Bitte denken Sie mit uns an Not leidende Menschen — viele Familien warten auf Hilfe. Bitte spenden Sie!

Weihnachtsaktion "Kartoffeln und Gemüse"
Die Hungernden satt machen
Um in den harten Wintermonaten bei Kräften zu bleiben, ist eine ausreichende und gesunde Ernährung nötig. Doch die Menschen haben kein Geld für Lebensmittel, und das Klima ist zu rau, um von der Landwirtschaft leben zu können. Deshalb verteilen wir unter den Ärmsten der Armen einen Wintervorrat an Kartoffeln und Gemüse. Schon Stunden vor der Verteilung versammeln sich Familien aus der ganzen Region, um mit den Lebensmitteln ihre leeren Vorratskammern zu füllen. Oft transportieren sie die Kartoffelsäcke über mehrere Kilometer nach Hause – mit einer alten Schubkarre, einem Esel oder mit den blossen Händen.

Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (25.- Euro).
Ein Wintervorrat von 300 Kilogramm Kartoffeln und Gemüse für eine Familie kostet Fr. 180.- (150.- Euro).

Familie Nwer Saribekian aus Armenien wartet schon sehnsüchtig auf die Diaconia Mitarbeiter mit den Lebensmitteln. Nwer wohnt mit seiner Mutter Rosa, seiner Frau Gajane und den drei Kindern Rosa (8), Dschawad (7) und der vierjährigen Roksanna zusammen. Als Roksanna drei Monate alt war, erkrankte sie an einer schweren Darminfektion. Um die Behandlung zu bezahlen, musste Nwer seine einzige Kuh verkaufen. Und es kam noch schlimmer. Bei einem Autounfall erlitt er schwere Kopfverletzungen und leidet seither an einer Nervenkrankheit. Damit hat er kaum eine Chance, Arbeit zu finden und seine Familie zu ernähren.

Familie Nechita aus Rumänien ist in einer besonders schweren Situation. Mutter Mariana muss alleine fünf Kinder versorgen — ihr erster Mann misshandelte sie und die gemeinsamen drei Kinder. Ihr zweiter Mann verliess sie, als sie schwanger wurde. Die Zwillinge sind jetzt erst wenige Wochen alt. Schon zweimal konnte die Familie nur dank der Lebensmittelvorräte von Diaconia die extrem harten Winter überleben. Mariana betet jeden Tag, dass unsere Mitarbeiter bald kommen, damit ihre Kinder genug zu essen haben und vielleicht wieder kleine Geschenke bekommen. Das wäre für Mariana das grösste Geschenk.



Weihnachtsaktion "Warme Stube"
Die Frierenden wärmen
Im Winter ist es unerträglich kalt in Armenien, Rumänien und Albanien. Doch nicht nur draussen, auch in ihren Häusern frieren die Menschen oft erbärmlich. Sie haben meistens keine Heizung, um die kalten und feuchten Räume zu heizen. Die Kleidung ist klamm, jeder Atemzug schmerzt und macht die Kälte sichtbar. Vor allem Kinder und die älteren Menschen halten der Kälte nicht stand und leiden oft unter schweren Erkältungskrankheiten und Allergien, weil sich durch die Feuchtigkeit Schimmel in ihren Zimmern bildet. Diaconia stellt den Familien einen Heizofen und Brennholz zur Verfügung, damit sie es in ihren Häusern warm haben und nicht krank werden.

Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie Fr. 400.- (335.- Euro).

Familie Adamian ist eine von vielen Familien, die in maroden — fast baufälligen – Häusern ohne Heizung leben. Unter der Kälte leiden besonders die drei kleinen Söhne. Der Jüngste ist der vierjährige Arajik, der oft so kalte Finger hat, dass sie ihm wehtun. Nachts schläft er mit seinen Brüdern Suren (9) und Arsen (8) in einem Bett, damit sie sich gegenseitig wärmen können. Für Vater Armen und seine Frau Meline ist es furchtbar zu sehen, wie ihre kleinen Söhne zittern und es ihnen niemals richtig warm ist. Die Familie lebt in dem kleinen Dorf Ttujur — einem trostlosen Ort. Wie viele andere lebt auch die Familie Adamian weit unterhalb der Armutsgrenze. Ihr grösster Wunsch ist es, dass sie diesen Winter einen Heizofen und Brennholz bekommt, damit sie nicht mehr frieren muss.



Familie Minaj aus Albanien fürchtet sich vor dem Winter, dem Schnee und der Kälte. Je näher Weihnachten rückt, desto schlimmer wird es — denn statt die Geburt Jesu zu feiern, kämpft sie ums Überleben. Ihre Armut und ihr Elend ist unbeschreiblich: Xhevdet und Shega leben mit ihren drei Söhnen und Xhevdets Mutter in einer armseligen Hütte, durch das marode Dach tropft der Regen und es ist eiskalt in den Zimmern. Klajdi (14), Florion (12) und der achtjährige Edison leiden sehr unter der Armut der Familie — doch sie wissen, dass ihre Eltern schon ihr Bestes geben. Der Familienvater erzählt: „Die Nacht ist eine Tortur für mich. Ich kann nicht schlafen, es regnet ins Haus und alles ist so trostlos. Meine Kinder frieren und sie hungern. Was für ein Leben!“





Weihnachtsaktion "Schuhe und mehr"
Kleider machen Menschen
Nicht nur Essen und ein warmes Zuhause gehören zu einem menschenwürdigen Leben: Kleidung und feste Schuhe ermöglichen es den Menschen, trotz Armut und Not am Leben teilzunehmen. Zum Beispiel die Kinder, die ohne feste Schuhe nicht den Weg durch Eis und Schnee zur Schule oder zu ihren Freunden zum Spielen gehen können. Oder die Männer und Frauen, die sich jeden Tag auf den Weg machen müssen, um Arbeit zu finden. Doch auch die kleinen Weihnachtsgeschenke für die Kinder sind Balsam für ihre Seelen und geben ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben.

Ein Paar feste Winterschuhe kostet durchschnittlich Fr. 60.- (50.- Euro).

Familie Romik Saribekian aus Armenien kämpft täglich ums Überleben. Romik versucht verzweifelt, genug Geld zu verdienen, um seinen 78-jährigen Grossvater Suren, Mutter Gajane, seine Frau Karine sowie die Kinder Lusine (10) und Robert (8) mit dem Notwendigsten zu versorgen. Die Familie braucht Kleidung sowie Decken und Bettwäsche für die kalten Nächte in dem zugigen Haus. Ihre einzige Chance sind die Diaconia Mitarbeiter. Romik hat gehört, dass es auch kleine Geschenke für die Kinder gibt. „Wenn sie jetzt zum Weihnachtsfest ein kleines Geschenk bekommen, würde auch mich das sehr glücklich machen“, sagt Romik.



Familie Varga ist dringend auf die Hilfsgüter von Diaconia angewiesen. Obwohl die Eltern hart arbeiten, fehlt es der fünfköpfigen Familie aus Rumänien an allem — an warmer Kleidung, Nahrungsmitteln und Holz. Für sie sind die Diaconia-Mitarbeiter ein Geschenk Gottes. Denn die Familie weiss: Wenn sie kommen, werden sie auch diesen Winter überstehen. Sie werden ein warmes Zuhause und Kleidung haben und sich jeden Tag satt essen können. Iona (14), Marius (11) und Cornelia (10) freuen sich besonders auf die kleinen Geschenke und hoffen, dass sie auch dieses Jahr welche bekommen.


Liebe Freunde und Gönner

"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", sagt Jesus im Markus-Evangelium. Das ist neben der Liebe zu Gott das wichtigste Gebot im Christentum, und es ist zugleich auch der Auftrag von Diaconia. Denn den Menschen in Not Hilfe zu leisten, ist für Jesus Nächstenliebe.

Wir können auf vielfältige Weise helfen, damit das Leben der Menschen in Not lebenswerter und menschenwürdiger wird. Ich bitte Sie daher herzlich um Ihre Hilfe für die Menschen in Armenien, Rumänien und Albanien, die nichts haben und in Not und Elend leben. Schon bald fallen die Temperaturen auf bis zu –30 Grad, und viele Menschen haben nichts zu essen, kein warmes Zuhause und keine winterfeste Kleidung.

Bitte helfen Sie mit uns den Menschen in Not! Kartoffeln und Gemüse, Brennholz, Winter-kleidung und Schuhe sichern ihr Überleben in den unbarmherzig kalten Wintermonaten. Wir bringen den Kindern ausserdem kleine Weihnachtsgeschenke mit — oft sind es die ersten ihres Lebens. Mit Ihrer Spende für unsere "Aktion Weihnachtsfreude" können wir schon bald beginnen, die wichtigen Hilfsgüter unter den Ärmsten der Armen zu verteilen. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest und danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement.

Diaconia Internationale Hilfe — „Der Ostkurier“




Hans-Rudolf Hintermann, Präsident
und die Diaconia-Teams

Helfen Sie Leben retten und schenken Sie Freude!
Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, Verzweifelten in ihrer Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen. In den Weihnachtspaketen finden sich übrigens manche Überraschungen, wie zum Beispiel ein kleines Buch mit der Weihnachtsgeschichte!








Wir sind da, wo Hilfe gebraucht wird!
Seit über 30 Jahren leistet „Diaconia Internationale Hilfe“ christlich-humanitäre Hilfe in Albanien, Armenien, Nepal, Rumänien und Russland. Wir helfen armen, benachteiligten Menschen — insbe-sondere Kindern und Kranken sowie durch nachhaltige Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe. Bitte helfen auch Sie!
Jede Hilfe zählt
Mit Ihrer Spende geben Sie uns die Möglichkeit, schnell und unbürokratisch dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Oder übernehmen Sie eine Patenschaft für eines der vielen hilfebedürftigen Kinder, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind.

Sie haben Fragen zu Ihrer Spende oder möchten nähere Informationen? Rufen Sie einfach an — wir helfen Ihnen gerne weiter.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Projekt „AKTION WEIHNACHTSFREUDE“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt AKTION WEIHNACHTSFREUDE unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.



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Sonderaktion Nr. 1940


Armenien leidet unter Armut und Perspektivlosigkeit
In Armenien gehört Armut zum traurigen Alltag. Gerade den Jugendlichen und sozial schwachen Men-schen hat das Land keine hoffnungsvolle Zukunft zu bieten. Ausbildungsplätze sind rar, und die wenigen, die es gibt, sind kostenpflichtig — und damit unerreichbar für die Ärmsten der Armen. Doch ohne Ausbildung finden sie keine Arbeit. Und ohne Arbeit können sie kein Geld verdienen und ihre Familien nicht ernähren. Diaconia hilft, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Das Berufsausbildungszentrum — Hoffnung auf ein neues Leben
Seit 2010 bildet Diaconia in einem Berufsausbildungszentrum am Rande der armenischen Hauptstadt Jerewan benachteiligte Menschen aus — zum Beispiel Diaconia Patenkinder, Waisen, Behinderte sowie Väter und Mütter kinderreicher Familien, die sonst keine Chance auf Ausbildung und Beruf haben. Das Angebot an Berufsausbildungen reicht von Sprachen über Computerkurse bis hin zu
verschiedenen handwerklichen Berufen.











Bitte helfen Sie! Unterstützen Sie mit uns junge und benachteiligte Menschen, einen Beruf zu erlernen und ihr eigenes Geld verdienen zu können!

Computer- und Sprachkenntnisse sichern die Zukunft
Zukunft auf einen Click — unsere Computerkurse
Mit einem Computer umgehen zu können und die Programme zu beherrschen, erhöht die Chancen auf einen Arbeitsplatz erheblich. Jedem Teilnehmer steht ein Computer zur Verfügung, an dem individuell die erlernten Kenntnisse ausprobiert werden können. Am Ende der Ausbildung beherrschen die Schüler die wichtigsten Programme wie Word, Excel, Photoshop sowie CorelDRAW und können mit dem Internet umgehen.
Ausbildungsdauer: 3 Monate
Teilnehmer: 12




That’s the future — unsere Englischkurse
Englisch setzt sich als erste Fremdsprache immer weiter durch in Armenien. In Anfänger- und Fort-geschrittenenkursen lernen die Teilnehmer mit modernen Lernmitteln sowie Audio- und Video-material die englische Sprache lesen, sprechen und schreiben. In kleinen Tests werden die bereits erworbenen Kenntnisse regelmässig geprüft, sodass alle Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich abschliessen können.
Ausbildungsdauer: 5 Monate
Teilnehmer: 20




„Viel Erfolg“ — unsere Sprachkurse
Russisch ist neben Armenisch die Zweitsprache des Landes. In unserem Berufsausbildungszentrum unterrichten wir Kinder zwischen sieben und 13 Jahren in der russischen Sprache. Ab 2014 wird eine erste Bäcker-Klasse neben den berufsbezogenen Fächern auch Englisch-Stunden sowie eine PC-Ausbildung besuchen. Dadurch wird ihre Arbeitsmarkt-Fähigkeit noch weiter erhöht.
Ausbildungsdauer: 7 Monate
Teilnehmer: 20




Computer- und Sprachkenntnisse sichern die Zukunft
Das Rezept gegen die Armut — unsere Bäcker- und Konditorenausbildung
Brot ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Armenien. In der Bäcker- und Konditoren-ausbildung lernen die Teilnehmer, 15 verschiedene Brote zu backen — unter anderem Lavash, das armenische Nationalbrot sowie Biscuits und Kuchen. Neben einem umfangreichen Theorieunterricht besuchen die Lehrlinge regelmässig Bäckereien und Konditoreien, um dort ihre Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch zu üben.
Ausbildungsdauer: 12 Monate
Teilnehmer: 10




Kleider machen Zukunft — unsere Näherinnenausbildung
Eine Näherinnenausbildung ermöglicht den Frauen den Schritt in die Selbst-ständigkeit, und sie können so etwas zum Familieneinkommen beitragen. Hier lernen sie, Röcke, Kleider, Blusen und Jacken zu entwerfen, zuzuschneiden und zu nähen. Zur Ausbildung gehört auch, gebrauchte Kleidung
auszubessern und kreativer zu gestalten. Im theoretischen Unterricht erlernen die Frauen das Grundwissen, beispielsweise wie man ein Schnittmuster entwirft und welche Körpermasse es gibt.
Ausbildungsdauer: 6 Monate
Teilnehmer: 20




Die Zukunft selbst gestalten – unser Handarbeitskurs
Selbst hergestellte Textilien oder Schmuckstücke lassen sich gut auf den Märkten verkaufen und bieten den Frauen die Möglichkeit, selbst etwas Geld für ihre Familien zu verdienen. Im Hand-arbeitkurs lernen die Teilnehmerinnen im Praxisunterricht häkeln, stricken, sticken, Schmuck anfertigen und Teppiche weben.
Ausbildungsdauer: 5 Monate
Teilnehmer: 20




Die Chancen anpacken — unsere Bauausbildung
Mit fundiertem und praktischem Wissen rund um den Bau haben dieMänner gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und können so für sich und ihre Familien eine Existenz aufbauen. Die Ausbildung ist vielseitig — so lernen die Teilnehmer, mit Baumaterialien zu arbeiten, werden in technischen Sicherheitsvorschriften unterrichtet und können nach ihrem Abschluss Dachdecker- und Innensanierungsarbeiten professionell durchführen.
Von den sechs Lehrlingen, die die Bau-Ausbildung am BAZ begonnen hatten, haben deren vier bereits eine Anstellung erhalten.
Ausbildungsdauer: 7 Monate
Teilnehmer: 6




Mit Bildung gegen die Armut — Geben Sie benachteiligten Menschen die Chance auf eine Zukunft






Bitte helfen Sie benachteiligten Menschen, sich eine Existenz zu sichern

Nur mit einer Ausbildung haben besonders die jungen Menschen in Armenien die Chance, der Armut zu entfliehen und ihr Leben aus eigener Kraft zu meistern. Das Berufsausbildungszentrum von Diaconia benötigt dringend finanzielle Unterstützung, um möglichst vielen Menschen mit einer
qualifizierten Ausbildung einen Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

Jede Unterstützung zählt
Bitte spenden und leisten Sie einen Beitrag für die Ausbildung der Menschen in Armenien in unserem Berufsausbildungszentrum in Jerewan.

Oder übernehmen Sie eine Ausbildungspatenschaft: Unterstützen Sie die Ausbildungsgänge mit einem monatlichen Betrag und ermöglichen Sie die Ausbildung Bedürftiger. Wir freuen uns auf Sie!



Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Projekt Nr. 1940 „Berufsausbildungszentrum“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt BERUFSAUSBILDUNGSZENTRUM unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.



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Sonderaktion Nr. 1923



Immer mehr junge Frauen und Mädchen fallen Menschenhändlern zum Opfer!

Sie stammen aus den ärmsten Dörfern und aus den ärmsten Familien in Rumänien. Sie leiden unter der Armut und wünschen sich ein besseres Leben. Viele junge Frauen und Mädchen haben zudem keine Schulbildung und wissen nichts über die Gefahren durch skrupellose Menschenhändler, die ihnen den Himmel auf Erden versprechen und sie mit Geschenken überhäufen. Wenn sich die jungen Frauen darauf einlassen, ist das der Beginn eines schrecklichen Albtraums. Sie werden verschleppt, zur Prostitution gezwungen und müssen schlimmste Misshandlungen ertragen. Oft werden sie wie Ware gehandelt und von Händler zu Händler weiterverkauft. Mädchen wie Roxana* und Anna*, die von einem Leben ohne Armut träumten und in den Fängen der Menschenhändler die Hölle erlebten – viele Jahre lang. Sie brauchen dringend unsere Hilfe!

Das Leid ist gross! Bitte helfen Sie gemeinsam mit uns den Opfern der Menschenhändler.

*Namen und Orte wurden aus Rücksicht auf die betroffenen Mädchen geändert und die Fotos nachgestellt.

Roxana* ging vier Jahre durch die Hölle
Roxanas Leben war bestimmt von Armut. Ihr Vater verliess die Familie, als Roxana sechs Jahre alt war, und ihre Mutter hielt sich und ihre Tochter mehr schlecht als recht als Putzfrau über Wasser. Mit 14 Jahren träumte die Gymnasiastin davon, ihrer tristen Heimatstadt zu entfliehen und Lehrerin zu werden. Immer wieder sah sie Männer, die in ihren schicken Autos vor ihrer Schule standen und Mädchen ansprachen. Eines Tages sprachen sie auch Roxana an. Fast jeden Tag traf sie sich mit den Männern und verliebte sich in einen von ihnen. Ion lud sie eines Tages zu einer Party ein, und Roxana freute sich sehr über diese Einladung – nicht ahnend, was Ion mit ihr vorhatte. Gemeinsam mit einem Freund von Ion fuhren sie in eine andere Stadt. Als sie an einem schmuddeligen Haus hielten, beschlich Roxana ein ungutes Gefühl — doch es war zu spät. Ion und sein Freund schleppten sie in einen Raum und vergewaltigten sie — immer und immer wieder. So ging es für viele Tage weiter. Jeden Tag kamen Männer, bis Ion sie für 2400 Franken an einen anderen Menschenhändler verkaufte. In einer Wohnung in Bukarest wurde sie gefangen gehalten, und erst nach vier schrecklichen Jahren des Missbrauchs gelang Roxana die Flucht. Heute ist sie 18 Jahre alt, und sie wird viel Zeit und Unterstützung brauchen, um diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.



Anna wollte nur der Armut entfliehen
Auch Anna wuchs in grosser Armut und mit vielen Entbehrungen auf. Als eines Tages eine Bekannte ihrer Mutter zu Besuch kam und der 16-Jährigen einen Job als Kindermädchen im Ausland anbot, sagte Anna sofort zu. Das war die grosse Chance, Geld für sich und ihre Familie zu verdienen — so dachte sie. Anna und ihre Mutter freuten sich, endlich sollten sie es besser haben. Dann ging alles ganz schnell: Die Bekannte besorgte für Anna Pass und Reisepapiere und brachte sie zum Flughafen. Dort wartete bereits ein Mann, der mit Anna und einem anderen Mädchen nach Zypern flog. Er brachte die Mädchen in eine Bar mit Zimmern im Obergeschoss. Anna war verwirrt — hier sollte sie als Kindermädchen arbeiten? Doch davon war keine Rede mehr. Sie war in einem Bordell gelandet und erlebte fortan die schlimmste Zeit ihres Lebens. In den ersten Tagen wurde sie mehrfach vergewaltigt und brutal zusammengeschlagen, wenn sie sich wehrte. Irgendwann konnte sie sich nicht mehr wehren, sie war zu schwach und traumatisiert. Mehr als zwei Jahre dauerte ihr Martyrium, bis ein Freier sie freikaufte und ihr die Freiheit schenkte. Anna versucht heute, wieder ins Leben zurückzufinden – doch dafür braucht sie Hilfe, das schafft sie nicht alleine.



Schützen und helfen: Diaconia setzt sich gegen den Menschen-handel ein

Seit vielen Jahren arbeitet Diaconia daran, den Menschenhandel zu verhindern. Doch besonders in Rumänien wittern die skrupellosen Menschenhändler ein grosses Geschäft; denn gerade Mädchen wie Roxana und Anna leiden unter der Armut und mangelnder Bildung. Dadurch haben die Menschenhändler leichtes Spiel. An diesem Punkt setzt Diaconia an.

Mit Bildung schützen: Vor sieben Jahren eröffnete Diaconia das Kinder- und Bildungszentrum in Brasov. Am Anfang betreute Diaconia 17 Kinder, heute sind es rund 140 Kinder täglich. Viele davon sind Mädchen aus armen Familien. Die Zahl der Schulabbrecher ist wegen den hohen Anforderungen in den rumänischen Schulen gross. Deshalb hilft Diaconia den Kindern und Jugendlichen bei den Schularbeiten. Zudem bekommen sie täglich ein warmes Mittagessen. Mit Spielen, Sport und Basteln fördern die Mitarbeiter ihr Selbstvertrauen, und viele junge Mädchen wachsen so zu selbstbewussten Frauen heran.

Helfen, wenn es doch passiert ist: Doch nicht immer gelingt es, die jungen Frauen und Mädchen vor den Menschenhändlern zu schützen. Einige haben Glück im Unglück und ihnen gelingt die Flucht. Doch die oft jahrelangen Misshandlungen und Demütigungen haben ihre Spuren hinterlassen: Die Mädchen kehren schwer traumatisiert zurück, und sie benötigen oft viele Jahre, um das Erlebte zu verarbeiten. Diaconia hilft ihnen dabei, dass ihre seelischen Wunden heilen und die Betroffenen wieder ein Leben ohne Angst führen können.

Bitte unterstützen Sie diese Arbeit. Nur so können wir jungen Frauen wie Roxana und Anna helfen!

Ihre Spende gibt jungen Frauen eine Zukunft

Mit 80 Franken sichern Sie zum Beispiel einem Kind einen Monat lang ein tägliches Mittagessen.
Für 260 Franken kann ein Kind beispielsweise einen Monat von ausgebildeten Helfern bei Hausaufgaben und beim Lernen betreut werden.




Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Projekt Nr. 1923 „STOPP DEM MENSCHENHANDEL“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt STOPP DEM MENSCHENHANDEL unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.



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Sonderaktion Nr. 1917




Selbstgemachter Käse gegen den quälenden Hunger.

Die erfolgreiche Diaconia-Aktion: Noch mehr Familien brauchen Hilfe!

Käse und Butter auf dem Tisch, Kuhmilch für die Kinder und frische Eier zum Frühstück – für uns das Normalste auf der Welt. Nicht aber für die vielen Familien in Armenien, die in den Bergdörfern in einer unbeschreiblichen Armut leben. Sie sind alle Bauern, doch das Wetter in Armenien ist unbarmherzig – immer wieder zerstören entweder Dürren oder Überschwemmungen ihre Ernte. Die Kinder hungrig zu Bett zu schicken, zerreisst den Müttern und Vätern fast das Herz. Sie können von einem Leben ohne Hunger nur träumen. Doch es gibt Hoffnung: das Viehprojekt von Diaconia.

Ein Stall voller Nutztiere gegen den Hunger
Mit der Diaconia-Aktion „Einmal spenden – zweimal helfen“ ging schon für viele Familien in Armenien der Traum in Erfüllung, nicht mehr hungern zu müssen. Sie bekamen zwei Kühe, drei Schafe, drei Schweine und 10 Hühner sowie Futter für die erste Zeit. Das sichert nicht nur ihre Existenz, sondern auch die einer zweiten Bergbauern-Familie: Denn der erste Nachwuchs der Tiere wird an eine andere bedürftige Familie weitergegeben – so hilft Ihre Spende gleich doppelt.

Bitte unterstützen Sie die Diaconia-Aktion. So viele Familien leiden noch unter Hunger und warten sehnsüchtig auf eine Viehspende!







Ihre Geschichten machen Mut: Diese Familien haben es dank Ihrer Hilfe geschafft!

Eine Existenz aufbauen und genug zu essen haben: Die Diaconia-Aktion „Einmal spenden – zweimal helfen“ unterstützt die bedürftigen Menschen in Armenien nachhaltig. Denn die gespendeten Tiere liefern ihnen Milch, Butter, Eier und Fleisch und sichern so langfristig ihr Überleben. Schon viele Familien konnte Diaconia bereits mit Nutztieren versorgen – bitte lesen Sie, wie wichtig das Viehprojekt für die Menschen in Armenien ist.

Familie Qeschischian ist überglücklich
Für Mamikon und seine Frau Lida ist das Leben nun etwas leichter geworden, denn die achtköpfige Familie aus Getik hat endlich genug zu essen. Besonders für die beiden Jüngsten, den zweijährigen Mamikon und den neun Monate alten Arman, sind die Nutztiere der Familie die Chance, gesund gross zu werden. Die Familie hat letzten November zwei Kühe, drei Schweine, drei Schafe und zehn Hühner sowie ausreichend Futter für den Beginn erhalten – und bereits im Frühling haben die beiden Kühe Kälber, die Schafe Lämmer und die Hühner 12 Küken bekommen.


Die Hühner liefern jeden Tag frische Eier für die Familie.

Familie Ghasarian muss nicht mehr hungern

Im Februar war es endlich so weit: Serjozha und seine Frau Anahit aus Getik erhielten das lang ersehnte Vieh von Diaconia. Sohn David (4 Jahre) und Tochter Lilit (1,5 Jahre) müssen nicht mehr hungrig ins Bett gehen. Anahit erwartet ihr drittes Kind und ist erleichtert, dass genug Kuhmilch für alle Kinder im Haus ist. Durch die Viehspende konnte die Familie sogar ein kleines Zusatzeinkommen erzielen: Aus der Milch der Kühe stellt Anahit Käse her, den sie für den Winter einlagert und einen Teil davon verkauft.

Der kleine David hilft gerne beim Versorgen der Tiere.

Familie Avalian lebt heute sorgenfreier
Das Schicksal meinte es nicht gut mit der Familie aus dem Dorf Ttujur: Während seines Armeedienstes verlor Vater Aschot einen Arm, und er verdient nicht genug, um Alina und Arthur (8 Jahre), Aramajis (7 Jahre) und Arman (3 Jahre) ausreichend zu ernähren. Im Dezember kommt der vierte Sohn zur Welt – das Vieh, das die Familie im vergangenen Mai von Diaconia bekam, ist eine grosse Hilfe. Die Kühe geben manchmal sogar mehr Milch, als die Familie braucht, und so kann sie den Überschuss verkaufen und sich etwas Geld dazuverdienen.

Aschot und Alina erzielen ein kleines Einkommen durch den Milchverkauf.

Familie Sargsian lebt auf
Durch das Viehprojekt hat die Familie aus Ttujur wieder Hoffnung geschöpft: Samwel lebte zuvor mit seiner Mutter Rosa, seiner Frau Liana und den drei Kindern beinahe mittellos. Sie hatten schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass sie es einmal besser haben könnten – bis Diaconia das gespendete Vieh brachte. Die ganze Familie lebte auf: Sie kann sich nun satt essen und hat wieder Hoffnung. Die 15-jährige Tochter Tatewik und die beiden Söhne Armik (12 Jahre) und Gor (10 Jahre) freuen sich besonders über die frischen Eier zum Frühstück.

Armik und Gor schmecken die frischen Lebensmittel.


Bitte helfen Sie doppelt: ...und diese Familien hoffen noch auf eine Viehspende!

Diese fünf armenischen Familien stehen vor dem Nichts. Sie leiden unter Hunger und finden keinen Weg aus der Armut. Ihre einzige Chance ist eine Viehspende, damit sie sich mit Milchprodukten, Eiern und Fleisch selbst versorgen können. Mit Ihrer Spende helfen Sie gleichzeitig weiteren Familien, die den ersten Nachwuchs dieser Tiere bekommen und sich ebenfalls eine Existenz aufbauen können.

Familie Saribekian kämpft ums Überleben
Die Familie Saribekian aus dem Dorf Ttujur ist völlig verzweifelt: Samwel und seine Frau Alward haben vier Söhne. Drei leben bei ihnen: Der 32-jährige Artak hat eine Tochter (1,5 Jahre), und seine Frau erwartet ihr zweites Kind. Schmawon ist 30 Jahre alt und, wie sein 22-jähriger Bruder Hajk, arbeitslos. Mit der Familie lebt auch Samwels Vater Sokrat, der 86 Jahre alt ist. Die Familie weiss nicht mehr, wie es weitergehen soll – sie ist dringend auf die Viehspende angewiesen und hofft jeden Tag, dass ihr geholfen wird.

Samwel wartet sehnsüchtig auf das Vieh – bitte helfen Sie!

Familie Chatschatrian ist völlig mittellos

Sie hat kein eigenes Haus und noch nicht einmal genügend Geld für das Nötigste: Pawlik lebt mit seinen Eltern, seiner Frau Hermine sowie der siebenjährigen Lilit und dem einjährigen Arman in einem leer stehenden Haus. Pawlik ist Tagelöhner und versucht verzweifelt, seine Familie mit Gelegenheits-arbeiten zu ernähren. Doch er verdient viel zu wenig, und schon bald wird die Familie nichts mehr zu essen kaufen können. Die Viehspende ist ihre einzige Hoffnung.

Die Vorräte sind bald aufgebraucht, und die Familie hat nichts mehr zu essen.

Familie Arsen Grigorian ist krank und arm

Die Familie gehört zu den ärmsten im Dorf Ttujur. Für sie ist es besonders hart, denn Vater Arsen ist geistig behindert und findet deshalb keine feste Arbeit. Ab und zu hilft er bei Feldarbeiten und bekommt dafür Kartoffeln oder Bohnen. Doch das reicht nicht, um seine Frau Hermine und die drei kleinen Kinder zu versorgen. Arsens Eltern leben auch bei der Familie, seine Mutter leidet an Dia-betes. Die Familie steht vor dem Nichts – die Tiere könnten ihr ein gesichertes Leben ermöglichen.

„Wann kommen die Tiere?“, fragen die Kinder jeden Tag.

Familie Andranik Grigorian hofft auf Ihre Hilfe

Ihre Kinder Liana, Diana und Albert sind für Andranik und Greta das Wichtigste auf der Welt. Wie gerne würden sie ihnen ein Leben ohne Sorgen und Hunger bieten – doch sie schaffen es nicht aus eigener Kraft. Obwohl Andranik Arbeit hat und den halben Monat an der Staatsgrenze Militärdienst leistet, kann er seine Familie nicht ausreichend versorgen. Er möchte sich eine Kuh kaufen, aber die kann er einfach nicht bezahlen. Jeden Tag betet er, dass ihm hilfsbereite Menschen helfen.

Greta hat oft nichts, womit sie ein Essen zubereiten kann.

Familie Harutjunian möchte menschenwürdig leben

Familienvater Hratsch würde jede Arbeit annehmen, um seiner Frau Anna und den drei kleinen Söhnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Doch im Dorf Ttujur gibt es keine Arbeit, und vom Staat bekommt er umgerechnet nur ca. 80 Franken (65 Euro) im Monat – zu wenig, um die fünfköpfige Familie zu ernähren. Zudem ist einer seiner Söhne, Harutjun (8 Jahre) herzkrank und muss medi-zinisch versorgt werden. Die Kühe, Schweine, Schafe und Hühner würden die Existenz der Familie sichern.

Familie Harutjunian bittet um Ihre Hilfe.

 

Einmal spenden – zweimal helfen

Bitte unterstützen Sie Familien in Not
Wir von Diaconia helfen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird. Wir sehen nicht weg und wissen, dass Menschen wie Sie hinter uns stehen, denen hilfsbedürftige Familien am Herzen liegen. Gemeinsam können wir es schaffen, den ärmsten der armen Familien in den Bergdörfern Armeniens mit Kühen, Schafen, Schweinen und Hühnern eine Chance für eine Zukunft zu geben. Diese Tiere helfen ihnen dabei, sich zu ernähren und etwas Geld zu verdienen. Mit Ihrer Spende sichern Sie Existenzen.

Bitte helfen Sie mit!
Projekt Nr. 1917 „Einmal spenden – zweimal helfen“




Doppelt helfen mit einer Kuh:
Fr. 1 280.– (Euro 1 070.–)

Für 1 040.- Franken (870.- Euro) gibt es eine Kuh. Das benötigte Heu dazu beläuft sich auf zusätzliche 240.- Franken (200.- Euro).

Total 1 280.- Franken (1 070.- Euro pro Kuh.



Doppelt helfen mit einem Schaf:
Fr. 435.– (Euro 360.–)

Ein Schaf kostet 195.- Franken (160.- Euro). Für das Futter ist ebenfalls mit zusätzlichen 240.- Franken (200.- Euro) zu rechnen.

Total 435.- Franken (360.- Euro) pro Schaf.



Doppelt helfen mit einem Schwein:
Fr. 360.– (Euro 300.–)

Ein junges Schwein kostet in Armenien 120.- Franken (100.- Euro). Für die Fütterung benötigt es nochmals 240.- Franken
(200.- Euro).

Total 360.- Franken (300.- Euro) pro Schwein.



Doppelt helfen mit einem Huhn: Fr. 25.– (Euro 21.–)

Für 20.- Franken (17.- Euro) gibt es ein Huhn. Für das
Futter kommen nochmals 5.- Franken (4.- Euro) hinzu.

Total 25.- Franken (21.- Euro) pro Huhn.



Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt EINMAL SPENDEN – ZWEIMAL HELFEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.



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Sonderaktion Nr. 1900


Die Kinder im Kindergarten Urucaj wollen mit Spass malen, spielen und lernen und keine Angst mehr haben.

Ihr Leben ist bestimmt von Armut und Elend. Die Menschen in dem kleinen Dorf Urucaj leben unter den widrigsten Bedingungen, und sie haben nur einen Wunsch: Ihre Kinder sollen es einmal besser haben. Bildung heisst, eine Zukunft zu haben – das wissen schon die Kleinsten in Urucaj. Der Kindergarten des Dorfes ist der einzige in der näheren Umgebung und ist für die Kinder damit die einzige Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft. Rund 25 Kinder zwischen drei und sechs Jahren erlernen und verbessern in der vorschulischen Erziehung des Kindergartens Urucaj wichtige Fähigkeiten für ihr späteres Leben.

Der Kindergarten ist in einem schrecklichen Zustand

Es ist kalt und zugig. Das Dach und die Fenster sind undicht, und die Kinder frieren in dem kalten, feuchten Gebäude. Es gibt keine Toiletten, sodass die Kinder auch bei Regen, Schnee und Frost in die Büsche gehen müssen. Wenn das morsche Dach bei jedem Wind-stoss ächzt, bekommen sie Angst. Nur ihre Freude am Lernen bewegt die Kinder dazu, jeden Morgen in den Kindergarten zu gehen. Doch unter solchen Bedingungen soll kein Kind lernen müssen. Wir von Diaconia wollen helfen und den Kindergarten zu einem Ort machen, in dem die Kinder mit Spass und Begeisterung ihren unbändigen Wissensdurst stillen können.





Das Kindergartengebäude verfällt immer mehr und bietet keinen Schutz vor Kälte und Nässe.


Die maroden Fenster sind längst nicht mehr dicht und müssen dringend erneuert werden.

Der Kindergarten Urucaj:
Ein Ort der Liebe verfällt mehr und mehr

Es könnte alles so schön sein. Lehrerin Fite Ceka unterrichtet schon seit 15 Jahren in dem Kindergarten Urucaj und liebt die Kinder, als ob es ihre eigenen wären. Die Bedingungen, unter denen ihre kleinen Schützlinge lernen müssen, brechen ihr das Herz. Sie hat so viel Freude daran, die Kinder mit Liebe und Sorgfalt zu erziehen – doch sie ist auch verzweifelt, dass die Gemeinde Urucaj kein Geld hat, um das Gebäude aus eigener Kraft zu renovieren.


Die Kinder wünschen sich einen warmen und trockenen Raum, in dem sie spielen und malen können.

„Es tut mir weh, jeden Morgen hierher zu kommen und die Kinder an so einem schrecklichen Ort zu sehen. Die Eltern machen sich grosse Sorgen, wenn sie ihre Kinder in den Kindergarten bringen. Aber ihr Wunsch, dass ihre Kinder hier für eine bessere Zukunft lernen können, ist sehr gross. Auch sie sind verzweifelt, weil niemand die Renovierung des Kindergartengebäudes finanzieren kann.“

Fite Ceka versucht, die maroden Fenster mit Papier abzudichten, um den Wind und den Regen abzuhalten. Es nützt nicht viel, aber die 58-jährige Lehrerin macht alles, um die Kinder vor Kälte und Nässe zu schützen. Gegen das undichte Dach ist sie jedoch machtlos, an vielen Stellen regnet es hinein. Durch die beschädigten Hauswände kriecht im Winter die Kälte, und trotz dicker Kleidung zittern die Kinder schon nach kurzer Zeit. Sie wünschen sich so sehr einen Kindergarten, in dem sie nicht frieren und keine Angst haben müssen. Sie wünschen sich, dass ihr Kindergarten eine Toilette hat und sie nicht mehr draussen in Sturm und Kälte ihren Bedürfnissen nachkommen müssen.


Fite Ceka liegt das Wohl und die Zukunft der Kinder sehr am Herzen.


Für die Kinder ist es so wichtig, dass der einzige Kindergarten im Ort erhalten bleibt.

Mit Tatkraft die Zukunft gestalten

Der Zustand des Kindergartengebäudes wird von Tag zu Tag schlimmer. Fite Ceka und ihre Schützlinge fürchten sich schon jetzt vor dem Winter, denn dann wird der Aufenthalt in dem maroden Gebäude besonders hart. Die Zeit drängt, es bleiben nur noch wenige Monate, bis die Temperaturen in Albanien wieder fallen und Wind und Wetter die Bausubstanz des Kindergartens noch weiter zerstören. Das Gebäude muss schnellstmöglich renoviert werden, bevor es völlig verfällt und sich die Kinder dort nicht mehr gefahrlos aufhalten können. Das zu verhindern ist so wichtig für sie – denn wenn der Kindergarten geschlossen werden muss, haben sie keine Chance mehr auf vorschulische Erziehung. Der nächste Kindergarten liegt zu weit entfernt von Urucaj, und sie haben keine Möglichkeit, dorthin zu kommen.

In den feuchten Räumen sind die Möbel nahezu unbrauchbar geworden.

Das Dach muss erneuert werden, damit kein Regen mehr eindringen kann.

Ein Neuanfang in eine bessere Zukunft

Das Gebäude ist schon so alt, dass es abgerissen und wieder neu aufgebaut werden muss. Ein neues Dach ist genauso notwendig wie neues Mauerwerk, das Schutz vor der Kälte und Nässe des strengen albanischen Winters bietet. Neben dem grossen Klassenzimmer möchte Diaconia eine neue Toilette bauen, damit die Kinder nie wieder bei kaltem und regnerischem Wetter ins Freie gehen müssen.

Die Kinder von Urucaj sind die Zukunft des Ortes. Sie alle träumen davon, einen Beruf zu erlernen und sich und ihre Familien aus eigener Kraft ernähren zu können. Die Renovierung ihres Kindergartens ist ein Beitrag, damit aus ihren Träumen Wirklichkeit wird.

Gemeinsam für die Zukunft der Kinder in Urucaj!

Wir von Diaconia helfen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird. Wir sehen nicht weg und wir wissen, dass wir Menschen wie Sie hinter uns haben, denen hilfebedürftige Kinder genau wie uns am Herzen liegen. Gemeinsam können wir es schaffen, das marode Gebäude des Kindergartens wieder aufzubauen und zu renovieren. Bitte helfen Sie uns dabei, den Kindergarten zu erhalten, damit die Kinder an einem Ort der Ruhe und des Friedens lernen und spielen können.


Lehrerin Fite Ceka und ihre Schützlinge bedanken sich herzlich für Ihre Hilfe.

Mit Ihrer Spende gestalten Sie die Zukunft

Für den Wiederaufbau und die Renovierung des Gebäudes werden insgesamt etwa 12‘360 Franken benötigt.


Bitte helfen Sie mit!
Projekt Nr. 1900 „Kindergarten Urucaj“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt KINDERGARTEN URUCAJ unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.



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Sonderaktion Nr. 1890

„Eine einzige Bitte habe ich an den Herrn.
Ich sehne mich danach, solange ich lebe, im Haus des Herrn zu sein, um
seine Freundlichkeit zu sehen und in seinem Tempel still zu werden.
Denn er wird mich aufnehmen, wenn schlechte Zeiten kommen und
mir in seinem Heiligtum Schutz geben.“
(Psalm 27,4-5)


5000 Christen in Armenien verlieren ihr Gotteshaus

Bitte erhalten Sie der Gemeinde in Idschewan die Heimat für ihren Glauben

Jeden Abend versammeln sich Menschen aus Idschewan und den umliegenden Dörfern in einem ehemaligen Restaurantgebäude, um die Bibel zu lesen, zu Gott zu reden und Gottes Wort zu hören. Hier finden Familien, die unter ärmlichsten Verhältnissen leben, Hoffnung und Mut. Dank Pastor Lewon Mergarjan haben sie einen Ort, an dem sie sich geschützt und geborgen fühlen und Kraft aus dem christlichen Glauben schöpfen können. Die Gemeinde ist eine Gemeinschaft, die zusammenhält und sich hilft, um ihr Leben voller Entbehrungen zu meistern.  

Doch die Gemeinde steht vor dem Aus

Neun Jahre lang haben die Menschen in dem ungenutzten Restaurantgebäude eine Heimat gefunden, um ihren Glauben zu leben. Doch dieses Gebäude soll nun verkauft werden – wo sollen sie hingehen, wo gemeinsam beten und geistlich auftanken? Die einzige Chance ist, das Gebäude zu kaufen. Nur, woher sollen sie das Geld nehmen, die Gemeinde hat nicht die finanziellen Mittel dafür. Sie brauchen dringend Hilfe, sonst verlieren sie den Ort, der ihnen den Halt gibt, den sie so sehr brauchen! Besonders für die vielen kinderreichen und bitterarmen Familien sind der christliche Glaube und der Zusammenhalt der Gemeinschaft wichtig – für ihr Seelenheil und um ihren Alltag meistern zu können.


Miteinander beten gibt den Menschen Kraft und Mut.


Gläubige aus 14 Dörfern nehmen an den Gottesdiensten teil.


Pastor Lewon Mergarjan kämpft um den Erhalt des Gemeindehauses.

Tief verwurzelt und so wichtig wie das tägliche Brot: Idschewan lebt das Christentum

Armenien ist das erste christliche Land der Welt und hielt immer an seinem Glauben fest – auch unter dem Sowjetregime sind – trotz Unterdrückung – Gebete und Gebote weitergegeben worden. Bereits Ende der 80er Jahre predigte der Pastor, Lewon Mergarjan, in Idschewan Gottes Wort. Zunächst in seinem Haus, doch schon bald reichte der Platz nicht mehr aus. Immer mehr Menschen versammelten sich, um gemeinsam zu beten. Es war ein wahrer Segen für die Gemeindemitglieder, als Lewon Mergarjan das ungenutzte und teilweise verfallene Restaurant „Pilz“ zu einer Heimat für ihren Glauben machte. Die grosse Halle mit 300 Plätzen ist stets voll besetzt, und es kommen immer mehr Menschen, die ihren Halt in Gott und der Gemeinschaft finden. Deshalb hält Pastor Lewon Mergarjan gleich mehrere Predigten am Sonntag.

Ein Ort der Nächstenliebe

Besonders für die Familien der Gemeinde wäre der Verlust des Gebäudes eine Tragödie. Denn in ihrer christlichen Gemeinschaft finden sie Unterstützung und Hilfe, die in ihrem von Armut und Schmerz geprägten Leben so wertvoll sind. In dem Gebäude der Gemeinde finden beispielsweise regelmässig Freizeitangebote für Kinder statt. In den Spiel- und Malgruppen trainieren fast 100 Kinder ihre Fähigkeiten und können für ein paar Stunden Armut und Elend vergessen. Für die Frauen wurden Näh- und Handarbeitsgruppen ins Leben gerufen, damit sie mit den hergestellten Produkten etwas Geld verdienen können.


Jahrelang stand das Restaurantgebäude leer, bevor es Pastor Lewon Mergarjan zu einem Hort für gläubige Menschen machte.


Die Angst der Menschen, ihr Gemeindehaus könnte für immer geschlossen werden, ist gross.

Der Glaube gibt ihnen Kraft

Wie zum Beispiel das Ehepaar Eleonora und Wresch Blbuljan und ihre vier minderjährigen Kinder. Sie haben weder ein Haus, noch eine feste Arbeitsstelle – der Glaube an Gott gibt ihnen die Kraft, all die Schwierigkeiten zu meistern. Die Kinder sind sehr talentiert, sie haben viele Wünsche und Träume und finden ihren Halt in der Gemeinde.



Oder Naira Gasparjan, die ihre fünf Kinder alleine versorgen muss. Der älteste Sohn ist 20 Jahre alt, die jüngste Tochter erst 5 Monate. Ihr Mann arbeitet als Gastarbeiter in Russland, um seine Familie ernähren zu können. Die christliche Gemeinschaft hilft Naira Gasparjan und ihren Kindern dabei, ihren Alltag zu bewältigen.



Ähnlich ergeht es Arpenik Antonjan. Sie hat sieben Kinder, die sie mit geringen finanziellen Mitteln alleine grossziehen muss. Auch ihr Mann ist in Russland, um dort Geld für seine Familie zu verdienen. Die Gemeinde ist die einzige Möglichkeit, den Kindern Freizeitaktivitäten zu bieten – denn die Familie kann sich kaum aus eigener Kraft ernähren.



Jede Hilfe zählt — Bitte helfen Sie mit!

Der Glaube an Gott und die Nächstenliebe der Gemeinde sind für diese Menschen in Armenien zu wichtigen Eckpfeilern des Lebens geworden, sie schöpfen in der Gemeinde Kraft und Mut für ihr entbehrungsreiches Leben. Dieser Glaube ist unerschütterlich, und sie werden nicht aufhören, zu beten und Bibeln zu verteilen. Ihre Kinder werden weiterhin an Gott glauben – doch der Verlust ihrer Versammlungsstätte in dem alten Restaurantgebäude würde ihnen den Ort nehmen, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen.


Wir predigen den gekreuzigten Christus. Die christlich-evangelische Kirche der Stadt Idschewan im Bezirk Tawusch.

Die Gemeinde in Idschewan braucht Ihre Spende

Der Kaufpreis des Gebäudes beläuft sich auf etwa 72‘000 Franken. Doch die Gemeinde ist zu arm, um es sich aus eigenen Mitteln leisten zu können. Sie verliert jedoch nicht die Hoffnung und glaubt fest daran, dass Gott einen Weg zeigen und ein Wunder geschehen wird. Wir von Diaconia möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass Gott dieses Wunder geschehen lässt.

Bitte helfen Sie mit und schenken Sie Hoffnung!
Projekt Nr. 1890 „Gemeinde Idschewan“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt GEMEINDE IDSCHEWAN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.



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Der "Bauernhof der Hoffnung" soll weiter wachsen und gedeihen — Säen Sie Hoffnung gegen die Armut in Rumänien. Mit Ihrer Spende!


"Hilfe zur Selbsthilfe" für die Ärmsten der Armen

Seit 2010 bewirtschaftet Diaconia den „Bauernhof der Hoffnung“ zum Wohle der notleidenden Menschen in Rumänien. Mit Ackerbau und den 2012 gekauften Angus-Rindern werden in Zukunft immer mehr Nahrungsmittel für benachteiligte Familien und das Diaconia-Kinderzentrum in Brasov erzeugt. Gleichzeitig bietet der „Bauernhof der Hoffnung“ Arbeitsplätze und hilft Menschen dabei, ihre Familien zu ernähren. 

50 Hektaren Acker- und Weideland und elf Angus-Rinder umfasst der „Bauernhof der Hoffnung“ bereits. Ein guter Anfang, der weiter anspornt! Denn es ist noch viel zu tun:
In diesem Jahr möchte Diaconia Hühner anschaffen, um mit Eiern und dem angebauten Weizen gesunde Teigwaren herzustellen. Ausserdem ist geplant, den Ackerbau und die Viehzucht weiter auszubauen. Das Ziel, dass sich der Bauernhof selbst trägt, ist noch lange nicht erreicht. Noch braucht Diaconia Ihre Unterstützung, damit dieses einzigartige Projekt langfristig und aus eigener Kraft die grosse Armut der Menschen in Rumänien lindern kann.




Weizen und Eier — das Rezept gegen den Hunger
Bereits im vergangenen Jahr wurde auf dem „Bauernhof der Hoffnung“ mit dem Anbau von Weizen begonnen. Stolze acht Tonnen konnten die Diaconia-Mitarbeiter ernten. Diese gute Ernte war ein wahrer Segen für die notleidenden Menschen! Das Mehl wurde an die bedürftigen Familien verteilt, die sich davon zum Beispiel Brot backen konnten. In diesem Jahr möchte Diaconia den Weizenanbau weiter vergrössern und zudem 300 Hühner kaufen. Geplant ist ausserdem die Anschaffung eines kleinen Brutschranks, um Küken für eigene Nachzuchten ausbrüten zu können. 

Sättigende Teigwaren für bedürftige Familien
Ab 2014 will Diaconia den Weizen und die Eier zu Teigwaren verarbeiten. Für die vielen benachteiligten Familien in Rumänien bedeutet das eine wichtige Ergänzung für ihre karge Ernährung. Zudem wäre die geplante Teigwarenproduktion ein weiteres Standbein für den „Bauernhof der Hoffnung“, das den Menschen vor Ort zugutekommt. Bevor Diaconia mit der Teigwarenproduktion beginnen kann, muss noch eine Teigwarenmaschine und ein Trockenschrank angeschafft und ein Raum für die Herstellung renoviert werden. Um das finanzieren zu können, ist Diaconia jedoch auf Ihre Hilfe angewiesen.








Bitte unterstützen Sie die Teigwarenproduktion mit Ihrer Spende.

 

30 Franken (25 Euro) kostet ein Huhn inkl. Infrastruktur

Für 2 000 Franken (1 665 Euro) kann ein Brutschrank für die Hühnernachzucht gekauft werden

Mit 12 000 Franken (10 000 Euro) wird der Kauf einer Teigwarenmaschine und eines Trocken-
schranks für die Teigwarenproduktion ermöglicht

 




Gegen Armut ist ein Kraut gewachsen
Der Ackerbau ist ein wichtiger Grundpfeiler des „Bauernhofs der Hoffnung“. Kartoffeln, Weizen und Mais hat Diaconia die letzten beiden Jahre für die Winterhilfe selbst anbauen können. Das ist ein grosser Erfolg, denn jedes Jahr leiden die bedürftigen Menschen während der harten Wintermonate besonders unter Armut und Hunger. Viele Tonnen Kartoffeln und Gemüse sind nötig, um das Leid vieler hungriger Familien in Rumänien zu lindern. Diaconia hat es sich zum Ziel gesetzt, den Ackerbau zu erweitern und noch mehr wichtige Grund-nahrungsmittel für die notleidenden Menschen selbst zu produzieren — zum Beispiel Zuckerrüben, Gemüse und Raps. 

Mehr Ackerland für mehr Lebensmittel
50 Hektaren Land in Viscri und einem Nachbardorf werden auf dem „Bauernhof der Hoffnung“ bereits bewirtschaftet. Für den Anbau weiterer Grundnahrungsmittel möchte Diaconia in diesem und in den folgenden Jahren jeweils 10 bis 20 Hektaren Land dazukaufen. Ackerland ist weiterhin recht günstig, 1 Hektare Land kostet zurzeit 3 000 Franken (2 500 Euro). Deshalb möchte Diaconia sobald wie möglich kaufen – doch dafür ist finanzielle Hilfe unbedingt nötig.










Schenken Sie ein Stück fruchtbares Land.

 

Für 150 Franken (125 Euro) können 500 Quadratmeter Ackerland gekauft werden 

Mit 300 Franken (250 Euro) spenden Sie 1 000 Quadratmeter Ackerland

Mit 3 000 Franken (2 500 Euro) spenden Sie 1 Hektare Ackerland

 




Fleisch und mehr
Die Rinderherde ist für den „Bauernhof der Hoffnung“ ein wichtiges Standbein. Sie liefert gesundes Fleisch für die benachteiligten Menschen, produziert natürlichen Dünger, und ein Überschuss an Kälbern ist sehr gut verkäuflich. Dabei sind Angus-Rinder besonders robust und pflegeleicht. Sie benötigen lediglich einen Unterstand zum Schutz vor Wind und Wetter, den Diaconia noch in diesem Jahr bauen möchte.  

Angus-Rinder — die Hoffnungsträger gegen die Armut 
Es war ein grosser Augenblick, als die ersten elf Angus-Rinder im letzten Herbst auf den „Bauernhof der Hoffnung“ kamen. Alle Tiere sind trächtig und die ersten Kälber werden jetzt im Frühling geboren. Damit ist zwar der Grundstein für die eigene Nachzucht gelegt, doch die Rinderherde muss dringend noch vergrössert werden. Weitere neun Rinder und einen Stier möchte Diaconia noch in diesem Jahr anschaffen. Durch die Nachzuchten soll die Rinderherde in den nächsten Jahren auf etwa 60 Tiere anwachsen – damit könnten die Angus-Rinder des „Bauernhofs der Hoffnung“ die vielen bedürftigen Familien und die Kinder im Diaconia-Kinderzentrum in Brasov langfristig mit Fleisch versorgen. Bitte helfen Sie mit, damit Diaconia die Rinderherde auf dem „Bauernhof der Hoffnung“ vergrössern kann.









Bitte spenden Sie für die Rinderherde des "Bauernhof der Hoffnung".

 

2 170 Franken (1 800 Euro) kostet ein trächtiges Angus-Rind 

1 550 Franken (1 300 Euro) werden für ein nicht trächtiges Angus-Rind benötigt

600 Franken (500 Euro) sichern Infrastruktur und Futter fürs erste Jahr pro Tier

 




Hoffnung für die Ärmsten der Armen
Armut, Hunger, Kälte und Arbeitslosigkeit: In Rumänien gehört dies zum Alltag vieler Familien. Besonders die Kinder leiden unter der Armut und sind auf die Hilfe von Diaconia angewiesen. Seit mehr als 20 Jahren ist Diaconia in dem osteuropäischen Land vor Ort und lindert das grösste Leid. 

Mit dem „Bauernhof der Hoffnung“ hat Diaconia ein Projekt geschaffen, das Hoffnung in das Dorf Viscri bringt. Die dort produzierten Nahrungsmittel sind überlebensnotwendig für viele Familien — besonders in den extrem kalten und langen Wintermonaten können sie sich kaum aus eigener Kraft ernähren. Um die unbeschreibliche Not der Menschen weiter zu lindern, plant Diaconia in diesem Sommer den Bau einer Suppenküche. Mit den erzeugten Nahrungsmitteln des „Bauernhofs der Hoffnung“ wie Getreide, Gemüse, Fleisch und Eiern will Diaconia täglich 150 Mittagessen für die hungrigen Familien zubereiten. Das kann das Team nur mit der finanziellen Unterstützung von Spendern schaffen!











Jede Hilfe zählt – bitte helfen Sie mit!
D

er „Bauernhof der Hoffnung“ soll wachsen und gedeihen und möglichst viele benachteiligte Familien in Rumänien mit den für sie so notwendigen Lebensmitteln versorgen. Doch dazu braucht Diaconia Ihre Hilfe. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des „Bauernhof der Hoffnung“ und für die Menschen, denen er zugutekommt.



Der "Bauernhof der Hoffnung" braucht Ihre Spende

 

HÜHNER

300 Hühner für den Bauernhof möchte Diaconia kaufen. Ein Huhn inkl. Infrastruktur kostet 30 Franken (25 Euro). 

BRUTSCHRANK

Für die Hühnernachzucht benötigt Diaconia 2 000 Franken (1 665 Euro), um einen Brutschrank zu kaufen.  

TEIGWARENMASCHINE

Eine Teigwarenmaschine inkl. Infrastruktur für die Teigwaren-produktion kostet etwa 12 000 Franken (10 000 Euro). 

ANGUS-RINDER

9 Rinder und ein Stier fehlen noch für eine vollständige Rinderherde. Ein trächtiges Rind kostet ca. 2 170 Franken (1 800 Euro). 

ACKERLAND

10 bis 20 Hektaren Land möchte Diaconia dieses Jahr für den Ausbau des Ackerbaus und der Viehzucht kaufen. 1 Hektare kostet 3 000 Franken (2 500 Euro).


Bitte helfen Sie mit und schenken Sie Hoffnung!

Projekt „Bauernhof der Hoffnung“


Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt BAUERNHOF DER HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Kinderzentrum KiBiZ — Heute gemeinsam das Morgen gestalten

Sonderaktion Nr. 1854


Elvis (8) ist ein normaler kleiner Junge. Ein für sein Alter normales Leben hat er bisher nicht erlebt. Gemeinsam mit seinem Vater Vasile (45), seiner Mutter Melinda (36) und seinem kleinen Bruder Stefan (6) lebt er in einem winzigen Raum in einer ehemaligen Fabrik. Es ist kalt und eng. Der Platz ist so begrenzt, dass Vater Vasile jede Nacht seine Familie verlässt, um in einem anderen Raum zu schlafen.
Die Familie lebt derzeit ausschliesslich vom Kindergeld. 39 Franken – das ist auch in Rumänien viel zu wenig für ein gutes Leben. Elvis spürt die Arbeitslosigkeit und vor allem die Hoffnungslosigkeit seiner Eltern. Er ist ein lieber Junge, doch ohne wirkliche Chancen im Leben. Elvis war in seinem Leben schon häufig krank. Kein Wunder. Seine Lebensumstände, Hunger, Kälte und Armut machen Elvis immer wieder krank. So spielt er mit seinen Freunden nicht auf einem sauberen Spielplatz, sondern zwischen Müllhaufen. Elvis ist anämisch und oft kraftlos. Im Kindergarten blieb er sogar ein Jahr länger, weil er so oft krank war. Einen Platz zum Lernen hat der kleine Junge in seinem winzigen Zuhause auch nicht.


Eine Zukunft für den kleinen Elvis

Doch jetzt bekommt Elvis eine Chance auf eine bessere Zukunft: Der Achtjährige besucht das Diaconia Kinderzentrum in Brasov. „Das ist eine grossartige Sache für uns“, sagen er und seine Eltern. Endlich gibt es Bildung für den Jungen und jeden Tag eine warme Mahlzeit. Das staatliche rumänische Schulsystem kümmert sich wenig um die Ärmsten der Armen. Die Anforderungen sind direkt ab der ersten Klasse hart und die Hausaufgaben eigentlich viel zu viel für ein Kind. Auf Armut und schlechte Lernbedingungen wird keine Rücksicht genommen. „Im Kinderzentrum dagegen arbeiten Menschen, denen unsere Kinder wirklich am Herzen liegen“, sagen die Eltern, deren Kinder im Diaconia Kinderzentrum Hilfe bekommen. Hilfe und Hoffnung auf ein besseres Leben.
Sechs Jahre ist es her, dass das Kinderzentrum von Diaconia in der rumänischen Stadt Brasov seine Arbeit aufnahm. Damals wurden 17 Kinder betreut, heute sind es schon 125. Die Menschen – vor allem in den Elendsvierteln von Brasov – sind bitterarm. Im Kinderzentrum von Diaconia wird besonderer Wert auf die ganzheitliche Betreuung von Leib, Seele und Geist der kleinen Schützlinge gelegt. Denn nur so können benachteiligte Kinder eines Tages, dank guter Schul- und Berufsausbildung, der Armut entkommen.
Hoffnung für Elvis











Mit knurrendem Magen lernt es sich schlecht

Deswegen gehört für Elvis und alle anderen Kinder, die ins Diaconia Kinderzentrum kommen, auch eine kostenlose warme Mahlzeit zum täglichen Angebot. Wenn die Kinder nach der Schule ins Kinderzentrum kommen, werden sie zuerst mit Essen versorgt. Dann folgen Hausaufgabenbetreuung und danach kreative und andere Förder-Angebote. Nun zeichnet sich jedoch ab, dass das Kinderzentrum dringend eine eigene Küche benötigt, um das Mahlzeitenprogramm weiter aufrechterhalten zu können. Wie wichtig diese Mahlzeiten sind, sagt Elvis‘ Kamerad Daniel: „Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass ich auch weiter Essen von Diaconia bekomme. Es ist gutes Essen. Würde ich es nicht bekommen, müsste ich hungrig bleiben.“ Ähnlich äussert sich auch ihr gemeinsamer Freund David: „Es ist das einzige warme Essen, das ich bekomme. Wir haben zu Hause keinen Kochherd.“ Theodora, sie kommt ebenfalls jeden Tag ins Kinderzentrum, ist dankbar: „Für mich ist es ein grosses Glück, dass ich ins Diaconia-Zentrum gehen kann. Dort erwartet mich immer ein warmes Essen.“







D

ie Mahlzeiten im Kinderzentrum sollen auch weiter kostenlos angeboten wer-den. Doch mit steigender Zahl der kleinen Gäste steigen eben auch die Kosten für das Essen. Mittlerweile belaufen sie sich auf rund 5 000 Franken im Monat. Derzeit wird nämlich das Essen noch von einem Catering-Service geliefert. Das wäre anders, wenn das Zentrum über eine eigene Küche verfügte. Dann würden die Kosten sinken.
Eine eigene Küche brächte eine Menge Vorteile, unterstreicht auch der Projektleiter Matthias Kipfer: „Die Kosten würden zu einem Drittel reduziert. Mit dem eingesparten Geld könnte die Anzahl von Essen erhöht und so mehr notleidende Kinder versorgt werden.“ Ausserdem würde das Essen ausgewogener werden, denn Diaconia könnte selbst bestimmen, was auf den Tisch kommt. 
Zudem könnten die Produkte des Diaconia-Bauernhofes in der eigenen Küche verwendet werden. Das wiederum hätte weitere positive Auswirkungen auf den Projekt-Geldbeutel, denn so könnten jährlich noch einmal bis zu 14 400 Franken gespart werden. Des Weiteren würde die eigene Küche den interessierten Jugendlichen des Zentrums eine Möglichkeit bieten, ein Küchenpraktikum zur Berufsinformation zu absolvieren. Und vielleicht wird Elvis später sogar ein guter Koch? Die Chance dazu können Sie ihm heute schon geben.
Dürfen wir Sie bitten, dieses wichtige Projekt auch weiterhin zu unterstützen? Ohne Schule und Unterstützung haben diese Kinder kaum eine Chance!

Herzlichen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 1854, „Kinderzentrum KiBiZ“


Sie haben Fragen zu Ihrer Spende oder möchten nähere Informationen zu diesem Projekt? Rufen Sie einfach an oder klicken Sie AUF DIESER ZEILE um eine Nachricht zu hinterlassen — wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Sonderaktion Nr. 1844


Sie haben alles verloren: Ihr Hab und Gut, ihre Freunde, ihre Nachbarn. Die syrischen Armenier aus Aleppo haben zwar ihr Leben gerettet, doch was wird, wissen sie nicht. Bis zum Juli 2012 war in ihrer Heimatstadt alles in Ordnung. Zwei Drittel der insgesamt 100.000 armenischen Christen Syriens lebten in der Stadt im Nordwesten des Landes. Sie hatten zwar ihre eigenen Schulen, Kindergärten und Zeitschriften, doch sie waren trotzdem völlig in das gesellschaftliche und politische Leben Syriens integriert. Es herrschte Frieden zwischen den Religionen.

Wie gesagt: Das war vor dem Juli 2012. Dann kam der syrische Bürgerkrieg auch nach Aleppo. Die Stadt liegt heute in Trümmern, und ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Am schlimmsten leidet die Zivilbevölkerung. Besonders auch die armenischen Christen, denn die Islamisten greifen täglich ihre Kirchen und Häuser an. Lebensmittel werden knapp, etliche Familien leben in Kellern oder Notwohngemeinschaften. Viele Armenier mussten sogar aus Syrien fliehen. Meist konnten sie noch nicht einmal das Nötigste mitnehmen. Bereits 6.000 Syrien-Armenier haben in Armenien Zuflucht gefunden. Die armenische Regierung versucht zu helfen, doch die Mittel sind knapp. Nur 125 Familien mit kleinen Kindern konnten in Wohnheimen unterkommen. Die anderen wohnen bei Verwandten oder zur Miete. Der einmalige staatlichen Zuschuss in Höhe von 150 Franken reicht nicht lange. Die Flüchtlinge müssen Arbeit finden. Das Problem: Es gibt noch nicht einmal für die Einheimischen genug Jobs. 200 junge Syrien-Armenier dürfen gebührenfrei studieren. 600 Kinder aus Flüchtlingsfamilien lernen in den Schulen. Allein 255 von ihnen besuchen die Schule „Nar-Doss“, wo sie in speziellen Kursen nach dem syrischen Lehrplan unterrichtet werden. Bisher konnte die Schuldirektorin Nora Piliposian den Transport zur Schule mit Unterstützung einer Stiftung organisieren. Jeden Tag fahren die Kinder mit acht Bussen zur Schule im Stadtzentrum, was täglich 325 Franken kostet. Doch nun kann diese Stiftung den Transport nicht mehr finanzieren. Nora Piliposian ist sehr besorgt: „Wir wären Ihnen zutiefst dankbar, wenn Sie einen wenn auch noch so kleinen Teil dieser Kosten übernehmen könnten. Es fehlt uns zudem an Lehrbüchern und Unterrichtsmaterialien. Ausserdem sind viele Kinder traumatisiert von den Kriegserlebnissen.“



Die Hilfe von Diaconia für die armenischen Flüchtlingsfamilien ist überlebenswichtig. Um ihre Versorgung mit Lebensmitteln, warmer Kleidung und Gütern des täglichen Bedarfs zu organisieren, sind wir, liebe Spender, dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen. Möge Gott Sie für Ihre Hilfe reichlich segnen!

600 Kinder aus Flüchtlingsfamilien lernen in den Schulen

Awetik Kasanchian ist mit seiner Frau Arda, den zwei kleinen Kindern und seiner Schwiegermutter im August aus Aleppo geflohen. Ihr Haus wurde geplündert und in Brand gesetzt. Die Familie lebt derzeit in einer Wohnung, die einem Verwandten in den USA gehört. Doch dieser Verwandte wird zurückkehren, und dann muss die Familie dort ausziehen. Awetik arbeitete in Syrien als Juwelier und besass eine kleine Näherei, die bei einem Bombenangriff völlig zerstört wurde. Auf der Flucht konnte die Familie nur wenige Sachen mitnehmen. „Unser Baby braucht Milch und Windeln. Zu Weihnachten konnten wir keine Geschenke für die Kinder kaufen. Alles ist sehr teuer in Armenien“, klagt er. In Armenien arbeitet Awetik auf dem Bau und verdient täglich etwa 5 Franken – zu wenig, um eine fünfköpfige Familie zu ernähren.





Mariam Grigorian wohnt mit ihren drei Töchtern und ihrer Schwiegermutter in einer Miet-wohnung in Jerewan. Die Familie stammt aus Aleppo. Ihr Wohnviertel wurde bombardiert. Von einer Sekunde auf die andere verlor die Familie alles, was sie hatte. Mariams Mann ist Arzt und einer der wenigen Mediziner, die in Aleppo geblieben sind. Die Töchter studieren jetzt an der Medizinischen Universität von Jerewan. „Wir hoffen, dass der Krieg bald ein Ende hat und Frieden in Syrien einkehrt. Doch es ist keine Besserung in Sicht. Unsere Ersparnisse sind aufgebraucht. Wir haben kein Geld für Lebensmittel, warme Jacken und Schuhe. Es ist kalt, aber wir heizen nicht, weil wir die Stromrechnung nicht bezahlen können.“ Mariam bricht in Tränen aus. Sie hat grosse Angst um ihren Mann, und nachts hat sie Albträume.





Liana Sukiasian lebt mit ihren zwei Töchtern seit September in Armenien. Ihr Mann blieb in Aleppo, um seine Apotheke zu schützen. Doch diese wurde ausgeraubt und er selbst von den Rebellen entführt, die ihn erst nach Zahlung eines Lösegelds freiliessen. Liana blutet das Herz, wenn sie an die Lage ihres Mannes und anderer Verwandten im Kriegsgebiet denkt. Sie und ihre Kinder haben zwar eine eigene Unterkunft in Jerewan und die älteste Tochter studiert, doch der Familie geht es nicht gut. Es fehlt an Geld für die Heizung. Lianas jüngste Tochter trägt eine feste Zahnspange, die längst hätte gewechselt werden müssen. Doch eine neue Zahnspange kostet 185 Franken – Geld, das Liana nicht hat. Sie hat doch schon allen Schmuck verkauft, um die Familie zu ernähren.



Asniw-Ani Mkrttschian stammt aus Latakia, wo sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester zusammenwohnte. Sie ist Buchhalterin und Fotografin und kam im Dezember auf Wunsch der Eltern nach Armenien. Die Ersparnisse reichten nur für den Bus, der 46 Stunden lang unterwegs war und oft beschossen wurde. „Am türkisch-georgischen Grenzübergang mussten wir lange Halt machen. Im Bus war es zu kalt zum Übernachten. Die meisten Reisenden gingen in das nahe Hotel. Ich hatte nur knapp 20 Franken – für ein Zimmer war das nicht genug. Gegen Mitternacht fing ich furchtbar an zu frieren. Ein fremder Mann hatte Mitleid und bezahlte das Hotel“, erzählt sie. Asniw konnte bei Verwandten in Jerewan unterkommen. Nun ist sie voller Sorge um ihre Familie in Syrien. Sie will genügend Geld verdienen, um ihre Eltern und Schwester in Sicherheit zu bringen.



Raffi Aschtschian ist in Aleppo geboren. Er lebte mit seiner Frau Sarmik und seinem siebenjährigen Sohn in finanziell guten Verhältnissen. Noch bis vor kurzem hoffte Raffi auf eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts. Als dann sein Haus in Aleppo bei einem Bombenangriff völlig zerstört wurde, waren alle Hoffnungen geplatzt. Die Familie wohnte zunächst bei Freunden in einem finsteren Keller. Als die Lage zu gefährlich wurde, flüchtete sie nach Armenien. In Jerewan mietete die Familie eine Dreizimmerwohnung. Hier wohnt sie gemeinsam mit Sarmiks Brüdern, die ebenfalls aus Aleppo geflohen sind. Jeden Tag kämpfen diese Leute um ihr Überleben. Ihr ganzes Leben haben sie gearbeitet, jetzt stehen sie vor dem Nichts.



Wigen Ghukas ist Dolmetscher für Türkisch und Englisch. Mit seiner Frau Karine floh er im Mai nach Jerewan. Rebellen hatten sein Haus in Syrien dem Erdboden gleichgemacht. Die Familie verlor ihren gesamten Besitz. Jetzt lebt das Ehepaar in einem Wohnheim und findet derzeit keine Arbeit. „Auch in Syrien waren wir nicht reich. Aber wir führten ein geregeltes Leben und hatten feste Jobs. Die Bedingungen, unter denen wir jetzt leben, kann man nur mit einem Wort beschreiben: menschenunwürdig“, sagen sie. Sie haben auch Kontakt zu anderen Flüchtlingen. Während der Gespräche mit ihnen sind die Verzweiflung und Hilflosigkeit allgegenwärtig.



Projekt Nr. 1844, „Syrisch-armenische Flüchtlinge“


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