AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2011


Weihnachtsstimmung. Vorfreude auf einige schöne Stunden im Familienkreis, festliches Essen, liebevoll verpackte Geschenke, stimmungsvolle Lieder bei Kerzenlicht. Bei uns eine Selbst-verständlichkeit. Aber für die armen Kinder in unseren Einsatzländern sieht das Christfest ganz anders aus. Viele sitzen in kalten, zugigen Räumen ohne Heizung. Ihre Teller bleiben leer. Von Geschenken können sie nur träumen.
Mit Ihrer Unterstützung können auch die Notleidenden in Armenien, Rumänien und Albanien das Christfest feiern!
Dank Ihrer Spenden können die Diaconia-Mitarbeiter vor Ort Gottes Liebe ganz konkret weitergeben:
• Ein Wintervorrat an Kartoffeln und Gemüse macht die Hungrigen satt
• Holz sorgt für warme Stuben
• Feste Schuhe und Weihnachtsüberraschungen lassen Kinderaugen leuchten


Mit der AKTION WEIHNACHTSFREUDE helfen Sie gleich dreifach!
• Weihnachtsaktion „Kartoffeln und Gemüse“ – gesunde Lebensmittel gegen Mangelernährung in der kalten Jahreszeit
• Weihnachtsaktion „Warme Stube“ – Brennholz zum Heizen und Kochen
• Weihnachtsaktion „Schuhe und mehr“ – ohne Schuhe können die Ärmsten nicht zur Schule gehen! Ausserdem bekommen die Kinder zum Weihnachtsfest ein Geschenk! Bitte helfen Sie mit und verschenken Sie Weihnachtsfreude an die Ärmsten der Armen!

Weihnachtsaktion „Kartoffeln und Gemüse“
Am Heiligen Abend mit leerem Magen zu Bett gehen? Für die Ärmsten der Armen in Armenien, Rumänien und Albanien ist das die bittere Wirklichkeit.
Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (25.- Euro). Ein Wintervorrat von 300 Kilogramm Kartoffeln und Gemüse für eine Familie kostet Fr. 180.- (150.- Euro).

Familie Sava lebt in Rumänien in der Nähe der Stadt Brasov. Fünf Kinder im Alter zwischen zwei und neun Jahren wollen versorgt sein. Die Mutter muss sich um die Kleinen kümmern, der Vater findet als Saisonarbeiter nur gelegentlich eine bezahlte Arbeit. Im Winter werden die Baustellen stillgelegt, und er hat keinerlei Verdienstmöglichkeiten. Diaconia-Mitarbeiter versorgen Familie Sava mit Kartoffeln, Gemüse und Margarine. Dafür sind Eltern und Kinder zutiefst dankbar, denn es sichert ihr Überleben.

Familie Polgar besteht aus der Mutter Maria und drei Kindern. Sie haben im vergangenen Winter erstmals Hilfe von Diaconia Rumänien erhalten. „So etwas hat noch nie jemand für uns getan“, freute sich die Mutter. Die Hilfe kam zur rechten Zeit: Als die Diaconia-Helfer die Kartoffeln vorbeibrachten, hatte Familie Polgar gerade ihre letzten Vorräte aufgebraucht.

Familie Schahnasarian aus Armenien kann den schweren Winter ohne fremde Hilfe nicht überstehen. Neun Menschen leben unter schwierigsten Umständen. „Wir haben unsere Tränen nicht verstecken können, als uns ein kleines Mädchen erzählte, dass es nachts von einem schönen warmen Zuhause träumt“, berichten die Diaconia-Mitarbeiter. Es gibt Tage, an denen die Schahnasarians nur Kartoffeln auf dem Tisch haben oder nur Brot mit etwas Milch. Die Unterstützung von Diaconia sichert ihr Überleben.

Weihnachtsaktion „Warme Stube“
Extreme Kältewelle in Armenien, Dutzende von Erfrierungs-Toten in Rumänien – diese Meldungen gingen im vergangenen Winter um die Welt. Auch in den Bergregionen Albaniens fällt das Thermometer auf bis zu 30 Grad unter Null! Wer sich kein Feuerholz leisten kann, muss um sein Überleben fürchten. Diaconia bringt das Holz kostenlos zu den bedürftigen Familien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können.
Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie Fr. 400.- (335.- Euro).

Familie Sakarian: Auf den Strassen des kleinen armenischen Dorfes kann man oft die alte Frau Arew (81) sehen. Sie sammelt alles Brennbare ein, das sie sieht, damit sie heizen und kochen kann. Ihre beiden Enkelkinder Mamikon und Mane begleiten sie. Sohn Hajk arbeitet beinahe Tag und Nacht. Aber was kann er für seine Familie bloss verdienen?! Die Mutter der Kinder kümmert sich um den Haushalt. Die einzige Unterstützung erhält die Familie von Diaconia.

Familie Tudor: Diese rumänische Familie (Vater Torinel, seine Frau Elena und die Kinder Cristian, Nicusor, Antonio und Ana Maria) lebt in einer Sozialwohnung ohne Stromanschluss. Ana Maria ist geistig behindert. Für die ganze Wohnung gibt es nur einen alten Ofen. Aber der bleibt oft völlig kalt, weil sich die Familie kein Brennholz leisten kann. Das kranke, behinderte Mädchen verbringt den Winter frierend in einem dunklen Zimmer.

Familie Harutjunian: Der Familienvater ist seit über einem Jahr in Russland. Um Geld zu verdienen, ist er bereit, jede beliebige Arbeit zu tun. Mutter Lilit versorgt zuhause Tochter Anna (9), Sohn Dawit (10) und den einjährigen Erik. In den kalten Wintertagen schlafen alle in einem Bett. Die Kälte kann in dieser Gegend besonders quälend sein. Der Wind pfeift durch alle Ritzen. Feuchtigkeit dringt in Decken und Matratzen. Während der Wintermonate kann in vielen Schulen in den Diaconia-Einsatzländern kein Unterricht stattfinden. In den Klassenzimmern ist es bitterkalt, weil es keine funktionierende Heizung gibt. Oft werden die Öfen mit Müll betrieben – die Kinder leiden dann unter den entstehenden schädlichen Gasen. Diaconia versorgt deshalb auch Schulen mit Brennholz.

Weihnachtsaktion „Schuhe und mehr“
Oft erfinden die Kinder der armen Familien in Armenien, Rumänien und Albanien allerlei Ausreden, wenn sie gefragt werden, warum sie nicht in der Schule waren. Denn der wahre Grund ist ihnen peinlich: Schamvoll verschweigen sie, dass sie keine festen Schuhe haben, mit denen sie bei Eis und Schnee ihren Schulweg bewältigen können.
Wer ums tägliche Überleben kämpfen muss, hat einfach kein Geld für Winterschuhe. Die betroffenen Kinder müssen zuhause bleiben. Ohne Schuhe keine Schule – ohne Schule keine Zukunft! Diaconia möchte verhindern, dass es so weit kommt. Ohne Bildung werden die Kinder dieser besonders armen Familien niemals für sich selbst sorgen können. Ein Paar feste Winterschuhe kostet durchschnittlich Fr. 60.- (50.- Euro).

Weihnachten in Albanien. Es ist bitterkalt, in höheren Lagen liegt Schnee. Lange war die Botschaft vom Sohn Gottes, der auf die Erde kam, um die Menschen zu erlösen, nicht zu hören im „ersten atheistischen Staat der Erde“. So hatten die kommunistischen Diktatoren Albanien genannt. Heute können die albanischen Christen Weihnachten feiern. Aber bei vielen Familien kann keine Feststimmung aufkommen, zu bedrückend ist ihr Mangel am Nötigsten.

Viele der Kinder, die von Diaconia in Albanien betreut werden, haben noch nie ein Weihnachts-geschenk bekommen! Welch eine Freude, wenn sie ein liebevoll verpacktes Geschenk in Händen halten. Das ist nur Dank ihrer Unterstützung möglich! Auch in Armenien und Rumänien sind es die Ärmsten, die in ihrer Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit neuen Mut schöpfen, wenn ihnen ganz unerwartet Geschenke für die Kinder überreicht werden.

Zum Beispiel:
Familie Hakobian in Armenien. Vater Arajik ist psychisch krank. Er braucht oft Medikamente, wofür die Familie nicht immer das nötige Geld hat. Alle drei Kinder sind nicht ganz gesund, sie haben anscheinend etwas von der Krankheit des Vaters geerbt. Die Familie ist sehr arm, ihr Zuhause zerfallen, feucht und kalt. Die Kinder haben kaum Kleidung und keine Bettwäsche.

Frau Greavu in Rumänien muss ihre 14-jährige Tochter alleine grossziehen. Dabei ist sie selbst behindert, und der tägliche Kampf ums Überleben überfordert sie immer öfter. Ohne die Hilfe von Diaconia kämen Mutter und Tochter nicht einmal durch den Winter. Ihr Einkommen reicht nicht für das tägliche Brot. Auch die verordneten Medikamente sind nicht bezahlbar. Diaconia sichert ihr Überleben.



„Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“

Liebe Freunde und Gönner
Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat sich selbst in Armut begeben. Der Erlöser der Welt – in einer Futterkrippe! In aller Welt danken zum Christfest die Menschen dafür, dass Gott selbst Mensch wurde. Und sie geben seine Liebe weiter!
In Armenien, Rumänien und Albanien hat der Winter Einzug gehalten. Unsere Mitarbeiter kämpfen sich in diesen Tagen durch Eis und Schnee, um die Notleidenden zu versorgen.
Winterzeit ist für die Ärmsten Hungerzeit. Fällt das Thermometer auf zweistellige Minusgrade, droht der Kältetod. Wer keine Winterkleidung und keine Schuhe hat, ist verloren. Das gilt besonders für die Kinder!
Die Dankbarkeit der Menschen, die Kartoffeln und Gemüse, Holz, Winterkleidung und Schuhe erhalten, ist nicht in Worte zu fassen. Man muss die strahlenden Augen der Kinder gesehen haben, die zum Teil erstmals in ihrem Leben ein Geschenk entgegennehmen dürfen!
Bitte begleiten Sie unsere Mitarbeiter mit Ihren Gebeten, dass der Herr sie leiten und bewahren möge!
Allen unseren Freunden und Gönnern, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mit uns an die Armen und Notleidenden denken, danken wir von ganzem Herzen!
Ihnen allen wünschen wir frohe und gesegnete Festtage!
Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“
Hans-Rudolf Hintermann, Präsident
und die Diaconia-Teams




Helfen Sie Leben retten und schenken Sie Freude!Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, Verzweifelten in ihrer Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen. In den Weihnachtspaketen finden sie übrigens manche Überraschungen, wie zum Beispiel ein kleines Buch mit der Weihnachtsgeschichte!

„Diaconia Internationale Hilfe“ besteht seit über 30 Jahren. Das Hilfswerk ist auf christlich-humanitärer Grundlage tätig.
Unbürokratische Hilfe für notleidende Menschen, vor allem für Kinder, sowie Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe bilden die Eckpfeiler der Tätigkeit von Diaconia. Eine besonders wertvolle Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft!
Mit einer Patenschaft unterstützen Sie direkt ein Kind, das auf Ihren Beistand angewiesen ist. Auf unserer Warteliste stehen zahlreiche Kinder, die auf Unterstützung hoffen. Jeden Tag wird die Schlange der Hilfesuchenden in unseren Einsatzländern länger. Gerne senden wir Ihnen Informationen über eine Kinder-Patenschaft zu. Rufen Sie uns in den Büros in der Schweiz oder in Deutschland an, wir informieren Sie gerne!

„AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2011“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion WEIHNACHTSFREUDE 2011 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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SONDERAKTION BAUERNHOF DER HOFFNUNG


EINE SPENDE, DIE VIELE JAHRE FRÜCHTE TRÄGT
"Bauernhof der Hoffnung" in Rumänien nimmt Formen an
„Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Ärmsten, dauerhaft und wirkungsvoll: Das versprechen sich die Verantwortlichen von Diaconia Rumänien vom „Bauernhof der Hoffnung“. 2010 wurde dieses einzigartige Projekt ins Leben gerufen. Nach längeren Abklärungen und der Suche nach einem geeigneten Standort fiel die Entscheidung, den Bauernhof beim Dorf Viscri anzusiedeln. Bis jetzt konnten schon 30 Hektaren Land gekauft werden. Viscri – neue Chance für ein altes Dorf Viscri (zu deutsch: Deutsch-Weisskirch) liegt in Siebenbürgen, in der Nähe von Brasov. Aufgrund der abgeschiedenen Lage ist der ursprüngliche Dorfcharakter bis heute erhalten geblieben. Die Kirchenburg und die von sächsischen Höfen geprägte Dorfstruktur zeichnen Viscri aus. Heute leben dort rund 450 Menschen, hauptsächlich Rumänen und Roma. Die Zeit der Siebenbürger Sachsen neigt sich ihrem Ende zu. Die rumänische Bevölkerung prägt das Dorf auf ihre Weise, bemüht sich aber, den historischen Charakter zu erhalten. Trotz der problematischen wirtschaftlichen Lage ist der grösste Teil der Häuser gepflegt. Viele der sächsischen Höfe werden noch immer bewirtschaftet. Im Dorf gibt es drei Läden, eine Schule, ein Postamt sowie eine Gesundheitsstation.

Die Vision: Ein Bauernhof, der Hoffnung schenkt
So wird der „Bauernhof der Hoffnung“ funktionieren: Auf von Diaconia erworbenem Land arbeiten benachteiligte Familien Hand in Hand. Arbeitslose Familienväter freuen sich über die sinnvolle und bezahlte Arbeit. Auf den Äckern werden Kartoffeln, Getreide und Zuckerrüben angebaut. In den Ställen stehen Kühe, Schweine und Hühner. Auf den Wiesen werden Apfel-, Kirsch- und Birnbäume angepflanzt. Direkt daneben wachsen und gedeihen Zwiebeln, Karotten und Tomaten. Die Grundnahrungsmittel werden gratis oder sehr günstig an arme Familien abgegeben. Was übrig bleibt, wird auf den Märkten verkauft. Der Ertrag kommt dann dem Diaconia-Kinderzentrum in Brasov zugute. Im Hof werden als zusätzliche Einnahmequelle Übernachtungsmöglichkeiten für Familien, Gruppen und Einzelpersonen geschaffen. In einem kleinen Hofladen werden die selbst produzierten Produkte verkauft. Je nach vorhandenen Mitteln wird der Hof erweitert und ausgebaut.

Die Erfolge: Die ersten 30 Hektaren Land sind gekauft
Rund 30 Hektaren Land konnten in Viscri und einem Nachbardorf erworben werden. Weiteres Land soll dazukommen, sobald es die Finanzen zulassen. Schon seit zwei Jahren pflanzen Diaconia-Mitarbeiter auf Pachtland Kartoffeln an. Auch im Jahr 2011 konnten sie sich an einer grossen Ernte freuen. Die Kartoffeln werden an Bedürftige verteilt. Dadurch können im Winter viele hungrige Kinder ernährt werden. Jetzt geht es darum, langfristig zu planen, Fruchtfolgen festzulegen und ein Gebäude zu kaufen, das später als Zentrum für den Bauernbetrieb dienen kann.

Die Ziele: Der Bauernhof der Hoffnung soll helfen
1.- Produktion von Lebensmitteln für benachteiligte Familien
2.- Durch den Gewinn sollen die sozialen Projekte von Diaconia unterstützt werden
3.- Arbeitsplätze für benachteiligte Familien werden geschaffen
4.- Wissenstransfer im Bereich Landwirtschaft von der Schweiz und aus Deutschland nach Rumänien

Ackerland – einmal spenden, viele Jahre ernten
Diaconia möchte den Bauernhof ausbauen und zusätzliches Ackerland erwerben. So entsteht im Laufe der Zeit ein vielfältiger landwirtschaftlicher Betrieb, der die Ärmsten ernähren kann. Um den Hof mit Ackerbau, Viehzucht, Früchten, Gemüse und Agrotourismus aufbauen zu können, ist Diaconia auf Ihre Hilfe angewiesen! Spenden Sie bitte ein Stück Ackerland:
10.000 Quadratmeter (1 Hektare) = 3000 Franken
01.000 Quadratmeter = 300 Franken
00.100 Quadratmeter = 30 Franken

Ohne Haus, Hof und Traktor geht es nicht
Um den Diaconia-Bauernhof aufzubauen, werden nicht nur Ackerland und Bäume gebraucht, sondern auch Scheunen, Lager- und Wohnräume. „Wir möchten Ihnen zu gegebener Zeit die Möglichkeit bieten, den Bauernhof der Hoffnung zu besuchen und hier bei uns zu übernachten. Auch wenn in Rumänien noch viel von Hand erledigt wird – für den Bauernhof sind ein leistungsfähiger Traktor und landwirtschaftliche Geräte unverzichtbar. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie mit, den „Bauernhof der Hoffnung“ ein gutes Stück voranzubringen.
Diaconia hat die Möglichkeit, ein geeignetes altes Siebenbürger-Sachsenhaus sehr günstig für 36.000 Franken zu kaufen. Eine Spende für den Bauernhof der Hoffnung wird viele Jahre Frucht bringen und vielen Familien helfen!

In guten Händen
Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg des Diaconia-Bauernhofes sind gute Mitarbeiter. Menschen, die Erfahrung in der Landwirtschaft mitbringen und organisieren können. Ein dreiköpfiges Team trägt die Verantwortung: David Dugeniuk aus Rumänien, Projektleiter; Philipp Keller aus der Schweiz, angehender Ingenieur-Agronom und Berater der Projektleitung; Matthias Kipfer, Leiter Diaconia Rumänien.

Die Spenden, die für das Projekt eingehen, werden von der Schweiz aus verwaltet und nur nach sorgfältiger Prüfung freigegeben. Dank des langjährigen Know-hows von Diaconia werden die finanziellen Mittel sehr effizient eingesetzt und genau kontrolliert.

Mit Ihrer Spende für den „Bauernhof der Hoffnung“ unterstützen Sie ein nachhaltiges „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekt in Rumänien unter dem Motto: „Einmal spenden, viele Jahre ernten“. Wir danken Ihnen sehr herzlich, wenn Sie sich als Partner hinter dieses Projekt stellen.

Honig für benachteiligte Kinder Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Gönner einen Bienenstock oder einen Anteil davon spenden können, damit wir bereits im nächsten Frühjahr die ersten Bienenstöcke und Bienenvölker anschaffen können. Die Anschaffungskosten für einen Bienenstock inklusive der Bienen und Zubehör liegen bei rund 360 Franken.

BAUERNHOF DER HOFFNUNG


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion BAUERNHOF DER HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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EINMAL SPENDEN — ZWEIMAL HELFEN

Sonderaktion Nr. 1643

Erfolgreiche Diaconia-Aktion für verarmte Bergbauern in Armenien
Armeniens Bergbauern haben viel zu leiden. Sie kämpfen um ihr Überleben auf dem kargen, steinigen Boden des Kaukasusgebirges. Harte Arbeit bestimmt ihren Alltag, die ständige Sorge ums tägliche Brot nagt an den verzweifelten Männern und ihren Familien. Immer wieder macht das unberechenbare Wetter alle Anstrengungen zunichte: Auf anhaltende Dürren folgen heftige Unwetter mit starkem Regen und Überflutungen. Die Ernte wird dadurch vollständig vernichtet. Die Männer suchen sich deshalb Arbeit in den Städten oder im Ausland. So werden Familien auseinandergerissen und ganze Landstriche werden entvölkert.

Seit Jahren engagiert sich Diaconia in der besonders armen, entlegenen Region Chambarak. Mit einfachen Mitteln wird dort der Not der Bergbauern wirkungsvoll entgegengetreten: Sie erhalten 2 Kühe, 3 Schafe, 3 Schweine und ein 10 Hühner, ausserdem einen Vorrat an Futter für die erste Zeit. Damit können sie sich ihre Existenz wieder aufbauen.

Die Nutztiere helfen nicht nur einer, sondern gleich zwei Bergbauern-Familien. Denn der Nachwuchs der geschenkten Tiere wird – unter Mitwirkung von Diaconia – an ebenso bedürftige Nachbarsfamilien übergeben. Die freuen sich über Kälber, Lämmer, Ferkel und Küken. Das ist praktische Nächstenliebe, wie sie von den christlichen Bergbauern gerne praktiziert wird. Und so wirkt Ihre einmalige Hilfe doppelt!
Noch warten zahlreiche Not leidende armenische Landwirte auf eine Viehspende. Dürfen wir Sie bitten, das Hilfsprojekt “Einmal spenden. Zweimal helfen.“ weiterhin zu unterstützen?
Herzlichen Dank im Voraus.
Schon dreimal hat Diaconia in den vergangenen Jahren mit grossem Erfolg die Aktion "Einmal spenden. Zweimal helfen" durchgeführt. Aber noch immer warten zahlreiche Not leidende Landwirte in den Bergen Armeniens auf eine Viehspende. Dürfen wir Sie bitten, dieses Hilfsprojekt erneut zu unterstützen? Herzlichen Dank!

Chambarak – hier ist das Leben besonders hart
Die Bauern in der Region Chambarak leben auf einer Höhe von 1500 bis 2000 m ü. M. Ihre Felder fürs Heu liegen noch höher. Die Tiere, die sie von Diaconia erhalten, sichern ihr Überleben und liefern Milch, Butter, Eier und Fleisch. Für jede Bergbauern-Familie in diesem Projekt stellen die Diaconia-Mitarbeiter einen Plan auf. Ist eine Kuh die beste Hilfe? Wäre der Familie mit einem Schaf oder Schwein besser geholfen? Oder sind in diesem Fall Hühner am besten? Wie dringend notwendig diese nachhaltige Hilfe ist, zeigen die folgenden eindrücklichen Beispiele.

Diesen Bergbauern konnte bereits geholfen werden …
FAMILIE TUTCHRIAN: Zwei Kühe, drei Schafe, drei Schweine und zehn Hühner hat diese Familie durch das Projekt bekommen. Das hat ihr Leben völlig verändert. Familienvater Abgar strahlt trotz seiner gesundheitlichen Probleme. Mutter Rusanna kann sich endlich um die beiden Töchter Mane und Meline kümmern. Früher war die geringe Rente der Grossmutter das einzige Einkommen. Nun arbeiten alle. Die Kinder pflegen begeistert die Tiere. Oft kommen auch die Nachbarskinder, und zusammen füttern sie die Schweine und bewundern die kleinen Ferkel. Der Frühstückstisch ist voll mit nahrhaften Lebensmitteln. Heute ist Familie Tutchrian zufrieden, glücklich und zuversichtlich.

FAMILIE DANIELIAN:
Mehr als zehn Jahre lang musste Familie Danielian ums Überleben kämpfen. Nach dem Krieg mit Aserbaidschan musste sie ihre Heimat verlassen und waren obdachlos. Viele Jahre war für sie ein einziger Kampf gegen Armut und Krankheit, Jahre voller Hoffnungslosigkeit. Dann hat die Familie von Diaconia Tiere bekommen. Sogar die kleine Enkelin Nare hilft nun, wenn die Oma die Kühe melken geht. Die Grossmutter und die Mutter der Kinder verarbeiten die Milch zu Käse und Butter. Die Aufgabe der Kinder ist es, die Eier zum Frühstück zu suchen. Die finden sie immer. Die Männer kümmern sich um das Heu und die Ställe. Ihr Leben hat sich komplett gewandelt.

Diese Bergbauern warten noch auf Hilfe…
FAMILIE SERGEJ AGHADSCHANIAN: Die Eltern und ihre vier Kinder Petros (7), Artur (5), Susanna (3) und Sjusanna (1) leben in bitterer Armut. Die Mutter ist mit dem fünften Kind schwanger. Die Familie hat kein geregeltes Einkommen. Nicht einmal vom Staat bekommt sie irgendeine Art von Hilfe. Die Familie erhält regelmässig Nahrungspakete von Diaconia — eine echte Überlebenshilfe. Tiere könnten dieser Bauernfamilie ein neues, selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

FAMILIE HOVHANNES MARKOSIAN:
Die Familie Markosian muss zeitweilig Hunger leiden. Die Familie besteht aus Vater Howhannes, seiner Frau, der Schwiegermutter und dem einjährigen Sohn Woskan. Die Familie lebt im Haus der Schwiegermutter. Deren Rente ist das einzige Einkommen. Die Schwiegermutter ist invalid und hat viele Beschwerden. Aber wegen Geldmangels kann sie nicht zum Arzt. Herzlichen Dank, wenn Sie dieser Familie durch eine Viehspende beistehen!

FAMILIE GURGEN MAMUKJAN:
Eine grosse Familie fristet ihr Dasein in einem halb eingestürzten Haus. Der alte Grossvater Gurgen hat vier Kinder. Seine Tochter (45) leidet an Krebs. Ein Sohn hat eine Nierenkrankheit, der andere Sohn hat ein Magengeschwür. Der einzig gesunde Sohn ist verheiratet und hat zwei Kinder, Sweta und Margarita. Die Familie verdankt den Lebensmittelpaketen von Diaconia, dass sie den letzten Winter überstanden hat. Kühe, Schafe, Schweine und Hühner könnten ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Bitte helfen Sie mit!

FAMILIE ARKADJA ARAKELIAN:
Sechs Kinder (fünf Töchter und ein Sohn) wachsen unter schwierigsten Verhältnissen auf. Eine Tochter studiert in der Stadt Idschewan. Die Familie macht Schulden, um die Studiengebühren bezahlen zu können. Auch diese Familie bekommt regelmässig Hilfspakete von Diaconia. Die Beihilfe vom Staat reicht nicht einmal für trockenes Brot. Die Kinder benötigen dringend Nahrung, Kleidung und Schulartikel. Durch die Tiere hätte ihre Not ein Ende. Milch, Milchprodukte, Eier und gelegentlich sogar etwas Fleisch würden ihren Speisezettel ergänzen, und die Kinder müssten nicht mehr hungrig zu Bett gehen.

FAMILIE GAGIK ZAKANIAN:
Die Eltern der kleinen Liana, die 2007 geboren ist, sind bereit alles zu tun, damit ihre kleine Tochter gesund und glücklich aufwächst. Vater Gagik hat den Diaconia-Mitarbeitern versichert, er würde Tag und Nacht arbeiten, damit er seine Familie ernähren kann. Aber er findet keine bezahlte Arbeitsstelle. Der tüchtige Mann verdient, dass ihm geholfen wird. Das Viehprojekt wird die Lebensumstände der Zakanians deutlich verbessern.

FAMILIE HRANT MARTIROSIAN:
Diese Familie besteht aus sieben Personen. Hrant und seine Frau haben drei Kinder. Der eine Sohn ist verheiratet und hat eine Tochter. Aber er kann kaum für das Mädchen sorgen, das erst wenige Monate alt ist. Beruflich gibt es für Hrants Kinder keine Perspektive. Die Söhne hoffen, eines Tages beim Militär ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Die Beihilfe vom Staat reicht nicht zum Überleben. Als einzige Hoffnung bleibt Diaconia. Alle freuen sich auf die Tiere, die sie liebevoll umsorgen möchten.
Verzweifelte Bergbauern beten und hoffenDie Bergbauern von Chambarak sind fleissige, genügsame Menschen. Sie lieben ihre Heimat und wollen sie nicht verlassen. Sie sind bereit, hart zu arbeiten, und verdienen unsere tätige Hilfe.

Was kostet die tätige Hilfe?
Doppelt helfen mit einer Kuh: Fr. 1 280.– (Euro 1 070.–)
Für 1 040 Franken gibt es eine Kuh. Das benötigte Heu dazu beläuft sich auf zusätzliche 240 Franken. Total 1 280 Franken pro Kuh.

Doppelt helfen mit einem Schaf: Fr. 435.– (Euro 360.–)
Ein Schaf kostet 195 Franken. Für das Futter ist ebenfalls mit zusätzlichen 240 Franken zu rechnen. Total 435 Franken pro Schaf.

Doppelt helfen mit einem Schwein: Fr. 360.– (Euro 300.–)
Ein junges Schwein kostet in Armenien 120 Franken. Für die Fütterung benötigt es nochmals 240 Franken. Total 360 Franken pro Schwein.

Doppelt helfen mit einem Huhn: Fr. 25.– (Euro 21.–)
Für 20 Franken gibt es ein Huhn. Für das Futter kommen nochmals 5 Franken hinzu. Total 25 Franken pro Huhn.

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SCHULE DROHT EINZUSTÜRZEN — KINDER UND LEHRER IN GEFAHR

Sonderaktion Nr. 1625

Wenn die Kinder im albanischen Dorf Balez den Schulunterricht besuchen, begeben sie sich in Lebensgefahr. Das Gebäude wurde seit 60 Jahren nicht saniert und ist einsturz-gefährdet. Die Fensterscheiben sind zerbrochen, die Türen schliessen nicht mehr, das Dach ist undicht. Dennoch sind rund 80 Kinder auf diese Unterrichtsstätte angewiesen. Ohne Bildung haben sie keine Chance, später für sich selbst sorgen zu können. Die vier engagierten Lehrer der Schule haben sich an Diaconia gewandt und dringend um Hilfe gebeten.

Suche nach einem besseren Leben wird zum Verhängnis
Das Dorf Balez erreicht man von der Hauptstadt Tirana aus nach einer rund einstündigen Autofahrt. Die Schule liegt im Zentrum des Dorfes. Schon von Weitem ist ihr schlechter Zustand zu erkennen. Das Gebäude wurde 1951 errichtet.
„Wir riskieren täglich unser aller Leben, weil das Risiko besteht, dass die Schule zusammenbricht“, erklärt Hauptlehrer Merkur Azizi (57), der seit 23 Jahren an dieser Schule unterrichtet. Es ist die einzige Bildungseinrichtung des Dorfes. Fast alle Eltern der Schüler sind arm und können es sich nicht leisten, ihre Kinder in weit entfernte andere Schulen zu schicken. Angesichts der brisanten Situation haben dennoch einige Eltern entsprechend reagiert. Lehrer Azizi bedauert das: „Wegen der schlechten Bedingungen schicken diese Eltern ihre Kinder in andere Dorfschulen, die deshalb überfüllt sind. Wenn unsere Schule renoviert werden könnte, würden all diese Kinder zu uns kommen.“
Im Dorf leben etwa 370 Familien, insgesamt hat Balez rund 3000 Einwohner.
Merkur Azizi hat Diaconia-Einsatzleiter Artan Metohu die schlimme Situation erläutert:„Ich versuche schon sehr lange, dass die Schule hergerichtet wird. Bisher war das jedoch einfach nicht möglich. Wenn es draussen regnet, dringt das Wasser in die Klassenräume. Das behindert den Unterricht stark. Die Kinder verlieren schnell ihre Konzentration. Einmal im Monat klettere ich auf das Schuldach und versuche, die schlimmsten Löcher zu verschliessen. Ich tue das allein für die Kinder. Ich möchte, dass sie hierbleiben und weiterlernen.“
In den Wintermonaten ist die Situation am schlimmsten. Das Regenwasser tropft durch die löchrige Decke auf die Tische der Kinder. Die Fensterscheiben der Schule sind fast alle zerbrochen, was dazu führt, dass es in den Klassenräumen unerträglich kalt wird.

Nässe und Kälte – viele Kinder sind deshalb krank
Die Kinder verlieren immer mehr ihre Lust am Lernen. Für die Lehrerschaft eine frustrierende Situation: „Es ist schon oft vorgekommen, dass Schüler zu mir gesagt haben: ‚Die Situation ist schrecklich. Mein Notizbuch und meine Klamotten sind von den Löchern im Dach ganz nass.‘ Was soll ich den Kindern sagen, die zu mir kommen?“, fragt Lehrer Merkur Azizi.
Die gesamten Schulmöbel sind schäbig und kaum noch nutzbar. Zudem besteht ein akuter Mangel an geeignetem Unterrichtsmaterial. Die Lehrer basteln einen Grossteil des Lehrmaterials wie Landkarten selbst, da der Schule dafür kein Geld zur Verfügung steht.
Etleva Sulkuqi ist Lehrer im Kindergarten (Vorschule), welcher der Schule angeschlossen ist. Auch dieser Lehrer macht sich Sorgen: „Wenn es regnet, müssen wir alle Tische verschieben, weil die Regentropfen darauf fallen. Die Toiletten bereiten uns zusätzliche Probleme. Sie funktionieren nicht alle.
Im Winter wird es sehr kalt und die Wände sind voller Feuchtigkeit. Wir haben kleine Heizöfen, die wir mit Brennholz heizen, damit sie die Kinder etwas wärmen. Es ist trotzdem ein schreckliches Gefühl, diese Kinder unter solch menschenunwürdigen Zuständen leiden zu sehen. Das gefährdet auch ihre Gesundheit. Viele sind oft erkältet.“
Die Eltern der Kinder sind zu arm, um etwas zur Sanierung der Schule beitragen zu können. Ihnen ist es aber wichtig, dass ihre Kinder weiterhin in Balez unterrichtet werden.

„Warum hilft uns niemand?“
Sina Culley ist ebenfalls Lehrerin an der Grundschule. Sie unterrichtet dort seit 14 Jahren.
„Wir leben in diesem Gebäude in ständiger Angst. Sobald auch nur dunkle Wolken am Himmel aufziehen, beginnen in unseren Köpfen die Alarmglocken zu läuten, weil wir wissen, dass das Regenwasser durch das undichte Dach in die Klassenräume dringen wird. Das macht unser Leben und das der Kinder zu einem Albtraum. Die Kinder fragen oft: „Warum haben wir keine normale Schule wie die anderen Kinder in Albanien? Warum hilft uns niemand?“
Vom albanischen Staat – einem der ärmsten in Europa – ist kein Geld zu erwarten.
Deshalb möchte Diaconia diese dringend notwendige Hilfe leisten – mit Ihrer Unterstützung. Mit der Förderung dieses Projektes machen Sie es möglich, dass die Kinder von Balez unter menschenwürdigen Umständen lernen können, dass sie geeignete Möbel und ausreichende Lernmittel bekommen. Die Diaconia-Mitarbeiter vor Ort garantieren dafür, dass Ihre Hilfe ankommt! Herzlichen Dank für Ihre Gaben!

Bitte unterstützen Sie das Projekt Nr. 1625
„Schule von Balez droht einzustürzen“


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STOPP DEM MENSCHENHANDEL

Sonderaktion Nr. 1606

SCHWIERIGER KAMPF GEGEN MENSCHENHANDEL UND ZWANGS-PROSTITUTION IN RUMÄNIEN
Diaconia-Mitarbeiter sorgen sich um das Leben junger Mädchen und Frauen

Unsere Projekt-Koordinatorin von Diaconia in Brasov erzählt: „Wir befinden uns mit unserem Kinder- und Bildungszentrum mitten in einem Quartier, in dem Menschenhandel, Entführungen von jungen Frauen und Vergewaltigungen zur Tagesordnung gehören. Als Sozialarbeiter werden wir fast täglich mit diesen Problemen konfrontiert.“

Zwei Mädchen entführt und mehrfach vergewaltigt
Eine verzweifelte Mutter kommt ins Diaconia-Zentrum. Sie erzählt eine schreckliche Geschichte: Ihre zwei Töchter, 16 und 17 Jahre, gingen in die Stadt. Als sie mit dem Taxi nach Hause fahren wollten, drängten sich an jeder Seite des Autos junge Männer zu ihnen auf die Rückbank des Taxis und befahlen dem Fahrer, aus der Stadt hinauszufahren. Nach etwa 30 Minuten wurden die beiden Mädchen in ein Hotelzimmer gebracht. Dort wurden sie zwei Tage festgehalten und vergewaltigt. Ihnen wurde gesagt, sie würden an ein Bordell in Bukarest verkauft. In einem unbewachten Moment gelang es ihnen zu fliehen. Derzeit läuft ein Gerichtsprozess gegen die Entführer. Doch die Mädchen und die Familie sind sich ihres Lebens nicht sicher: Sie werden bedroht, damit sie die Anzeige fallen lassen.

Wie eine Gefangene gehalten
Marinela ist alleine zu Hause. Es klopft an der Tür, zwei Männer aus der Nachbarschaft stehen vor ihr. Einer der Männer packt ihren Kopf, schlägt ihn brutal an die Garderobe und zwingt sie mitzukommen. Die Männer bringen sie in eine andere Stadt. Dort wird sie über mehrere Stunden vergewaltigt und verprügelt. Von diesem Tag an ist sie ihre Gefangene. Die Eltern von Marinela wissen nicht, was mit ihr passiert ist. Sie bleibt verschwunden. Nach drei Jahren wird Marinela nach England gebracht. Dort wird sie in einem Bordell als Gefangene gehalten. Ende vergangenen Jahres wird sie bei einer Polizei-Razzia befreit. Sie ist als eines der wenigen Opfer bereit, als Zeugin auszusagen. Ihre Peiniger werden zu mehreren Jahren Haft verurteilt.

Suche nach einem besseren Leben wird zum Verhängnis
Viele junge Frauen werden nicht entführt, sondern in die Falle gelockt, indem ihnen im Ausland ein guter Arbeitsplatz angeboten wird. Sie hoffen, so der extremen Armut zu entkommen.
Dorina schrieb einen Brief mit dem Titel: „Die kalten Türen des Auslands“. Hier ein Auszug: „Ich bin verheiratet, habe keine Kinder, aber einen kranken Mann und kranke Eltern. Mein Mann hat seinen Arbeitsplatz verloren. Wir mussten unser Haus in Bukarest aufgeben, weil wir die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Ich entschied mich, nach Deutschland zu reisen um Arbeit zu suchen, damit ich meinen Mann und meine Eltern unterstützen kann. In Deutschland traf ich einen falschen Mann. Statt wie versprochen an einer guten Arbeitsstelle landete ich im Bordell... Hier im Bordell gibt es viele verzweifelte Mädchen. Doch sie schweigen aus Angst... Aus Angst vor Gewalt, vielleicht auch aus Angst, dass sie ihren hungrigen Kindern in Rumänien kein Geld mehr schicken können. Ich musste jeden Tag 16 Stunden „arbeiten“, ohne einen einzigen freien Tag. Eines Tages stand ich auf und wehrte mich. Sie haben mich wortwörtlich auf die Strasse geworfen. Von dort ging ich zur Polizei... doch bis heute kam es nicht zum Prozess, wahrscheinlich weil ich nicht genug Geld habe“.

Die Prostitution treibt Frauen zur Verzweiflung
An Weihnachten 2010 machte eine Geschichte in Deutschland und der Schweiz Schlagzeilen: Eine 20-jährige junge Mutter hatte ihr neugeborenes Kind aus dem Fenster in den Schnee geworfen. Dort erfror das Baby. Eine Schlagzeile in den Zeitungen lautete: „Die Mutter mit dem Herz aus Eis“. Doch was bringt eine junge Frau dazu, ihr Baby einfach aus dem Fenster zu werfen? Der Hintergrund dieser Geschichte beginnt in Brasov. Adriana wuchs in dieser rumänischen Stadt auf. Ihren Vater hat sie nie gekannt, ihre Mutter hatte sie verlassen, als sie zwei Jahre alt war. Ihre Grosseltern haben sie mehr schlecht als recht grossgezogen. Mit 15 lernte sie einen älteren Mann kennen, der vorgab, sie zu lieben. Mit ihm zog sie ins Bartolomeu-Quartier, ganz in der Nähe des Diaconia-Zentrums. Doch sie wurde nicht geliebt, sondern zur Prostitution gezwungen. Im Januar 2009 hat sie ein Mädchen geboren. Ihre Grosseltern haben das Baby nie gesehen, kennen auch seinen Namen nicht. Sie wissen nicht, wo das Baby ist.
Nach der Geburt musste Adriana zurück auf die Strasse, wo sie anschaffen ging. Zuerst auf den Strassen in Brasov, später in Deutschland. Dort wurde sie von einem Zuhälter mit einem teuren BMW „betreut“ und immer wieder verkauft. Sie merkte lange nicht, dass sie wieder schwanger war. Als die Frühgeburt losging, war sie ganz alleine auf einer kalten Toilette in Berlin. Sie war verzweifelt und konnte nicht mehr klar denken. Nachdem das Baby geboren war, warf sie es aus Verzweiflung einfach aus dem Fenster. Adriana ist in Deutschland im Gefängnis und wartet auf ihren Prozess...
Bei den hier abgebildeten Frauen handelt es sich nicht um die tatsächlichen Opfer, die wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zeigen möchten. Die Fotos dienen der Illustration der Beiträge, in denen wir die Namen der Frauen geändert haben. Die geschilderten Erlebnisse sind jedoch tatsächlich passiert.

Armut sorgt für viele potenzielle Opfer
Matthias Kipfer, Projektleiter von Diaconia in Brasov, erzählt: „Das Diaconia-Zentrum in Brasov befindet sich in einem Quartier, das als die Hochburg des Frauenhandels in Rumänien gilt. Die Armut hier ist sehr gross, und es gibt viele potenzielle Opfer. Behörden und Polizei vermögen gegen die Menschenhändler wenig zu tun. Korruption und Drohungen haben ihre Wirkung. So sind die Opfer und ihre Familien auf sich selber gestellt. Oft werden sie eingeschüchtert oder ausgegrenzt, weil ihnen nicht geglaubt wird. Gewalt, Hunger, Arbeitslosigkeit und Missbrauch gehören für viele der Menschen zum Alltag.“

Erschreckende Zahlen
Im ersten Halbjahr 2010 wurden 379 Fälle von Menschenhandel in Rumänien bekannt. Bei 120 Fällen waren Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahren betroffen. Das bedeutet: Ein Drittel der Opfer sind Minderjährige. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Kinder-Menschenhandel um 50 Prozent angestiegen. Doch die Dunkelziffer ist noch weitaus höher.
Die meisten der Opfer werden mit falschen Versprechungen in eine Falle gelockt. Ihnen wird beispielsweise ein guter Arbeitsplatz vorgegaukelt. Tragisch ist, dass die meisten Opfer ihre Peiniger kennen. Viele von ihnen sind Freunde, Verwandte oder Nachbarn.

Diaconia hilft konkret
Begünstigt wird der Menschenhandel durch Armut, Probleme zu Hause und schlechte Bildung. Die Diaconia-Mitarbeiter sind täglich im Einsatz, oft über ihre Arbeitszeit hinaus, um für Opfer und betroffene Familien da zu sein, sie zu betreuen und zu unterstützen.
„Es ist uns ein grosses Anliegen, dass Mädchen am Rande der Gesellschaft, die häufigsten Opfer der Menschenhändler, erst gar nicht in deren Fänge geraten“, erläutert Projektleiter Matthias Kipfer. Diaconia-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb an den Schulen und in den sozialen Brennpunkten von Brasov unterwegs. Sie warnen, informieren und klären auf.
Diaconia arbeitet mit der rumänischen „Nationalen Agentur gegen den Menschenhandel“ zusammen.
Vorbeugung und konkrete Hilfen für die Opfer – dies ist nur durch Ihre Unterstützung möglich!
Diese Arbeit gegen gut organisierte kriminelle Banden ist nicht ungefährlich. Bitte schliessen Sie die Diaconia-Helfer in Ihre Gebete ein!
Ihre Spende erlaubt es Diaconia, diese wichtige Arbeit auch in Zukunft weiterführen zu können.

Bitte unterstützen Sie das Projekt „Stopp dem Menschenhandel“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion EINMAL SPENDEN — ZWEIMAL HELFEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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OHNE SCHULE, KEINE CHANCE

Sonderaktion Nr. 1578

In Rumänien gehen 400.000 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren nicht zur Schule. Robert möchte endlich lesen und schreiben lernen.
Robert ist in eine chaotische Familie hineingeboren worden. Seine Mutter erwies sich als verantwortungslos und sein Vater als kriminell. Als Robert ein halbes Jahr alt war, hat die Mutter ihn und seinen Bruder Cezar verlassen. Sie begann mit einem anderen Mann ein neues Leben. Kurz darauf musste Roberts und Cezars Vater ins Gefängnis. Die Knaben wurden von ihrer Grossmutter aufgezogen.

Robert hat bis heute ein hartes Schicksal. Er sorgt für seinen Bruder und für seine Grossmutter. Er geht betteln, holt Wasser aus dem Brunnen, schlägt im Wald Feuerholz und arbeitet für ein paar Lei für Nachbarn. Sein Bruder Cezar ist heute 16 Jahre alt. Er ist krank und leidet an spastischer Tetraparese, welche durch die Schädigung des Rückenmarks entsteht. Seine Krankheit verschlimmert sich von Tag zu Tag. Ohne Robert wäre er völlig hilflos. Wegen seiner Krankheit kann Cezar nicht einmal alleine zur Toilette gehen, Robert muss ihm helfen. Die Grossmutter ist dafür zu schwach auf den Beinen.
Vor einem Jahr wurde Roberts Vater aus dem Gefängnis entlassen. Aber Robert und sein Bruder erfahren von ihm keine Liebe, stattdessen verprügelt er sie häufig. Er sorgt auch nicht für ihr tägliches Brot. Das macht die Grossmutter wütend, sie hat ihrem Sohn den Umgang mit seinen Kindern verboten. 

Robert hatte nie die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Sein Wunsch, endlich lesen und schreiben zu lernen, ist unbändig. Doch es ist kein Geld vorhanden, um genügend Essen und Kleidung zu kaufen, von Unterrichtsmaterial ganz zu schweigen. Robert ist intelligent und fleissig. Dennoch hat er keine Chance! 

Robert ist kein Einzelfall! Die Folgen der fehlenden Bildung sind stets dieselben: Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger, Krankheit und häufig Kriminalität. Und auch die nächste Generation von Kindern wird wieder in Not aufwachsen, weil ihre Eltern keine Schulbildung geniessen konnten. Diesen verheerenden Kreislauf möchte Diaconia Internationale Hilfe unterbrechen!

Wie hilft Diaconia?
Individuelle Betreuung und Unterstützung von benachteiligten Kindern:
• Bereitstellen von Schulmaterial, Kleidung und Schuhen
• Hilfe bei der Einschulung in Sonderklassen
• Anbieten von Lese- und Schreibkursen für Jugendliche, die nie zur Schule gehen konnten

Kinderzentrum Brasov
Im Bildungszentrum KiBiZ und künftig auch in den Dörfern auf dem Land betreut Diaconia täglich Dutzende von Kindern. Sie erhalten Hilfe bei den Hausaufgaben und täglich eine warme Mahlzeit.

Unterstützung von Schulen
Diaconia unterstützt die Schulen ganz konkret mit Schulmaterialien wie Büchern, Heften, Schreibstiften, Schulbänken, Renovierung von Klassenzimmern und Schulgebäuden. Mit einer einmaligen Spende oder einer Projektpaten-schaft für „Ohne Schule keine Chance“ unterstützen Sie die Arbeit von Diaconia in Rumänien. Sie helfen Kindern, die ohne Schulbildung aufgewachsen sind, der Armut und der Not zu entfliehen!

Bitte setzen Sie sich für „Ohne Schule keine Chance“ ein. Schulbildung ist wichtig! Wie wäre Ihr Leben ohne Schulbildung verlaufen?

Projekt Nr. 1578, „Ohne Schule keine Chance“
Organisieren Sie mit Ihrer Familie, mit Freunden, mit Ihrer Schulklasse, mit Ihrer Sportgruppe usw. eine Veranstaltung, um benachteiligten Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen! Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Wie wäre es beispielsweise mit einem Sponsorenlauf zu Gunsten von „Ohne Schule keine Chance“? Oder einem Mini-Benefiz-Dinner im Freundeskreis? Oder einem Bazar? Gerne beraten und unterstützen Sie die Diaconia-Mitarbeiter beim Planen!

Rumänien zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist niedrig. Es besteht eine allgemeine Schulpflicht von acht Jahren, der Schulbesuch ist kostenlos, hingegen muss das Schulmaterial selbst bezahlt werden. Dennoch besuchen nach neuen Angaben rund 400.000 rumänische Kinder keine Schule, weil sie zu arm sind und Geld verdienen müssen, um zu überleben.

Bitte unterstützen Sie das Projekt „Ohne Schule keine Chance“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion OHNE SCHULE KEINE CHANCE unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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JAHRHUNDERTFLUT NIMMT ARMEN IN ALBANIEN JEDE HOFFNUNG

Sonderaktion Nr. 1576

Flutkatastrophe treibt ein ganzes Land in den Ruin
Tote Tierkadaver treiben auf dem Wasser, kleine Kinder stehen frierend am Ufer und weinen, verzweifelte Männer stehen fassungslos vor ihren zerstörten Häusern.
Die Flutkatastrophe in Albanien hinterlässt ein Meer der Verzweiflung. Ganze Regionen sind verwüstet. Heftige Regenfälle hatten das Hochwasser ausgelöst. Die Regierung musste Dämme öffnen, die zu brechen drohten. Dadurch stieg der Wasserstand so schnell, dass die Bewohner ihr Hab und Gut nicht mehr in Sicherheit bringen konnten. Mehr als 4500 Häuser wurden vom Wasser zerstört. Die Einwohner flohen zu Tausenden und leben seither in Notunterkünften. Andere schafften es, bei Angehörigen unterzukommen. Männer können nicht mehr zur Arbeit, Kinder nicht mehr zur Schule.
Es fehlt vielerorts am Nötigsten: In der Winterkälte brauchen die Menschen trockene Matratzen und warme Decken. Die staatliche Nothilfe läuft nur schleppend an. Der Staat ist mit einer Naturkatastrophe diesen Ausmasses völlig überfordert. Viele arme Albaner haben jede Hoffnung verloren. Mit Ihrer Unterstützung können wir diesen unverschuldet in Not geratenen Menschen neue Hoffnung schenken!

Wassermassen zerstören Hoffnung und Zuhause
Die Flut hat in der Stadt Shkodra bei unzähligen Familien ihren ganzen Besitz zerstört. Das Wasser schwemmte sogar die Möbel weg. Im Armenviertel Livade ist die Not besonders gross. Die 44-jährige Shpresa und ihre vier Kinder kämpfen dort ums Überleben. Sie waren vor dem Wasser geflüchtet, jetzt sind sie zurückgekehrt. Das Haus ist immer noch von Wasser umgeben. Alle Ackerpflanzen, die sie mit viel Arbeit und Mühe gepflanzt haben, sind vernichtet.

Zum Leben hat die alleinerziehende Mutter lediglich 62 Franken (50 Euro) im Monat. Der spärliche Betrag reicht schon unter normalen Bedingungen nicht aus. Aber jetzt haben sie nicht einmal mehr Betten. Die Nächte in Shkodra sind eiskalt. Alle frieren. So wie Shpresa geht es vielen Menschen im Katastrophengebiet. Sie hoffen und beten um Hilfe. Alleine werden sie es nicht schaffen.

Drei Tage auf dem Dach ausgeharrt
„Das Wasser kam in der Nacht. Es war schrecklich. Die Kinder fingen an zu weinen, als sie das Wasser unter ihren Betten bemerkten“, berichtet Quamil Bocaj. Der 74-Jährige und seine Frau haben alles verloren. Drei Tage lang hatte Quamil auf dem Dach seines Hauses ausgeharrt. Dann konnte er sich auf ein Boot retten und lebt seitdem zusammen mit seiner Frau, seinen Kindern und Enkeln in einem Evakuierungslager. Als er zu seinem Haus zurückkehrte, stand noch immer das ganze Grundstück unter Wasser. Zahlreiche Fragen quälen ihn: Werden seine Kinder und Enkel eine normale Kindheit verbringen können? Wird es ihnen möglich sein, ihre schulische Ausbildung weiterzuführen? Und vor allem, was wird die Zukunft bringen?

Die Nothilfe von Diaconia ist bereits angelaufen. Notleidende erhielten Nahrungsmittel, Kleidung, Matratzen und warme Decken. Aber ohne Ihre Unterstützung kann dieses Hilfsprojekt nicht fortgesetzt werden. Bitte helfen Sie mit, den Flutopfern neue Hoffnung zu schenken. Es ist für diese Menschen sehr wichtig zu erfahren, dass es Christen gibt, die sie nicht vergessen haben!

Bitte unterstützen Sie das Projekt Nr. 1576
„Jahrhundertflut in Albanien“


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ALINAS LEBEN BEFINDET SICH IN GEFAHR


Wie wird Alina in 20 Jahren leben? In Armut und Sorgen oder frei und selbstständig?

Alinas Problem: Die Armut
Alina ist sechs Jahre alt. Sie besucht den Kindergarten. Alina hat noch vier Schwestern. Ihre Mutter Carolina versorgt die Kinder ganz alleine, seitdem ihr Mann die Familie einfach im Stich gelassen hat. Das Einkommen der Familie beschränkt sich auf die Sozialhilfe, die sie jeden Monat vom Staat erhält: Insgesamt 150 Franken. Alina wohnt in der Nähe der Stadt Brasov. Ihre Familie lebt in nur einem Zimmer, ohne Elektrizität und ohne fliessendes Wasser. Mutter Carolina heizt den Raum mit Holz, das sie im Wald sammelt. Die Kinder gehen nur für ein paar Jahre in die Schule, um wenigstens lesen und schreiben zu lernen.

Unsere Antwort: Das Diaconia Kinder- und Bildungszentrum KiBiZ
Im Kinderzentrum wird Alina ganzheitlich betreut. Sie und andere Kinder bekommen Unterstützung bei den Hausaufgaben. Beim Basteln und Spielen werden die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert. Ausserdem bekommt Alina täglich eine warme Mahlzeit. Im Kinderzentrum finden die Kinder auch Schutz und Geborgenheit.
Hierher sollen die Kinder finden, bevor sie gezwungen sind, auf der Strasse zu leben. Diese Kinder werden dann gemeinsam mit ihren Familien betreut und gefördert.

Warum eine Projekt-Patenschaft?
Mit einer Patenschaft unterstützen Sie ein nachhaltiges Konzept zur Bekämpfung der Armut.
» Durch Ihre finanzielle Unterstützung können mehr Kinder im Kinderzentrum aufgenommen werden.
» Durch Ihre längerfristige Unterstützung sichern Sie den Erhalt des Kinderzentrums.
» Durch langfristiges Planen kann Ihre Unterstützung effizient eingesetzt werden.
» Ob Kind oder Erwachsener, jeder kann nach seinen Möglichkeiten eine Patenschaft übernehmen.
» Sie sind jederzeit willkommen, das KiBiZ in Rumänien zu besuchen und sich vor Ort ein Bild über das Projekt zu machen.

„Ich schätze die Arbeit von Diaconia sehr, weil sie ihre Arbeit von der Nothilfe in dringenden Fällen bis zur Nachhaltigkeit durchgängig als Ganzes erbringt.“
Erwin Oberhänsli, Unternehmer,
Druckerei Gewinner Schweizer
Umweltpreis 2008, 3. im ZKB Nachhaltigkeitspreis 2009


„Ich unterstütze vollumfänglich die Arbeit von Diaconia, die wirkungsvolle Projekte realisiert, um die vordringlichen Bedürfnisse zu decken.“
Dominique Faessler, Präsident Europartner
Ehem. Mitglied der Konzernleitung von Hoffmann-La Roche (USA)

... mit Ihrer Unterstützung!
Die Kinder im Kinderzentrum brauchen Sie!
Damit wir langfristig planen und abschätzen können, wie vielen Kindern wir einen Platz im Kinderzentrum geben können, sind wir auf Gönner angewiesen, die das KiBiZ langfristig unterstützen.Einmalige Spenden oder Projekt-Patenschaften: Sie wählen selbst den Betrag, mit dem sie das KiBiZ einmalig oder regelmässig unterstützen. Herzlichen Dank für Ihre grosszügige Unterstützung

Wussten Sie, dass...
→ Diaconia das KiBiZ vor vier Jahren mit 15Kindern gegründet hat?
→ heute im Kinderbildungszentrum täglich über 70 Kinder betreut werden?
→ sich viele rumänische Familien nur eine Mahlzeit pro Tag leisten können?
→ in Rumänien ein Liter Milch gleich teuer ist wie in der Schweiz oder in Deutschland, die Menschen dort aberviel weniger verdienen?
→ der durchschnittliche Lohn in Rumänien 310 Franken beträgt?
→ 23 % der rumänischen Bevölkerung von Armut bedroht sind?

Rumäniens Kinder
Mehr als eine Million Kinder in Rumänien leben in grosser Armut. Viele von ihnen hausen auf der Strasse. Zur Angst ums Überleben kommen Hunger, Kälte und Einsamkeit. Drogen, Gewalt und Missbrauch gehören für viele zum Alltag. Die Bevölkerung reagiert oft ablehnend oder gleichgültig auf die Strassenkinder. Über 400.000 rumänische Kinder im Schulalter gehen nicht zur Schule. Ohne ausreichende Bildung haben sie keine Chance, eine Arbeit zu finden.

Diaconia in Rumänien
Diaconia setzt sich vielfältig für benachteiligte Kinder in Rumänien ein. Mit Überlebenshilfe, Betreuung und Vorsorge-Massnahmen möchte Diaconia den Kindern eine neue Zukunftsperspektive bieten. Ziel ist es, die Kinder in ein besseres Leben zu begleiten. Unsere gut ausgebildeten Diaconia-Mitarbeiter betreuen und unterstützen die Kinder vom Kindergarten bis zum Berufsabschluss und ermöglichen ihnen dadurch eine Zukunft ohne Armut.

Bitte unterstützen Sie das Projekt „Kinder- und Bildungszentrum Rumänien“

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion KINDER- UND BILDUNGSZENTRUM RUMÄNIEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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