bitterkalt. Oft sind diese Dörfer für Wochen durch den Schnee von der Aussenwelt abgeschnitten. Die strebsamen Bewohner arbeiten das Jahr über hart. Doch es gibt kaum Arbeit und das wenige, was sie verdienen, reicht kaum zum Überleben, geschweige denn um Vorräte an Lebensmitteln und Brennholz für den Winter anzulegen. Die Kälte lässt sich kaum aus den Knochen vertreiben. Es wird kalt und feucht, der Wind pfeift durch alle Ritzen, der Versuch, die Wände oder das Dach abzudichten, zeitigt keine grosse Wirkung. Bald gewinnt der eisige Bergwind wieder Oberhand. Die Feuchtigkeit dringt in alles ein, auch in Decken und Matratzen. Die Betten werden klamm, so dass man selbst dort keine Wärme findet. Das Leben spielt sich fast ausschliesslich in dem einen Raum ab, in dem der Ofen steht. Dort wird gekocht, wenn es überhaupt etwas zu kochen gibt, gegessen und auch geschlafen.
Auch die Schulen haben grosse Probleme. In harten Wintern kommt es oft vor, dass der Unterricht ausfallen muss, weil die Schulzimmer nicht geheizt werden können. Im Flüchtlingsdorf Sipanik besteht die Schule aus einer grossen Blechbaracke. Diese wird im Winter bitterkalt. Der Direktor der Schule versucht mit allem Möglichen zu heizen, z. T. mit ungeeignetem Material, das schädliche Abgase entwickelt. Deshalb werden die Kinder in dieser Schule oft krank. Auch hier möchten wir Brennholz abgeben.

In Lastwagen werden die Kartoffeln und das Brennholz in die Berge gefahren und dort auf Kleinbusse und Traktoren umgeladen. Dann erfolgt der Weitertransport über enge, verwinkelte, schlechte und im Winter vereiste Strassen in die höher gelegenen Dörfer. Beim Verladen und der Verteilung mit Schubkarren und Eseln in den Dörfern helfen Freiwillige unter der Aufsicht der Ortsvorsteher mit.

Familie Chatschtrian ist 1991 aus Baku nach Armenien geflohen. Sie wurde von der Regierung im sehr armen Dorf Sipanik angesiedelt, wo fast ausschliesslich Flüchtlinge leben. Die Familie besteht nur noch aus der Grossmutter Tamara, der Mutter Sabine und den zwei kleinen Knaben Arman und Hajkas. Sabines Mann starb vor vier Jahren an einem Schlaganfall. Sabine arbeitet wann immer sie dazu gerufen wird. Dies reicht jedoch nicht, um die Familie zu ernähren.

Familie Salinian wohnt an der Grenze zu Aserbaidschan. Drei ihrer Kinder haben bei Diaconia, Gott sei Dank, Paten. Die Familie hat kürzlich eine Tragödie erlebt. Bei der Geburt eines Kindes ist die Mutter gestorben. Die übrigen Kinder, der Vater und die Grossmutter leben nun allein. Der Vater verrichtet Gelegenheitsarbeiten. Die Familie besitzt eine Kuh und einen kleinen Garten. Vier Kinder befinden sich seit dem Tod ihrer Mutter vorübergehend bei Verwandten in einer fremden Stadt. Mutter gestorben, zu wenig zu essen, keine Wärme – die harte Wirklichkeit hat diese Familie in tiefe Hoffnungslosigkeit gestürzt.

Weihnachtsaktion „Kartoffeln und Gemüse gegen den Hunger“
Hunger ist ein ständiger Gast bei vielen verarmten Familien in Armenien, Rumänien und Albanien. Im Winter stellt sich oft die Frage: Heizen oder essen? Wir möchten, dass notleidende Familien auch in diesem Winter genügend Nahrungsmittel bekommen und helfen mit einem ganzen Wintervorrat an Kartoffeln. Je nach Situation kommen noch Reis, Gemüse und andere überlebenswichtige Nahrungsmittel dazu.
Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (€ 25.-).
Ein Wintervorrat von 300 Kilogramm Kartoffeln für eine Familie kostet Fr. 180.- (€ 135.-).

Eine grössere Menge Kartoffeln wurde von den rumänischen Diaconia-Mitarbeitern auf gepachtetem Land selbst angepflanzt und bereits an Notleidende verteilt. Der restliche Bedarf wird wie gewohnt durch den Grosshandel gedeckt.
Kinder vom Kinderzentrum äusserten sich über die Kartoffelernte wie folgt:
Moni: „Wenn wir diese Kartoffeln von Diaconia nicht bekommen hätten, könnten wir in diesem Winter keine kaufen, weil wir das Geld für unser Baby benötigen.“
Ramona: „Bei uns bestehen die Hauptmahlzeiten aus Kartoffeln. Unsere Mutter bereitet damit Suppe, Kartoffelstock und weitere Gerichte zu. Nun haben wir für den ganzen Winter genug zu essen.“
Sebi: „Die Kartoffeln, die wir von Diaconia erhalten, helfen uns sehr. So können wir mit dem gesparten Geld dringend benötigte Wintersachen, z. B. Jacken, kaufen.“
Cezar erzählte unseren Mitarbeitern: „Meine Mutter hat die Kartoffeln gut eingeschlossen, damit die Ratten sie nicht fressen können. Sie macht davon sehr gutes Essen.“
Marian, 10-jährig, meinte: „Ich bin sehr froh, dass wir jetzt Kartoffeln haben. Jetzt muss ich meine Mut-ter nicht mehr jeden Tag fragen, ob wir etwas zu essen haben.“
Familie Mocsel berichtete unserem Mitarbeiter:„Wir sind sehr dankbar, dass wir Kartoffeln bekommen. Wir befinden uns in einer schwierigen Lage. Jemand ist in unsere Hütte eingebrochen und hat uns alles Wichtige gestohlen: Geld, Ausweise usw. Bis wir Ersatzpapiere erhalten, bekommen wir keine Sozialhilfe. Die Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln helfen uns, die Zeit bis dahin zu überbrücken.

Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“
In Armenien, Rumänien und Albanien gilt, wer keine Schuhe hat, geht nicht zur Schule. Viel zu viele Kinder kommen aus armen Familien, die sich keine Schuhe leisten können. Ohne Schuhe keine Schule – ohne Schule keine Zukunft. Wir wollen verhindern, dass es so weit kommt und bringen als Weihnachtsgeschenk Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern in den Elendsquartieren.
Ein paar feste Winterschuhe kosten durchschnittlich Fr. 60.- (€ 45.-)

Der Winter in unseren Einsatzgebieten ist sehr hart. Viele Kinder sind für diese Jahreszeit gar nicht gerüstet. Gerade in armen Familien mit oft nur einem Elternteil widerspiegelt sich diese Tatsache dramatisch. Es gibt kein Geld für Winterschuhe, die betroffenen Kinder müssen zu Hause bleiben. Die Ärzte sagen, dass viele Kinder durch ihre ungeeignete dünne Kleidung in grosser Gefahr seien, chronisch zu erkranken. Auch die Schulleiter äussern sich entmutigt zu dieser Situation: „Jeden Tag kommen verzweifelte Mütter zu uns und bitten um Hilfe. Und alles, was wir ihnen empfehlen können, ist, dass die Kinder zu Hause bleiben sollen, wenn es zu kalt ist.“

Weihnachtsstimmung
In Albanien gibt es viele einsame und arme Familien, in denen während der Weihnachtszeit eine gedrückte Stimmung herrscht. Diese Familien leben in tiefster Armut und können es sich nicht leisten, zu Weihnachten für ihre Lieben Geschenke zu kaufen. Solchen Familien möchten wir helfen, aus der Isolation und der Ausgrenzung zu finden.
Unsere diesjährige Weihnachtsaktion möchte nicht nur den Hunger bekämpfen, sondern armen Menschen anlässlich des Festes der Geburt Jesu Christi auch Liebe und Freude vermitteln.
An Weihnachten kommen viele Familien in Albanien zusammen und erinnern sich gemeinsam daran, dass Jesus, unser Erlöser und Retter, zur Welt kam, um Gottes Plan für uns Menschen zu erfüllen. Sie legen ihre Probleme und Sorgen für kurze Zeit beiseite und feiern die Geburt Jesu.
Dankbar denken sie an die Menschen in der Schweiz und in Deutschland, die sie nicht vergessen haben und ihnen ein frohes Weihnachtsfest ermöglichen....



Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Freunde und Gönner
In unseren Einsatzgebieten herrscht jetzt tiefer Winter. Unsere Mitarbeiter kämpfen sich durch Schnee, Eis und Matsch, um die Notleidenden rechtzeitig zu versorgen.
Alle leiden unter der Kälte. Am schlimmsten ist es für die Kinder. Wir setzen alles daran, dass gerade sie richtig Weihnachten feiern können. In einer warmen Stube, mit einer warmen Mahlzeit, mit warmen Schuhen an den Füssen und kleinen Weihnachts-Überraschungen. Dafür nehmen unsere Mitarbeiter jede Mühe auf sich. Bitte begleiten Sie unsere Mitarbeiter in Ihren Gebeten, dass der Herr sie in ihrer Arbeit im Dienste der Nächstenliebe leiten und bewahren möge.
Allen unseren Freunden und Gönnern, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mit uns an die Armen und Notleidenden denken, danken wir von ganzem Herzen.
Ihnen allen wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachtstage.

Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“
Hans-Rudolf Hintermann, Präsident
und die Diaconia-Teams




Helfen Sie Leben retten und Freude bereiten!
Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, verzweifelten Menschen in Armut und Not bei-zustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen.

Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“ geniesst seit bald dreissig Jahren das Vertrauen zahlreicher Spenderinnen und Spender. Die Not ist riesengross. Je mehr Freunde und Gönner ihre Herzen öffnen, desto mehr können wir tun, um dort zu helfen, wo Hilfe überlebenswichtig ist.
Eine besonders wertvolle Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft.

Mit ihr unterstützen Sie direkt ein Kind, das dringend auf Ihren Beistand angewiesen ist. Möchten Sie als Patin oder Pate einem Kind ganz persönlich helfen? Wir senden Ihnen gerne mehr Informationen über eine Kinder-Patenschaft. Rufen Sie uns an. Wir freuen uns von ganzem Herzen darauf, zusammen mit Ihnen Kindern zu helfen.

„AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2010“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2010 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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ALBANIEN — EIN LAND BRAUCHT NEUE HOFFNUNG

Sonderaktion Nr. 1528


Kommunistische Diktatur, wirtschaftlicher Niedergang, ein nahezu bankrotter Staat, der sich wenig um Bedürftige kümmert: Albanien leidet seit Jahrzehnten. Armut und Perspektivlosigkeit prägen das Leben vieler Menschen. Darum engagiert sich DIACONIA Internationale Hilfe in dem Balkanstaat. Mit ganzheitlichen, langfristigen Projekten, die das Leben ganzer Familien zum Positiven wenden und Menschen neue Hoffnung schenken. Durch die DIACONIA-Mitarbeiter erleben die Ärmsten, wie sich christliche Nächstenliebe ganz praktisch auswirkt. So wird eine geschenkte Kuh zur lebensrettenden Nahrungs- und Einkommensquelle, so erhalten Behinderte eine qualifizierte Ausbildung, so werden Schulen und Kindergärten in funktionsfähigen Zustand versetzt. Und immer gilt das besondere Augenmerk von DIACONIA Kindern in Not. Dass sie wieder befreit lachen können und eine stabile Lebensperspektive bekommen, ist aller Mühen wert!

Raue Schönheit und bittere Armut
Die Republik Albanien ist ein Balkanstaat, flächenmässig etwas kleiner als Belgien, mit rund 3,1 Millionen Einwohnern. Mehr als zwei Drittel des albanischen Staatsgebiets werden von Bergland und zum Teil von Hochgebirgsregionen eingenommen. In Albanien herrscht Mittelmeerklima mit einer Jahres-Durchschnittstemperatur von 16°C.
Albanien wurde im Laufe der Geschichte immer wieder von fremden Völkern besetzt. 1912 erklärte sich der Staat für unabhängig vom Ottomanischen Reich, wurde aber bereits 1939 wieder erobert, dieses Mal von Italien. 1944 übernahmen kommunistische Partisanen die Herrschaft, und Albanien wurde ein enger Partner der Sowjetunion und später von China. Albanien schottete sich von der westlichen Welt ab. Alle religiösen Traditionen des Landes wurden radikal bekämpft. Diktator Envar Hoxha erklärte das Land zum ersten atheistischen Staat der Erde.
1990 wurde das kommunistische Regime gestürzt. Das Land versank zeitweise im Chaos. Die Wirtschaft brach zusammen, viele Einwohner flüchteten ins Ausland. Seither gab es zögerliche Verbesserungen. Doch bis heute gehört Albanien zu den ärmsten Staaten Europas.
Heute ist der Islam in Albanien die Religion mit den meisten Anhängern. Besonders protestantische Freikirchen verzeichnen jedoch einen deutlichen Zulauf.
Stolz sind die Albaner auf ihre Nationalhelden: Mutter Theresa, die als Ordensschwester unter den Ärmsten in Kalkutta wirkte, und Skanderbeg, der Albanien im 15. Jahrhundert gegen die Osmanen verteidigte.

Wie Kühe das Leben verändern …
In der Gemeinde Synei hat DIACONIA ein beispielhaftes Projekt begonnen. Dort leben sehr arme Familien, die kaum Unterstützung von den Sozialbehörden erhalten. Viele können sich nicht einmal Brot kaufen. Besonders schwierig ist die Situation für alleinerziehende Mütter und Waisenkinder. Immer wieder gehen sie hungrig zu Bett. In Gesprächen mit den Notleidenden und mit Bürgermeister Perparim Caca stellte sich heraus, dass etliche Einwohner Erfahrung im Umgang mit Kühen haben. Unter kommunistischer Herrschaft arbeiteten sie auf grossen Farmen. So wurde die Idee des Kuh-Projekts geboren. Wenn DIACONIA einer armen Familie eine Kuh schenkt, verändert das Tier deren ganzes Leben. Die Milch verbessert die Ernährungssituation der meist kinderreichen Familien entscheidend. Wer einmal erlebt hat, wie ganze Familien vor Freude weinen, wenn sie von DIACONIA-Einsatzleiter Artan Metohu ihre Kuh erhalten, wird dies nie mehr vergessen. Die Familien umsorgen ihr neues „Familienmitglied“ nach Kräften — für sie geht ein Traum in Erfüllung. Die Kuh ist das Startkapital für den Weg aus der Armut und der wichtigste Schritt auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit.

Hilfe für Gehörlose und Blinde

Es ist eine besondere Schule, die von 50 Mädchen und 90 Jungen besucht wird. Es ist die einzige Schule in ganz Albanien, an der gehörlose Kinder unterrichtet werden. Sie werden hier acht Jahre lang betreut. Der Stoff umfasst etwa den, der in vier Jahren an einer normalen Schule vermittelt wird.
Die Jugendlichen werden nicht nur theoretisch gebildet, sondern auch ganz praktisch. Für Mädchen gibt es eine Schneiderinnen-Werkstatt, Jungen können das Schuhmacher-Handwerk erlernen oder sich zum Tischler ausbilden lassen. Für die gehandicapten jungen Leute ist dies eine einmalige Chance. Doch es mangelt an wichtiger Grundausstattung: Den Schneiderinnen fehlt es an Stoff und Nähmaschinen. Die angehenden Schuhmacher haben nicht genügend Rohmaterial und können nicht an Maschinen üben. Ähnlich sieht es bei den Tischlern aus.
DIACONIA möchte den gehörlosen Mädchen und Jungen helfen. Eine gute Ausbildung bildet die Grundlage für ihr späteres Leben. Deshalb verdient diese Schule Ihre Unterstützung!
Die einzige Einrichtung in Albanien, die sich der Förderung von blinden und schwer sehgeschädigten Kindern widmet, findet sich in der Hauptstadt Tirana. Das Internat wird von rund 70 Kindern im Alter zwischen 6 und 14 Jahren besucht. Doch — wie so oft in dem verarmten Staat — reichen die finanziellen Mittel nicht aus, um einen sachgerechten Unterricht zu ermöglichen. Auch die Blindenschule ist deshalb auf die Unterstützung durch DIACONIA angewiesen. Besonders wichtig ist den blinden Kindern die Musik. Das gemeinsame Musizieren nach dem Unterricht ist der Höhepunkt des Tages. Leider fehlt es an Instrumenten. Ein eigenes Instrument — das ist für viele dieser Kinder ihr grösster Wunsch. Mit Hilfe der DIACONIA-Freunde kann er wahr werden. So konnte DIACONIA dank grosszügiger Unterstützung von Freunden ein Klavier beschaffen, das mittlerweile von einer ganzen Gruppe junger blinder Musiker genutzt wird. Diese Hilfe hat sie glücklich gemacht — ein Licht der Hoffnung im tristen, dunklen Alltag.

Die vergessene Schule
Karpen liegt an der Adriaküste. Es ist ein armes Dorf mit etwa 4000 Einwohnern, das von der Regierung in Tirana völlig vernachlässigt wird. Das zeigt sich beispielsweise an der Schule, die völlig heruntergekommen ist: bröckelnder Beton, kaputte Bänke, undichte Fenster, windschiefe Türen. Die Eltern der Schüler können nichts tun: Die meisten sind extrem arm. Einige sind Bauern und bauen Weizen, Mais und Bohnen an. Da reicht das Einkommen kaum zum Überleben. Auch hier ist die Hilfe von Diaconia gefordert: Die Schule muss saniert werden und benötigt zweckmässige Möbel. Zudem brauchen die meisten Schüler Unterstützung, denn es fehlt ihren Familien an Geld, um Stifte und Schulhefte zu kaufen.
Ähnlich schlimm ist die Situation im Kindergarten von Karpen. Die Kinder müssen auf dem blanken Betonboden spielen. Die Erzieherinnen bemühen sich, das Beste aus der miserablen Situation zu machen. Zum Beispiel Serdana: „Ich habe schon von meinem eigenen Geld Spielsachen gekauft und es dann den kleinen Kindern mitgebracht. Es ist eine Schande, dass solche liebenswerten Kinder nichts zum Spielen haben.“
Die Not in Albanien ist gross. Die Hilfe von DIACONIA wird dankbar angenommen. Bitte lassen Sie dieses Land, das so viel leiden musste, nicht allein. Nach Jahrzehnten der stalinistischen Unterdrückung erleben die Albaner jetzt, dass Gott sie nicht vergessen hat. Zeigen auch Sie ihre Verbundenheit mit den Ärmsten, so wie Jesus Christus es geboten hat. Möge Gott Sie für Ihre Mildtätigkeit reichlich segnen!

„Albanien — Ein Land braucht neue Hoffnung“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion "Albanien — Ein Land braucht neue Hoffnung" unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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EINMAL SPENDEN — ZWEIMAL HELFEN 3


Sambat und weiteren Bergbauern durfte nachhaltig geholfen werden
Bereits Sambat Saribekians Vorfahren hatten den kleinen Bauernhof im nord-armenischen Bergdorf in Chambarak an der Grenze zu Aserbaidschan seit Generationen bewirtschaftet. Der junge Sambat trat in ihre Fussstapfen. Unerwartet erkrankte dann sein Vater schwer und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Da Armenien keine allgemeine Krankenversicherung kennt, wuchsen die Kosten der Familie bald einmal über den Kopf. Um die Schulden zu bezahlen, musste sie Hab und Gut verkaufen. Auch ihre beiden Kühe, die für eine gesicherte Existenz unentbehrlich waren. Schon zwei Kühe reichen nämlich, damit sich eine Familie ernähren kann. Die Lebensgrundlage der Bauern in jener abgelegenen Berggegend fusst fast ausschliesslich auf der Viehhaltung.
Ausser der Landwirtschaft gibt es in Sambats Dorf keine Erwerbsmöglichkeit. Niemals hätte er aber seine bescheidene Existenz gegen ein Leben in der Stadt tauschen mögen. Sambat pflanzt auf seinem Land für die Familie Gemüse an. Die Ernte war nicht immer gut. Einmal wurde sie durch ein Unwetter gar völlig zerstört.
Durch die Viehaktion von Diaconia hat Sambat wie andere Not leidende Bauern Kühe, Schafe, Schweine und Hühner erhalten. Dies veränderte sein Leben und lässt ihn vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Sambat und seine Familie sind Gott und den Spendern für die neue Stabilität und Lebensperspektive aus tiefstem Herzen dankbar.

Noch warten zahlreiche Not leidende armenische Landwirte auf eine Viehspende. Dürfen wir Sie bitten, das Hilfsprojekt “Einmal spenden. Zweimal helfen.“ weiterhin zu unterstützen? Herzlichen Dank im Voraus.

Hilfe zur Selbsthilfe für Armeniens Bergbauern
Auch wenn der Boden steinig ist, die Bauern von Chambarak lieben ihr Land. Hier, oft auf über 2 000 Meter, bewirtschaften sie kleine Felder. Das Wetter spielt ihnen immer wieder übel mit, Dürre wechselt mit Hochwasser, und die unsicheren Zeiten machen das Überleben immer schwieriger.
Alles, was die Bergbauern von Chambarak brauchen, ist Vieh im Stall und einen entsprechenden Futtervorrat, um wieder auf die Füsse zu kommen. Es sind arbeitssame und aufrechte Menschen, die hier ums Überleben kämpfen. Wenn sie ihr Wort geben, dann halten sie es. Jeder Bauer, der von uns Vieh erhält, verpflichtet sich vertraglich, das erste Junge von einer gespendeten Kuh, einem Schaf, Schwein oder Huhn jeweils gratis an einen genauso bedürftigen Nachbarn abzugeben.
Hilfe ist dringend notwendig. Wie dringend, zeigen die Beispiele von Bergbauern-Familien, die jetzt auf unsere sofortige und nachhaltige Unterstützung hoffen.

Diesen Landwirten durfte bereits geholfen werden...
Familie Bahatur Balasanjan: Für die drei kleinen Kinder der Familie Balasanjan und ihre Eltern bedeutete die Viehaktion von Diaconia die Rettung aus allergrösster Not. Im Dezember 2009 erhielt die Familie im Rahmen des Hilfsprojektes „Einmal spenden. Zweimal helfen.“ Kühe, Schafe, Schweine und Hühner. Seither dürfen sich die Kinder täglich an Milch, Käse und Butter stärken. Ohne die Viehspende hätten die Balasanjans In dem kleinen Bergdorf Antaramej keine Überlebenschance gehabt. Vereinbarungsgemäss erhält eine ebenfalls arme Bauernfamilie den ersten Nachwuchs der Tiere. Familie Balasanjan ist den Spendern unendlich dankbar.

Familie Isahak Benjaminow: Im Dezember 2009 hat auch die Familie von Isahak Kühe, Schafe, Schweine und Hühner sowie Futter für die Anfangszeit erhalten. Wie bei der Tieraktion vorgesehen, werden die ersten Jungtiere in Absprache mit Diaconia kostenlos einem weiteren Not leidenden Landwirt abgegeben. Die Kinder der Familie — Daniel und Anahit — befinden sich im Patenschaftsprogramm und werden durch Paten regelmässig unterstützt. Ohne die Hilfe von Diaconia wäre die Lage dieser Familie aussichtslos. Familie Banjaminow ist allen Spendern für die nachhaltige Hilfe von ganzem Herzen dankbar.

Familie Korjun Hajrapetjan: Im Dezember 2009 begegneten unsere armenischen Mitarbeiter Korjun und seiner Familie im Bergdorf Antaramaj zum ersten Mal. Die Dorfbewohner blickten ihnen misstrauisch entgegen. Seit Jahren hatten Fremde ihnen das Blaue vom Himmel versprochen, jedoch nie Wort gehalten. Zunächst galt es, das Vertrauen dieser enttäuschten Menschen zu gewinnen.
Korjuns Familie erhielt dann von Diaconia 2 Kühe, 3 Schafe, 3 Schweine und 10 Hühner. Dazu das erste Futter für die Tiere. Mit dem Geschenk verbunden war die Verpflichtung, gut für die Tiere zu sorgen und den ersten Nachwuchs kostenlos einer ebenso armen Bergbauernfamilie zu übergeben.
Korjun berichtet heute, neun Monate später, dass er nie daran geglaubt hätte, dass er und seine Familie mit Hilfe treuer Spender von Diaconia dem drückenden Elend entrinnen und sogar noch Leidensgenossen helfen könnten.
Früher ging Korjuns Frau bei andern Bauern melken und erhielt dafür als Lohn etwas Milch oder Käse. Nun führt die Familie ein zwar einfaches, aber geordnetes Leben. Niemand muss mehr hungrig zu Bett gehen.
Beim neuerlichen Besuch der Diaconia-Mitarbeiter kümmert sich Sohn Harutjun beim Stall eifrig um die Tiere. Die Schulaufgaben hat er rascher gemacht als sonst. Er möchte ja dem Vater dabei helfen, die Schweine zu versorgen. Die Tochter Ani unterstützt die Mutter beim Melken und bei der Käseherstellung. Freudig helfen alle bei der Arbeit nach Kräften mit.
Die Familie strahlt Selbstvertrauen und Hoffnung aus. Sogar die Augen des kleinen Geworg leuchten. Gegen Abend ist die Familie wieder mit den Tieren beschäftigt. Später kommt Korjun mit einem Zettel zurück. Darauf hat er fein säuberlich notiert, wann die Tiere Nachwuchs bekamen, wie viele Tage die Jungtiere bei der Mutter bleiben sollen und wann sie weitergegeben werden können. Korjun wirkt ernst und entschlossen. Er, ein Mann, dem es zuvor nicht einmal möglich war, für seine eigene Familie zu sorgen, darf jetzt sogar anderen Bedürftigen helfen. Er und seine Familie sind Gott und den Spendern für die veränderten Lebensumstände von Herzen dankbar.

... und folgende warten noch auf Hilfe
Familie Samson Tonojan: Die sechs Kinder der Familie Tonojan lernten wir im Dorf Ajgut kennen. Die Mutter hatte den Kindern schöne armenische Namen gegeben und gehofft, dass sie später einmal ein gutes Leben führen würden. Anahit, Siranusch, Rusanna und Tatewik heissen die Töchter, Grigor und Karen die Söhne. Die Kinder blicken den Besuchern erwartungsvoll entgegen. Menschen aus der Stadt sind hier selten.
Zurzeit leben sie zu neunt in der Familie. Die ältere Tochter Anahit ist verheiratet, lebt aber mit ihrem Kind noch bei den Eltern. Ihr Mann vermag sie und ihr Kind nicht zu ernähren. Ihn haben wir nicht angetroffen. Er arbeitet beinahe Tag und Nacht und pflegt die Tiere anderer Leute. Dafür erhält er jedoch nur einen geringen Lohn. Einzig die Viehzucht vermag in diesen Dörfern die Armut zu überwinden.
Die Familie besitzt nur 2 Hühner, um die sich Karen kümmert. Wenn er erwachsen ist, möchte er einen grossen Hof mit Kühen und Schweinen haben. Davon träumt fast jeder Dorfjunge. Vor viel Arbeit fürchten sich die Kinder nicht und würden diese der Langeweile und dem Hunger vorziehen.
Die Mutter könnte ausgiebig über ihre Probleme klagen. Sie zieht es aber vor zu schweigen. Hingegen erhalten wir von der älteren Tochter gewisse Auskünfte. Die Mutter schämt sich zu sagen, dass sie und ihr Mann es nicht schaffen, ihre eigenen Kinder ordentlich zu versorgen. Dies kann man verstehen. Mit Freude und Dankbarkeit hat sie sechs Kinder geboren. Alle sind, Gott sei Dank, gesund. Durch die schlechte wirtschaftliche Lage ist die Familie jedoch auf fremde Hilfe angewiesen.
Siranusch und Rusanna gehen zur Schule und haben bereits Berufswünsche. Rusanna möchte in der Stadt studieren und Lehrerin werden. Siranusch würde gerne Näherin werden. Sie träumt davon, für ihre Geschwister Kleider zu nähen. Wie man sieht, haben die Kinder ganz normale Wünsche.
Unmenschlich sind nur die Lebensbedingungen, unmenschlich ist der tägliche Kampf ums Überleben der zurzeit neun Familienmitglieder. Über ein schönes Zuhause denken diese Menschen nicht einmal nach. Sie wollen nicht einmal den Geburtstag feiern, die Kinder nicht Karussell fahren oder ein Eis essen. Das alles wäre Luxus für sie, da ja das normale Sattwerden schon schwierig genug ist.
Schnell sind wir uns einig, dass auch diese Familie dank den Spendern von Diaconia Vieh bekommen soll: 2 Kühe, 3 Schafe, 3 Schweine und 10 Hühner sowie das erste Futter. Die Erfahrung von vier Jahren der Aktion „Einmal spenden. Zweimal helfen.“ zeigt, dass diese Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert und nachhaltig wirkt. Verständlich, dass Familien wie die Tonojans dem Angebot gegenüber erst einmal skeptisch und zurückhaltend reagieren. Eine solche Hilfe können sie sich nicht einmal in den kühnsten Träumen vorstellen. Spätestens in einem halben Jahr wird sich den Tonojans wie bei den bisher unterstützten Familien ein ganz anderes Bild zeigen und wahre Freude aufkommen. Gewiss können durch die Tiere nicht alle Probleme gelöst werden. Doch wir schenken der Familie Hoffnung auf ein normales Leben. Wir zeigen ihr aber auch, dass Gott sie liebt und zahlreiche Spender in selbstloser Weise an sie denken.

Familie Ofelja Manukjan: Ein weiteres Mal fährt das Diaconia-Team ins Dorf Antaramej. Von der Hauptstadt aus geht es in dreistündiger Fahrt in Richtung Sewansee, danach in die mit Wäldern bedeckten Berge und entlang dort entspringender Flüsse. Vor vielen Jahren lebten hier Fürsten. Diese bauten Kirchen, bis heute Wahrzeichen des ältesten christlichen Landes Armenien.
Heute leben in dieser Gegend, weitab der Annehmlichkeiten der zivilisierten Welt, beinahe ausschliesslich arme Flüchtlingsfamilien. Ein Bild der Hoffnungslosigkeit.
Unsere Mitarbeiter wurden vom Dorfvorsteher über die Familie von Ofelja im Voraus informiert. Trotzdem ist es nicht einfach, das Haus der Familie zu finden. Alle Häuser sehen sich hier ähnlich, sie sind weitgehend verlottert. Die Besucher nähern sich dem Haus. Sie hatten zwar eine Vorahnung davon, was sie antreffen würden, sind aber dennoch erschüttert.
Erst einmal vergisst man das eigentliche Ziel des Besuches und will sich in die Lage dieser Menschen versetzen. So versteht man sie dann besser. Die Mutter der vier Kinder wartet vor dem Haus. Sie hat ihr bes-tes Kleidungsstück angezogen: den Lieblingsrock mit weissen Punkten, den sie seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr getragen hatte. Die Tochter Gohar und der jüngste Sohn sind bei ihr. Die ältere Tochter ist verheiratet und hat ein Kind. Sie lebt in einem anderen Dorf, ebenfalls in einer armen Familie. Die Mutter betet jeden Tag, dass es der Tochter gut gehe und ihr Enkel in den notvollen Umständen nicht krank werde. Der ältere Sohn Geworg war nicht zu Hause. Er hat die Schule beendet und arbeitet für andere, einmal als Hirte, dann wieder als Aushilfe beim Heuen. Eigene Haustiere besitzt die Familie keine.
Später stellte sich heraus, dass die Familie nicht einmal ein eigenes Zuhause hat. Die schäbige Unterkunft gehört ihr gar nicht. Die Eigentümer sind ausgewandert. Deshalb darf Familie Manukjan hier wohnen.
Tochter Gohar bietet den Gästen Tee aus Waldpflanzen an. Etwas anderes haben sie nicht. Der Sohn läuft eifrig ins Haus und stellt den alten Teekocher auf den Blechofen. Trotz der eigenen Sorgen ist die Familie gastfreundlich. Die vierfache Mutter Ofelja dankt Gott, dass ihre Kinder gesund sind. Sie weiss aber nur allzu oft nicht, wie sie sie versorgen soll und sucht Hilfe.
Etwas später kommen die Diaconia-Mitarbeiter auf den eigentlichen Zweck ihres Besuches zu sprechen: Sie möchten die Manukjans durch eine Tierspende dabei unterstützen, dem Elend zu entkommen. Wie zahlreiche Familien vor ihnen, sollen sie 2 Kühe, 3 Schafe, 3 Schweine, 10 Hühner sowie das erste Futter für die Tiere erhalten. Vertraglich wird vereinbart, dass die ersten Jungtiere in Übereinkunft mit Diaconia an andere arme Bauern weitergegeben werden.
Durch die Tiere wird die Not bei den Manukjans ein Ende haben. Milch, Milchprodukte, Eier und gelegentlich sogar etwas Fleisch werden den Speisezettel ergänzen. Vorbei wird die Zeit sein, da die Kinder hungrig zu Bett gehen mussten.
Wie von anderen Familien her bekannt, ist in Ofeljas müden Augen ob der positiven Nachricht keine Begeisterung zu erkennen. An so etwas Gutes kann sie nach dem bisherigen Leben in Kummer und Sorgen nicht glauben. Ihr Sohn aber strahlt. Schliesslich kennt er Familien, die bereits Vieh bekommen haben und denen es dadurch bedeutend besser geht. Er rennt freudig weg, um den Bruder zu suchen und ihm alles zu berichten. Ofelja bedankt sich kurz und geht dann ins Haus, um Gott für die wunderbare Fügung zu danken. Sie muss sich erst noch daran gewöhnen, dass für ihre Familie ein neuer Lebensabschnitt der Hoffnung begonnen hat.

Familie Jeghish Kirakosjan: Jeghish und seine Frau haben fünf Kinder. Die älteren vier sind bereits verheiratet. Sie sind aber dennoch auf Hilfe aus dem Elternhaus angewiesen. Der jüngste Sohn Mantasch besucht die zehnte Klasse. Er hilft dem Vater viel. Die Mutter der Kinder ist krank. Seit Jahren heilt die Wunde an ihrem Bein nicht. Um die Kosten für die langwierige Behandlung zu decken, mussten die Kühe verkauft werden. Nun steht die Familie praktisch vor dem Nichts. Vater Jeghisch bietet Gewähr dafür, Vieh tiergerecht zu halten. Diaconia möchte auch die Familie Kirakosjan durch die Abgabe von Kühen, Schafen, Schweinen und Hühnern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Vielen Dank, wenn Sie uns dabei unterstützen.

Familie Woskan Poghosjan: Diese Familie besteht aus zehn Personen: Woskan, seiner Frau, ihren sechs Kindern und Woskans Eltern. Der ältere Sohn ist beim Militär. Die Tochter Siranusch geht in die elfte Klasse. Sie kommt nächstes Jahr aus der Schule. Dann möchte sie den Coiffeuseberuf erlernen. Dazu fehlt der Familie jedoch das Geld. (In Armenien muss wie früher auch bei uns ein Lehrgeld bezahlt werden.) Auch diese arme Familie kämpft ums Überleben und wird es ohne fremde Hilfe nicht schaffen, sich eine gesicherte Existenz aufzubauen. Ganz herzlichen Dank, wenn Sie auch den Poghosjans beistehen und es Diaconia durch eine Viehspende ermöglichen, ihren Lebensunterhalt bald einmal selbst zu verdienen.

Familie Hajkaz Martirosjan: Hajkaz ist invalide 3. Grades. Er und seine Frau haben zwei Kinder. Das jüngere ist — wie der Vater — krank. Es kann nicht gehen und nicht sprechen. Der Sohn Muschech hingegen ist, Gott sei Dank, gesund. Die Mutter — auf dem Foto mit den eigenen und Nachbarskindern — muss alleine für die Familie sorgen. Sie arbeitet für die Nachbarn und erhält als Entlohnung für ihre Familie zu essen. Muschech geht in die vierte Klasse. Oft läuft er in ausgetretenen Schuhen und abgetragenen Kleidern herum. Dazu fehlt es ihm an Schreibwaren für den Unterricht. Aber er besucht die Schule trotzdem sehr gern. Die Lebensumstände auch dieser Familie sollen durch eine Tierspende verbessert werden. Die tüchtige und fleissige Mutter verdient, dass ihr dabei geholfen wird. Sie wird ihre Tiere liebevoll umsorgen.Armeniens Bergbauern beten und hoffen
Bitte Die Bergbauern von Chambarak leben in einem kargen Gebiet. Aber sie lieben ihre abgelegenen Höfe und möchten bleiben. Es sind arbeitssame und genügsame Menschen, genauso wie unsere Bergbauern. Aber in Armenien kann jeder Schicksalsschlag eine Existenz vernichten. Ein Unfall oder eine Krankheit können eine Familie zwingen, alle ihre Habseligkeiten zu verkaufen. Was dann? Versicherungen gibt es keine.

Die Menschen beten und hoffen.
Die Bergbauern von Chambarak verdienen unsere Hilfe gerade weil sie sich selber helfen wollen. Tätige Hilfe zur Selbsthilfe bietet der verarmten Bevölkerung die beste Chance, auf eigenen Füssen zu stehen. Jetzt bringen Kühe, Schafe, Schweine und Hühner Hoffnung zu Menschen, die dringend unsere Hilfe benötigen.

Was kostet die doppelte Hilfe?
Doppelt helfen mit einer Kuh: Fr. 1 280.– (Euro 960.–)
Für 1 040 Franken gibt es eine Kuh. Das benötigte Heu dazu beläuft sich auf zusätzliche 240 Franken. Total 1 280 Franken pro Kuh.

Doppelt helfen mit einem Schaf: Fr. 435.– (Euro 330.–)
Ein Schaf kostet 195 Franken. Für das Futter ist ebenfalls mit zusätzlichen 240 Franken zu rechnen. Total 435 Franken pro Schaf.

Doppelt helfen mit einem Schwein: Fr. 360.– (Euro 270.–)
Ein junges Schwein kostet in Armenien 120 Franken. Für die Fütterung benötigt es nochmals 240 Franken. Total 360 Franken pro Schwein.

Doppelt helfen mit einem Huhn: Fr. 25.– (Euro 19.–)
Für 20 Franken gibt es ein Huhn. Für das Futter kommen nochmals 5 Franken hinzu. Total 25 Franken pro Huhn.


„EINMAL SPENDEN — ZWEIMAL HELFEN“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion EINMAL SPENDEN - ZWEIMAL HELFEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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BAUERNHOF DER HOFFNUNG

Sonderaktion Nr. 1475


Ein Bauernhof, der Hoffnung schenkt

Diaconia erwirbt in Rumänien Ackerland — Langfristige Hilfe für die Ärmsten
Jedes Jahr müssen in Rumänien Menschen hungern. Wer zu geschwächt und ausgezehrt ist, stirbt. Diaconia möchte den Ärmsten der Armen helfen — langfristig und nachhaltig. Deshalb erwirbt Diaconia in Rumänien Ackerland. So kann im Laufe der Zeit ein vielfältiger landwirtschaftlicher Betrieb entstehen, zum Wohle der Ärmsten der Armen. Um einen Hof mit Ackerbau, Viehzucht, Früchten, Gemüse und Agrotourismus aufbauen zu können, ist Diaconia auf Ihre Hilfe angewiesen!

Rumänien leidet unter extremer Armut. Mitten im Elend möchten die Diaconia-Mitarbeiter einen „Bauernhof der Hoffnung“ aufbauen. So könnte dieser Bauernhof eines Tages funktionieren: Auf von Diaconia erworbenem Land arbeiten benachteiligte Familien Hand in Hand. Arbeitslose Familienväter freuen sich über die sinnvolle und bezahlte Arbeit. Auf den Äckern werden Kartoffeln, Getreide und Zuckerrüben angebaut. Im Stall stehen Kühe, Schweine und Hühner. Auf einer Wiese werden von Obstbäumen Äpfel, Kirschen und Birnen geerntet. Direkt daneben wachsen Zwiebeln, Karotten und Tomaten. Die Grundnahrungsmittel werden gratis oder sehr günstig an arme Familien abgegeben. Was übrig bleibt, wird auf den Märkten angeboten. Der Ertrag kommt dem Diaconia-Kinderzentrum in Brasov zugute. Im Hofgebäude werden als zusätzliche Einnahmequelle Übernachtungsmöglichkeiten für Familien, Gruppen und Einzelpersonen geschaffen. In einem kleinen Hofladen werden selbst produzierte Produkte wie Käse, Marmelade, Spargel oder Wild verkauft. Dieser „Bauernhof der Hoffnung“ muss kein Traum bleiben. Mit Ihren Gebeten und Gaben können Sie dieses besondere Projekt Wirklichkeit werden lassen!

Im Jahr 2010 möchte Diaconia die Grundfinanzierung des Projekts sicherstellen. Fachleute raten, 20 bis 30 Hektare Boden zu erwerben. Das ist in Rumänien rechtlich gesichert möglich.
Eine Hektare (10.000 Quadratmeter) Ackerland kostet rund 3.800 Franken (etwa 2.500 Euro).
1000 Quadratmeter kosten 380 Franken (250 Euro).
100 Quadratmeter kosten 38 Franken (25 Euro).

Hinzu kommen die Kosten für landwirtschaftliche Geräte und für den Anbau im ersten Jahr. Einsatzleiter Matthias Kipfer: „Bei der Umsetzung des Projekts streben wir an, mit Fachkräften zusammenzuarbeiten. Darum suchen wir sowohl in der Schweiz und in Deutschland, als auch in Rumänien nach Fachleuten, die uns unterstützen. Vielleicht ist es sogar möglich, einen Jungbauern zu gewinnen, der für eine Saison nach Rumänien kommt, um beim Aufbau mitzuarbeiten.“ Rumänien ist ein fruchtbares Land, doch es fehlt an Kenntnissen über ertragreiche Anbaumethoden. Auch gibt es viel zu wenige funktionierende Maschinen. Die Mitarbeiter von Diaconia Rumänien hoffen, bereits im Herbst 2011 die erste Ernte einbringen zu können.

Das sagen die Bedürftigen in Rumänien:
„Ich bin sehr sehr dankbar, dass meine Tochter zugenommen hat, seit sie ins Kinderzentrum kommt. Hier bekommt sie zu essen und wir haben auch Kartoffeln von Diaconia erhalten. Noch nie ging es meinen Kindern so gut wie jetzt. Sie sind auch viel gesünder und haben sich nicht erkältet wie in den letzten Jahren“, sagt Frau Aghel. Ihr Sohn und ihre Tochter besuchen den Kindergarten von Diaconia.
Eli kommt seit drei Jahren in das Diaconia-Kinderzentrum in Brasov: „Ich werde nie mehr aufhören, ins Kinderzentrum zu kommen. Hier habe ich viele Freunde und bekomme sehr gutes Essen. Meine Grossmutter und meine Mutter haben sich sehr gefreut, dass wir von Diaconia Kartoffeln und Gemüse und viele andere wertvolle Sachen erhalten haben.“
Frau Kovacs hat vier Kinder: „Es ist sehr schwer mit den vielen Kindern und ohne Hilfe. Nur ihr von Diaconia kümmert euch um uns. Die grösste Hilfe, die wir erhalten haben, sind die Nahrungsmittel.“
Alexandra ist 12-jährig: „Meine Mutter hat grosse gesundheitliche Probleme. Ich bin sehr dankbar für die Medikamente, die wir von Diaconia erhalten haben. Wir hätten gar kein Geld, um diese zu kaufen. Auch die Nahrungsmittel wie Kartoffeln und Zwiebeln, die wir erhalten haben, waren für uns eine grosse Erleichterung für den Winter.“
Ramona Muti ist 8 Jahre alt: „Am meisten gefällt mir bei Diaconia, dass wir zusammen gute Zeiten haben. Wir spielen und essen gemeinsam. Und ich bin sehr glücklich, dass wir auch Lebensmittel erhalten. Dadurch müssen wir keinen Hunger mehr leiden.“

Bitte helfen Sie mit, dass der „Bauernhof der Hoffnung“ kein Traum bleibt und die Ärmsten nicht mehr hungern müssen. Die Diaconia-Mitarbeiter in Rumänien danken Ihnen sehr herzlich für jede Unterstützung. Möge Gott Ihnen Ihre Mithilfe reichlich vergelten!

SONDERPROJEKT: BAUERNHOF DER HOFFNUNG

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion BAUERNHOF DER HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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NEUES DIACONIA VERTEILZENTRUM

Sonderaktion Nr. 1466


Menschen hungern, frieren, sind verzweifelt — und das mitten in Europa. Rumänien versinkt in Armut und täglich wird es schlimmer. Sogar in ihren Wohnungen erfrieren die Menschen. Als Mitarbeiter von Diaconia stehen wir vor der fast unlösbaren Aufgabe, Bedürftigen zu helfen: Mit Lebensmitteln, Kleidung, Baumaterialien oder manchmal auch nur mit einer stummen Umarmung, damit der Mut die verzweifelten Menschen nicht verlässt. Doch jeder Dank und jedes glückliche Lächeln sind uns Ansporn genug, für die Ärmsten der Armen all unsere Kraft einzusetzen. Ohne die Hilfsgüter aus der Schweiz und aus Deutschland wären viele Menschen verloren. Doch es fehlt an einer geeigneten Lagerhalle, in der die Hilfsgüter sauber und trocken gelagert, sowie sortiert und verteilt werden können. Um für die künftigen Herausforderungen gerüstet zu sein, wollen wir ein Verteilzentrum für Hilfsgüter in Brasov aufbauen. In diesem Faltblatt erläutern wir das Projekt, geben Einblicke in die aktuelle Lage Rumäniens und lassen Betroffene zu Wort kommen. Bitte helfen Sie uns und geben Sie damit den Menschen in Rumänien ein grosses Stück Hoffnung!

AKTUELLE LAGE:
Den Menschen in Rumänien geht es so schlecht wie noch nie. Im vergangenen Jahr haben in Brasov Zehntausende ihre Arbeit verloren. Sie erhalten Arbeitslosengeld für ein Jahr, danach bekommen die Menschen kein Geld mehr. Jeder Dritte lebt in Armut und jeder Zehnte sogar in absoluter Armut. Diese Menschen haben nicht einmal genug Geld, um sich ein tägliches Essen leisten zu können. Die Weltbank erwartet für Rumänien, dass dort bis Ende des Jahres 2010 zwölf Prozent aller Menschen in extremer Armut leben werden. Betroffen davon sind vor allem Kinder. Diaconia Brasov entwickelt sich immer mehr zu einem inoffiziellen Sozialamt. Die städtischen Sozialarbeiter schicken die Menschen zu Diaconia, weil sie ihnen nichts geben können. Täglich bitten uns verzweifelte Menschen um Hilfe. Es ist unvorstellbar schwer, immer wieder entscheiden zu müssen, wem wir helfen können und wen wir abweisen müssen. Die Menschen, welche die Diaconia-Anlaufstelle besuchen und um Hilfe bitten, werden immer mehr und sie sind immer ärmer. Es sind Menschen, die für sich und ihre Kinder nicht einmal mehr die tägliche Nahrung sichern können. Sie klammern sich verzweifelt an uns, weil die öffentlichen Institutionen ihnen nicht mehr helfen können.

DAS PROJEKT:
Um Hilfsgüter lagern, sortieren, verwalten und effizient verteilen zu können, wollen wir eine gebrauchte Halle kaufen. Diese ehemalige holländische Autoverkaufshalle ist 500 Quadratmeter gross und wurde uns günstig angeboten. Der Erwerb, die Montage und die Einrichtung würden uns rund 30 000 Franken (etwa 20 000 Euro) kosten. Wir hätten damit die Möglichkeit, auch verderbliche Ware, wie beispielsweise Kartoffeln, fachgerecht zu lagern. Ebenso könnte die steigende Anzahl von Hilfsgütern untergebracht werden, die wir von rumänischen Fabriken und Geschäften zur Verfügung gestellt bekommen. Wir bitten Sie um Unterstützung, damit unsere Hilfe die von Armut betroffenen Menschen noch effizienter erreichen kann.

STIMMEN:
Krisztina Bali: „Das Dach unseres Hauses war kaputt. Durch die Decke konnte ich die Sterne sehen. Ich musste jede Nacht wach bleiben, um Holz ins Feuer zu legen. Es regnete auf unsere Betten. An der Innenseite der Tür hat sich sogar schon Eis gebildet. Manchmal war es so kalt, dass wir nicht mehr wussten, was wir tun sollten. Letzten Sommer haben wir von Diaconia Baumaterial bekommen. Nun haben wir eine neue Tür, neue Fenster und genug Holz, um das Dach zu reparieren. Auch für den neuen Ofen sind wir sehr dankbar. Endlich müssen unsere Kinder nicht mehr frieren.“

Jolan Mocsel: „Ich bin sehr froh, dass wir von Diaconia Kartoffeln erhalten haben. In der Vergangenheit weinten unsere Kinder oft, weil wir nichts zu essen hatten. Wir haben von Diaconia zwei Säcke Kartoffeln, einen Sack Zwiebeln und einen Sack Karotten erhalten. Jetzt müssen wir nicht mehr hungern.“

Cataline Mailat: „Wir haben von Diaconia Kleider und Schuhe bekommen. Die letzten zweieinhalb Monate habe ich meinen Lohn nicht erhalten und wir hatten keine Nahrungsmittel mehr im Haus. Ich wusste nicht, an wen ich mich wenden konnte. Niemand kann sich vorstellen, wie es ist, wenn man als Mutter seinen Kindern nichts zu essen geben kann. In meiner Not ging ich zu Diaconia. Dort haben wir Lebensmittel und Kleider erhalten. Wir haben keine Worte, um auszudrücken, was die Hilfe von Diaconia für uns bedeutet. Diese Hilfe rettet unser Leben. Alles was wir am Leib tragen, haben wir von Diaconia erhalten. Vielen, vielen Dank!“

Familie Savu (fünf Kinder zwischen zwei und fünf Jahren): „Nur weil wir von Diaconia Kartoffeln und Zwiebeln erhalten haben, hatten meine Kinder diesen Winter etwas zu essen. Mein Mann hat seit zwei Monaten keine Arbeit mehr und wir haben kein Geld mehr. Wir danken Diaconia ganz herzlich für die Hilfe und dafür, dass wir immer wieder anklopfen dürfen.“

Carmen Marginica (Mutter von drei Söhnen): „Ich bin sehr froh, dass ich von Diaconia für meine Kinder Schul-material erhalten habe. Da sie jetzt haben, was sie für die Schule brauchen, schämen sie sich auch nicht mehr, in die Schule zu gehen, weil die anderen Kinder nun nicht mehr auf den ersten Blick sehen, dass wir arm sind.“

Familie Sztojka (lebt mit sechs Kindern in einem Zimmer ohne Strom und ohne Wasser): „Alles Geld, das wir haben, brauchen wir für Nahrungsmittel. Seit langer Zeit habe ich keine Kleider und Schuhe für uns und unsere Kinder mehr kaufen können. Zum Glück bekommen wir Schuhe von Diaconia, sonst hätten wir nichts zum Anziehen. Wir sind sehr arm. Manchmal sind die Kleider, die wir von Diaconia erhalten, fast besser, als die, die man kaufen kann. Vielen Dank!“

Frau Kovacs (mit elfjährigem Sohn. Sie leben vom Essen aus der Suppenküche): „Ich bin so glücklich, dass ich die warme Winterjacke von Diaconia erhalten habe. Meine Nachbarn sagen, ich sei reich. Aber niemand weiss, wie sehr ich gefroren habe, bis ich diese Jacke bekam. Jetzt bin ich froh, dass ich jeden Tag das Essen abholen kann, ohne dass ich mich erkälte.“

Frau Rus: „Ich bin selbst nie in die Schule gegangen. Darum ist es mir sehr wichtig, dass meine Kinder in die Schule gehen können. Dass meine Kinder von Diaconia Schulmaterial erhalten haben, ist für uns eine sehr grosse finanzielle Erleichterung. Ich freue mich, dass die zwei ältesten Kinder bereits die Schule abgeschlossen haben. Vielen Dank!“

Frau Tanase (lebt mit ihren zwei Töchtern in einem kleinen Zimmer): „Wir haben uns so gefreut, als wir an Weihnachten von Diaconia ein Lebensmittelpaket erhalten haben. Wir hatten nämlich überhaupt nichts mehr zu essen. Mit dem Mehl, der Milch und dem Zucker konnte ich sogar einen Kuchen für Weihnachten backen. Meine Kinder haben sich sehr darüber gefreut!“

Frau Sava: „Es ist sehr schwierig, jeden Tag für jedes meiner Kinder ein Stück Brot abzuzweigen. Für uns ist jede Hilfe, vor allem die Lebensmittel, sehr willkommen. Meine Kinder freuen sich jeden Tag auf den Besuch im Kinderzentrum.“

Adriana Toma ist zwölf Jahre alt. Sie besucht zusammen mit ihren vier Geschwistern das Kinderzentrum von Diaconia. Die Mutter und der Vater haben die Familie verlassen, die Mutter lebt irgendwo in Spanien. Sie meldet sich nur selten. Adriana erzählt: „Es ist sehr schwer ohne Mutter aufzuwachsen, und manchmal verlieren wir die Hoffnung, dass sie wieder zu uns zurückkommt. Ich bin so dankbar, dass wir das Schulmaterial und die Nahrungsmittel von Diaconia erhalten. Sonst wüssten wir fünf Geschwister nicht, wie wir überleben könnten. Besonders haben wir uns auch über die warmen Winterkleider gefreut. Endlich sind meine Füsse nicht mehr gefroren.“

ZUM SCHLUSS:
Wir sind auch in Zukunft sehr dankbar, wenn Sie uns mit Hilfsgütern unterstützen. Ob Kleider, Schulhefte oder Rollstühle — wir haben an verschiedenen Orten Sammelstellen für Sie eingerichtet. Näheres erfahren Sie in unseren Büros. Wenn Sie Beziehungen zu Fabriken oder Geschäften haben, die neuwertige Hilfsgüter, wie Zahnbürsten, Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, Kleider oder Schuhe abgeben können, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich für uns einsetzen würden.
Wir bitten Sie herzlich: Lassen Sie christliche Nächstenliebe ganz praktisch werden und helfen Sie mit Ihren Gebeten und Gaben, dass dieses so dringend benötigte Verteilzentrum in Brasov bald Wirklichkeit wird!

„Sonderprojekt Verteilzentrum Brasov“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion SONDERPROJEKT VERTEILZENTRUM BRASOV unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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